Umfragen mit Unipark … (über das Methodenbüro, SUH).

Unipark ist ein Projekt von Questback. Der Online-Umfrage-Anbieter hat Befragungs- und Feedbacklösungen entwickeln können, die auch für unsere Forscherinnen und Forscher interessant sind.

https://www.unipark.com/

Das Methodenbüro an der SUH stellt Unipark zu Verfügung. Das Methodenbüro ist ein Angebot des Fachbereich 1 für Erziehungs- und Sozialwissenschaften.

Zur Unterstützung von Erhebungen bietet es Hilfe und für Promovierende und Mitarbeitende der SUH sowie Bereitstellung von Software-Diensten für Online-Umfragen.

Die Daten werden in deutschen ISO zertifizierten Rechenzentren gehostet. Die Umfrage-Software ist DSGVO-konform. Der deutsche Unternehmenssitz ist in Köln. Der Firmenhauptsitz befindet sich in Oslo, Norwegen.

Weitere Informationen zu den rechtlichen Aspekten finden Sie hier: https://www.questback.com/de/eu-datenschutz-grundverordnung/

Dieses Tutorial zeigt den grundsätzlichen Aufbau von Unipark:

„Die Erhebung, Verarbeitung und Auswertung von personenbezogenen Daten muss künftig nahtlos dokumentiert werden. Vor der Verarbeitung von Daten sind jeweils der Zweck der Datenverarbeitung, die Speicherdauer und die Rechtsgrundlage festzulegen. Zudem schreibt die DSGVO Unternehmen zahlreiche Informationspflichten vor.
Auch die Anforderungen an die Einholung wirksamer Einwilligungen haben sich verschärft.“

Im Bereich Forschungsdatenmanagement gibt es sehr viele Fragen bezüglich der Einwilligungen und zu den rechtlichen Aspekten im Zusammenhang mit Unipark.

Zur Erinnerung zwei wichtige Punkte, die unbedingt beachtet werden müssen:

  • die Einwilligung setzt zunächst eine freiwillige Entscheidung voraus
    – nach der Datenschutz-Grundverordnung kann eine Willensbekundung nur freiwillig sein, wenn die betroffene Person „eine echte oder freie Wahl hat und somit in der Lage ist, die Einwilligung zu verweigern oder zurückzuziehen, ohne Nachteile zu erleiden“ (Erwägungsgrund [ErwGr] 42 DSGVO)
  • die betroffene Person muss ihre Einwilligung „in informierter Weise“ erteilen
    – das setzt voraus, dass die betroffene Person mindestens weiß, wer der Verantwortliche ist und für welchen Zweck ihre Daten verarbeitet werden sollen. Insgesamt muss die Unterrichtung die betroffene Person in die Lage versetzen, zu wissen, dass und in welchem Umfang sie ihre Einwilligung erteilt (ErwGr 42 DSGVO).

DSGVO Vorlagen müssen immer an Ihre Gegebenheiten angepasst werden.

Weitere Auskünfte erteilt der Datenschutzbeauftragte apl. Prof. Dr. Thomas Mandl: https://www.uni-hildesheim.de/datenschutz/

Quellen

https://dsgvo-gesetz.de/art-6-dsgvo/

https://dsgvo-gesetz.de/art-7-dsgvo/

https://dsgvo-gesetz.de/art-8-dsgvo/

https://dsgvo-gesetz.de/art-9-dsgvo/

Datenstrategie der Bundesregierung. Eine wichtige Lektüre für uns alle!

Ein Ziel der Datenstrategie der Bundesregierung ist es, die Datenkompetenz in der breiten Bevölkerung, der Wirtschaft und Wissenschaft deutlich zu erhöhen.

„Die Frage der Datenkompetenz ist entscheidend. Wir müssen Menschen haben, die das Ganze können. Deshalb wollen wir das Jahr 2021 nutzen, um die digitale Bildung nach vorne zu bringen“, sagte Kanzleramtsminister Braun. Das Thema „Umgang mit Daten“ steht dabei im Zentrum.

In der Datenstrategie heisst es dazu u.a.:

„Die Verknüpfbarkeit von Forschungsdaten zu Haushalten und Unternehmen aus unterschiedlichen Quellen wird durch das Zusammenspiel unterschiedlicher gesetzlicher Regelungsbereiche (Sozialrecht, Statistikrecht, Datenschutzrecht) normiert. Hier wollen wir forschungsfreundliche einheitlichere Lösungen finden, ohne datenschutz- und statistikrechtliche Standards zu senken. (BMBF/BMWi)“

„Um Anreize zur Nachnutzung von Forschungsdaten zu schaffen und die Bereitschaft zum → Datenteilen zu fördern, soll ein Förderangebot geschaffen werden, welches themenoffen die Förderung von eng umrissenen Forschungsvorhaben ermöglicht, die auf der Nutzung be-stehender Forschungsdatensätze beruhen. Sie sollen also keine eigenständige Datenerhebung beinhalten, sondern innovative Forschungsfragestellungen und Verknüpfungen ermöglichen. (BMBF)“

Hier finden Sie die Datenstrategie der Bundesregierung – Eine Innovationsstrategie für gesellschaftlichen Fortschritt und nachhaltiges Wachstum:

https://www.bundesregierung.de/breg-de/suche/datenstrategie-der-bundesregierung-1845632

09/02/2021: eResearch Lab zu GRO.data.

Das Tutorial führt in die Nutzung von GRO.data anhand der Grundideen des Forschungsdatenmanagements (Daten, Metadaten, Datensammlung, Daten zitieren, persistente Identifikatoren, etc.) ein. Es erklärt den Zugang (log in), das Anlegen von Datensätzen und Metadaten sowie die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Vortrag und Hands-on-Session.

https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/

Dauer: ca. 1-1,5 Std (Abhängig von den Fragen und den speziellen Anwendungsfällen der Teilnehmenden)

Weitere Informationen unter: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/news/09-02-2021-eresearch-lab-on-gro-data/

RDA DE 2021.

Die RDA Community in Deutschland will dazu beitragen, dass der Austausch von Daten verstärkt und die Wiederverwendung von Daten effizienter wird.

Sie umfasst all diejenigen Daten-Expertinnen und Experten in Deutschland, die sich in der Research Data Alliance (RDA) engagieren bzw. ein Interesse an den Ergebnissen der RDA haben. Im Februar wird auch die FDM-Stelle der UB Hildesheim hier wieder teilnehmen können.

Weitere Hinweise:

https://www.rda-deutschland.de/events/rda-de-2021

Hinweis! GRO.data. Announcement: Site maintenance – Thursday, February 11th, from 17:00 PM site maintainance.

Announcement:

Site maintenance – Dear users! On Thursday, February 11th, from 17:00 PM we will perform site maintainance. For about two hours the site will not be available. Sorry for the inconveniences. You may contact  dataverse@gwdg.de or +49 157 51024474. Thanks for your patience!

https://data.goettingen-research-online.de/loginpage.xhtml?redirectPage=dataverse.xhtml

Hinweis! Forschungsdaten in der Musikethnologie. Umfrage!

Mit einer Umfrage soll erhoben werden, welche Infrastrukturen Musikethnologinnen und Musikethnologen  in Deutschland für Forschungsdaten nutzen und welche sie gerne nutzen würden.

Näheres zur Umfrage und Teilnahme finden Sie unter dem folgendem Link:
https://s2survey.net/forschungsdatenmusikethnologie/

Prof. Dr. Barbara Alge
(Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Musikwissenschaft)

Dr. Lisa-Maria Brusius
(Goethe-Universität Frankfurt, Institut für Musikwissenschaft)

Samuel Mund, M.A.
(Universität Hildesheim, Center for World Music)

FDM und dLZA. Aufruf zur Teilnahme! Databases for 2080.

Zum Inhalt:

„The archived form of the databases should contain records or protocols about the archiving process. The variety of usage scenarios ranges from queries by nonspecialists to further usage in the DBMS of the year 2080. We have the opportunity to convince the client to limit the preservation of certain components of the databases in the interest of cost efficiency. We can use existing tools, processes and standards for our task.“

Nähere Hinweise entnehmen Sie bitte dieser Seite: https://www.landesarchiv-bw.de/de/aktuelles/nachrichten/71969

Take care of your belongings today!

Hochschulbildung im digitalen Zeitalter, Hochschulforum Digitalisierung. Forschung & Forschungsdatenmanagement.

Das Hochschulforum Digitalisierung (HFD) ist ein Think Tank, der den Diskurs zur Hochschulbildung im digitalen Zeitalter orchestriert. Als zentraler Impulsgeber informiert, berät und vernetzt es Akteurinnen und Akteure aus Hochschulen, Politik, Wirtschaft und Gesellschaft.

Das HFD wurde 2014 gegründet.

Es ist eine gemeinsame Initiative des CHE Centrum für Hochschulentwicklung, der Hochschulrektorenkonferenz (HRK) und des Stifterverbandes. Gefördert wird es vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Das Hochschulforum Digitalisierung beschäftigt sich auch mit Data Literacy und dem Forschungsdatenmanagement.

„Data Handling“ – Wie gehen wir mit Forschungsdaten ‚FAIR‘ um, unter anderem im Hinblick auf das ‚R‘ („re-usability“)?. Forscher*innen sollen dabei aktiv in den Prozess eingebunden und unterstützt werden. Mehr Informationen finden Sie auf der Veranstaltungsseite und auf der Projektwebsite.

Hinweis! – Digital Kitchen von SaxFDM morgen am 21.01.2021 um 14 Uhr.

„Zenodo und Co. Was bringt und wer braucht ein Repositorium?“ – SaxFDM-Sprecherin Elfi Hesse (HTW Dresden) erläutert zunächst Grundsätzliches zum Thema Repositorien.

Anschließend teilen Nutzer (Jan Deinert – HZDR) und Anbieter (Christian Löschen – TU Dresden/ZIH) lokaler Repositorien ihre Erfahrungen. Weitere Informationen finden Sie unter: https://saxfdm.de/termin/1-digital-kitchen-von-saxfdm-am-21-01-2021-um-14-uhr-zenodo-und-co/

Aktuelle Entwicklung. Herausforderungen im FDM.

„(…) Es wird weiterhin für alle Akteurinnen und Akteure notwendig sein, sich immer wieder klar zu machen, dass ein systematisches Forschungsdatenmanagement kein Selbstzweck ist, sondern für den Forschungsstandort Deutschland, aber auch für jeden einzelnen Forschenden zur guten wissenschaftlichen Praxis gehört.“

Leseempfehlung:

Neuroth, H., & Oevel, G. (2021). “ Aktuelle Entwicklung und Herausforderungen im Forschungsdatenmanagement in Deutschland“. In Praxishandbuch Forschungsdatenmanagement. Berlin, Boston: De Gruyter Saur. doi: https://doi.org/10.1515/9783110657807-029

„Wie immer bei dem Start großer Initiativen und Förderprogrammen–allein die NFDI wird im nächsten Jahrzehnt fast eine Milliarde Euro kosten – scheinen die Herausforderungen und Risiken zu überwiegen. Nichtdestotrotz sind mit Entwicklungen dieser Art auch sehr große Chancen verbunden und können im Fall von Deutschland tatsächlich einen kulturellen Wandel im Umgang mit digitalen Daten bewirken.“