Programmfabrik und easydb.

easydb ist flexibles und webbasiertes Digital Asset Management (DAM-System) und Medien Asset Management (MAM). In easydb werden Dateien mit dazugehörigen Metadaten zentral abgelegt und organisiert.

Mit der Bild- und Mediendatenbank easydb verwalten, organisieren und verteilen Sie Fotos, Grafiken, Layouts, PDFs, Office-Dateien, Videos und Musik.

Das System der UB Hildesheim HilData basiert auf der Software ‚easydb‘.

Coffee Lectures „HilData“ – Forschungsdatenmanagement auf Basis von easydb an der Universitätsbibliothek Hildesheim

Forschung in der Postdigitalität – Digitaler Wandel. M. Sample: (…) „the promise of the digital is not in the way it allows us to ask new questions because of digital tools or because of new methodologies made possible by those tools.“ (…)

Die Digitalisierung hat alle Fachbereiche und Institute der SUH weiterhin fest im Griff. Wir befinden uns schon lange in einer digitalisierten Gesellschaft und forschen hauptsächlich digital.

Wichtig im Kontext von Digitalität ist eine gesellschaftlicher Teilhabe in der Welt, in der hybride analog-digitale Technologien unser Leben prägen, d.h. wie wir es gestalten. Längst geht es dabei nicht mehr darum, Personen beim Einstieg in die digitalen Themen zu unterstützen, sondern darum eine digitale Teilhabe der Gesellschaft an der Forschung zu ermöglichen.

Forschung muss deshalb leicht auffindbar sein, d.h. für die Lehre und für die eigene Beschäftigung sollen Forschungsergebnisse langfristig verfügbar gehalten werden („re-usable“).

Somit hat ein nachhaltiges, qualitätsgerechtes FDM im Laufe der letzten Jahre durch die Digitalisierung der Forschungsprozesse sowie Digitalisierung der Wissenschaften und wachsender Datenmengen in allen Fachbereichen an Bedeutung gewonnen. Es erfordert weitere Kompetenzen bei den Forscherinnen und Forschern und betrifft jede Hochschule, so natürlich auch die Stiftung Universität Hildesheim. Ich möchte hier nur einmal Metadaten, Kataloge, digitale Objekte, Transkriptionen, Bilder, Filme, Musik, Normdaten, kontrollierte Vokabulare und Ontologien als Beispiele für den Umgang mit Forschungsdaten in den Geisteswissenschaften nennen.

Ich beleuchte meine Sicht auf den digitalen Wandel in der Hochschulbildung im Zusammenhang mit dem aktiven Forschungsdatenmanagement (FDM), wobei ich vor allem das praxisbezogene, fächerübergreifende, fachspezifische und auch generische FDM im Blick habe; also all das, was den größten Nutzen und Mehrwert (nicht Mehrarbeit!) für Forscherinnen und Forscher hat. In der Praxis sollen es bestimmte Muster sein oder Workflows, Fallbeispiele und Standards, z.B. Metadatenstandards.

Forschung ist heutzutage sehr häufig das Ergebnis von mehreren Personen, die aus kollaborativer Forschung hervorgeht, sehr oft institutsübergreifend und international. Unsere Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten tragen zur Transparenz von Wissenschaft bei und helfen den Zugang zu Forschungsdaten nach den FAIR Prinzipien (findable, accessible, interoperable, reusable) auch an der SUH zu realisieren. Alle Forscherinnen und Forscher, egal in welchem Fach und aus welchem Institut sind Anwender digitaler Technologien und Werkzeuge, z.B. was die Speicherung und Verarbeitung von Forschungsergebnissen in vielfältiger Weise in digitaler Form als Forschungsdaten angeht. Der Umgang mit diesen “Tools” wird ganz praktisch gelehrt, z.B. wie mit RDMO ein Datenmanagementplan geschrieben werden kann.

“Digitale Forschung zieht digitale Lehre nach sich.” So Prof. Klaus Tochtermann, ZBW Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft am 21.03.2017, Deutschlandfunk, Austausch von Forschungsdaten: “Die Technologie ist vorhanden”

“Wir müssen dahin kommen, dass man auch die eigenen Forschungsdaten anderen zur Verfügung stellt.”

Wichtige Punkte im Forschungsdatenmanagement, an denen sich die beratenden Services und Schulungen orientieren, sind:

  • Welche Daten fallen an und woher kommen die Forschungsdaten?
  • Werden schutzwürdige Daten erhoben? Informieren Sie sich über die Anforderungen des Datenschutzes und zur Forschungsethik!
  • Welche Metadaten sollen zur Beschreibung der Daten dienen?
  • Um welche Datenmengen wird es sich handeln?
  • Wo sollen die Forschungsdaten gespeichert werden?
  • Welche Infrastruktur (Speicher) wird verwendet?
  • Wie sieht die Nachnutzung der Daten (Open Data, Open Science) aus?

Ich sehe das Thema der Digitalisierung ähnlich wie Mark Sample, d.h. dass die Digitalisierung weiterhin eine gute Möglichkeit zum Teilen von Wissen mit sich bringt und das im Kontext der Interdisziplinarität in der Lehre, Forschung und im Transfer.

“(…) the promise of the digital is not in the way it allows us to ask new questions because of digital tools or because of new methodologies made possible by those tools. The promise is in the way the digital reshapes the representation, sharing, and discussion of knowledge.” (Mark Sample, In: Terras, Melissa; Nyhan, Julianne; Vanhoutte, Edward (Hrsg.): Defining Digital Humanities. A Reader. London 2013)

Digitalisierung sehe ich zudem aktuell verstärkt im Zusammenhang mit dem Aufbau der Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI), der zum einen dadurch motiviert wurde, dass die die Digitalisierung den Bereich der Wissenschaft seit Jahren bereits tiefgreifend verändert hat. Entwicklungen der Forschung in Deutschland hängen damit zusammen, wie effizient wir mit Forschungsdaten umgehen.

Forschung und Forschungsdatenmanagement, Stiftung Universität Hildesheim. Informationen auf einzelnen Webseiten …

Endlich!

Nun steht auch ein ‚Reiter‘ zum Forschungsdatenmanagement unter dem Bereich Forschung auf der Startseite der Webseite der SUH, wie gewünscht.

https://www.uni-hildesheim.de/

Über diesen Link gelangen Sie ganz einfach auf die Webseite der UB Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/bibliothek/forschen-publizieren/forschungsdatenmanagement/

Die Informationen zum FDM sind recht knapp gehalten, da weitere Details auf forschungsdaten.info oder forschungsdaten.org zu finden sind.

Informationen in englischer Sprache: https://www.uni-hildesheim.de/en/bibliothek/forschen-publizieren/research-data-management/

Forschung an der Stiftung Universität Hildesheim und Forschungsdatenmanagement. Data Stewardship.

Auch wenn wir keine Data Stewards einstellen werden, ist die heutige DINI Veranstaltung, an der das FDM@UB Hildesheim teilnimmt, von großem Interesse. Forschungsdatenmanagement in Institutionen, auch in Universitätsbibliotheken, bringen neue Aufgabenprofile hervor.

Zusätzlich zu einem generischen Forschungsdatenmanagement wird in der UB fächerspezifisch und fächerübergreifend beraten und geschult.

Siehe dazu: Strauch, A. (2020). Die Bedeutung von ‚Use-Cases‘ für das qualitätsgerechte Forschungsdatenmanagement, Information – Wissenschaft & Praxis, 71(4), 227-231. doi: https://doi.org/10.1515/iwp-2020-2087

Im Fachbereich 1 ist die Erziehungswissenschaft sehr forschungsorientiert aufgestellt. Es gibt Schwerpunkte in der Forschung und Lehre, die sich mit Pädagogik der Kindheit und ‘Diversity Education‘ befassen. Das Institut für Sozialwissenschaften, gleichfalls im Fachbereich 1 angesiedelt, vereinigt Politikwissenschaft und Soziologie, wobei als Forschungsgegenstände beispielhaft „Politik und Internet“ sowie „Solidarität“ genannt werden.
Der Fachbereich 2, Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation, vereint die Institute für bildende Kunst und Kunstwissenschaft, das Institut für Kulturpolitik, das Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft, das Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur, das Institut für Musik und Musikwissenschaft sowie das Institut für Philosophie. Letzteres beinhaltet im Bereich der Forschung das DFG-Graduiertenkolleg “Ästhetische Praxis” und das DFG-Reinhart-Kosseleck-Projekt “Geschichten der Philosophie in globaler Perspektive”/”Histories of Philosophy in a Global Perspective”. Mit der Koordinationsstelle des Graduiertenkollegs fand eine erste Beratung zur guten wissenschaftlichen Praxis und dem Umgang mit Daten statt, in der die Bedeutung eines Datenmanagementplans im Mittelpunkt stand.
Der Fachbereich 3 setzt sich aus fünf Instituten zusammen. Die Institute (Institut für deutsche Sprache und Literatur, Institut für englische Sprache und Literatur, Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie, Institut für interkulturelle Kommunikation, Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation) weisen in ihren fachlichen Kompetenzen und in den Forschungsschwerpunkten inhaltliche Überschneidungen auf („Sprache in ihrer Funktionalität“, „Textualität und Medialität“).
Der Fachbereich 4 besteht aus den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik, Wirtschaft/Betriebswirtschaft) und ist forschungsaktiv. Es bestehen Kooperationen mit Unternehmen und Schulen. Die Arbeitsgruppe Software Systems Engineering (SSE), die sich mit der Modellierung und Implementierung großer und komplexer Softwaresysteme beschäftigt, hat den Bedarf nach einer eigenen disziplinspezifischen Policy am Institut in Hildesheim geäußert, an der aktuell gearbeitet wird. Hier leistet die UB Unterstützung beim Schreiben der Leitlinien.

Ein Lösungsansatz aus den Niederlanden ist die Etablierung von ‚Data Stewards‘.

https://www.forschungsdaten.org/index.php/Wiki-Seite_des_11._Workshops_der_DINI/nestor_AG

Ganz besonders freue ich mich auf diese Vorträge:

Data Stewards an der RWTH Aachen University – neue Strukturen und Aufgaben”
– Daniela Hausen, Universitätsbibliothek, RWTH Aachen
“Konzept des Data Stewards in NFDI4Health Nationale Forschungsdateninfrastruktur für personenbezogene Gesundheitsdaten”
– Aliaksandra Shutsko, ZB MED Köln
“Was bin ich?”
– Cord Wiljes, Universität Bielefeld

Mein eigenes Profil oder Arbeitstitel in der UB zum FDM ist mir bis heute nicht klar. Auf der UB-Webseite steht Mitarbeiterin. Okay …?!! Ich mache halt ‚was‘ zum Forschungsdatendatenmanagement, nicht wahr?

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I met Patrick Hochstenbach at ELAG in Prague in 2018 where we did the following bootcamp together:

  • Download the large set of small icons such as a book, coffee, researcher, megaphone etc. here:  Large ZIP archive of PNG graphics (1.5Mb)

For a number of my latest workshops on Research Data Management Hildesheim P.H. has drawn illustrations that directly mirror what we are talking about in each individual workshop such as research ethics, data repositories as well as legal requrements. One illustration Patrick did for RDM @ Hildesheim includes one of our University Library.