15/12/2020: eResearch Lab zu GRO.data / #Dataverse.

Einführung in GRO.data

https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/news/15-12-2020-eresearch-lab-on-gro-data/

Das Tutorial führt in die Nutzung von GRO.data anhand der Grundideen des Forschungsdatenmanagements (Daten, Metadaten, Datensammlung, Daten zitieren, persistente Identifikatoren, etc.) ein. Es erklärt den Zugang (log in), das Anlegen von Datensätzen und Metadaten sowie die Zusammenarbeit mit Kolleg*innen. Die Veranstaltung ist eine Mischung aus Vortrag und Hands-on-Session.

Dauer: ca. 1-1,5 Std (Abhängig von den Fragen und den speziellen Anwendungsfällen der Teilnehmenden)

Datum: 15. Dezember 2020
Zeit: 11h – 12:30h
Tool: BigBlueButton – https://meet.gwdg.de/b/pet-dq7-3jd
Dozent: Péter Király
Sprache: Englisch

 

Es bietet für Organisationen (Abteilungen, Forschungsgruppen, Zeitschriften) die Möglichkeit, Mitglieder über anpassbare Rollen und Verantwortlichkeiten zu verwalten. Fast alle Funktionalitäten des Dienstes sind über APIs verfügbar, so dass leicht ein automatisierter Kommunikationskanal zwischen einer Forschungssoftware (wie z. B. Dokumentenmanagementsystemen, Labor-Notebooks) und GRO.data aufgebaut werden kann. GRO.data basiert auf dem Open-Source-Tool Dataverse.

Weitere Informationen: https://www.eresearch.uni-goettingen.de/de/news/15-12-2020-eresearch-lab-on-gro-data/

Coffee Lectures Forschungsdatenmanagement: Materielle und immaterielle Kulturgüter.

ONLINE Veranstaltung – Coffee Lectures Forschungsdatenmanagement: Bereich materielle und immaterielle Kulturgüter

Mittwoch, 09. Dezember 2020 um 12:30 Uhr

Die Veranstaltung wird aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage DIGITAL übertragen. Kurzvorträge der Universitätsbibliothek zum Forschungsdatenmanagement (ca. 30 Minuten)

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt:
https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-fj6-a2z

https://hochschulforumdigitalisierung.de/de/termin/coffee-lecture-forschungsdatenmanagement-materielle-immaterielle-kulturgueter

Referent: Prof. Torsten Schrade, Fachgebiet Digital Humanities, Mittlere und Neuere Geschichte, Research Software Engineering, Digital Humanities an der Akademie der Wissenschaften und der Literatur Mainz: http://www.digitale-akademie.de/

Thema: Forschungsdaten und Forschungsdatenmanagement im Bereich materieller und immaterieller Kulturgüter. Das Konsortium NFDI4Culture im Überblick.

„Forschungsnahe Dienste zum Laufen bringen: Drittmittelanträge schreiben“(Online-Workshop). 11.12.2020, 9.00 –12.00 Uhr.

Thema: Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bie-ten Drittmittelanträge für die Entwicklung von forschungsna-hen Diensten? Bibliotheken können einerseits selbst durch Drittmittel ihre Ressourcen zur Entwicklung von forschungsnahen Diensten erweitern. Andererseits unterstützen Bibliotheken häufig die Forschenden bei der Erstellung von Drittmittelanträgen, etwa durch die Beratung zu Datenmanagement-plänen, Rechercheberatung für Systematic Reviews oder Publikationsoptionen für Forschungsergebnisse. Ziel: Anhand konkreter Fallbeispiele und Szenarien wird die Beteiligung von Bibliotheken bei Drittmittel-anträgen vorgestellt. Mehrere Kurzvorträge führen in die verschiedenen Themenbereiche ein, anschlie-ßend haben die Teilnehmer die Gelegenheit sich über eigene Erfahrungen auszutauschen.

Weitere Informationen: https://www.vdb-online.org/veranstaltungen/891/

Forschungsdaten der NFDI4Culture.

  • NFDI4Culture ist das Forschungsdatenkonsortium der NFDI zu materiellen und immateriellen Kulturgütern
  • NFDI4Culture führt verschiedene Disziplinen in ihren Forschungsinteressen, und in gemeinsamer Arbeit an den passenden Infrastrukturen zusammen.

„NFDI4Culture deals with multimodal data types on two levels: (1) digital representations of cultural assets, such as all forms of 2D digital reproductions (paintings, sculptures, sheet music, photography, performed works of art, etc.), 3D models of cultural assets (from artefacts to large man-made structures such as monuments and buildings) created by photogrammetric processes, laser-based 3D scanners or structured light systems, all types of audio-visual data (music, film, stage performances etc.). And (2) procedural research data, such as graphic formats (raster and vector including image metadata), formats for the digital depiction of music, computer-generated structures of cultural assets on the basis of CAD/CAAD or rendering programmes, computer-based simulations of cultural spaces or artistic performances, encoding and annotation formats (music encoding, image annotation, time tags and shape annotations for videos etc.), and a broad range of metadata and semantic models for the description of tangible and intangible cultural assets.“

https://nfdi4culture.de/

Empfehlungen zu PDF. Forschen und Publizieren.

PDF wird in verschiedenen Versionen und zu unterschiedlichen Zwecken eingesetzt: Nicht jedes PDF ist in Hinblick auf Langzeitarchivierung geeignet.

  • Versionen: PDF wurde in der Version 1.0 im Jahr 1993 eingeführt. Seit 2017 liegt es in Version 2.0 vor.
  • Verwendungsvielfalt: Am jeweiligen Attribut erkennt man den Verwendungszweck eines PDF. Diese Normen sind jeweils kombinierbar.
    • PDF/X und VT: verwendet im Druckbereich
    • PDF/A: elektronische Archivierung
    • PDF/E: technische Dokumente / Engineering
    • PDF/H: Gesundheitswesen
    • PDF/UA: Barrierefreiheit
  • PDF/A: Grundsätzlich genutzt zur Archivierung. Zu unterscheiden sind
    • PDF/A-1: geeignet zur Langzeitarchivierung. Empfehlenswert für alle Texte ohne Bilder. Basiert auf PDF 1.4.
    • PDF/A-2: geeignet zur Langzeitarchivierung. Empfehlenswert für alle Texte mit und ohne Bilder. Basiert auf PDF 1.7.
    • PDF/A-3: hier können beliebige andere Dokumente eingebettet werden. Damit ist eine regelhafte Langzeitarchivierung jedoch nicht gewährleistet.
  • PDF/A – Levels:
    • „b“: identische Darstellung – wird in der Regel genutzt für gescante Dokumente oder für Bilder. Bitte nutzen Sie dann aber PDF/A-2b!
    • „u“: für gescante Texte mit OCR.
    • „a“: zusätzlich Zugang zum Inhalt selbst. Zugang zum Text als Text gewährleistet. Ermöglicht Barrierefreiheit. Bsp.: „PDF/A-2a“
  • Konvertierung: Mittels geeigneter Software können PDFs, die nicht dem PDF/A-Standard entsprechen, häufig (aber nicht immer!) in PDF/A konvertiert werden. Die ZHB nutzt zur Validierung von PDFs veraPDF.
  • Empfehlung: Für alle Texte, die digital entstanden sind, nutzen Sie am besten PDF/A-2a. Für blosse Scans von Bildern etc. PDF/A-2b.

Empfehlungen der ZHB Luzern: https://www.zhbluzern.ch/dienstleistungen/forschen-publizieren/#WzU2NTIsOTE1OCw5MTYwLDg4NDgsNTUzOSw1NTQ1LDU2NzIsNTU0Nyw1NTQ0XQ==/

Forschungsethik.

„Unter dem Stichwort ‚Forschungsethik‘ werden in den Sozialwissenschaften im Allgemeinen all jene ethischen Prinzipien und Regeln zusammengefasst, in denen mehr oder minder verbindlich und mehr oder minder konsensuell bestimmt wird, in welcher Weise die Beziehungen zwischen den Forschenden auf der einen Seite und den in sozialwissenschaftliche Untersuchungen einbezogenen Personen auf der anderen Seite zu gestalten sind.“

Literatur:

von Unger, Hella (2016). Reflexivity beyond regulations: Teaching research ethics and qualitative methods in Germany. Qualitative Inquiry, 22(2), 87-98.

von Unger, Hella & Simon, Dagmar (2016). Ethikkommissionen in den Sozialwissenschaften. Historische Entwicklungen und internationale Kontroversen. RatSWD Working Paper 253, http://www.ratswd.de/dl/RatSWD_WP_253.pdf [Zugriff: 21. September 2016].

von Unger, Hella; Narimani, Petra & M’Bayo, Rosaline (2014). Einleitung. In Hella von Unger; Petra Narimani & Rosaline M’Bayo (Hrsg.), Forschungsethik in der qualitativen Forschung: Reflexivität, Perspektiven, Positionen. Heidelberg: Springer VS, S. 1-14.