DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (Kodex) – Leitlinie 13.

„Mit Inkrafttreten des Kodex zum 01.08.2019 müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen die 19 Leitlinien rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können.“

https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

 

Die Handreichung für die Umsetzung des DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.dfg.de/formulare/80_10/80_10_de.pdf

In diesem Blogbeitrag nehmen wir die Leitlinie 13 noch einmal genau unter die Lupe. Die Leitlinie 13 zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (DFG-Kodex) gibt Empfehlungen zur Herstellung von öffentlichem Zugang zu Forschungsergebnissen. In den wissenschaftlichen Diskurs werden alle Ergebnisse der Forschenden. Erwähnt wird aber auch, dass manche Gründe es nicht erlauben, Ergebnisse zu veröffentlichen.

„Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit der Forschung und Nachnutzbarkeit hinterlegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wann immer möglich, die der Publikation zugrunde liegenden Forschungsdaten und zentralen Materialien – den FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) folgend – zugänglich in anerkannten Archiven
und Repositorien.“

Leitlinie 13: https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/rechtliche_rahmenbedingungen/gute_wissenschaftliche_praxis/kodex_gwp.pdf

https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

Da sich die wissenschaftlichen Publikationsweisen sehr verändert haben, hat der Kodex nun auch alle öffentlich zugänglich gemachten Erkenntnisse im Kontext der FAIR-Datenprinzipien erfasst:

  • Forschungsdaten
  • Materialien und Informationen
  • angewandte Methoden
  • eingesetzte Software
  • Darlegung der Arbeitsabläufe
  • selbstprogrammierte Software wird unter Angabe des Quellcodes zugänglich gemacht

„Als wesentlichen Bestandteil der Herstellung von öffentlichem Zugang führt die Leitlinie aus, dass die den Ergebnissen zugrundeliegenden For-schungsdaten, Materialien und Informationen, die angewandten Methoden sowie die eingesetzte Software verfügbar gemacht und Arbeitsabläufe umfänglich darzulegen sind, soweit dies möglich und zumutbar ist. Den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interope-rable, Re-Usable) wird auf der zweiten Ebene eine besondere Bedeutung zuerkannt.“

ONLINE Veranstaltung – Coffee Lecture Forschungsdatenmanagement: „Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften“ am Mitwoch, d. 11. November 2020 um 12:30 Uhr.

Mittwoch, 11. November 2020 um 12:30 Uhr

Die Veranstaltung wird aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage DIGITAL übertragen. Kurzvorträge der Universitätsbibliothek zum Forschungsdatenmanagement (ca. 30 Minuten)

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt:
https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-6pe-799

Referent: Ralf Toepfer (ZBW), Publikationsdienste, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Thema: Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften

Info:  Die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten, das Teilen von Forschungsdaten oder Publikationen von Datenbeständen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Journals verlangen oft die Verfügbarmachung von Publikationen der zugrundeliegenden Daten eines Artikels. Universitäten, darunter auch die Universität Hildesheim, verabschieden Research Data Policies, und Forscherinnen und Forscher diskutieren sowohl die Chancen als auch die Risiken von „Open Data“, die Herausforderungen des Datenschutzes und der Forschungsethik.

Annette Strauch von der Universitätsbibliothek Hildesheim gibt einen kurzen Überblick zum Thema Forschungsdatenmanagement. Zusätzlich wird das Dienstleistungsspektrum der Uni-Bibliothek zu den E-Science Unterstützungsangeboten vorgestellt.

Eine Anmeldung zu den Coffee Lectures ist nicht erforderlich.

Die Coffee Lectures finden immer mittwochs um 12:30 Uhr statt!

Weitere DIGITAL-Coffee Lectures im Überblick (PDF)