Nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI). Fachspezifische Services zu Forschungsdaten.

„Die nationale Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) soll die Datenbestände von Wissenschaft und Forschung systematisch erschließen, nachhaltig sichern und zugänglich machen sowie (inter-)national vernetzen. Sie wird in einem aus der Wissenschaft getriebenen Prozess als vernetzte Struktur eigeninitiativ agierender Konsortien aufgebaut werden.“

(https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/)

Es bilden sich weiterhin Konsortien zum Aufbau einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur, z.B. NFDI4Ing für die Ingenieurwissenschaften und Informatik oder NFDI4Health für Gesundheitsdaten etc.

Hier eine Übersicht über die Absichtserklärungen:

https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/absichtserklaerungen_2020/index.html

Position of the European Network of Research Ethics Committees (EUREC) on the Responsibility of Research Ethics Committees during the COVID-19 Pandemic. FORSCHUNGSETHIK.

Mit dem aktiven und praxisbezogenen Forschungsdatenmanagement in der Universitätsbibliothek wird zunächst einmal verstärkt Bewusstsein in der Beratung für ethische Aspekte in der Forschung geschaffen. Wenn es im weiteren Forschungsprozess zu einem Diskurs über forschungsrelevante Fragen kommt, ist das immer sehr erfreulich und wichtig. Die Einhaltung der ethisch wichtigen Belange findet sich in den Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten an der Stiftung Universität Hildesheim verankert, die in der Universitätsbibliothek in Kooperation mit der SUH, den Forscherinnen und Forschern und anderen relevanten Akteuren der Hochschule wie der Hochschulleitung erarbeitet, besprochen und schließlich im Februar 2020 veröffentlicht wurde.

“Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler beachten beim Forschungsdatenmanagement die Einhaltung ethischer, datenschutz- und urheberrechtlicher oder geheimhaltungswürdiger Belange.”

https://www.uni-hildesheim.de/media/ub/2020/FDM-Leitlinien_SUH_Final.pdf

„The distributor should not store the personal data of the trial participant for a longer period than is required for the purpose of dispatching the IMP (should be destroyed as soon as no longer needed and in no case longer that the duration of the public health crisis) and shouldonly use this information for the purpose of making the IMP deliveries during the period of the pandemic. It should not be used for any other purpose or disclosed to a third party for another purpose, other than monitors, auditors or inspectors verifying the conduct of the trial. This should be set out in the contract between the sponsor and distributor.“

https://ec.europa.eu/health/sites/health/files/files/eudralex/vol-10/guidanceclinicaltrials_covid19_en.pdf

Weitere Links (English language) zum Thema Forschungsdatenmanagement und Forschungsethik (https://ec.europa.eu/research/participants/docs/h2020-funding-guide/cross-cutting-issues/ethics_en.htm):

 

General guidance

Domain-specific guidance

Leitfaden für die Antragstellung – Projektanträge im Bereich „Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme“ (LIS). Forschungssoftware.

Forschungssoftware operiert auf Daten und spielt im FDM eine wichtige Rolle. Die Software begleitet den Forschungsprozess von den ersten Planungen bis zur Nachnutzung oder dem Löschen der Daten.

„Die im Projekt entwickelten Technologien, Werkzeuge, Verfahren, Organisationsformen oder Finanzierungsmodelle sollten potenziell nachnutzbar und auf andere Kontexte übertragbar sein. Alle durch die Vorhaben zustande gekommenen Ergebnisse sind in der Fachöffentlichkeit bekannt zu machen und kostenlos zur Nachnutzung auch durch Dritte zur Verfügung zu stellen. Die Offenlegung der ggf. produzierten Quellcodes ist verpflichtend, die Bereitstellung der Projektergebnisse als open source an geeigneter Stelle (z.b. GitHub, SourceForge) wird vorausgesetzt. Das schließt die umfassende Dokumentation mit ein. Wo immer möglich kennzeichnen eindeutige Lizenzen, in welchem Umfang die Nachnutzbarkeit von Software oder Publikationen gewährleistet ist. Sämtliche mit DFG-Förderung erstellte, über das Internet verfügbare Inhalte auch Softwareentwicklungen sind so aufzubereiten, zu indexieren und zu bewerben, dass eine maximale Auffindbarkeit gewährleistet ist. Entsprechende Metadaten müssen informationsfachliche Standards erfüllen und sich dazu eignen, auch in internationale fachspezifische und informationsfachliche Nachweissysteme integriert zu werden.“

https://www.dfg.de/formulare/12_01/12_01_de.pdf

Folgender Leitfaden gilt für Projektanträge in allen Förderprogrammen des Bereichs Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme (LIS):  https://www.dfg.de/formulare/12_01/12_01_de.pdf