„UX 2020“. UB Hildesheim (FDM).

21. DINI Jahrestagung 2020 – „UX 2020 – Fokus User Experience“.

„Die UB Hildesheim unterhält Kooperationen mit den relevanten Akteuren im Forschungsdatenmanagement in Deutschland (z.B. forschungsdaten.info, forschungsdaten.org) und weltweit mit Partnereinrichtungen (z.B. Research Data Alliance, CODATA). Am wichtigsten sind zunächst die lokalen Kooperationen der UB mit den Forschern. Im Forschungsdatenmanagement liegt ein Fokus deshalb auf den disziplinären Kompetenzprofilen in all ihrer Heterogenität, unter Berücksichtigung der kollaborativen Forschung und dem dabei disziplinübergreifenden FDM. Der Bezug zu den Fachwissenschaften ist also von großer Bedeutung.“

Best Practice in Bibliotheken:
Ein Sonderprojekt von Open Password

Universitätsbibliothek Hildesheim

“Wir bieten mehr!” Forschungsnah
und praxisorientiert
‘Good Practices’
im Forschungsdatenmanagement

Eine Fallstudie
Von Annette Strauch, Forschungsdatenmanagement, Universität Hildesheim

Auch die UB Hildesheim ist bei der 21. Jahrestagung im Bereich des Forschungsdatenmanagement (FDM) hier zum Thema UX 2020 vertreten.

Passend zum Leitthema der Tagung – User Experience – wird der Fokus direkt auf Erfahrungen liegen, die im Zuge der “Corona-Lehre” und des Arbeitens unter digitalen Vorzeichen gewonnen werden.

Gerade während dieser schwierigen Zeiten sind digitale Formate stark gefragt.

Hashtag #DINI2020

„Die Hochschulen in Deutschland leisten nicht nur auch in diesen Tagen beste Forschung, sondern sie organisieren auch weiterhin die akademische Ausbildung, bilden Wissensvorräte für die anwendungsorientierte Forschung und tragen selbst zu dieser bei.“

DFG-Präsidentin Prof‘in Dr. Katja Becker, 01.07.2020:
https://www.dfg.de/service/presse/pressemitteilungen/2020/pressemitteilung_nr_25/

Mit unseren Veranstaltungen und Weiterentwicklungen im Bereich FDM konnten wir seit Ende März 2020 sicherstellen, dass unter den Bedingungen der wissenschaftlichen Integrität („gute wissenschaftliche Praxis“) an allen Fachbereichen weiterhin Forschung betrieben werden kann und dass Forscherinnen und Forscher dabei im FDM passgenau und praxisorientiert unterstützt werden.

Weitere Informationen gibt es hier: https://www.b-i-t-online.de/daten/corona-ub-hildesheim.php

und ein PDF zum Download:

Forschungsdatenmanagement – Unterstützung in Zeiten von Corona. UB Hildesheim: FDM-Coffee Lectures und Summer School im digitalen Raum.

 

Ein Beispiel für gute Datendokumentation! Das BonaRes-Projekt entwickelte das BonaRes Metadatenschema für bodenforschungsrelevante Daten. Datendokumentation.

Forschungsdaten müssen ausreichend dokumentiert sein und in konvertierbaren Formaten aufbewahrt werden.

„“BonaRes” is short for “Soil as a sustainable resource for the bioeconomy”. In this funding initiative of the German Federal Ministry for Education and Research (BMBF) the focus is on the sustainable use of soils as a limited resource. The ultimate goal of BonaRes is to extend the scientific understanding of soil ecosystems and to improve the productivity of soils and other soil functions while developing new strategies for a sustainable use and management of soils. The BonaRes Portal provides information about the BonaRes projects, access to data, knowledge and models, as well as to decision support options for a sustainable soil management.“

Im Rahmen des BonaRes-Projektes wurde das BonaRes Metadatenschema für bodenforschungsrelevante Daten entwickelt.

„Die Übersicht informiert Sie über alle obligatorischen und optionalen Metadaten-Elemente, die zur genauen Beschreibung der erzeugten Daten und zum erfolgreichen Einfügen der Metadaten in den BonaRes Metadaten-Editor notwendig sind.“

Weitere Informationen gibt es hier: https://datenzentrum.bonares.de/metadata-schema-de.php

GO UNI Kick-Off Meeting (online) am 08. Oktober 2020.

Das Kickoff-Meeting von GO UNI soll erste Kooperations-, Austausch- und Unterstützungsmöglichkeiten zwischen universitären (aber auch außeruniversitären) FDM-Kontaktstellen und -Kompetenzzentren in Deutschland identifizieren und erörtern, inwiefern sich die Ziele des DSCC-IN auf nationaler Ebene übertragen und umsetzen lassen.
Darüber hinaus sollen die konkreten Inhalte von GO UNI geklärt werden, welche der FDM-Community in Deutschland eine effizientere und zielorientiertere Arbeit und Vernetzung ermöglichen sollen:

https://www.go-fair.org/events/go-uni-kick-off-meeting/

Da die Inhalte von GO UNI aus der Community heraus gestaltet werden sollen, gibt es die Möglichkeit, diese im Rahmen eines Barcamps mitzubestimmen.
06 ### Forschungsnahe Dienste in Bibliotheken – Universitätsbibliotheken und praktische Unterstützung im Forschungsdatenmanagement im Sinne von FAIR
  • Wer: Annette Strauch (Stiftung Universität Hildesheim, UB Hildesheim)
  • Was: FDM in wissenschaftlichen Bibliotheken (praktischer Support), z.B. bei der Unterstützung von Datenspeicherung und Datenpublikationen (fachspezifische Repositorien, Dataverse, DSpace)
  • Wie: Input, ‚Good Practices‘ (kurze Präsentation) und Gruppendiskussion

Flyer mit Informationen zum Forschungsdatenmanagement der Stiftung Universität Hildesheim (UB Hildesheim).

Hinweis:

Den neu gestalteten Flyer zum Forschungsdatenmanagement finden Sie auf der Webseite der Universitätsbibliothek Hildesheim unter folgendem Link (in deutscher Sprache) :

https://www.uni-hildesheim.de/bibliothek/forschen-publizieren/forschungsdatenmanagement/

Direkt zum Download kommen Sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/media/ub/2020/Flyer_FDM_2020.pdf

Wahl eines Repositoriums für Forschungsdaten im Sinne von FAIR.

Die Veröffentlichung der Forschungsdaten eines Projekts wird bereits von vielen Drittmittelgebern empfohlen und zählt zur guten wissenschaftlichen Praxis.  Bei der Auswahl eines Forschungsdatenrepositoriums sollte immer auf verschiedene Qualitätsmerkmale geachtet werden, die zum Verständnis und der Sichtbarkeit des Datensatzes positiv beitragen können.

 

Bild: Patrick Hochstenbach.

Die FAIR-Prinzipen geben Grundsätze vor, um Forschungsdaten nachhaltig nachnutzbar zu machen. Forschungsdatenrepositorien helfen dabei einen Teil dieser Prinzipien zu erfüllen. Hochgeladene Datensätze werden schon automatisch mit einem persistenten Identifikator versehen. Außerdem müssen wichtige Metadatenfelder vor der Veröffentlichung ausgefüllt werden.

Die Dokumentation und das Einhalten von fachspezifischen Standards muss vom Forschenden selbst übernommen werden. Die Universitätsbibliothek Hildesheim leistet hier nur Unterstützung („Hilfe zur Selbsthilfe“).

Forscherinnen und Forscher sollten besonders auf die folgenden Kriterien bei der Wahl eines vertrauenswürdigen Repositoriums achten:

  • Garantierte Datenaufbewahrung für mindestens 10 Jahre
  • Bezahlbare Gebühren für die langfristige Datenaufbewahrung (Diese können auch in einem Projektantrag direkt mit beantragt werden.)
  • Erfassung von Metadaten zu jedem Datensatz, die mindestens den Standards DataCite oder Dublin Core entsprechen

 

  • Vergibt für jeden Datensatz eindeutige, langfristig gültige Identifier, wie z.B. einen DOI

Zukunftsfähigkeit von Forschung im digitalen Wandel. Workshop (Vertiefungskurs): Strukturieren und Ordnen im Forschungsdatenmanagement – Wie geht das?

Forscherinnen und Forscher sollten strukturiert und organisiert vorgehen

  • damit auch nach Jahren nachvollziehbar bleibt, was, wie und weshalb getan wurde
  • damit anderen Forschenden, aber auch ihnen selbst die Benennungskonventionen bekannt sind und die Zusammenarbeit vereinfacht wird
  • damit auch andere Forschende mit den Daten arbeiten können
  • um nach Daten einfacher suchen und sie schneller finden zu können
  • um doppelte Arbeit zu vermeiden
  • um Datenverlust durch Überschreibung oder versehentliches Löschen vorzubeugen
  • um den aktuellen Stand ohne Aufwand zu identifizieren
  • um Maschinenlesbarkeit zu gewährleisten
  • Insgesamt führt dies zu effizienterem Arbeiten.

FDMentor, & DINI/nestor-AG Forschungsdaten. (2018). Materialkatalog zum Forschungsdatenmanagement (Version 1.0) [Data set]. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.1209284

Reminder!

Info:  „Ohne gehaltvolle und gut dokumentierte Daten haben Forschungsergebnisse und sich aus ihnen entwickelnde Innovationen keinen Bestand.” (RfII, Rat für Informationsinfrastrukturen: Herausforderung Datenqualität Empfehlungen zur Zukunftsfähigkeit von Forschung im digitalen Wandel, zweite Auflage, Göttingen 2019, 172 S.)

Auf Englisch (English version) – German Council for Scientific Information Infrastructures (RfII): The Data Quality Challenge. Recommendations for Sustainable Research in the Digital Turn, Göttingen 2020, 120 p.

Gute Datenqualität resultiert aus einem guten Forschungsdatenmanagement (FDM). In der Forschung geht es neben einer transparenten Archivierung, Dokumentation, Registrierung und Zugänglichkeit um Integrität und Vertrauen, wie in den Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten an der Stiftung Universität Hildesheim (SUH) formuliert wurde.

FDM ist ein Instrument der Qualitätssicherung. Datenprodukte sind Forschungsoutputs, deren Interpretierbarkeit gewährleistet sein muss. Sie sollten sich immer an den fachlichen Standards orientieren. An der Stiftung Universität Hildesheim wird der wissenschaftlichen Qualitätssicherung von Forschungsdaten Aufmerksamkeit geschenkt.
Die Stelle des Forschungsdatenmanagement der UB-Hildesheim versucht ihr Bestes, um den Umgang mit Daten und Metadaten so einfach wie möglich zu handhaben. Um Fehler und langes Suchen zu vermeiden, ist es sinnvoll, gleich zu Beginn des Projektes, Zeit in eine systematische Organisation der Dateien und Ordner zu investieren. Ordnen und Strukturieren ist hinsichtlich der Qualitätssicherung von Forschung besonders wichtig, wenn mit anderen Forschenden und Forschungsgruppen kooperativ in Projekten geforscht wird. Gerade hier sollten sich alle Projektmitarbeiter und Projektmitarbeiterinnen mit einem Schema einverstanden erklären und dieses einhalten.

“Scientists should communicate the data they collect and the models they create ,to allow free and open access and in ways that are intelligible, assessable and usable for other specialists in the same or linked fields wherever they are in the world.”  (The Royal Society. (2012). Science as an open enterprise. The Royal Society Science Policy Centre report 02/12)

Weitere Infos zum Forschungsdatenmanagement unter:

www.uni-hildesheim.de/forschungsdaten/ 

https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/online-veranstaltung-workshop-vertiefungskurs-strukturieren-und-ordnen-im-forschungsdatenmanage/

und im Blog der UB Hildesheim: https://bibliothek.blog.uni-hildesheim.de/2020/09/16/online-veranstaltung-workshop-vertiefungskurs-strukturieren-und-ordnen-im-forschungsdatenmanagement-wie-geht-das/

Management and provision of research data in psychology: revision of DGPs – recommendations.

The DGPs recommendations for handling research data have been revised. The provision of research data in the context of scientific publications and publicly funded research projects is nowadays considered a central aspect of open and transparent scientific practice and is demanded by more and more funding institutions and scientific journals. Researchers should therefore strive to fulfill the so-called FAIR principles, i.e. research data should be searchable, accessible, interoperable and reusable, also in psychology.

Gollwitzer, M., Abele-Brehm, A., Fiebach, C., Ramthun, R., Scheel, A. M., Schönbrodt, F. D., & Steinberg, U. (2020, September 10). Management and Provision of Research Data in Psychology: Revision of DGPs Recommendations. https://doi.org/10.31234/osf.io/hcxtm

Further information (in German) and „Download Preprint“ can be found here: https://psyarxiv.com/hcxtm/

Management und Bereitstellung von Forschungsdaten in der Psychologie: Überarbeitung der DGPs – Empfehlungen.

Die DGPs-Empfehlungen zum Umgang mit Forschungsdaten sind überarbeitet worden.

„Die Bereitstellung von Forschungsdaten im Rahmen von wissenschaftlichen Publikationen und öffentlich geförderten Forschungsprojekten wird heutzutage als ein zentraler Aspekt offener und transparenter Wissenschaftspraxis angesehen und von immer mehr Förderinstitutionen und wissenschaftlichen Fachzeitschriften eingefordert. Forschende sollten sich daher bemühen, die sogenannten FAIR-Prinzipien zu erfüllen, d.h. Forschungsdaten sollten auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar sein.“

Gollwitzer, M., Abele-Brehm, A., Fiebach, C., Ramthun, R., Scheel, A. M., Schönbrodt, F. D., & Steinberg, U. (2020, September 10). Management und Bereitstellung von Forschungsdaten in der Psychologie: Überarbeitung der DGPs-Empfehlungen. https://doi.org/10.31234/osf.io/hcxtm

Weitere Informationen und „Download Preprint“ finden Sie hier: https://psyarxiv.com/hcxtm/

Gute wissenschaftliche Praxis – Forschungsdatenmanagement. Stiftung Universität Hildesheim.

In den letzten Tagen wurde ich sehr häufig zum Thema ‚GWP‘ = „Gute Wissenschaftliche Praxis“ gefragt. Deshalb hier in Kürze wieder einmal einen kurzen ‚Post‘ dazu:

Forscherinnen und Forscher tragen die Verantwortung, ihre Projekte nach den Regeln der guten wissenschaftlichen Praxis durchzuführen.

Der Umgang mit Forschungsdaten im Sinne der wissenschaftlichen Integrität steht bei der DFG in ihren Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis . Die fachspezifischen Standards und etablierten Methoden sollen während des Forschungsprozesses immer eingehalten werden.

Die Verantwortlichkeiten der Forscherinnen und Forscher innerhalb eines Projektes müssen geklärt sein (Austausch mit den Projektteilnehmenden).

Gute Wissenschaftliche Praxis – Weitere Auskunft erhalten sie vom FDM-Service der UB Hildesheim.

Schaubild Gute wissenschaftliche Praxis – Böker  / CC BY 4.0

Dr. Elisabeth Böker. (2020, April). Gute wissenschaftliche Praxis im Forschungsdatenmanagement. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.3763025

Dr. Elisabeth Böker, & Peter Brettschneider. (2020, April). Forschungsdaten – Rechte und gute wissenschaftliche Praxis. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.3763040