aviDa – Entwicklung einer Forschungsdateninfrastruktur für audiovisuelle Daten der Qualitativen Sozialforschung.

(https://www.soziologie.uni-bayreuth.de/de/bereiche/kultur-und-religionssoziologie/forschung/aviDa/index.html)

Ziel von aviDa ist die Entwicklung einer Forschungsdateninfrastruktur für die digitale Sicherung und Nachnutzung audio-visueller Forschungsdaten der Qualitativen Sozialforschung.

Die Videokorpora des Fachgebiets »Allgemeine Soziologie« der Technischen Universität Berlin (TUB) und des Lehrstuhls »Kultur- und Religionssoziologie« der Universität Bayreuth (UBT) werden als Pilotkorpus aufbereitet.

Im Projektverlauf sollen die Archivierung audio-visueller Daten, die Metadatenschemata für ihre bedarfsgerechte Nachnutzung und die Standardisierung der Formate so entwickelt werden, dass sie in das Forschungsdatenrepositorium DepositOnce der TU Berlin integriert und dadruch der sozialwissenschaftlichen Forschungscommunity zugänglich gemacht werden können. Als Bestandteil des Projekts soll zudem ein datentyp- wie gegenstandsspezifisches Datenschutz-, Rechte- und Zugriffsmanagement entwickelt werden, einschließlich einer Lösung für die Anonymisierung audio-visueller Daten.

(Projektlaufzeit: Oktober 2018 bis März 2021)

Ausführliche Informationen gibt es unter diesem Link:

https://www.soziologie.uni-bayreuth.de/de/bereiche/kultur-und-religionssoziologie/forschung/aviDa/index.html

  • Wilke, René; Pröbrock, Willi & Helen Pach (2019): Infrastrukturen für Forschungsdaten der qualitativen Sozialforschung. Überblick und aktuelle Herausforderungen. Soziologie 48 (4), 476–485.
  • Knoblauch, Hubert & René Wilke (2018): Forschungsdateninfrastrukturen für audio-visuelle Daten der Qualitativen Sozialforschung – Bedarf und Anforderungen. RatSWD Working Paper Series, 47–58 (PDF)

Außerdem gibt es nähere Informationen zu aviDa auf dem Poster:

https://zenodo.org/record/3511101#.XxLqtXvgo2w

Hier ist der Link zum Poster des Projektes: https://zenodo.org/record/3511101#.XxLqtXvgo2w

Lösungen, die hier aktuell erst noch entwickelt werden, sind auch für Forscherinnen und Forscher, u.a. im Bereich der audio-video basierten emprischen Forschung hilfreich.