#ResearchFromHome – Coffee Lecture Forschungsdatenmanagement: „Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften“. Die Vorbereitungen laufen! *Work-in-Progress*

Zur nächsten Coffee Lecture laufen nun die Vorbereitungen. Sie wird am Mittwoch, 11. November 2020 um 12:30 Uhr hier stattfinden: https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-6pe-799

Referent: Ralf Toepfer (ZBW), Publikationsdienste, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Thema: Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften

Folie: Ralf Toepfer (ZBW), Publikationsdienste, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Weitere Informationen finden Sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/veranstaltungen/artikel/online-veranstaltung-coffee-lectures-forschungsdatenmanagement-data-sharing-und-replikationen-in/

„Forschungsnahe Dienste zum Laufen bringen: Drittmittelanträge schreiben“(Online-Workshop).

Welche Möglichkeiten und Herausforderungen bieten Drittmittelanträge für die Entwicklung von forschungsnahen Diensten?

Bibliotheken können einerseits selbst durch Drittmittel ihre Ressourcen zur Entwicklung von forschungsnahen Diensten erweitern. Andererseits unterstützen Bibliotheken häufig die Forschenden bei der Erstellung von Drittmittelanträgen, etwa durch die Beratung zu Datenmanagementplänen, Rechercheberatung für Systematic Reviews oder Publikationsoptionen für Forschungsergebnisse.

9:30 Der Datenmanagementplan als Teil eines Förderantrags und wie Bibliotheken dabei forschungsnah unterstützen (Annette Strauch, Universität Hildesheim)

Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.vdb-online.org/veranstaltungen/891/

Anmeldung:  https://eveeno.com/forschungsnahedienste

Der Link zum Veranstaltungsraum (Zoom) mit Passwort wird den Teilnehmerinnen und Teilnehmern vor der Veranstaltung zugeschickt.

DFG-Impulspapier „Digitaler Wandel in den Wissenschaften“. Heute veröffentlicht!

Heute hat die DFG das Impulspapier „Digitaler Wandel in den Wissenschaften“ veröffentlicht.

„Bei der künftigen Mitgestaltung des digitalen Wandels (…) sind für die DFG die folgenden sechs Leitgedanken bestimmend. Die DFG wird(1) sich dafür engagieren, dass wissenschaftliche Prinzipien auch unter den Bedingungen des digitalen Wandels Bestand haben;(2) die erkenntnisgeleitete Forschung für die Weiterentwicklung digitaler Technologien, aber auch für die Reflexion und Bewertung ihrer gesellschaftlichen Auswirkungen stärken;(3) sich verstärkt dafür einsetzen, die wissenschaftsspezifischen Chancen und Herausforde-rungen des digitalen Wandels zu kommunizieren;(4) ihre Möglichkeiten zur Beteiligung an der längerfristigen Finanzierung systemrelevanter digitaler Werkzeuge und Infrastrukturen prüfen;(5) die forschungsorientierte Aus- und Weiterbildung zur Stärkung digitaler Expertise in den Wissenschaften befördern;(6) sich im Verhältnis zur Industrieforschung für eine stärkere Kooperation und Durchlässig-keit einsetzen, um die erkenntnisgeleitete Forschung für Personal mit digitaler Expertise attraktiver zu gestalten.“ (S.12)

(https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/digitaler_wandel/index.html)

Auch die forschungsethischen Aspekte werden dabei berücksichtigt (S.8).

„Aufgrund des Volumens und der Kombination von Daten wird es zunehmend aufwendiger und schwieriger, den Entstehungskontext und die Methodik zur Datenerhebung ausreichend zu prüfen. Dass digitale Technologien eine (Weiter-)Verarbeitung großer Datenbestände enorm erleich-tern, stellt dabei eine zusätzliche Herausforderung dar, da der Aufwand einer kritischen Prüfung unterschätzt werden kann. Eine gründliche Überprüfung der Datengrundlage inklusive ihrer häufig komplizierten Bearbeitungshistorie ist aber unerlässlich, um zu verhindern, dass sich beim Einsatz neuer digitaler Methoden – beispielsweise selbstlernender Algorithmen – ungewollte und unbemerkte Effekte ergeben (bis hin zur Diskriminierung von Personengruppen). Hinzu kommt, dass die Bewertung ethischer Aspekte bei der Nutzung von Software zur Analyse umfangreicher Datensätze vielfach noch nicht etabliert ist. Dazu gehören beispielsweise die Risikobewertung bei der Automatisierung und Fragen der Verantwortungszuschreibung (z. B. bei maschinellem Entscheiden).“

Siehe auch: Katerbow / Royeck / Raabe (2018): DFG-Förderung und der digitale Wandel in den Wissenschaften. Ein Wegweiser zu Fördermöglichkeiten und Leitlinien.

Coffee Lecture – DFG-Beitrag. Heute! 12.30 Uhr.

Mittwoch, 28. Oktober 2020 um 09:05 Uhr

Um 12.30 Uhr findet heute, am Mittwoch, 28. Oktober, eine Online Veranstaltung der Universitätsbibliothek zum Forschungsdatenmanagement statt. Die Veranstaltung kann über BBB verfolgt werden. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Ein Zugang ist möglich über den Link: https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-6cx-v3t

https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/coffee-lectures-forschungsdatenmanagement-dfg-beitrag-forschungsdaten-im-digitalen-wandel-aus-d/

Referent: Dr. Johannes Fournier (DFG), Programmdirektor Gruppe Wissenschaftliche Literaturversorgungs- und Informationssysteme

Thema: Forschungsdaten im digitalen Wandel. Aus der Arbeit der Deutschen Forschungsgemeinschaft

Info: Die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten, das Teilen von Forschungsdaten oder Publikationen von Datenbeständen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Journals verlangen oft die Verfügbarmachung von Publikationen der zugrundeliegenden Daten eines Artikels. Universitäten, darunter auch die Universität Hildesheim, verabschieden Research Data Policies, und Forscherinnen und Forscher diskutieren sowohl die Chancen als auch die Risiken von „Open Data“, die Herausforderungen des Datenschutzes und der Forschungsethik.

Annette Strauch von der Universitätsbibliothek Hildesheim gibt einen kurzen Überblick zum Thema Forschungsdatenmanagement. Zusätzlich wird das Dienstleistungsspektrum der Uni-Bibliothek zu den E-Science Unterstützungsangeboten vorgestellt.

DFG-Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (Kodex) – Leitlinie 13.

„Mit Inkrafttreten des Kodex zum 01.08.2019 müssen alle Hochschulen und außerhochschulischen Forschungseinrichtungen die 19 Leitlinien rechtsverbindlich umsetzen, um Fördermittel durch die DFG erhalten zu können.“

https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

 

Die Handreichung für die Umsetzung des DFG-Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ finden Sie unter folgendem Link: https://www.dfg.de/formulare/80_10/80_10_de.pdf

In diesem Blogbeitrag nehmen wir die Leitlinie 13 noch einmal genau unter die Lupe. Die Leitlinie 13 zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis (DFG-Kodex) gibt Empfehlungen zur Herstellung von öffentlichem Zugang zu Forschungsergebnissen. In den wissenschaftlichen Diskurs werden alle Ergebnisse der Forschenden. Erwähnt wird aber auch, dass manche Gründe es nicht erlauben, Ergebnisse zu veröffentlichen.

„Aus Gründen der Nachvollziehbarkeit, Anschlussfähigkeit der Forschung und Nachnutzbarkeit hinterlegen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, wann immer möglich, die der Publikation zugrunde liegenden Forschungsdaten und zentralen Materialien – den FAIR-Prinzipien („Findable, Accessible, Interoperable, Re-Usable“) folgend – zugänglich in anerkannten Archiven
und Repositorien.“

Leitlinie 13: https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/rechtliche_rahmenbedingungen/gute_wissenschaftliche_praxis/kodex_gwp.pdf

https://www.dfg.de/foerderung/grundlagen_rahmenbedingungen/gwp/

Da sich die wissenschaftlichen Publikationsweisen sehr verändert haben, hat der Kodex nun auch alle öffentlich zugänglich gemachten Erkenntnisse im Kontext der FAIR-Datenprinzipien erfasst:

  • Forschungsdaten
  • Materialien und Informationen
  • angewandte Methoden
  • eingesetzte Software
  • Darlegung der Arbeitsabläufe
  • selbstprogrammierte Software wird unter Angabe des Quellcodes zugänglich gemacht

„Als wesentlichen Bestandteil der Herstellung von öffentlichem Zugang führt die Leitlinie aus, dass die den Ergebnissen zugrundeliegenden For-schungsdaten, Materialien und Informationen, die angewandten Methoden sowie die eingesetzte Software verfügbar gemacht und Arbeitsabläufe umfänglich darzulegen sind, soweit dies möglich und zumutbar ist. Den FAIR-Prinzipien (Findable, Accessible, Interope-rable, Re-Usable) wird auf der zweiten Ebene eine besondere Bedeutung zuerkannt.“

ONLINE Veranstaltung – Coffee Lecture Forschungsdatenmanagement: „Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften“ am Mitwoch, d. 11. November 2020 um 12:30 Uhr.

Mittwoch, 11. November 2020 um 12:30 Uhr

Die Veranstaltung wird aufgrund der aktuellen Corona-Infektionslage DIGITAL übertragen. Kurzvorträge der Universitätsbibliothek zum Forschungsdatenmanagement (ca. 30 Minuten)

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt:
https://bbb.uni-hildesheim.de/b/ann-6pe-799

Referent: Ralf Toepfer (ZBW), Publikationsdienste, Leibniz-Informationszentrum Wirtschaft.

Thema: Data Sharing und Replikationen in den Wirtschaftswissenschaften

Info:  Die Nachhaltigkeit von Forschungsdaten, das Teilen von Forschungsdaten oder Publikationen von Datenbeständen gewinnen zunehmend an Bedeutung. Journals verlangen oft die Verfügbarmachung von Publikationen der zugrundeliegenden Daten eines Artikels. Universitäten, darunter auch die Universität Hildesheim, verabschieden Research Data Policies, und Forscherinnen und Forscher diskutieren sowohl die Chancen als auch die Risiken von „Open Data“, die Herausforderungen des Datenschutzes und der Forschungsethik.

Annette Strauch von der Universitätsbibliothek Hildesheim gibt einen kurzen Überblick zum Thema Forschungsdatenmanagement. Zusätzlich wird das Dienstleistungsspektrum der Uni-Bibliothek zu den E-Science Unterstützungsangeboten vorgestellt.

Eine Anmeldung zu den Coffee Lectures ist nicht erforderlich.

Die Coffee Lectures finden immer mittwochs um 12:30 Uhr statt!

Weitere DIGITAL-Coffee Lectures im Überblick (PDF)

Rechtliche Themen im Forschungsdatenmanagement – nach wie vor, sehr in den Beratungsgesprächen gefragt! Muster, Lösungen, die korrekte Vorgehensweise und Einhaltung der datenschutzrechtlichen Belange.

-> Empfehlung: Handreichung BMBF zum Urheberrecht
https://www.bmbf.de/upload_filestore/pub/Handreichung_UrhWissG.pdf
-> Materialien des DataJus Projektes
(schöner Entscheidungsbaum für die
Veröffentlichung von Forschungsdaten!).

https://tu-dresden.de/gsw/phil/irget/jfbimd13/forschung/forschungsprojekt-datajus

https://tu-dresden.de/gsw/phil/irget/jfbimd13/ressourcen/dateien/dateien/DataJus/Entscheidungsbaum-Digital-12-02.pdf?lang=de

Bevor Sie wissenschaftliche Daten erheben, verarbeiten und veröffentlichen, sollten Sie die rechtlichen Rahmenbedingungen und Vorgaben für den Umgang mit Forschungsdaten prüfen. Personenbezogene Daten unterliegen zum Beispiel den Datenschutzgesetzen.

Wenn Sie Daten verarbeiten, die von anderen Personen oder Institutionen erhoben wurden, prüfen Sie im Vorfeld, ob und unter welchen Bedingungen deren Nutzung erlaubt ist. Wurden die Daten vielleicht unter speziellen Lizenzen veröffentlicht? Klären Sie außerdem mit Ihrem Arbeitgeber, welche Verwertungsrechte Sie an den von Ihnen erhobenen Daten haben. Wenn Sie gemeinsam mit anderen Daten erzeugen, treffen Sie am besten vorab gemeinsam schriftliche Vereinbarungen dazu, wer welche Daten
in welcher Form nutzen darf.

● Deutsches Urheberrechtsgesetz (Viele Rohdaten sind nicht durch das
Urheberrecht geschützt, doch kann es in Einzelfällen Ausnahmen davon geben.
Das BMBF hat Fragen und Antworten zum Thema zusammengestellt.)
● Datenschutzgesetze:
○ Datenschutzgrundverordnung (DSGVO)
○ Bundesdatenschutzgesetz
○ niedersächsisches Datenschutzgesetz

Weiterführende Links:

● Informationen auf forschungsdaten.info
● Leitfaden „Rechtsfragen bei Open Science“ der Uni Hamburg
Till Kreutzer/Henning Lahmann: Rechtsfragen bei Open Science – Ein Leitfaden. https://blogs.sub.uni-hamburg.de/hup/products-page/publikationen/169/

Weitere Informationen, FAQs und Muster sollen in den kommenden Monaten auf Seiten der SUH bereitgestellt werden. Dies geschieht in allen wichtigen Kooperationen.

DFG und Forschungsdaten an der Stiftung Universität Hildesheim in Kooperationen.

Die Digitalisierung hat seit einiger Zeit den Einzug in die Forschung gehalten. Für Forscherinnen und Forscher der Stiftung Universität Hildesheim gibt es neue Potentiale, die eigene Forschung bestmöglich zu gestalten. Daraus haben sich neue Herausforderungen ergeben.

(Photo by Antonio Janeski on Unsplash)

Das Management der Forschungsdaten gehört in den Bereich der „guten wissenschaftlichen Praxis”, gemäß der „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ (Kodex), der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), die im Sommer 2019 in Kraft traten. Auch eigene, hochschulinterne Leitlinien für eine institutionelle Forschungsdaten-Politik sind nach Abstimmung in den einzelnen Gremien verabschiedet worden.

Die “Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten an der Stiftung Universität Hildesheim” wurden am 05.02.2020 von der Erweiterten Hochschulleitung verabschiedet und bieten den Forschenden der SUH einen Orientierungsrahmen, der Transparenz, Klarheit und Unterstützung im Umgang mit Forschungsdaten schafft. Anlass für diese Leitlinien sind insbesondere die Anforderungen von Forschungsförderern wie die Deutsche Forschungsgemeinschaft, das Bundesministerium für Bildung und Forschung oder die Europäische Union zum Umgang mit Forschungsdaten. Im Sinne von Open Science und Open Access fördern die Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten die Transparenz von Wissenschaft und Forschung ebenso, wie die Leitlinien der Stiftung Universität Hildesheim zum Open Access-Publizieren von Forschungsdaten.

„Die SUH engagiert sich gemäß dem Kodex „Leitlinien zur Sicherung guter wissenschaftlicher Praxis“ der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für eine Kultur der wissenschaftlichen Integrität. Die vorliegenden Leitlinien geben Orientierung und nehmen insbesondere Bezug auf die „Grundsätze zum Umgang mit Forschungsdaten“der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen und auf die „Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten“ der DFG.

DFG-Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten.

Empfohlen wird von der FDM-Stelle der UB Hildesheim ein Datenmanagement rund um den „Data Life Cycle” und entlang der Fragen aus den Fragenkatalogen, die in einem Datenmanagementplan (DMP) vorkommen können. Deshalb richten sich die Beratungs- und Dienstleistungsangebote sowie die konkreten Schulungen zunächst immer an diesen beiden Grundpfeilern des Forschungsdatenmanagements aus.

Die UB Hildesheim gehört der „Research Data Management Organiser“ (RDMO)-Community an. RDMO wurde im Rahmen eines DFG-geförderten Projekts entwickelt und wurde dann in der zweiten Projektphase verbessert und erweitert. Es haben hochschulweite Workshops zu RDMO stattgefunden.

Ein Datenmanagementplan (DMP) strukturiert den Umgang mit Forschungsdaten eines wissenschaftlichen Projekts. Viele Drittmittelgeber (DFG, EU Horizon 2020) erwarten für die Vergabe von Mitteln aus bestimmten Förderlinien einen DMP als Teil eines Förderantrags. In einem Datenmanagementplan sollte stehen, wie Sie mit Ihren Forschungsdaten umgehen werden und wie Sie sich die Speicherung, Verzeichnung, Pflege und Verarbeitung Ihrer Daten vorstellen.

Sinnvoll ist es, bereits vor Projektbeginn festzulegen, welche Verantwortlichkeiten im Umgang mit Forschungsdaten vorliegen und beispielsweise folgende Aspekte zu klären:

●      Welche Daten werden erzeugt und genutzt?

●      Um welche Art von Daten handelt es sich?

●      Welche Daten sollen oder müssen warum aufbewahrt werden?

●      Welche Zusatzinformationen sind für das Verstehen der Daten notwendig?

●      Wann erfolgt die Datenauswahl?

●      Wie lange sollen die Daten aufbewahrt werden?

●      Wann werden die Daten übergeben?

●      Wer darf die Daten nutzen?

Mit dem Research Data Management Organiser (RDMO) können Institutionen und Forschende das Forschungsdatenmanagement ihrer Projekte strukturiert planen und durchführen. Es ist ein Werkzeug, das das Erfassen aller relevanten Planungsinformationen in Datenmanagementplänen und die Verwaltung aller Datenmanagementaufgaben erlaubt.

Einen Bericht finden Sie hier: https://rdmorganiser.github.io/docs/RDMO_20191007_TRathmann+Strauch-Praxis.pdf

Die SUH beteiligt sich an der neu gegründeten RDMO-Arbeitsgemeinschaft weiter (Contentgruppe), denn m Herbst 2020 endet die DFG-Förderung für RDMO, die Forschungsdatenmanagementsoftware Research Data Management Organiser. Die Grundlage der Weiterarbeit wird in einem Memorandum of Understanding (MoU) formuliert.

Contentgruppe

„Die Contentgruppe (CG) setzt sich aus Freiwilligen zusammen, die die inhaltliche Koordination und Weiterentwicklung von RDMO vorantreiben. Eine niedrigschwellige Beteiligung einer größeren Anzahl von Freiwilligen ist wünschenswert und möglich. Diese können z. B. projektgebunden zur Entwicklung beitragen. Im Fokus der Arbeit stehen die Pflege und die kontrollierte Zusammenführung bestehender und neu generierter Inhalte wie beispielsweise Attribute oder Fragenkatalog-Templates. Es erfolgt eine Moderation und Begleitung der einzelnen Prozesse sowie Domänen-Anpassungen. Die CG dient dazu User Feedback einzusammeln und die allgemeine Usability vor dem Hintergrund des Feedbacks zu prüfen und ggf. zu verbessern.“

Auf dieser Seite zum Forschungsdatenmanagement der Bergischen Universität Wuppertal werden Eigenentwicklungen zu DFG-Fragenkatalogen in RDMO zum Download angeboten: https://www.fdm.uni-wuppertal.de/de/seite-fuer-datenmanager.html. Diese sind auch für die Stiftung Universität Hildesheim und DFG-geförderte Projekte nützlich und interessant.

Das Diagramm zeigt, in welchen Obermengen-Untermengen-Relationen die Fragenkataloge zueinander stehen. Unter dem Katalognamen steht die Zahl der Fragen im jeweiligen Katalog.

  • Die folgenden Unterkataloge sind hinzugekommen:
    • DFG 101 Alte Kulturen
    • DFG 104 Mündlicher Korpus
    • DFG 104 Textkorpus
    • DFG 105 Edition
    • DFG 106 Sozial- u. Kulturanthropologie, Außereurop. Kulturen, Judaistik u. Religionswiss.
    • DFG Biodiversitätsforschung
  • Unterkataloge nach DFG-Fachsystematik benannt
  • Erweiterung des Katalogs „Alle Fragen“ um bisher nicht vorhandene Fragen aus den neuen Unterkatalogen
  • Korrektur von abgehängten Links, Schreib- und Zuordnungsfehlern

Die DFG-Leitlinien zum Umgang mit Forschungsdaten sind in allen enthaltenen Fragenkatalogen berücksichtigt, nicht nur im Katalog „DFG“. Jede der XML-Dateien enthält einen Fragenkatalog. Eine ausführliche Dokumentation liegt bei.

Diese Fragenkataloge für RDMO erleichtert das Erstellen von Datenmanagementplänen, die in der ersten Version einem Antrag auf Forschungsförderung an die DFG beigegeben werden sollen.

Der Fragenkatalog dfg.xml ist ein Unterkatalog des generischen Fragenkataloges „RDMO“ und besteht aus nur 20 Fragen, die nach den Leitlinien zum Forschungsdatenmanagement der DFG ausgesucht wurden. Darüber hinaus gibt es 9 fachspezifische Fragenkataloge.

Auf Basis einer von Bund und Ländern Ende 2018 getroffenen Verwaltungsvereinbarung arbeiten die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und die Gemeinsame Wissenschaftskonferenz (GWK) bei Aufbau und Förderung der NFDI zusammen.

„Die DFG ist für die wissenschaftsgeleitete Begutachtung und Bewertung der Konsortien-Anträge verantwortlich. Die GWK entscheidet auf Grundlage der Förderempfehlungen der DFG. Voraussetzung für die Förderung von Konsortien im Rahmen der NFDI ist ein positives Votum aus der Begutachtung.“

Bund-Länder Vereinbarung zu  Aufbau und Förderung einer Nationalen Forschungsdateninfrastruktur (NFDI) vom 26. November 2018: https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Papers/NFDI.pdf

„Für neue wissenschaftliche Erkenntnisse und Innovationen in Forschung und Gesellschaft ist der systematische, nachhaltige Zugang zu digitalisierten Datenbeständen unverzichtbar. Die an verschiedenen Stellen auf unterschiedliche Weise gesammelten Daten müssen so verfügbar gemacht werden, dass sie auch für Dritte leicht und geordnet auffind-bar sind und über die Grenzen einzelner Datenbanken, Fachdisziplinen und Länder hinweg analysiert und verknüpftwerden können. Dazu muss das Datenmanagement standardisiert sein: Nach den sogenannten FAIR-Prinzipien sollen Forschungsdaten auffindbar, zugänglich, interoperabel und nachnutzbar sein. Mit der NFDI sollen die heute oft dezentral, projektförmig und temporär gelagerten Datenbestände von Wissenschaft und  Forschung für das deutsche Wissenschaftssystem systematisch erschlossen werden. Die NFDI wird von Nutzern von Forschungsdaten und von Infrastruktureinrichtungen ausgestaltet, die dazu in und zwischen Konsortien zusammenarbeiten. Die NFDI soll Standards im Datenmanagement setzen und als digitaler, regional verteilter und vernetzter Wissensspeicher Forschungsdaten nachhaltig sichern und nutzbar machen. Ein solcher Wissensspeicher ist ein Standortvorteil und kann dazu beitragen, die weltweit besten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler anzuziehen.“

https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/index.html

Ansprechpersonen für Grundsatzfragen zur NFDI via https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/index.html:

FAQs zur NFDI (Stand September 2020): https://www.dfg.de/download/pdf/foerderung/programme/nfdi/faq_nfdi_de.pdf

Hier eine interessante Frage und Antwort daraus: Können nachträglich weitere Einrichtungen und Beteiligte in ein Konsortium aufgenommen werden?

Die Bewilligung eines Konsortiums erfolgt aufgrund der imAntrag dargelegten Struktur der (mit-)antragstellenden Einrichtungen und Beteiligten. In Ausnahmefällen können auch nach der Bewilligung weitere Einrichtungen und Beteiligte in ein Konsortium auf-genommen werden. Bitte richten Sie in diesem Fall eine schriftliche Anfrage mit kurzer Begründung an die DFG.

Im Juni 2020 wurde die Förderung von neun Konsortien der NFDI beschlossen: https://www.gwk-bonn.de/fileadmin/Redaktion/Dokumente/Pressemitteilungen/pm2020-04.pdf

https://www.nfdi.de/konsortien-2

Ziele der Förderung

Die Ziele der Förderung von Konsortien sind:

  • Etablierung von Regeln zum standardisierten Umgang mit Daten in enger Rückkoppelung mit der jeweiligen Fachgemeinschaft

  • Erarbeitung von disziplinübergreifenden Metadatenstandards

  • Entwicklung von verlässlichen und interoperablen Maßnahmen für das Datenmanagement und ein auf die Anforderungen der Fachgemeinschaft zugeschnittenes Dienste-Angebot

  • Steigerung der Nachnutzbarkeit bereits vorhandener Daten, auch über die Fächergrenzen hinaus

  • Anbindung und Vernetzung mit Partnern in ausländischen Wissenschaftssystemen, die Kompetenz im Bereich Forschungsdatenmanagement aufweisen.

  • Mitarbeit bei der Entwicklung und Etablierung generischer, Konsortien-übergreifender Dienste und Standards zum Forschungsdatenmanagement

Die Informationen finden Sie hier: https://www.dfg.de/foerderung/programme/nfdi/

NFDI – Wikipedia: https://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Forschungsdateninfrastruktur

BMBF: Aktionsplan Forschungsdaten.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat einen Aktionsplan Forschungsdaten für Förderung datenbasierter Innovationen gestartet.

Unterstützungen bei Infrastrukturen (NFDI, GAIA-X, EOSC), eine klares Bekenntnis zu den FAIR-Prinzipien und Datenpublikationen als wissenschaftliche Leistung werden genannt.

Notwendige Aufwendungen für das Forschungsdatenmanagement werden bei Förderanträgen als zuwendungsfähig anerkannt.

„Das Management von Forschungsdaten ist Teil der wissenschaftlichen Arbeit. Um den personellen und finanziellen Aufwand hierfür zu berücksichtigen, erkennen wir die notwendigen Ausgaben für das Forschungsdatenmanagement bei BMBF-geförderten Projekten mit entsprechendem Datenbezug als zuwendungsfähige Ausgaben an.“

https://www.bmbf.de/de/aktionsplan-forschungsdaten-12553.html