Forschungsdaten, Software, Blogs, Code – Publikationsformate. Tipp zum Lesen: „Die Ausweitung der Wissenschaftspraxis des Publizierens unter den Bedingungen des digitalen Wandels“.

M(e)ine Leseempfehlung zum ersten Augustwochenende richtet sich an alle, die sich für das wissenschaftliche Publizieren interessieren:

Breuer, C., Trilcke, P. (2021): Die Ausweitung der Wissenschaftspraxis des Publizierens unter den Bedingungen des digitalen Wandels, Herausgegeben von der Arbeitsgruppe »Wissenschaftspraxis« im Rahmen der Schwerpunktinitiative »Digitale Information« der Allianz der deutschen Wissenschaftsorganisationen, 15 p.
https://doi.org/10.48440/allianzoa.041

„Die Finalität traditioneller Publikationen wird dort problematisiert, wo die Potenziale von dynamischen Formaten (im Sinne von »Living Documents«) reflektiert und erprobt werden, die – ggf. durch Versionierungen temporär finalisiert – auf die Prozesshaftigkeit von Forschung reagieren. Dabei wird die Publikation selbst prozessual gedacht, was u. a. erhebliche Konsequenzen für wissenschaftliche Konventionen der Referenzierung mit sich bringt.“ (S.10)

Zitierlink: https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/pubman/item/item_5005999

Englische Fassung:

Breuer, C., Trilcke, P.(2021): Expanding academic publishing practices alongside the digital turn, Edited by the »Scientific practice« working group of the Priority Initiative »Digital Information« by the Alliance of Science Organisations, 13 p.
https://doi.org/10.48440/allianzoa.042

Zitierlink: https://gfzpublic.gfz-potsdam.de/pubman/item/item_5006003

FORGE 21 – Workshop: AG Datenzentren: Dokumentation von Forschungsdaten – Erfahrungen und Aufgaben aus der Praxis.

Hinweis auf diesen Workshop im Rahmen der FORGE-Konferenz: https://forge2021.uni-koeln.de/

Termin am Mittwoch, 08.09.2021, 11:00 – 12:30 Uhr

Katrin Moeller, Leiterin des Historischen Datenzentrums Sachsen-Anhalt Institut für Geschichte der MLU Halle-Wittenberg

„Brauchen die Geisteswissenschaften etwa einen Standard wie DDI zur Dokumentation sozialwissenschaftlicher Interviews? Im Workshop sollen daher Erfahrungen zur Praxis von Datendokumentationen zusammengetragen und ein Konzeptpapier für ein Musterbeispiel diskutiert und weiterentwickelt werden. Ausgangspunkt sind dabei ganz unterschiedliche Datentypen, wie sie etwa im Rahmen der DHd-Tagung Experimente von der AG Datenzentren „Hands on Research Data“ (https://vdhd2021.hypotheses.org/178) thematisiert wurden. Dabei steht auch die Frage im Raum, wie generisch ein solcher Ansatz sein kann oder muss, um Anforderungen und Nutzungspraxis verlässlich zu gestalten.“

Weitere Informationen finden Sie unter: https://forge2021.uni-koeln.de/

„Und Ihre ORCID?“ – Frage in der Beratung zum Datenmanagementplan (DMP). „Erhöhen Sie die Sichtbarkeit Ihrer Forschung!“

Unterstützung von Publikationen im Forschungsdatenmanagement
bei der Open Researcher and
Contributor ID (ORCID)

 

  • Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and
    Contributor ID (ORCID)

  • Technische Schnittstellen (z.B. RDMO und ORCID)

Die Vergabe von eindeutigen Identifikatoren für Autoren/innen hat in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen. Insbesondere die Verwendung der Open Researcher and Contributor ID (ORCID) wird ausdrücklich empfohlen, und ich verweise darauf in den Gespächen zum Forschungsdatenmanagement der SUH. Die Einrichtung einer ORCID ID ist kostenfrei und erfordert einen geringen zeitlichen Aufwand. Die Entscheidung für die Einrichtung einer ID in verschiedenen Systemen sollte sich an den jeweiligen Gepflogenheiten des Fachbereichs orientieren.

Von ORCID – ORCID, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=45558939

Für die Datenpublikation stehen die mit einem Datensatz verknüpften Personen im Vordergrund, für Forschungsinformationssysteme ist die institutionelle Zuordnung der Daten von besonderem Interesse.

Ein Positionspapier von 2018 widmet sich Lösungsansätzen und Funktionen von ORCID sowie einer Auswahl an Möglichkeiten der technischen Integration (Zielgruppe: Personen wissenschaftlicher Einrichtungen):

Vierkant P, Beucke D, Deinzer G, et al. Autorenidentifikation anhand der Open Researcher and Contributor ID (ORCID) – Positionspapier. Humboldt-Universität zu Berlin; 2018. DOI: https://doi.org/10.18452/19528

Der 5. ORCID DE Workshop – ORCID in Publikations- und Informationsinfrastrukturen fand im Juni 2021 statt. Die Folien zu den Beiträgen gibt es hier: https://www.orcid-de.org/5-orcid-de-workshop/#anmeldung

Interessant und nützlich: “How do I find ORCID record holders at my institution?”

Siehe hier:

https://info.orcid.org/faq/how-do-i-find-orcid-record-holders-at-my-institution/

Im Data (Horror) Escape Room haben wir im ersten Halbjahr 2021 im FDM für die SUH auf spielerische Weise gelernt, was eine ORCID bedeutet: https://orcid.org/0000-0002-9621-1392

Im Datenmanagementplan wird recht weit am Anfang des Fragenkatalogs nach der ORCID gefragt.

ORCID Webseite: https://orcid.org/

Projektpartner von ORCID DE:

  • Helmholtz Open Science Koordinationsbüro am Deutschen GeoForschungsZentrum GFZ
  • die Deutsche Nationalbibliothek
  • die Universitätsbibliothek Bielefeld

Das Projekt wurde durch die Deutsche Initiative für Netzwerkinformation (DINI) initiiert.

Informationen zu DOI, URN, ORCID & Co. (Autor_innen- und Einrichtungsidentifikatoren) finden Sie außerdem auf der Webseite der UB Hildesheim unter “Forschen und Publizieren”:

https://www.uni-hildesheim.de/bibliothek/forschen-publizieren/doi-urn-orcid-co/

Hilfreiche Informationen gibt es hier: https://www.ub.uni-potsdam.de/de/publizieren/publikationsnachweis/orcid.html

Zeitschrift info7 & FDM – Bibliotheken sind längst zentrale Akteure der Digitalisierung.

info7 ist seit 1986 als Fachzeitschrift in Deutschland, Österreich und der Schweiz (DACH) auf dem Markt und seit jener Zeit das bekannteste und langlebigste Fachorgan für den Bereich Mediendokumentation und Medienarchive: www.info7.de.

info7 berichtet und befördert den Austausch und die Diskussion über Forschung, Theorie, Praxis, Projekte, Pläne und Evaluierungen. Darüber wird es ermöglicht, Vergleiche und Lernprozesse medienübergreifend und über die eigenen Unternehmens- und Fachgrenzen hinweg anzustoßen, sowie Veränderungen in den Berufsbildern der Branche frühzeitig zu thematisieren.

Herausgeber: Vorstand des vfm – Verein für Medieninformation und Mediendokumentation

Redaktion:

  • Uta Rosenfeld (Redaktionsleitung, Layout und Satz)
  • Dr. Ute Essegern
  • Klaus Heimann
  • Ute Mader
  • Sieglinde Osang
  • Axel Pult
  • Hans-Gerhard Stülb

Weitere Informationen gibt es hier:

https://www.vfm-online.de/publikationen/zeitschrift/

Eine Ausgabe im Sommer 2020 beschäftigte sich mit dem FDM der UB Hildesheim.

„Die Arbeiten im FDM aufrecht zu erhalten und die
Forscherinnen und Forscher weiterhin dazu zu beraten,
bleibt während der Pandemie die oberste
Priorität an der Stiftung Universität
Hildesheim. Die Erfahrungen
aus dem Homeoffice sind positiv. Im Grossen
und Ganzen wird fast genauso gearbeitet
wie zuvor. Nur eben digitaler. Und effizienter.
Der tägliche Austausch mit Forscherinnen und Forschern
erfolgt über Videokonferenzen. Digitale Besprechungen
und Beratungsgespräche dauern in
der Regel eine gute Stunde, je nach Bedarf.“

NFDI4Culture – Forum Data Publication and Availability.

#3: Call for Use Cases –
How do you archive and publish your research data?

„(…) am 15. September 2021 möchten wir mit Ihnen die Bedarfe der Fachcommunities konkretisieren, um in den nächsten vier Jahren genau diese Themen anzugehen. Hierfür sind wir auf Beispiele aus der Praxis und aus Ihrem Forschungsalltag angewiesen. Teilen Sie Ihre Erfahrungen und Herangehensweisen bzgl. der nachhaltigen Sicherung und dem langfristigen Verfügbarmachen von Forschungsergebnissen.“

Quelle: https://kunsthistoriker.org/veranstaltungen/cfp-nfdi4culture-forum-call-for-use-cases-wie-archivieren-und-publizieren-sie-ihre-forschungsdaten/

Weitere Informationen finden Sie hier: https://s.gwdg.de/6UYWNN