Die aktuellen, durch die Ausbreitung des COVID-19-Virus bedingten Einschränkungen haben auch Auswirkungen auf die Beantragung und Abwicklung von Drittmittelprojekten. Dies betrifft vor allem

Generell gilt, dass Sie sich bei Problemen oder Fragen zum Vorgehen in der aktuellen Situation mit den Ansprechpartnerinnen und -partnern bei der jeweiligen Fördereinrichtung und Projektträgern in Verbindung setzen sollten. Beziehen Sie dabei auch immer die in unserer Universität zuständigen Verwaltungseinrichtungen, wie das Dezernat für Finanzen, ein.

Bei Fragen zum aktuellen Vorgehen innerhalb der Universität, z.B. bei der Einstellung von Projektpersonal, Prüfung von Kooperationsverträgen etc. wenden Sie bitte an die jeweils zuständige Einrichtung. Eine Übersicht mit aktuellen Informationen finden Sie unter https://www.uni-hildesheim.de/oeffentlichkeit/coronavirus/.

Im Folgenden finden Sie eine Übersicht von Informationen einzelner Förderer zur aktuellen Lage.

DFG

"Die Maßnahmen zur Eindämmung der Coronavirus-Pandemie, die das tägliche Leben aller Bürgerinnen und Bürger nachhaltig beeinträchtigen, betreffen auch die von der DFG geförderten Forschungsprojekte und führen zu erheblichen Einschränkungen und Verzögerungen. Die DFG hat bereits früh reagiert, um das Förderhandeln so reibungslos wie möglich fortzusetzen sowie die finanziellen und zeitlichen Auswirkungen der Pandemie auf die Arbeit in den Forschungsprojekten abzufedern. Die kostenneutrale Verlängerung von Sonderforschungsbereichen und Graduiertenkollegs sowie die Möglichkeit, Mittel aus dem Jahr 2020 auf Folgejahre übertragen zu lassen, gehören ebenso hierzu wie Ausgleichs-, Überbrückungs- und Zusatzfinanzierungen oder die Verlängerung von Ausschreibungsfristen, Stipendien und Anstellungsverträgen von Promovierenden." (DFG)

Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur

"Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt in der derzeitigen Covid-19-Lage lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten.

Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden. Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Covid-19-Lage verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart von Projekten kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden. Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können auch in der Covid-19-Lage bspw. im Homeoffice gut erstellt, elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen bzw. Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden."

Bund

- Förderungen der Bundesministerien (BMBF, BMWi etc.), Bundesbeauftragten etc. bzw. ihrer nachgelagerten Behörden -

Aktuell gibt es von Seiten des Bundes bzw. der jeweils für die Projektbetreuung zuständigen Projektträger keine allgemein gültigen Informationen. Die Fristen einzelner Ausschreibungen sind aber verschoben worden. Bitte informieren Sie sich dazu auf den jeweiligen Internetseiten der Bekanntmachung bzw. Ausschreibung oder wenden sich direkt an die Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartner beim zuständigen Projektträger.

Das Gleiche gilt bei laufenden Projekten, für die aktuell Verwendungs- oder Zwischennachweise erstellt werden oder Mittel abgerufen werden müssen. Zwar werden nach bisherigen Erfahrungen großzügige Fristverlängerungen gewährt, klären Sie die Details aber auf jeden Fall gemeinsam mit den Kolleginnen und Kollegen des Dezernats für Finanzen mit den für Sie zuständigen Ansprechpartnerinnen und Ansprechpartnern beim Projektträger.

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung hat darüber hinaus einige aktuelle Hinweise veröffentlicht.

Informationen der Projekträger PT DLR und PT Jülich, u.a. zur momentanen Erreichbarkeit, finden Sie auf deren Internetseiten.

EFRE und ESF

- betrifft alle Förderlinien -

Sofern absehbar ist, dass sich in der Projektumsetzung größere Verzögerungen oder Änderungen in Folge der empfohlenen Schutzmaßnahmen zum Corona-Virus ergeben, bspw. geplante (Abschluss-)Veranstaltungen entfallen oder verschoben werden müssen oder personelle Engpässe (Abwesenheiten aufgrund von Quarantänemaßnahmen, Kinderbetreuung o. ä.) auftreten, teilen Sie dies bitte zunächst der zuständigen Sachbearbeiterin bzw. dem zuständigen Sachbearbeiter der NBank kurz per E-Mail mit. Beachten Sie bitte das unten verlinkte Rundschreiben der NBank dazu. Informieren Sie über die Änderungen in Ihrem Projekt auch immer die zuständige Sachbearbeiterin in unserem Dezernat für Finanzen.

Europäische Kommission

Die EU-Kommission zeigt Verständnis dafür, dass geförderte Projekte von den aktuellen Schutzmaßnahmen betroffen sind und es z.B. zu Stornokosten für ausgefallene Treffen kommen kann. In den Projektverträgen zu den unten genannten Programmen ist eine Klausel über "höhere Gewalt" (force majeure) enthalten, die auf Mobilitätsbeschränkungen als direkte Folge der von den zuständigen nationalen Behörden ergriffenen Maßnahmen angewandt werden kann. Bitte kontaktieren Sie Ihre Ansprechpartner_innen (project officers) bei der Kommission bzw. den Agenturen und informieren Sie diese im Vorfeld schriftlich über Änderungen und Absagen von Projektaktivitäten. Die Europäische Kommission hat für die verschiedenen Programme Informationen zum Inkrafttreten von höherer Gewalt und den notwendigen Handlungsschritten veröffentlicht.

Weitere Informationen: https://ec.europa.eu/info/funding-tenders/opportunities/portal/screen/covid-19

 

EU-Hochschulbüro Hannover/Hildesheim

Für Fragen und Beratung stehen Ihnen außerdem die Kolleginnen und Kollegen des EU-Hochschulbüros Hannover/Hildesheim zur Verfügung: https://www.uni-hannover.de/de/universitaet/organisation/dezernate/dezernat-4/team/#c25781

DAAD

Der Deutsche Akademische Austauschdienst veröffentlicht aktuelle Informationen zum Umgang mit der COVID-19-Pandemie auf seinen Internetseiten. Bitte setzen Sie sich für individuelle Rückfragen und Absprachen mit den für Ihre jeweilige Förderlinie zuständen Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern in Verbindung.

 

Informationen zu: