Profilfeld 1: Bildung und gesellschaftliche Teilhabe

Ansprechperson

Prof. Dr. Janna Teltemann (telteman[at]uni-hildesheim.de)

Kurzbeschreibung

Bildung und gesellschaftliche Teilhabe bedingen einander: Teilhabe ist eine Voraussetzung für Bildungsprozesse, so wie Bildung eine Voraussetzung für Teilhabe ist. Bildung wird innerhalb der Forschung in diesem Profilfeld verstanden als Wissens- und Kompetenzerwerb, Selbstentfaltung, Persönlichkeitsentwicklung sowie als Demokratiebildung. Bildung findet über die gesamte Lebenszeit und in unterschiedlichen formalen, non-formalen und informellen Kontexten statt. In modernen, sich schnell transformierenden Gesellschaften vollzieht sich Bildung vor dem Hintergrund vielfältiger Entwicklungschancen, aber auch mehrfacher gesellschaftlicher Unsicherheiten, Risiken und Krisen. Tiefgreifende Prozesse wie die Digitalisierung, der demographische Wandel, zunehmende Diversität, internationale Konflikte und Klimaveränderungen haben umfassende Auswirkungen auf Lebensweisen und etablierte Wissensordnungen. Bildungsinstitutionen und -einrichtungen, ebenso wie die Kinder- und Jugendhilfe und soziale Dienste haben die Aufgabe, angemessene und qualifizierte, gender- und diversitätsgerechte Angebote bereitzustellen, Lern- und Bildungsprozesse zu ermöglichen und zu Bildungsabschlüssen zu befähigen, die Teilhabe in den sich wandelnden Gesellschaften sichern.

Wie die Bildungsforschung in den letzten Jahrzehnten gezeigt hat, gelingt eine qualitativ hochwertige, gleichberechtigte und diskriminierungsfreie Teilhabe in Deutschland nur unzureichend. Unter dem Gesichtspunkt gesellschaftlicher Teilhabe besonders problematisch ist die enge Kopplung von Bildung an Herkunftsmerkmale. Während umfangreiche Forschung zur Beschreibung und teilweise auch Erklärung dieses Sachverhalts vorliegt, besteht weiterhin großer Bedarf an Wissen darüber, wie dieser Kopplung durch die Gestaltung von Bildungsangeboten entgegengewirkt werden kann. An der Universität Hildesheim besteht eine lange Tradition der umfassenden Erforschung von Bildungssystemen, -praktiken, -übergängen sowie von Bildungs- und Lernprozessen im Lebensverlauf. Im Fokus des Profilfelds stehen daher frühkindliche, schulische, außerschulische, politische, kulturelle und sprachliche Bildung und Weiterqualifikation sowie die Kinder- und Jugendhilfe und soziale Dienste.

Innerhalb des Profilfelds Bildung und gesellschaftliche Teilhabe werden u. a. folgende Forschungsschwerpunkte bearbeitet:

(1) Schulbezogene Bildungsforschung

Die schulbezogene Bildungsforschung an der Universität Hildesheim zielt auf die Sicherung der Zukunftschancen von Kindern und Jugendlichen, insbesondere durch den Aufbau der für gesellschaftliche Teilhabe erforderlichen Kompetenzen. Im Fokus stehen sprachliche Fähigkeiten wie Lese- und Schreibkompetenzen, ebenso wie mathematisch-naturwissenschaftliche und digitale Kompetenzen und die jeweiligen Bezüge zu Querschnittsthemen wie Bildung für nachhaltige Entwicklung, Diversität, Migration, und Demokratiebildung. Besonderes Augenmerk liegt auf der Analyse und Abschwächung der Kopplung von Bildungserfolg und Hintergrundmerkmalen, etwa durch den Einsatz von Interventionen oder Technologien zur Verringerung von Bildungsbenachteiligungen v. a. auch in sogenannten MINT-Fächern. Auch die Förderung von Berufsorientierung durch die Entwicklung, Evaluation und den Transfer von systematischen Bildungs- und Vermittlungsangeboten insbesondere an den Übergängen und Schnittstellen von Bildungseinrichtungen steht dabei im Vordergrund.

Einen verbindenden Bezugspunkt fachdidaktischer, erziehungswissenschaftlicher und pädagogisch-psychologischer Unterrichtsforschung und Professions- und Professionalisierungsforschung stellen Kernpraktiken professionellen Handelns sowohl als mögliche Einflussfaktoren auf den Kompetenzerwerb von Lernenden als auch als Zielkompetenzen in der Aus- und Weiterbildung von Lehrkräften und weiteren Mitgliedern multiprofessioneller Teams dar.

Die Schwerpunkte in der Schul- und Unterrichtsforschung richten sich zum einen auf fachspezifische und fachunabhängige Gestaltungsmerkmale von Unterricht und ihren Beitrag zum Erreichen von Unterrichtszielen sowie auf die Diagnose von Lernvoraussetzungen und -verläufen unter Einbeziehung digitaler Technologien und KI. Darüber hinaus werden Effekte der Unterrichtsgestaltung und außerunterrichtlicher Fördermaßnahmen sowie eines positiven Schulklimas und einer demokratischen, inklusiven und lernförderlichen Schulkultur auf die Kompetenz- und Persönlichkeitsentwicklung, Berufsorientierung und demokratische Bildung von Lernenden mit unterschiedlichen Lernvoraussetzungen und die Kopplung von Bildungserfolgen und Hintergrundmerkmalen beforscht. Dabei bestehen Anknüpfungspunkte zum Forschungsschwerpunkt „Kinder- und Jugendhilfe, frühkindliche und außerschulische Bildung sowie Soziale Dienste“.

Die Professions- und Professionalisierungsforschung fokussiert auf Formen der Förderung von Kompetenzen in der Planung und Durchführung von Unterricht – wie etwa komplexitätsreduzierte Planungsaufgaben, professionalisierungsorientierte Dokumentationsformate, virtuelle Lernumgebungen, Unterrichtsvideographie oder rollenspiel- und videobasierte Unterrichtssimulationen. Weitere Schwerpunkte bilden die Förderung der Evidenzorientierung von Lehrkräften in unterschiedlichen Professionalisierungsphasen und die Sicherung von Unterrichtsqualität.

(2) Kinder- und Jugendhilfe, frühkindliche und außerschulische Bildung sowie Soziale Dienste

Ganztagsbetreuung, die alltägliche Förderung diskriminierungsfreier Teilhabe und Bildungsverläufe sowie Zugänge zu formaler Bildung von jungen Menschen in ganz unterschiedlichen Lebenslagen stehen im Zentrum der Kinder- und Jugendhilfe, die neben der außerschulischen Bildung und der Forschung zu frühkindlicher Bildung diesen Schwerpunkt bildet. Die Forschung zur frühkindlichen Bildung untersucht die institutionellen, organisationalen und professionellen Bedingungen sowie die Praxis der ästhetisch-kulturellen, der Körper- und Bewegungs- sowie der Sprach- und mathematischen Bildung unter Berücksichtigung von Mehrsprachigkeit und bezieht Fragen zur Diagnostik sowie zu sozio-kulturellen, entwicklungspsychologischen und neurobiologischen Grundlagen ein. Institutionelle Kontexte überschreitend, berücksichtigt der Schwerpunkt darüber hinaus die Bedeutung medialer und materialer Kontexte für das Heranwachsen. Ein Fokus liegt dabei auf den Bildungsmedien. Bildungsprozesse werden in Kindheit und Jugend im Rahmen familialer, mediatisierter und insbesondere digitaler Umwelten erforscht. Dabei sind sinnliche Erfahrungs- und körperleibliche Handlungsräume der Heranwachsenden in gesellschaftlichen Kontexten Gegenstand der Forschung.

Als inklusive Bildungsforschung der Kindheit und Jugend wird in diesem Schwerpunkt die Teilhabe von allen jungen Menschen insbesondere an den Übergängen und Schnittstellen in einer multidisziplinären und -professionellen Perspektive untersucht. Ein zukünftiger Fokus liegt dabei auch auf dem Kinderschutz, der Vulnerabilität sowie der Handlungsfähigkeit und aktiven Beteiligung von Kindern, Jugendlichen, jungen Erwachsenen und Familien in und an der Infrastruktur von Bildung, Erziehung und Betreuung. Das Profilfeld ist durch Geschlechter- und Diversitätsreflexivität gekennzeichnet und befasst sich mit der Frage, wie die Betroffenheit durch spezifische Diskriminierungsformen intersektional von Bedeutung für die Adressat*innen ist.

(3) Gesellschaftliche Teilhabe durch kulturelle, politische und sprachliche Bildung

Kulturelle, politische und sprachliche Bildung sind wesentliche Bestandteile einer vernetzten und auf die umfassende Ermöglichung von Teilhabe ausgerichteten Allgemeinbildung. Dieser Schwerpunkt bezieht sich auf die Erforschung der chancengerechten Bedingungen und Ausformungen umfassender gesellschaftlicher Teilhabe in den Themenfeldern und Praktiken der kulturellen, politischen und sprachlichen Bildung. Ein Fokus liegt dabei auf non-formalen und informellen Bildungskontexten sowie interdisziplinären Ansätzen. 

Fragen der kulturellen Bildung werden an der Universität Hildesheim mit Blick auf Theorie, ästhetische (Vermittlungs-)Praxis und kultur- sowie bildungspolitische Strukturen aus intersektionaler Perspektive untersucht. Dabei wird gesellschaftliche Teilhabe in (non-)formalen Bildungskonstellationen durch musikalische, visuelle, körperliche und sprachlich-ästhetische Praxis interdisziplinär erforscht. Weitere Forschungsthemen und -schwerpunkte sind u. a.: Rezeptionsverhalten und informelle Bildungsprozesse in digitalen Medien; Bildungsmedien; Kulturelle Bildung als Demokratiebildung; Bildpraxis von Kindern; Kunst- und Kulturvermittlung in der frühen Kindheit; literarische Prozesse in der Kindheit; partizipative und experimentelle Praxis des Kinder- und Jugendtheaters; Publikumsforschung und Publikumsverhalten; Citizenship in künstlerischer und kultureller Bildung sowie postkoloniale und transformative Wirkungen von Kultur. 

Politische Bildung erstreckt sich an der Universität Hildesheim u. a. auf die Felder Demokratiebildung, Migrations- und Diversitätsforschung, kulturelle und historische Bildung sowie Bildung für nachhaltige Entwicklung. Ausgangs- und Zielpunkt ist es, Menschen eine umfassende gesellschaftliche Teilhabe zu ermöglichen, was die empirische Analyse von Gelingensbedingungen in den Fokus rückt. Weitere Schwerpunkte in der Forschung liegen auf der narrationsbasierten politischen Bildung und dem Stellenwert von Emotionen in den geistes- und sozialwissenschaftlichen Fachdidaktiken. Sprachliche Teilhabe, also die rezeptive wie produktive Befähigung zur Partizipation an Bildungsprozessen und zur aktiven Mitwirkung in politischen, kulturellen und anderen institutionellen Konstellationen, wird in den Bereichen Barrierefreie Kommunikation, Deutsch als Zweitsprache, Interkulturelle Kommunikation sowie Übersetzungswissenschaft untersucht. Im Fokus stehen das sprachliche Handeln in institutionellen Kontexten und (in-)formeller Bildung, die Reduktion von Kommunikationsbarrieren und die Bereitstellung empirisch basierter Angebote. Politische Entscheidungen und institutionelle Voraussetzungen sprachlicher Teilhabe werden dabei systematisch berücksichtigt. 

Beteiligte Institute

  • Institut für Erziehungswissenschaft
  • Institut für Sozialwissenschaften
  • Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
  • Institut für Kulturpolitik
  • Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft
  • Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur
  • Institut für deutsche Sprache und Literatur
  • Institut für englische Sprache und Literatur
  • Institut für Mathematik und Angewandte Informatik
  • Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik
  • Institut für Interkulturelle Kommunikation
  • Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation
  • Institut für Physik

Interdisziplinäre Einrichtungen

  • Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen
  • Zentrum für Bildungsintegration
  • Herder-Kolleg. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung
  • Zentrum für Geschlechterforschung

Kooperationspartner (Auswahl)

  • Bundesakademie für Kulturelle Bildung
  • Niedersächsische Landeszentrale für politische Bildung
  • UNICEF (Programm Kinderrechteschulen/Kinderrechteschulnetzwerk)
  • Deutsche Kinder und Jugendstiftung
  • Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik
  • Niedersächsisches Landesinstitut für Schulische Qualitätsentwicklung
  • Wettbewerb fair@school der Antidiskriminierungsstelle des Bundes und des Cornelsen Verlags
  • Netzwerk Schulen ohne Rassismus mit Courage e. V.

Drittmittelprojekte (Auswahl)

  • Bildungssysteme und migrationsspezifische Bildungsungleichheit: Harmonisierung von Kontextdaten aus internationalen Schulleistungsstudien zur Analyse von Bildungssystemeffekten auf die Entwicklung migrationsspezifischer Kompetenzungleichheiten (DFG)
  • Cumulativer und curricular vernetzter Aufbau digitalisierungsbezogener Kompetenzen zukünftiger Lehrkräfte“ (Cu2RVE; Qualitätsoffensive Lehrerbildung)
  • Förderung von Kompetenzen der Diagnose des wissenschaftlichen Denkens (DiaWiDe; DFG; Teil der Forschungsgruppe 2385 „Förderung von Diagnosekompetenzen in simulationsbasierten Lernumgebungen in der Hochschule“ (COSIMA))
  • Formatives Assessment beim Schreiben: Automatisiertes Feedback unter Verwendung von künstlicher Intelligenz“ (FORMAT; BMBF-Nachwuchsforschungsgruppe)
  • Demokratiebildung in und durch kulturelle Bildung (KuBiDemo; BMBF)
  • Orte, Menschen, Reflexionen – DDR-digital (Bundesstiftung Aufarbeitung)
  • Bildungsgeschichten, Bildungsmedien, sozialistische Persönlichkeitsbildung (gefördert vom BMBF, 2. Laufzeit MythErz, Verbundprojekt mit der HU-Berlin, der Universität Rostock und dem DIPF).
  • Paradoxe Bildung – Widerstand – Überleben. Der Geheime Unterricht und Kinderzeichnungen im KZ-Ravensbrück“ (DFG)
  • Partizipation als Gelingensbedingung von Qualitätsentwicklung in Ganztagsgrundschulen (PaQuaGGS) – BMBF-Förderlinie „Veränderungsprozesse in Bildungseinrichtungen und hierauf bezogener Maßnahmen der Qualitätssicherung und -entwicklung“ (positive Bewertung der Projektskizze)
  • TRANSLANG – Internationalisierung in der Lehramtsbildung, DAAD
  • BeSt F:IT - Entwicklung eines virtuellen IT-Berufs- und Studienorientierungsangebots für Frauen (BMBF)
  • Digital C@MPUS-le@rning: Implementierung und Transfer digital unterstützter Lehrformate für selbstgesteuertes, virtuell-räumliches und ko-kreativ-kollaboratives Lernen.
  • KuSe: Das Recht auf Kulturelle (Selbst)Bildung BMBF
  • Dialoguing@rts – Advancing Cultural Literacy for Social Inclusion through Dialogical Arts Education (EU Horizon 2020)

Publikationen (Auswahl)

  • Baader, Meike Sophia/Freytag, Tatjana/Kempa, Karolina (Hrsg.) (2023): Politische Bildung in Transformation – transdisziplinäre Perspektiven. Wiesbaden: Springer-VS.  
  • Baader, Meike Sophia/Kössler, Till/Schumann, Dirk (2023) (Hrsg.): Jugend – Gewalt. Erleben, erörtern, erinnern. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.  
  • Bredel, Ursula 2021: Deutsche Akademie für Sprache und Dichtung und Union der deutschen Akademien der Wissenschaften (Hrsg.): Die Sprache in den Schulen – Eine Sprache im Werden. Dritter Bericht zur Lage der deutschen Sprache. Berlin: Erich Schmidt Verlag; besorgt von Ursula Bredel und Helmuth Feilke
  • Bredel, Ursula, Pieper, Irene 2022: Der Beitrag des Übens zur Entwicklung sprachlicher und literarisch-ästhetischer Handlungsfähigkeit. In: SLLD/Jochen Heins, Katrin Kleinschmidt-Schinke, Dorothee Wieser, Esther Wiesner (Hrsg.), 19–31
  • Baucom, M., Lange, A., Pitsoulis, A., & Prinz, G. (2022). Ökonomische Bildung in der digitalen Welt. In V. Frederking & R. Romeike (Eds.), Fachliche Bildung in der digitalen Welt. Digitalisierung, Big Data und KI im Forschungsfokus von 15 Fachdidaktiken (Allgemeine Fachdidaktik Band 3, pp. 413-440). Waxmann.
  • Choudhary, R., Kraus, U., Kersting, M., Blair, D., Zahn, C., Zadnik, M., Meagher, R. (2019). Einsteinian Physics in the Classroom: Integrating Physical and Digital Learning Resources in the Context of an International Research Collaboration. The Physics Educator, 1(4), 1950016.
  • Dittert, N., Daeglau, M., Pancratz, N., Diethelm, I. (2023). Breaking Gender Barriers in Computer Science: Exploring the Impact of Digital Fabrication Workshops in Smart Environments. In: Pellet, J-P., Parriaux, G. (Hrsg.): ISSEP 2023 Local Proceedings. 2023. S. 15–26.
  • Fabel-Lamla, Melanie/Gräsel, Cornelia (2022): Professionelle Kooperation in der Schule. In: Hascher, T./Helsper, W./Idel, T.-S. (Hrsg.): Handbuch Schulforschung, Band 2. 3. Auflage. Wiesbaden: Springer VS, S. 1189-1209.
  • Fabel-Lamla, Melanie (2022): Vertrauen in Bildung und Schule – theoretische und empirische Annäherungen aus erziehungswissenschaftlicher Perspektive: In: Fuchs, E./Otto, M. (Hrsg.): In Education We Trust? Vertrauen in Bildung und Bildungsmedien (Bildungsmedienforschung. Studien des Leibniz-Instituts für Bildungsmedien, Bd. 153). Göttingen: V&R unipress, S. 17-38.
  • Fabel-Lamla, Melanie/Haude, Christin/Volk, Sabrina (2019): Schulsozialarbeit an inklusiven Schulen: (Neu-)Positionierungen und Zuständigkeitsklärungen in der multiprofessionellen Teamarbeit. In: Cloos, P./Fabel-Lamla, M./Kunze, K./Lochner, B. (Hrsg.): Pädagogische Teamgespräche. Methodische und theoretische Perspektiven eines neuen Forschungsfelds. Weinheim/Basel: Beltz Juventa, S. 225-246.
  • Georgi, Viola B., Gogolin, Ingrid, Krüger-Potratz, Marianne, Lengyl, Drorit, Sandfuchs Uwe (Hrsg.) (2018): Handbuch Interkulturelle Pädagogik. Bad Heilbrunn: Klinkhardt.
  • Georgi, Viola B., Karakaşoğlu, Yasemin (Hrsg.) (2023): Allgemeinbildende Schulen in der Migrationsgesellschaft. Diversitätssensible Ansätze und Perspektiven (Reihe Migration, Diversität, Bildung. Band 2)., Stuttgart: Kohlhammer.
  • Georgi, Viola B. (2024): Educational Equity in the Germany. In: James A. Banks (ed.). Daedalus, Special Issue. The Global Quest for Educational Equity. (forthcoming)
  • Girnat, B., & Hascher, T. (2021). Beliefs von Schweizer Schülerinnen und Schülern zum konstruktivistischen und instruktivistischen Lernen im Mathematikunterricht der Sekundarstufe I – Ergebnisse eines Large-Scale-Assessments zur Überprüfung mathematischer Grundkompetenzen (ÜGK) 2016. Unterrichtswissenschaft – Zeitschrift für Lernforschung. doi: 10.1007/s42010-021-00136-5.
  • Girnus, Luisa/Panreck, Isabelle-Christine/Partetzke, Marc (Hrsg.) (2023): Schnittpunkt Politische Bildung. Innovative Ansätze und fächerübergreifende Perspektiven, Wiesbaden: Springer VS.
  • Gunsilius, Maike/Kowalski, Hannah: Handeln. Entscheiden. Performen. Künstlerische Forschung mit Kindern und Jugendlichen, Athena/wbv, 2021.
  • Gunsilius, Maike: „Wie kommen wir zusammen? Transgenerationelle Aushandlungen im internationalen Kinder- und Jugendtheater, in: Andreas Härter/Beate Hochholdinger-Reiterer (Hg.): Kinder- und Jugendtheater in der Schweiz. Berlin: Alexander Verlag, 2023, S. 20–37.
  • Gunsilius, Maike: „Partizipatives Forschen im Theater als künstlerische Intervention im Kontext Kultureller Bildung“, in: Mandel, Birgit (Hg.): Künstlerische Interventionen in der Kulturellen Bildung. Inhalte, Methoden und Reflexionen eines Curriculums für Künstler:innen. Universitätsverlag Hildesheim, 2022, S.  215–222.
  • Heinicke, Julius (Sub.-Hg.): Applied Performance in Western Europe, in: Prentki, Tim; Breed, Ananda (Hg.): The Routledge Companion to Applied Performance Volume 1. London / New York: Routledge, 2021.
  • Heinicke, Julius/Lohbeck, Katrin (Hg.): Elfenbeinturm oder Kultur für alle? Kulturpolitische Perspektiven und künstlerische Formate zwischen Kulturinstitutionen und Kultureller Bildung, München: Kopaed, 2020.
  • Heinicke, Julius: Sorge um das Offene: Verhandlungen von Vielfalt im und mit Theater. Berlin: Theater der Zeit, 2019.
  • Höhfeld, Jörg, Thomas Benzing, Wilhelm Bloch, Dieter O. Fürst , Sebastian Gehlert, Michael Hesse , Bernd Hoffmann , Thorsten Hoppe , Pitter F Huesgen , Maja Köhn, Waldemar Kolanus, Markus M Rinschen, Rudolf Merkel, Carien M Niessen, Wojciech Pokrzywa, Dagmar Wachten & Bettina Warscheid (2021). Maintaining proteostasis under mechanical stress. EMBO reports 22(8). DOI: 10.15252/embr.202152507
  • Kober, T., und Girnat, B. (2021): Eine digitale Lern- und Prüfungsumgebung zur Einführung in die Didaktik der Mathematik. In: B. Girnat (Hrsg.): Mathematik lernen mit digitalen Medien und forschungsbezogenen Lernumgebungen – Innovationen in Schule und Hochschule. Wiesbaden: Springer, S. 71 – 95.
  • Kraus, U., Zahn, C., Reiber, T., Preiß, S. (2018). A model-based general relativity course for physics teachers.Electronic Proc. of the ESERA 2017 Conf., 485-496.
  • Kraus, U., Zahn, C., Weissenborn, S. (2021). Introducing the geometric concepts of general relativity with sector models. In M. Kersting & D. Blair (Eds.), Teaching Einsteinian Physics in Schools: An Essential Guide for Teachers in Training and Practice.Routledge.
  • Kurpiers, N., Lampe, V., Zimmermann, T. (2023). Investigation of the Psychological Wellbeing after a One-Week- Skiing Intervention with Childhood Cancer Survivors. Journal of Physical Medicine Rehabilitation Studies & Reports 5(5): 1-5.
  • Ohlhus, Sören (2019): Partizipation und Perspektivität – zum Beitrag von Lernenden an inter-aktiven Lernprozessen. In: Hauser, Stefan/Nell-Tuor, Nadine (Hg.): Partizipation im Schulfeld. Bern: Hep. S. 104–131.
  • Ohlhus, Sören (2019): Fachliches Lernen als domänenspezifischer Diskurserwerb. Eine Fall-studie. In: Ahrenholz, Bernt; Jeuk, Stefan; Lütke, Beate; Paetsch, Jennifer; Roll, Heike (Hrsg.): Sprache im Fachunterricht. Berlin etc.: de Gruyter. S. 207-232.
  • Partetzke, Marc (2016): Von realen Leben und politischer Wirklichkeit. Grundlegung einer biographiebasierten Politischen Bildung am Beispiel der DDR, Wiesbaden: Springer VS.
  • Partetzke, M./Klee, Andreas (2016): Partizipieren können, wollen und dürfen! Politikwissenschaftliche Aspekte der politischen Partizipation von Kindern und Jugendlichen, in: Gürlevik, Aydin/Hurrelmann, Klaus/Palentien, Christian (Hrsg.): Jugend und Politik. Politische Bildung und Beteiligung von Jugendlichen, Wiesbaden: Springer VS, 27-43.
  • Schitter, A., Frei, P., Elfering, A., Kurpiers, N. & Radlinger, L. (2022). Evaluation of short-term effects of three passive aquatic interventions on chronic non-specific low back pain: Study protocol for a randomized cross-over clinical trial. Complementary Therapies in Clinical Practice 26, 100904. https://doi.org/10.1016/j.conctc.2022.100904
  • Teltemann, Janna; Reinhard Schunck: Education systems, school segregation, and second-generation immigrants’ educational success: Evidence from a country-fixed effects approach using three waves of PISA. International Journal of Comparative Sociology 57(6): 401-424
  • Schunck, Reinhard, Janna Teltemann: Standardized Testing, Use of Assessment Data and Low Reading Performance of Immigrant and Non-Immigrant Students in OECD Countries, Frontiers in Sociology, doi.org/10.3389/fsoc.2020.544628
  • Veith, J. M., Bitzenbauer, P., & Girnat, B. (2022). Towards Describing Student Learning of Abstract Algebra: Insights into Learners’ Cognitive Processes from an Acceptance Survey. Mathematics, 10, 1138. doi: 10.3390/math10071138.