Förderung Übergang Schule/Beruf

Mit der Finanzierung durch den Europäischen Sozialfonds konnten wir das Projekt ab dem 01.01.2019 um eine intensive Unterstützung der Schüler_innen im Übergang von der Schule zur Berufsausbildung erweitern.

Neben dem Sprachunterricht werden die Schüler_innen durch das Projekt jetzt sozialarbeiterisch betreut und beim Übergang von der Schule in den Beruf begleitet. Viele unserer Schüler_innen sind sehr motiviert eine Ausbildung zu absolvieren und zu arbeiten. Bundesweit gibt es schon 26.000 Lehrlinge mit Fluchthintergrund, 5 % aller Ausbildungsstellen sind mit geflüchteten Jugendlichen besetzt. In Stadt und Landkreis Hildesheim gibt es einen großen Bedarf an Auszubildenden, viele Lehrstellen im Handwerk und Industrie können heute schon nicht mehr besetzt werden. Das Projekt möchte hier helfen, die geflüchteten Schüler_innen zur Ausbildungsreife zu bringen und sie in eine geeignete Ausbildung zu vermitteln. Geflüchtete und insbesondere unbegleitete geflüchtete Jugendliche benötigen hierbei eine weitergehende Unterstützung, weil sie sich zum Teil in einer komplexen sozialen und rechtlichen Situation befinden.

Täglich finden deshalb im Anschluss an den Sprachunterricht Gruppen- und Einzelangebote statt, die den Jugendlichen beim Übergang in eine Ausbildung helfen sollen. Zu den Angeboten gehören eine Unterstützung von persönlichen Belangen im Prozess des Übergangs von Schule in Arbeit, Vermittlung von Informationen über das Ausbildungssystem und den Ausbildungsmarkt, Bewerbungstrainings und Vermittlung in Ausbildung. Hierfür arbeitet das Projekt eng mit der Hildesheimer Ausbildungsinitiative (HAI), dem Verbund von Kooperationspartnern und Fördermaßnahmen für die Berufsausbildung von Geflüchteten in Hildesheim, zusammen.  Mit Hilfe dieses Verbunds können die SchülerInnen passgenau in Ausbildung oder vorbereitende Maßnahmen wie Sprint-Dual oder Einstiegsqualifizierung (EQ) vermittelt werden.