Impulsprojekt

IMPULS–Interaktionstraining – Sprache als Brücke zur Integration Anleitung von ehrenamtlichen HelferInnen und pädagogischen Fachkräften zu einer alltagsintegrierten Sprachförderung von Kindern mit Fluchterfahrung

Weltweit sind fast 60 Millionen Menschen auf der Flucht vor Kriegen und anderen Notständen. Auch in Deutschland stehen Geflüchtete seit 2016 im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Unter ihnen befinden sich viele Minderjährige: im Januar/Februar 2017 lagen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge 10.682 Asylanträge von Kindern und Jugendlichen bis zu einem Alter von 16  Jahren vor (BAMF, 2017).

Gerade junge Kinder, für die Deutschkurse nicht in Frage kommen, profitieren von einem Sprachlernen in ganz alltäglichen Situationen. Jeder, der sich ehrenamtlich engagiert oder in Fachkontexten wie Kindergarten oder Schule mit den ankommenden Kindern in Kontakt tritt, kommuniziert mit diesen und hilft ihnen damit, deutsche Wörter zu erlernen. Dieser eher intuitive sprachförderliche Umgang mit den Kindern ist nicht nur wichtig zum Kennenlernen unserer Sprache; er gibt den Kindern auch Sicherheit, Geborgenheit  und Vertrauen. Das IMPULS–Interaktionstraining setzt an diesen natürlichen Interaktionen an und richtet sich an Personengruppen, die Kinder mit Fluchterfahrung begleiten. Es befähigt ehrenamtliche HelferInnen und pädagogische Fachkräfte wie LehrerInnen und  ErzieherInnen in Erstaufnahmeeinrichtungen, in Kindertagesstätten, Schulen oder anderen Orten (z.B. Nichtregierungsorganisationen) zur Sprachförderung in gemeinsamen alltäglichen Situationen. 

Hiermit wird ein wichtiger Grundstein für den erfolgreichen Erwerb der deutschen Sprache gelegt. Das Interesse der Kinder an der deutschen Sprache wird geweckt und ihre natürliche Motivation, eine neue Sprache zu lernen, von Beginn an genutzt.

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