WiWiD Discussion Paper Series

Die WiWiD Discussion Paper Series wird durch die Abteilung Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik (WiWiD) herausgegeben. Ziel der Reihe ist es, aktuelle Forschungsarbeiten der Mitglieder der Abteilung schnell bereit zu stellen, um die Themen, Methoden, Inhalte und Schlussfolgerungen breit zu diskutieren. Die Diskussionspapiere haben keinen formalen Review-Prozess durchlaufen, wie es bei wissenschaftlichen Fachzeitschriften üblich ist; allerdings werden alle Diskussionspapiere teamintern geprüft, bis sie von der Abteilungsleitung freigegeben werden.

No. 4

Lange, A., Pitsoulis, A., & Baucom, M. (2020, März). Einstellungen und Überzeugungen von Schülerinnen gegenüber IT-Berufsfeldern: Ergebnisse und Implikationen für die Gestaltung schulischer Berufsorientierungsmaßnahmen (WiWiD Discussion Paper Series No. 4). Hildesheim: Universität Hildesheim.

  • Zusammenfassung: Das Discussion Paper Nummer 4 fokussiert die praktischen Implikationen, welche sich aus den neuen, im BeSt F:IT-Projekt generierten Erkenntnissen über die subjektiven Überzeugungen von Jugendlichen gegenüber IT-Berufsfeldern ziehen lassen. Die Erkenntnisse wurden im Rahmen des BMBF-geförderten BeSt F:IT-Projektes erlangt und im u.g. Discussion Paper Nummer 3 ausführlicher vorgestellt. Im Discussion Paper Nummer 4 wird nun erläutert, welche Schlussfolgerungen für die Förderung des Interesses von Mädchen an IT-Berufsfeldern sich aus diesen Ergebnisse ableiten lassen. Dabei liegt das Hauptaugenmerk auf den Schlussfolgerungen für den Aufbau digitaler Lernumgebungen zum Zwecke schulischer Berufsorientierung. Ziel ist hier die Präsentation von konkreten Ideen im Sinne eines Ideenspeichers und damit die praktische Nutzbarmachung der wissenschaftlichen Ergebnisse auch für zukünftige Projekte zur Förderung des IT-Interesses von Mädchen.

No. 3

Lange, A., & Pitsoulis, A. (2020, Februar). Subjektive Überzeugungen gegenüber IT-Berufen: Empirische Ergebnisse aus drei TPB-basierten Elicitation Studien (WiWiD Discussion Paper Series No. 3). Hildesheim: Universität Hildesheim.

  • Zusammenfassung: Das Discussion Paper Nummer 3 präsentiert empirische Ergebnisse aus dem BMBF-geförderten BeSt F:IT-Projekt. Im Rahmen der Projektarbeit wurden über 300 SchülerInnen aus dem Hildesheimer Raum zu ihren subjektiven Überzeugungen gegenüber ausgewählten IT-Berufsfeldern befragt. Die Ergebnisse dieser deskriptiven Studie, welche sowohl qualitative als auch quantitative Daten umfasst, werden im vorliegenden WiWID Discussion Paper Nummer 3 ausführlich dargestellt. Die Erkenntnisse zu den subjektiven Überzeugungen gegenüber IT-Berufen sind vor allem im Rahmen der Berufsorientierung nutzbar, insbesondere werden hier Ansatzpunkte zur Förderung des Interesses von Mädchen an IT-Berufsfeldern aufgezeigt.

No. 2

Lange, A., & Pitsoulis, A. (2020, Januar). Entrepreneurship Education: Bedarfsanalyse Universität Hildesheim (WiWiD Discussion Paper Series No. 2). Hildesheim: Universität Hildesheim.

  • Zusammenfassung: Das Discussion Paper Nummer 2 präsentiert Daten, die eine Konkretisierung der Gründungspotentiale an der Universität Hildesheim ebenso ermöglichen wie Aussagen zu speziellen Bedarfen einer Entrepreneurship Education. Die gesammelten Daten sind beschreibend angelegt und entsprechende deskriptive Analysen werden präsentiert. Vor dem theoretischen Hintergrund der Entrepreneurship Education-Literatur werden Implikationen für den Aufbau einer systematischen Gründungsförderung an der Universität Hildesheim abgeleitet.

No. 1

Pfitzner, V., Lange, A., & Pitsoulis, A. (2016, Juni). Generationengerechtes Personalmanagement: Schulen vs. Unternehmen (WiWiD Discussion Paper Series No. 1). Hildesheim: Universität Hildesheim.

  • Zusammenfassung: Wir argumentieren, dass die demografiebedingten Herausforderungen in unserer Gesellschaft weit über einen reinen Fachkräftemangel hinausgehen und umfassende Bewältigungsansätze in den betroffenen Institutionen und Organisationen fordern. Nicht nur die Wirtschaft, sondern auch und gerade das Schulwesen ist mit vielfältigen Herausforderungen konfrontiert. Angesichts des Ausmaßes an teilweise schon spürbaren und in den nächsten zehn Jahren immer folgenreicher werdenden Veränderungen aufgrund demografischer Wandlungsprozesse überrascht indes das Fehlen breit diskutierter Lösungsansätze im Sinne eines pro-aktiven Demografiemanagements. Einerseits müssen Lösungsansätze für demografiebedingte Herausforderungen, die aus dem privatwirtschaftlichen Kontext stammen, die Spezifika des Schulsystems dringend berücksichtigen. Andererseits scheinen zugleich wichtige Gemeinsamkeiten vorzuliegen, die ähnliche Handlungsansätze implizieren. So sind in wirtschaftlichen Unternehmen, ebenso wie im Schulwesen, große Hürden in Form mangelnden Problembewusstseins und Handlungswissens zu überwinden. In beiden Bereichen sollten daher Maßnahmen zur Förderung des Problembewusstseins durchgeführt werden. Erst wenn dieses vorhanden ist, kann ein an das Schulsystem angepasstes pro-aktives Demografiemanagement entwickelt werden, welches unter Berücksichtigung der jeweiligen Kontexte und Ressourcen darauf zielt, die demografiebedingten Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen. Hier werden Führungskräfte besonders gefragt sein. Vorsicht ist indes bei der unreflektierten Übertragung von Konzepten aus der Wirtschaft auf das Schulwesen geboten. Es ist aus Sicht der AutorInnen dieses Beitrags daher unerlässlich, Daten zu sammeln, welche die Möglichkeiten und Grenzen der Übertragbarkeit, die Ähnlichkeiten und Differenzen für die verschiedenen Handlungsfelder empirisch fundieren. Mit Fokus auf demografiebedingte Herausforderungen für das Personalmanagement haben wir uns gefragt, welche dieser Herausforderungen und Lösungsansätze derzeit durch Führungskräfte in Unternehmen und allgemeinbildenden Schulen überhaupt wahrgenommen werden. Das Ziel unserer Studie lag darin, erste explorative Hinweise zu sammeln, um die Grundlagen für künftige, vertiefend deskriptive sowie explanative Studien zu schaffen. Unsere leitfadengestützten Interviews mit sechs Führungskräften, von denen drei aus der Privatwirtschaft und drei aus dem Schulsystem stammen, liefern interessante Ergebnisse, die trotz der kleinen Zahl an Interviewten Schlussfolgerungen zum weiterführenden Forschungs- und Handlungsbedarf ermöglichen.