Universität Hildesheim - Meldungen - Fachbereich 4 - Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Fachbereich 4 - Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik de-de Stiftung Universität Hildesheim Mon, 19 Apr 2021 20:26:09 +0200 Mon, 19 Apr 2021 20:26:09 +0200 TYPO3 EXT:news news-20502 Sun, 14 Mar 2021 08:36:55 +0100 Forschungsbeitrag im Electronic Markets-Journal https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-11/ Wir freuen uns sehr, dass der Beitrag "Designing business model development tools for sustainability—A design science study" erfolgreich zur Publikation im Electronic Markets-Journal angenommen wurde. Schoormann, T., Stadtländer, M. & Knackstedt, R. Designing business model development tools for sustainability—a design science study. Electronic Markets (2021). https://doi.org/10.1007/s12525-021-00466-3 

Abstract. The development of business models that boost fundamental changes in behavior to act more economically, ecologically, and socially is a challenging task because the consideration of sustainability is a multidimensional problem characterized by uncertainty and value conflicts. In order to deal with such complex tasks, methodological and technical tool support is required. Even though tools for business model development are well-established, they typically focus on economic obligations and pay little attention to ecological and social concerns. To bridge this gap, we shed light on the question of how functions for software can be designed to respect sustainability in business models. We present a software prototype and prescriptive design knowledge in the form of design principles and features, and thereby aim to contribute to the information systems body of knowledge by providing guidance to software designers and business model developers on how to reflect on sustainability.

Weitere Informationen: https://link.springer.com/article/10.1007/s12525-021-00466-3

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-20373 Fri, 05 Mar 2021 06:11:00 +0100 Wirtschaftsinformatikerin Kristin Kutzner: Wie Museen ihr kulturelles Gut online zur Verfügung stellen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wirtschaftsinformatikerin-kristin-kutzner-wie-museen-ihr-kulturelles-gut-online-zur-verfuegung-stell/ Wie kann durch die Digitalisierung kulturelle Teilhabe ermöglicht werden? Durch den Einsatz von Online-Plattformen wie Museums-Webseiten, Social Media oder Blogs ermöglichen Museen den kulturellen Zugang und damit kulturelle Teilhabe für die Gesellschaft. Welche Eigenschaften auf diesen Plattformen zur Verfügung gestellt werden, untersucht und klassifiziert ein interdisziplinäres Forschungsteam der Wirtschaftsinformatik und Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Auf der internationalen Konferenz der Wirtschaftsinformatik wird Kristin Kutzner im März 2021 Erkenntnisse aus der Forschung im Track „Digitisation and Society – Even in Times of Corona“ veröffentlichen.

In ihrer Forschung befasst sich die Wirtschaftsinformatikerin der Universität Hildesheim mit der Frage, wie Einzelne auch unabhängig von jeglichen Einschränkungen Zugang zu Museen und Ausstellungsstücken erhalten können, insbesondere auch in Zeiten der COVID-19-Pandemie.

Den Beitrag ist in Zusammenarbeit mit Claudia Roßkopf aus dem Institut für Kulturpolitik und Prof. Dr. Ralf Knackstedt und Dr. Thorsten Schoormann aus dem Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik entstanden.

Kristin Kutzner ist seit 2016 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim. Die Wirtschaftsinformatikerin promoviert bei Prof. Dr. Ralf Knackstedt im Bereich der digitalen Transformation.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Forschung Pressemeldungen Startseite
news-20405 Tue, 02 Mar 2021 11:30:53 +0100 Call for Papers: ZuGPM 2021 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/call-for-pap-15/ 7. Workshop zum Stand und den Herausforderungen des Geschäftsprozessmanagements im Rahmen der Jahrestagung Informatik 2021 *** KURZBESCHREIBUNG:

ZuGPM soll eine Plattform bieten, um über Ideen für die zukünftige Forschung im Kleinen, aber auch die Ausrichtung der Disziplin Geschäftsprozessmodellierung / Geschäftsprozessmanagement im Großen zu diskutieren. Wissenschaftliche Vorträge, aber auch Diskussionsanregungen und insbesondere auch Beiträge von Praktikerinnen und Praktiker hierzu sind hochwillkommen.

Gegenstand des Workshops sind alle Phasen des Prozesslebenszyklus von der Modellierung oder Erfassung von Prozessen über Mining-Verfahren über die Konfiguration und Ausführung bis hin zur Analyse und Optimierung. Von Interesse sind neben klassischen Themen wie der Modellierung von Prozessen besonders neuartige Ansätze zur Integration von KI-basierten Methoden zum Management von Prozessen sowie die Berücksichtigung des "Faktors Mensch".

*** EINREICHUNG VON BEITRÄGEN:

* Langbeitrag – wissenschaftlicher, technischer Beitrag (max. 14 Seiten)

* Kurzbeitrag - Darstellung neuer Forschungsideen und laufender Forschung (max. 6 Seiten)

* Positionsbeitrag (max. 4 Seiten)

* Abstract - Zusammenfassung veröffentlichter, hochrangiger Publikationen (max. 2 Seiten)

Akzeptierte Beiträge sollen in einem Band der Reihe „Lecture Notes in Informatics“ (LNI) erscheinen. Alle Beiträge müssen die Autorenrichtlinien der LNI-Vorlage einhalten und können sowohl in englischer als auch deutscher Sprache über das Konferenzsystem EasyChair eingereicht werden.

*** BEITRÄGE IN ALTERNATIVER FORM

Unser Workshop ist offen für Beiträge, die nicht der traditionellen Form (Vortrag über ein Paper) entsprechen. Die Einreichung eines Papers kann optional aber zusätzlich erfolgen. Mögliche Beiträge der alternativen Form könnten etwa sein:

  • Thesen werden zur Diskussion gestellt, und die Workshop-Teilnehmer arbeiten gemeinsam am Thema
  • Es wird eine Umfrage unter den Workshop-Teilnehmern durchgeführt
  • Eine neue Methode wird in einem Tutorial vorgestellt
  • Ein Spiel zum Thema GPM wird vorgestellt (und gespielt)
  • Industrievertreter berichten über Erfahrungen und Lösungsansätze

Einreichung vom Typ „Alternative Form“ beinhalten neben Angaben zu den einreichenden Personen die folgenden Informationen:

  • Welche Aktivitäten sind geplant?
  • Welchen Gewinn haben die Workshop-Teilnehmer vom Beitrag?
  • Welches Ergebnis soll erzielt werden?
  • Mit welchem Zeitaufwand ist zu rechnen?

Vorschläge zu Einreichungen vom Typ „Alternative Form“ richten Sie bitte per E-Mail an ralf.laue[at]fh-zwickau.de. Auf Wunsch kann begleitend dazu ein Kurzbeitrag eingereicht werden, der dann dem normalen Peer-Begutachtungsverfahren unterliegt.

 

*** ORGANISATION UND KONTAKT:  

* Prof. Dr. Ralf Laue, Westsächsische Hochschule Zwickau

* Jun.-Prof. Dr. Jana-Rebecca Rehse, Universität Mannheim

* Dr. Thorsten Schoormann, Universität Hildesheim

 

*** EINREICHUNG UND INFORMATIONEN:

http://www.zugpm2021.informatik.uni-rostock.de/

https://easychair.org/conferences/?conf=zugpm2021

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-20359 Wed, 17 Feb 2021 18:28:00 +0100 Gründungsservice der Universität Hildesheim: Niedersächsisches Gründungsstipendium https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/gruendungsser/ Gründungsinteressierte aus allen Fachbereichen und Einrichtungen können sich an das Team des Gründungszentrums KET wenden. Jüngst hat die NBank den Gründungsservice der Universität Hildesheim als „begleitende Einrichtung“ für das Niedersächsische Gründungsstipendium akkreditiert. Die Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer (KET) der Universität Hildesheim ist von der NBank als begleitende Einrichtung für das Förderprogramm Gründungsstipendium anerkannt worden. Damit gehört die Universität Hildesheim zu den 24 Einrichtungen in Niedersachsen, die potentielle Gründer*innen in dem Förderzeitraum begleiten darf. Allein fünf dieser Einrichtungen befinden sich in Hildesheim.

Einzelpersonen und Gründungsteams mit innovativen Ideen werden unterstützt

Das Gründungsstipendium fördert Gründer*innen mit innovativen, digitalen oder wissensorientierten Ideen, die in Niedersachsen gründen möchten. Unterstützt werden Einzelpersonen und Gründungsteams bis zu drei Personen für maximal acht Monate in ihrem Lebensunterhalt.

Eine Voraussetzung für die Beantragung ist nun durch die Akkreditierung im Verbund mit der regionalen Wirtschaftsförderung HI-REG erfüllt. Als begleitende Einrichtung stellt die KET während des Förderzeitraums u.a. Räumlichkeiten zur Verfügung, unterstützt mit einem Mentor oder einer Mentorin und ermöglicht ein Intensivcoaching. Das Angebot wird durch die HI-REG ergänzt: die Stipendiat*innen können deren Beratungsangebot bei spezifischen Themen in Anspruch nehmen und an Qualifizierungsmaßnahmen teilnehmen.

Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis: „Wir begleiten Gründer*innen bei der Ausgestaltung ihrer Gründungsidee“

„Wir freuen uns sehr, dass wir ab sofort mit den potentiellen Gründer*innen der Universität Hildesheim das Niedersächsische Gründungsstipendium beantragen können. Im Verbund mit der HI-REG versuchen wir als KET ein Rundum-sorglos-Paket zusammenzustellen, damit die Gründer*nnen sich auf die Ausgestaltung ihrer Gründungsidee konzentrieren können“, sagt Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis.

Der Wirtschaftswissenschaftler der Universität Hildesheim hat die strategische Gesamtleitung der KET inne.

Service der Universität Hildesheim für Gründer*innen:

Bei der Antragstellung für das Niedersächsische Gründungsstipendium und weiteren Fragen rund um das Fördermittel unterstützt das Team der KET Gründer*innen gerne. Weiterführende Informationen über das Gründungsstipendium finden Gründungsinteressierte auf dieser Seite.

Ein Team der Wirtschaftswissenschaften und der Stabsstelle Forschung um Dr. Astrid Lange, Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis und Markus Weißhaupt hat eine systematische Gründungsförderung an der Universität aufgebaut, die Gründerinnen und Gründer bei ihren Ideen und Projekten unterstützt. Zudem arbeiten sie an dem Thema Gründen wissenschaftlich.

In der Schützenallee baut das Team ein Gründungszentrum mit etwa 250 qm auf: die „KET“ (Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer) der Universität Hildesheim. Dort werden auch fünf Büros für Gründer*innen, Räume für sechs Mitarbeiter*innen der KET, ein Makerspace und ein Kreativ- und Sozialraum eingerichtet. Das Gründungszentrum der Universität Hildesheim wird vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie im Rahmen des Programms „EXIST-Potentiale“ gefördertund vom Land Niedersachsen unterstützt.

Gründungsinteressierte aus allen Fachbereichen und Einrichtungen können sich an das Team der KET wenden.

KET - Kompetenzwerkstatt
für Entrepreneurship und Transfer

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik KET Pressemeldungen
news-20362 Wed, 17 Feb 2021 07:46:35 +0100 Kursangebot: Einführung in Data Science - am Beispiel digitaler Geschäftsmodelle https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/kursangebot/ Im Rahmen des Workshops "Einführung in Data Science" erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer einen Überblick und Einstieg in Maschinelles Lernen. Sie lernen anhand des Beispiels digitaler Geschäftsmodelle wie Methoden effektiv im eigenen Unternehmen geplant und eingesetzt werden können. Im Rahmen des Projekes Upgrade-IT findet am 25.02.2021 ein kostenloser Online-Kurs zum Thema Data Science statt, in dem Methoden und Werkzeuge des Maschinellen Lernes (Abteilung Information Systems and Machine Learning Lab) am Beispiel digitaler Geschäftsmodelle (Abteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung) erläutert werden.

Termine

  • 25.02.2021 09:00 - 15:00
  • Distanz-Lern-Phase
  • 05.03.2021 12:30 - 15:00

Kosten

  • Es fallen keine Kosten an.
  • Es handelt sich um einen Weiterbildungskurs im Rahmen des Transfer- und Austauschnetzes zum Digitalen Wandel der Universität Hildesheim. Die Finanzierung wird über die Mittel des Europäischen Sozialfonds ESF gesichert.

Kontakt

Stiftung Universität Hildesheim, Institut für Informatik
Abteilung Information Systems and Machine Learning Lab (ISMLL)
Herr Prof. Dr. Dr. Lars Schmidt-Thieme

Herr M.Sc. Johannes Burchert
Email: Burchert[at]ismll.de

Institut für Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
Herr Dr. Thorsten Schoormann
Email: schoor[at]uni-hildesheim.de

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-20251 Fri, 29 Jan 2021 11:11:00 +0100 Kurzfristige Kursangebote für Studierende aus dem Upgrade-IT-Projekt https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/kurzfristige-1/ Das ProXLab-Schwesterprojekt Upgrade-IT öffnet zwei spannende Kursangebote für IT-Studierende. Durch die Zusammenarbeit von Upgrade-IT und ProXLab können ausgewählte Angebote nun auch von IT-Studierenden besucht werden. Bisher waren die Angebote vor allem Interessierten aus Unternehmen vorbehalten.

In Excel for Business werden Grundlagen zur Verwendung von Excel in einem interaktiven Online-Workshop bestehend aus Kurzvorträgen und realitätsnahen Erprobungsaufgaben vermittelt. Wir empfehlen den Kurs Bachelorstudierenden, die im Sommer ein Wirtschaftspraktikum mit potentiellem Excel-Bezug antreten und bisher über eher geringe Excel-Kenntnisse verfügen. Der Kurs findet am 11.02.2021 und am 18.02.2021 jeweils von 08.30 Uhr bis 13.00 Uhr und voraussichtlich via BigBlueButton statt.

In Gestaltung und Konzeption von Chatbots geht es um die Entwicklung eines eigenen Chatbots mit Hilfe des IBM Watson Assistent. Dieses Angebot setzt auf zwei virtuelle Präsenztermine (19.02.2021, 10.00 Uhr bis 14.00 Uhr und 05.03.2021, 10.00 Uhr bis 13.00 Uhr, jeweils via BigBlueButton) und eine Distance-Learning-Phase (20.02.2021 bis 04.03.2021) zur Eigenentwicklung. Da etwas fortgeschrittene IT-Kenntnisse erforderlich sind, richtet sich der Kurs eher an Masterstudierende. Programmierkenntnisse sind jedoch nicht notwendig. Teilnehmende müssen ein kostenloses IBM-Cloud-Konto registrieren, um den IBM Watson Assistent nutzen zu können.

Die Teilnahme an beiden Angeboten ist kostenlos. Eine Anmeldung über die Projektwebseite von Upgrade-IT ist erforderlich. Es steht nur ein begrenztes Platzkontingent für Studierende zur Verfügung.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung ProXLab
news-20212 Tue, 26 Jan 2021 07:27:23 +0100 Forschungsbeiträge auf der WI-Konferenz 2021 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-10/ ISUM ist auf der diesjährigen 'International Conference on Wirtschaftsinformatik' (WI) mit fünf Forschungsbeiträgen aus den Bereichen Modellierung von Geschäftsmodellen, Gestaltung digitaler Plattformen, Eco-Nudging für Mobilität, Entwicklung von Literatur Review-Strategien und Konzeption von Abschlussarbeiten vertreten. Wir freuen uns sehr über diesen Erfolg! Auf der diesjährigen 'International Conference on Wirtschaftsinformatik' (WI) verzeichnet ISUM gleich fünf Beiträge. Besonders freuen wir uns dabei auch über die studentischen Initiativen von Frau Coralie Werkmeister und Herrn Marco Di Maria, die für ISUM im Student Track der Konferenz vertreten sind.

 

Stadtländer, Schoormann & Knackstedt: Capturing the Dynamics of Business Models: Towards the Integration of System Dynamics and Reference Modeling

Abstract. In face of the complexities of business models as well as their dynamic and uncertain environments, business model designers increasingly rely on a systemic view, for example by applying System Dynamics. Despite acceptance in research and practice, this approach comes however with several drawbacks such as high complexity of model construction and the models themselves. To overcome these challenges, we examine the potential of integrating reference modeling and System Dynamics. In this study, we describe the expected benefits and requirements of reference modeling for business models, give a preliminary overview of suitable reference model components, and outline promising directions of our ongoing and future research.

Kutzner, Schoormann, Roßkopf & Knackstedt: Designing Online Platforms for Cultural Participation and Education: A Taxonomic Approach

Abstract. Museums preserve the cultural heritage and aim at providing study and education as well as enjoyment for the general public. In pursuing their missions, museums are increasingly concerned with making these experiences digitally available. Therefore, they start to use online platforms that make cultural objects publicly accessible, and therefore allow discussing cultural issues and provide cultural and educational participation. However, as there is little consolidated knowledge on features of such platforms and limited resources of museums, they face challenges in achieving their missions through a platform. In order to overcome this, we (1) review and synthesize related literature and online platforms and (2) present a taxonomy of how online offers leverage cultural participation and education. In doing this, we seek to enable platform designers and museum professionals in making informed decisions in terms of how the ‘museum experience’ can be supported/complemented through online platforms.

Werkmeister, Schoormann & Knackstedt: Promoting Carpooling through Nudges: The Case of the University Hildesheim

Abstract. Mobility is an essential need that requires novel opportunities enabling us to travel more sustainably. In attempting to address this, our university—the University Hildesheim—, located within a city of about 100.000 residents seeks to improve especially the student’s and employee’s arrival approaches to, for instance, reduce greenhouse emissions caused by traffic, relax the current parking situation, and limit traffic jams. By drawing on a literature review, an analysis of a university-wide mobility survey, and several interviews, this study (1) deduced a set of eight requirements for choosing more environmentally-friendly mobility options and (2) developed a mobile application (app) that promotes carpooling through the help of digital nudges. With this, we hope to contribute to current mobility challenges especially due to increased traffic.

Schoormann, Behrens, Fellmann & Knackstedt: On Your Mark, Ready, Search: A Framework for Structuring Literature Search Strategies in Information Systems

Abstract. Researchers often face challenges already in the early stages of a literature review, and thus, struggle in getting started with the search and in organizing the process. This starting point is however of great relevance because design decisions such as in terms of corpus creation have impacts on the entire results of the review. By following the design science paradigm, we present the ‘Search Canvas’, a generic framework that aims at supporting the (creative) process of exploring, specifying, and visually representing a literature search strategy. In doing this, we contribute to the understanding of what components need to be considered when deriving a search strategy and provide an instrument that enables researchers to iteratively plan and communicate such strategies.

Di Maria, Hofer & Knackstedt: ThesisDesigner – A Canvas-Style Tool and a Method-Set to Support Students of IS/IT in the Process of Designing their Final Theses

Abstract. Students have to craft a final thesis at the end of their course of study. One of the first steps consists in the design of an initial draft that includes the main line of investigation of the proposed study. This complex endeavor poses a challenge to most students. In this Design Science Research study, we design and empirically evaluate an artifact composed of a canvas and a set of methods to support students in the design phase. Within multiple iterations of evaluation and iterative redesigning, we show that our approach is widely appropriate for the specified problem though not yet fully mature. The results of this study might motivate further avenues of research to be explored, i.a., collective design of research projects and joint design of theses in cooperation with companies.

Weitere Informationen: https://wi2021.de/en/home/

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-20067 Mon, 04 Jan 2021 10:30:55 +0100 Dr. Thorsten Schoormann für exzellente Promotion ausgezeichnet https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/dr-thorsten/ Unser Kollege Dr. Thorsten Schoormann wurde mit dem jährlich vom Fachbereich 4 "Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik" verliehenen Preis für herausragende wissenschaftliche Leistungen in Verbindung mit seiner Promotionsschrift ausgezeichnet. Die Abteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung gratuliert herzlich. Im Rahmen seiner Promotionsschrift mit dem Titel "Developing Sustainability-Oriented Business Models – Foundations, Modeling Approaches, and Software Support" hat sich Herr Dr. Schoormann mit der Unterstützung der Konzeption, Entwicklung und Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle durch digitale Werkzeuge auseinander gesetzt. Ausgewählte Kernergebnisse der kumulativen Promotionsschrift sind dabei die Beschreibung eines nach dem Design Science-Paradigma entwickelten und evaluierten Softwareprototyps und die Herleitung und Erläuterung von Design-Prinzipien, die bei der Entwicklung oder Adaption von Geschäftsmodelleditoren Berücksichtigung finden sollten, um die Reflexion von Nachhaltigkeit im Rahmen der Konstruktion von Geschäftsmodellen zu unterstützen.

Einen ausführliches Interview mit Herrn Dr. Schoormann finden Sie an zentraler Stelle auf der Webseite der Universität.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-20042 Thu, 31 Dec 2020 06:40:16 +0100 Exzellente Promotion: Wirtschaftsinformatiker Dr. Thorsten Schoormann https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/exzellente-promotion-wirtschaftsinformatiker-dr-thorsten-schoormann/ Im Interview spricht der Wirtschaftsinformatiker Dr. Thorsten Schoormann über den digitalen Wandel, der neue Möglichkeiten für die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle eröffnet. Der Fachbereich 4 „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ zeichnet den Wissenschaftler für seine herausragenden wissenschaftlichen Leistungen aus. Die Promotion wurde mit „summa cum laude“ bewertet. Dr. Thorsten Schoormann vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik wird für seine Doktorarbeit „Developing Sustainability-Oriented Business Models – Foundations, Modeling Approaches, and Software Support“ ausgezeichnet.

Der Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Knackstedt hat die Promotion betreut und erläutert die Forschung: „Die Digitalisierung ermöglicht neue Geschäftsmodelle und tradierte Geschäftsmodelle werden im Digitalen Wandel verdrängt. Wir interessieren uns besonderes dafür, welche Chancen der Digitale Wandel für die Gestaltung ökonomisch, ökologisch, sozial und kulturell nachhaltiger Geschäftsmodelle eröffnet. Mit der Digitalisierung können aber auch neue softwaregestützte Vorgehensweisen zur Entwicklung von Geschäftsmodellen umgesetzt werden. Die Entwicklung innovativer, kreativitätsförderlicher und visuell unterstützter Methoden ist uns dabei ein besonderes Anliegen.“

Dr. Thorsten Schoormann habe in seiner herausragenden und mit einem glatten „summa cum laude“ bewerteten Doktorarbeit genau diese Entwicklung maßgeblich vorangetrieben.

Exzellente wissenschaftliche Leistungen

Der Dekan Prof. Dr. Klaus Schmid gratuliert Dr. Thorsten Schoormann herzlich zu seinen exzellenten Leistungen: Eine ausgezeichnete Promotionsschrift, Projekterfolge, eine beachtliche Anzahl von hochwertigen Publikationen und die aktive Förderung wissenschaftlichen Nachwuchses an der Universität Hildesheim – all dies möchte der Fachbereich 4 mit der Vergabe des Promotionspreises würdigen, so der Dekan.

Parallel zu seiner Promotion hat Dr. Thorsten Schoormann das Projekt „Smart Hybrid“ durchgeführt und maßgeblich zu dessen Erfolg beigetragen. Schoormann hat 44 Publikationen im Kontext dieses Forschungsprojektes mit einbringen können. In dem Forschungsprojekt hat ein Forschungsteam der Universität Hildesheim mit sechs weiteren niedersächsische Hochschulen zusammengearbeitet. Schoormanns Publikationen erschienen auf Tagungen und in Journalen, die in der Wirtschaftsinformatik eindeutig in den obersten Kategorien angesiedelt werden.

Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses: Dr. Thorsten Schoormann begeistert andere für wissenschaftliches Arbeiten

Über die Promotion hinaus fördert Dr. Thorsten Schoormann sehr erfolgreich den wissenschaftlichen Nachwuchs. Der Wirtschaftsinformatiker motiviert andere für wissenschaftliches Arbeiten und leitet Studierende fachlich sehr hochklassig an.

So wurden beispielsweise Arbeiten, die von Dr. Thorsten Schoormann und Professor Ralf Knackstedt betreut wurden, bereits zweimal mit dem Nachhaltigkeitspreis des „Green Office“ ausgezeichnet.

„Der digitale Wandel eröffnet neue Möglichkeiten, nachhaltige Geschäftsmodelle zu entwickeln“

Interview mit Dr. Thorsten Schoormann

Herr Dr. Schoormann, was bedeutet Ihnen die Auszeichnung mit dem Promotionspreis des Fachbereichs 4?

Ich freue mich sehr darüber. Aus inhaltlicher Sicht freue ich mich, dass eine Arbeit in der Schnittmenge von Geschäftsmodellen und nachhaltiger Entwicklung ausgezeichnet wurde, da das Thema derzeit sowohl wirtschaftlich als auch gesellschaftlich relevant ist und an der Universität Hildesheim spannende, interdisziplinäre Forschung dazu vorangetrieben wird. Persönlich freue ich mich natürlich, dass die vielen Stunden, die im Rahmen einer Promotion und insbesondere der Dissertationsschrift anfallen, noch einmal gewürdigt werden.

Mit welcher Forschungsfrage haben Sie sich in Ihrer Doktorarbeit auseinandergesetzt?

In meiner Arbeit habe ich mich mit der Frage beschäftigt, wie Werkzeuge und Ansätze für die Entwicklung, Visualisierung und Analyse von Geschäftsmodellen aussehen können, die nicht ausschließlich ökonomische Ziele verfolgen, sondern auch versuchen einen Beitrag für ökologische und soziale Nachhaltigkeit zu erzielen. Wie kann man Teams bei der Entwicklung von Geschäftsideen dazu anregen, auch über nachhaltigkeitsorientierte Alternativen und Varianten nachzudenken? Die Wirtschaftsinformatik befasst sich bereits seit einigen Jahren mit der softwaregestützten Gestaltung von betrieblichen Prozessen, insbesondere mit Hilfe formaler Modellierungsansätze. Das Wissen in Bezug auf die Visualisierung und Modellierung wurde auf das Feld der Geschäftsmodelle übertragen, um dabei neue Ansätze in Richtung nachhaltiger Entwicklung zu erforschen. Meine Arbeit ordnet sich daher in die Themenschwerpunkte der visuellen Geschäftsmodellentwicklung und deren softwarebasierten Unterstützung sowie der multidimensionalen Nachhaltigkeit ein.

Was ist eine zentrale Erkenntnis Ihrer Forschung zu nachhaltigen Geschäftsmodellen und welche Chancen entstehen durch den digitalen Wandel?

Der digitale Wandel eröffnet neue Möglichkeiten für Geschäftsmodelle selbst aber auch für die Entwicklung und Gestaltung der Geschäftsmodelle. Auf der Ebene der Geschäftsmodelle können bspw. innovative Lösungen für das gemeinschaftliche Teilen von Produkten, das Nachvollziehen von Bedingungen innerhalb einer Lieferkette oder die Zugänglichkeit zu bestimmten Diensten wie Bildung gefördert werden. Dadurch ergeben sich etwa Chancen für soziale und ökologische Aspekte einer nachhaltigen Entwicklung. In Bezug auf die Entwicklung entsprechender Modelle können u. a. softwarebasierte Assistenten zur Gestaltung und Reflexion von Geschäftsmodellen, Generatoren für das automatisierte Vorschlagen von Ideen oder Ansätze aus der Sprachverarbeitung zur Identifikation von aktuellen Trends und Anforderungen eingesetzt werden. In unseren Arbeiten haben wir uns vor allem mit der Entwicklungsperspektive befasst und Werkzeuge erprobt, die das kollaborative und kreative Gestalten von Geschäftsideen unter Berücksichtigung von nachhaltiger Entwicklung unterstützen.

Sie setzen sich zudem dafür ein, Studierende für wissenschaftliches Arbeiten zu motivieren. Was ist hier Ihr Ansatz?

Wir versuchen insbesondere im Master-Studium wissenschaftliche Werkzeuge und Methoden zu lehren und einzuüben, um den Studierenden das Handwerkzeug für ihre Seminare und Abschlussarbeiten aber auch für eine mögliche weitere Laufbahn in der Wissenschaft zu vermitteln. Dazu haben wir verschiedene Angebote wie zum Beispiel eine Vorlesung zu ‚Theorien und Forschungsmethoden‘ in der Sebastian Bräuer und ich über aktuelle Entwicklungen in der Wirtschaftsinformatik sprechen und dabei Erkenntnisse und Anekdoten aus der eigenen Forschung sowie von (internationalen) Konferenzen integrieren oder auch engere Zusammenarbeiten mit Studierenden bei denen ich unterstütze erste Paper-Projekte zu publizieren. Darüber hinaus binden wir Aspekte des wissenschaftlichen Arbeitens und Ergebnisse aus der Forschung in Veranstaltungen ein wie zum Beispiel bei ‚Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit‘ bei der ich gemeinsam mit Maren Stadtländer und Ralf Knackstedt regelmäßig größere Anpassungen vornehme, um die Aktualität hochzuhalten. Die Forschung an wissenschaftlichen Methoden selbst finde ich persönlich sehr spannend, arbeite selbst in verschiedenen, hochschulübergreifenden Teams daran und hoffe Einiges daraus den Studierenden zugänglich machen zu können.

Das Interview führte Isa Lange.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Pressemeldungen
news-20007 Wed, 16 Dec 2020 09:40:54 +0100 Maren Stadtländer im Forschungsjournal Nachhaltigkeit https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/maren-stadtl-2/ Im Rahmen des Studentischen Forschungsjournals Nachhaltigkeit 2020 veröffentlicht das Green Office ein Interview mit Maren Stadtländer zu ihrer mit dem Nachhaltigkeitspreis ausgezeichneten Masterarbeit mit dem Titel "Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen: Entwicklung und Evaluation eines Design Thinking-basierten Workshopkonzeptes". Das Studentische Forschungsjournal vom Green Office berichtet regelmäßig über Abschlussarbeiten von Studierenden der Universität Hildesheim, die zu einer nachhaltigen Entwicklung beitragen.

Die aktuelle Ausgabe ist abrufbar unter https://www.uni-hildesheim.de/media/uni/GreenOffice/StudentischesForschungsjournal2020-digital-1.pdf

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19997 Mon, 14 Dec 2020 11:26:51 +0100 Studium und Karriere im IT-Bereich https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/studium-und-karriere-im-it-bereich-1/ Die Universität Hildesheim lädt Studieninteressierte ein zum ONLINE-Info-Nachmittag „Studium & Karriere im IT-Bereich“ am Donnerstag, 17. Dezember 2020, um 17:00 Uhr. Im Bachelorstudium und Masterstudium bildet die Universität Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“, „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Data Analytics“ aus. ONLINE Info-Nachmittag „Studium & Karriere im IT-Bereich“

Wo? Die Veranstaltung wird mit dem Webkonferenzsystem auf Basis von BigBlueButton (BBB) bereitgestellt:  https://bbb.uni-hildesheim.de/b/fel-jhq-2gz

Wann? Donnerstag, 17. Dezember 2020, 17:00 Uhr - 18:30 Uhr

Während des Info-Nachmittags „Studium & Karriere im IT-Bereich“ erhalten Studieninteressierte Einblicke in die IT-Studiengänge der Universität Hildesheim.

Die Zahl der offenen IT-Stellen wird auf derzeit ca. 80.000 geschätzt. Doch was heißt das eigentlich „IT“ studieren und dann als „ITler“ arbeiten? Prof. Dr. Julia Rieck beantwortet während des Info-Nachmittags Fragen rund um das IT-/Informatik-Studium an der Universität Hildesheim; eine Absolventin und der Praktikumsbeauftragte informieren Studieninteressierte und geben Tipps für den Studieneinstieg.

Wirtschaftsinformatik, Angewandte Informatik, Informationsmanagement und Informationstechnologie und Data Analytics

Die Universität Hildesheim bietet vielfältige IT-Studienmöglichkeiten. Die Hildesheimer IT-Studienprogramme verbinden Praxis und Theorie. Im Bachelorstudium und im Masterstudium bildet die Universität Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“, „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Data Analytics“ aus.

Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, ein Teilbereich der Informatik, der sich rasant entwickelt. Studierende lernen an der Universität Hildesheim zum Beispiel, wie man große Informationsmengen managt, große Softwaresysteme entwickelt oder Unternehmensprozesse mit IT verbessert und neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt.  

Profunde wissenschaftliche Ausbildung mit vielfältigen Wahlmöglichkeiten

Neben einer profunden, wissenschaftlichen Ausbildung mit vielfältigen Wahlmöglichkeiten kommt auch die praktische Anwendung nicht zu kurz, wie der Dekan Prof. Dr. Klaus Schmid von der Forschungsgruppe „Software Systems Engineering“ betont. So ist ein Wirtschaftspraktikum ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Im Praktikum haben Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, Erfahrung in der praktischen Arbeit in Unternehmen zu sammeln. Der „Arbeitskreis IT“, bestehend aus ca. 40 Unternehmen, unterstützt die Studentinnen und Studenten bei der Durchführung der Praktika.

Hildesheim ist keine Massenuniversität, stattdessen ist das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs. Befragungen von Absolventen und Absolventinnen der Universität Hildesheim zeigen, dass Studierende dieser IT-Studiengänge sehr gute Berufschancen besitzen.

Die Universität Hildesheim bildet zudem Lehrerinnen und Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen aus, zum Beispiel in der Fächerkombination Mathematik und Informatik.

Die IT-Bachelorstudienprogramme „Angewandte Informatik“, „Informationsmanagement und Informationstechnologie“, sowie „Wirtschaftsinformatik“ können auch als uni-duale Studiengänge in Kooperation mit Unternehmen studiert werden.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Pressemeldungen
news-19895 Tue, 24 Nov 2020 17:34:26 +0100 Pressemeldung zur digitalen Lehre https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/pressemeldun/ Am 18. November ist eine Pressemeldung zu Erfahrungen und Herausforderungen zur digitalen Lehre an der Universität Hildesheim, insbesondere im Rahmen des Kurses "Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit" erschienen. "Dr. Thorsten Schoormann und Maren Stadtländer berichten von ihren Erfahrungen mit der digitalen Lehre im Sommersemester und über den Kurs „Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit“, in welchem sie gemeinsam mit Studierenden erarbeiteten, wie Geschäftsmodelle nachhaltig gestaltet werden können. Die Veranstaltung ist Teil des Zertifikats „Bildung und Nachhaltigkeit“ und wird immer im Sommersemester von Professor Dr. Ralf Knackstedt, Dr. Thorsten Schoormann und Maren Stadtländer angeboten. Teilnehmen können alle Studierende der Universität.

Womit setzen Sie und die Studierenden sich im Kurs „Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit“ auseinander?

Thorsten Schoormann: Im ersten Moment scheinen Geschäftsmodelle und nachhaltige Entwicklung nicht nah beieinander zu liegen. Bei der Betrachtung von Geschäftsmodellen haben viele die Idee, dass diese nur finanziell oder betriebswirtschaftlich ausgerichtet sind. In dem Kurs schauen wir uns an, wie diese beiden Welten – Geschäftsmodelle und ökologische sowie soziale Nachhaltigkeit – besser miteinander verbunden werden können. Beispiele dafür sind Unverpacktläden oder Apps wie „Too Good To Go“, die dafür sorgen, dass wir weniger Müll produzieren.

Im Kurs betrachten und reflektieren wir solche Geschäftsideen und befassen uns mit Methoden, mit denen nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Zudem entwickeln wir Methoden weiter, die ursprünglich auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg abzielen, und gestalten sie so um, dass schon bei den ersten Gründungsschritten eines Start-Ups die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft mitbedacht werden. Das ist etwas, was wir in der Forschung vorantreiben und gerne auch mit den Studierenden gemeinsam diskutieren.

Jede*r Student*in kann an dem Kurs teilnehmen. Ist das faktisch auch so oder nehmen hauptsächlich Studierende teil, die im Wirtschaftsbereich studieren?

Maren Stadtländer: Viele der Teilnehmenden kommen aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik oder IT, aber es nehmen auch immer mehr Studierende der Umweltsicherung, der Sozial- und Organisationspädagogik und der Erziehungswissenschaften teil. Dementsprechend vielseitig sind die Perspektiven, die in den Kurs eingebracht werden."

 

Text: Mara Schrey (Pressestelle)

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19870 Wed, 18 Nov 2020 12:54:13 +0100 Die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle und die Herausforderungen der digitalen Lehre https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/die-entwicklung-nachhaltiger-geschaeftsmodelle-und-die-herausforderungen-der-digitalen-lehre/ Dr. Thorsten Schoormann und Maren Stadtländer berichten von ihren Erfahrungen mit der digitalen Lehre im Sommersemester und über den Kurs „Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit“, in welchem sie gemeinsam mit Studierenden erarbeiteten, wie Geschäftsmodelle nachhaltig gestaltet werden können. Die Veranstaltung ist Teil des Zertifikats „Bildung und Nachhaltigkeit“ und wird immer im Sommersemester von Professor Dr. Ralf Knackstedt, Dr. Thorsten Schoormann und Maren Stadtländer angeboten. Teilnehmen können alle Studierende der Universität. Womit setzen Sie und die Studierenden sich im Kurs „Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit“ auseinander?

Thorsten Schoormann: Im ersten Moment scheinen Geschäftsmodelle und nachhaltige Entwicklung nicht nah beieinander zu liegen. Bei der Betrachtung von Geschäftsmodellen haben viele die Idee, dass diese nur finanziell oder betriebswirtschaftlich ausgerichtet sind. In dem Kurs schauen wir uns an, wie diese beiden Welten – Geschäftsmodelle und ökologische sowie soziale Nachhaltigkeit – besser miteinander verbunden werden können. Beispiele dafür sind Unverpacktläden oder Apps wie „Too Good To Go“, die dafür sorgen, dass wir weniger Müll produzieren.

Im Kurs betrachten und reflektieren wir solche Geschäftsideen und befassen uns mit Methoden, mit denen nachhaltige Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Zudem entwickeln wir Methoden weiter, die ursprünglich auf den betriebswirtschaftlichen Erfolg abzielen, und gestalten sie so um, dass schon bei den ersten Gründungsschritten eines Start-Ups die Auswirkungen auf die Umwelt und die Gesellschaft mitbedacht werden. Das ist etwas, was wir in der Forschung vorantreiben und gerne auch mit den Studierenden gemeinsam diskutieren.

 

Jede*r Student*in kann an dem Kurs teilnehmen. Ist das faktisch auch so oder nehmen hauptsächlich Studierende teil, die im Wirtschaftsbereich studieren?

Maren Stadtländer: Viele der Teilnehmenden kommen aus dem Bereich der Wirtschaftsinformatik oder IT, aber es nehmen auch immer mehr Studierende der Umweltsicherung, der Sozial- und Organisationspädagogik und der Erziehungswissenschaften teil. Dementsprechend vielseitig sind die Perspektiven, die in den Kurs eingebracht werden.

 

Support your local

Wie haben die Studierenden ihre Geschäftsmodelle entwickelt?

Thorsten Schoormann: Zur Entwicklung konnten sie sich an den drei Schritten Problem, Lösung und Implementierung orientieren. In diesem Semester haben wir das Oberthema „Support your Local“ gewählt. Zuerst sollten die Studierenden überlegen, welche Probleme es derzeit hier in der Region gibt, die das Thema nachhaltige Entwicklung betreffen. In einem nächsten Schritt haben sie Lösungsideen entwickelt und am Ende diese Lösungen in ein Geschäftsmodell implementiert.

Maren Stadtländer: Entwickelt haben die Studierenden ihre Geschäftsmodelle mithilfe des Design Thinking, das Thorsten gerade bereits kurz beschrieben habt. Das ist ein Vorgehen aus dem Human-centered Design. Mit diesem Vorgehen lassen sich Produkte und Dienstleistungen entwickeln, die Kund*innen im Fokus haben. Dies haben wir für die Entwicklung von Geschäftsmodellen adaptiert, um Kund*innen so früh wie möglich in die Entwicklung von Geschäftsmodellen miteinzubeziehen.

Thorsten Schoormann: Genau. Prinzipien wie Human-centeredness geben den groben Rahmen vor, um kreativ über Innovation nachdenken zu können. Im Bereich des Design Thinking gibt es bereits zahlreiche Methoden, beispielsweise Methoden zum Brainstorming, die sich die Studierenden zunutze machen konnten.

 

Wie läuft die Lehre in dem Kurs in einem normalen Präsenzsemester ab?

Maren Stadtländer: Im Normalfall gibt es sowohl Vorlesungsanteile, Diskussionsanteile und Gruppenarbeit. In den letzten Semestern lag ein Fokus auf Gruppenarbeit, sodass Studierende die Möglichkeit hatten, gemeinsam Geschäftsideen zu entwickeln und zu modellieren und so die Modellierungspraxis bekommen konnten, die sie aus methodischer Sicht brauchen. Zum Abschluss gab es immer eine Klausur.

 

Wie wurde dies für die digitale Lehre angepasst?

Maren Stadtländer: Wir haben das Konzept teils synchron und teils asynchron aufgebaut. Inhalte, die normalerweise in Vorlesungsform vermittelt werden, wurden hauptsächlich asynchron in Form von Screencasts aufbereitet: Zu unseren Folien haben wir Tonspuren eingesprochen und diese zu den Vorlesungsterminen freigeschaltet, sodass die Studierenden diese flexibel anschauen konnten. Zusätzlich gab es synchrone Termine, an denen die Studierenden den Stand ihres Projekts – das sie auch in diesem Semester erarbeiten sollten – präsentiert haben. Zum Abschluss konnten sie dann ihr gesamtes Projekt vorstellen. Unterfüttert wurde dies von Zwischenabgaben zu Inhalten der Vorlesung und durch Reflexionsaufgaben. Die Klausur ist dadurch weggefallen.

Thorsten Schoormann: Normalerweise bringen wir zu jeder zweiten Veranstaltung einen riesigen Pappen an Flipcharts mit, an denen dann gemeinsam gearbeitet wird. Dabei werden Lösungsvorschläge und Ansätze mit Post-Its visualisiert, verbunden und geclustert, um vielversprechende Ideen für Geschäftsmodelle zu entwickeln. Insgesamt findet sehr viel Interaktion statt, wovon der Kurs auch eigentlich lebt. Es galt nun, zu versuchen, dies mithilfe von geteilten Whiteboards und Mindmap-Tools entsprechend zu digitalisieren.

 

Welche Tools haben Sie dazu eingesetzt?

Maren Stadtländer: Wir haben das Tool Miro genutzt. Neben den Mindmaps, die erstellt werden können, gibt es dort verschiedene Vorlagen für Geschäftsmodelle und Modellierungsmethoden, die bei der Geschäftsmodellentwicklung weit verbreitet sind. Dort lässt sich auch kollaborativ, also gleichzeitig an einer gleichen Oberfläche, arbeiten.

Thorsten Schoormann: Zur Geschäftsmodellierung kommt häufig die sogenannte Business Model Canvas von Osterwalder und Pigneur zum Einsatz, bei der verschiedene Felder für die einzelnen Planungsschritte abgearbeitet werden. Hier wird gemeinsam an einer Flipchart überlegt, welches Kundensegment für das Geschäftsmodell infrage kommt, welchen Nutzen die Geschäftsidee hat, welche Einnahmen und Ausgaben zu erwarten sind und welchen Kern das Geschäftsmodell hat. Im Miro-Tool ist die Grundstruktur für diese einzelnen Felder schon vorhanden.

 

Die Digitalisierung hat auch bei den Lösungsansätzen der Studierenden eine große Rolle gespielt. Welche Geschäftsideen wurden in Ihrem Kurs entwickelt?

Maren Stadtländer: Ein Stück weit ist dies vermutlich zustande gekommen, weil in jeder Gruppe eine Person war, die mit Wirtschaftsinformatik oder Informatik zu tun hatte. Viele Studierende haben geschaut, was sie selbst tatsächlich umsetzen können und ihre Kompetenzen bei der Entwicklung der Geschäftsmodelle miteinbezogen. Erarbeitet wurde so beispielsweise die Idee einer Plattform zur Förderung von Bildung für nachhaltige Entwicklung. Über diese Plattform soll ein Matching zwischen Förderern und Förderungsbeziehenden stattfinden.

Thorsten Schoormann: Andere Geschäftsmodelle arbeiteten mit Informationssystemen, die tracken, wo gekaufte Produkte herkommen, wie sie angepflanzt werden oder wie Tiere behandelt werden – im Prinzip die Nachverfolgung von Bäuer*in bis auf den Tisch. Eine Idee war auch, digitale Plattformen zu entwickeln, über die dann regionale Produkte angeboten oder auch geteilt und verteilt werden können.

 

Vor welchen Herausforderungen standen Sie angesichts der spontanen Umstellung auf die digitale Lehre in diesem Sommersemester?

Maren Stadtländer: Was das Konzept anging, war die Übertragung von der Präsenzlehre auf die digitale Lehre verhältnismäßig einfach. Wir mussten die Inhalte und das Format nicht stark adaptieren. Um das Ganze tatsächlich umsetzen zu können, war allerdings ein erhöhter Zeitaufwand notwendig. Die Erstellung von Screencasts dauert sehr viel länger als eine Vorlesung vorzubereiten und zu halten. Zum einen muss man sich mit der Technik auseinandersetzen und Inhalte gegebenenfalls öfter einsprechen, wenn irgendwo Haken sind. Zum anderen fehlt das Feedback von Studierenden, an welchen Stellen Unklarheiten sind, was bedeutet, dass man sich vorher sehr viel detaillierter Gedanken machen und auf möglicherweise unklare Punkte schon während des Einsprechens reagieren muss. Auch die Vorbereitung für die Synchrontermine dauerte länger. Zwar ist BigBlueButton einigermaßen selbsterklärend, aber will man Sonderfunktionen benutzen, muss das vorher ausprobiert werden. Was passiert beispielsweise, wenn ich die Studierenden in Breakout-Rooms schicke? Kommen sie dort allein wieder heraus oder muss ich sie rausholen? Zudem gibt es weniger Feedback zu organisatorischen Problemen. Das ist sehr viel schwieriger gewesen, weil der Kontakt zu den Studierenden nicht so direkt und häufig stattfinden konnte, wie bei Präsenzlehre.

 

Wie sind Sie mit den Schwierigkeiten umgegangen? Konnten Sie Lösungen für diese Probleme finden?

Maren Stadtländer: Wir haben das Learnweb für die Studierenden weiter geöffnet, sodass sie die Möglichkeit hatten, dort Rückfragen zu stellen. Das wurde allerdings nicht so oft verwendet, wie wir dies erwartet hatten. Zudem konnten sich die Kursteilnehmenden per E-Mail melden und zu den synchronen Betreuungsterminen Fragen stellen. Gerade bei den Diskussionen an den synchronen Terminen hat das gut funktioniert. Gegebenenfalls haben sie sich nicht getraut, Ton und Bild zuzuschalten, haben aber Fragen oder Anmerkungen in den Chat geschrieben. So sind auch rege Diskussion in den Veranstaltungen entstanden. Damit die Zeiteinteilung, die durch die asynchronen Formate sehr viel freier war, für die Studierenden nicht überfordernd wird, haben wir einen detaillierten Ablaufplan erstellt.

Thorsten Schoormann: Da wir im Kurs verschiedene Typen von Veranstaltungen hatten, haben wir immer nach dem ersten Termin eines bestimmten Formats hinzugelernt. In der ersten Gruppenarbeitssitzung wollte eine Gruppe ein PDF in BigBlueButton einspeisen, eine andere den Bildschirm teilen, sodass der Übergang zwischen den Gruppen holprig war. Deshalb haben wir den nächsten Termin genau durchgeplant: Wer Sprecher*in einer Gruppe ist, wer das Recht bekommt, den Bildschirm zu teilen, wer das Recht bekommt, als nächstes zu klicken. Spontane Gruppenbildungen in Breakout-Rooms mit kleinen Aufgaben, wie beispielsweise der Erstellung einer Mindmap, waren schwierig. Schaltet man sich selbst mit in den Raum, lässt sich oft beobachten, wie viel über technische Fragen diskutiert wird. Ich habe gelernt, dass wir organisatorisch alles von vornherein durchplanen und vorgeben müssen. Mit der Zeit hat das dann immer besser geklappt.

 

„Wir wussten erst anderthalb bis zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn, dass alles digital stattfinden soll“

 

Inwiefern haben Sie von Universitätsseite aus Unterstützung für die Umsetzung der digitalen Lehre bekommen, beispielsweise bei der Benutzung vom BigBlueButton?

Thorsten Schoormann: Wir wussten erst anderthalb bis zwei Wochen vor Vorlesungsbeginn, dass alles digital stattfinden soll, sodass jede*r erstmal selbst zugesehen hat, seine oder ihre Inhalte für die Online-Lehre zu konzipieren. Es kamen dann immer mehr Informationen, auch vom E-Learning-Team, das zügig entstanden ist. Insgesamt fand ich es ein schönes Zeichen, dass die Uni fast alle Lehrveranstaltungen angeboten hat – zumindest in unserem Bereich.

 

Learning-by-doing in der digitalen Lehre

 

Maren Stadtländer: Mit den Tools, die von der Uni vorgeschlagen wurden, habe ich vorher Tests durchgeführt. Teilweise haben uns studentische Hilfskräfte dabei geholfen, damit wir diese live ausprobieren konnten. Wir haben das Wissen dann unter den Lehrenden geteilt. Ich hatte zudem Kontakt zu Herrn Diederich vom E-Learning-Team, wenn Schwierigkeiten auftraten. Also ist zwar im Vorfeld schon viel ausprobiert worden, aber das meiste haben wir erst im Laufe der Veranstaltung kennengelernt. Das war viel Learning-by-doing.

 

Das hört sich nach sehr viel mehr Aufwand für Sie als Lehrende an. Haben Sie mitbekommen, ob und vor welchen Herausforderungen Studierende in diesem Semester standen?  

Thorsten Schoormann: Wir haben versucht, offene Feedbackrunden anzubieten und die Möglichkeit für Rückfragen gegeben. Ansonsten haben wir wenig direktes Feedback bekommen, sondern live miterlebt, wenn etwas nicht so gut funktioniert hat. Über den Aufwand von Studierenden haben wir sehr wenig erfahren, aber die Umfrage vom AStA hat gezeigt, dass die Studierenden viel zu tun haben. Es ist auf jeden Fall ein größerer Aufwand auf beiden Seiten. Das sind mehr Meter, die man gehen muss. Ich hatte das Gefühl, dass aber beide Seiten offen füreinander sind und, dass Studierende verzeihen, wenn irgendwas komisch läuft und andersherum genauso. Insgesamt war es für alle herausfordernd, aber das habe ich eher positiv wahrgenommen.

 

Ich stelle es mir sehr schwierig vor, zuhause am Rechner zu sitzen und zu lehren, ohne genau zu wissen, was bei den Studierenden ankommt.

 

Thorsten Schoormann: Teilweise spricht man wirklich in einen schwarzen Raum hinein und bekommt keinerlei Feedback. Beim ersten Mal fand ich es sehr komisch, allein im Bürostuhl zu sitzen und irgendetwas zu sagen. Schon die Haltung hat sich nicht nach Vorlesung angefühlt. Wie ein Thema ankommt, bekommt man in Präsenzveranstaltungen mit, aber online fast gar nicht. Für Studierende ist die Hürde, sich in Onlineveranstaltungen zu melden, natürlich viel höher. Wir haben Rückmeldung bekommen wie: „Ich war noch nie in der Uni und kenne keine meiner Kommiliton*innen.“ In einem Hörsaal mit 150 Leuten drehen sich zwei Drittel vielleicht kurz um, aber online ist das Spotlight praktisch immer auf den oder die Sprecher*in gerichtet.

 

Maren Stadtländer: Beim Chat war die Schwelle etwas niedriger. Von dort kamen recht viele Anmerkungen und Fragen. Ich finde es auch nicht leicht, in einen leeren Raum zu sprechen, aber ich halte es für wichtig, dass Dozent*innen sich zumindest selbst zuschalten und dadurch etwas präsenter sind. Wenn die Veranstaltung zu zweit oder zu dritt durchgeführt wird, wie es bei unserer Veranstaltung der Fall war, sieht man wenigstens die Kolleg*innen und spricht nicht nur gegen eine schwarze Wand.

 

Wie könnten die Hürden für die Studierenden Ihrer Meinung nach reduziert werden?

 

Maren Stadtländer: Ich denke, dass es helfen würde, verstärkt mit kleineren Gruppen in Breakout-Rooms zu arbeiten. Meiner Erfahrung nach kommen Studierende dort schnell ins Sprechen. Aber das muss bereits von Anfang einer Veranstaltung an umgesetzt werden, damit die Studierenden dies lernen.

 

Thorsten Schoormann: Genau solche Ansätze integrieren wir im Wintersemester. In Breakout-Rooms können die Studierenden zumindest miteinander sprechen und sich so etwas kennenlernen. Hilfreich ist ebenfalls, den Studierenden die Chance anzubieten, Fragen per E-Mail zu stellen, die dann anonym in der nächsten Livesession beantwortet werden. So müssen Fragen nicht in einem Raum mit hundert Teilnehmenden gestellt werden.

 

Was sind weitere Nachteile von der digitalen Lehre?

 

Maren Stadtländer: Es gibt viele technische Herausforderungen. Nicht überall gibt es stabiles Internet. Wenn beispielsweise bei E-Klausuren alle ihre Webcams anschalten, geht das sowohl an die Leistungsgrenze der Internetbandbreite als auch an die Grenze des eigenen Laptops. Nicht alle Studierenden haben eine Webcam. Nicht alle haben ein Headset. Ich gehe zwar davon aus, dass sich dies gegebenenfalls in den kommenden Semestern verändern wird und, dass das Rechenzentrum die Serverleistung noch weiter ausbaut, aber solche technischen Aspekte sind teilweise schwierig.

 

Thorsten Schoormann: Laute Lüfter.

 

Maren Stadtländer: Schlechte Mikrofonverbindungen.

 

Was sind für Sie Vorteile von digitaler Lehre?

 

Maren Stadtländer: Die Studierenden können selbst entscheiden, wann sie sich mit Inhalten auseinandersetzen, bevor eine Übung stattfindet. Gegebenenfalls ist dies erstmal mit einer Herausforderung verbunden, weil nicht alle das gewohnt sind. Aber für Studierende, die kleine Kinder haben oder die nebenher berufstätig sind, ist es ein großer Vorteil, die Inhalte zeitlich und räumlich verteilt anschauen zu können.

 

Ein Potential der digitalen Lehre ist ebenfalls, dass Studierende sich kritischer mit dem Material auseinandersetzen können. Präsenzveranstaltungen sind oft als Frontalunterricht gestaltet. Das digitale Format lässt sich besser so ausrichten, dass Studierende sich eigenständiger mit dem Stoff auseinandersetzen und diesen reflektieren müssen – beispielsweise mit anzuschauenden Videos und Reflexionsaufgaben. Natürlich muss dies entsprechend vorher organisiert werden.

 

„Gerade die Veranstaltung zur Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen lebt von Diskussionen und Gruppenarbeit mit den Studierenden“

 

Würden Sie ein Präsenzsemester oder ein digitales Semester bevorzugen, wenn es keine Pandemie gäbe?

 

Maren Stadtländer: Ich fände eine Mischung von Präsenz- und digitalen Anteilen gut. Input lässt sich oft gut digitalisieren und ich fand es angenehm, Vorlesungen ganz in Ruhe aufnehmen zu können. Gruppendiskussionen sind digital schwieriger und sollten in Präsenz stattfinden. Gerade die Veranstaltung zur Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen lebt von Diskussionen und Gruppenarbeit mit den Studierenden und hier fehlt der Kontakt zu den Studierenden relativ stark.

 

Thorsten Schoormann: Socialising unter Studierenden ist ein wichtiger Aspekt, weshalb ich ein Präsenzsemester bevorzuge. Aus der Dozierenden-Perspektive kann ich mir gut vorstellen, dass der Aufwand für Kurse, die wiederholt angeboten werden, in kommenden digitalen Semestern geringer ist. Die flexiblere Zeiteinteilung ist auch ein Vorteil. Ich kann Sonntagnacht eine Vorlesung einsprechen, anstatt sie zu der vorgesehenen Seminarzeit zu halten. Aber in Seminargruppen wollen wir gemeinsam mit den Studierenden diskutieren, was in Präsenz besser funktioniert. Ich weiß nicht, ob sich über digitale Interaktion ein ähnliches Gemeinschaftsgefühl einstellen kann. Die Distanz ist digital einfach größer.

 

Text: Mara Schrey (Pressestelle)

Fotos: Isa Lange, Daniel Kunzfeld, privat

 

Zertifikat „Nachhaltigkeit und Bildung“

Studierende, die zusätzliche Qualifikationen in den Bereichen „Nachhaltigkeit“ sowie „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ erwerben möchten, finden hier weitere Informationen: https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/geographie/studium-lehre/zertifikat-nachhaltigkeit-und-bildung/

 

 

 

 

 

 

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Presse Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung dig. Semester Pressemeldungen Startseite
news-19720 Tue, 03 Nov 2020 08:17:34 +0100 Marco Di Maria verstärkt das ProXLab-Team https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/marco-di-mar/ Seit dem gestrigen Montag unterstützt Marco Di Maria das ProXLab-Team und die Abteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung. Herr Di Maria hat seinen Master in Informationsmanagement und Informationstechnologie hier in Hildesheim mit großem Erfolg abgeschlossen und konnte während des Studiums Themenschwerpunkte wie Agiles Projektmanagement, Dienstleistungsengineering und -management, Design Thinking oder Organisationsgestaltung und Beratung vertiefen. Parallel zum Studium hat Herr Di Maria bereits vielfältige praktische Erfahrungen gesammelt, etwa im Aufbau und der Vermarktung einer Portallösung. Der Tätigkeitsschwerpunkt von Herrn Di Maria wird im Projekt in der Entwicklung der Portallösung und der Marke "ProXLab" sowie in der Erschließung und Verknüpfung inner- und außeruniversitärer Arbeitsressourcen liegen. Aufgrund seiner praktischen Erfahrungen und Vertiefungen während des Studiums bringt er außerdem spannende Impulse für die Kurs- und Veranstaltungsangebote sowie Coaching-Schwerpunkte mit.

Wir freuen uns sehr über die Verstärkung unseres Teams und wünschen Herrn Di Maria einen guten Start hier an der Stiftung Universität Hildesheim.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung ProXLab
news-19567 Tue, 13 Oct 2020 13:55:27 +0200 Rotary-Club-Stipendium für den Wirtschaftsinformatiker Omar Alrefaai https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/rotary-club-stipendium-fuer-den-wirtschaftsinformatiker-omar-alrefaai/ Omar Alrefaai ist einer der beiden Preisträger des diesjährigen Stipendiums des Rotary Clubs Hildesheim. Der Student des Masterstudiengangs Wirtschaftsinformatik (im 3. Fachsemester) kam im Jahr 2015 aus Syrien nach Deutschland. Sofort hat er sich als ehrenamtlicher Dolmetscher (Englisch/Arabisch) in Flüchtlingscamps des Deutschen Roten Kreuzes betätigt. Später hat er jahrelang Schülern der Klassen 7 bis 9, die aus verschiedenen kulturellen Hintergründen kamen, Nachhilfe gegeben.

Im November 2018 absolvierte er einen Kurs als Gemeindedolmetscher und knüpfte dadurch zahlreiche internationale Kontakte. Immer wieder unterstützte Omar Alrefaai verschiedene internationale Veranstaltungen der HAWK, des Café Kolja, des NTFN (Netzwerk für traumatisierte Flüchtlinge) und trat dort als Sänger und Gitarrist auf oder übernahm andere Tätigkeiten.

An der Universität Hildesheim hilft er internationalen Studierenden im Buddy-Programm. Als Tutor unterrichtet er Studierende der unteren Semester. „Ich bedanke mich sehr für das Stipendium. Es ermöglicht mir, mich besser auf mein Studium zu konzentrieren und mich mit mehr Zeit dem Engagement im internationalen Bereich zu widmen“, sagt Omar Alrefaai.

Text und Foto: Gabriele Gerner

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Pressemeldungen
news-19535 Mon, 05 Oct 2020 16:56:30 +0200 Forschungsbeitrag auf der ICIS 2020 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-9/ Auf der International Conference on Information Systems (ICIS) in Hyderabad, India (virtuell) referieren Thorsten Schoormann und Kristin Kutzner zu "Social Sustainability in Information Systems Research" (Soziale Nachhaltigkeit). Wir freuen uns sehr, dass ISUM auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Beitragsannahme auf der renomierten, internationalen Konferenz für Wirtschaftsinformatik, der ICIS, erhalten hat:

  • Schoormann, T., & Kutzner, K. (2020): Towards Understanding Social Sustainability: An Information Systems Research-Perspective. In: Proceedings of the International Conference on Information Systems (ICIS), Hyderabad, India.

Abstract. Although it is widely accepted to differentiate between economic, ecological, and social dimensions for sustainability, social concerns are often treated with secondary importance. In line with this, also authors from Information Systems (IS) tend, in addition to its economic obligations, to focus on the natural environment and rather neglect the social dimension or do not position their research as such. Against this backdrop, we (1) examine the status quo of IS research on social sustainability, (2) organize corresponding knowledge through a taxonomy, and (3) present specific IS-roles that foster social sustainability. Our findings help researchers and practitioners in classifying current initiatives, getting ideas for future opportunities, and moving towards an understanding of how to employ IS to achieve social goals. Moreover, this study poses a foundation for deriving relevant research questions and advanced IS-theories for social concerns. Overall, we hope to nudge discussions on this valuable pillar of sustainability.

Keywords. Social Sustainability, Sustainable Development, Information Systems, Green Information Systems, Taxonomy.

 

Weitere Informationen zur Konferenz hier: ICIS 2020

Weitere Informationen zum Beitrag auch hier: ResearchGate

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19710 Fri, 02 Oct 2020 06:27:00 +0200 ProXLab gestartet https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/proxlab-gest/ Am gestrigen 1. Oktober 2020 ist das Projekt "ProXLab – Das praxisorientierte Austausch- und Erprobungsökosystem für Studierende, Absolventen und Arbeitgeber aus der Region Leine-Weser" gestartet. Bis zum 30.06.2022 wird es das erklärte Ziel dieses Projektes sein, ein Plattformökosystem für IT-Studierende, IT-Absolventen und Arbeitgeber aus der Region aufzubauen, zu erproben und zu verstetigen, so dass die Beteiligten in einen verstärkten Informations- und Wissensaustausch zu Themen der Digitalisierung zu treten. Dabei steht die Etablierung von Angeboten im Vordergrund, im Rahmen derer die genannten Akteure gegenseitige Erwartungen und Anforderungen kommunizieren, die Profile zukünftiger und angehender Fachkräfte schärfen und gemeinsam Lösungen für praxisnahe Probleme erarbeiten. Auf Grundlage des Plattformökosystems und der damit verbundenen Angebote sollen die Beziehungen zwischen Studierenden bzw. Absolventen und Arbeitgebern aus der Region gestärkt, von der Praxis geforderte spezialisierte Kompetenzen bei den Studierenden weiter aufgebaut und dem Abwandern gut ausgebildeter IT-Fachkräfte aus der Region entgegengewirkt werden. Die Vermittlung einer kritisch-konstruktiven Haltung gegenüber den im Rahmen der Digitalisierung vorhandenen und aufkommenden Technologien, Methoden und organisatorischen Ansätzen prägt das Projekt.

ProXLab wird im Programm "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Unterstützung Regionaler Fachkräftebündnisse durch Förderung von Fachkräfteprojekten für die Region - allgemeine Strukturmaßnahme, Förderperiode 2014-2020" mit mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) unterstützt.

Weitere Details zu den Projektzielen, zur Förderung und ersten konkreten Maßnahmen erhalten Sie auf unserer Projektwebseite: www.pro-x-lab.de

Nutzen Sie gerne auch die Projektwebseite, um mit uns in Kontakt zu treten. Wir freuen uns auf Ihre Impulse und Angebote zur Mitgestaltung von ProXLab.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung ProXLab
news-19509 Fri, 25 Sep 2020 13:42:25 +0200 Forschungsbeiträge auf der Informatik 2020 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-8/ ISUM ist auf der diesjährigen Tagung "Informatik" mit zwei Forschungsbeiträgen aus den Bereichen Geschäftsprozessmanagement und Online Reviews vertreten. Die Veranstaltung findet digital statt.  

Schoormann & Kutzner: Socially Business Process Patterns – A Sustainability Report-driven Demonstration and Refinement

Abstract: Business process patterns provide a well-accepted tool for analyzing and improving processes. Thus, patterns have the potential to leverage the sustainable transformation of organizations by considering societal and environmental concerns in addition to economic obligations. Although various process patterns have been proposed, there is a deficit regarding the social dimension of sustainability, which hinders improving processes in terms of issues such as inclusive working environments, employee health, participation, or fair value chains. By drawing on an initial set of socially business process patterns (SBPPs) that has been developed in previous work, this study seeks to examine sustainability reports from several organizations to evaluate, refine, and extend the current set of SBPPs. We contribute to social sustainability and process patterns by enabling researchers and practitioners to explore processes in respect of social concerns as well as providing orientation (i.e., examples) on how to improve social performance.

Kutzner, Schoormann & Knackstedt: Exploring the content composition of online book reviews

Abstract:Today, anyone can perform an opinion-expressing form of literary criticism by writing online book reviews. Sellers and publishers recognised the strategic potential of such reviews, for example, to increase sales. However, despite the popularity and recognised importance of book reviews, only little is known about the actual content in detail. Drawing on a category system and manually annotated reviews, this study explores the content composition of book reviews. We disclose frequently used content-related book review components and perform a cluster analysis, exploring which components often occur together. Our results support literary scholars in investigating the digital phenomenon of literary criticism and the study illustrates a sample Computational Humanities project which can be transferred to other research endeavours.

 

Weitere Informationen (inkl. zur Teilnahme): https://informatik2020.gi.de/

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19360 Sat, 22 Aug 2020 18:22:07 +0200 Digitale Tagung zum Abschluss des Forschungsprojektes Rez@Kultur https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/digitale-tag/ Auf der digitalen Tagung zum Abschluss des Forschungsprojektes Rez@Kultur am 10. und 11. September werden die Ergebnisse der dreijährigen interdisziplinären Forschung zu Online-Rezensionen und kultureller Bildung präsentiert und mit Expert*innen aus Forschung und Praxis diskutiert. Weitere Informationen zur Tagung und zur Anmeldung finden Sie hier https://www.uni-hildesheim.de/rezkultur/rezensiv/ .

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19341 Tue, 18 Aug 2020 17:11:59 +0200 Stellenausschreibung: Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (m/w/d) https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/stellenaussc-12/ ISUM sucht eine neue Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (m/w/d) - Bewerbungsfrist 2. September. 2019/123 Projektmitarbeiterin/Projektmitarbeiter (m/w/d) - TV-L E 13, 100% (vorbehaltlich der Bewilligung von Drittmitteln) (Link)

Aufgaben: 

Im Rahmen eines beantragten Drittmittelprojektes zur Verbesserung des Austausches zwischen Studierenden, Absolventinnen und Absolventen und Arbeitgebern aus der Region Leine-Weser suchen wir Unterstützung durch eine Persönlichkeit, die sich durch ihre Kommunikationsfähigkeit, Eigeninitiative und Begeisterung für die gemeinschaftliche Adressierung des IT-Fachkräftemangels in der Region auszeichnet.

Als Mitglied eines dreiköpfigen Projektteams umfasst Ihr Aufgabengebiet die Entwicklung eines Webportals bzw. das Customizing eines Content Management Systems (CMS), die kontinuierliche Erprobung des Portals bzw. Systems und den Aufbau einer Marke. Im engen Austausch mit Arbeitgebern aus der Region werden Sie zudem ein Verzeichnis zentraler und dezentraler Raum- und Arbeitsressourcen aufbauen und in das Portal einbetten, das als Planungsgrundlage für vom Projektteam zu entwickelnde und mit Partnern anzubietende Austausch- und Kompetenzerwerbsangebote dient. Darüber hinaus wird von Ihnen erwartet, dass Sie sich an der Planung- und Durchführung der Angebote etwa durch das Übernehmen eines Coaching-Schwerpunktes in studentischen Projekten mit Praxispartnern beteiligen. Das Projekt zielt dabei auch auf die (Weiter-)Entwicklung und den Einsatz innovativer Lehr- und Lernkonzepte und die wissenschaftliche Dokumentation der Entwicklungen und Erfahrungen ab. Die Promotion im Rahmen der Tätigkeit ist erwünscht und wird gefördert.

Voraussetzungen:

Einstellungsvoraussetzungen sind ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre mit IT-Schwerpunkt oder Informatik und vertiefte Kenntnisse in den oben genannten Schwerpunkten. Erwünscht sind ausgeprägte Teamfähigkeit und sicheres Auftreten. Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse werden erwartet.

Weitere Informationen unter: https://www.uni-hildesheim.de/stellenmarkt/stellenanzeige/artikel/2020123-pro/

 

Für Fragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Ralf Knackstedt

E-Mail: ralf.knackstedt@uni-hildesheim.de

gern zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nebst Anlagen auf dem Postweg bis zum 02.09.2020 unter Angabe der Kennziffer 2020/123 an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim.

Zusätzlich senden Sie Ihre Unterlagen bitte in einem pdf-Dokument (<5 MB) per E-Mail an ralf.knackstedt(at)uni-hildesheim.de

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-19306 Mon, 17 Aug 2020 11:20:00 +0200 „Wir tauschen unsere verschiedenen digitalen Wege aus und jeder kann von dem anderen lernen“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wir-tauschen-unsere-verschiedenen-digitalen-wege-aus-und-jeder-kann-von-dem-anderen-lernen/ Die Lotsinnen und Lotsen der digitalen Lehre stehen für Fragen und Austausch zur Verfügung und können bei der Konzeption von digitalen Lehrveranstaltungen während der Coronavirus-Pandemie unterstützen. Ihre Expertisen liegen unter anderem im Bereich „Digitale Klausuren“, „Laborpraktische Arbeiten“ und „Social Reading“. Professorin Julia Rieck gehört zum Vorstand des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und lehrt in der Abteilung „Operations Research“. Sie ist als Lotsin der digitalen Lehre für den Bereich „Online Seminare“ zuständig und weiß, welche Potentiale und Hindernisse dieses Format bietet und welche „goldenen Regeln“ für die Verständigung im virtuellen Seminar hilfreich sind. E-Learning 2020: Digitale Lehre
https://www.uni-hildesheim.de/e-learning2020/digitale-lehre/

 

Interview mit Prof. Dr. Julia Rieck über Online-Seminare

Frau Professorin Rieck, haben Sie bereits viel mit Online-Seminaren gearbeitet, bevor es als Maßnahme in der aktuellen Lage gängige Praxis wurde?

Tatsächlich haben wir in der Abteilung Betriebswirtschaftslehre und Operations Research vor der Corona-Pandemie noch nicht mit Online-Seminaren gearbeitet. Davor haben wir aber generell schon kleine Projekte in den Bereichen der digitalen Lehre und des digitalen Lernens gemacht. Insbesondere dürfen beispielsweise seit dem letzten Jahr die IT-Studierenden ihren Bericht zum Wirtschaftspraktikum in Form eines Screencasts abgeben. Aufgrund erster Erfahrungen war der Schritt zur Realität für uns dann nicht mehr ganz so groß. Wir haben uns sehr schnell in die neue Situation eingefunden und intensiv unsere Online-Seminare geplant.

Sehen Sie neben der Kontaktreduzierung als Schutzmaßnahme weitere Vorteile, welche Online-Seminare bieten?

Online-Seminare haben Vor- und Nachteile gegenüber der klassischen Präsenzlehre. Ein Vorteil ist sicherlich, dass Online-Seminare unabhängig von einem bestimmten Standort sind. Somit müssen Dozent/-in und Studenten/-innen nicht anreisen. Eine Teilnahme ist sogar aus dem Ausland denkbar. Zudem ist eine anonyme Teilnahme möglich. Dies führt in vielen Fällen dazu, dass die Studierenden deutlich mehr Fragen anonym im Chat stellen, als dies bei einer Präsenzveranstaltung der Fall wäre. Außerdem ist die Durchführung von Umfragen einfach einzubauen, was den Vorlesungsstoff auflockern und bereichern kann.

Mit welchen Fragen und Anliegen wenden sich Dozierende an Sie? Wo benötigen sie Beratung, wo gibt es Verunsicherungen?

Es gibt sehr wenig Beratungsbedarf von Dozierenden. Wir tauschen unsere verschiedenen digitalen Wege aus und jeder kann von dem anderen lernen. Insgesamt gehe ich davon aus, dass sich alle mittlerweile gut mit Online-Seminaren zurechtfinden.


Auf der Webseite der Universität Hildesheim ist ein „Knigge“ für Online-Seminare zu finden – gibt es noch weitere „goldene Regeln“, um Komplikationen in der digitalen Kommunikation entgegen zu wirken?

Die Regeln im „Knigge“ für Online-Seminare sind sehr sinnvoll. Insbesondere sollten alle Teilnehmer/-innen von Online-Seminaren Störgeräusche (z.B. ein klingelndes Telefon) vermeiden, auf eine strikte Sprechdisziplin achten und die Anzahl der übertragenen Videos gering halten. Möchte man im Online-Seminar seinen Desktop teilen, sollte sichergestellt sein, dass der „virtuelle Schreibtisch“ aufgeräumt ist. Zudem sollte auch bei Online-Seminaren eine maximale Zeitvorgabe (von z.B. 90 Minuten) nicht überschritten werden.

Was muss alles möglicherweise angepasst werden, um ein Seminar in die digitale Lehre zu transferieren – müsste sich die Vortragsweise verändern? Ist Inhalt grundsätzlich zu reduzieren?

Natürlich ist es sehr stark davon abhängig, in welcher Disziplin ein Seminar stattfindet. Müssen Versuche z.B. in der Chemie oder Biologie zur Anschauung durchgeführt werden oder Kunstwerke erschaffen werden, ist die Umstellung auf die digitale Lehre nicht ohne weiteres möglich. In der Betriebswirtschaftslehre kann fast alles transferiert werden. Es kann ein virtueller Raum verwendet werden, in dem die Kommunikation über einen Chat oder über Audio und Video verläuft. Außerdem können auch mehrere virtuelle Räume gleichzeitig geöffnet werden, um Lern- und Diskussionsgruppen zu bilden. Bei allen Online-Gesprächen oder Online-Seminaren sollte man sich aber immer bewusst machen, dass Körpersprache und Mimik nur sehr eingeschränkt einsetzbar sind. Es ist daher wichtig, auf Formulierungen zu achten, um nicht missverstanden zu werden.
Der inhaltliche Umfang ist nicht per se aufgrund der digitalen Lehre zu reduzieren. Es ist jedoch wichtig, den Lernstoff möglichst anschaulich aufzubereiten, damit er in einem Online-Seminar gut nachvollzogen werden kann. Durch diese Aufbereitung kann es dazu kommen, dass der Inhalt einer regulären Präsenzveranstaltung während eines Online-Semesters nicht vollständig abgebildet werden kann. Dann ist eine sinnvolle Anpassung des Umfangs natürlich einer Überladung der Online-Seminare vorzuziehen.

Wie ist damit umzugehen, wenn Studierende nicht über die notwendige technische Ausstattung verfügen, um an Online Seminaren zu partizipieren?

Bei einer fehlenden technischen Ausstattung muss auf jeden Fall geholfen werden. Am Fachbereich 4 gibt es ein paar Leih-Laptops, die bei fehlender Hardware-Ausstattung ausgeliehen werden können. Falls die Internet-Verbindung abbricht, dann sollten die Studierende zusätzliche Sprechstunden erhalten, um Fragen zum Stoff stellen zu können. Bei der Auswahl der Seminar-Plattform sollte außerdem darauf geachtet werden, dass es möglichst wenig technische Voraussetzungen (z.B. bezüglich des Betriebssystems) gibt, um keine Studierenden unbewusst auszuschließen.

Glauben Sie, dass der derzeitige Fokus auf digitale Lehre längerfristig die Art des Lehrens und Lernens verändern wird?

Ich denke, dass die Potentiale der digitalen Lehre dazu führen, dass Dozenten/-innen und Studierende auch längerfristig verschiedene Technologien sinnvoll nutzen werden. Beispielsweise können in Online-Seminaren unkompliziert Umfragen durchgeführt werden. Der zusätzliche Einsatz von Online-Tests zur Selbstkontrolle ermöglicht es den Studierenden, ihren Lernerfolg bereits im Laufe des Semesters zu überprüfen. Werden Lernmaterialien in Form von Videos bereitgestellt, dann ist ein zeitlich und örtlich flexibler Zugriff möglich, was insbesondere Studierenden mit pflegebedürftigen Angehörigen und Kindern zugutekommen kann.
In unserer Abteilung haben wir über die Online-Seminare hinaus neue digitale Lernformate erprobt und sehr erfolgreich eingesetzt. Diese werden wir auch in den kommenden Semestern nutzen. Auf der anderen Seite fehlt insbesondere bei asynchronen Veranstaltungen vielen Beteiligten die sonst übliche Möglichkeit zum direkten Austausch. Daher sollten nicht alle Veranstaltungen ungeprüft online stattfinden.

Das Interview führte Jorinde Markert, studentisches Mitglied im Redaktionsteam der Pressestelle.

 

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik dig. Semester Pressemeldungen Startseite
news-19319 Tue, 11 Aug 2020 18:02:00 +0200 Ausgezeichnet: Fachbereich 4 ehrt Studierende für hervorragende Leistungen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ausgezeichnet-fachbereich-4-ehrt-studierende-fuer-hervorragende-leistungen/ Der Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ der Universität Hildesheim zeichnet Studierende und Absolvent_innen für herausragende Leistungen aus und gratuliert den diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträgern ganz herzlich. Sebastian-Thrun-Preis

Für seine hervorragenden Leistungen im Studium und in der Forschung im Gebiet der Informatik wird Christian Ackermann mit dem Sebastian-Thrun-Preis 2020 ausgezeichnet.

Der Sebastian-Thrun-Preis wird an eine_n Absolvent_in im Bachelor of Science oder Masters of Science „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (IMIT) oder einen Promovierten der Informatik vergeben. Der Preis zeichnet besonders hervorragende Leistungen im Studium und in der Forschung auf dem Gebiet der Informatik aus. Die Vergabe verläuft über eine Kommission. Der Preis beinhaltet einen Besuch in den USA bei Sebastian Thrun. Dieser hat in den 1980er Jahren an der Universität Hildesheim Informatik studiert. Der Sebastian-Thrun-Preis wird seit 2014 vergeben.

Arwed-Löseke-Preis für Wirtschaftsinformatik

Für seine herausragenden Leistungen im Bereich der Wirtschaftsinformatik wird Patrick Jähne mit dem Arwed-Löseke-Preis 2020 ausgezeichnet.

Der Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ ist seit jeher tief mit dem Unternehmer Dr. h.c. Arwed Löseke verbunden, der sich in herausragender Weise für Hildesheim als Wissenschaftsstandort eingesetzt hat. Ein besonderes Interesse hatte er im Bereich Wirtschaft und Informatik. Die Stiftungsuniversität ehrt sein Andenken durch die jährliche Vergabe des Arwed-Löseke-Preises für Wirtschaftsinformatik. Der Preis wird seit dem Jahr 2015 vergeben. Dabei wird der Arwed-Löseke-Preis durch den Fachbereichsrat an die/den best_e Studierende_n der Wirtschaftsinformatik vergeben.

Preisträger_innen der Absolventenpreise des Fachbereichs „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ sind:

  • Wirtschaftsinformatik (B.Sc.):
    Ann-Kristin Rosemeyer

  • Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT) (B.Sc.):
    Leon Schaffert

  • IMIT, Studienvariante Angewandte Informatik (M.Sc.):
    Christian Ackermann
    Adam Krafczyk

  • Umweltsicherung (B.Sc.):
    Tana Sinner

  • Umwelt, Naturschutz und Nachhaltig (M.Sc.):
    Lisa-Marie Hille
    Saskia Dröge

  • Data Analytics (M.Sc.):
    Torben Windler

  • 2-Fächer-Bachelor:
    Meeri-Liisa Beste
    Annika Hanelt

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Pressemeldungen
news-19029 Fri, 26 Jun 2020 10:18:49 +0200 Online-Gastvortrag der Hochschul-Informations-System (HIS) eG https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/online-gastv/ Ein Einblick in die Praxis des Prozessmanagements an Hochschulen durch Frau Anna Kaufhold (HIS eG). Am kommenden Dienstag, den 30.06.2020 berichtet Frau Anna Kaufhold der HIS eG im Rahmen der Vorlesung "Geschäftsprozessmanagement" aus Ihren Erfahrungen im Prozessmanagement an Hochschulen. Der Vortrag "Prozessmanagement in der Softwareeinführung von HISinOne" findet Online via Zoom ab 10.00 Uhr s.t. statt.

Weitere Informationen finden Sie im entsprechenden Learnweb-Kurs.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Herrn Thorsten Schoormann (Dozent der Veranstaltung).

Wir freuen uns sehr auf den Vortrag!

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18935 Fri, 12 Jun 2020 10:59:00 +0200 Bundesweiter Digitaltag: Neues Forschungsportal des Zentrums für Digitalen Wandel und Tagung zu Informationskompetenz https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/bundesweiter-digitaltag-neues-forschungsportal-des-zentrums-fuer-digitalen-wandel-und-tagung-zu-info/ Während des bundesweiten Digitaltages am 19. Juni 2020 stellt ein Forschungsteam des Zentrums für Digitalen Wandel das neues Forschungsportal vor. Das Forschungsteam des Projekts „Informationskompetenz und Demokratie" der Universität Hildesheim richtet außerdem vom 18. bis 20. Juni eine kostenfreie internationale Online-Tagung mit Vorträgen sowie Workshops aus. Die Universität Hildesheim arbeitet während des Digitaltages mit der HAWK, der Volkshochschule, der Wirtschaftsförderungsgesellschaft HI-REG und der Firma Compra zusammen. Am Digitaltag, der in diesem Jahr am Freitag, 19. Juni 2020, stattfindet, möchten unter anderem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim durch Veranstaltungen und Aktionen erfahrbar machen, welche Chancen sich durch die Digitalisierung ergeben und welche Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen sind.

Denn die Veränderungen durch die Digitalisierung gehen die gesamte Gesellschaft an. Das Einkaufen, der Arztbesuch, die Urlaubsplanung und vieles mehr – alles wird immer weiter digital vernetzt. Privatpersonen, Unternehmen, Vereine, Behörden, Institutionen oder öffentliche Akteure sind eingeladen, durch ihre Aktionen Entwicklungen der Digitalisierung für Bürgerinnen und Bürger erleb- und erfahrbar zu gestalten.

Für Hildesheim und die Region gibt es daher in diesem Jahr erstmalig eine eigene Website für den Digitaltag zum Mitmachen und Erleben:

http://hildesheim-digital.de/

Hier haben sich die HAWK, die Stiftung Universität Hildesheim, die Volkshochschule Hildesheim, die Wirtschaftsförderungsgesellschaft HI-REG und die Compra GmbH mit Unternehmen, Institutionen und anderen Akteuren in der Region Hildesheim zusammen getan, um zu zeigen, welche Bedeutung die Digitalisierung in der Region besitzt.

Neues Forschungsportal des Zentrums für Digitalen Wandel

Zentrum für Digitalen Wandel

Das Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change (ZFDW) stellt zu diesem Termin sein neues Forschungsportal vor und wird dazu einen digitalen Portalrundgang entwickeln.

Das neue Forschungsportal des ZfDW informiert jeden Interessierten interaktiv über die akademische und praktische Forschung, einschlägige Veranstaltungen und aktuelle Nachrichten zum Digitalen Wandel an der Universität Hildesheim.

Online-Tagung des Projekts „Informationskompetenz und Demokratie" der Universität Hildesheim

Internationale Online-Konferenz „Informationskompetenz und Demokratie"

Ein Forschungsteam des Projekts „Informationskompetenz und Demokratie" der Universität Hildesheim richtet vom 18. bis 20. Juni 2020 eine kostenfreie Online-Tagung mit Vorträgen sowie Workshops aus. Dabei diskutieren unter anderem Fachleute aus den USA, der Türkei, Indien, Schweden und Bosnien und Herzegowina über unser Informationsverhalten, Algorithmen in der politischen Meinungsbildung und wie Kinder den Umgang mit Informationen lernen können (https://informationskompetenz.blog.uni-hildesheim.de/).

Digitaltag findet bundesweit statt

Die HAWK hat eine regionale und ergänzende Dachmarke und zusammen mit der Compra GmbH die Website für den Digitaltag entwickelt, um den verschiedenen regionalen Aktionen und Akteuren in Bildungsinstitutionen und Unternehmen einen verbindenden Rahmen und somit einen gemeinsamen Wiedererkennungswert zu geben. Durch die gemeinsame Website wird eine Plattform geschaffen, auf der die Angebote des Tages übersichtlich für alle Interessierten abzurufen sind.Unternehmen und Institutionen, die Angebote und Veranstaltungen für diesen Tag auf die Website eintragen lassen wollen, können sich per E-Mail an die HAWK unter info@hildesheim-digital.de wenden.Die Angebote und Veranstaltungen werden vielfältig sein. Prof. Stefan Wölwer von der HAWK-Fakultät Gestaltung erläutert in seinem Vortrag „Digital is so yesterday! Die Zukunft gehört den hybriden Kultur- und Arbeitstechniken“, die Potentiale des Interaction Designs und stellt innovative Gestaltungsmöglichkeiten zur Digitalisierung vor.

Unter dem Motto „digitale VHS gemeinsam gestalten“ ruft die Volkshochschule Hildesheim die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises und der Stadt Hildesheim zum Digitalen Dialog auf. Gestalten Sie mit uns gemeinsam die digitale Zukunft unserer Volkhochschule Hildesheim.

Der Digitaltag findet bundesweit seit vielen Jahren statt und wird von einem Bündnis bestehend aus 21 Organisationen aus den Bereichen Zivilgesellschaft, Kultur, Wirtschaft und öffentliche Hand getragen. In diesem Jahr findet der Digitaltag auf bundesweiter Ebene aus gegebenen Anlass online über die Website https://digitaltag.eu statt. Dort finden sich auch viele verschiedene Ideen, welche Aktionen sich für diesen Tag eignen und wie diese gestaltet werden können.

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Fachbereich 3 Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Zentrum für Digitalen Wandel Pressemeldungen
news-18923 Mon, 08 Jun 2020 10:18:00 +0200 Wie 100 Fahrzeuge den optimalen Weg einschlagen: Forschungsteam optimiert die Routenplanung für Fahrzeugflotten https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wie-100-fahrzeuge-den-optimalen-weg-einschlagen-forschungsteam-optimiert-die-routenplanung-fuer-fahr/ Wie können Logistik-Unternehmen oder mobile Pflegedienste ihre großen Fahrzeugflotten optimal einsetzen? Wie reagieren sie auf veränderte Bedingungen auf der Strecke – etwa wenn neue Kunden eingeplant oder Baustellen umschifft werden müssen? Mit diesen Forschungsfragen befassen sich die Betriebswirtschaftlerin Professorin Julia Rieck und der Informatiker Professor Lars Schmidt-Thieme. Sie kombinieren in einem Forschungsprojekt bis 2022 betriebswirtschaftliche Methoden der Tourenplanung mit Techniken der Künstlichen Intelligenz. Das Forschungsteam der Universität Hildesheim hat das Bundesforschungsministerium überzeugt, das die Forschung mit 700.000 Euro fördert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) fördert das Forschungsprojekt „Learning to Optimize: Dynamische Komplexe Routenoptimierung für Fahrzeugflotten“ am Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ der Universität Hildesheim. Das Bundesforschungsministerium unterstützt das Projekt mit einer Fördersumme in Höhe von 713.000 Euro von Mai 2020 bis April 2022.

Die Betriebswirtschaftlerin Prof. Dr. Julia Rieck, Expertin für Tourenplanung und Logistik am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, und der Informatiker Prof. Dr. Lars Schmidt-Thieme, Experte für Maschinelles Lernen und Big Data am Institut für Informatik, koordinieren das zweijährige Forschungsprojekt.

Das Forschungsteam arbeitet dabei mit der Spediton Hahne in Goslar/Vienenburg und der Firma Spedifix Logistiksoftware in Langelsheim zusammen. Durch die Zusammenarbeit können die entwickelten Methoden an echten Daten aus zwei realen Use-Cases zur Tourenplanung und Tourenreplanung evaluiert werden.

Um die Touren von mehr als mehr als 100 Fahrzeugen gleichzeitig optimal zu planen, nutzt das Forschungsteam Techniken der Künstlichen Intelligenz

„Während die Tourenplanung für kleinere bis mittlere Anzahlen an Fahrzeugen mit Methoden des klassischen ‚Operations Research‘ seit langem zuverlässig gelöst werden kann, stellen Probleme mit mehr als 100 Fahrzeugen sowie komplexen Nebenbedingungen Herausforderungen dar, die im Normalfall sehr lange Rechenzeit in Anspruch nehmen und häufig nur noch näherungsweise gelöst werden können. Unsere Forschung ist zum Beispiel relevant für Logistik-Unternehmen und Flotten großer mobiler Pflegedienste“, erläutert Professorin Julia Rieck.

Um eine Vielzahl von Aufträgen und Touren optimal zu koordinieren, müssen zum Beispiel Logistik-Unternehmen und mobile Pflegedienste ihre großen Fahrzeugflotten sehr gut planen und die Prozesse aufeinander abstimmen, damit Waren on time befördert werden können oder das Pflegepersonal die Pflegebedürftigen in der ambulanten Pflege täglich versorgen kann.

Außerdem müssen Organisationen mit großen Fahrzeugflotten im Alltag auf veränderte Bedingungen reagieren, etwa wenn neue Kunden in einen Tourenplan einbezogen werden müssen, wenn sich längere Streckenfahrzeiten wegen erhöhten Verkehrsaufkommens ergeben oder wenn unbekannte Baustellen oder Unfälle den geplanten Weg blockieren. In solchen Situationen können die Unternehmen oft nur im Einzelfall nach Bedarf reagieren und müssen umplanen. Oftmals entstehen dann  nur Tourenpläne, die weit von der Optimalität entfernt liegen und daher ein großes Verbesserungspotential aufweisen, erläutert Professorin Julia Rieck.

„Wir kombinieren klassische Optimierungsmethoden und Techniken der Künstlichen Intelligenz“, ergänzt Professor Lars Schmidt-Thieme. Dabei nutzt das Forschungsteam vorhandene Daten, die maschinellen Systeme lernen aus Erfahrungen, um die Qualität der künftigen Routenplanung zu erhöhen. So sollen Korrekturen an der ursprünglichen Routenplanung „in nahezu Echtzeit durchgeführt werden können“.

Das Hildesheimer Forschungsteam analysiert zunächst Planungsdaten der Partnerunternehmen aus der Logistik, um anschließend auf dieser Basis geeignete Lösungsmethoden entwickeln und verbessern zu können.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Betriebswirtschaft Informatik Maschinelles Lernen Forschung Pressemeldungen Startseite
news-18791 Wed, 06 May 2020 12:20:00 +0200 CHE Hochschulranking 2020: Wirtschaftsinformatik an der Uni Hildesheim ist in der Spitzengruppe https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/che-hochschulranking-2020-wirtschaftsinformatik-an-der-uni-hildesheim-ist-in-der-spitzengruppe/ Das CHE Hochschulranking ist der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich. Die Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim gehört in drei Kategorien zu der Spitzengruppe. Vor allem mit der Unterstützung am Studienanfang und der Nähe zur Berufspraxis sind die Hildesheimer Studierenden sehr zufrieden. Das CHE Hochschulranking ist der umfassendste und detaillierteste Hochschulvergleich im deutschsprachigen Raum, basierend auf direktem Feedback der Studierenden.

Das aktuelle CHE Hochschulranking im ZEIT Studienführer 2020/21 sowie auf ZEIT CAMPUS online hat in diesem Jahr unter anderem das Fach Wirtschaftsinformatik untersucht.

Die Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim gehört in drei Kategorien zu der Spitzengruppe:

Insbesondere mit der „Unterstützung am Studienanfang“ sind die Studierenden der Universität Hildesheim sehr zufrieden. Dies umfasst die vielfältigen Maßnahmen zu Kompetenzangleichung und Kompetenzaufbau durch Vorkurse, Peer-Learning-Angebote, sowie virtuelle Lernplattformen und die Begleitung und Beratung durch Erstsemester-Tutorien, Mentorinnen und Mentoren, die Orientierung in einer Einführungswoche, einen Career Service sowie die Möglichkeit, den Studienverlauf individuell zu planen.

Die Bachelorstudierenden heben den „Kontakt zur Berufspraxis“ sehr positiv hervor. Die Studierenden können in einem Wirtschaftspraktikum, das Pflichtbestandteil in allen IT-Studiengängen ist, ihr gelerntes Wissen in der Praxis unmittelbar anwenden. Die Praktika finden in der Regel in Unternehmen in der Region Hildesheim statt, mit denen die Universität sehr gute, langjährige Kontakte pflegt. Abgerundet wird dieses Angebot durch viele praxisorientierte Lehrangebote und die Möglichkeit, Abschlussarbeiten in der Praxis anzufertigen.

Auch in der Kategorie „Abschlüsse in angemessener Zeit (Master)“ hat die Universität Hildesheim beste Ergebnisse erlangt.

„Im Studiengang Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim unterstützen wir unsere Studierenden ab Studienanfang. Alle Studienanfänger werden herzlich begrüßt und individuell beraten. Im ersten Semester stehen erfahrene Mentorinnen und Mentoren zur Verfügung, die Fragen zum Studium und zur Studienorganisation beantworten“, erläutert Prof. Dr. Julia Rieck vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Durch den  Arbeitskreis Informationstechnologie hat sich über Jahre eine nachhaltige und starke Zusammenarbeit zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität Hildesheim ergeben, so dass die Studierenden bereits während des Studiums Kontakt zur Berufspraxis haben. „Die Studierenden setzen bereits während ihres Studiums im Wirtschaftspraktikum, der Projektarbeit und der Abschlussarbeit ihr erworbenes Know-how zur Lösung praxisrelevanter Problemstellungen ein und besitzen so bereits bei Studienabschluss eine entsprechende Praxiserfahrung“, so Julia Rieck.

Der Studiengang Wirtschaftsinformatik (Bachelor) wurde im Wintersemester 2007/2008 an der Universität Hildesheim eingeführt. Der Studiengang Wirtschaftsinformatik (Master) folgte im Wintersemester 2010/2011.

Dies sind die Fristen für eine Bewerbung um einen Studienplatz in der Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim:

Bachelor Wirtschaftsinformatik: vom 01.06.2020 – 15.07.2020 (eventuell Verlängerung)
Master Wirtschaftsinformatik: vom 01.06.2020 – 31.08.2020 (eventuell Verlängerung)

Medienkontakt:

Isa Lange
Pressesprecherin
Universität Hildesheim
E-Mail: presse@uni-hildesheim.de
Tel: 05121 883 90100 / Mobil: 0177 8605905

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Pressemeldungen
news-18765 Thu, 30 Apr 2020 11:01:32 +0200 Ringvorlesung Klima und Gesellschaft (digital!) https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ringvorlesun-69/ Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann referieren zu nachhaltigkeitsorientierten Geschäftsmodellen im Rahmen der öffentlichen Ringvorlesung "Klima und Gesellschaft - Wie begegnen wir der Krise?" Im Sommersemester 2020 veranstaltet 'Students for Future Hildesheim" in Kooperation mit Greenpeace, dem GreenOffice und der Universität Hildesheim eine öffentliche Ringvorlesung mit dem Schwerpunkt Klima und Gesellschaft.

Am Di, 16.06.2020 werden Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann einen Vortrag mit dem Titel "The Dagobert Duck Effect: Are business models all about the money?“ halten.

Das Ganze findet digital statt. Weitere Informationen dazu auf:

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18617 Wed, 25 Mar 2020 09:17:48 +0100 Hinweise zu Semesterinfoveranstaltung und Kick-Off-Terminen für Seminare und IT-Studienprojekte im SoSe 2020 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/hinweise-zu/ Wie bereits durch das Präsidium verkündet, entfallen bis einschließlich Freitag, 18.04.2020 (Update vom 16.04.2020: bis einschließlich 30.04.2020), alle Präsenzveranstaltungen in den Räumen der Universität. Von dieser Regelung ist ebenfalls die für den 07.04.2020 terminierte Semesterinfoveranstaltung betroffen, in der Sie Informationen über das Lehrangebot der einzelnen Institute erhalten sollten. Der für den 21.04.2020 geplante Kick-Off zu den Seminaren und IT-Studienprojekten findet nun vollständig digital statt. Dafür haben wir einen Learnweb-Kurs angelegt, in dem die Lehrenden die individuellen Angebote vorstellen. Achten Sie bitte auf die im Learnweb-Kurs und im LSF aufgeführten An- und Abmeldefristen.

In Bezug auf alle weiteren Kurse finden Sie informationen zum jeweiligen Lehrmodus im LSF und in den jeweiligen Learnweb-Kursen. Achten Sie somit bitte darauf, dass Sie sich direkt zu Semesterbeginn zu den Kursen auch im Learnweb anmelden.

Zum aktuellen Zeitpunkt (17.04.2020) sind für dieses Semester keinerlei Präsenzveranstaltungen geplant. Entsprechend könnend wir aktuell leider auch keine Klausureinsichten anbieten. Über den Umgang mit den Nachschreibeklausuren informieren wir Sie im Laufe der KW 17.

 

 

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news-18478 Mon, 24 Feb 2020 07:31:14 +0100 Forschungsbeitrag zu Innovationsnetzwerken in der HMD https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-7/ Erfolgreiche Annahme eines Beitrags zu Potenzialen und Herausforderungen von Innovationsnetzwerken/Wissenschaft-Praxis-Kollaborationen in der HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik. Wir freuen uns sehr, dass der Erfahrungsbericht aus dem Innovationsnetzwerk SmartHybrid, der gemeinsam mit Universitäts- und Praxispartner verfasst wurde, zur Veröffentlichung in der HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik angenommen wurde.

  • Kammler, F., Schoormann, T., Fuchs, A., Mauruschat, A., Thomas, O., & Knackstedt, R. (2020): Innovationsnetzwerke als Treiber für Wissenschaft-Praxis-Kooperationen: Ein Erfahrungsbericht. HMD Praxis der Wirtschaftsinformatik. https://doi.org/10.1365/s40702-020-00597-9

 

Zusammenfassung: Die Kooperation von Wissenschaft und Praxis in anwendungsorientierten Förderprojekten ist zu einem wesentlichen Instrument der Forschung avanciert und intensiviert den Austausch von realen Problemstellungen und innovativen Lösungsansätzen. Themenschwerpunkte, die ein hohes Innovationspotenzial aufweisen, aber noch unscharf diskutiert sind, stellen jedoch klassische Kooperationsformen vor neue Herausforderungen: Einerseits wird die Konzeption eines Projekts vom geringen Kenntnisstand erschwert, andererseits sorgt die geringere Erfolgssicherheit für eine abnehmende Investitionsbereitschaft industrieller Partner. So kann die Forschung um „Künstlichen Intelligenzen“ als Beispiel genannt werden, deren hohe Komplexität im Feld der Kleinen und Mittelständischen Unternehmen eingangs Hemmungen verursachte. Um diesen Herausforderungen zu begegnen, berichtet der vorliegende Beitrag von Erfahrungen, die aus einer dreijährigen Kooperation von sechs Hochschulen und über 30 Praxispartnern in der Form eines Innovationsnetzwerkes gesammelt wurden. Dabei werden zunächst typische Akteure und deren Aufgabenfelder (z. B. Wissenschaftspartner als Lotsen für neue Ideen oder Unternehmen für die Evaluation und Anwendung neuer Forschungsresultate) sowie unterschiedliche Ergebnistypen (z. B. Pilotstudien, Spin-Offs und kooperative Lehrformate) des Innovationsnetzwerkes beschrieben. Zur Illustration der Ergebnisse werden zwei Anwendungsbeispiele von einer branchenübergreifenden Cross-Innovation aus der Lebensmittelindustrie sowie von einem aus dem Netzwerk heraus entstandenen Pilotprojekt zur Digitalisierung von Startup-Vorhaben aufgeführt. Abschließend werden darauf aufbauend Potenziale und Herausforderungen diskutiert, um Impulse für die Konzeption und Umsetzungen solcher Netzwerke abzuleiten.

Der Beitrag steht frei zur Verfügung unter: https://link.springer.com/article/10.1365/s40702-020-00597-9#Fun

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18373 Mon, 03 Feb 2020 08:41:00 +0100 IT-Speed Dating: Studierende sammeln Praxiserfahrungen in der regionalen Wirtschaft https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-speed-dating-studierende-sammeln-praxiserfahrungen-in-der-regionalen-wirtschaft-1/ Studentinnen und Studenten der Hildesheimer IT‐Studiengänge treffen beim „IT-Speed Dating“ auf Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus regionalen Unternehmen – und finden passende Praktikumsplätze. Die Universität mit ihren rund 850 IT-Studierenden ist ein wichtiger Partner für die regionale Wirtschaft. Arthika Thambiaiyah studiert an der Universität Hildesheim Wirtschaftsinformatik im dritten Semester und sucht einen Praktikumsplatz. „Von Datenbanken bis Operations Research ist alles denkbar. In meinem Studium der Wirtschaftsinformatik lerne ich viele verschiedene Bereiche kennen – von der Betriebswirtschaftslehre, etwa externes und internes Rechnungswesen, über die Informatik mit Programmierung und Entwicklung von Algorithmen bis zu Wirtschaftsinformatik und Gestalltung von Prozessen. Das Studium ist reizvoll. Ich nutze das IT-Speed-Dating, um den passenden Praktikumsplatz zu finden.“

In Hildesheim studieren derzeit über 850 IT-Studentinnen und IT-Studenten. Ein Wirtschaftspraktikum ist ein Pflichtbestandteil in den IT-Studiengängen „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (Bachelor of Science) und „Wirtschaftsinformatik“ (Bachelor of Science). Studentinnen und Studenten absolvieren die Praktika bei Unternehmen in der Region.

Arthika Thambiaiyah gehört zu den 42 Studentinnen und Studenten der Hildesheimer IT‐Studiengänge, die im Januar 2020 beim „IT-Speed Dating“ mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus 34 regionalen Unternehmen zusammenkamen. Einmal im Jahr veranstaltet ein Team um Dr. Felix Hahne und Prof. Dr. Julia Rieck dieses Treffen.

Auch Sebastian Ollesch, der ein Praktikum im Bereich Softwareentwicklung oder Datenbanken sucht, und Ajab Habibi gehören zu den teilnehmenden Studierenden. „Hier kann ich Fragen stellen, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Unternehmen direkt sprechen – das ist viel besser, als sich durch eine Website zu klicken. Das ist super hier!“, sagt Ajab Habibi.

891 „Dates“ in 3 Stunden – ein kluger Algorithmus bringt Unternehmen und Studierende zusammen

Insgesamt 891 „Dates“ galt es vorzubereiten. In diesem Jahr hat das Forschungsteam die Prozesse optimiert, die Gesprächspartner passen nun besser zusammen. Der wissenschaftliche Mitarbeiter Christian Ackermann hat eigens für das IT-Speed-Dating einen klugen Algorithmus entwickelt, der Praktikumsangebote der Unternehmen und Interessen der Studierenden miteinander kombiniert und  die Zuteilung der Studierenden auf die Unternehmen vornimmt.

Das dahinterliegende, anspruchsvolle kombinatorische Optimierungsproblem ist als „Matching“ bekannt und wurde algorithmisch gelöst. Dadurch konnte, trotz einer zeitlichen Verkürzung der Veranstaltung, die Zahl der teilnehmenden Studierenden gesteigert werden, sagt Felix Hahne.

Von Programmieren bis Prozessoptimierung: Interessante Aufgabenstellungen in der regionalen Wirtschaft und Verwaltung

Viele Unternehmen sind jedes Jahr aufs Neue dabei, sagt Professorin Julia Rieck.

Das bestätigt der Unternehmer Alexander Schmidt von der COMPRA GmbH. „Wir nehmen seit vielen Jahren am IT-Speed-Dating teil, um möglichst viele Bewerberinnen und Bewerber für Praktikumsstellen oder Werkstudententätigkeiten zu finden – die Aufgaben reichen von der Softwareentwicklung bis zur Qualitätssicherung. Die direkten Gespräche sind eine sehr gute Gelegenheit, um die passenden Studierenden zu finden“, so Alexander Schmidt.

Das bestätigt auch die Personalerin des Unternehmens SGH Service GmbH. Das Unternehmen bietet Technologie und Service an, um Geschäftsprozesse zu automatisieren. „Wir sind immer auf der Suche nach Nachwuchskräften. Diese Veranstaltung der Universität ist eine wunderbare Möglichkeit, um Werkstudierende für unseren IT-Bereich zu finden. Wir suchen Fachkräfte“, sagt die Personalerin Jessica Oleszewski. Das Unternehmen nahm bereits im Vorjahr am IT-SpeedDating teil, mit Erfolg, drei Werkstudierende arbeiten derzeit im Unternehmen, „einer der Studenten steigt jetzt direkt nach dem Studienabschluss bei uns ein“, so Jessica Oleszewski. Die Studierenden sind zum Beispiel in der Prozessoptimierung tätig: Sie nehmen Prozesse auf, interviewen Personen, um bestehende Prozesse zu verstehen und darauf aufbauend die Prozesse zu durchdenken und Vorschläge zur Optimierung zu erarbeiten.

Von der Stadt Hildesheim führt der Leiter der IT-Abteilung, Florian Gefrörer, die Vorstellungsgespräche beim IT-Speed-Dating. „Letztes Jahr haben wir 5 Studierende finden können, die Vielzahl der Projekte könnten wir ohne die Studierenden nicht bearbeiten. Wir bieten den Studierenden spannende Aufgaben – von Programmieren bis zur Optimierung von Prozessen“, sagt Florian Gefrörer.

Die Nachfrage von Unternehmen aus der Region nach Partnerschaften mit den IT-Studiengängen der Universität Hildesheim wächst. Seit 2013 veranstaltet die Universität das IT-Speed-Dating. Bei der ersten Auflage waren 15 Unternehmen dabei, in 2018 bereits 27. Mittlerweile nehmen 34 Unternehmen teil.  „Damit ist dann, vor allem im Hinblick auf die zeitliche Länge der Veranstaltung, aber auch das Ende der Fahnenstange erreicht – ein weiteres Wachstum ist nicht sinnvoll. Wir wollen, dass Gespräche in guter Atmosphäre möglich sind“, so Felix Hahne.

Ausgezeichnete Studienleistungen: Szenarioanalyse einer energiekostenorientierten Ablaufplanung

Während der Veranstaltung wurde ein Student für seine herausragenden Studienleistungen im Bereich „Operations Research“ ausgezeichnet.

Der Student Lars Müller erhält für seine Bachelorarbeit „Szenarioanalyse einer energiekostenorientierten Ablaufplanung am Beispiel eines Flow Shops“ den GOR-Bachelorpreis der Gesellschaft für Operations Research. In der Abschlussarbeit, die von Professorin Julia Rieck und Jan Busse betreut wurde, konnte der Student herausarbeiten, wie man in einer energieintensiven Produktion einen Ausgleich zwischen Energiekosten und Fertigungszeit finden kann – und das mit der zusätzlichen Erschwernis schwankender Strompreise.

Nach dem IT-Speed-Dating haben mehr als 75% der bisher rund 230 teilnehmenden Studierenden ein Praktikum bei einem der regionalen Unternehmen absolviert

Auch auf Seiten der Studierenden ist das Interesse groß. Mehr als 75% der bisher rund 230 teilnehmenden Studierenden haben nachfolgend ein Praktikum bei einem der anwesenden Unternehmen absolviert. Die teilnehmenden Unternehmen kommen vor allem aus der Region Hildesheim sowie aus der Metropolregion Wolfsburg, Hannover und Braunschweig.

„Wichtig ist für die Studierenden die Erfahrung, dass sie das in der Uni bis dato Gelernte auch wirklich anwenden können, vieles in der Wirtschaft aber auch anders gehandhabt wird und die Arbeitswelt sich doch erheblich von der Lernwelt unterscheidet – Stichwort social skills“, sagt Dr. Felix Hahne. „Die Abbruchquoten der Studierenden, die das Praktikum absolviert haben, sind vermutlich geringer als im Mittel über alle Studienanfänger unserer IT-Studiengänge.“ Aus den Praktika entstehen häufig Werkstudententätigkeiten, Projekt- und Abschlussarbeiten oder auch feste Arbeitsverhältnisse. So entstehen auch Finanzierungsmöglichkeiten für das Studium, die inhaltlich deutlich näher am Studium sind als viele „klassische Studentenjobs“. Für einige Partnerunternehmen ist das Vorhandensein der IT-Studiengänge in Hildesheim zu einem wichtigen Standortfaktor geworden. Die Praktika dienen auch der Verzahnung der Universität mit den Partnerunternehmen.

Wie läuft das IT-Speed-Dating ab?

Das „IT-Speed Dating“ findet seit 2013 jedes Jahr zum Jahresbeginn statt und hat sich als sehr beliebtes und erfolgreiches Instrument zur Anbahnung von Praktika erwiesen. Im Fünf-Minuten-Takt wechseln die Studierenden die Stationen und lernen die Unternehmen kennen und umgekehrt. Die Studierenden haben eine standardisierte Kurzbewerbung dabei, die Unternehmen konkrete Praktikumsangebote für 2020.

Ansprechpartner:

Fragen zum IT-Speed Dating beantworten Prof. Dr. Julia Rieck (rieck@bwl.uni-hildesheim.de) und Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim (Telefon 05121 883 40514, E-Mail: hahne@bwl.uni-hildesheim.de).

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Betriebswirtschaft Pressemeldungen
news-18364 Thu, 30 Jan 2020 09:03:54 +0100 Welche Kompetenzen benötigen Unternehmen und Organisationen im Digitalen Wandel? https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/welche-kompetenzen-benoetigen-unternehmen-und-organisationen-im-digitalen-wandel/ Das Zentrum für Digitalen Wandel startet die öffentliche Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“. Das Thema am 4. Februar 2020: Welche Kompetenzen benötigen Unternehmen und Organisationen im Digitalen Wandel? Mit der neuen Veranstatlungsreihe, die künftig an jedem ersten Dienstag im Monat stattfindet, initiiert das Forschungszentrum der Universität Hildesheim einen Dialog zwischen Universität, Unternehmen und Stadtgesellschaft. Künstliche Intelligenz sowie Politik und Internet sind die nächsten Themen der Veranstaltungsreihe. Digitalisierungsprozesse sind allgegenwärtig und verändern stetig und fortschreitend unser Leben. Das Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change der Universität Hildesheim startet eine neue öffentliche Veranstaltungsreihe.

Am Mittwoch, 4. Februar 2020, um 18:15 Uhr startet die Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“ in der Universitätsbibliothek am Hauptcampus (Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim). Eröffnet wird die Veranstaltungsreihe mit der Sozialpädagogin Prof. Dr. Inga Truschkat und dem Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Knackstedt. Welche Kompetenzen benötigen Unternehmen und Organisationen im Digitalen Wandel? Inga Truschkat und Ralf Knackstedt berichten aus ihren Forschungsprojekten.

Studierende, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität und Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung ist öffentlich, die Teilnahme ist kostenfrei.

Mit der neuen Veranstatlungsreihe, die künftig an jedem ersten Dienstag im Monat stattfindet, initiiert das Hildesheimer Forschungszentrum einen Dialog zwischen Universität, Unternehmen und Stadtgesellschaft. Künstliche Intelligenz sowie Politik und Internet sind die nächsten Themen der Veranstaltungsreihe.

Die Veranstaltungsreihe „KURZWEIL“ diskutiert fächerübergreifend aktuelle Themen aus den Digitalisierungskontexten, um veränderte Anforderungen, Potenziale und Herausforderungen identifizieren und ihnen begegnen zu können. Dabei verfolgt die Reihe „KURZWEIL“ ein interaktives Konzept: So werden zunächst aktuelle akademische Projekte und Erkenntnisse aus unterschiedlichen Fachbereichen und Einrichtungen der Universität präsentiert. Im Anschluss daran besteht die Zeit, die Expertisen und Fragen des Publikums einzubeziehen – ob Beobachtungen in der beruflichen Praxis, Alltagserfahrungen oder Sichtweisen anderer Fachdisziplinen.

Flyer zur Eröffnung der KURZWEIL #1

Kontakt bei Fragen:

Dr. Bianca Burgfeld-Meise
Zentrum für Digitalen Wandel | Center for Digital Change
Tel.: 05121 883 90250
E-Mail: burgfeldmeise@uni-hildesheim.de

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Fachbereich 1 Sozial- und Organisationspädagogik Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Zentrum für Digitalen Wandel Pressemeldungen
news-17107 Mon, 20 Jan 2020 07:46:00 +0100 Vorstand des Zentrums für Digitalen Wandel https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/vorstand-des-zentrums-fuer-digitalen-wandel/ Im „Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“ befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive. Im Juli kam der Vorstand des „Zentrums für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“  der Universität Hildesheim zur konstituierenden Sitzung zusammen.

Dem Vorstand gehören der Wirschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt (Sprecher), die Politikwissenschaftlerin Professorin Marianne Kneuer, der Informationswissenschaftler Professor Joachim Griesbaum, die Mathematikdidaktikerin Professorin Barbara Schmidt-Thieme, der Leiter der Universitätsbibliothek Dr. Ewald Brahms und der Literaturwissenschaftler Dr. Guido Graf an.

„Mit dem Zentrum für Digitalen Wandel wollen wir bestehende Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen bündeln, um diesen eine größere Wirksamkeit zu verleihen und um disziplinübergreifende Erklärungs- und Gestaltungsansätze zu ermöglichen, die dem digitalen Wandel in seiner Komplexität gerecht werden“, so Professor Ralf Knackstedt.  

Die beteiligten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler möchten erklären und aufklären, so dass weder überzogener Alarmismus noch Hype die Debatten über den digitalen Wandel prägen. Die Digitalisierung ist eines von vier Leithemen – neben Bildung, Kultur und Diversität – in der Entwicklungsplanung der Universität Hildesheim.

Weitere Informationen über das ZFDW finden Sie online.

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Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Migrationspolitik Politik Fachbereich 2 Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft Fachbereich 3 Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Mathematik & Angewandte Informatik Einrichtungen Universitätsbibliothek Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Zentrum für Digitalen Wandel Pressemeldungen
news-18162 Wed, 15 Jan 2020 20:35:01 +0100 Maren Stadtländer erhält den Green Office-Nachhaltigkeitspreis https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/maren-stadtl-1/ Im Rahmen des diesjährigen Neujahrsempfangs der Universität Hildesheim wird der Nachhaltigkeitspreis für studentische Abschlussarbeiten an Maren Stadtländer verliehen. Wir gratulieren Maren Stadtländer zum Erhalt des Nachhaltigkeitspreises für ihre Master-Abschlussarbeit im Studiengang Wirtschaftsinformatik unter dem Titel „Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen: Entwicklung und Evaluation eines Design-Thinking­basierten Workshopkonzeptes“.

Betreut wurde die ausgezeichnete Arbeit durch Professor Ralf Knackstedt und Dr. Thorsten Schoormann.

 

Weitere Informationen finden Sie hier:

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18147 Wed, 15 Jan 2020 08:33:59 +0100 Eröffnung der Veranstaltungsreihe #KURZWEIL https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/eroeffnung-de-5/ Am 4. Februar 2020 um 18:15 Uhr startet die Veranstaltungsreihe KURZWEIL des Zentrums für Digitalen Wandel | Center for Digital Change. Die Teilnahme ist kostenfrei und öffentlich. Mit der KURZWEIL wird ein kommunikativer Raum geschaffen, der spannende Themen im Kontext der Digitalisierung vielfältig aushandelt. Die KURZWEIL initiiert damit einen stetigen Dialog zwischen Universität, Unternehmen und Stadtgesellschaft und gibt diesem Austausch einen festen Platz.

KURZWEIL #1
KOMPETENZEN IM DIGITALEN WANDEL
Prof. Dr. Inga Truschkat &
Prof. Dr. Ralf Knackstedt

4. FEBRUAR 2020 | 18:15 UHR
Universitätsbibliothek
Stiftung Universität Hildesheim
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim
www.uni-hildesheim.de/zfdw

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18056 Mon, 30 Dec 2019 16:26:00 +0100 „Das Besondere am Zentrum für Digitalen Wandel ist die Interdisziplinarität“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/das-besondere-am-zentrum-fuer-digitalen-wandel-ist-die-interdisziplinaritaet/ Als Geschäftsführerin des Zentrums für Digitalen Wandel hat Dr. Bianca Burgfeld-Meise ihre Arbeit aufgenommen. Im Gespräch gibt die Medienwissenschaftlerin Einblicke in ihre Arbeit. Das Zentrum erarbeitet aktuell verschiedene Aktivitäten, um den Austausch und die Vernetzung an der Universität und in der Region Hildesheim im Kontext des Digitalen Wandels zu unterstützen. Im Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive.

Kontakt bei Fragen:
Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change
Geschäftsführerin Dr. Bianca Burgfeld-Meise
burgfeldmeise@uni-hildesheim.de

Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change

Interview mit Dr. Bianca Burgfeld-Meise

Frau Dr. Burgfeld-Meise, Sie sind neu an der Universität Hildesheim und arbeiten als Geschäftsführerin des Zentrums für Digitalen Wandel / Center for Digital Change. Worauf freuen Sie sich?

Themen der Digitalisierung beschäftigen mich schon seit Beginn meiner wissenschaftlichen Karriere. So zum Beispiel in meiner Dissertation zur Konstruktion von Sozialität in Social Network Sites, dann im vom BMBF geförderten Digital Humanities-Projekt „Zentrum Musik – Edition – Medien“ und zuletzt im BMBF-Projekt „DigHomE Digital Home Learning Environment“. Auch in der Lehre im Arbeitsbereich Medienpädagogik und empirische Medienforschung habe ich mit den Studierenden viele Digitalisierungsphänomene besprochen, zuletzt das Verhältnis von Medien, Digitalisierung und Bildung.

Das Zentrum bietet dementsprechend für mich die Möglichkeit meine bisherigen wissenschaftlichen Erfahrungen und Expertisen einzubringen und in Abstimmung mit dem Vorstand sowie den unterschiedlichen Fachbereichen, Instituten und Einrichtungen der Universität ein Zentrum aufzubauen, welches auf Dauer Themen der Digitalisierung an der Universität verankert. Die Universität Hildesheim hat mit der Gründung des Zentrums erkannt, wie wichtig der interdisziplinäre Austausch in Digitalisierungskontexten ist. Viele Ausschreibungen aus der Forschungsförderung sehen mittlerweile fächerübergreifende Forschungskonsortien vor. Diese können sich natürlich für jede Ausschreibung ad hoc zusammenfinden, jedoch finde ich es sehr bereichernd grundsätzlich interdisziplinär verbunden zu sein und die Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern anderer Fachbereiche zu suchen und zu pflegen, um neue Sichtweisen und Blickwinkel auf Phänomene einnehmen zu können. Das hat auch enorme Vorteile bei der Identifizierung und Ausarbeitung neuer Forschungsbereiche und Forschungsförderungen. Ich habe in den ersten Tagen an der Universität durch Besuche in Instituten, Fachbereichen und Ringvorlesungen schon einige Einblicke über die facettenreiche Diskussion von Digitalisierungsthemen aus den unterschiedlichsten Disziplinen gewinnen dürfen. Ich freue mich schon sehr darauf, diese Einblicke zu vertiefen und die jeweiligen Perspektiven auf Digitalisierungsthemen näher kennenzulernen. Darüber hinaus ist es eine wunderbare Herausforderung, dieses Zentrum mit den unterschiedlichen Akteuren gemeinsam aufzubauen und weiterzuentwickeln.

Als Medienwissenschaftlerin haben Sie sich mit sozialen Netzwerken befasst. Im Zentrum arbeiten technische und Geisteswissenschaften zusammen. Was ist besonders am Zentrum für Digitalen Wandel?

Das Besondere ist die Interdisziplinarität. Sehr beeindruckend ist daher für mich auch die interdisziplinäre Zusammensetzung des Vorstands und die gemeinsame, sehr produktive  Arbeit, die bislang geleistet wurde. Dabei möchte ich die Vorstandsmitglieder unterstützen und denke, da gute Anknüpfungsangebote anbieten zu können: Mein medienwissenschaftliches Studium war mit Anteilen aus der Ökonomie, Informatik und Medien- sowie Kulturwissenschaft bereits interdisziplinär ausgerichtet. Diese Interdisziplinarität hat mich auch in Projekten mit Wissenschaftlerinnen aus der Informatik, aus den Ingenieurswissenschaften, der Architektur, der Ökonomie, der Philosophie, der Psychologie und auch der Musik- und Medienwissenschaft begleitet.

Interdisziplinarität ist m. E. sehr bereichernd, aber auch kein Selbstläufer und gestaltet sich hier und da als Herausforderung. Daher soll das Zentrum mit einer Brückenfunktion diese Interdisziplinarität im Kontext des Digitalen Wandels an der Universität verankern. Dies betrifft aber nicht nur die vier verschiedenen Fachbereiche und die Institute, sondern ebenso die zentralen Einrichtungen wie die unterschiedlichen Zentren der Universität, die zentrale Wissenschaftsadministration bis hin zu den Unternehmen in der Region und ihre Bürgerinnen und Bürger. Phänomene der Digitalisierung werden in all diesen Bereichen ihre ganz besonderen Potenziale aber auch Herausforderungen mit sich bringen. Hier sind stetige Austauschprozesse, Expertisen und Strategien gefordert, um den vielfältigen Veränderungsprozesse nicht nur ausgesetzt zu sein, sondern um diese auch mitgestalten und ihnen selbstbewusst begegnen zu können.

Was gehört zum Beispiel zu Ihren Tätigkeiten in dem Forschungszentrum?

Ich denke die Schwerpunkte meiner Arbeit werden sich mit der Entwicklung des Zentrums immer mal wieder etwas verändern. Derzeit geht es erst einmal darum, den wissenschaftlichen Austausch auch digital zu unterstützen. Dazu entwickeln wir gerade mit dem Institut für Betriebswirtschaftslehre und Wirtschaftsinformatik ein interaktives Internetportal.

Darüber hinaus erarbeiten wir gemeinsam mit dem Dezernat für Studienangelegenheiten ein Dachzertifikat mit dem Titel „Kompetenzen für den Digitalen Wandel“. Da so viele Fachbereiche und Institute spannende Lehrangebote in diesem Bereich anbieten, entwickeln wir eine Zertifikatsordnung, die die einzelnen Fachbereiche und Institute dann für Ihre Schwerpunkthemen nutzen können.

Aber auch Veranstaltungskoordination gehört mit zu meinen Tätigkeiten: der interdisziplinäre Austausch soll auch durch den persönlichen Austausch unterstützt werden: Dazu ist eine interne Tagung zum Digitalen Wandel an der Universität Hildesheim, eine Präsentations-/Leseveranstaltung sowie eine Ringvorlesung in Planung. Zudem forsche ich persönlich auch weiterhin an Digitalisierungsthemen. Derzeit bereite ich einen Aufsatz zur interdisziplinären Softwareentwicklung in den Digital Humanities und einen Vortrag zu Selbstoptimierungstechnologien im Spannungsgefüge von Kontrolle und Selbstermächtigung vor.

Welche Rolle spielt der Transfer?

Der Transfer spielt eine wichtige Rolle. Dies betrifft nicht nur die Vernetzung mit den Unternehmen in der Region, sondern ebenso zur Stadt und zum Kreis Hildesheim sowie der Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern. Die Universität bietet durch Forschung, Verwaltung und Lehre der Stadtgesellschaft sicherlich neue Perspektiven durch Forschungsergebnisse, neue Verfahren oder Diskussionsangebote. Ebenso ist es aber gerade im Zuge des Digitalen Wandels wichtig wie Digitalisierung sich auf Arbeit, Wohnen und das gesamte soziale Leben auswirkt. Daher ist eine enge Kooperation von Universität und Stadtgesellschaft für alle Beteiligten ein großer Gewinn.

 Die Fragen stellte Isa Lange.

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Universität Hildesheim Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Forschung Zentrum für Digitalen Wandel Pressemeldungen Startseite Personalportal
news-18080 Sat, 28 Dec 2019 17:17:31 +0100 Forschungsbeiträge auf der HICSS 2020 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-6/ Auf der Hawaii Conference on Systems Science (HICSS) referiert Thorsten Schoormann zu "Software Tools for Supporting Reflection in Design Thinking Projects" und "Taxonomy Evaluation". Wir freuen uns sehr, dass ISUM zwei erfolgreiche Beitragsannahmen auf der Hawaii Conference on Systems Science verzeichnen kann:

 

Schoormann, T., Hofer, J., & Knackstedt, R. (2020): Software Tools for Supporting Reflection in Design Thinking Projects. In: Proceedings of the Hawaii Conference on Systems Science (HICSS 2020), Hawaii, USA.

In creative work such as design thinking projects, teams mostly seek to solve complex (wicked) problems as well as situations of uncertainty and value conflicts. To design solutions that cope with these aspects, teams usually start doing something, reflect on their results, and adjust their process. By actually doing something, tacit knowledge (i.e., knowing-in-action) of individuals is disclosed, which might be beneficial for an entire project team because it allows drawing on information and experiences that go beyond single individuals. Accordingly, the present study aims to investigate how tools can be designed that support collaborative reflection in creativity-driven projects. Drawing on reflection theory and several expert interviews, we derive design requirements as well as present a concrete software-based prototype as an expository instantiation.

 

Szopinski, D., Schoormann, T., & Kundisch, D. (2020): Criteria as a Prelude for Guiding Taxonomy Evaluation. In: Proceedings of the Hawaii Conference on Systems Science (HICSS 2020), Hawaii, USA.

Taxonomies are design science artifacts used by researchers and practitioners to describe and classify existing or future objects of a domain. As such, they constitute a necessary foundation for theory building. Yet despite the great interest in taxonomies, there is virtually no guidance on how to rigorously evaluate them. Based on a literature review and a sample of 446 articles, this study explores the criteria currently employed in taxonomy evaluations. Surprisingly, we find that only a minority of taxonomy building projects actually evaluate their taxonomies and that there is no consistency across the multiplicity of criteria used. Our study provides a structured overview of the taxonomy evaluation criteria used by IS researchers and proposes a set of potential guidelines to support future evaluations. The purposeful and rigorous taxonomy evaluation our study advances contributes to DSR by bridging the gap between generic evaluation criteria and concrete taxonomy evaluation criteria.

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-18051 Wed, 18 Dec 2019 09:38:17 +0100 Universität Hildesheim erhält Millionenförderung für Gründungsunterstützung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/universitaet-hildesheim-erhaelt-millionenfoerderung-fuer-gruendungsunterstuetzung/ Ab 2020 erhält die Universität Hildesheim die Summe von fast 2 Mio. Euro verteilt auf vier Jahre für den Aufbau und die Etablierung einer eigenen Gründungsförderung. Eine neue „Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer (KET)“ soll in Hildesheim zukünftig Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende in ihren Gründungsvorhaben professionell beraten und unterstützen. Die Entscheidung in Berlin ist gefallen – Bei einem großen Festakt in der Hauptstadt wurde Anfang Dezember 2019 bekannt gegeben, welche Projektanträge beim bundesweiten Wettbewerb EXIST-Potentiale zur Förderung durch das Bundeswirtschaftsministerium ausgewählt wurden.

Eine Rekordzahl von 220 Universitäten und Hochschulen hatte sich mit ihren Konzepten für Gründungsförderung beworben. Die Besten in den Schwerpunkten „Potentiale heben“, „Regional vernetzen“ und „International überzeugen“ wurden von Expertenjurys für eine Förderung aus dem mit 150 Mio. Euro dotierten Unterstützungsprogramm des Ministeriums ausgewählt.

Hinter dem Antrag steckt eine in Sachen Gründungen enorm engagierte Gruppe um  Dr. Astrid Lange, die Gründungsbeauftragte der Universität Hildesheim und Kopf des Antragsteams, der Hildesheimer Wirtschaftswissenschaftler und Projektleiter Professor Athanassios Pitsoulis sowie die Stabsstellenleiter Dr. Johanna Jobst und Markus Weißhaupt.

Das KET-Gründungslabor berät ab Frühjahr 2020 Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende bei ihren Gründungsvorhaben

Ab Projektbeginn 2020 erhält die Universität Hildesheim verteilt auf vier Jahre die Summe von fast 2 Mio. Euro für Maßnahmen, um unternehmerisches Potential zu erschließen und Gründungsnetzwerke weiterzuentwickeln. Eine neue „Kompetenzwerkstatt für Entrepreneurship und Transfer (KET)“ soll zukünftig Gründungsvorhaben von Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und vor allem Studierenden professionell beraten und unterstützen.

„Wir wollen die Potentiale, die hier in Hildesheim sind, heben. Mit der KET-Werkstatt bauen wir eine Infrastruktur für Gründungsteams auf. Ein Labor entsteht, in dem sich Gründungsteams aller Fachbereiche treffen und austauschen können und Beratung erhalten“, sagt die preisgekrönte Entrepreneurship-Forscherin Dr. Astrid Lange.

Gründungsteam der Universität Hildesheim arbeitet eng mit Partnern in der Region zusammen

Die KET wird dabei eng mit dem erfolgreichen Gründer-Ökosystem der Region Hildesheim zusammenarbeiten. Unterstützung für das Antragsteam gab es nicht nur von Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich und der gesamten Hochschulleitung, sondern auch vom Land. Niedersachsen übernimmt den nicht unerheblichen Eigenanteil, den die Bewerber erbringen müssen. „Ich gratuliere den Hochschulen zu ihren gelungenen Anträgen“, so Niedersachsens Minister für Wissenschaft und Kultur, Björn Thümler. „Wir brauchen innovative Startups in Niedersachsen. Sie tragen wesentlich zum wirtschaftlichen Wachstum bei und helfen uns mit ihren Innovationen, die Herausforderungen des gesellschaftlichen Wandels zu meistern.“

Von der Förderung profitieren nun an der Universität Hildesheim die Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und Studierende in allen Fachbereichen, denn sie können zukünftig bei Gründungsvorhaben mit professioneller Unterstützung rechnen.

Das Labor soll im Frühjahr 2020 starten. „Die Gründungsberatung muss vor Ort an der Universität sichtbar sein. Das können wir nun mit der KET realisieren. Wer die Idee hat, zu gründen, etwa als Studierender oder aus einem Forschungsprojekt, einer Dissertation oder Masterarbeit heraus – von Fachübersetzen über Bildungswissenschaften, Sozialpädagogik, Kultur und Philosophie bis zu Wirtschaft und Informatik –, kann sich an uns wenden. Wir nehmen die Gründungsideen ernst“, sagt Professor Athanassios Pitsoulis. Es gebe bereits Gründungsteams, „die in den Startlöchern stehen“.

„Wir wollen Mut machen und dabei unterstützen, Gründungsprojekte nachhaltiger und überlebensfähiger zu gestalten“, sagt Forschungsreferent Markus Weißhaupt. So können sich Gründungsinteressierte beispielsweise auf die begehrten EXIST-Gründungsstipendien bewerben.

„Wenn die Gründungsberatung vor Ort fehlt, dann wandern potentielle Gründerinnen und Gründer in andere Regionen ab. Ich habe das selbst erlebt, ich studiere in Hildesheim und habe in Hannover an drei Start-Ups mitgewirkt, weil in Hildesheim die Strukturen fehlten. Nun entwickelt sich in Hildesheim die Gründerszene und ich kann hier in der Arbeitsgruppe Entrepreneurship der Universität mitwirken“, sagt Lukas Sontheimer. Er studiert „Internationales Informationsmanagement“ und hat mit der Psychologiestudentin Rebecca Neugebauer an dem Projektantrag für die KET mitgewirkt.

Kontakt: Wer Fragen zu dem Projekt hat, erreicht Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis unter der Telefonnummer 05121 883 40642.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Forschung Pressemeldungen Startseite Studierendenportal Personalportal
news-17917 Thu, 21 Nov 2019 10:20:38 +0100 SmartHybrid veröffentlicht neuen Arbeitsbericht https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/smarthybrid/ Unter dem Titel „Entwicklung hybrider Lösungsangebote“ ist der zweite Arbeitsbericht des Innovationsverbunds SmartHybrid erschienen. Die Partner stellen darin disziplinenübergreifende Werkzeuge vor, die zur Implementierung hybrider Wertschöpfungssysteme in der Praxis verwendet werden können. Die Integration von Informationstechnologie in „traditionelle“ Produkte und Dienstleistungen lässt uns gegenwärtig das Aufblühen hybrider Wertschöpfungsmechanismen im wirtschaftlichen Umfeld beobachten. So finden digitale Komponenten und Schnittstellen ihren Weg in viele vormals analoge Produkte und schaffen eine Grundlage, um beispielsweise Betriebsdaten oder Konfigurationsmöglichkeiten als zusätzlichen „added service“ über das Internet oder ein persönliches Endgerät zur Verfügung zu stellen. Mit derartigen Angeboten beweisen erfindungsreiche Unternehmen bereits heute die Integrierbarkeit unterschiedlicher Konstruktionstätigkeiten und erzielen hierdurch ein hohes Maß an Kundenzentriertheit und Flexibilität.Um solche Leistungen zukünftig auch in der Breite vorantreiben zu können, steigt der Bedarf an integrierten Werkzeugen, die es insbe-sondere Kleinen und Mittelständischen Unternehmen (KMU) ermöglichen, derart komplexe Konstruktionsaufgaben ebenfalls erfolgreich zu bewältigen. Der niedersächsische Innovationsverbund SmartHybrid macht sich dies zur Aufgabe und zielt auf die Entwicklung innovativer hybrider Leistungsbündel in Kooperation mit KMU. In der ersten Ausgabe unserer Arbeitsberichte charakterisierten wir die beteiligten Einzeldisziplinen und deren Entwicklungsperspektiven. Dieses Heft stellt Werkzeuge vor, die aus der interdisziplinären Zusammenarbeit hervorgehen und die im Einzelnen anfallenden Konstruktionstätigkei-ten integrieren und den niedersächsischen Mittelstand auf dem Weg zum globalen Lösungsanbieter unterstützen sollen. (Aus dem Vorwort)

Die digitale Fassung des Arbeitsberichts Nr. 2 kann hier heruntergeladen werden.

Informationen zum Arbeitsbericht Nr. 1 finden Sie hier.

Bibliografische Informationen: Thomas, O. (Hrsg.): Arbeitsbericht Nr. 2 des niedersächsischen Innovationsverbunds SmartHybrid – Entwicklung hybrider Lösungsangebote, Osnabrück, Living Lab BPM e.V.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-17886 Fri, 15 Nov 2019 15:13:04 +0100 Forschungsbeitrag auf der ICIS 2019 in München https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-5/ Auf der International Conference on Information Systems (ICIS) in München referieren Thorsten Schoormann und Kristin Kutzner zu "Socially Business Process Patterns" (Soziale Prozesspattern). Wir freuen uns sehr, dass ISUM auch in diesem Jahr wieder eine erfolgreiche Beitragsannahme auf der internationalen Konferenz für Wirtschaftsinformatik, der ICIS, bekommen hat:

  • Schoormann, T., Kutzner, K., Pape, S., and Knackstedt, R. (2019): Elevating Social Sustainability in Business Processes: A Pattern-Based Approach. In: Proceedings of the International Conference on Information Systems (ICIS 2019), Munich, Germany.

Abstract. In order to face fundamental challenges of our society, sustainability has gained of increased interest for business research and practice. One approach that facilitates transforming businesses into more sustainable entities is business process management (BPM). While previous research on sustainable BPM (e.g., Green BPM) seeks to consider ecological concerns in addition to its economic obligations, social sustainability is mostly neglected in current approaches for BPM. This deficiency hinders businesses in being guided on how to systematically consider social aspects such as fair and healthy working conditions. Accordingly, this study makes use of a process pattern-based approach to provide proven, general solutions for common problems referring to social sustainability. Drawing on a literature review and expert interviews, we present a preliminary set of Socially Business Process Patterns (SBPP). Our contribution highlights best practice-solutions for practitioners and lays the foundation for more research in this field.

Keywords. Green business process management, process pattern, social sustainability

 

Weitere Information zum Artikel finden Sie hier.

 

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-17885 Fri, 15 Nov 2019 14:52:29 +0100 Buchbeitrag zu Rez@Kultur https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/buchbeitrag-1/ Sammelband „Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“ (Hrsg.: Jörissen, B., Kröner, S., Unterberg, L.) erschienen. Das Forschungsprojekt Rez@Kultur stellt seine Zwischenergebnisse im gerade erschienenen Sammelband „Forschung zur Digitalisierung in der Kulturellen Bildung“ (Hrsg.: Jörissen, B., Kröner, S., Unterberg, L.) vor.

Weiter Infos zum Buch finden Sie hier: https://www.kopaed.de/kopaedshop/?pid=1192

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-17721 Tue, 05 Nov 2019 11:14:00 +0100 Wissenschaftswettstreit: Science Slam an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wissenschaftswettstreit-science-slam-an-der-universitaet-hildesheim/ Die Universität Hildesheim lädt einmal im Jahr zum beliebten Wettstreit der Wissenschaften ein. Auf der Bühne des „Science Slam" geben vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachdisziplinen Politikwissenschaft, Literatur, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft Einblicke in ihre Forschung. Es treten an: Prof. Dr. Wolf J. Schünemann, Dr. Christine Lötscher, Prof. Dr. Kristin Kersten und Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis. Die Universität Hildesheim lädt einmal im Jahr zum beliebten Wettstreit der Wissenschaften ein. Auf der Bühne des „Science Slam" gaben am 5. November 2019 vier Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus den Fachdisziplinen Politikwissenschaft, Literatur, Sprachwissenschaft und Wirtschaftswissenschaft Einblicke in ihre Forschung. Der Eintritt ist frei und zahlreiche Bürgerinnen und Bürger nahmen an der Veranstaltung teil.

Es traten an:

  • Prof. Dr. Wolf J. Schünemann, Fachbereich 1
    Institut für Sozialwissenschaften – Politikwissenschaft

  • Dr. Christine Lötscher, Fachbereich 2
    Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft

  • Prof. Dr. Kristin Kersten, Fachbereich 3
    Institut für Englische Sprache und Literatur

  • Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis, Fachbereich 4
    Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik

„Ich finde das Format ‚Science Slam‘ sehr gut, denn es bringt die Universitätsangehörigen über Fächer, Disziplinen und Statusgruppen hinweg in großer Zahl zusammen. Die aktive Teilnahme als Vortragender ergibt sich daraus noch nicht zwingend, aber sie wird dadurch sehr begünstigt. Meine Kernbotschaft: Internet und Staat passen einfach nicht zusammen, oder doch? Diese Frage lässt sich nicht eindeutig beantworten. Genau deshalb möchte ich sie in meinem Vortrag untersuchen. Am Ende aber müssen die Gerichte entscheiden“, sagt Professor Wolf Schünemann.

Dr. Christine Lötscher nimmt am Science Slam teil, „weil Wissenschaft Vermittlung braucht, um ihre gesellschaftliche, kulturelle Relevanz auch ins Spiel bringen zu können. Das gilt insbesondere für die Geisteswissenschaften.“ Die Botschaft der Literaturwissenschaftlerin beim Sceince Slam wird folgende sein: „Wir verstehen unsere Kultur viel besser, wenn wir uns mit Kinder- und Jugendmedien auseinandersetzen.“

Die Sprachwissenschaftlerin Prof. Dr. Kristin Kersten bringt auf den Punkt, was sie beim Science Slam vermittlen wird: „Sprachenlernen kann Leben retten!“ Die Forscherin wird darüber sprechen, was wir wirklich über bilinguales Lernen wissen sollten. „Ich finde es großartig, wenn Wissenschaft über Gelegenheiten wie diese für Viele zugänglich gemacht werden kann. Und es kann nicht schaden – insbesondere uns selbst nicht –, wenn das auch häufiger einmal mit einem Augenzwinkern geschieht. Ich habe in der letzten Zeit in unseren gesellschaftlichen Diskussionen oft die Frage gehört, ob Humor nicht eine ganz entscheidende Rolle bei der Verarbeitung von Informationen spielen kann. Ich bin überzeugt davon! Das gilt übrigens auch für das Sprachenlernen“, so Kersten über den „Science Slam“.

Für Professor Athanassios Pitsoulis ist der Science Slam „einfach nur Spaß“. Er tritt an, um das Vorurteil anzugehen, dass Wirtschaftswissenschaft eine „trübselige Theorie von knappen Ressourcen und unbefriedigten menschlichen Bedürfnissen“ sei; sie ist seiner Meinung nach vielmehr extrem vielfältig und vor allem lehrreich. Mit am lehrreichsten findet er dabei die Spieltheorie, die heute aus den Wirtschaftswissenschaften nicht mehr wegzudenken ist. Wie die Spieltheorie helfen kann, internationale Konflikte und Verhandlungen zu erklären - man denke nur an Grexit, Brexit, Handelskriege und so weiter - wird Thema seines Vortrags sein, in dem er auch auf seine eigenen Forschungsarbeiten Bezug nehmen wird.

Science Slam mit Worten, Requisiten, technischen Hilfsmitteln oder Live-Experimente

Mit Worten, Requisiten, technischen Hilfsmitteln oder auch Live-Experimenten soll das Publikum für die Arbeit und Denkweisen in den vier Wissenschaftsdisziplinen interessiert und begeistert werden – am Ende hat das Publikum durch die Lautstärke des Applauses entschieden, welcher der Beiträge den Wettstreit gewinnt: Den Science Slam 2019 hat Professor Wolf Schünemann gewonnen, er arbeitete sich in seinem Vortrag am Komplex Internet und Staat ab und ließ Bilder und Videos aus dem Netz sprechen.

Interessierte Lehrende, Studierende, Bürgerinnen und Bürger sind herzlich eingeladen. Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung,, Transfer und  Kooperationen begrüßt die Gäste, die Moderation übernimmt Markus F. Langer, Friend- und Fundraiser der Universität. Der Abend wird auch in diesem Jahr musikalisch von dem Saxophonisten Lars Stoermer aus Hannover begleitet.

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Migrationspolitik Pressemeldungen Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Politik Fachbereich 2 Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft Fachbereich 3 Englische Sprache Fachbereich 4 Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
news-17772 Fri, 01 Nov 2019 17:46:00 +0100 CODEx SpeakersNight https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/codex-speake/ Am 4. November 2019 findet die erste "CODEx" SpeakersNight, ausgerichtet von der HDI Systeme AG, statt. CODEx steht für Conference of Developers and (IT-)Experts. Damit sprechen wir als Veranstalter alle IT-Interessierten an, für die der eigene Tellerrand eine großartige Absprungbasis ist und die Spaß an Innovation und Vernetzung haben. Es werden vier hochkarätige Speaker (HDI-intern wie -extern) spannende Keynotes vortragen. Zeit für Networking in den Pausen sowie für ausreichende Pflege des leiblichen Wohls ist eingeplant. In einer lockerer Atmosphäre werden Fingerfood-Buffet und Bottled Drinks geboten – natürlich kostenfrei Das Event findet im Gebäude der HDI Versicherung in Hannover-Lahe statt. Neben einer flexiblen, barrierefreien Gestaltung bietet das Gebäude viel Raum für Inspirationen und Kreativität. Ob im Sonnenschein oder bei Nacht, dieser Ort ist ein wahrer Design-Diamant - innen wie außen.

 

Weitere Information zum Event und zu den Speakern finden Sie hier.

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Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-17670 Wed, 23 Oct 2019 11:48:30 +0200 Schulungsangebot Business Source Premier und EconLit https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/schulungsang/ Anknüpfend an unser Kursangebot im Bereich der Anfertigung wissenschaftlicher Arbeiten können wir Ihnen zusammen mit Frau Merten von der Universitätsbibliothek folgendes zusätzliches Schulungsangebot anbieten:

Am 04.11.2019 findet von 14.00 Uhr (s.t.) bis ca. 16.00 Uhr im Raum B026 (Samelsonplatz) eine speziell auf die Anforderungen von Studierenden ausgerichtete Datenbankschulung für Business Source Premier und EconLit statt. Dafür haben wir einen Mitarbeiter von EBSCO eingeladen, der Ihnen sowohl die Recherchedatenbanken vorstellt als auch erläutert, wie Sie die Suchfunktionen effektiv für die Literaturrecherche einsetzen können.

Das Angebot ist für Sie kostenlos. Eine gesonderte Anmeldung ist nicht erforderlich. 

Vor dem Hintergrund der Allgegenwärtigkeit von Literaturrecherche und Literaturbeschaffung im universitären Curriculum (z.B. im Rahmen von Seminararbeiten, IT-Studienprojekten und Abschlussarbeiten), legen wir speziell Masterstudierenden eine Teilnahme an der Veranstaltung nahe.

Bei weiteren Fragen zur Veranstaltung können Sie sich gerne an Frau Merten wenden. Weitere Informationen finden Sie auf den Webseiten zu Business Source Premier und zu den EBSCO-Diensten (für letzteres ist der Zugriff aus dem Uni-Netz notwendig).

Erinnerung: Im Frühjahr 2019 haben wir bereits über die Verfügbarkeit neuer E-Ressourcen aus dem Uni-Netz berichtet.

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Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
news-17555 Fri, 11 Oct 2019 18:01:25 +0200 Herzlich willkommen (zurück) zum WI-Studium in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/herzlich-wil-2/ Wir heißen alle WI-Erstsemester und WI-Studienrückkehrer willkommen und weisen auf die folgenden Veranstaltungen der Einführungswoche und der ersten Vorlesungswoche hin.
  • Die Bachelor-WI-Erstsemester finden hier einen Stundenplan für die Einführungswoche mit allen zentralen Veranstaltungen. Dabei sei insbesondere auf die Erstsemesterbegrüßung am 14.10.2019 um 14.00 Uhr im H1 (Hauptcampus, Gebäude I) hingewiesen.
  • Die Master-WI-Erstsemester finden hier einen Stundenplan für die Einführungswoche mit allen zentralen Veranstaltungen. Dabei sei insbesondere auf die Erstsemesterbegrüßung am 14.10.2019 um 16.00 Uhr im H1 (Hauptcampus, Gebäude I) hingewiesen.
  • Eine allgemeine Informationsveranstaltung zum Studienangebot der IT-Studiengänge findet am 21.10.2019 von 10.00 Uhr bis 12.00 Uhr im Musiksaal (Hauptcampus, Gebäude K) statt. Dort stellen die in den IT-Studiengängen lehrenden Professoren das Lehrangebot für das Wintersemester 2019/2020 vor.
  • Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung von Herrn Prof. Dr. Ralf Knackstedt hält am 22.10.2019 im Raum B126 (Samelsonplatz, Gebäude B) eine Informationsveranstaltung ab, bei der die in diesem Wintersemester angebotenen IT-Studienprojekte und Seminare vorgestellt werden. Dort wird insbesondere auch auf die speziellen Anmeldungsmodalitäten hingewiesen. Die Vorstellung für Bachelorstudierende beginnt um 18.00 Uhr (s.t.) und die für Masterstudierende anschließend um 19.00 Uhr (s.t.).
  • Sollten Sie weitere Fragen zur Einführungswoche oder zum Studium haben, hilft Ihnen die Studiengangsleiterin Frau Prof. Dr. Rieck (rieck@bwl.uni-hildesheim.de) gerne jederzeit weiter.

    Hier finden Sie einen Übersichtsplan vom Hauptcampus und vom Samelsonplatz.

    Wir freuen uns Sie bei den Veranstaltungen und Vorlesungen begrüßen zu dürfen.

    Update vom 16.10.2019: Die Folien aus den Erstsemesterbegrüßungen sowie Modellstundenpläne und eine Übersicht über die Klausurtermine für die ersten vier Bachelorsemester finden Sie nun hier.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik BSc WInfo MSc Winf IT Studierende
    news-17549 Wed, 09 Oct 2019 17:44:08 +0200 Veröffentlichung „Grenzüberschreitungen im Kompetenzmanagement – Trends und Entwicklungsperspektiven“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/veroeffentlic-3/ Unser Buch „Grenzüberschreitungen im Kompetenzmanagement – Trends und Entwicklungsperspektiven“ (Hrsg.: Knackstedt, R., Kutzner, K., Sitter, M., Truschkat, I.) ist im Springer-Verlag erschienen. Das Fachbuch zeigt Innovationspotenziale im Kompetenzmanagement auf. Diese Potenziale unterstützen Organisationen beispielsweise bei der Gewinnung und Bindung von Fachkräften, bei der Realisierung komplexer Leistungsangebote und bei der Erhöhung von Effizienz und Effektivität betrieblicher Abläufe. Sie erhalten konkrete Hinweise und anregende Perspektiven zur Innovation des Kompetenzmanagements und Ihnen werden Chancen und Risiken von Grenzüberschreitungen aufgezeigt. Als Leitmotiv dient dabei die Zusammenführung von bisher traditionell unzureichend verbundenen und oft isoliert betrachteten Aspekten des Kompetenzmanagements.

    Weitere Infos zum Buch finden Sie hier: https://www.springer.com/de/book/9783662595428#aboutBook

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-17532 Wed, 02 Oct 2019 16:56:55 +0200 Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann treffen Sebastian Thrun im Silicon Valley https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/maren-stadtl/ Mit dem Sebastian-Thrun-Preis für besonders herrausragende Leistungen im Studium und in der Forschung auf dem Gebiet der Informatik werden Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann ausgezeichnet. Nun sind beide in den USA bei Sebastian Thrun, dem Erfinder der selbstfahrenden Autos und einem der einflussreichsten Denker in der Welt der künstlichen Intelligenz. Thrun hat in den 1980er Jahren an der Universität Hildesheim Informatik studiert. „Als Wirtschaftsinformatikerin sitze ich an einer Schnittstelle, rede mit den Informatikern wie mit den BWLern, mit den Experten aus der Data Analytics und Künstlichen Intelligenz wie mit den Fachleuten für Umweltsicherung. Das ist in Hildesheim ein inspirierendes Umfeld, wo man so viele Nischen betreten kann“, sagt Maren Stadtländer über ihre Arbeit an der Universität Hildesheim.

    Und nun trifft sie auf Sebastian Thrun, den weltweit hoch geschätzten Informatiker. „Es ist spannend, in wie vielen verschiedenen Projekten Sebastian Thrun involviert war, ob in die Entstehung von Google Glasses oder die Kartographie für Google Maps oder eine neue Lehrplattform für die Informatik“, sagt Stadtländer.

    Bis Mitte Oktober 2019 ist die Informatikerin gemeinsam mit ihrem Kollegen Thorsten Schoormann in den USA bei Sebastian Thrun. Die Forschungsreise ist Teil des „Sebastian-Thrun-Preises“ der Universität Hildesheim. Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann forschen in der Arbeitsgruppe des Wirtschaftsinformatikers Professor Ralf Knackstedt und befassen sich mit nachhaltigen Geschäftsmodellen.

    „Ich hoffe, von seinen Erfahrungen mit Start-Ups zu lernen. Es ist spannend, dass jemand wie Sebastian Thrun aus Hildesheim kommt, hier an der Universität Informatik studiert hat – er ist mit seinem Lebenslauf ein Vorbild für uns Studentinnen und Studenten, eine große Inspiration. Ich hoffe, dass ich mit vielen Impulsen aus dem Silicon Valley nach Hildesheim zurückkehren werde“, sagt Thorsten Schoormann.

    Den vollständigen Artikel von Frau Isa Lange, Pressestelle finden Sie hier.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-17123 Wed, 02 Oct 2019 10:00:00 +0200 Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann treffen Sebastian Thrun im Silicon Valley https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/maren-stadtlaender-und-thorsten-schoormann-treffen-sebastian-thrun-im-silicon-valley/ Mit dem Sebastian-Thrun-Preis für besonders herrausragende Leistungen im Studium und in der Forschung auf dem Gebiet der Informatik werden Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann ausgezeichnet. Nun sind beide in den USA bei Sebastian Thrun, dem Erfinder der selbstfahrenden Autos und einem der einflussreichsten Denker in der Welt der künstlichen Intelligenz. Thrun hat in den 1980er Jahren an der Universität Hildesheim Informatik studiert. „Als Wirtschaftsinformatikerin sitze ich an einer Schnittstelle, rede mit den Informatikern wie mit den BWLern, mit den Experten aus der Data Analytics und Künstlichen Intelligenz wie mit den Fachleuten für Umweltsicherung. Das ist in Hildesheim ein inspirierendes Umfeld, wo man so viele Nischen betreten kann“, sagt Maren Stadtländer über ihre Arbeit an der Universität Hildesheim.

    Und nun trifft sie auf Sebastian Thrun, den weltweit hoch geschätzten Informatiker. „Es ist spannend, in wie vielen verschiedenen Projekten Sebastian Thrun involviert war, ob in die Entstehung von Google Glasses oder die Kartographie für Google Maps oder eine neue Lehrplattform für die Informatik“, sagt Stadtländer.

    „Sebastian Thrun ist mit seinem Lebenslauf ein Vorbild für uns Studentinnen und Studenten, eine große Inspiration“

    Bis Mitte Oktober 2019 ist die Informatikerin gemeinsam mit ihrem Kollegen Thorsten Schoormann in den USA bei Sebastian Thrun. Die Forschungsreise ist Teil des „Sebastian-Thrun-Preises“ der Universität Hildesheim. Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann forschen in der Arbeitsgruppe des Wirtschaftsinformatikers Professor Ralf Knackstedt und befassen sich mit nachhaltigen Geschäftsmodellen.

    „Ich hoffe, von seinen Erfahrungen mit Start-Ups zu lernen. Es ist spannend, dass jemand wie Sebastian Thrun aus Hildesheim kommt, hier an der Universität Informatik studiert hat – er ist mit seinem Lebenslauf ein Vorbild für uns Studentinnen und Studenten, eine große Inspiration. Ich hoffe, dass ich mit vielen Impulsen aus dem Silicon Valley nach Hildesheim zurückkehren werde“, sagt Thorsten Schoormann.

    Nachhaltige Geschäftsmodelle entwickeln

    Maren Stadtländer und Thorsten Schoormann haben beide in Hildesheim ihr Bachelor- und Masterstudium „Wirtschaftsinformatik“ absolviert und wollen mit ihrer Forschung am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik nun die Entwicklung nachhaltiger Geschäftsmodelle vorantreiben.

    Die 27-jährige Maren Stadtländer ist seit 2019 wissenschaftliche Mitarbeiterin. „Ich untersuche, wie Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen berücksichtigt und in der Lehre an die nächste Generation der Studierenden oder in Schulen weitergegeben werden kann.“

    In den Unternehmen seien ökologische Aspekte, wie Ressourcen- und Energieeinsparung, aber auch soziale Aspekte, wie ein positiver Einfluss auf die Gesellschaft, immer stärker in den Fokus gerückt, auch weil es den Unternehmen einen Wettbewerbsvorteil verschaffen kann. „Geschäftsmodelle, die stark im Kommen sind, sind beispielsweise Sharing-Modelle, bei denen die Ressourcen nicht mehr einer Person privat gehören, sondern geteilt werden, etwa ein Auto oder Wohnraum“, so Stadtländer. Erste Forschungsergebnisse für die Umsetzung nachhaltiger Geschäftsmodelle konnte sie bereits im Frühjahr auf der gößten deutschsprachigen Konferenz der Wirtschaftsinformatik in Siegen vorstellen.

    Der 32-jährige Thorsten Schoormann arbeit seit 2015 als wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Universität, derzeit im „Innovationsverbund SmartHybrid“. Er befasst sich in der Forschung mit der Analyse von ökonomischer, ökologischer und sozialer Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen und wie dieses softwarebasiert umgesetzt werden können. „Wie kann ein Softwarewerkzeug aussehen, das Leute dabei unterstützt, während des Erstellens eines Geschäftsmodells über die ökologischen und sozialen, und nicht nur die ökonomischen, Fragen nachzudenken? Daran baue ich“, sagt der Wirtschaftsinformatiker.

    „Man kann groß denken und versuchen, neue Geschäftsmodelle zu bauen, aber man kann auch in bestehenden nachsteuern. Wer ein Geschäftsmodell weiterentwickeln möchte, steht zunächst beispielsweise vor der Frage: Was sind die Kernressourcen, die es braucht, damit das Geschäftsmodell funktioniert? Sind etwa erneuerbare Rohstoffe vorhanden? Während man das Geschäftsmodell visualisiert, kann man Denkprozesse in Gang setzen wie zum Beispiel: ‚Denk‘ doch einmal nach, das sind deine derzeit verwendeten Rohstoffe – aber es gibt hier eine Liste mit nachhaltigen Alternativen.‘ Checklisten machen auf ökologische Aspekte aufmerksam“, so Schoormann.

    Das Softwaretool, an dem er derzeit arbeitet, soll Unternehmen unterstützen, solche Fragen nach Nachhaltigkeit zu stellen, „damit man sich Gedanken macht, was verbessert werden muss“. Das Werkzeug ist ein Forschungsprototyp, den Thorsten Schoormann in der IT-Lehre bereits einsetzt. „Studierende modellieren damit Geschäftsmodelle“, so der Wirtschaftsinformatiker. Auch wenn es kein Geschäftsmodell gibt, das die komplexen und multikriteriellen Anforderungen der Nachhaltigkeit vollumfänglich erfüllt, ist die gezielte Reflektion elementarer Aspekte auf Kunden- und Anbieterseite wertvoll.

    „Es gibt viele Pioniere, die darüber nachdenken, wie man die Welt ein Stück weit besser machen kann, etwa die Schülerbewegungen und Demonstrationen wie ‚Fridays for Future‘, die wir gerade erleben. Die Leute haben ein Bewusstsein dafür, dass etwas geändert werden muss, dass wir nicht auf Kosten des Planeten so weiterleben können wie bisher. Mit unserer Arbeit möchten wir ihnen ein paar Werkzeuge an die Hand geben, mit denen sie über bestimmte Dinge nachdenken können. Der erste Schritt ist häufig, zu visualisieren und dadurch zu sensibilisieren: Hier ist etwas schlecht – okay, wie funktioniert es besser?“ Impulse für die weitere Arbeit erhoffen sie sich nun von der Forschungsreise ins Silicon Valley.

    Zentrum für Digitalen Wandel in Hildesheim ist „ein wichtiger Schritt, um deutlich zu machen, was im Bereich der Digitalisierung an der Universität Hildesheim bereits alles geleistet wird“

    Dass die Universität Hildesheim ein Zentrum für Digitalen Wandel/Center for Digital Change aufgebaut hat, hält Thorsten Schoormann für einen wichtigen Schritt, um deutlich zu machen, was im Bereich der Digitalisierung an der Universität bereits alles geleistet wird.

    „Wir haben viele Felder und extrem spannende Lehrstühle in Hildesheim, ob Data Analytics oder Software Engineering, Computerlinguistik oder Sprachanalyse. Als Wirtschaftsinformatiker arbeite ich disziplinübergreifend, deshalb ist es genau richtig, dass Politikwissenschaft, Kultur- und Erziehungswissenschaft in dem Zentrum für Digitalen Wandel gemeinsam mit den naturwissenschaftlich-technischen Fächern zusammenarbeiten. Es gibt viele, die sich bereiterklären, und an diesem gemeinsamen Prozess, Digitalisierung zu erforschen, mitwirken“, sagt Thorsten Schoormann.

    Maren Stadtländer ergänzt: „Digitalisierung bricht überall in die Gesellschaft ein, es ist wichtig, dass an der Universität geisteswissenschaftliche und technische Fächer zusammenarbeiten und zum Beispiel Lehrerinnen und Lehrer die Kompetenzen vermittelt bekommen. Wir sind eine der ersten Universitäten, die Informatik-lehrerinnen und Informatiklehrer für Haupt- und Realschulen gezielt ausbildet. Und ich finde es wirklich positiv, welche Entwicklungen im Bereich der Internatio-nalisierung an der Universität zu beobachten sind. Data Analytics ist etwa inzwischen eine Anlaufstelle für Leute aus der ganzen Welt geworden, ein unglaublich diverser Studiengang. Hildesheim ist nicht die größte Stadt – aber es ist wichtig, sich zu positionieren und zu zeigen, was hier bereits geleistet wird.“

    Kurz erklärt:

    Sebastian Thrun

    Sebastian Thrun hat an der Universität Hildesheim von 1986 bis 1988 als einer der ersten Studenten Informatik studiert, in Bonn promoviert und wechselte dann in die Vereinigten Staaten. Er war Assistenzprofessor für Informatik an der Carnegie Mellon University und leitete als Research Professor an der Stanford University den Bereich Künstliche Intelligenz.

    Thrun erforscht lernfähige Robotiksysteme, die sich selbstständig bewegen können. Er ist Erfinder des selbstfahrenden Autos und leitete verschiedene Projekte im geheimen Forschungslabor „Google X“, darunter „Google Glass“, und schuf die technischen Grundlagen für „Google StreetView“. Parallel dazu gründete Thrun die Internet-Universität „Udacity“ und hat seitdem sein Ziel auf die Demokratisierung von weiterführender Bildung ausgerichtet. Die Kurse über Künstliche Intelligenz, Robotik und Maschinelles Lernen erreichen derzeit neun Millionen Menschen.

    IT-Studium an der Universität Hildesheim

    Insgesamt studieren an der Universität Hildesheim derzeit über 850 IT-Studentinnen und IT-Studenten (Stand Sommersemester 2019). Die Universität bildet im Bachelorstudium und im Masterstudium Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ sowie im „Lehramt Informatik“ aus.

    Eine überwältigende Nachfrage verzeichnet seit 2016 „Data Analytics“. Für dieses erste vollständig englischsprachige Studienprogramm der Universität Hildesheim haben sich zum Wintersemester über 2000 Studieninteressierte aus der ganzen Welt beworben. Hildesheim hat dabei das bundesweit größte Programm für Data Analytics mit derzeit 165 Studentinnen und Studenten aus mehr als 25 Ländern.

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    Pressemeldungen Informatik Maschinelles Lernen Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Forschung Startseite
    news-17406 Mon, 30 Sep 2019 17:31:00 +0200 Stellenausschreibung: Wissenschaftliches Personal (m/w/d) https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/stellenaussc-8/ ISUM sucht zwei neue wissenschaftliche Mitarbeiterinnen / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) - Bewerbungsfrist 15. November. 2019/175 wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) - TV-L E 13, 100% (Link)

    Aufgaben: 

    Das Aufgabengebiet umfasst die Durchführung von Lehrveranstaltungen (4 SWS) zu ausgewählten Themenbereichen der Wirtschaftsinformatik (Schwerpunkte: Daten- und Prozessmodellierung, Betriebliche Informationssysteme, Projektmanagement, Forschungsmethodik) unter Einsatz innovativer Lehr- und Lernkonzepte und die Beteiligung an anwendungsorientierter Forschung in Zusammenarbeit mit Praxispartnern aus Wissenschaft und Unternehmenspraxis. Die Promotion im Rahmen der Tätigkeit ist erwünscht und wird gefördert.

    Voraussetzungen:

    Einstellungsvoraussetzungen sind ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Wirtschaftsinformatik, Betriebswirtschaftslehre mit IT-Schwerpunkt oder Informatik und vertiefte Kenntnisse in den oben genannten Schwerpunkten. Erwünscht sind ausgeprägte Teamfähigkeit und sicheres Auftreten. Sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse werden erwartet

    Weitere Informationen unter: https://www.uni-hildesheim.de/stellenmarkt/stellenanzeige/artikel/2019175-wis/

    2019/174 wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlicher Mitarbeiter (m/w/d) - TV-L E 13, 100% (Link)

    Aufgaben:

    • Konzeption, Umsetzung und Evaluation innovativer Softwareprototypen und Anwendungssysteme unter Einsatz wissenschaftlicher Methoden
    • Systementwicklung unter Einsatz moderner Technologien (Responsive und plattformübergreifendes Anwendungsdesign, Content Management-Systeme, Visualisierung, No-Code Development, Augmented Reality, Virtual Reality)
    • Aufbau digital unterstützter kollaborativer Arbeitsumgebungen
    • Analyse der Wirksamkeit durch analytische und empirische Evaluationsansätze (z. B. unter Einsatz von Eyetracking)
    • aktive Mitarbeit bei der Akquise, Organisation und Durchführung von Forschungsprojekten
    • Konzeption und Umsetzung von Lehrveranstaltungen (4 SWS) zur Vermittlung der oben aufgeführten Technologien und moderner Entwicklungsansätze
    • Promotion im Rahmen der Stelle ist erwünscht und wird gefördert

    Voraussetzungen:

    • ein mit überdurchschnittlichem Erfolg abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium der Informatik, Wirtschaftsinformatik oder angrenzender Gebiete
    • vertiefte Kenntnisse in oben genannten Schwerpunkten
    • ausgeprägte Teamfähigkeit
    • sicheres Auftreten
    • sehr gute Englisch- und Deutschkenntnisse

    Weitere Informationen unter: https://www.uni-hildesheim.de/stellenmarkt/stellenanzeige/artikel/2019174-wis/

     

    Für Fragen steht Ihnen Herr Prof. Dr. Ralf Knackstedt

    Tel.: 05121/883-40602

    E-Mail: ralf.knackstedt@uni-hildesheim.de

    gern zur Verfügung.

    Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nebst Anlagen auf dem Postweg bis zum 15.11.2019 unter Angabe der Kennziffer an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim.

     

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-17422 Tue, 10 Sep 2019 21:06:17 +0200 Erfolgreiche Disputation von Herrn Thorsten Schoormann https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/erfolgreiche-3/ Wir gratulieren Herrn Thorsten Schoormann! Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung gratuliert Thorsten Schoormann herzlich zur herausragenden Verteidigung seiner Dissertation mit dem Titel "Developing Sustainability-Oriented Business Models: Foundations, Modeling Approaches, and Software Support" am heutigen Tage.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-17339 Thu, 05 Sep 2019 18:08:00 +0200 Lehrerausbildung an der Uni Hildesheim: Noch freie Studienplätze für das Lehramt an Haupt- und Realschulen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/lehrerausbildung-an-der-uni-hildesheim-noch-freie-studienplaetze-fuer-das-lehramt-an-haupt-und-reals/ Studieninteressierte können sich noch bis zum 30. September 2019 für einen Bachelorstudienplatz im Bereich Lehramt an Haupt- und Realschulen bewerben. Die frühe Unterrichtspraxis ist seit über 70 Jahren ein Kernelement der Hildesheimer Lehrerausbildung. Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten erhalten in Praxisphasen Einblicke in die Schulrealität. Freie Studienplätze an der Universität Hildesheim sind noch in den folgenden Fächerkombinationen im Bereich Lehramt an Haupt- und Realschulen vorhanden, eine Bewerbung ist bis zum 30. September 2019 [+++VERLÄNGERT+++] möglich:
    • Mathematik / Biologie

    • Mathematik / Chemie

    • Mathematik / Geographie

    • Mathematik / Physik

    • Mathematik / Politik

    • Mathematik / Technik

    • Mathematik / Wirtschaft

    • Mathematik / Informatik

    Hier geht’s zur Online-Bewerbung um einen Studienplatz

    Hildesheim ist seit Jahrzehnten bedeutsam für die Schulentwicklung in Niedersachsen: Mit etwa 2600 Studierenden bildet die Universität Hildesheim rund ein Drittel der niedersächsischen Grund-, Haupt- und Realschullehrer aus. Die Universität geht aus der 1946 gegründeten Pädagogischen Hochschule Alfeld hervor.

    Die frühe Unterrichtspraxis ist seit über 70 Jahren ein Kernelement der Hildesheimer Lehrerausbildung und bundesweit besonders. Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten erhalten in Praxisphasen Einblicke in die Schulrealität, können die Berufswahl überprüfen und in Seminaren die Unterrichtserfahrungen reflektieren.

    Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer studieren in Hildesheim zwei Unterrichtsfächer. In 23 Fächern – von Deutsch, Physik, Biologie und Mathematik über Sport, Theologie, Kunst und Musik bis zu Englisch, Informatik, Psychologie und Politik – bilden Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Hildesheim die künftige Lehrergeneration aus. Hinzu kommen Pädagogik, pädagogische Psychologie sowie Politikwissenschaft, Soziologie oder Philosophie.

    Besonderen Wert legt die Universität Hildesheim in der Lehrerausbildung auf die Vermittlung von Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität und auf schulpraktische Erfahrungen ab dem ersten Studienjahr. Studierende sammeln wertvolle Praxiserfahrungen an Partnerschulen in Hildesheim, Hannover und der Region und verzahnen Theorie und Praxis. Die Studentinnen und Studenten gehen einmal wöchentlich an einem Vormittag in die Schule und lernen Unterrichtsanalysen und Unterrichtsversuche.

    Hier finden Sie weitere Informationen
    über das Lehramtsfach Mathematik
    auf der Website des Instituts für Mathematik und Angewandte Informatik

    Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung
    der Universität Hildesheim

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    news-17404 Thu, 05 Sep 2019 15:00:36 +0200 Vortrag zur Arbeit in Digitalen Unternehmen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/vortrag-zur-7/ Prof. Dr. Ralf Knackstedt spricht am 18. September 2019 zu "SMART FACTORY - Arbeiten in digitalen Unternehmen". Wie kann gute Arbeit im Zeitalter des Digitalen Wandels gestaltet werden?

    Was bedeutet der Digitale Wandel für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eines Unternehmens?

    Diesen und weiteren Fragen wird am Mittwoch, den 18. September 2019 von 18.oo bis 20.oo Uhr im Rahmen der Veranstaltung "SMART FACTORY - Arbeiten in Digitalen Unternehmen" im Tanzhaus in Hildesheim nachgegangen. Prof. Dr. Ralf Knackstedt stellt seine Ansichten auf das Thema sowohl in einem Vortrag dar als auch in einer anschließenden "Fishbowl-Diskussion", in der verschiedene Expertinnen und Experten direkt mit wechselnden Diskutantinnen und Diskutanten in Kontakt kommen.

    Weitere Informationen:

    Veranstaltungsort:

    • Bischof-Janssen-Str. 13
    • 31134 Hildesheim
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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-17413 Thu, 05 Sep 2019 10:16:00 +0200 ISUM auf der ECER 2019 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-6/ Unter dem Motto "Education in an Era of Risk" fand die europäische Konferenz für Educational Research (ECER) in wunderschönen Stadt Hamburg statt. Die Abteilung war dort mit Herrn Julien Hofer vertreten, der über die Gestaltung eines Portals für Erinnerungskultur und dessen Integration in den Geschichtsunterricht referierte. Erinnerungskultur ist ein wichtiger Bestandteil im Curriculum des Geschichtsunterrichts. In vielen europäischen Städten gibt es diverse Kulturgüter, die erinnern sollen. Herr Julien Hofer hat hierfür gemeinsam mit den Schülern und Schülerinnen der Integrierten Gesamtschule Buchholz und dem Gymnasium Rahlstedt ein Portal für dieses Thema erstellt. 

    Erste Erkenntnisse aus dem Gestaltungsprozess und der Nutzung des Portals hat Herr Hofer auf der European Conference of Educational Research (ECER) vor einem sehr interessierten Publikum vorgestellt. 

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-17299 Fri, 16 Aug 2019 14:57:00 +0200 IT-Studium: Informatik an der Uni Hildesheim studieren https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-studium-informatik-an-der-uni-hildesheim-studieren/ Die Universität Hildesheim sucht die nächste Generation der IT-Studentinnen und IT-Studenten und bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. Für die IT-Studiengänge können sich Studieninteressierte noch zum Wintersemester bis zum 30. September 2019 für das Bachelorstudium oder Masterstudium bewerben. Die Vorlesungen beginnen im Oktober 2019. Für das Lehramtsstudium (Bachelor), mit der Fachkombination Mathematik/Informatik, ist eine Bewerbung ebenfalls noch möglich. Die Universität Hildesheim bildet im Bachelorstudium und im Masterstudium Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Wirtschaftsinformatik“, „Angewandte Informatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ aus. Eine Bewerbung für das Wintersemester 2019/2020 ist noch möglich.

    Die Bewerbungsfrist für das Bachelorstudium ist der 30. September 2019 [+++VERLÄNGERT+++], für das Masterstudium können sich Studieninteressierte noch bis zum 30. September 2019 bewerben.

    Hier geht's direkt zur online-Bewerbung

    Die Hildesheimer Informatikstudiengänge verbinden Praxis und Theorie. Neben einer profunden, wissenschaftlichen Ausbildung mit vielfältigen Wahlmöglichkeiten ist ein Wirtschaftspraktikum ist ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Im Praktikum haben Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, Erfahrung in der Wirtschaft zu sammeln. Der „Arbeitskreis IT“ unterstützt die Studentinnen und Studenten bei der Kontaktaufnahme zu Unternehmen.

    „Unsere Studiengänge decken ein breites Spektrum der IT ab. Außerdem haben die Studierenden umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten, um ihre persönlichen Interessen und Befähigungen besonders zur Geltung zu bringen“, sagt Professor Klaus Schmid, Experte für Softwareentwicklung an der Universität Hildesheim. Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, ein Teilbereich der Informatik, der sich rasant entwickelt.

    Hildesheim ist keine Massenuniversität, stattdessen ist das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs. Befragungen von Absolventen und Absolventinnen der Universität Hildesheim zeigen, dass Studierende dieser IT-Studiengänge sehr gute Berufschancen besitzen.

    Dies sind die Studiengänge im Kurzüberblick:

    „Angewandte Informatik“  

    Die Studentinnen und Studenten lernen, wie man große Informationsmengen managt, höchst performante Algorithmen umsetzt und Software wartungsfreundlich gestaltet. Absolventinnen und Absolventen beherrschen moderne Technologien der Softwareentwicklung und sind Spezialisten der Softwareentwicklung. Wer technische Aspekte von Softwareprodukten im Detail verstehen und gestalten möchte, wählt diesen Studiengang.

    „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ 

    Das Auffinden relevanter Informationen stellt heute eine Kernherausforderung in vielen Berufen dar. Absolventen werden auf diese Herausforderung optimal vorbereitet, indem dieser Studiengang Inhalte der Informatik und der Informationswissenschaft verknüpft. Darüber hinaus werden den Studierenden viele Freiräume gelassen, um aus einem breiten Studienangebot auf die eigenen Interessen zugeschnittene Studienprogramme zusammenzustellen.

    „Wirtschaftsinformatik“ 

    Die Wirtschaftsinformatik betont die Anwendungsperspektive von Informationssystemen. Absolventinnen und Absolventen können Unternehmensprozesse mit IT kontinuierlich verbessern beziehungsweise gänzlich neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Sie verstehen sowohl die Möglichkeiten der IT als auch die Bedarfe in der Wirtschaft, um betriebliche Anwendungssysteme erfolgreich auswählen, anpassen, betreiben und neu entwickeln zu können. Der Studienverlaufsplan orientiert sich an bundesweit gültigen Rahmenempfehlungen.

    Lehramtsstudium mit der Fachkombination Mathematik/Informatik (Polyvalenter 2 Fächer-Bachelor)

    Bewerbungsfrist für Lehramt an Haupt- und Realschulen: 30. September 2019 [+++VERLÄNGERT+++]

    Mögliche Fächerkombinationen für das Lehramt an Haupt- und Realschulen: Mathematik + Informatik // Mathematik + Biologie // Mathematik + Chemie // Mathematik + Geographie // Mathematik + Physik // Mathematik + Politik // Mathematik + Technik // Mathematik + Wirtschaft

    Die Universität Hildesheim bildet Lehrerinnen und Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen aus, zum Beispiel in der Fächerkombination Mathematik und Informatik. Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Informatikstudium in Hildesheim. Die Lehramtsstudierenden wählen Schwerpunkte wie Maschinelles Lernen, Softwareentwicklung, Robotik oder Wirtschaftsinformatik. Sie kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums. Im Fach Mathematik gehören zum Beispiel Lehrveranstaltungen wie Lineare Algebra, Algorithmen und Modellierung, Einführung in die Didaktik und Geometrie zum Lehramtsstudium. Als künftige Lehrerinnen und Lehrer vermitteln sie Kindern eine informatische Grundkompetenz und begleiten Kinder dabei, algorithmische Denkweisen zu verstehen und kritisch damit umzugehen.

    Uni-duales Studium im IT-Bereich 

    Die IT-Bachelorstudienprogramme Informationsmanagement und Informationstechnologie, Angewandte Informatik und Wirtschaftsinformatik können auch als uni-duale Studiengänge in Kooperation mit Unternehmen studiert werden. Studierende erhalten eine vergütete praktische Ausbildung bei einem Unternehmen und studieren an der Universität Hildesheim in vollem Umfang ihren gewählten IT-Studiengang. Als Abschluss erwerben sie den Bachelor of Science. 

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    Pressemeldungen Informatik Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung IIS SSE ESS Maschinelles Lernen
    news-17324 Mon, 05 Aug 2019 00:00:00 +0200 Feierstunde des Fachbereichs 4: 52 Absolventinnen und Absolventen erhielten ihre Urkunden https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/feierstunde-1/ Der Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ hat in einer Feierstunde 52 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement und Informationstechnologie, Umweltsicherung, Umweltwissenschaft und Naturschutz sowie Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung ihre Bachelor- und Masterurkunden überreicht. Zudem wurden Preise verliehen. Am Nachmittag der Mittsommernacht am 22. Juni erhielten 52 Absolventinnen und Absolventen der Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement und Informationstechnologie, Umweltsicherung, Umweltwissenschaft und Naturschutz sowie Umwelt, Naturschutz und Nachhaltigkeitsbildung ihre Bachelor- und Masterurkunden. Dekan Prof. Dr. Klaus Schmid führte gemeinsam mit Studiendekan Prof. Dr. Boris Girnat sowie den Studiengangsbeauftragten durch das Programm.

    Neben den Bachelor- und Masterabsolvent_innen durften sich neun herausragende Studierende über Glückwünsche freuen: Sie erhielten eine Auszeichnung für Bestleistungen in den jeweiligen Studiengängen.

    Die Auszeichnungen als beste Studierende erhielten:

    • Bachelor IMIT: Diana Lange

    • Master IMIT: Niklas Melcher, Anna Kardziev, Mofassir Ul Islam Arif, Jan Forkel

    • Bachelor WINF: David Walter

    • Bachelor Umweltsicherung: Jenny Dreblow

    • Master UNN (inkl. UWN): Moritz Sandner

    Arwed-Löseke-Preis für Wirtschaftsinformatik

    Als besondere Auszeichnung wurde der Arwed-Löseke-Preis für Wirtschaftsinformatik vergeben, der seit jeher tief mit dem Unternehmer Dr. h.c. Arwed Löseke verbunden ist, der sich in herausragender Weise für Hildesheim als Wissenschaftsstandort eingesetzt hat. Ein besonderes Interesse hatte er im Bereich Wirtschaft und Informatik. Die Stiftungsuniversität ehrt sein Andenken durch die jährliche Vergabe des Arwed-Löseke-Preises für Wirtschaftsinformatik. Der Preis wird seit dem Jahr 2015 vergeben. Dabei wird der Arwed-Löseke-Preis durch den Fachbereichsrat an die/den best_en Studierende_n der Wirtschaftsinformatik vergeben. In diesem Jahr erhielt Dennis Reichle den Preis.

    Sebastian-Thrun-Preis

    Der Sebastian-Thrun-Preis wird an eine_n Absolvent_in im B.Sc. oder M.Sc. IMIT oder einen Promovierten der Informatik vergeben. Der Preis zeichnet besonders hervorragende Leistungen im Studium und in der Forschung auf dem Gebiet der Informatik aus. Dieses Jahr wurde der Preis an Thorsten Schoormann und Maren Stadtländer vergeben. Der Sebastian-Thrun-Preis wird seit 2014 vergeben. Er beinhaltet einen Besuch in den USA bei Sebastian Thrun, dem Erfinder der selbstfahrenden Autos und einem der einflussreichsten Denker in der Welt der künstlichen Intelligenz. Thrun hat in den 1980er Jahren an der Universität Hildesheim Informatik studiert und ist ihr als Förderer erhalten geblieben.

    Dank

    Besonderer Dank geht an die Alumnigesellschaft der Universität Hildesheim, die die Absolvent_innenfeier seit Jahren finanziell unterstützt, an den Gastredner Herrn Prof. Dr. Theo Stracke sowie an die vielen fleißigen Helferinnen und Helfer, ohne die diese Feier nicht möglich wäre.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik
    news-16626 Wed, 19 Jun 2019 21:55:00 +0200 Ringvorlesung: Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ringvorlesung-digitaler-wandel-in-unternehmen-und-verwaltungen/ Der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt befasst sich in der Forschung mit den Herausforderungen, vor denen Unternehmen und Verwaltungen im Digitalen Wandel stehen. Das Wissen aus der Forschung teilt der Hildesheimer Forscher und setzt sich für den Forschungstransfer in der Region Hildesheim ein. Mit der öffentlichen und kostenfreien Ringvorlesung „Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen“ bietet das Hildesheimer Team der Wirtschaftsinformatik eine Austauschplattform zu Themen des Digitalen Wandels. Die Vorlesung bringt Studierende und Forschende aber vor allem auch Bürgerinnen und Bürgern und Fach- und Führungskräfte in Unternehmen und Verwaltungen in den Austausch. „Neben den Vorträgen der Referentinnen und Referenten geben wir der Diskussion des Themas mit dem Publikum großen Raum“, sagt Knackstedt.

    Die Vorlesung findet jeweils donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr im Forum (Raum N006) am Hauptcampus der Universität Hildesheim statt. Die Vorlesungsreihe endet Mitte Juli 2019.

    Programm (PDF)
    Ringvorlesung „Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen“

    „Wir möchten dazu beitragen, dass der Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung vorangetrieben wird“

    Interview mit Prof. Dr. Ralf Knackstedt

    Herr Prof. Knackstedt, Sie laden Bürger und regionale Unternehmen zur Vorlesungsreihe „Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen“ ein. Vor welchen Herausforderungen steht die Verwaltung zum Beispiel?

    Die Digitalisierung bietet umfassende Möglichkeiten, Verwaltungsprozesse umzugestalten, indem verschiedene Bereiche digitalisiert werden und Sachbearbeiterinnen und Sachbearbeitern verschiedene, auch auf künstlicher Intelligenz basierende, Werkzeuge zur Verfügung gestellt werden, mit denen sie in ihren Entscheidungen unterstützt werden. Diese Digitalisierungsoptionen müssen systematisch erhoben und priorisiert werden, unter Budgetbeschränkungen in den Verwaltungen. Es ist eine ganz wichtige Frage, zu klären, mit welchen Optionen man voranschreitet und welche man gegebenenfalls erst später verfolgt.

    Welche Prozesse sind das in der Verwaltung zum Beispiel?

    In der Region ist momentan die Einbindung elektronischer Rechnungen in die Prozesse eine ganz wesentliche Aufgabe, durch die die Medienbrüche stark reduziert werden können. Medienbrüche sind immer gegeben, wenn man anfängt, ein Papierdokument erst wieder einzutippen, damit es in Datenbanken verwaltet werden kann, das dann wieder ausgedruckt wird und beim nächsten Empfänger in den Verwaltungen oder beim Bürger dann wieder erst elektrifiziert werden muss. Für mehrere Verwaltungen im Verbund ist der Austausch von Lösungen und best-practices notwendig, um zu erreichen, dass nicht jede Verwaltung bestimmte Herausforderungen angeht und Lösungen entwickelt. Da sehe ich hier in der Region Hildesheim ganz spannende Bereitschaften in der Verwaltung, sich in solchen Austauschnetzwerken zusammenzuschließen. Aber es ist noch unklar, wie man diese organisiert, wie man den Überblick über die best-practices erhält und wie man die Erfahrungen dokumentiert und das Wissen weitergeben kann. Und insgesamt das Agieren in diesen Netzwerken unterstützen kann – da könnte die Universität Hildesheim durchaus helfen. Der „Arbeitskreis Informationstechnologie“ und die Arbeit im Zentrum für Digitalen Wandel bieten uns als Universität die Chance, nah an den Entwicklungen in der regionalen Wirtschaft dran zu sein und solche Initiativen mit anzustoßen. Die Kommunen können jeweils Schwerpunkte setzen – eine Kommune könnte sich auf Prozesse an der Schnittstelle von Bürger und Verwaltungen konzentrieren und dort Innovationen gestalten, die dann die anderen Kommunen nachziehend bei sich direkt ähnlich umsetzen. Eine andere Kommune verbessert verwaltungsinterne Prozesse und spielt die Entwicklung an die anderen Kommunen im Netzwerk weiter.

    Was sind weitere digitale Baustellen für Verwaltungen und Behörden?

    Eine weitere große Herausforderung ist, dass Verwaltungen in der IT-Sicherheit voranschreiten müssen. Die Stadt Hildesheim ist sehr aktiv, entsprechende Strukturen und Prozesse zu gestalten, mit denen sie die IT-Sicherheit gewährleisten kann. Der IT-Fachkräftemangel ist ein großes Problem. Ich fände es spannend, wenn wir an der Universität Hildesheim Absolventinnen und Absolventen ausbilden würden, die für die Verwaltungen fachlich noch einsatzfähiger sind, weil sie nicht ausschließlich wie bisher die Prozessgestaltung und die IT beherrschen, sondern sich auch mit den Besonderheiten des Verwaltungshandeln hinreichend auskennen. Um hierfür die Basis zu legen, müssten allerdings weiterführende Initiativen ergriffen werden, für die uns Mitstreiter aus Politik und Gesellschaft höchst willkommen sind.

    Und welchen Wandel beobachten Sie in den Unternehmen zum Beispiel?

    Das ist sehr von der jeweiligen Branche abhängig. Unsere Ringvorlesung „Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen“ bietet ein breites Spektrum und gibt Einblicke. Insgesamt ist die Wirtschaft sehr herausgefordert durch disruptive Innovation neuer Geschäftsmodelle, die durch die Digitalisierung ermöglicht werden. Da benötigen die Unternehmen Anleitungen und sind durch das Dilemma herausgefordert, ihr bisheriges Geschäft mit der Digitalisierung kontinuierlich zu verbessern und gleichzeitig zu überlegen, ob sie das Geschäftsmodell ändern müssen.

    Es nehmen Fachleute aus 11 Hochschulen, Unternehmen und Verwaltung an der Ringvorlesung von April bis Juli 2019 teil. Warum organisieren Sie diese Vorlesungsreihe?

    Mein Team und ich möchten dazu beitragen, dass der Austausch zwischen Forschung, Wirtschaft und öffentlicher Verwaltung vorangetrieben wird. Unsere Studentinnen und Studenten absolvieren Abschlussarbeiten und Praktika in regionalen Unternehmen und bauen die Kontakte in die Region auf, die ein möglicher Arbeitgeber für sie ist. In der Ringvorlesung haben sie die Chance, eine Vielfalt der Branchen zu erleben und in unterschiedliche Bereiche hineinzuschnuppern. Wir öffnen die Ringvorlesung und würden uns sehr freuen, wenn Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus Unternehmen und Verwaltungen in den Hörsaal kommen. Für Bürgerinnen und Bürger ist die Vorlesungsreihe relevant, weil sie erleben, was in ihren Arbeitsplätzen passieren kann und was auf sie zukommen kann. Unsere Ringvorlesung ist ein Beitrag zur Transfer- und Austauschstrategie der Universität Hildesheim. Wir möchten unser Wissen teilen und zu Austausch und Diskussion in der Region beitragen.

    Die Fragen stellte Isa Lange.

    Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen

    Die Termine der Ringvorlesung im Überblick:

    Geschäftsmodelle im Digitalen Wandel: Transformation von Produkten, Ressourcen und Methoden

    18.04.2019: Der Digitale Wandel ermöglicht es, Sachleistungen (elektronische Geräte, Maschinen, Anlagen) und Dienstleistungen neuartig miteinander zu integrieren und aufeinander abzustimmen. Dr. Sebastian Bräuer und Thorsten Schoormann erläutern, welche Chancen zur Gestaltung innovativer Leistungsangebote zur vollständigen Lösung komplexer Kundenprobleme sich dadurch ergeben. Beispielsweise bietet sich so die Möglichkeit Kunden von der Koordination von Handwerksleistungen zu entlasten.

    Digitaler Wandel im Banking

    25.04.2019: Die Veränderung der Geschäftsmodelle von Banken im Digitalen Wandel betrifft uns letztlich alle. Wolfgang Heykena erläutert welche Serviceleistungen zukünftig für Banken möglich werden und wie Kunden davon profitieren. Letztlich wird sich unser Bild, was eine Bank ist und macht, mittel- bis langfristig ändern.

    Sicherheitsaspekte beim Digitalen Wandel: Assoziative Kryptotechnik

    02.05.2019: Digitaler Wandel benötigt IT-Sicherheit. Prof. i. R. Dr. Hans-Joachim Bentz hat ein Unternehmen gegründet, das einen völlig neuartigen in seiner Forschung entwickelten Ansatz umsetzt, um unsere privaten und geschäftlichen Daten vor dem bösartigen Manipulieren und Ausspähen zu sichern.

    Digitaler Wandel in Unternehmen: Agile Transformation und Management 3.0

    09.05.2019: Im Digitalen Wandel verändert sich, wie wir Sitzungen leiten und unsere Aktivitäten auf geteilte Ziele hin abstimmen. Dies gilt nicht nur für die Koordination unserer arbeitsteiligen Zusammenarbeit in Unternehmen, sondern auch in Vereinen und nicht profitorientierten Organisationen werden neuartige Formen, Projekte und Initiativen zu organisieren, möglich. Georg Rekas erläutert die Potenziale und Grenzen, die damit einhergehen.

    Damoklesschwert des Digitalen Wandels am Beispiel Versicherungswirtschaft

    16.05.2019: Der Schutz unserer personenbezogenen Daten geht uns alle an. Mit den Anpassungen der juristischen Vorschriften im Datenschutz ändern sich auch die Rechte von Verbrauchern. Kunden sollten gut informiert sein, um ihre Rechte bei Unternehmen durchsetzen zu können und um die Potenziale, die sich ihre Daten Unternehmen erschließen, realistisch einschätzen zu können. Laura Weidner und Robin Eißner geben entsprechende Einblicke aus Sicht der Versicherungswirtschaft.

    IT-Sicherheit in der Verwaltung: Herausforderungen durch den Digitalen Wandel

    23.05.2019: Viele Bürger versprechen sich vom Digitalen Wandel, dass sich ihre Kontakte zu Behörden zukünftig bequemer und zeitsparender gestalten lassen. Um die Akzeptanz dieser Veränderungen zu sichern, ist es unabdingbar ein hohes Maß an IT-Sicherheit umzusetzen. Florian Gefrörer erläutert, wie sich die Stadt Hildesheim dieser Herausforderung stellt.

    Digitaler Wandel und StartUps: Die HI-Cube-Innovationsplattform

    06.06.2019: Im Digitalen Wandel wird es für jeden leichter auch nebenberuflich unternehmerisch tätig zu werden. Aus mancher Idee ist so schon ein großes, weltweit agierendes Unternehmen geworden. Achim Mauruschat und Sebastian Sieloff stellen vor, wie eine Hildesheimer Innovationsplattform die Gründung neuer Unternehmen unterstützen kann.

    Digitaler Wandel in der Produktion

    20.06.2019: Industriearbeitsplätze werden vom Digitalen Wandel in besonderem Maße betroffen sein. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter und die sie unterstützenden Sozialpartner und Bildungsinstitutionen sollten sich Klarheit verschaffen, welche Änderungen mit zunehmender Automatisierung verbunden sind. Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann und Dr. Mark Mennenga geben einen Überblick über aktuelle Trends und Entwicklungsperspektiven in der Produktion.

    Digitaler Wandel in der Finanzierung nachhaltiger Projekte: Welchen Beitrag kann Crowdfunding zu nachhaltiger Entwicklung leisten?

    27.06.2019: Die ökologische und soziale Nachhaltigkeit digitaler Geschäftsmodelle wird kontrovers diskutiert. Richtig umgesetzt bietet der Digitale Wandel große Chancen für die Sicherung der Umwelt und gegen den Klimawandel. Prof. Dr. Jacob Hörisch gibt einen Überblick, wie sich die Finanzierung von Ideen, die das Potenzial haben, einen Beitrag zur Rettung unseres Planeten zu leisten, durch die Beiträge vieler (der Crowd) tatsächlich umsetzen lassen.

    Daten als Baumaterial der Zukunft: Digitaler Wandel in der Immobilienwirtschaft

    04.07.2019: Der Digitale Wandel macht nicht an unseren Haustüren halt, sondern wird auch das Wohnen in und das Bauen und Umgestalten von Gebäuden verändern. Prof. Dr. Torben Bernhold zeigt auf, welche kaum zu überschätzende Bedeutung Daten im Bau und Betrieb von Immobilien zukünftig zukommen wird. Unsere Art zu wohnen wird morgen nicht mehr die gleiche sein.

    Neues Business im Digitalen Wandel

    11.07.2019: Der Digitale Wandel ist davon geprägt, dass neue Geschäftsmodelle in schneller Folge tradierte Angebote weitgehend ablösen. Populäre Beispiele für diese Entwicklung sind Legion (Online-Verkauf von Produkten, Streaming-Dienste für Musik und Filme, digitale Fotografie etc.) Justus Lüder und Dirk Hahnrath zeigen aktuelle Entwicklungen auf und geben Orientierung in einer Geschäftswelt ohne Stillstand.

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    Pressemeldungen Zentrum für Digitalen Wandel Fachbereich 4 Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-16904 Fri, 31 May 2019 09:35:51 +0200 Ringvorlesung mit Beitrag zur StartUp-Szene https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ringvorlesun-66/ Am Donnerstag den 06. Juni berichten Achim Mauruschat und Sebastian Sieloff (HI-Cube GmbH) in Hildesheim über ihre Innovationsplattform für StartUps. Etwa die Hälfte der öffentlichen Vortragsreihe "Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen" ist bereits erfolgreich absolviert. Nach der Pause in dieser Woche, geht es am nächsten Donnerstag mit einem Beitrag zur Innovationsplattform der HI-Cube GmbH weiter.

    HI Cube berichtet zum Digitalen Wandel in der StartUp-Szene

    Mit der zunehmenden Digitalisierung eröffnen sich für jeden völlig neue Möglichkeiten auch nebenberuflich unternehmerisch tätig zu werden. Aus mancher Idee ist so schon ein großes, weltweit agierendes Unternehmen geworden. Die SmartHybrid-Praxispartner Achim Mauruschat und Sebastian Sieloff der HI-Cube GmbH stellen daher vor, wie eine Hildesheimer Innovationsplattform die Gründung neuer Unternehmen unterstützen kann.

    Über die Ringvorlesung

    Mit der öffentlichen und kostenfreien Ringvorlesung findet jeweils donnerstags von 18:00 bis 19:30 Uhr im Forum (Raum N006) am Hauptcampus der Universität Hildesheim statt (keine Anmeldung erforderlich).


    Weitere Termine der Ringvorlesung

    20.06.2019

    Digitaler Wandel in der Produktion

    Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, Dr. Mark Mennenga,
    Technische Universität Braunschweig

    27.06.2019

    Digitaler Wandel in der Finanzierung nachhaltiger Projekte: Welchen Beitrag kann Crowdfunding zu nachhaltiger Entwicklung leisten?

    Prof. Dr. Jacob Hörisch,
    Leuphana Universität Lüneburg

    04.07.2019

    Daten als Baumaterial der Zukunft: Digitaler
    Wandel in der Immobilienwirtschaft

    Prof. Dr. Torben Bernhold,
    Fachhochschule Münster

    11.07.2019

    Neues Business im Digitalen Wandel

    Justus Lüder, b2bProtect GmbH
    Dirk Hahnrath, Digital Pioniere UG

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16804 Fri, 17 May 2019 14:03:29 +0200 Stellenausschreibung: AnwendungsadministratorIn / IT-MitarbeiterIn https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/stellenaussc-7/ Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die folgende Stelle im Fachbereich 4 (Mathematik, Na-turwissenschaften, Wirtschaft & Informatik) für den Zeitraum von zunächst 2 Jahren zu besetzen. Zum nächstmöglichen Zeitpunkt ist die folgende Stelle im Fachbereich 4 (Mathematik, Na-turwissenschaften, Wirtschaft & Informatik) für den Zeitraum von zunächst 2 Jahren zu be-setzen. Die Befristung des Arbeitsverhältnisses erfolgt nach § 14 Abs. 2 des Gesetzes über Teilzeitarbeit und befristete Arbeitsverträge (TzBfG):

    Anwendungsadministratorin / Anwendungsadministrator (m/w/d)

    IT-Mitarbeiterin / IT-Mitarbeiter (m/w/d) (TV-L E 11, 100%)

     

    Aufgaben:

    • Systemadministration der dezentralen IT-Infrastruktur des Instituts
    • Netzwerkadministration und Sicherstellung der Funktionsfähigkeit des dezentralen Instituts-Netzes in enger Absprache mit dem Rechenzentrum
    • Erstellung, Änderung und Pflege von Programmen für Forschung und Lehre
    • Entwicklung neuer IT-Verfahren bzw. Ergänzung bestehender IT-Verfahren für Forschung und Lehre
    • Koordination zentraler und dezentraler Zuständigkeiten, Kooperation und Vernetzung mit anderen Einrichtungen

     

    Für Fragen steht Ihnen Prof. Dr. Julia Rieck unter der Tel.: 05121 883 40510 oder per EMail: rieck@bwl.uni-hildesheim.de gern zur Verfügung.

    Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nebst Anlagen auf dem Postweg bis zum 30.06.2019 unter Angabe der Kennziffer 2019/128 an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16731 Tue, 07 May 2019 09:18:09 +0200 Ringvorlesung zum Digitalen Wandel gestartet https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ringvorlesun-65/ Ringvorlesung "Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen" ist erfolgreich gestartet. Die öffentliche Vortragsreihe an der Universität Hildesheim bietet Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen, Verwaltungen und Studierenden eine Diskussionsplattform für den facettenreichen Themenschwerpunkt der Digitalisierung.

    Nach einer Einführung in vor allem softwarebasierte Werkzeuge für die Erstellung von Geschäftsmodellen, wurden bislang Vorträge aus den Bereichen 

    • des Bankings (Herr Heykena, Volksbank eG),
    • der assoziativen Kryptotechnik (Herr Prof. i.R. Dr. Bentz)
    • und dem Management 3.0 (Herr Rekas, Novatec GmbH)

    präsentiert und gemeinsam erörtert.

    Wir freuen uns sehr über die Beteiligung an den Diskussionen und erwarten weitere spannende Vorträge in den nächsten Wochen.

    Aktuelle Informationen finden Sie auf www.dwuv-hi.de

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16729 Mon, 06 May 2019 18:37:32 +0200 Neues Forschungsprojekt zur Innovation der Lehre https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/neues-forsch/ Bewilligung eines neuen Forschungsprojekts zur Innovation der Lehre an der Universität Hildesheim. Mit einem von insgesamt 48 ausgewählten Projekten gelang der Arbeitsgruppe ISUM gemeinsam mit den Arbeitsgruppen SSE und ISMLL das erfolgreiche Einwerben von Fördermitteln innerhalb der Ausschreibung „Qualität plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur (https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/service/presseinformationen/qualitaet-plus-fuer-besseres-studieren-in-niedersachsen-158042.html).

    Im Projekt „Problemlösungs- und Kollaborationskompetenz fördern – Entwicklung einer intelligenten Digitalplattform für innovative Lehre“ strebt die Arbeitsgruppe die Konstruktion einer Plattform und ergänzender Lernanwendungen an, die durch flexible Kooperationsmöglichkeiten, Teamorientierung und Techniken des Maschinellen Lernens und der Künstlichen Intelligenz die Betreuung der Studierenden individualisieren, Wissen nachhaltig vernetzen und Lerneffizienz und -erfolge verbessern sollen.

    Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung und die Pressestelle der Universität Hildesheim berichteten bereits ausführlich über das am 01.01.2019 angelaufene Forschungsprojekt. Insgesamt konnten Fördermittel in Höhe von fast 700.000 € für eine Projektlaufzeit von drei Jahren eingeworben werden.

    Wir freuen uns sehr über die erfolgreiche Begutachtung des Projektes.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16723 Fri, 03 May 2019 13:51:09 +0200 Neue Mitarbeiterin bei ISUM https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/neue-mitarbe-3/ ISUM heißt Frau Maren Stadtländer als neue Mitarbeiterin der Abteilung herzlich willkommen. Nachdem Maren Stadtländer erfolgreich ihr Bachelor- und Masterstudium im Gebiet Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim abgeschlossen hat, hatte sie am 02. Mai ihren ersten Arbeitstag als Wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung. Sie wird zukünftig insbesondere den Bereich „Studium und Qualität“ unterstützen.

    Wir freuen uns sehr auf die gemeinsame Zusammenarbeit.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16607 Tue, 16 Apr 2019 08:51:50 +0200 Wirtschaftsinformatiker Julien Hofer: „Wir wollen Wissen besser verfügbar machen“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wirtschaftsinformatiker-julien-hofer-wir-wollen-wissen-besser-verfuegbar-machen/ Der Wirtschaftsinformatiker Julian Hofer entwickelt Online-Portale, in denen zum Beispiel Forschung dargestellt und Wissen vernetzt wird. Der Doktorand hat sich auf Wissensmanagement, Data Mining und Process Mining spezialisiert. Im Interview spricht er über seine Forschung in Hildesheim. Der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt und die Sozialpädagogin Professorin Inga Truschkat haben das bundesweite Forschungsprojekt „InDeKo.Navi“ von Hildesheim aus koordiniert. Wie verändert sich Arbeit? In 31 Teilprojekten wurde bundesweit untersucht, wie Betriebe mit den Folgen des demografischen Wandels und der modernen digitalisierten Arbeitswelt, mit Nachwuchssorgen und Personalentwicklung umgehen. Nach vierjähriger Forschung liegen Ergebnisse vor.

    Das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hat die wissenschaftliche Begleitforschung  „InDeKo.Navi – Vernetzung und Zukunftsorientierung in der Erforschung des betrieblichen Kompetenzmanagements im demografischen Wandel“ mit 1,2 Millionen Euro gefördert. Das Hildesheimer Team hat ein Portal entwickelt, in dem alle Forschungsprojekte und Ansprechpartner dargestellt werden.

    Interview mit dem Wirtschaftsinformatiker Julien Hofer

    „Unser Forschungsportal bietet eine interaktive Orientierung über das betriebliche Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“

    Julien Hofer gehört zu der Hildesheimer Arbeitsgruppe. Der Doktorand hat sich auf Wissensmanagement, Data Mining und Process Mining spezialisiert. Er entwickelt Wissenskarten und hat die interaktive Forschungslandkarte zum Projekt „InDeKo.Navi“ entwickelt. Im Interview spricht der Wirtschaftsinformatiker über seine Forschung.

    Herr Hofer, Sie befassen sich in Ihrer Arbeit am  Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik mit Forschungsportalen. Ergebnisse aus dem vom Bund geförderten Forschungsprojekt „InDeKo.Navi“ haben Sie etwa gemeinsam mit Professor Ralf Knackstedt auf einer Arbeitsforschungstagung des Bundesforschungsministeriums zum Thema „Arbeitswelten der Zukunft“ im Haus der Wirtschaft in Stuttgart vorgestellt.

    Ich beschäftige mich mit der Frage, wie Forschungsportale die Vernetzung von Forschenden vorantreiben können, um Synergien zu schaffen. Innerhalb unseres Forschungsprojekts, in welchem wir den Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ wissenschaftlich begleitet und analysiert haben, gibt es viele Projekte die sich mit der Digitalisierung der Arbeit beschäftigen. Daher macht es Sinn, solche Projekte miteinander zu vernetzen und ihnen Informationen über andere (ähnliche) Projekte zur Verfügung zu stellen. Dies wird durch unser entwickeltes InDeKo.Navi-Portal gewährleistet und deshalb haben wir das Portal auf dieser Tagung, die vom BMBF veranstaltet wurde, an einem eigenen Stand ausgestellt.  

    Sie möchten mit Ihrer Arbeit Wissen auffindbar und zugänglicher machen und haben in dem BMBF-Projekt ein Forschungsportal für den Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ entwickelt. Sie entwickeln interaktive Forschungslandkarten, die zeigen, wo Wissen „liegt“ und schaffen so einen Überblick. Was kann man denn mit dem Forschungsportal machen?

    Ich stelle unter anderem eine Funktion zur Verfügung, mit der Grafiken interaktiv gemacht werden können. Dadurch können sich dann zum Beispiel Beteiligte aus Forschung und Praxis schnell über ein Thema informieren und auch vernetzen. Wir wollen Wissen besser verfügbar machen und Forschungserkenntnisse in die Breite tragen. Das Portal stellt diverse Forschungsergebnisse und Forschungsprojekte dar, die sich mit dem betrieblichen Kompetenzmanagement im demografischen Wandel beschäftigen. Es gibt zum Beispiel Projekte, die versuchen mit Hilfe der Digitalisierung die Resilienz von Arbeitnehmern zu unterstützen oder das eigene Stressmanagement mit Hilfe einer App neu gestalten. Neben der Darstellung, wo diese Projekte verortet sind und wer dort der Ansprechpartner ist, bietet es weitere Analysemöglichkeiten, wie beispielsweise quantitative Analysen über den Datenbestand, welche dann in Form von verschiedenen Diagrammarten visualisiert werden. Das Portal bietet unterschiedliche Informationen. Dies geht von den Ansprechpartnern einzelner Projekte über die Kontaktinformationen der Transferpartner bis hin zu verlinkten Publikationen.

    Und wie haben Sie als Wirtschaftsinformatiker dieses Forschungsportal entwickelt, wie wurde es „gebaut“, was ist die Kernidee dahinter?

    Das Forschungsportal wurde als Open Source-Projekt entwickelt und auf dem Content-Management-System „Drupal“ aufgebaut. An der Entwicklung waren unter anderem mehrere Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim im Rahmen von IT-Studienprojekten, welche von der Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ geleitet wurden, beteiligt. Des Weiteren habe ich auf einen intensiven Austausch mit der Entwickler-Community geachtet, welches sich zuletzt in der Einladung als Speaker zur Konferenz „DrupalEurope“ wiederspiegelte. Die Kernidee des Portals ist die modularisierte Infrastruktur, die für weitere Portale genutzt werden kann, ohne über viel technisches Know-how zu verfügen.

    Die Fragen stellte Isa Lange.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Forschung Startseite
    news-16495 Mon, 15 Apr 2019 18:53:00 +0200 Neue Ringvorlesung "Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen" https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/neue-ringvor-1/ Ab dem 18. April 2019 findet jeweils donnerstags die Ringvorlesung "Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen" im Forum (Raum N006) am Hauptcampus statt. Nach der erfolgreichen Ringvorlesung mit dem Schwerpunkt "Digitaler Wandel und Sicherheit" im letzten Jahr, bietet das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik in diesem Sommersemester erneut eine öffentliche Vortragsreihe an, die sich rund um das Thema Digitalisierung dreht.

    Praktikerinnen und Praktiker, Gründerinnen und Gründer sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler geben Einblicke in aktuelle Praxis und Forschung zur Digitalen Transformation in verschiedenen Bereichen wie Dienstleistungen, Innovationsmanagement, Nachhaltigkeit, Crowdfunding, Banking, Produktion, Verwaltung, Versicherung, Immobilienwirtschaft, Kryptotechnik und IT-Sicherheit.

    Ab dem 18. April finden jeweils donnerstags von 18.00 bis 19.30 Uhr Vorträge in der Ringvorlesung "Digitaler Wandel in Unternehmen und Verwaltungen" im Hauptcampus (Forum, Raum N006) statt.

    Programmübersicht

    Kontakt

    Haben Sie Fragen oder benötigen Sie Informationen zur Ringvorlesung? Dann wenden Sie sich gerne an:

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16500 Tue, 09 Apr 2019 10:37:27 +0200 FB 4 benennt Prof. Dr. Ralf Knackstedt zum Vorstandsmitglied https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/fb-4-benennt/ Der Fachbereich 4 hat im Umlaufverfahren Prof. Dr. Ralf Knackstedt als Vorstandsmitglied gewählt. Das Zentrum wird dafür die bereits bestehenden Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen sowie Kooperationen an der Stiftung Universität Hildesheim bündeln. Das Zentrum für Digitalen Wandel bündelt die bereits bestehenden Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen sowie Kooperationen an der Stiftung Universität Hildesheim, in wirksame Strukturen und überführt und entwickelt diese und die institutionellen Rahmenbedingungen für die drei Aktivitätsfelder Forschung, Lehre und Transfer auf dem Gebiet des Digitalen Wandels kontinuierlich weiter. Die Verzahnung dieser Aktivitätsfelder ist für das Selbstverständnis des Zentrums konstitutiv und prägt sein Profil im Umfeld vergleichbarer Institutionen.

    Daher freut sich die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung außerordentlich über das entgegengesetzte Vertrauen des FB 4 und gratuliert Herrn Prof. Dr. Ralf Knackstedt.

     

     

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    Fachbereich 4 Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-16391 Thu, 28 Mar 2019 09:58:22 +0100 ISUM und ZSB auf dem Usability Testessen in Hannover https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-und-zsb/ Wie informieren sich Benutzer und Benutzerinnen über die Studiengänge und den Bewerbungsprozess an der Universität Hildesheim mit Hilfe der Universitätswebseite? Dieser Frage sind Julien Hofer und Luzie Almenräder auf dem ersten Usability-Testessen in Hannover nachgegangen..., welches von der VHV-Gruppe in deren Wie informieren sich Benutzer und Benutzerinnen über die Studiengänge und den Bewerbungsprozess an der Universität Hildesheim. Dieser Frage sind Julien Hofer und Luzie Almenräder auf dem ersten Usability-Testessen in Hannover, welches von der VHV-Gruppe in deren Innovationlab,  nachgegangen. Dabei kam auch der Eyetracker des ISUMs zum Einsatz, um neben den qualitativ erhobenen Daten durch die Methode "Thinking out loud" auch quantitative Daten erheben zu können.

    Herr Hofer vom ISUM und Frau Almenräder von der ZSB arbeiten derzeit an einem Studierendeninformationsportal (SIP), welches sowohl tradtionell Studierende als auch nicht-traditionell Studierende über die Möglichkeiten eines Studiums an der Universität Hildesheim informieren soll. 

    Vielen Dank an die Organisatoren des Usability Testessens und an die netten Tester, die uns einige Insights und Impulse geben konnten!

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4
    news-16380 Tue, 26 Mar 2019 18:21:30 +0100 Buchbeitrag in "The Art of Structuring" https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/buchbeitrag/ Forschungsbeitrag zur Entwicklung von nachhaltigkeitsorientierten Geschäftsmodellen von Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Dr. Sebastian Bräuer und Thorsten Schoormann veröffentlicht. Wie kann der Vorgang zur Entwicklung neuartiger Geschäftsmodelle, die im Sinne der Nachhaltigkeit neben ökonomischen Faktoren auch ökologische und soziale Ziele verfolgen, durch Methoden und Softwarewerkzeuge der Wirtschaftsinformatik unterstützt werden? Der Buchbeitrag "Tool Support for Designing Innovative Sustainable Business Models" nimmt sich dieser Frage an und stellt anhand eines illustrativen Szenarios zur Nachnutzung von Batterien aus Elektrofahrzeugen drei Artefakte vor, die die Geschäftsmodellentwicklung unterstützen. Diese umfassen Softwarewerkzeuge für die Dokumentation von Design Thinking-Projekten und Modellierung von Geschäftsmodellen sowie eine Methode zur Planung von Service-Netzwerken.

     

    Referenz:

    Knackstedt R., Bräuer S., Schoormann T. (2019) Tool Support for Designing Innovative Sustainable Business Models. In: Bergener K., Räckers M., Stein A. (eds) The Art of Structuring. Springer, Cham.  10.1007/978-3-030-06234-7_9

    Abstract:

    "Successful innovation is the key to generate novel business model ideas. Current real-world challenges such as the deterioration of the natural environment require practitioners and academics alike to identify new ways of acting and behaving. Living the ‘virtues of German engineering’ in information systems research, we aim at supporting business model innovation and solving imminent challenges by developing purposeful IT artifacts. In this article, we report on three ongoing research projects and emerging software prototypes that assist business model innovation. First, to foster creativity during the development of new business model ideas and to increase rigorousness in Design Thinking, we implemented a prototype that enables a structured, traceable, and collaborative documentation of Design Thinking projects and recommends task-specific creativity techniques. Second, to support the construction and the analysis of business models, we present the GBM Editor that especially focuses on the reflection of sustainability. Third, to detail the business model, we illustrate the Cooperation Manager that allow planning service networks by focusing on inter-organizational tasks and information exchanges. For demonstrating the applicability and the dependencies of these tools, we draw on an illustrative scenario of electric vehicle battery second use."

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16371 Fri, 22 Mar 2019 19:36:23 +0100 Student Practice Award auf der Wirtschaftsinformatik (WI) 2019 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/student-prac/ Maren Stadtländer hat für ihren Forschungsbeitrag auf der Wirtschaftsinformatik (WI 2019) Konferenz, der gemeinsam mit Ko-Autoren Thorsten Schoormann und Prof. Dr. Ralf Knackstedt verfasst wurde, den Frauenhofer FIT Student Practice Award gewonnen. Auf der diesjährigen WI in Siegen wurde der Beitrag „How Software Promotes the Integration of Sustainability in Business Process Management“ mit dem ersten Student Practice Award, der durch die Frauenhofer FIT verliehenen wird, ausgezeichnet. Der Artikel befasst sich mit der systematischen Erhebung und Analyse von Softwarewerkzeugen für die Gestaltung und Überwachung von Geschäftsprozessen unter besonderer Berücksichtigung von Nachhaltigkeitsaspekten (Green BPM).

    Wir freuen uns sehr über diese Auszeichnung und gratulieren Frau Maren Stadtländer und dem gesamten Autorenteam zu diesem Erfolg.

    Der gesamte Tagungsband inklusive des Beitrages kann abgerufen werden unter: https://wi2019.de/tagungsband/

    Referenz: Stadtländer, M., Schoormann, T., und Knackstedt, R. (2019): How Software Promotes the Integration of Sustainability in Business Process Management. In: Proceedings of the Wirtschaftsinformatik (WI), Siegen, Deutschland, S. 1942 - 1953.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16317 Fri, 08 Mar 2019 15:54:04 +0100 Explore Science: „Ich bin ein Fan von Wissenschaft“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/explore-science-ich-bin-ein-fan-von-wissenschaft/ Henk Telle ist ein „großer Fan von Wissenschaft“. Das Explore bietet eine Vielfalt – von Chemie bis Technik und Informatik – und ist eine große Bereicherung, sagt der 15-Jährige. Die Universität Hildesheim gehört zu den Kooperationspartnern des neuen Schülerforschungszentrums in Hildesheim. Das Explore Sciencenter ist eine Chance für die naturwissenschaftlich-technische Nachwuchsbildung in der Region Hildesheim. Unabhängig von Vorkenntnissen und Fähigkeiten, von Geschlecht, Alter oder Herkunft können Kinder und Jugendliche sich im Explore in Hildesheim in ihrer Freizeit naturwissenschaftlich-technisch beschäftigen.

    Als der Neuntklässler Henk Telle vom Explore hörte, schrieb er eine Initiativbewerbung, er gehört nun zu den ersten Praktikanten im Schülerforschungslabor. Der 15-Jährige besucht die Robert-Bosch-Gesamtschule und absolviert gerade sein Schülerpraktikum. „Das Explore bietet eine Vielfalt – von Technik und Informatik bis Chemie – und ist eine große Bereicherung und eine Chance, zu experimentieren“, sagt der Schüler.

    Neugierde für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik bei Kindern und Jugendlichen wecken

    Professor Jürgen Menthe gehört zu dem Team, das im Explore das Interesse, die Neugierde und die Begabung von Kindern und Jugendlichen aus der Region Hildesheim in den MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik) fördert. „Das Explore kann zu einem Raum für in Hildesheim werden, in dem Kinder und Jugendliche Lust haben, da zu sein, zu experimentieren und Ideen umzusetzen“, sagt Menthe.

    Die Universität Hildesheim zählt zu den ersten Partnern des Explore Sciencenter. Mit Chemieprofessor Jürgen Menthe ist seit der Gründung des Vereins „Open MINT e.V.“ ein Experte im Vorstand. Er war schon an der Schaffung eines Schülerforschungszentrums in Hamburg vor einigen Jahren wesentlich beteiligt und einer seiner Forschungsschwerpunkte konzentriert sich auf den nachhaltigen Einfluss von Schülerlaboren. Er forscht und lehrt seit 2015 am Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“. Lehrende verschiedener Fächer engagieren sich in der Programmplanung und in der Gestaltung konkreter Bildungsangebote, somit leistet die Universität Hildesheim ihren Beitrag zur Spitzen- wie zur Breitenförderung in den Natur- und Technikwissenschaften, erläutert Jürgen Menthe.

    Lehramtsstudierende sammeln praxisnahe Erfahrungen im Schülerforschungszentrum

    Lehramtsstudentinnen und Lehramtsstudenten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler können die Arbeit des Explore Sciencenter mit Know-how und Geräten unterstützen. Die Universität Hildesheim bildet etwa ein Drittel aller Lehrerinnen und Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen in Niedersachsen aus. „Für die angehenden Lehrerinnen und Lehrer ist das Schülerforschungszentrum ein Ort, an dem sie wertvolle praxisnahe Erfahrungen sammeln können. Das Explore Sciencenter ist eine große Bereicherung für die Region“, so Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

    Das Explore Sciencenter hat sein Headquarter in der Volkshochschule Hildesheim (VHS), die ein wichtiger Transferpartner für die Universität ist. Gemeinsam kooperieren die Volkshochschule und die Universität etwa im Sprachenforum und im Schulmuseum.

    Kontakt zum Explore Sciencenter

    Wer sich für das Explore Sciencenter interessiert, kann Kim Sören Diesel und Tanja Pessel kontaktieren (E-Mail schreiben: more@explore-hi.de). Die beiden organisieren und planen und helfen Kindern und Jugendlichen, die Experimente, die sie im Kopf haben, umzusetzen.

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    Pressemeldungen Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung Chemie Biologie Biologie & Chemie Geographie Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik Fachbereich 4
    news-16300 Thu, 07 Mar 2019 18:25:00 +0100 Informatik an Schulen: Uni Hildesheim bildet Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer aus https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informatik-an-schulen-uni-hildesheim-bildet-informatiklehrerinnen-und-informatiklehrer-aus/ Die Debatte um die Fortschritte bei der Digitalisierung in Deutschland betrifft im Kern auch die Schulen – hier wird die nächste Generation ausgebildet. Doch Lehrerinnen und Lehrer für das Schulfach Informatik fehlen. Die Universität Hildesheim bildet seit 2016 Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer aus. Neben Programmieren und Datenbanken gehören Algorithmen und Datenstrukturen und Medieninformatik zum Studium in Hildesheim. Informatik gehört an alle Schulformen – ab der Grundschulzeit, sagt Dr. Jörg Cassens. „Informatik durchdringt alle Lebensbereiche. Unsere Aufgabe als Gesellschaft ist es,  Schülerinnen und Schülern eine  informatische Grundkompetenz zu vermitteln. Sie können lernen, algorithmische Denkweisen zu verstehen und kritisch damit umzugehen. Nicht jedes Kind muss Programmierer werden, aber  alle Heranwachsenden sollten ein Verständnis dafür entwickeln, wie Algorithmen funktionieren und welche Auswirkungen Technik haben kann.  Ansonsten sind sie der Technik machtlos  ausgeliefert anstatt den Digitalen Wandel aktiv gestalten zu können. Die Einführung eines neuen Faches ist im Schulalltag sicher nicht einfach, aber Schule ist ein Spiegel der gesellschaftlichen Realität. Schule ist nicht etwas Statisches. Inhalte, die gelehrt werden, verändern sich – und Informatik sollte in unserer heutigen digitalen Welt ein Pflichtfach sein“, sagt Cassens.

    Der Wissenschaftler gehört zu einem Team der Universität Hildesheim, das seit 2016 die künftige Generation der niedersächsischen Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer für Realschulen und Hauptschulen ausbildet. Sein Spezialgebiet ist die Medieninformatik, er hat Themen wie künstliche Intelligenz und die Interaktion zwischen Mensch und Maschine sowie ethische Fragen im Blick.

    Der Informatiker Jörg Cassens ist Mitglied des Expertengremiums „Digitalisierung in der Lehrerbildung“ des niedersächsischen Verbundes zur Lehrerbildung und Mitautor der „Empfehlungen zur Digitalisierung in der niedersächsischen Lehrerinnen- und Lehrerbildung“ (PDF, Februar 2019).

    „Jugendliche sollten IT-Systeme nicht nur bedienen, sondern auch beherrschen“

    Zum Hildesheimer Team, dass die Informatikausbildung vorantreibt, gehört auch Professor Klaus-Jürgen Förster. „Unser Ziel sollte es sein, dass in Zukunft alle niedersächsischen Schülerinnen und Schüler IT-Systeme nicht nur bedienen sondern auch beherrschen können.“

    „Informatik sollte spätestens ab Beginn der Grundschule in Niedersachsen als Pflichtfach in jeder Klassenstufe unterrichtet werden“, sagt Förster.

    Das Institut für Mathematik und Angewandte Informatik, an dem Jörg Cassens und Klaus-Jürgen Förster forschen und lehren, sowie der Fachbereich „Mathemematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ der Universität Hildesheim streben dies seit mehreren Jahren an, etwa mit dem Bezugsfach Informatik im Sachunterricht. „Wir können dies im Fall einer Genehmigung durch Hannover mit Unterstüzung unseres Präsidiums an der Uni Hildesheim mit entsprechendem Personal schon ab dem kommenden Wintersemester 2019/20 einführen.“ Im Rahmen der Akkreditierung für das Lehramt Informatik an der Haupt- und Realschule an der Uni Hildesheim wurde dieses Konzept bereits 2015  positiv mitbegutachtet.

    Universität Hildesheim bildet seit 2016 Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer aus

    „Wir brauchen in Deutschland eine große Anzahl von grundständig ausgebildeten Informatik-Lehrerinnen und Informatik-Lehrern, die ihren Schülerinnen und Schülern vermitteln, wie man erfolgreich auch zukünftig die sich immer schneller ausdehnende digitale Welt professionell nutzt und beherrscht“, sagt der Hildesheimer Informatikprofessor Klaus-Jürgen Förster.

    Die Niedersächsische Landesregierung hat 2015 beschlossen, das Fach Informatik künftig auch an Hauptschulen und Realschulen einzuführen und seit dem Studienjahr 2016/17 die Universitäten Hildesheim und Oldenburg beauftragt, das Lehramt Informatik an Haupt- und Realschulen in Niedersachsen einzurichten. Die Universität Hildesheim bietet das Lehramtsfach Informatik seit 2016 nicht nur für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an, sondern auch als vollwertiges Drittfach für ausgebildete Lehrkräfte.

    Programmieren, Datenstrukturen und Robotik auf dem Stundenplan

    Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Studium in Hildesheim. Die Lehramtsstudierenden wählen Schwerpunkte wie Maschinelles Lernen, Softwareentwicklung, Robotik oder Wirtschaftsinformatik. Sie kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums.

    Die Lehramtsstudierenden besuchen Vorlesungen und Seminare gemeinsam mit den etwa 800 IT-Studierenden aus den IT-Studiengängen „Angewandten Informatik“, „Informationsmanagement und Informationstechnologie“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Data Analytics“ und sind nah dran an den aktuellen fachwissenschaftlichen Themen. Hinzu kommen Lehrveranstaltungen in den Bereichen Didaktik, Erziehungswissenschaft und Psychologie sowie Schulpraktika.

    Die Studierenden befassen sich im Studium mit Grundlagen der Informatik: Wie werden Informationen als Daten repräsentiert und verarbeitet, wie steuern Algorithmen Prozesse? Welche Programmierbefehle braucht ein Roboter, um sich im Raum zu bewegen? Wie funktionieren Programmiersprachen? Wie geht man verantwortungsvoll mit Daten um? Welche Auswirkungen haben Informations- und Kommunikationssysteme auf den Alltag und die Gesellschaft?

    „Wir werben massiv um Studierende für das Schulfach Informatik“

    „Es ist mehr als überfällig das Lehramt Informatik auszubauen und massiv um Studierende für dieses Schulfach zu werben. Dies darf sich nicht nur auf das Lehramt an Gymnasien beziehen und somit etwa die Hälfte unserer Jugendlichen vernachlässigen“, sagt Klaus-Jürgen Förster.

    Ohne durchgehende informatische Ausbildung werde sich die berufliche und persönliche Zukunftsperspektive erheblich verschlechtern, dennoch sei in Deutschland der rechtzeitige Aufbruch bisher versäumt worden. In europäischen Nachbarländern, etwa in Großbritannien und in skandinavischen Ländern, gehören Informatik-Inhalte längst durchgehend zur schulischen Ausbildung. Programmieren (Coding) ist dort meist schon in der ersten Klasse verpflichtend vorgesehen.

    Kurz erklärt

    Informatik an Schulen: Bewerbung um einen Studienplatz

    Die Hildesheimer Universität bildet seit Herbst 2016 Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Informatik an Haupt- und Realschulen aus. Studieninteressierte können sich um einen Informatik-Studienplatz für das Lehramt an Hauptschulen oder Realschulen bewerben. Um dem großen Bedarf gerecht zu werden ist eine Einschreibung für Erstsemester sowohl im Wintersemester wie auch im Sommersemester möglich.

    Bisher haben in Niedersachsen nur die Universitäten in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück Informatiklehrer für den Unterricht an Gymnasien ausgebildet. Eine Ausbildung zur Informatiklehrerin oder zum Informatiklehrer für Haupt- und Realschulen war in Niedersachsen im Gegensatz zu verschiedenen anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen bisher nicht möglich.

    Die Hildesheimer Studierenden werden zur ersten Generation der Lehrerinnen und Lehrer gehören, die das Fach Informatik an Hauptschulen und Realschulen sowie Oberschulen und Gesamtschulen in Niedersachsen aufbauen. „Das ist eine große berufliche Chance und eine spannende, lebenslange Aufgabe“, sagt Professor Klaus-Jürgen Förster.

    Wer sich für das Lehramtsfach Informatik interessiert, kann sich ab sofort bei Prof. Dr. Klaus-Jürgen Förster vom Institut für Mathematik und Angewandte Informatik melden (E-Mail foerster@cs.uni-hildesheim.de). Studierende wählen neben dem Fach Informatik ein zweites Fach.

    Hier geht's direkt zur Online-Bewerbung

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik SSE Maschinelles Lernen Mathematik & Angewandte Informatik Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Polyv. 2-Fäch.BA MEd (Lehramt) Studierendenportal Forschung Startseite
    news-16285 Thu, 28 Feb 2019 14:33:39 +0100 ISUM auf dem Usability Testessen in Hamburg https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-dem-2/ Das Usability Testessen bringt Entwickler*innen und Nutzer*innen an einen Tisch. Prototypen, Webseiten und Apps werden auf ihre Gebrauchstauglichkeit getestet. Wo kommt man schnell und einfach an zufällig ausgewählte Usability-Tester und -Experten? Ganz nach dem Motto "Wenn's ein Problem gibt mach 'ne Party draus!" fand in Hamburg das Usability Testessen statt. Dabei treffen unterschiedliche Tester auf unterschiedliche Produkte und Prototypen. Auch das ISUM war dort mit Julien Hofer vertreten. Dieser testete seine Portallösung "InDeKo.Navi-Portal" die aktuelle Forschungsergbnisse des Förderschwerpunkts "Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel" interaktiv und mit zahlreichen Informationen zur Verfügung stellt.

    Wir bedanken uns ganz herzlich beim Organisationsteam von #testessen für diese Gelegenheit.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-16284 Thu, 28 Feb 2019 13:29:36 +0100 Doktorandenkolloquium 2019 in Goslar https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/doktorandenk/ Auch in diesem Jahren fanden sich zahlreiche Hochschulen aus dem Raum Süd-Ost-Niedersachsen zum gemeinsamen Doktorandenkolloquium in Golsar zusammen. Zum diesjährigen Doktorandenkolloquium Süd-Ost-Niedersachsen (DoKoSON)  fanden sich Ende letzter Woche in Goslar (21.02. und 22.02.2019) Doktoranden und Professoren verschiedener Hochschulen (Georg-August-Universität Göttingen, Hochschule Hannover, Leipniz Universität Hannover, Technische Universität Braunschweig, Stiftung Universität Hildesheim) zusammen. Hier berichteten und diskutierten die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler über ihre aktuellen Forschungsstände. Von unserer Abteilung stellte Kristin Kutzner ihre aktuellen Forschungsvorhaben vor.

    Wir bedanken uns ganz herzlich bei dem gesamten Team der Professur für Anwendungssysteme und E-Business der Georg-August-Universität Göttingen als Organisatoren des diesjährigen DoKoSON.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-16196 Mon, 18 Feb 2019 11:03:13 +0100 HI-Cube als neuer Praxispartner bei SmartHybrid https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/hi-cube-als/ Das niedersächsische Netzwerk des Innovationsverbundes SmartHybrid gewinnt mit dem HI-Cube Startup-Ökosystem einen weiteren Praxispartner, der insbesondere für den Transfer und die Umsetzung der Ergebnisse und Werkzeuge über das Projekt hinaus einen wichtigen Beitrag leistet. Die HI-Cube GmbH befasst sich mit der Unterstützung und Begleitung von Startups insbesondere im Raum Hildesheim, Hannover und Südniedersachsen. Die HI-Cube bietet mit eine Innovationsplattform zur Förderung und Vernetzung unterschiedlicher Akteure wie beispielsweise Startups, Corporates und Business Angeles, um innovative Ideen, digitale Produkte und neuartige Geschäftsmodelle gemeinsam zu konzipieren und zu realisieren. Das vielfältige Produktportfolio umfasst dafür u. a. Fortbildungen, Coaching, Businessplanerstellung, Geschäftsmodellentwicklung, Systematisierung von Prozessen in der digitalen Transformation und Pitch-Trainings für Gründerinnen und Gründer verschiedener Branchen.

    Für SmartHybrid eröffnet diese Zusammenarbeit neue Möglichkeiten für die Dissemination und Anwendung der Ergebnisse und Werkzeuge aus dem Innovationsverbund im Umfeld der Gründerszene.

    Wir freuen uns daher sehr über die gemeinsame Zusammenarbeit.

    Ansprachpartner SmartHybrid:

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16141 Fri, 08 Feb 2019 13:19:46 +0100 Forschungsbeiträge auf der WI 2019 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-4/ Auf der Wirtschaftsinformatik Konferenz (WI) in Siegen präsentieren Kristin Kutzner und Maren Stadtländer Beiträge zu den Themen "Social Reading Plattformen" und "Green Business Process Management". Unter dem Konferenzthema "Human Practice. Digital Ecologies. Our Future." bietet die Wirtschaftsinformatik (WI) Konferenz einen Rahmen für zahlreiche Präsentationen und Diskussionen.

    ISUM ist in diesem Jahr mit zwei Beiträgen vertreten:

    • Kutzner, K., Petzold, K. und Knackstedt, R. (2019): Characterizing Social Reading Platforms - A Taxonomy-based Approach to Structure the Field. In: Proceedings of the Wirtschaftsinformatik (WI), Siegen, Deutschland.
    • Stadtländer, M., Schoormann, T., und Knackstedt, R. (2019): How Software Promotes the Integration of Sustainability in Business Process Management. In: Proceedings of the Wirtschaftsinformatik (WI), Siegen, Deutschland.

     

    Weitere Informationen unter: wi2019.de

     

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-15965 Thu, 07 Feb 2019 15:39:00 +0100 Informatik in Hildesheim: Universität sucht den IT-Nachwuchs https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informatik-in-hildesheim-universitaet-sucht-den-it-nachwuchs-1/ Die Universität Hildesheim sucht die nächste Generation der IT-Studentinnen und IT-Studenten und bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. Für die Masterstudiengänge „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Angewandte Informatik“ können sich Studieninteressierte noch zum Sommersemester 2019 bewerben. Die Vorlesungen beginnen am 8. April 2019. Für das Lehramtsstudium (Bachelor), zum Beispiel mit der Fachkombination Mathematik/Informatik, ist eine Bewerbung bis zum 8. März 2019 möglich. Informationen über die IT-Studiengänge und Bewerbung

    Die Universität Hildesheim bildet Informatikerinnen und Informatiker unter anderem in den Studienprogrammen „Angewandte Informatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ aus. Eine Bewerbung für das Sommersemester 2019 ist in den Masterprogrammen noch möglich [hier geht es direkt zur Online-Bewerbung].

    Die Hildesheimer Informatikstudiengänge verbinden Praxis und Theorie. Ein Wirtschaftspraktikum ist ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Im Praktikum haben Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, Erfahrung in der regionalen Wirtschaft zu sammeln.

    „Die Hildesheimer Studiengänge decken ein breites Spektrum der IT ab. Außerdem haben die Studierenden umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten, um ihre persönlichen Interessen und Befähigungen besonders zur Geltung zu bringen“, sagt Professor Klaus Schmid, Experte für Softwareentwicklung an der Universität  Hildesheim. Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, ein Teilbereich der Informatik, der sich rasant entwickelt.

    Hildesheim sei keine Massenuniversität, stattdessen sei das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs, sagt der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt.

    Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Theorie mit Praxis. Absolventenbefragungen zeigen regelmäßig, dass Studierende dieser Studiengänge sehr gute Berufschancen besitzen. Ein Wirtschaftspraktikum ist in jedem der Studiengänge fester Bestandteil. Der „Arbeitskreis IT“ unterstützt die Studentinnen und Studenten bei der Kontaktaufnahme zu Unternehmen in der Region.

    • „Angewandte Informatik“ 

      Die Studentinnen und Studenten lernen, wie man große Informationsmengen managt, höchst performante Algorithmen umsetzt und Software wartungsfreundlich gestaltet. Absolventinnen und Absolventen beherrschen moderne Technologien der Softwareentwicklung und sind Spezialisten der Softwareentwicklung. Wer technische Aspekte von Softwareprodukten im Detail verstehen und gestalten möchte, wählt diesen Studiengang.
    • „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ 

      Das Auffinden relevanter Informationen stellt heute eine Kernherausforderung in vielen Berufen dar. Absolventen werden auf diese Herausforderung optimal vorbereitet, indem dieser Studiengang Inhalte der Informatik und der Informationswissenschaft verknüpft. Darüber hinaus werden den Studierenden viele Freiräume gelassen, um aus einem breiten Studienangebot auf die eigenen Interessen zugeschnittene Studienprogramme zusammenzustellen.
    • Lehramtsstudium mit der Fachkombination Mathematik/Informatik (Polyvalenter 2 Fächer-Bachlor)

      Die Universität Hildesheim bildet Lehrerinnen und Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen aus. Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Informatikstudium in Hildesheim. Die Lehramtsstudierenden wählen Schwerpunkte wie Maschinelles Lernen, Softwareentwicklung, Robotik oder Wirtschaftsinformatik. Sie kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums. Im Fach Mathematik gehören zum Beispiel Lehrveranstaltungen wie Lineare Algebra, Algorithmen und Modellierung, Einführung in die Didaktik und Geometrie zum Lehramtsstudium.

      Jetzt bewerben für ein Lehramtsstudium Mathematik/Informatik (Lehramt an Realschulen, Lehramt an Hauptschulen)

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Informatik SSE Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Mathematik & Angewandte Informatik Pressemeldungen
    news-16102 Wed, 06 Feb 2019 15:15:00 +0100 Studierende sammeln Praxiserfahrungen in der regionalen Wirtschaft https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/studierende-sammeln-praxiserfahrungen-in-der-regionalen-wirtschaft/ Studentinnen und Studenten der Hildesheimer IT‐Studiengänge tauschen sich beim „IT-Speed Dating“ mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus regionalen Unternehmen aus. Die Universität verzeichnet in diesem Jahr eine Rekordbeteiligung. Im Interview spricht der Unternehmer Tobias Eierund über die Chancen des Universitätsstandortes für die regionale Wirtschaft. „Digitalisierung ist das derzeitige Hauptthema unserer Arbeit. Sowohl Fachkräfte als auch Informationsveranstaltungen sind von Nöten, um am Puls der Zeit zu bleiben“, sagt Eierund. Angela Loboda studiert Wirtschaftsinformatik im dritten Semester und sucht einen Praktikumsplatz im Bereich Prozessmodellierung. „Ich schaue mir Prozesse an, wie sie momentan ablaufen und überlege dann gemeinsam mit der IT, wie man die Abläufe optimieren kann.“ Als sie ihr Studium aufnahm, kannte sie die Prozessmodellierung noch nicht, dann besuchte sie Vorlesungen bei Professor Ralf Knackstedt, ein Fachmann für die Optimierung von Geschäftsprozessen. „Da habe ich erkannt, wie spannend die Wirtschaftsinformatik ist. Jetzt suche ich einen Platz für das Wirtschaftspraktikum.“

    Ein Wirtschaftspraktikum ist ein Pflichtbestandteil in den IT-Studiengängen „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (Bachelor of Science) und „Wirtschaftsinformatik“ (Bachelor of Science). Studentinnen und Studenten absolvieren die Praktika bei Unternehmen in der Region.

    Die Nachfrage von Unternehmen aus der Region nach Partnerschaften mit den IT-Studiengängen der Universität Hildesheim wächst. Seit 2013 veranstaltet die Universität ein IT-Speed-Dating. Bei der ersten Auflage waren 15 Unternehmen dabei, in 2018 bereits 27. Diese Zahl wurde 2019 nochmals deutlich übertroffen: 36 Unternehmen interessieren sich für die Hildesheimer IT-Studierenden als Praktikantinnen und Praktikanten.

    Auch auf Seiten der Studierenden ist das Interesse groß, sagt der Betriebswirtschaftler Felix Hahne. Mehr als 75% der bisher rund 180 teilnehmenden Studierenden haben nachfolgend ein Praktikum bei einem der anwesenden Unternehmen absolviert.

    Durch das IT-Speed-Dating sind für 97% der teilnehmenden Studentinnen und Studenten regionale Unternehmen in den Blick geraten

    Durch das IT-Speed-Dating sind für 97% der teilnehmenden Studentinnen und Studenten regionale Unternehmen in den Blick geraten, die sie zuvor nicht nicht kannten. Die Unternehmen kommen vor allem aus der Region Hildesheim sowie aus der Metropolregion Wolfsburg, Hannover und Braunschweig.

    „Beim IT-Speed-Dating lerne ich viele regionale Unternehmen kennen, die ich bisher nicht wahrgenommen und über eine Suchmaschine nicht gefunden hätte“, sagt Angela Loboda. Sie ist eine von 40 Informatikstudentinnen und Informatikstudenten, die an dem diesjährigen IT-Speed-Dating teilgenommen haben, welches das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik jedes Frühjahr veranstaltet.

    Beim IT-Speed-Dating haben die Studierenden die Gelegenheit, reihum für je fünf Minuten mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus regionalen Unternehmen zu sprechen, sich vorzustellen.

    „Das IT-Speed-Dating ist ein interessantes Format, um die Universität mit der Wirtschaft zu verknüpfen“, sagt Professorin Julia Rieck. Seit einem Jahr forscht und lehrt sie als Professorin für Betriebswirtschaftslehre in Hildesheim. Zuvor war die Wissenschaftlerin in der Wirtschaft tätig.

    Sie befasst sich in der Forschung mit der Produktion, Logistik, Projektplanung und Ressourcenplanung, mit Produktionsprozessen und Produktionssystemen, mit Transportabläufen und Transportnetzwerken sowie mit Material‐ und Informationsflüssen und wie diese geplant und gesteuert werden. „Ich untersuche die Logistik, Tourenplanung und Produktionsprozesse in der Wirtschaft. Wie werden Maschinen belegt, wie kann ein Unternehmen den Umgang mit Energieressourcen optimieren? Wie wandern Waren von A nach B? Ich beschäftige mich gerade viel mit LKW-Transport und nachhaltigem Logistikmanagement. Bei all diesen Prozessen spielt IT stark mit hinein, Unternehmen müssen große Datenmengen verarbeiten und vernetzt arbeiten“, so Rieck.

    Überall ist Software, überall sind Daten, überall ist Informationsaustausch. Die regionale Wirtschaft, so die Wissenschaftlerin, habe „massives Interesse, unsere IT-Studierenden kennenzulernen“.

    Interessante Aufgabenstellungen in der regionalen Wirtschaft

    „Den meisten Studierenden sind interessante Aufgabenstellungen wichtig, und eine gute Arbeitsatmosphäre, weniger der große Unternehmensname“, sagt Felix Hahne. Und so haben gerade regionale mittelständische Unternehmen die Chance, beim IT-Speed-Dating „in die Köpfe unserer Studierenden zu gelangen“.

    Das bestätigt Marc Herbach. Er studiert Wirtschaftsinformatik. „Ich möchte während meines Wirtschaftspraktikums vor Ort erfahren, wie eine Unternehmensstruktur aufgebaut ist und wie ein Betrieb erfolgreich arbeitet“, sagt der Student. „Das  Wirtschafts-praktikum ist eine Schnittstelle zwischen Theorie und Praxis, ich kann in den zehn Wochen einen vernünftigen Einblicke erhalten und werde in das Unternehmen eingebunden, das hilft mir für meinen weiteren Berufsweg sehr weiter.“

    Nach drei Stunden IT-Speed-Dating und zwei Dutzend Gesprächen halten Funda Akpulat und Antonia Schulz, beide Studentinnen im 5. Semester, einen Stapel an Informationen in den Armen. „Das IT-Speed-Dating ist eine gute Chance, sich den Unternehmen vorzustellen“, sagt Akpulat. „Es ist relativ schnell im Gespräch klar, ob es passt, ich suche einen Praktikumsplatz im betrieblichen Bereich, zum Beispiel Controlling.“

    Gerade unter den kleinen mittelständischen Unternehmen seien viele Firmen dabei, die „Chancen bieten“, sagt Funda Akpulat. „Erst einmal denkt man an die großen Firmennamen. Nach fünf Minuten Gespräch mit kleinen Betrieben, die man bisher nicht kennt, merkt man: Das ist eine gute Option.“ Die Unternehmen erstellen Stellenprofile, bieten vielfältige Plätze an, „so läuft die Recherche nach einem Praktikumsplatz viel schneller ab, als wenn ich mich im Internet auf die Suche begebe“, sagt Antonia Schulz.

    Aus den Praktika entstehen nicht selten Werkstudententätigkeiten, Projekt- und Abschlussarbeiten oder auch feste Arbeitsverhältnisse. Für einige Partnerunternehmen ist das Vorhandensein der IT-Studiengänge in Hildesheim zum wichtigen Standortfaktor geworden, sagt Felix Hahne.  „Das IT-Speed Dating kann als ein Beitrag der Universität Hildesheim zur Bekämpfung des IT-Fachkräftemangels angesehen werden.“

    Interview

    „Wir wollen am Puls der Zeit bleiben“

    Interview mit dem Hildesheimer Unternehmer Tobias Eierund

    Das Textilunternehmen Eierund wurde vor etwa 100 Jahren in Algermissen gegründet, 1961 erfolgte die Eröffnung in Hildesheim. Heute arbeiten etwa 45 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in dem Unternehmen. Besonders innovativ sei der Online-Shop, der bereits vor zehn Jahren online ging und mittlerweile im Hosen-Bereich europaweit großen Anklang findet, sagt Tobias Eierund. Im Interview spricht der Unternehmer über die Chancen des Universitätsstandortes für die regionale Wirtschaft.

    Herr Eierund, Sie leiten ein Unternehmen in Hildesheim und nehmen am IT-Speed-Dating teil. Wie fällt die erste Bilanz aus, wie sinnvoll ist das Format?

    Sehr sinnvoll. Es werden Studentinnen und Studenten auf uns aufmerksam, die noch nie von uns gehört haben und wir können aus Erfahrung sagen, dass die Überraschung dann doch zumeist groß ist, wenn wir unsere Praktikumsmöglichkeiten vorstellen.

    Welchen Vorteil erfahren Sie, wenn Sie nicht nur eine Bewerbung schriftlich lesen, sondern die jungen Menschen im Gespräch kennen lernen können?

    Schon die ersten 5 Minuten des Gesprächs reichen für beide Seiten, um einen Trend zu bekommen ob ein Praktikum sinnvoll ist oder nicht. Eine schriftliche Bewerbung allein reicht hier meistens nicht aus.

    Was können IT-Studentinnen und IT-Studenten bei Ihnen im Unternehmen erlernen und welche Voraussetzungen sollten sie mitbringen?

    Die Facetten der Praktika bei uns im Haus sind vielfältig und gehen von der Analyse bis hin zur Programmierung. In der Regel reichen die Programmierkenntnisse aus den Vorlesungen aus, um bei uns einen Einstieg zu finden. Java, html und php Kenntnisse sind von großem Vorteil. Die Studenten lernen die Strukturen eines Unternehmens kennen und eigenständiges Arbeiten. Je nach Praktikumsthema werden die Kenntnisse vertieft, dies kann zum Beispiel auch das Erlernen einer neuen Programmiersprache wie php sein.

    Mit welchen Aufgaben haben sich IT-Studierende bisher befasst?

    Wir hatten im letzten Jahr fünf Praktikanten bei uns im Haus. Jeder hat sein eigenes Praktikumsthema und hat dieses von A bis Z bearbeitet. Ein Thema ist zum Beispiel der Usability-Test des Frontends unseres Online-Shops und ein anderes Projekt ist die Programmierung eines Größenfilters für unseren Online-Shop.

    Welche Bedeutung hat für die Unternehmensentwicklung die Digitalisierung? Wo erhoffen Sie sich seitens der Universität Impulse, etwa im Bereich der Fachkräfte, im Wissenstransfer?

    Digitalisierung ist das derzeitige Hauptthema unserer Arbeit. Sowohl Fachkräfte als auch Informationsveranstaltungen sind von Nöten, um am Puls der Zeit zu bleiben.

    Die Fragen stellte Isa Lange.

    Kurz erklärt:

    Informatik in Hildesheim studieren

    In Hildesheim studieren derzeit knapp 800 IT-Studentinnen und IT-Studenten. Die Studentinnen und Studenten lernen, wie man große Informationsmengen managt und höchst performante Algorithmen umsetzt. Absolventinnen und Absolventen der „Angewandten Informatik“ beherrschen moderne Technologien der Softwareentwicklung. Das Auffinden relevanter Informationen ist heute eine Kernherausforderung in vielen Berufen. Im Studiengang „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ werden Studierende optimal auf diese Herausforderung vorbereitet, sie verknüpfen Inhalte der Informatik und der Informationswissenschaft. Absolventinnen und Absolventen des Studiengangs „Wirtschaftsinformatik“ verbessern Unternehmensprozesse mit IT und entwickeln neue digitale Geschäftsmodelle.

    IT in Hildesheim studieren:
    Die Bewerbung um einen Bachelorstudienplatz ist bis zum 1. März 2019 möglich

    Wie läuft das IT-Speed-Dating ab?

    Das seit 2013 jeweils zu Jahresbeginn durchgeführte „IT-Speed Dating“ hat sich als sehr beliebtes und erfolgreiches Instrument zur Anbahnung von Praktika erwiesen. Im Fünf-Minuten-Takt wechseln die Studierenden die Stationen und lernen die Unternehmen kennen und umgekehrt. Die Studierenden haben eine standardisierte Kurzbewerbung dabei, die Unternehmen konkrete Praktikumsangebote für 2019.

    Ansprechpartner:

    Fragen zum Wirtschaftspraktikum und IT-Speed Dating beantwortet Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim (Telefon 05121 883 40514, E-Mail: hahne[at]bwl.uni-hildesheim.de).

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    Pressemeldungen Informatik Betriebswirtschaft Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Fachbereich 4 Mathematik & Angewandte Informatik
    news-16069 Wed, 30 Jan 2019 07:23:09 +0100 Beitrag im Electronic Markets Journal https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/beitrag-im-e/ Der Beitrag "Software tools for business model innovation: Current state and future challenges" wurde zur Veröffentlichung in Electronic Markets angenommen. Der von Daniel Szopinski (Universität Paderborn), Thorsten Schoormann, Thomas John, Ralf Knackstedt und Dennis Kundisch verfasste Beitrag "Software tools for business model innovation: Current state and future challenges" wurde bei der Zeitschrift Electronic Markets zur Veröffentlichung angenommen. Der Beitrag befasst sich mit Softwarewerkzeugen für die Entwicklung von Geschäftsmodellen, leitet eine Taxonomie von Softwarefunktionen ab und analysiert die Relationen dieser Funktionen. Aufbauend auf den Ergebnissen wird abschließend eine Forschungsagenda für diese Klasse von Softwaretools aufgestellt.

     

    Reference:

    Szopinski, D., Schoormann, T., John, T., Knackstedt, R. und Kundisch, D. (2019/forthcoming): Software tools for business model innovation: Current state and future challenges. Electronic Markets. https://doi.org/10.1007/s12525-018-0326-1 

    Abstract:

    "Software tools for business model development hold great promise for supporting business model innovation, but nonetheless, virtually no design-relevant knowledge exists concerning the functions that such tools should possess. As a result, practitioners lack guidance for choosing software tools, and researchers lack a foundation for advancing knowledge on these tools in a cumulative way. To address these issues, we synthesize knowledge from research on software tools for business model development and adjacent fields with the results of an analysis of 24 software tools from practice. Our contribution is threefold. First, we provide a comprehensive taxonomy that identifies 43 characteristic functions of software-based business model development tools. Second, we provide a classification of existing software tools for the taxonomy and, on this basis, third, we derive an agenda for future research. We thus support practitioners’ decision making on tool (re-)design and investment, and provide the foundation for a cumulative stream of research on software tools for business model development."

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16020 Mon, 21 Jan 2019 11:32:59 +0100 Neue E-Ressourcen aus dem Universitätsnetz verfügbar https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/neue-e-resso/ Auch dank der Initiative von Frau Prof. Julia Rieck konnten zum Beginn des Jahres viele neue E-Ressourcen beschafft werden, die den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Fachbereichs 4 und den Studierenden zur Verfügung stehen. Darunter fallen der Zugriff auf die EBSCO-Datenbank, Artikel aus zentralen IEEE-Zeitschriften sowie ausgewählte E-Books von Wiley und Springer. Für den Zugriff auf die entsprechenden Ressourcen ist die Nutzung eines Endgerätes mit IP aus dem Universitätsnetzwerk (z.B. über WLAN, Bibliothekscomputer oder VPN-Verbindung) notwendig. Auf die EBSCO-Datenbank, die sehr viele Zeitschriftenartikel, Statistiken und Unternehmensprofile enthält, kann über die folgenden Links zugegriffen werden:

    Das IEEE-Abonnement kann über folgenden Link aufgerufen werden (https://ieeexplore.ieee.org) und umfasst die folgenden Zeitschriften:

    • IEEE Intelligent Systems Magazine
    • IEEE Trans. on Knowledge and Data Engineering
    • IEEE Trans. on Neural Networks and Learning Systems
    • IEEE Trans. On Power Systems
    • IEEE Trans. on Software Engineering
    • IEEE Software Magazine
    • IEEE Trans. on Systems, Man, and Cybernetics: Systems
    • IEEE Systems, Man, and Cybernetics Magazine
    • IEEE Trans. on Big Data
    • IEEE Trans. on Engineering Management
    • IEEE Trans. on Pattern Analysis and Machine Intelligence
    • IEEE Trans on Sustainable Computing
    • IEEE Trans. On Sustainable Energy
    • IEEE Trans. on Visualization and Computer Graphics

    (Ausgewählte) E-Books von Wiley können über folgenden Link aufgerufen werden: https://onlinelibrary.wiley.com/

    Springer E-Books aus der Serie "Economics and Finance" 2019 sind über den folgenden Link verfügbar: http://rzblx10.uni-regensburg.de/dbinfo/detail.php?titel_id=100988&bib_id=ub_s

    Wie Sie eine VPN-Verbindung zum Zugriff auf die Ressourcen mit Endgeräten außerhalb der Universität aufbauen können, wird hier erläutert.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16019 Mon, 21 Jan 2019 10:06:33 +0100 Abschlussbuch zum BMBF-Verbundprojekt "EOL-IS" erschienen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/abschlussbuc/ Das Abschlussbuch für das Verbundforschungsprojekt "EOL-IS" ist nun unter dem Titel "Umwidmung und Weiterverwendung von Traktionsbatterien - Szenarien, Dienstleistungen und Entscheidungsunterstützung" bei Springer Vieweg erschienen. Im Rahmen von "EOL-IS" wurde von 2013 bis 2017 an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster und an weiteren Standorten erforscht, welche Optionen sich für die Weiterverwendung von Traktionsbatterien aus Elektroautos nach ihrem automobilen Leben ergeben und wie sich auf diesen gebrauchten Batterien basierende Geschäftsmodelle konkret durch Dienstleistungen unterstützen lassen. Unser Mitarbeiter Sebastian Bräuer war maßgeblich an dem Projekt beteiligt, hat seine Dissertation zu einem Themenkomplex des Forschungsprojektes verfasst und auch für das Abschlussbuch mehrere Kapitel mitverfasst. Weitere Informationen zum Verbundprojekt "EOL-IS" erhalten Sie auf der offiziellen Projektwebseite.

    Hier können Sie das Buch als eBook oder Hardcover direkt bei Springer erwerben.

    Klappentext:
    Das vorliegende Fachbuch entwickelt neue Konzepte und Lösungen für die Umwidmung und Weiterverwendung von Traktionsbatterien, die in der E-Mobilität zum Einsatz kamen. Dabei werden ausgewählte Weiterverwendungsszenarien detailliert, technische und betriebswirtschaftliche Herausforderungen betrachtet sowie neue Konzepte und Informationssysteme entwickelt. Das Fachbuch integriert hierzu technische Grundlagen der Batterieforschung, eine wirtschaftswissenschaftliche Betrachtung der Umwidmung und Weiterverwendung von Traktionsbatterien sowie die Konzeption und Implementierung prototypischer Software-Lösungen. Hierdurch wird ein ganzheitlicher Einblick in das Themenfeld gegeben und neue Impulse für die Energiewende entwickelt. Während  ihrer Nutzung in Elektrofahrzeugen altern Traktionsbatterien durch Lade- und  Entladevorgänge sowie über die Zeit. Alterungseffekte resultieren in einer  sinkenden Reichweite sowie einer verringerten Beschleunigungswirkung und  Ladeleistung des Fahrzeugs, so dass ein Austausch der Batterie erforderlich sein kann. Allerdings kann eine gebrauchte Traktionsbatterie häufig noch in anderen  Szenarien zum Einsatz gebracht werden. Weiterverwendungsszenarien schließen etwa  einen Einsatz der Batterie als Hausspeicher für Solaranlagen oder eine Verwendung in Batteriegroßspeichern ein und können betriebswirtschaftlich attraktive Einnahmequellen darstellen.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-16049 Tue, 15 Jan 2019 16:59:00 +0100 Vortrag zu "Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit" https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/vortrag-zu/ Am 15. Januar 2019 referiert Univ.-Prof. Dr. Ralf Knackstedt im Rahmen der Ringvorlesung 'Kultur, Konsum und der digitale Wandel' über den Themenschwerpunkt 'Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit'. Am 15. Januar 2019 referiert Univ.-Prof. Dr. Ralf Knackstedt im Rahmen der Ringvorlesung 'Kultur, Konsum und der digitale Wandel' über den Themenschwerpunkt 'Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit'.

    Im Wintersemester (2018/2019) lädt die Forschungsstelle Konsumkultur zur Ringvorlesung Kultur, Konsum und der digitale Wandel ein. Zu den Vortragenden zählen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlicher aus allen vier Fachbereichen der Universität Hildesheim sowie renommierte Gäste. Ziel der Vorlesungsreihe ist es den digitalen Wandel im Spannungsfeld technologischer, ökonomischer und kultureller Transformation zu fokussieren und dabei die Digitalisierung sowohl als Treiber wie auch als Effekt kultureller und aufmerksamkeitsökonomischer Veränderungen zu zeigen.

    Am Dienstag den 15. Januar berichtet Univ.-Prof. Dr. Ralf Knackstedt im Rahmen dieser Ringvorlesung über aktuelle Trends und Forschungsergebnisse (insbesondere aus dem Innovationsverbund SmartHybrid), die die Bereiche der Geschäftsmodellentwicklung sowie der Reflektion von ökonomischen, ökologischen und sozialen Nachhaltigkeitsaspekten in Geschäftsmodellen adressieren. Dabei werden vor allem Anwendungsfälle und Werkzeuge zur systematischen Entwicklung neuer Geschäftsmodelle präsentiert sowie entsprechende Angebote des „Zentrum für Digitalen Wandel“ aufzeigt.   

     

    Anfragen zu den Vortragsfolien richten Sie bitte an Ralf Knackstedt und/oder Thorsten Schoormann.

    Weitere Informationen zur Ringvorlesung finden Sie hier.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-16027 Thu, 06 Dec 2018 07:56:00 +0100 ISUM auf der Arbeitsforschungstagung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-5/ Die Arbeitsforschungstagung in Stuttgart zeigt auf, wie die Digitalisierung der Arbeit beeinflusst werden kann, so dass die digitale Vernetzung nicht den Menschen lenkt sondern die digitale Vernetzung aktiv genutzt und gestaltet wird. Das BMBF-geförderte Projekt „InDeKo.Navi“ wurde hierzu eingeladen die Ergebnisse aus dem Projekt an einem eigenen Stand auszustellen. Dabei stellte Herr Julien Hofer das entwickelte Forschungsportal für den Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ interessierten Tagungsteilnehmern vor. Das Portal stellt diverse Forschungsergebnisse und –projekte dar, die sich mit dem betrieblichen Kompetenzmanagement im demografischen Wandel beschäftigen. Neben der Darstellung, wo diese Projekte verortet sind und wer dort der Ansprechpartner ist bietet es weitere Analysemöglichkeiten, wie bspw.

    Quantitative Analysen die über den Datenbestand, welche dann in Form von Kuchendiagrammen visualisiert werden. Das Portal bietet unterschiedliche Informationen. Dies geht von den Ansprechpartnern einzelner Projekte über die Kontaktinformationen der Transferpartner bis hin zu verlinkten Publikationen.

    Das Forschungsportal wurde als Open Source Projekt entwickelt und auf dem Content-Management-System Drupal aufgebaut. Dabei waren u.a. mehrere Studierende der Universität Hildesheim im Rahmen von IT-Studienprojekten, welche von der Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung geleitet wurden, an der Entwicklung beteiligt. Des Weiteren wurde auf einen intensiven Austausch mit der Entwickler-Community geachtet, welches sich zuletzt in der Einladung als Speaker zur DrupalEurope wiederspiegelte. Die Kernidee des Portals, ist die modularisierte Infrastruktur, die für weitere Portale genutzt werden kann ohne über viel technische Know-how zu verfügen. Einen Überblick über die Portalfunktionen findet sich in der Broschüre x.Navi.

     

    Ein weiteres zentrales Ergebnis des Projektes ist die Buchreihe „Kompetenzmanagement in Organisationen“, welche im Springer-Verlag erscheint (Link: https://www.springer.com/series/15234). Diese Reihe wird von Frau Prof. Dr. Simone Kauffeld (TU Braunschweig), Frau Prof. Dr. Inga Truschkat (Uni Hildesheim) und Herrn Prof. Dr. Ralf Knackstedt (Uni Hildesheim) herausgegeben. In dieser Reihe werden u.a. neue Konzepte, Instrumente und Werkzeuge zum Kompetenzmanagement vorgestellt.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14826 Mon, 03 Dec 2018 07:48:18 +0100 Forschungsbeitrag auf der ICIS 2018 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe/ Auf der International Conference on Information Systems (ICIS) in San Francisco (USA) präsentiert Thorsten Schoormann einen Forschungsbeitrag zur Gestaltung von Softwarewerkzeugen für die Entwicklung von nachhaltigen Geschäftsmodellen. Unter dem Leitgedanken „Bridging the Internet of People, Data, and Things“ bietet die ICIS einen Rahmen für die Präsentation von Forschungsergebnissen vor einem einschlägigen, internationalen Fachpublikum sowie für ausführliche Diskussionen der Resultate.

    Auf der Basis von aktuellen Ergebnissen aus dem Projekt SmartHybrid, ist die Abteilung mit einem gestaltungsorientierten (Design Science) Artikel vertreten:

    Schoormann, T., Behrens, D. und Knackstedt, R. (2018): The Noblest Way to Learn Wisdom is by Reflection: Designing Software Tools for Reflecting Sustainability in Business Models. In: Proceedings of the International Conference on Information Systems (ICIS), San Francisco, USA.

     

    Abstract des Artikels:

    Business models can boost fundamental changes in behavior to act more economically, ecologically, and socially. To support the development of such business models, various approaches like business model notations and software tools have been proposed. However, while most of these approaches focus on economic aspects, ecological and social sustainability is rather neglected. In this article, we report on a design science study, in which we explore how to design information systems that effectively facilitate reflection of sustainability in business models in a multidimensional manner. Drawing on theoretical work, we iteratively derive design requirements and design principles as well as implement them in the form of a software prototype to demonstrate the feasibility. Doing so, we aim to contribute to the design knowledge that can be projected into concrete IT-artifacts and help practitioners to reflect sustainability already during the construction of a business model or during the analysis of existing ones.

     

    Weitere Informationen:https://icis2018.aisconferences.org/

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-15804 Mon, 26 Nov 2018 11:00:00 +0100 Forschung von Professorin Julia Rieck und Professor Boris Girnat https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschung-von-professorin-julia-rieck-und-professor-boris-girnat/ Wie lernen Menschen Mathematik? Wie werden Produktionsprozesse in der Wirtschaft gesteuert? Professorin Julia Rieck befasst sich in der Forschung mit Fertigungsabläufen und Ressourcenplanung. Professor Boris Girnat forscht und lehrt in der Mathematikdidaktik. Seit dem Sommersemester 2018 forscht und lehrt Prof. Dr. Julia Rieck am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim. Die Wissenschaftlerin wurde auf die Professur für Betriebswirtschaftslehre berufen. Sie forscht in den Bereichen Produktion, Logistik, Projekt- und Ressourcenplanung sowie Transportabläufe. Sie untersucht zum Beispiel, vor welchen Herausforderungen mittelständische Spediteure, große Logistikkonzerne oder Industrie- und Handelsunternehmen stehen: Im Zeitalter der Digitalisierung muss jedes Unternehmen in der Lage sein, seine internen Systeme mit denen anderer zu koppeln.

    „Da sich die Universität Hildesheim durch eine hervorragende Vernetzung mit regionalen, überregionalen und internationalen Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft auszeichnet, ist Hildesheim ein idealer Ort für meine Forschung und Lehre“, sagt Rieck. Julia Rieck, geboren in Göttingen, studierte Wirtschaftsmathematik in Göttingen, Bordeaux und Hamburg. Es folgte die Promotion und Habilitation an der Technischen Universität Clausthal im Fach Betriebswirtschaftslehre.

    Prof. Dr. Boris Girnat lehrt und forscht seit 2018 als Professor für Mathematik in Hildesheim und bildet in Hildesheim Mathematiklehrerinnen und Mathematiklehrer aus. Zuvor hat er an der PH Nordwestschweiz gearbeitet. Girnat hat Mathematik, Philosophie und Politikwissenschaft für das Höhere Lehramt an der TU Braunschweig studiert.

    Der Mathematikdidaktiker Boris Girnat beschäftigt sich mit der Frage, wie Menschen Mathematik lernen, und entwickelt auf dieser Grundlage Hilfen für den Mathematikunterricht –  etwa Lehrmaterialien, Schulbücher oder Vorschläge für die Gestaltung der Lehrpläne.

    Wie viel Anwendung braucht die Mathematik? Mit mehr Bezug zur Realität soll der Mathematikunterricht die Freude am Fach wecken. Aber mittlerweile leidet der Mathematikunterricht auch unter einem Zwang zur Anwendung. Anstatt den Bezug zum Alltag zu erzwingen, sollte sich der Mathematikunterricht in Schulen auch auf die innermathematische Welt der Zahlen, Terme und Figuren einlassen, sagt Professor Boris Girnat. Denn Schülerinnen und Schülern fehlt vermehrt das innermathematische Grundwissen. Selbst Studienanfänger haben Schwierigkeiten mit einfachen mathematischen Verfahren wie der Bruch- und Prozentrechnung oder dem Dreisatz und der Termumformung. Ihnen fehlen „innermathematische Routinetechniken“.

    Antrittsvorlesungen

    Die Universität Hildesheim lädt zu zwei Antrittsvorlesungen ein: Professorin Julia Rieck spricht über optimale Fertigungsabläufe, Prozesse und Transporte und die „Lösungsfindung mit Methoden des Operations Research“. Thema des Vortrages von Professor Boris Girnat ist die Forschung in der Mathematikdidaktik. Der Mathematiker nimmt die Zuhörer mit auf einen Streifzug durch aktuelle Projekte. Die beiden öffentlichen Antrittsvorlesungen finden am Mittwoch, 21. November 2018, im Hörsaal 4 im Forum am Hauptcampus der Universität Hildesheim statt.

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    news-15803 Mon, 26 Nov 2018 10:01:00 +0100 Universität Hildesheim gründet Zentrum für Digitalen Wandel https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/universitaet-22/ Im „Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“ befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive. Die Universität Hildesheim hat am Donnerstag, 22. November 2018, das Zentrum für Digitalen Wandel gegründet. Im „Zentrum für Digitalen Wandel / Center for Digital Change“ befassen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit der Grundstruktur, der Komplexität und den Chancen und Risiken des digitalen Wandels aus technischer sowie sozial-, kultur- und geisteswissenschaftlicher Forschungsperspektive.

    Im Rahmen der Gründungsfeier sprachen Universitätspräsident Professor Wolfgang-Uwe Friedrich über „Digitalisierung an der Universität Hildesheim“ und Staatssekretär Stefan Muhle aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Verkehr und Digitalisierung über „Digitalisierung in Niedersachsen“.

    „Der Digitale Wandel verändert unser Leben in einer Weise, wie es ähnlich die Erfindung des Buchdrucks und die Industrielle Revolution getan haben. Die Universität Hildesheim hat sich darauf verständigt, die Digitalisierung als eines von vier Leithemen – neben Bildung, Kultur und Diversität – in ihre Entwicklungsplanung aufzunehmen“, sagt Universitätspräsident Friedrich. Das Zentrum ist das Ergebnis eines bottom-up-Prozesses von engagierten Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen, die seit Jahren den digitalen Wandel erforschen – von der Informatik über die Politikwissenschaft bis zur Computerlinguistik. Sie bringen diese Kompetenzen im Zentrum zusammen, sagte Friedrich.

    „Im Namen der niedersächsischen Landesregierung gratuliere ich Ihnen zur Gründung des Zentrums für Digitalen Wandel. Mit viel Offenheit gehen Sie an das Thema heran. Die Universität Hildesheim hat zum Beispiel in der Informatikausbildung mit dem Master of Science 'Data Analytics' bereits heute einen Magneten. In der Politikwissenschaft beschäftigt sich das Team um Professorin Marianne Kneuer seit Jahren mit dem Thema 'Demokratie und Internet'. In der digitalen Demokratie könnten wir in Niedersachsen vorangehen und ja zum ersten Bundesland werden, in dem wir digital wählen. Frau Kneuer, darüber sollten wir sprechen. Von diesem Gründungstag des Zentrums für Digitalen Wandel geht ein mutiges Signal aus. Sie sagen nicht: Man müsste mal. Sondern: Sie machen! Ich will Sie nach Kräften unterstützen“, sagte Staatssekretär Stefan Muhle.

    Anschließend stellte der Gründungsvorstand – der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt, der Computerlinguist Professor Ulrich Heid und die Politikwissenschaftlerin Professorin Marianne Kneuer – das neue Zentrum vor. Als Zentrum wollen wir erklären und aufklären, so dass weder überzogener Alarmismus noch Hype unsere Debatten über den digitalen Wandel prägen, so Professorin Marianne Kneuer. 

    Zahlreiche Forscher und Forscherinnen haben sich für Hildesheim als Arbeitsort entschieden und teilen hier ihr Wissen, damit sich die Gesellschaft in der digitalen Zukunft und Gegenwart zurechtfindet. Der Computerlinguist Professor Ulrich Heid etwa erhielt Rufe an mehrere Universitäten und hat sich für Hildesheim entschieden.

    Die Schriftstellerin Kathrin Passig hielt den Festvortrag „Trial und sehr viel Error: Netzgemeinschaften als Politiklabor“. Über die Gesellschaft im Zeitalter der Digitalisierung debattierten der Bibliothekar Ewald Brahms, der Literaturwissenschaftler Guido Graf, der Informatiker Professor Lars Schmidt-Thieme, die Informationswissenschaftlerin Professorin Christa Womser-Hacker und die Sozialpädagogin Professorin Inga Truschkat. Steffen Gurr, Redaktionsleiter von NDR online, moderierte die Diskussion.

    Im Zentrum versammeln sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus unterschiedlichen Disziplinen – von Computerlinguistik, Soziologie, Psychologie und Politikwissenschaft über Unterrichtsforschung und Medienkulturwissenschaft bis Informatik, Softwareentwicklung und maschinellem Lernen.

    Die inhaltliche Debatte wurde während einer öffentlichen Fachtagung am Freitag, 23. November 2018,  fortgeführt. Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Bürgerinnen und Bürger sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus regionalen Unternehmen erhielten die Chance, sich über spannende aktuelle Fragestellungen zum Digitalen Wandel vor Ort zu informieren. Die Universität Hildesheim freut sich über den Austausch mit dem lokalen Umfeld aus Wirtschaft, Kultur und Gesellschaft und möchte diesen fortführen.

    Themen der Workshops sind unter anderem:

    • Zukunftsperspektiven für die Digitale Wirtschaft (Adaptive Systeme und Datenschutz, Smart Systems, Produkt-Innovation)

    • Öffentlichkeit im digitalen Zeitalter

    • Politikforschung mit digitalen Kommunikationsdaten

    • Digitalisierung an Schulen

    • Wieviel Digitalisierung braucht der Mensch?

    • Kulturrezensionen im Digitalen Wandel

    • Digitale Daten in Geographie und Umweltwissenschaften

    • Arbeiten und Lernen 4.0

    • Virtual Reality Games made in Hildesheim: Auf einer 3x3m-Spielfläche können Sie mit einer Virtual-Reality-Brille erfahren, wie man sich in der virtuellen Welt grenzenlos bewegen kann.

    Programm der Gründungsfeier und Tagung

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    Migrationspolitik Präsidentin Pressemeldungen Fachbereich 1 Sozialwissenschaften Politik Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Informatik Maschinelles Lernen Startseite Forschung Zentrum für Digitalen Wandel Präsident
    news-15748 Tue, 13 Nov 2018 12:07:00 +0100 „Wer gründet, braucht eine klare Idee und Entschlossenheit“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wer-gruendet-braucht-eine-klare-idee-und-entschlossenheit/ Schon einmal darüber nachgedacht, zu gründen? Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche können sich während einer Themenwoche über Gründungen informieren mit Gründerinnen und Gründer austauschen und Netzwerke ausbauen. „Eine klare Idee, Entschlossenheit und ein Netzwerk an Partnern ist wichtig für eine Gründung“, sagt der Hildesheimer Absolvent Patrick Gericke. Er arbeitet heute als freischaffender Regisseur und spricht im Interview über seine Gründungserfahrungen. Während einer Themenwoche an der Universität Hildesheim können sich Studentinnen und Studenten und Lehrende über Gründungen informieren. In kostenlosen Workshops und Diskussionsrunden entwickeln sie vom 12. bis 17. November 2018 eigene Geschäftsideen, informieren sich über die Chancen und Möglichkeiten einer Unternehmensgründung und erweitern ihr Netzwerk. Studentinnen und Studenten können eigene Geschäfts- oder Projektideen mit Fachleuten der Gründungsszene diskutieren und weiterentwickeln. Gründer und Gründerinnen berichten in der Aktionswoche zudem aus ihrem Unternehmensalltag und diskutieren über die Bedeutung von Lehrerinnen und Lehrern, die bei Jugendlichen und Kindern das Interesse und den Gründergeist wecken können.

    Die Universität Hildesheim unterstützt mit der Themenwoche die Gründerinnen und Gründer der Zukunft. Der Hildesheimer Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis und die Wirtschaftspsychologin Dr. Astrid Lange gehören gemeinsam mit den Studenten Lukas Sontheimer und Robert Rathke zu dem Team, das die Aktionswoche in Hildesheim seit 2015 einmal im Jahr organisiert. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche sowie Interessierte aus der Stadt können kostenlos teilnehmen.

    Die „Gründerwoche Deutschland“ ist bundesweit die größte Aktion, um Unternehmertum und Gründergeist zu stärken. Die Universität arbeitet dabei mit der HAWK, der IHK und HI-REG, der Gemeinschaftsinitiative „Mittelstand: Fit für die Zukunft!“ und weiteren Partnern zusammen.

    Gründergeist wecken: Themenwoche an der Universität

    „Wer gründet, braucht eine klare Idee, Entschlossenheit und ein Netzwerk an Partnern“

    Interview mit dem Gründer Patrick Gericke

    Patrick Gericke, 47, studierte „Kulturwissenschaften und ästhetische Kommunikation“ an der Universität Hildesheim. „Während des Studiums waren Professor Jan Berg und Professor Hanns-Josef Ortheil meine Leuchttürme“, sagt Gericke. Heute arbeitet er als freischaffender Regisseur, Autor und Producer für TV und Werbung. Im Kern arbeitet er die meiste Zeit alleine. In den diversen Projektphasen schließt man sich dann aber mit unterschiedlichen Spezialisten zusammen, etwa Designer, Cutter, Kameraleute, Sprecher und Redakteuren. Im Interview spricht er über Unternehmertum und Selbstständigkeit.

    Kurz und kompakt: Was haben Sie wann gegründet? Was bewirken Sie mit Ihrer Gründung heute?

    Nach dem Studium war ich sieben Jahre in einer Festanstellung in der Marketing-Agentur der Mediengruppe RTL als Producer. Nachdem ich das Gefühl hatte den Markt ein wenig zu kennen und mich sicher genug fühlte, habe ich 2007 gekündigt, um mich selbstständig zu machen. Persönlich fühle ich mich freier, habe mehr Zeit, mehr Spaß, mehr Abwechslung, mehr Verantwortung. Es fühlt sich nicht mehr wie ein Job an.

    Wie sieht ein typischer Arbeitstag als Gründer aus?

    Ich arbeite jetzt seit elf Jahren auf eigene Rechnung. Fazit der letzten Jahre: es gibt keinen typischen Arbeitstag. Was auch der Hauptgrund ist, warum ich mich selbstständig gemacht habe. Einen typischen Arbeitsalltag hatte ich in der Festanstellung. Heute sitze ich den einen Tag am Rechner, arbeite an Konzepten und Treatments, einen anderen Tag laufe ich am Set herum, sitze im Schnitt, in Meetings, bei Sprachaufnahmen, im Studio mit Musikern, beim Casting, Präsentationen beim Kunden, am Telefon, bin auf der Suche nach Locations, sitze beim Motiondesigner im Keller.

    Bitte erinnern Sie sich an die Anfänge: Wie entstand die Idee, zu gründen?

    Ich hatte keine Lust mehr auf starre Strukturen, Absehbarkeit, auf Sicherheit bedachte Chefs und Zeiterfassung.

    Und wie haben Sie den Übergang geschafft, von der Idee zur tatsächlichen Gründung? Welche Schritte gehörten dazu?

    Eine klare Idee, Entschlossenheit, ein wenig finanzielle Rücklage nimmt den Druck aus der Sache und wichtig: ein großes Netzwerk an Partnern, sowie potentiellen Kunden.

    Gab es Unterstützer, wer hat Ihnen mit Ratschlägen oder Erfahrungen geholfen?

    Das Arbeitsamt hatte ein Angebot für Gründer. Man war aus dem Anspruch auf Arbeitslosenhilfe heraus, bekam dafür aber ein zweistündiges Seminar und ein paar Monate finanzielle Unterstützung. Ansonsten habe ich mit meinem Arbeitgeber offen gesprochen und dann im gegenseitigen Einvernehmen den Status gewechselt.

    Was möchten Sie mit Ihrer Arbeit in der Gesellschaft bewirken?

    Welchen Nutzen hat Werbung? Welchen Auftrag hat Fernsehen in unserer Gesellschaft? Das sollen andere bewerten. Ich habe Spaß an meinem Job. Und wenn mir ein Film gelingt, hoffe ich, dass er auch andere Menschen unterhält.

    Welche Chance ergeben sich aus der Gründung, wenn man etwas völlig neu aufbaut und entwickelt?

    Man bleibt wach.

    Und mit welchen Risiken leben Sie?

    Meine Planung geht oft nur ein paar Tage, maximal ein paar Wochen in die Zukunft, die Projekte sind meist nur mündlich fixiert, in der TV-Branche ist es oft unverbindlich. Ich habe keine Rahmenverträge oder ähnliches. Es kann jederzeit vorbei sein. Die Maxime lautet: „Du bist immer nur so gut, wie dein letzter Film.“ Ist ein Projekt schlecht gelaufen, aus welchem Grund auch immer, ist der Kunde weg.

    Wie sind Ihre Erinnerungen an den Studienort Hildesheim? Gab es Kommilitonen, die damals auch an eine Unternehmensgründung dachten?

    In meinem kulturwissenschaftlichen Umfeld hatte ich nicht das Gefühl, das eine Festanstellung das oberste Ziel war. Im Prinzip waren wir alle mehr oder weniger „Künstler“ und „Freigeister“ und wollten es auch bleiben. Wie man das Leben nach dem Studium weiter führen könnte, darüber haben wir uns wenig konkrete Gedanken gemacht. Alle haben ja neben dem Studium bereits ihre eigenen Projekte realisiert, Förderungen beantragt, kleine Aufträge an Land gezogen, in Bands gespielt. Der Übergang in das Berufsleben war fließend. Meine erste (und einzige) Anstellung war Zufall. Ein Kommilitone, der bereits in Köln arbeitete, hat mich auf das Jobangebot aufmerksam gemacht. Mit meinem breiten Portfolio passte ich ganz gut in die TV-Landschaft, die ja aus zahlreichen Quereinsteigern besteht.

    Letzte Frage – wie viel Zeit steckt in einer Gründung und im Unternehmensaufbau?

    Die komplette Lebenszeit. Ich habe kein klassisches Unternehmen, ich habe keine Angestellten, keine Firmenstruktur im klassischen Sinne. Es gibt bei mir keine Trennung zwischen Beruf und Person, zwischen Arbeitszeit und Freizeit. Ich mache Filme, weil ich Filme machen will. Somit arbeite ich täglich an meinem Unternehmensaufbau und an meinem Profil, meinem Image.

    Die Fragen stellte Isa Lange.

    Aufruf: Jung gründen – erzähl deine Geschichte!

    Was sie antreibt, welche Geschäftsideen sie haben und wie junge Leute im kulturellen und sozialen Bereich ein Unternehmen gründen: In einer Serie berichtet die Universität Hildesheim über junge Gründerinnen und Gründer.

    Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche, die bereits Gründungserfahrungen gesammelt haben, können sich in der Pressestelle melden (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de). In der Serie geht es nicht nur um klassische Unternehmen, sondern auch um kulturelles Unternehmertum.

    Wer Fragen rund um das Thema Gründungen hat, kann sich auch an die Wirtschaftspsychologin Dr. Astrid Lange wenden (E-Mail astrid.lange@uni-hildesheim.de).

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    Pressemeldungen Fachbereich 2 Fachbereich 4 Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14744 Fri, 02 Nov 2018 18:37:00 +0100 Informatiker entwickeln intelligente Digitalplattform für innovative Lehre https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informatiker-entwickeln-intelligente-digitalplattform-fuer-innovative-lehre/ Die Informatikprofessoren Klaus Schmid, Lars Schmidt-Thieme und Ralf Knackstedt entwickeln eine Digitalplattform für die Lehre in den IT-Studiengängen. Dabei wenden die Wissenschaftler aktuelle Techniken der Künstlichen Intelligenz an, um Studentinnen und Studenten individualisiert im Lernprozess zu unterstützen. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Hildesheimer Projekt. Das Niedersächsische Wissenschaftsministerium fördert das Hildesheimer Projekt „Problemlösungs- und Kollaborationskompetenz fördern – Entwicklung einer intelligenten Digitalplattform für innovative Lehre“ mit einer Laufzeit von drei Jahren. Entwickelt wurde das Projekt am Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ von dem Informatiker Professor Klaus Schmid, dem Informatiker Professor Lars Schmidt-Thieme und dem Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt.

    Kern des Projekts ist die Entwicklung einer digitalen Plattform, die in besonders flexibler und intelligenter Weise eine neuartige Grundlage für zukünftige innovative Lernszenarien bieten soll. Aufbauend darauf werden verschiedene konkrete Unterstützungen umgesetzt, um so frühzeitig den Mehrwert der Plattform in der Lehre zu analysieren und die weitere Entwicklung optimal auszurichten, sagt Professor Klaus Schmid. Darüber hinaus soll das Projekt zu einer offenen, erweiterbaren Plattform führen, die es erlaubt für eine Vielzahl künftiger Anwendungen in der Lehre eine Basis zu bilden.

    Digitalplattform unterstützt Studentinnen und Studenten in ihren Lernprozessen

    Im Projekt wenden die Informatiker aktuelle Techniken der Künstlichen Intelligenz an, um Studentinnen und Studenten der IT-Studiengänge optimal und individualisiert im Lernprozess zu unterstützen. Studentinnen und Studenten sollen beim Lernen und Bearbeiten von Übungsaufgaben zum Beispiel schneller als bisher Feedback auf ihre eigenen Problemlösungsversuche erhalten.

    So werden die zu entwickelnden Systeme in Zukunft schneller und präziseres Feedback geben, um Studierenden individuelle Fehlerquellen zeitnah aufzeigen zu können und individuell zugeschnittene Empfehlungen für den weiteren Lehr- und Lernpfad geben zu können. Außerdem sollen die Studierenden künftig automatisierte Vorschläge für die Sequenzierung und Bearbeitung von Aufgaben erhalten, um den Lernerfolg und die Lerneffizienz zu optimieren.

    Schnelles und präzises Feedback beim Lernen und virtuelle Teamarbeit

    Dabei greifen die Hildesheimer Informatiker nicht bloß auf vorhandene Konzepte oder auf dem Softwaremarkt angebotene Anwendungen zurück, sondern tragen mit dem Projekt zur Fortentwicklung der didaktischen und softwaretechnischen Umsetzung digitaler Hochschullehre bei.

    Die Digitalisierung der Lehre, die im Rahmen des Projekts umgesetzt wird, soll außerdem zur „Virtualisierung gemeinsamen Forschens und Problemlösens“ beitragen. Gruppen von Studentinnen und Studenten sollen sich in Vorlesungen, Übungen und Seminaren flexibler bilden und zusammenarbeiten können und internationale Studentinnen und Studenten können mit Hilfe digitaler Technologien über längere Zeiträume in die Studierendengruppen eingebunden werden. Dies gilt zum Beispiel für Studierende, die ein Auslandssemester in Hildesheim absolvieren und in ihr Heimatland zurückkehren müssen oder für Hildesheimer Studierende, die sich zum Studium ein Semester im Ausland befinden und die Teamarbeit in einer Gruppe fortführen möchten.

    Die Wissenschaftler erhoffen sich für die Lehre eine höhere Zufriedenheit der Studierenden mit dem Studium, eine Verringerung der Abbrecherquote, bessere Lernergebnisse sowie insbesondere eine stärkere Entwicklung der Team- und Sozialkompetenzen.

    Wissenschaftsminister: „Digitalisierung verändert unsere Gesellschaft und hat Auswirkungen auf die Lehre an Hochschulen“

    Das Ministerium für Wissenschaft und Kultur fördert das Hildesheimer Projekt im Rahmen des Programms „Qualität Plus – Programm zur Entwicklung des Studiums von morgen“. Mit dem Förderprogramm unterstützt das Ministerium die niedersächsischen Hochschulen bei der Weiterentwicklung von Studiengängen sowie ihrer Gesamtstrategie für Studium und Lehre. Insgesamt wurden 98 Anträge eingereicht. 48 Projekte wurden bewilligt.

    „Einflüsse wie die Globalisierung oder die Digitalisierung verändern unsere Gesellschaft – das hat natürlich auch Auswirkungen auf die Hochschulen. Mit ihren Vorschlägen zur Anpassung ihrer Studienangebote reagieren die niedersächsischen Universitäten und Fachhochschulen in hervorragender Weise auf diese Herausforderung. Für die Studierenden entsteht durch die Projekte ein echter Mehrwert“, so Wissenschaftsminister Björn Thümler.

    Das Wissenschaftsministerium fördert zum Beispiel Maßnahmen, die die Studentinnen und Studenten auf die digitale Lebens- und Arbeitswelt vorbereiten. Damit ist das Programm zugleich Bestandteil der Digitalisierungsstrategie für die niedersächsischen Hochschulen, so das Wissenschaftsministerium.

    Die Hildesheimer Informatiker bauen auf langjährigen Expertisen auf. So haben die Wissenschaftler zum Beispiel in dem EU-Projekt „iTalk2Learn“ ein intelligentes Tutoring-System entwickelt, in dem Schülern anhand ihres eigenen Lernfortschritts personalisiert neue Aufgaben vorgeschlagen werden. Die Aufgaben werden dabei so gewählt, dass die individuellen Lernziele möglichst effektiv – schnell, aber auch ohne große Frustration – erreicht werden, und den Schüler andererseits nicht langweilen. Die Hildesheimer Expertise im Maschinellen Lernen, insbesondere in Empfehlungssystemen, kann in dem neuen Projekt eingesetzt werden.

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    Pressemeldungen Studierendenportal Fachbereich 4 Informatik Maschinelles Lernen SSE Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Startseite Forschung
    news-15670 Thu, 18 Oct 2018 09:10:48 +0200 Erfolgreiche Disputation von Herrn Jan Bührig https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/erfolgreiche/ Wir gratulieren Herrn Jan Bührig! Die gesamte Abteilung ISUM gratuliert Jan Bührig, unserem externen Doktoranden von der Firma Hochschulinformationssystem (HIS) eG, ganz herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Doktorarbeit.

    Herr Bührig stellte seine Arbeit dem Prüfungskomitee und der Hochschulöffentlichkeit anschaulich dar. 

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-14294 Mon, 15 Oct 2018 09:00:00 +0200 Bildungswege: „Ich wollte unbedingt wieder studieren“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/bildungswege-ich-wollte-unbedingt-wieder-studieren/ Sajedeh Khabaz Ghazian und ein weiterer Student werden mit einem Stipendium ausgezeichnet. „Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Vizepräsident Professor Martin Schreiner. Zwei Stipendien vergibt der Rotary-Club Hildesheim im neuen Studienjahr an zwei Studierende der Universität Hildesheim. Das Stipendium beinhaltet einmalig 1000 Euro für das Studienjahr Wintersemester 2018/19 und Sommersemester 2019.

    Die Rotary-Stipendien Stipendien erhalten Sajedeh Khabaz Ghazian und ein weiterer Student für ihre besonderen Leistungen auf dem Weg in die Wissenschaft. Beide sind ohne Verwandte nach Deutschland gekommen und haben sich in den letzten Monaten und Jahren sehr darum bemüht, in kurzer Zeit die deutsche Sprache so gut zu erlernen, dass sie jetzt ein Studium in Hildesheim aufnehmen können.

    „Die feierliche Übergabe zum Semesterstart ist auch ein Zeichen für alle Studienanfängerinnen und Studienanfänger: Die Universität fördert besondere Leistungen“, sagt Professor Martin Schreiner, Vizepräsident für Stiftungsentwicklung. Die Universität Hildesheim vergibt bis zu 200 Stipendien im Studienjahr, darunter das „Deutschlandstipendium“, das „Lore-Auerbach-Stipendium“ sowie das Stipendium im „Minerva-Kolleg“. „Wir sind froh und dankbar, dass es Menschen in der Region Hildesheim gibt, die sich für Bildung engagieren“, sagt Schreiner. Die Universität Hildesheim sucht nun weitere Stifter, die Studentinnen und Studenten auf ihrem Bildungsweg unterstützen.

    Sajedeh Khabaz Ghazian studiert ab Oktober 2018 Lehramt mit den Fächern Deutsch und Englisch in Hildesheim. In den letzten Monaten fuhr sie täglich von einer kleinen niedersächsischen Stadt mit Bus und Bahn über Hannover bis nach Hildesheim. Ihr Ziel: der Sprachkurs an der Universität Hildesheim. Nun startet sie im Oktober in ihr Lehramtsstudium. „Ich lebe seit fünf Jahren in Deutschland. In Iran habe ich bereits Englisch studiert und unterrichtet. Als ich in Niedersachsen ankam, wollte ich unbedingt wieder studieren – das war immer mein Ziel. Anna Pulm vom International Office hat mich auf dem Weg an die Universität sehr unterstützt und beraten. In einem Schulpraktikum habe ich die Freude gefunden, mit Kindern zu arbeiten. Ich mag Sprachen, spreche Persisch, Deutsch und Englisch. Ich möchte unbedingt die deutsche Sprache beherrschen, ich werde viele Vorlesungen in Literatur- und Sprachwissenschaft besuchen“, sagt die 34-Jährige.

    Dr. Marina Hohage, Präsidentin des Rotary Clubs Hildesheim, über die Rotary-Stipendien:

    „Der Rotary Club Hildesheim hat die Förderung junger Menschen zu seinem besonderen Schwerpunkt erklärt. Der gleichmäßige Zugang zur Bildung und beruflicher Perspektive steht dabei im Vordergrund. Studierende, die als Flüchtlinge zu uns gekommen sind, haben nicht selten besondere Hürden zu bewältigen. Dies wird auch bei den in diesem Jahr ausgewählten Stipendiaten deutlich, die ohne ihre Eltern zu uns gekommen sind, sprachliche Barrieren überwinden mussten und bei allen zu organisierenden Details auf sich allein gestellt sind. Beide Stipendiaten haben mit beachtlichem Tempo und Erfolg die deutsche Sprache erlernt, engagieren sich ehrenamtlich an Schulen oder im kirchlichen Bereich und haben durch die Teilnahme an Vorbereitungskursen sowie regelmäßig lange Anreisewege enorme Anstrengungen aufgezeigt, um an der Stiftung Universität Hildesheim studieren zu können. Beide Studierende unterstützen wir sehr gerne und hoffen, damit einen Beitrag leisten zu können, dass sie an der Universität Hildesheim ihren erfolgreichen Weg fortsetzen können“, so Marina Hohage.

    Studierende mit einem Stipendium unterstützen

    Wer Studierende mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de) wenden.

    Stiftungskultur an der Universität Hildesheim

    Die Universität Hildesheim ist Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises 2018. Der Deutsche Hochschulverband hat die Stiftungskultur in Hildesheim ausgezeichnet. Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter – Bürger aus der Stadt und Region sowie Unternehmen und Stiftungen – tragen mit ihren Spenden dazu bei, dass Bildungswege junger Menschen unterstützt und neue Forschungsgebiete ausgebaut werden können.

    Übersicht über Stipendienprogramme der Universität Hildesheim

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    Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Fachbereich 1 Fachbereich 4 Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Deutsche Sprache Englische Sprache Fachbereich 3 Studierendenportal International Office Internationales
    news-15648 Mon, 08 Oct 2018 15:51:13 +0200 Innovate 2018 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/innovate-201/ Es ist mal wieder soweit, junge innovative Ideen werden gefördert. Es ist mal wieder soweit, junge innovative Ideen werden mit dem Campus Award, dem Food & Agrar Award und dem iuk-Unternehmens Award gefördert. Dazu können aktuell noch Bewerbungen bis zum 15.10.2018 eingereicht werden. Weiter Informationen gibt es hier.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-15655 Mon, 01 Oct 2018 09:43:00 +0200 Prof. Dr. Ralf Knackstedt übernimmt die Leitung des Instituts https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/prof-dr-ra-1/ Prof. Dr. Ralf Knackstedt übernimmt die Leitung des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Zum 01.10. übernimmt Herr Prof. Dr. Ralf Knackstedt die Leitung des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-15236 Mon, 10 Sep 2018 10:13:00 +0200 Jetzt bewerben bis zum 21. September – Bachelorstudienplatz an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/jetzt-bewerben-bis-zum-21-september-bachelorstudienplatz-an-der-universitaet-hildesheim/ Übersetzen, Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement, Lehramt – eine Bewerbung um einen Studienplatz ist noch möglich. Hier finden Sie Informationen zu den Bachelorstudiengängen an der Universität Hildesheim. Das Studium beginnt im Oktober 2018. Achtung: Bewerbungsfrist verlängert bis zum 21.9.2018. Bewerben Sie sich um einen Bachelorstudienplatz: „Erziehungswissenschaft“ | „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ | „Internationales Informationsmanagement“ | „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ | „Wirtschaftsinformatik“ | „Angewandte Informatik“ | Freie Studienplätze im Losverfahren für den Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit Lehramtsoption 

    An der Universität Hildesheim ist eine Bewerbung für die folgenden Bachelorstudiengänge noch möglich. Details zu den Studiengängen erhalten Studieninteressierte auf der Webseite der Universität [hier geht's direkt zur Online-Bewerbung]. „Hildesheim ist keine Massenuniversität, stattdessen ist das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs“, sagt der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt.

    Bis zum 21.9.2018 können sich Studieninteressierte für diese Bachelorstudiengänge bewerben:

    • „Erziehungswissenschaft“ | Bachelor of Arts

      Der Bachelorstudiengang richtet sich an Studentinnen und Studenten, die sich für die Erziehung, Bildung und Unterstützung von Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen interessieren. Die Studierenden befassen sich zum Beispiel mit der Frage, wie pädagogische Maßnahmen entwickelt oder pädagogisches Personal unterstützt werden kann. Das Studium der Erziehungswissenschaft greift aktuelle internationale Entwicklungen im Bildungssektor auf. Ein Schwerpunkt ist der Bereich „Diversity Education“. Die freie Wahl eines Nebenfaches ermöglicht Studierenden eine individuelle Profilbildung.

    • „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ | Bachelor of Arts

      Der Bachelorstudiengang ist für Studentinnen und Studenten interessant, die ein Interesse an Sprachen, Texten und verschiedenen Kulturen haben, aber auch an neuen Technologien und Medien interessiert sind. In Hildesheim erlernen sie die Grundlagen des professionellen Übersetzens, ob Filme, Literatur oder technische Benutzerhandbücher. Zum Studium gehört ein Auslandsaufenthalt. Die Universität kooperiert mit Partnerhochschulen in Spanien, Frankreich, Irland, Finnland, Belgien, in der Türkei, Indien und Mexiko.
    • „Internationales Informationsmanagement“ | Bachelor of Arts

      Studentinnen und Studenten können in diesem Bachelorstudiengang ihr Interesse an Sprachen und modernen Informations- und Kommunikationstechnologien verknüpfen. Beruflich stehen internationale Wege offen, die Studierenden bereiten sich auf eine Karriere in internationalen Unternehmen oder zum Beispiel im Wissensmanagement vor.

    Bis zum 21.09.2018 können sich Studieninteressierte für diese IT-Bachelorstudiengänge bewerben:

    Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Theorie mit Praxis. Absolventenbefragungen zeigen regelmäßig, dass Studierende dieser Studiengänge sehr gute Berufschancen besitzen. Ein Wirtschaftspraktikum ist in jedem der Studiengänge fester Bestandteil. Der „Arbeitskreis IT“ unterstützt die Studentinnen und Studenten bei der Kontaktaufnahme zu Unternehmen in der Region.

    • „Angewandte Informatik“ | Bachelor of Science

      Die Studentinnen und Studenten lernen, wie man große Informationsmengen managt, höchst performante Algorithmen umsetzt und Software wartungsfreundlich gestaltet. Absolventinnen und Absolventen beherrschen moderne Technologien der Softwareentwicklung und sind Spezialisten der Softwareentwicklung. Wer technische Aspekte von Softwareprodukten im Detail verstehen und gestalten möchte, wählt diesen Studiengang.
    • „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ | Bachelor of Science

      Das Auffinden relevanter Informationen stellt heute eine Kernherausforderung in vielen Berufen dar. Absolventen werden auf diese Herausforderung optimal vorbereitet, indem dieser Studiengang Inhalte der Informatik und der Informationswissenschaft verknüpft. Darüber hinaus werden den Studierenden viele Freiräume gelassen, um aus einem breiten Studienangebot auf die eigenen Interessen zugeschnittene Studienprogramme zusammenzustellen.
    • „Wirtschaftsinformatik“ | Bachelor of Science

      Die Wirtschaftsinformatik betont die Anwendungsperspektive von Informationssystemen. Absolventinnen und Absolventen können Unternehmensprozesse mit IT kontinuierlich verbessern bzw. gänzlich neue digitale Geschäftsmodelle entwickeln. Sie verstehen sowohl die Möglichkeiten der IT als auch die Bedarfe in der Wirtschaft, um betriebliche Anwendungssysteme erfolgreich auswählen, anpassen, betreiben und neu entwickeln zu können. Der Studienverlaufsplan orientiert sich an bundesweit gültigen Rahmenempfehlungen.

    Freie Studienplätze im Losverfahren!

    • Da nach Durchführung des Auswahlverfahrens Studienplätze im Polyvalenten Zwei-Fächer-Bachelorstudiengang mit Lehramtsoption in bestimmten Fächerkombinationen unbesetzt geblieben sind, besteht die Möglichkeit, sich noch für ein Losverfahren anzumelden. Eine Anmeldung zum Losverfahren ist noch bis zum 21.09.2018 (Ausschlussfrist!) möglich. [hier geht es zum Losverfahren]

    Kultur studieren: Bewerbung um einen Studienplatz

    • „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ | Bachelor of Arts

      Von Medien, Musik und Philosophie bis Theater, Literatur und Bildende Kunst: Im Bachelor-Studiengang „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ der Universität Hildesheim kombinieren Studierende Theorie und Praxis. Der Studiengang ist der älteste dieser Art in Deutschland. Es sind noch Studienplätze frei, ein Studienbeginn ist zum Wintersemester 2018/19 möglich. Die Anmeldefrist endet am 10. September 2018. [Hier finden Sie Informationen zur Anmeldung für die kulturwissenschaftliche Eignungsprüfung]
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    Pressemeldungen Studierendenportal Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Informatik Mathematik & Angewandte Informatik SSE Maschinelles Lernen IIS ESS Fachbereich 3 Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Interkulturelle Kommunikation Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation
    news-15429 Sat, 08 Sep 2018 07:27:06 +0200 Erfolgreiche Disputation von Herrn Dennis Behrens https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/erfolgreiche-1/ Wir gratulieren Herrn Dennis Behrens! Die gesamte Abteilung ISUM gratuliert Dennis Behrens ganz herzlich zur erfolgreichen Verteidigung seiner Doktorarbeit "Improving Smart Home Energy Efficiency through Demand Response".

    Herr Behrens stellte seine Arbeit dem Prüfungskomitee und der Hochschulöffentlichkeit anschaulich dar.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-15017 Sun, 22 Jul 2018 10:36:00 +0200 Informatik in Hildesheim: Universität sucht den IT-Nachwuchs https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informatik-in-hildesheim-universitaet-sucht-den-it-nachwuchs/ Die Universität Hildesheim sucht die nächste Generation der IT-Studentinnen und IT-Studenten und bietet vielfältige Studienmöglichkeiten. Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. An der Universität Hildesheim können im IT-Bereich die Studienprogramme „Angewandte Informatik“, „Wirtschaftsinformatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ studiert werden. Eine Bewerbung für das Wintersemester 2018/19 ist in den Bachelorprogrammen noch bis zum 15. Juli 2018 und in den Masterprogrammen bis zum 31. August 2018 möglich.

    Informationen über die IT-Studiengänge und Bewerbung

    Kurz erklärt

    Informatik-Studienprogramme: Jetzt bewerben zum Wintersemester

    Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. Studieninteressierte können sich bis zum 15. Juli 2018 (Bachelorstudium) beziehungsweise bis zum 31. August 2018 (Masterstudium) auf das Studium in Programmen wie Angewandte Informatik, Wirtschaftsinformatik, Data Analytics sowie Informationsmanagement und Informationstechnologie bewerben. Das Studium beginnt im Oktober 2018.

    Die Hildesheimer IT-Studiengänge verbinden Praxisorientierung mit universitärem, wissenschaftlichem Anspruch. Ein Wirtschaftspraktikum ist ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Im Praktikum haben die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrung zu sammeln. In den IT-Studiengängen arbeitet die Universität im „Arbeitskreis Informationstechnologie“ seit vielen Jahren mit Informatikerinnen und Informatikern der rund 40 Partnerunternehmen aus der Region Hildesheim zusammen.

    „Die Hildesheimer Studiengänge decken ein breites Spektrum der IT ab. Außerdem haben die Studentinnen und Studenten umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten, um ihre persönlichen Interessen und Befähigungen besonders zur Geltung zu bringen“, sagt Professor Klaus Schmid, Experte für Softwareentwicklung an der Universität in Hildesheim. Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, dem Teilbereich der Informatik, der sich am rasantesten entwickelt.

    Das Studienprogramm „Angewandte Informatik“ ist in dieser Form noch recht jung, wird aber schon jetzt sehr gut angenommen, mit sehr hohen Steigerungsraten. In diesem Programm können sich die Studierenden am stärksten in die Informatikaspekte vertiefen und lernen aktuelle Technologien und Methoden der Informationstechnologie kennen und beherrschen. Im Anwendungsbereich wird vor allem auf Bereiche der Betriebswirtschaftslehre eingegangen. Damit erwerben die Studierenden nicht nur sehr gute Technologiekenntnisse, sondern sind auch direkt auf die Anwendung in der wirtschaftlichen Praxis vorbereitet.

    Im Studium „Wirtschaftsinformatik“ befassen sich die Studierenden mit der Frage, wie extrem große Mengen an Informationen und Daten sinnvoll verarbeitet werden können. Die Universität Hildesheim bildet Fachleute aus, die an der Schnittstelle zwischen IT und Wirtschaft arbeiten: Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker entwickeln passende Systeme, damit Unternehmen Datenmengen mit Hilfe des Computers verarbeiten können. Die Studierenden erlernen Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Informatik und Betriebswirtschaft. Ab dem 3. Semester kombinieren sie die Theorie mit Praxiserfahrungen und absolvieren ein zehnwöchiges Wirtschaftspraktikum. Hildesheim sei keine Massenuniversität, stattdessen sei das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs, sagt der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt.

    Die Universität Hildesheim bildet Informatikerinnen und Informatiker zu Experten für „Data Analytics“ aus. Die erste Generation der Studierenden kommt unter anderem aus Italien, Indien, Pakistan, Simbabwe, Tunesien, Ägypten, China, Nigeria, Brasilien, Iran und Deutschland. Für das englischsprachige Master-Studienprogramm „Data Analytics“ haben sich im letzten Jahr Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt beworben, 950 Bewerbungen aus 50 Ländern erreichten die Universität. Für das Studienprogramm „Data Analytics“ können sich EU-Bürgerinnen und EU-Bürger noch bis zum 31. August 2018 bewerben.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft Informatik ESS IIS Maschinelles Lernen SSE Studierendenportal
    news-15135 Thu, 19 Jul 2018 12:41:45 +0200 Forschungsbeiträge auf der BIS 2018 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-1/ Auf der Business Information Systems Conference (BIS) in Berlin präsentieren Dennis Behrens und Thorsten Schoormann Beiträge zu den Themen der verbraucherseitigen Lastenverschiebung im Energiesektor und der Evaluation von Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen. Unter dem Konferenzthema „Digital Transformation an imperative in today´s business markets“ bietet die BIS einen Rahmen für die Präsentation von Forschungsergebnissen vor einem internationalen Fachpublikum sowie für ausführliche Diskussionen der Resultate.

    ISUM ist in diesem Jahr mit zwei Beiträgen in Berlin vertreten:

    • Schoormann T., Kaufhold A., Behrens D., Knackstedt R. (2018) Towards a Typology of Approaches for Sustainability-Oriented Business Model Evaluation. In: Abramowicz W., Paschke A. (eds) Business Information Systems. BIS 2018. Lecture Notes in Business Information Processing, vol 320. Springer, Cha. Doi: https://doi.org/10.1007/978-3-319-93931-5_5
    • Behrens D., Schoormann T., Knackstedt R. (2018) Developing a Multiple-Objective Demand Response Algorithm for the Residential Context. In: Abramowicz W., Paschke A. (eds) Business Information Systems. BIS 2018. Lecture Notes in Business Information Processing, vol 320. Springer, Cha. Doi: https://doi.org/10.1007/978-3-319-93931-5_19

     

    Weitere Infos zur Konferenz: www.bis.ue.poznan.pl/bis2018/

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-15030 Sun, 01 Jul 2018 16:17:19 +0200 Forschungsbeiträge auf der ECIS 2018 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-2/ Auf der European Conference on Information Systems (ECIS) in Portsmouth (UK) präsentieren Kristin Kutzner und Thorsten Schoormann Beiträge zu den Themen Digitale Transformation und Nachhaltigkeit in Geschäftsmodellen. Unter dem Leitgedanken „Beyond Digitization – Factes of Socio-Technical Change“ bietet die ECIS einen Rahmen für die Präsentation von Forschungsergebnissen vor einem einschlägigen, internationalen Fachpublikum sowie für ausführliche Diskussionen der Resultate.

    ISUM ist in diesem Jahr mit zwei Beiträgen aus den Forschungsprojekten Rez@Kultur und SmartHybrid in Portsmouth vertreten:

    • Kutzner, K., Schoormann, T. und Knackstedt, R. (2018): Digital Transformation in Information Systems Research: A Taxonomy-based Approach to Structure the Field. In: Proceedings of the European Conference on Information Systems (ECIS), Portsmouth, UK.
    • Schoormann, T., Behrens, D. und Knackstedt, R. (2018): Design Principles for Leveraging Sustainability in Business Models. In: Proceedings of the European Conference on Information Systems (ECIS), Portsmouth, UK.

     

    Weitere Infos zur Konferenz: www.ecis2018.eu 

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14841 Mon, 28 May 2018 07:38:00 +0200 Grundlagenforschung: Kommentieren im digitalen Raum https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/grundlagenforschung-kommentieren-im-digitalen-raum/ Ein Hildesheimer Forschungsverbund untersucht, wie sich das Lesen im digitalen Raum verändert. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt „Rez@Kultur“ über drei Jahre. Acht Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Computerlinguistik, Kulturjournalismus, Wirtschafts- informatik und Kulturpolitik analysieren zum Beispiel Lesevorgänge und Online-Gespräche über Werke der Kunst und Literatur.

    Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität Hildesheim befassen sich mit der Frage, wie sich das Lesen und Kommentieren im digitalen Raum verändert und sich auf kulturelle Bildungsprozesse auswirkt. Die acht Forscherinnen und Forscher kommen aus unterschiedlichen Fachdisziplinen – von Computerlinguistik über Kulturjournalismus und Kulturpolitik bis Wirtschaftsinformatik. Das Bundesforschungsministerium fördert den interdisziplinären  Forschungsverbund „Rez@Kultur“ über drei Jahre.

    Mit Lesen verbundene soziokulturelle Praktiken in digitalen Netzwerken sind bisher kaum national oder international erforscht. Bisher wurde kaum methodisch fundiert und grundlegend die Frage beantwortet, in welcher Form sich kulturelle Bildungsprozesse im Kontext von Digitalisierung konkret verändern, da die empirische Datenbasis fehlt, um wissenschaftlich abgesichert zu Hypothesen zu gelangen.

    Welche wirtschaftliche Bedeutung den Kundenrezensionen etwa im Online-Handel zukommt, wurde bereits erforscht – die digitalen Bildungswirkungen von Gesprächen über Literatur und Kunst wurden bisher nicht analysiert.

    Lesen und kommentieren im digitalen Raum – bisher kaum international erforscht

    Das Hildesheimer Forschungsteam um Guido Graf, Ulrich Heid, Ralf Knackstedt und Vanessa Reinwand-Weiss baut bis 2020 die empirische Grundlagenforschung aus und wendet dabei Methoden aus dem Bereich „Big Data“ an: Mit computerlinguistischen Werkzeugen werten die Forscherinnen und Forscher große Datenbestände aus und analysieren Textmengen, die auf blogs und Online-Portalen (etwa in Kundenrezensionen) im Netz erzeugt werden. Der Fokus liegt auf deutschsprachigen Rezensionen zu Kunst und Literatur.

    Wie sieht etwa die Diskussion auf den Internetseiten von Büchershops aus, was hat sich seit 2000 bis heute verändert? Welche Einflüsse haben die digitalen Technologien darauf, wie wir über Texte und Fotografien sprechen? Was bedeutet dies für individuelle Bildungsprozesse? Wie verlaufen Diskussionsprozesse über Literatur im „Social Reading“ – also auf Plattformen, auf denen sich Leseinteressierte treffen, Bücher bis hin  zu einzelnen Textstellen und Sätzen kommentieren und so darüber online ins Gespräch kommen? Seit April 2018 erprobt die Universität Hildesheim das „Social Reading“ in der Lehre, als erste Hochschule in der deutschen Wissenschaftslandschaft.

    Digitale Geisteswissenschaften: Forschungsverbund analysiert große Datenbetände und Textmengen

    „Immer wieder gerade dann, wenn es um das Lesen geht, hat jede und jeder eine Meinung dazu, wie sich die Digitalisierung darauf auswirkt, ohne eigentlich mehr als die subjektive Wahrnehmung für diese Beurteilung zur Verfügung zu haben. Wir dagegen nähern uns der Frage empirisch und analysieren Lesevorgänge und das Online-Gespräch über literarische Texte und andere künstlerische Gegenstände mit computerlinguistischen und Datenauswertungs-Methoden. Wir möchten Antworten formulieren auf die Frage, wie sich die Digitalisierung auf unsere kulturelle Kommunikation auswirkt, auf die Herausbildung kritischer Kompetenz – kurz: auf die kulturelle Bildung“, sagt Guido Graf. Der promovierte Literaturwissenschaftler leitet das Forschungsprojekt.

    In den ersten Monaten haben die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler vor allem an der Modellierung der Daten gearbeitet. Dazu gehört die Auswahl der Online-Plattformen aus den Bereichen Kunst und Literatur, die nun mittels Massendatenerhebung untersucht werden. „Wir erarbeiten fein abgestimmte Cluster, also Filter, mit denen diese Massendaten untersucht werden“, sagt Graf.

    Die Chance in dem Projekt liegt auch in der Kombination der Forschungsdisziplinen – von Kulturwissenschaft bis Informatik arbeiten die Wissesnchaftlerinnen und Wissenschaftler von Anfang an zusammen. „Da treffen Welten aufeinander“, sagt die Wirtschaftsinformatikerin Kristin Kutzner. „Wir können als Informatikerinnen und Informatiker die kreativen Industrien und Bildungsprozesse mit einen anderen Brille analysieren. Wir helfen dabei, Daten aus Plattformen zu ziehen, mit Informationssystemen zu arbeiten sowie die Prozesse in der Datenflut zu organisieren.“

    Die Literaturwissenschaftlerin Kristina Petzold interessiert sich besonders für die Frage, wo das Professionelle in der digitalen Welt verortet ist. „Heute kann jeder Laie Rezensionen veröffentlichen.“ In den vergangenen Jahren sind im Internet verschiedene Protale entstanden, die nicht nur literarische Texte und Werke der Bildenden Kunst verfügbar machen, so dass sie gelesen oder angeschaut werden können. Vielmehr ist heute auch deren Kommentierung und Bewertung sowie Weiterentwicklung (Co-Creation) möglich. Wie bilden sich auf diesen Plattformen kritische Diskurse aus? Wie unterscheiden sie sich von traditioneller Literaturkritik? Kristina Petzold weist darauf hin, dass mit dem World Wide Web neue Wertungsstrukturen entstanden seien, jenseits der Autoritätsansprüche, wie sie etwa im 20. Jahrhundert das Zeitungsfeuilleton etabliert hat. Die Froscher sprechen von einer „Deprofessionalisierung von Kritik“, der kritische Diskurs stützt sich nicht mehr allein auf Gatekeeper und Meinungsführer.

    Wie kann im digitalen Raum eine kritische Praxis und Diskursfähigkeit aufgebaut werden?

    Guido Graf möchte in dem Forschungsprojekt herausfinden, wie im digitalen Raum eine kritische Praxis und Diskursfähigkeit aufgebaut werden kann. Denn, so die These: Nur wer eine kritische Beurteilungskompetenz für kulturelle Artefakte – ob Bücher oder Fotografie – herausbildet, kann am Bildungsprozess teilhaben.

    Das Hildesheimer Forschungsprojekt „Rez@Kultur. Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse: Eine multimethodische empirische Analyse“ läuft von 2017 bis 2020 im Rahmen der Förderrichtlinie „Digitalisierung in der kulturellen Bildung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung.

    Mehr über das Forschungsprojekt Rez@Kultur

    Kurz erklärt

    Wer im Forschungsprojekt „Rez@Kultur“ zusammenarbeitet

    Seit 2017 läuft das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Drittmittelprojekt. Um die „Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse“ zu erforschen, haben sich vier Institute der Universität Hildesheim zu einem Forschungsverbund zusammengeschlossen:

    • Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft (Dr. Guido Graf, Projektleitung)
    • Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie (Prof. Dr. Ulrich Heid)
    • Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik (Prof. Dr. Ralf Knackstedt)
    • Institut für Kulturpolitik (Prof. Dr. Vanessa Reinwand-Weiss)

    Das Institut für literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft hat seit 2009 praktische Forschungsarbeiten zu neuen Formen literarischer Kommunikation im digitalen Raum durchgeführt. Untersucht wurde auf Tagungen und in „Social Reading“-Projekten, wie sich die zunehmende Bedeutung des mobilen Internets auf die Praxis des Lesenes, Kommentierens und Diskutierens auswirkt und der Einfluss der Digitalisierung auf den Literaturbetrieb untersucht.

    Das Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie hat sich spezialisiert auf die Entwicklung computerlinguistischer Werkzeuge zur Analyse von deutschen und englischen Texten. Im vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt „e-Identity“ wurden Verfahren zur computerlinguistischen Erschließung größerer Textmengen aus elektronischen  Zeitungsarchiven  entwickelt. Auch Verfahren zur Identifikation von Berichts- und Kommentarstrukturen entstanden.

    Das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik hat im vom Bundesforschungsministerium geförderten Projekt „InDeKo.Navi“ die Kommunikation zu Forschungsprojekten analysiert, um Chancen der Zusammenarbeit von Forschungsgruppen gezielt aufzeigen zu können. Die Wirtschaftsinformatiker haben sich spezialisiert auf die Modellierung von  Prozessen.

    Ein zentraler Forschungsschwerpunkt am Hildesheimer Institut für Kulturpolitik ist die kulturelle Bildung. Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchs- wissenschaftler untersuchen im bundesweiten Netzwerk „Forschung Kulturelle Bildung“, wie Kinder und Jugendliche mit Kunst und Kultur aufwachsen und welche Strukturen geschaffen werden, um Teilhabe an Kultur zu ermöglichen.

    Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121 883 90100, presse@uni-hildesheim.de)

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    Pressemeldungen Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Fachbereich 2 Kulturpolitik Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Startseite Forschung
    news-14836 Mon, 21 May 2018 17:58:00 +0200 ISUM auf Exkursion https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-exk/ Die Abteilung ISUM war auf Exkursion ganz nach dem Motto "Wirtschaftsinformatik hautnah" Der erste Tag der Exkursionwoche wurde von der Abteilung genutzt, um den Studierenden zu zeigen, wie Wirtschaftsinformatik in der Praxis angewandt wird. Dazu wurde extra ein Bus angemietet und die beiden Firmen DB Schenker und KPMG besucht. Bei DB Schenker gab es neben einem herzlichen Empfang eine interessante Tour durch die Lagerhallen, in welchen die Kontraktlogistik des Standorts Hannover abgewickelt wird. Die Studierenden konnten so einen Einblick erhalten, wie Informationssyteme die Kontraktlogistik unterstützen und den Experten von DB Schenker Löcher in den Bauch fragen.

    Anschließend ging es weiter in die Hannoveraner Innenstadt zur Wirtschaftsprüfungsgesellschaft KMPG, welche neben der Wirtschaftprüfung auch Consulting in verschiedenen Bereichen anbietet. Am Standort Hannover wurde der Ignation Room und das innovative Raumkomzept, welches allmählich auf alle KPMG Standorte ausgerollt wird, vorgestellt. Weiterhin gab es interessante Einblicke über das Arbeitsumfeld bei KPMG und es wurden klassische Vorurteile gegenüber Beratern abgebaut.

    Die Veranstaltung wurde mit einem netten Meet & Greet mit leckeren Sandwiches bei KPMG abgeschlossen.

    Einen herzlichen Dank daher nochmal an DB Schenker und KMPG für die Kooperation und gemeinsame Organisation dieser Exkursion. 

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-14762 Mon, 14 May 2018 10:32:00 +0200 Informatik: Was hinter der Programmiersprache steckt https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informatik-was-hinter-der-programmiersprache-steckt/ Die Informatikstudentinnen Christina David und Inna Losev gehören zu einem Team, das derzeit eine digitale Berufs- und Studienorientierungsplattform aufbaut. Im Projekt „BeSt F:IT“ können sich Schülerinnen und Schüler Video-Portraits von weiblichen Rollenmodellen aus der Umgebung anschauen, in Spielen erste praktische Erfahrungen in der Informatik sammeln und in einem Assessment-Bereich sich selbst einschätzen und die eigene Einstellung zur Informatik hinterfragen. Ein Team um Professor Ralf Knackstedt entwickelt eine Online-Plattform, auf der Schülerinnen und Schüler ihre Talente entdecken können. Frauen aus Hildesheim, Hannover und der Region berichten in Videointerviews aus ihrem Arbeitsalltag, mit dabei ist zum Beispiel Kristin Kutzner. Die Wirtschaftsinformatikerin der Universität Hildesheim spricht über ihren Bildungsweg und Berufseinstieg, so erhalten Jugendliche Einblicke in den Alltag der Wirtschaftsinformatikerin.

    Auf der Online-Plattform können sich zukünftig Jugendliche der Klassen 9 bis 13 aus allen Schulformen über die Berufswege von Informatikerinnen und Informatikern informieren. „Dabei können die Jugendlichen zum Beispiel erkennen: Informatik ist gar nicht so fern von mir“, sagt Charlotte Schiller vom Uni-Gleichstellungsbüro. Schiller ist wissenschaftliche Mitarbeiterin im Projekt „Frauen in MINT-Fächern“ und arbeitet seit einem Jahr im Projekt „Entwicklung eines virtuellen IT Berufs- und Studienorientierungsangebots für Frauen (BeSt F:IT)“. Viele Heranwachsende wissen nicht genau, was sich hinter dem Begriff Informationstechnologie alles an beruflichen Möglichkeiten verbirgt, sagt Schiller. Das Bundesforschungsministerium fördert das Projekt über drei Jahre.

    Entwicklung eines virtuellen IT-Berufs- und Studienorientierungsangebots für Frauen

    Mareike Köhler studiert Kulturjournalismus in Hildesheim. Sie hat sich vor Ort über das Projekt informiert:

    Ein fliegender Roboter reicht mir diverse Disketten an, die ich in das entsprechende Laufwerk am 3D-Drucker stecke. Der Drucker erstellt daraus Gegenstände: eine klappernde Rassel, kleine Raketen, die ich in die Luft steigen lassen kann, Schmetterlinge, die auf meiner Hand landen. Und gerade als ich denke, dass das ewig so weitergehen könnte, löst sich das Bild auf und mir wird schwarz vor Augen. Das alles passiert nicht in meinem Traum, sondern am Stand der Universität Hildesheim bei den IT- und Medientagen. Ich trage eine VR-Brille, eine Studentin gibt mir Anweisungen, außerdem werde ich gefilmt.

    Um mehr über das Projekt BeSt F:IT (Berufs- und Studienorientierung für Frauen im IT-Bereich) zu erfahren, spreche ich mit der wissenschaftlichen Mitarbeiterin Charlotte Schiller und den beiden Informationsmanagement- und Informationstechnologie-Studentinnen Inna Losev (Bachelor) und Christina David (Master). Ihr Ziel ist, das Interesse junger Frauen (aber auch Männer) an der Informatik zu wecken. Das Team des „BeSt F:IT“-Projekts interessiert sich besonders für die Schülerinnen und Schüler, die die IT- und Medientage besuchen: Was denken die Schülerinnen und Schüler? Welche Exponate finden sie spannend? Worüber lässt sich eine mögliche Hemmschwelle am besten aus dem Weg räumen? Das Ziel ist, das Interesse junger Frauen (aber auch Männer) an der Informatik zu wecken.  Vom BeSt F:IT Team waren Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Charlotte Schiller, Carsten Wenzel sowie die studentischen Hilfskräfte Christina David, Inna Losev, Viola Baumgarte und Coralie Werkmeister an den IT- und Medientagen beteiligt.

    Trotz der expliziten Nennung von „Frauen“ im Titel möchte das Projekt „BeSt F:IT“ auch die Männer und Jungs nicht ausschließen. Allerdings hätten gerade junge Frauen häufig noch Berührungsängste, sich mit dem Bereich Informatik auseinanderzusetzen. Christina David erklärt, das liege häufig an vorhandenen Stereotypen und Klischees. Informatik werde von vielen als Spielfeld für Nerds angesehen, das eine sehr logische, verkopfte Herangehensweise erfordert. Manche Frauen schrecke das ab. Zudem gebe es in der IT-Branche wenige weibliche Vorbilder.

    Christina David und Inna Losev selbst ließen sich aufgrund ihres großen Interesses an der Informatik von solchen Vorurteilen nicht beeinflussen, und konnten diese im Laufe ihres Studiums in Hildesheim widerlegen. „Es ist überhaupt nicht so, dass Frauen in der Informatik nicht gern gesehen sind. Im Gegenteil: Die Unternehmen freuen sich, werben uns richtig an. Man hat tolle Zukunftschancen und die Möglichkeit, in sehr vielfältigen, interessanten Bereichen zu arbeiten“, bestätigt Inna Losev. Und je mehr Frauen in ein Unternehmen kämen, desto leichter ließe sich dort das Arbeitsklima zwischen Männern und Frauen verändern und verbessern, ergänzt David.

    Über das Projekt „BeSt F:IT“ möchten die Studentinnen ihre Erfahrungen teilen und vorhandene Bilder in den Köpfen verändern. Möglich wird dies unter anderem durch die Erstellung einer digitalen Berufs- und Studienorientierungsplattform. Seit 2017 ist das Team mit der Konzeption und Erstellung dieser Plattform beschäftigt. 2020, wenn das Projekt „BeSt F:IT“ ausläuft, soll die endgültige Version der Website fertig gestellt sein.

    Charlotte Schiller erklärt, dass sie gerade vor der Präsentation des ersten Prototypens stehen. Noch in diesem Jahr soll diese rudimentär benutzbar sein und in Schulen erprobt werden, um sie anhand der Erkenntnisse zu verbessern und zu bestücken. Die Schülerinnen und Schüler können sich Video-Portraits von weiblichen Rollenmodellen aus der Umgebung anschauen, es gibt kleine Spiele, über die erste praktische Erfahrungen in der Informatik gesammelt werden können, sowie einen Assessment-Bereich, in dem sie sich selbst einschätzen, und die eigene Einstellung zur Informatik hinterfragen können.

    Viele junge Frauen würden von Vornherein Informatik für sich ausschließen, sich das Studium nicht zutrauen, sogar wenn sie beispielsweise in Mathe gute Leistungen erbringen würden, sagt Schiller. Deshalb sei es besonders wichtig, viele Rollenmodelle zu haben, mit denen sich Schülerinnen identifizieren können: „Je jünger die Rollenmodelle sind, desto leichter fällt die Identifikation mit ihnen, und Schülerinnen können sich leichter vorstellen, ebenso diesen Weg zu ergreifen. Denn eine Frau, die bereits eine Leitungsposition innehat, hat zwar eine Leuchtturm-Funktion, ist aber auch sehr weit weg von der Lebensrealität der Schülerinnen.“ Das „BeSt F:IT“-Team freut sich daher über jede Studentin oder auch Unternehmerin, die Lust hat, sich in den Pool der Rollenmodelle aufnehmen zu lassen.

    Zudem sei es wichtig, den Schülerinnen und Schülern zu zeigen, dass hinter vermeintlich komplizierten Vorgängen und Mechanismen meist eine weniger komplexe Grundsoftware oder eine Programmiersprache dahintersteht, die man erlernen kann. Bei den IT- und Medientagen zeigten die Hildesheimer Informatikerinnen und Informatiker neben einer Virtual Reality-Brille auch ein automatisches Einkaufsregal, das erkennt, wenn man ein Produkt herausnimmt oder eines hineinstellt. Solche „Connected Shelfs“ werden vermutlich in naher Zukunft unsere Einkaufserlebnisse beeinflussen. Wie sie funktionieren, können die Jugendlichen in dem Uni-Projekt erkunden, und nachvollziehen.

    Wenn diese erste Hürde abgebaut ist, und Jugendliche erkennen, wie stark die Informatik schon jetzt in alle unsere Lebensbereich hineinwirkt, fehle eigentlich nur noch der nötige Mut, sind sich Christina David und Inna Losev einig. „Man muss sich einfach trauen, es gibt nichts zu verlieren, nur zu gewinnen. Man sollte nicht so viel auf Andere hören und einfach mal machen“, meint David, und Losev ergänzt: „Wenn man Interesse zeigt, bekommt man mehr Unterstützung, als man anfangs vielleicht erwartet.“

    Kontakt

    Wer sich für das Projekt und Berufs- und Studienorientierungsangebote im Informatikbereich interessiert, erreicht das Projektteam unter bestfit@uni-hildesheim.de.

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    Pressemeldungen Studierendenportal Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Gleichstellungsbüro
    news-14673 Thu, 12 Apr 2018 10:21:29 +0200 ISUM auf den IT- und Medientagen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-den/ BestFit, SmartHybrid und InDeKo.Navi stellen auf den IT- und Medientagen aus Hildesheim. Digitalisierung geht uns alle an. Daher finden vom 09. bis zum 13. April in Hildesheim die IT- und Medientage statt. Dort wird sich den konkreten Herausforderungen aus Produktion, Handel, Dienstleistung, Kreativ- und Medienwirtschaft, Automotive und Finanzen, Medizin, Soziales und Handwerk sowie Hochschulen, Kunst- und Kultureinrichtungen gewidmet. Das ISUM wurde daher eingeladen die vom BMBF geförderten Projekte BestFiT und InDeKo.Navi sowie das von der NBank geförderte Projekt SmartHybrid dort auszustellen.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14649 Thu, 05 Apr 2018 08:38:29 +0200 Öffentliche Ringvorlesung „Digitaler Wandel und Sicherheit“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/oeffentliche-ringvorlesung-digitaler-wandel-und-sicherheit/ Im Sommersemester befassen sich Fachleute an der Uni Hildesheim mit Aspekten der Sicherheit im digitalen Wandel. Von April bis Juli 2018 lädt die Universität zur öffentlichen Ringvorlesung „Digitaler Wandel und Sicherheit“ ein. Einmal wöchentlich geben Expertinnen und Experten Einblicke in aktuelle Entwicklungen in den Bereichen IT-Sicherheit, IT-Grundschutz, IT-Recht, IT-Datenschutz, IT-Compliance und IT-Forensik. Die Universität Hildesheim veranstaltet im Sommersemester 2018 eine öffentliche Ringvorlesung zur Sichterheit im digitalen Wandel. Die Universität hat Experten unter anderem aus Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung eingeladen, ihre jeweilige Sicht auf das Thema vorzustellen.

    Die Referentinnen und Referenten befassen sich unter anderem mit technischen Lösungen zur Gewährleistung von Sicherheit, mit Handlungsvorschriften und Beeinflussungen auf die technischen Instrumente in Organisationen sowie mit rechtlichen Vorschriften und dem notwendigen gesellschaftlichen Bewusstsein für Sicherheitsfragen im digitalen Wandel. Dabei setzen sich die Vorträge mit der Rolle von Unternehmen, Konsumenten, Arbeitnehmern und Verwaltungen auseinander. Bürgerinnen und Bürger, Schülerinnen und Schüler sowie Lehrerinnen und Lehrer sind zur kostenfreien Vorlesungsreihe eingeladen.

    Den Eröffnungsvortrag „Cybersecurity – IT-Sicherheit und was wir daraus machen“ hält am 12. April 2018 der Hildesheimer Politikwissenschaftler Wolf Schünemann, Juniorprofessor für Internet und Politik. Über aktuelle Bedrohungen und Gegenmaßnahmen im digitalen Wandel spricht am 19. April 2018 Uwe Claaßen vom Niedersächsischen Verfassungsschutz. Claaßen ist „Gründer“ des Wirtschaftsschutzes im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, also von Anfang an dabei, und Leiter der Abteilung.

    Am 26. April 2018 spricht der Datenschutzexperte Norbert Bornemann über die Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) der Europäischen Union. Am 3. Mai 2018 referiert der IT-Forensiker Nico Müller über Möglichkeiten und Grenzen der IT-Forensik. Am 17. Mai 2018 spricht Stephan Brandes über den „Digitalen Wandel in der Praxis – erfolgreich umdenken, Herausforderungen meistern, Chancen nutzen“.

    Axel Janhoff referiert am 24. Mai 2018 über das Thema „Sichere Identitäten und vertrauenswürdige Dienste für die digitale Wirtschaft in der EU“ und geht auf die EU-Verordnung über elektronische Identifizierung und Vertrauensdienste für elektronische Transaktionen im Binnenmarkt (eIDAS) ein. Die Rechtsanwältin Eva-Christine Backhaus diskutiert am 31. Mai 2018 über das Thema „Digitale Arbeitswelt – Was ist rechtlich zu beachten?“. Lukas Grundwald befasst sich mit IT-Sicherheit und spricht am 7. Juni 2018 über Angriffe auf Cloud-Infrastrukturen und wie man sich davor schützen kann. Frank Wuttke, Geschäftsführer der Compra GmbH, erläutert am 14. Juni 2018, was bei Softwareentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung zu beachten ist. Mit Informationssicherheit und Schutz für Unternehmen befasst sich Kai Viehmeier am 21. Juni 2018 in seinem Vortrag „IT-Security und Digitalisierung – Der VdS Quick-Check für sichere KMUs“. Jens Heidland befasst sich am 28. Juni 2018 mit dem Thema „Informationssicherheit – Eckpfeiler der digitalen Sicherheit“. Am 5. Juli 2018 diskutieren Laura Weidner, Matthäus Niedworok und Vladislav Jartsev über „Datenschutz am Beispiel Versicherungswirtschaft“. Die Vorlesungsreihe endet am 12. Juli 2018 mit einem Vortrag von Frank Knischewski Leiter des Arbeitskreises Cybersecurity bei Hannover IT e.V. über „Cyberangriffe und IT-Sicherheit im Wandel“.

    Die Vorlesungsreihe findet jeweils am Donnerstag von 18:00 Uhr bis 19:30 Uhr im Hörsaal 2 der Universität Hildesheim (Hauptcampus Universitätsplatz 1) statt. Die Veranstalter hoffen während der gesamten Reihe auf einen engen Austausch zwischen Wissenschaft, Politik, Wirtschaft und interessierten Bürgern.

    Die Ringvorlesung wird durch die Universitätsgesellschaft Hildesheim e.V. gefördert. Veranstalter der Ringvorlesung sind Axel Janhoff und Professor Ralf Knackstedt vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim.

    Programm der Ringvorlesung [PDF]

    Programm im Überblick: Öffentliche Ringvorlesung „Digitaler Wandel und Sicherheit“

    Vorlesungsreihe an der Uni Hildesheim von 12. April 2018 bis 12. Juli 2018

    Donnerstag, 12. April 2018
    Cybersecurity – IT-Sicherheit und was wir daraus machen
    Wolf J. Schünemann, Universität Hildesheim

    Donnerstag, 19. April 2018
    Digitaler Wandel – Aktuelle Bedrohungen und Gegenmaßnahmen
    Uwe Claaßen, Niedersächsischer Verfassungsschutz
    [Hinweis: Jörg Peine-Paulsen sollte den Vortrag halten, ist aber leider kurzfristig verhindert]

    Donnerstag, 26. April 2018
    EU-DSGVO – Fakten und Handlungsfelder
    Norbert Bornemann, Contor Management GmbH

    Donnerstag, 03. Mai 2018
    IT-Forensik – Möglichkeiten und Grenzen
    Nico Müller, Digifors GmbH

    Donnerstag, 17. Mai 2018
    Digitaler Wandel in der Praxis – Erfolgreich umdenken, Herausforderungen meistern, Chancen nutzen
    Stephan Brandes, CKC Group

    Donnerstag, 24. Mai 2018 [KEIN VORTRAG / DER VORTRAG ENTFÄLLT AUFGRUND DER EXKURSIONSWOCHE]
    eIDAS – Sicher Identitäten und vertrauenswürdige Dienste für die digitale Wirtschaft in der EU
    Axel Janhoff, DAkkS Fachexperte

    Donnerstag, 31. Mai 2018
    Digitale Arbeitswelt – Was ist rechtlich zu beachten?
    Eva-Christine Backhaus, Rechtsanwältin LEX-it

    Donnerstag, 07. Juni 2018
    Wolkenbruch 2.0: Angriffe auf Cloud-Infrastrukturen – Wie kann man sich schützen?
    Lukas Grundwald, DN Systems Enterprise Internet Solutions GmbH

    Donnerstag, 14. Juni 2018
    Softwareentwicklung im Zeitalter der Digitalisierung – Was ist zu beachten?
    Frank Wuttke, Compra GmbH

    Donnerstag, 21. Juni 2018
    IT-Security und Digitalisierung – Der VdS Quick-Check für sichere KMUs
    Kai Viehmeier, Kai Viehmeier CONSULTING GmbH

    Donnerstag, 28. Juni 2018
    Informationssicherheit – Eckpfeiler der digitalen Sicherheit
    Jens Heidland, Contechnet Ltd.

    Donnerstag, 05. Juli 2018
    Damoklesschwert des Digitalen Wandels – Datenschutz am Beispiel Versicherungswirtschaft
    Laura Weidner, Matthäus Niedworok, Vladislav Jartsev, KPMG AG

    Donnerstag, 12. Juli 2018
    Digitaler Wandel – Cyberangriffe und IT-Sicherheit im Wandel
    Frank Knischewski, Hannover IT e.V.

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    Migrationspolitik Pressemeldungen Sozialwissenschaften Politik Fachbereich 1 Fachbereich 4 Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Personalportal
    news-14648 Thu, 05 Apr 2018 07:27:20 +0200 Digital Analogue: Hildesheimer IT- und Medientage https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/digital-anal/ Vom 09. bis 13. April 2018 finden die ersten Hildesheimer IT- und Medientage unter dem Titel „Digital|Analogue“ in der Industriehalle Rasselmania in Hildesheim statt. Digital|Analogue bietet zahlreiche Vorträge und Talks für verschiedene Interessenten aus beispielswiese den Bereichen Schulen, Fach-und Führungskräften, Geschäftsführer sowie StartUps. Gegliedert in drei Schwerpunkte für Produktion und Dienstleistung (09. April), Medien, Kultur, Automotive und Finanzen (11. April) sowie Handwerk, Handel, Medizin und Soziales (13. April) bieten sich vielfältige Möglichkeiten sich zu dem Thema Digitalisierung zu informieren und sich mit Experten auseinanderzusetzen.

    Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung (ISUM) ist auf den Medientagen insbesondere mit den Projekten BeSt F:IT und SmartHybrid vertreten.

    BeSt F:IT bietet dabei eine Erlebnisausstellung, in der Besucherinnen und Besucher ausprobieren und sich über die Vielfalt von Jobs in der IT-Branche informieren können. Im Rahmen von SmartHybrid referiert Prof. Ralf Knackstedt mit einem Vortrag zu „Digitalisierung – Ein 7 Punkte-Programm“ am Montag den 09. April (13.30 – 14.00 Uhr).  

     

    Programm, Anmeldung und weitere Informationen: https://www.digital-analogue.de/

    Veranstaltungsort: http://rasselmania.de

     

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14641 Tue, 03 Apr 2018 15:00:00 +0200 Deutscher Hochschulfundraisingpreis geht an die Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/deutscher-hochschulfundraisingpreis-geht-an-die-universitaet-hildesheim/ Der Deutsche Hochschulverband zeichnet die Universität Hildesheim für ihre professionelle Fundraisingstrategie und Stiftungskultur aus. Bis heute konnte die Stiftungsuniversität 13 Stiftungsprofessuren einwerben und die Zahl der Deutschlandstipendien von 23 auf 91 erhöhen. Die Universität dankt allen Hildesheimer Bildungsstifterinnen und Bildungsstiftern, die mit ihren Spenden dazu beitragen, dass Bildungswege junger Menschen unterstützt und neue Forschungsgebiete ausgebaut werden können. Die Universität Hildesheim ist Träger des Deutschen Hochschulfundraisingpreises 2018, den der Deutsche Hochschulverband zum dritten Mal ausgelobt hat. Im Rahmen eines Symposiums in Berlin wurde die Auszeichnung vor 150 Hochschulleitungen sowie Fundraiserinnen und Fundraisern aus Deutschland, Schweiz und Österreich überreicht.

    Mit dem Deutschen Hochschulfundraisingpreis wird die konsequente Pflege und Erweiterung des Kreises der Förderinnen und Förderer aus Wirtschaft und Gesellschaft honoriert. Durch exzellente Netzwerkarbeit konnte die Stiftungsuniversität Hildesheim bis heute 13 Stiftungsprofessuren einwerben und die Anzahl der Deutschlandstipendien hat sich von 23 auf 91 erhöht, so die Begründung für die Preisvergabe.

    Die Spenderpflege der Universität Hildesheim setze Maßstäbe, weil sie eindrücklich vor Augen führe, wie mit Hilfe einer professionellen Fundraisingstrategie systematisch zum Spenden angeregt werden  könne, sagte Jury-Mitglied Professor Guido Benzler in seiner Laudatio. In hervorragender Weise baue die Universität Hildesheim dank einer gelebten Dankes- und Anerkennungskultur enge persönliche Kontakte zu ihren Förderinnen und Förderern auf. Auf der Basis breit gefächerter Begegnungsformate gelinge es der Universität immer wieder, den Kreis der Spenderinnen und Spender zu einer Stiftergemeinschaft zu formen, aus der heraus größere und namhafte Spenden erfolgten.

    Der Deutsche Hochschulfundraisingpreis ist mit 5.000 Euro dotiert. Das Preisgeld soll zweckgebunden für das Hochschulfundraising oder ein laufendes Fundraisingprojekt verwendet werden. Der Preis wurde am heutigen Dienstag dem Präsidenten der Universität Hildesheim, Professor Dr. Dr. h.c. Wolfgang-Uwe Friedrich, in Anwesenheit von Vizepräsident Prof. Dr. Martin Schreiner, Fundraiser Markus Langer und Mediengestalter Jan Baumhöfener überreicht.

    Stiftungsprofessur für den Bereich „Data Science“

    Durch die Einrichtung von Stiftungsprofessuren konnten in den vergangenen Jahren die Forschung und Lehre in Fachgebieten wie Wirtschaftsinformatik, Software Engineering, Neurodidaktik, Klinische Psychologie sowie Sport, Gesundheit und Leistung ausgebaut werden.

    „Fundraising gehörte von Anfang an zum besonderen Aufgabenprofil der öffentlich-rechtlichen Stiftungsuniversität Hildesheim. Die Einrichtung eines eigenen Ressorts ‚Stiftungsentwicklung‘ im Präsidium stärkte den Bereich nachhaltig. Die heutige Einwerbung einer 13. Stiftungsprofessur für den Bereich ‚Data Science‘, gefördert durch die Sparkassen-Finanzgruppe, bestätigt unseren Kurs“, sagt Professor Wolfgang-Uwe Friedrich.

    Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger engagieren sich für ihre Universität

    „Dieser Preis würdigt insbesondere das Engagement der Hildesheimer Bürgerinnen und Bürger für ihre Universität. Verbunden mit unserer großen Dankbarkeit ist daher auch unsere Hoffnung, dass viele Hildesheimerinnen und Hildesheimer diesen Weg weiter mit uns gehen. Wir sind für Interessierte jedenfalls jederzeit da“, so Prof. Dr. Martin Schreiner und Markus Langer.

    Mit dem Deutschen Hochschulfundraisingpreis sollen „Best Practice“-Beispiele prämiert werden, die sich durch herausragende Kreativität bei der Entwicklung von Fundraising-Kampagnen auszeichnen. Über die Vergabe entschied eine fünfköpfige Jury. Ihr gehörten Professor Dr. Guido Benzler (Geschäftsführender Gesellschafter rheform – EntwicklungsManagement GmbH), Brigitte Göbbels-Dreyling (stellvertretende Generalsekretärin der Hochschulrektorenkonferenz), Matthias Daberstiel (Chefredakteur der Zeitschrift „Der Fundraiser“), Professor Dr. Bernd Helmig (Vizepräsident des Deutschen Hochschulverbandes) und Cornelia Kliment (Geschäftsführerin der Deutschen Universitätsstiftung) an.

    Der Deutsche Hochschulverband ist die Berufsvertretung der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland mit mehr als 30.700 Mitgliedern.

    Bildung stiften: Bildungsstifterinnen und Bildungsstifter unterstützen Hildesheimer Studentinnen und Studenten auf ihren Bildungswegen

    Bis zu 111 Deutschlandstipendien kann die Universität Hildesheim vergeben. „Bildung Stiften 111!“ heißt eine Kampagne, die Markus Langer und Vizepräsident Professor Martin Schreiner in Hildesheim ins Leben gerufen haben. Die Universität Hildesheim dankt allen bisherigen Förderern und sucht nun weitere Stifterinnen und Stifter, die Studierende auf ihrem Bildungsweg unterstützen. Die Universität Hildesheim wurde 2017 durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung und den Stifterverband für ihre erfolgreiche Stipendienkultur ausgezeichnet.

    Wer Studentinnen und Studenten mit einem Stipendium unterstützen möchte, kann sich direkt an Markus Langer (05121 883 90130, markus.langer@uni-hildesheim.de) oder an den Vizepräsidenten, Prof. Dr. Martin Schreiner (05121 883 11102, martin.schreiner@uni-hildesheim.de), wenden.

    Das Stipendienprogramm läuft über eine Eigenbewerbung. Ab 1. Juni 2018 können sich Studierende aller Fachbereiche für das nächste Stipendienjahr um ein Deutschlandstipendium bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 30. Juni 2018.

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    Pressemeldungen Fachbereich 1 Sportwissenschaft Psychologie Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Fachbereich 4
    news-14604 Tue, 03 Apr 2018 09:29:00 +0200 SchülerUni - Universität für Jugendliche: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/schueleruni-universitaet-fuer-jugendliche-mathematik-informatik-naturwissenschaft-und-technik/ Bereits zum dritten Mal veranstaltet die Universität Hildesheim die „MINT-Schüler_innen-Universität“. Vom 12. April bis 21. Juni 2018 erhalten Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 bis 13 in den insgesamt 10 spannenden Vorlesungen Antworten auf Fragen in Naturwissenschaft, Wirtschaft, Technik und Informatik. An der beliebten Vorlesungsreihe nahmen in den Vorjahren jeweils rund 500 Schülerinnen und Schüler teil. Schon seit vielen Jahren entscheiden sich zu wenige Schülerinnen und Schüler für ein Studium im MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Derzeit ist die „MINT-Fachkräftelücke“ mit fast 300.000 freien Stellen so groß wie noch nie seit Beginn der Erhebung im Jahr 2011 (Quelle: „MINT-Herbstreport“ des IW Köln, Stand 09/2017). Diese Fachkräftelücke ist für unsere Gesellschaft kritisch, da so dauerhaft Fachleute in Schlüsselbranchen fehlen – darauf weisen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Hildesheimer Uni hin.

    Mit der Veranstaltungsreihe „MINT-Schüler_innen-Universität“ leistet der Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ der Universität Hildesheim einen wichtigen Beitrag zur Studienorientierung und Stärkung des Studienerfolges in den MINT-Fächern. Die Universität Hildesheim möchte mit der Vorlesungsreihe interessierte „Nachwuchswissenschaftlerinnen“ und „Nachwuchswissenschaftler“ der Klassen 9 bis 13 erreichen. Jede Woche wird ein anderes Institut des Fachbereichs interessante Forschungsprojekte vorstellen, in die auch Studentinnen und Studenten eingebunden sind. In Form einer „Ringvorlesung“ berichten die Institute in ansprechender Weise über spannende, aktuelle Forschungsthemen aus Biologie, Chemie, Geographie, Physik, Mathematik, Technik und Informatik bis hin zu Wirtschaftsinformatik und Wirtschaft. Schülerinnen und Schülern soll damit ein Einblick in die Vielfalt des MINT-Bereichs gegeben werden und zugleich ihr Interesse an einem Studium geweckt werden.

    • Termine: Jeden Donnerstag vom 12.04. bis 21.06.2018 (außer 10. Mai), 16:30 Uhr
    • Ort: Hörsaal H2 im 1. Stock des Gebäudes H auf dem Hauptcampus, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim
    • Dauer: etwa 60 Minuten, maximal bis 18:00 Uhr
    • Eintritt frei, keine Anmeldung erforderlich
    • Einen Lageplan finden Sie online: Lageplan
    • Zielgruppe: Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 9 – 13 (für jüngere SchülerInnen je nach Vorkenntnissen geeignet). Auch Lehrende, Eltern und Schulklassen sind herzlich willkommen.

    Programm der SchülerInnen-Uni 2018

    12.04.2018
    Chemie: Auf Spurensuche – Umweltschadstoffe im Wasser
    Dr. Jan Hinrichs, Institut für Biologie und Chemie, Abteilung Chemie

    19.04.2018
    Physik: Gravitationswellen
    Dr. Corvin Zahn, Institut für Physik

    26.04.2018
    Informatik: Können Maschinen denken?
    Prof. Dr. Dr. Lars Schmidt-Thieme, Institut für Informatik, Arbeitsgruppe Wirtschaftsinformatik und Maschinelles Lernen

    03.05.2018
    Geographie: Was ist dran am Klimawandel?
    Prof. Dr. Martin Sauerwein, Institut für Geographie

    10.05.2018 KEINE VORLESUNG

    17.05.2018
    Wirtschaft spielerisch erleben
    Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis, Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, Arbeitsgruppe Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik

    24.05.2018
    Technik: Faserkunststoffverbunde – Hochleistungswerkstoffe, die Leben retten können
    Dipl.-Ing. (FH) Sascha Ende, Institut für Technik

    31.05.2018
    Informatik: Wie steuert man einen Roboter? Programmiersprachen zum Selbermachen
    Dr. Holger Eichelberger, Institut für Informatik, Arbeitsgruppe Software Systems Engineering

    07.06.2018
    Wirtschaftsinformatik: Digitaler Wandel
    Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik, Arbeitsgruppe Informationssysteme und Unternehmensmodellierung

    14.06.2018
    Mathematik: Statistische Nachbereitung von Wetter-Prognosen
    Prof. Dr. Jürgen Groß, Institut für Mathematik und Angewandte Informatik, Abteilung Diskrete Mathematik und Stochastik

    21.06.2018
    Biologie der Meeressäuger
    Dr. Peter Zahn, Institut für Biologie und Chemie, Abteilung Biologie

    Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121 883 90100, presse@uni-hildesheim.de)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Biologie & Chemie Geographie Informatik SSE Maschinelles Lernen Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik
    news-14505 Wed, 14 Mar 2018 15:10:45 +0100 Praktikant/in im Bereich Disposition gesucht https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/praktikanti/ Praktikant/in im Bereich Disposition bei Volkswagen in der Region Nord-Ost am Standort Hannover gesucht. Der Logistikbereich von Volkswagen Nutzfahrzeuge beinhaltet u.a. die Logistikplanung, die Materialwirtschaft, die Programmplanung und Disposition. Die Disposition für die bedarfsgerechte Versorgung der Produktion mit Kauf- und Herstellteilen zuständig. Durch die hohe Variantenvielfalt und komplexe logistische Prozesse ist die Versorgung der Produktion von Supply Chain Risiken betroffen. Diese werden durch verschiedene Ursachen bedingt und sollen geeignete Modelle besser gesteuert werden. Um dem operativen und taktischen Management einen Überblick der Prozesse, Abhängigkeiten und Risiken zu geben, wird eine Erweiterung der Auswertungen, Kennzahlen und der Modellierung angestrebt.

    Weitere Informationen finden Sie hier.

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    Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-14503 Wed, 14 Mar 2018 15:06:55 +0100 Praktikant/in im Bereich Logistik/Data Mining gesucht https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/praktikanti-1/ Praktikant/in im Bereich Logistik/Data Mining bei Volkswagen am Standort Hannover gesucht. Der Logistikbereich von Volkswagen Nutzfahrzeuge beinhaltet u.a. die Logistikplanung, die Materialwirtschaft, die Programmplanung und Disposition. Die Disposition für die bedarfsgerechte Versorgung der Produktion mit Kauf- und Herstellteilen zuständig. Durch die hohe Variantenvielfalt und komplexe logistische Prozesse ist die Versorgung der Produktion von Supply Chain Risiken betroffen. Diese werden durch verschiedene Ursachen bedingt und sollen geeignete Modelle besser gesteuert werden. Um dem operativen und taktischen Management einen Überblick der Prozesse, Abhängigkeiten und Risiken zu geben, wird eine Erweiterung der Auswertungen, Kennzahlen und der Modellierung angestrebt.

    Weiter Informationen finden Sie hier.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14444 Tue, 27 Feb 2018 09:46:13 +0100 DoKoSON 2018 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/dokoson-2018/ ISUM auf dem Dokotorandenkolloquium Süd-Ost-Niedersachsen  

    Auch in diesem Jahr fand das Doktorandenkolloquium Süd-Ost-Niedersachsen (DoKoSON) statt, das von der Leibniz Universität Hannover im winterlichen Schierke organisiert und durchgeführt wurde. Im Kreis verschiedener Professoren und wissenschaftlichen MitarbeiterInnen von mehreren Universitäten und Hochschulen haben aus der Abteilung ISUM Nadine Schaaf (IT-gestützte Mediation) und Thorsten Schoormann (Sustainability and Business Models) über ihre geplanten Dissertationsthemen referiert, um anschließend in einen intensiven Austausch mit allen Beteiligten zu kommen.

    Wir bedanken uns für die gute Organisation, die anregenden Gespräche und freuen uns auf das nächste Jahr.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14331 Wed, 07 Feb 2018 11:42:07 +0100 Ringvorlesung "Digitaler Wandel und Sicherheit" https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ringvorlesun-57/ Im Sommersemester findet die Ringvorlesung "Digitaler Wandel und Sicherheit" statt. Das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik freut sich im Sommersemester 2018 die Ringvorlesung "Digitaler Wandel und Sicherheit" anbieten zu können.

     

    Die Vorlesung vermittelt in wechselnder Schwerpunktsetzung Aspekte der Sicherheit im digitalen Wandel. Sie ist als Ringvorlesung organisiert, in die Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Verwaltung und weiteren relevanten Professionsbereichen eingeladen werden, um ihre jeweilige Sicht auf das Thema vorzustellen. 

    Dabei wird in Form von Technik, Organisation, Politik und Recht sowie Standards bewusst ein breites und mit dieser Aufzählung nicht ausschließend abgestecktes Spektrum an Aktionsfeldern adressiert. Das Aktionsfeld „Technik“ fragt nach technischen Lösungen zur Gewährleistung von Sicherheit und zeigt zugleich dessen Grenzen auf. Dass auch Handlungsvorschriften und -beeinflussungen (Social Engineering) auf die technischen Instrumente abgestimmt sein müssen, damit z. B. unbedachte Verhaltensweisen von Personal angestrebte Sicherheitsniveaus nicht konterkarieren, berücksichtigt das Aktionsfeld „Organisation“. Das Aktionsfeld „Politik und Recht“ untersucht die notwendige Flankierung von Sicherheit mit rechtlichen Vorschriften und dem notwendigen gesellschaftlichen Bewusstsein für Sicherheitsfragen im digitalen Wandel, von dem Gesetzgebungsinitiativen getragen sein sollten. Die Wirkungen von insbesondere offenen Standards auf die Realisierung von mehr oder weniger Sicherheit und Vertrauen untersucht das Aktionsfeld „Standards“.

     

    Die Aktionsfelder werden jeweils aus der Perspektive unterschiedlicher Zielgruppen betrachtet. Dabei stehen Unternehmen, Konsumenten, Arbeitnehmer und Verwaltungen im Vordergrund und können durch weitere Gruppen – wie z. B. Schülerinnen und Schüler sowie Lehrkräfte – ergänzt werden.         

    Ungeachtet der wechselnden Schwerpunktsetzung und organisatorisch bedingten Zusammensetzung im jeweiligen Semester lässt sich festhalten, dass die folgenden Themen in der Ringvorlesung im Fokus stehen:

    • IT-Sicherheit
    • IT-Grundschutz
    • IT-Recht
    • IT-Datenschutz
    • IT-Compliance
    • IT-Forensik

    Besonderer Dank geht an die Universitätsgesellschaft für die großzügige Förderung der Ringvorlesung.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14397 Mon, 05 Feb 2018 21:59:44 +0100 Cybercrime-Delikte bekämpfen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/cybercrime-d/ Die Polizeidirektion Göttingen sucht zur Bekämpfung von Cybercrime-Delikten zum nächstmöglichen Zeitpunkt IT-Spezialisten. Was erwartet Sie?

    In diesem Bereich können Sie Ihr Fachwissen in polizeiliche Ermittlungsverfahren zu Cybercrime- Delikten dadurch einbringen, dass Sie unter anderem

    • Schadsoftware auf befallener Hardware erkennen, analysieren und dokumentieren,
    • Innovationen im Bereich der Auswertung digitaler Datenträger und Cloud-Dienste initiieren
    • Beobachtung informations- und kommunikationstechnischer Entwicklungen und digitaler Trends sowie Mitwirkung an der Adaption neuer technischer, digitaler Methoden und Techniken für polizeiliche Bedarfe
    • eigenständig neue oder ergänzende Softwarelösungen zur Unterstützung von Ermittlungstätigkeiten entwickeln. Dabei könnte es sich beispielsweise um die Migration von ermittlungsrelevanten Daten handeln und
    • Cybercrime-Fortbildungen und -Schulungen für Polizeibedienstete mitgestalten und eigenständig konzipieren und durchführen.

    Hier erfahren Sie mehr.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-13774 Wed, 24 Jan 2018 14:57:00 +0100 IT-Speed Dating: Studierende sammeln Praxiserfahrungen in der regionalen Wirtschaft https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-speed-dating-studierende-sammeln-praxiserfahrungen-in-der-regionalen-wirtschaft/ Studentinnen und Studenten der Hildesheimer IT‐Studiengänge tauschen sich beim „IT-Speed Dating“ an der Universität mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus regionalen Unternehmen aus. „Die Grundlagen, wie all die Informationen, die in Unternehmen zu koordinieren sind, in Planungssystemen gebündelt werden, habe ich in der Universität erlernt – jetzt geht es darum, die Systeme in der Realtität anzuwenden. Hierfür suche ich einen Praktikumsplatz“, sagt die Studentin Coralie Werkmeister. Ein Besuch auf dem IT-Campus am Samelsonplatz. IT in Hildesheim studieren

    Donnerstagabend am IT-Campus am Samelsonplatz, etwa 40 Studierende und Mitarbeiterinnnen und Mitarbeiter aus 25 regionalen Partnerunternehmen kommen zusammen. Das Besondere: An diesem Abend wird jeder einmal mit jedem beim „Speed Dating“ miteinander ins Gespräch kommen.

    Die Begegnungen sind eng getaktet, nach jeweils fünf Minuten wechselt der Gesprächspartner. „So lernen Studierende auch Unternehmen kennen, die sie vorher eventuell gar nicht auf dem Schirm hatten. Und umgekehrt haben alle Studierenden eine Chance, sich den Unternehmen vorzustellen – das persönliche Gespräch und die Begegnung ist sehr wichtig“, sagt Felix Hahne. Der promovierte Wissenschaftler vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik organisiert jedes Jahr diese Zusammentreffen.

    Im 5-Minuten-Takt wechseln die Studierenden von Tisch zu Tisch. Stephen Galla ist einer der Teilnehmer, er studiert Wirtschaftsinformatik im 6. Semester. Und schon geht es los, fünf Minuten sind kurz, wenn man seine Fähigkeiten erläutern und einen guten Eindruck hinterlassen möchte. Galla lächelt freundlich, ein kräftiger Händedruck, dann legt er dem Gesprächspartner eine Kurzbewerbung vor. Ihm gegenüber sitzt Moritz Wichmann, Mitarbeiter des regionalen Unternehmens ADITUS, das sich auf das Ticketing und die Zutrittskontrolle spezialisiert hat. In welchen Bereichen er studiert, ob er sich ein Praktikum vorstellen könne möchte Wichmann von dem Studenten wissen und drückt ihm konkrete Praktikumsangebote für dieses Jahr in die Hand. Der Gong ertönt – fünf Minuten sind um.

    „Ich habe hier in Hildesheim Wirtschaftsinformatik studiert und nach meiner Masterarbeit direkt bei ADITUS angefangen. Wir sind hauptsächlich für Messegesellschaften tätig und hatten im letzten Jahr den ersten Hildesheimer Praktikanten. Das hat wunderbar funktioniert, weshalb wir die Zusammenarbeit mit der Universität Hildesheim weiter forcieren möchten. Wir suchen junge, talentierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter“, sagt Moritz Wichmann.

    Auch Coralie Werkmeister nimmt am „IT-Speed Dating“ teil. Sie studiert Wirtschaftsinformatik im 5. Semester an der Universität in Hildesheim. „Im Studium beschäftige ich mich mit der Herausforderung, wie all die Informationen, Ressourcen und Prozesse, die in Unternehmen zu koordinieren sind, in Planungssystemen gebündelt werden. Die Grundlagen habe ich in der Universität erlernt – jetzt geht es darum, die Systeme in der Realtität anzuwenden. Hierfür suche ich einen Praktikumsplatz.“ 

    In das Speed Dating reiht sich ebenso Professor Klaus Ambrosi ein. „Ich sitze hier auch vier Stunden“, lacht der Professor, der in seinen über 30 Jahren an der Universität schon viele Bildungswege begleitet hat. Sein Ziel: Er möchte von den Studierenden Feedback zum Studienverlauf und Hinweise auf Probleme beziehungsweise Verbesserungsmöglichkeiten im Studium einholen. Ihm gegenüber sitzt Karina Reichert. Das Interesse an Informatik wurde bei Reichert in der Schule im Fach Informatik geweckt. Über das Internet wurde sie auf das Studium aufmerksam. „In Hildesheim ist man nicht so verloren wie an anderen großen Unis“, sagt Reichert. Sie studiert im 5. Semester „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und möchte sich auf die Entwicklung von Software spezialisieren, momentan besucht sie auch einen Kurs zum Maschinellen Lernen – und sucht nun einen Praktikumsplatz. „Informatik ist sehr vielfältig, zum Beispiel die Softwareentwicklung, man erstellt Programme und sieht das Ergebnis.“

    In einem der Räume auf dem IT-Campus haben Larissa Meyer und Sascha Carell ihr temporäres Büro eingerichtet, um Studierende kennen zu lernen. Letztes Jahr saß Larissa Meyer noch auf der anderen Seite des Tisches auf der Suche nach einem Praktikumsplatz. Den hat sie der Firma Schlote in Harsum gefunden und ist seitdem dort als Werkstudentin tätig. Und das so erfolgreich, dass sie von ihrem Unternehmen nunmehr selber als Gesprächspartnerin für die IT-Studierenden entsandt wurde. Larissa Meyer studiert Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim und arbeitet derzeit als Werkstudentin beim Unternehmen Schlote in Harsum. „Ich habe das Unternehmen beim letzten IT-Speed Dating kennengelernt, man hat im persönlichen Gespräch erkannt, das man zusammenpasst und die Chemie stimmt. Deshalb habe ich mich bei dem Unternehmen beworben, das Praktikum hat so gut funktioniert, dass ich heute als Werkstudentin in dem Unternehmen arbeite – eine riesige Chance, um neben den Vorlesungen im Hörsaal bereits Praxiserfahrungen zu sammeln.“

    „Wir können aufgrund unseres starken Wachstums immer neue Mitarbeiter in der IT und den anderen Bereichen des Unternehmens gebrauchen“, sagt Sascha Carell. Er arbeitet neben dem Studium in dem Harsumer Unternehmen und studiert ebenfalls Wirtschaftsinformatik an der Uni in Hildesheim. „Als Zulieferer in der Automobilbranche ist die Schlote-Gruppe auf die Bearbeitung von Gussteilen mit hochpräzisen Bohrern und Maschinen spezialisiert. Die IT-Abteilung ist heutzutage unter dem Aspekt Industrie 4.0 und vernetzter Produktionsstätten unverzichtbar. Hinzu kommen viele verschiedene Informationssysteme mit denen unsere Mitarbeiter kommunizieren und zusammenarbeiten können. Diese gehen von einfachen Office-Anwendungen bis hin zu komplexen Produktionsleitsystemen oder einer Energiemanagement-Software: Wir sehen, wie viel Energie wir verbrauchen. Die Technologie durchdingt alle Bereiche – wir suchen nun den IT-Nachwuchs, der all dies gestalten, verwalten und weiterentwickeln kann.“

    „Wir können aufgrund unseres starken Wachstums immer neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der IT und den anderen Bereichen des Unternehmens gebrauchen.“

    Sascha Carell, studiert Wirtschaftsinformatik, Werkstudent bei Schlote in Harsum

    Auf dem Gang des IT-Campus flitzt einer der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik entlang, die an diesem Abend Studierende und Unternehmen miteinander ins Gespräch bringen. Die Bilanz? Sehr erfreulich. „Unsere IT-Studierenden absolvieren im Bachelorstudium ein Wirtschaftspraktikum. Die Studentinnen und Studenten sind von dem Speed Dating begeistert, viele Unternehmen, die sie vorher nicht kannten, sind jetzt in die engere Auswahl gekommen, weil sie interessante Angebote für Praktika erhalten“, sagt Jan Busse. Der wissenschaftliche Mitarbeiter arbeitet auf dem IT-Campus, sein Forschungsgebiet ist die energiekostenorientierte Ablaufplanung, „man möchte Aufträge in einem produzierenden Unternehmen so terminieren, dass die resultierenden Energiekosten möglichst gering sind“.

    Das IT-Speed Dating fand im Januar 2018 erstmals im gerade renovierten B-Trakt am Samelsonplatz – dem IT-Campus der Universität Hildesheim – statt. Damit hatten die Partnerunternehmen auch die Gelegenheit, die Lehr- und Arbeitsräume der IT-Studiengänge direkt kennen zu lernen.

    „Die Grundlagen, wie all die Informationen, die in Unternehmen zu koordinieren sind, in Planungssystemen gebündelt werden, habe ich in der Universität erlernt – jetzt geht es darum, die Systeme in der Realtität anzuwenden. Hierfür suche ich einen Praktikumsplatz.“

    Coralie Werkmeister, Studentin, Wirtschaftsinformatik

    Kurz erklärt

    Informationen zum IT-Speed Dating

    Die Nachfrage von Unternehmen aus der Region nach Partnerschaften mit den IT-Studiengängen der Universität Hildesheim wächst, sagt Felix Hahne. In Hildesheim lernen über 700 IT-Studentinnen und IT-Studenten in Studienprogrammen wie „Informationsmanagement und Informationstechnologie“, „Wirtschaftsinformatik“ sowie im Bereich „Data Analytics“.

    Die Universität Hildesheim arbeitet in den IT-Studiengängen mit über 30 regionalen Partnerunternehmen zusammen. 2018 wird das Netzwerk um etwa fünf bis acht weitere Partnerunternehmen ausgebaut. Ausgangspunkt des Interesses seien laut Hahne oft Absolventinnen und Absolventen der IT-Studiengänge, die in den Unternehmen begonnen haben und bei denen sich die Fachabteilungen fragen: „Wie bekommen wir mehr davon?“

    Als sehr erfolgreiches Instrument zur Anbahnung von Wirtschaftspraktika von IT-Studierenden bei Partnerunternehmen habe sich das seit 2013 jeweils zu Jahresbeginn durchgeführte „IT-Speed Dating“ erwiesen, erklärt Felix Hahne. Mehr als 70% der bisher rund 150 teilnehmenden Studierenden haben anschließend ein Praktikum bei einem der anwesenden Unternehmen absolviert.

    Die Inhalte der Praktika sind vielfältig – von der Softwareentwicklung und Gestaltung von Weboberflächen bis zur Analyse von Geschäftsprozessen und Unterstützung im IT-Support. „Aus diesen Praktika entstehen nicht selten Werkstudententätigkeiten, Projekt- und Abschlussarbeiten oder auch feste Arbeitsverhältnisse. Für einige Partnerunternehmen ist das Vorhandensein der IT-Studiengänge in Hildesheim zum wichtigen Standortfaktor geworden. Das IT-Speed Dating kann als ein Beitrag der Universität Hildesheim zur Bekämpfung des IT-Fachkräftemangels angesehen werden“, sagt der promovierte Betriebswissenschaftler.

    Kontakt: Fragen zum IT-Speed Dating beantwortet Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik der Universität Hildesheim (Telefon 05121 88340514, E-Mail: hahne@bwl.uni-hildesheim.de).

    Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121 883 90100, presse@uni-hildesheim.de)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14254 Mon, 22 Jan 2018 11:11:00 +0100 Digitale Zukunft: Uni Hildesheim sucht künftige Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/digitale-zukunft-uni-hildesheim-sucht-kuenftige-informatiklehrerinnen-und-informatiklehrer/ Jetzt bis zum 1. März 2018 bewerben: Die Universität Hildesheim bildet Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer aus, eine Bewerbung zum Sommersemester ist jetzt möglich. Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Studium in Hildesheim. Die Debatte um die Fortschritte bei der Digitalisierung in Deutschland betrifft im Kern auch die Schulen – hier wird die nächste Generation ausgebildet. Doch Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer fehlen. Jetzt bewerben bis zum 1. März 2018: Lehramt Informatik in Hildesheim studieren

    Die Universität Hildesheim bildet Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer aus. „Was wir in Deutschland brauchen ist eine große Anzahl von Lehrern, die ihren Schülern zeigen, was hinter Computern steckt und wie wir mit der Welt der Informationen umgehen“, sagt der Informatiker Professor Klaus-Jürgen Förster.

    Gemäß Statistischem Bundesamt waren im Studienjahr 2016/17 insgesamt weniger als 1500 Studierende in Deutschland in einem Lehramtstudiengang mit Informatik als erstem Fach eingeschrieben. „Es ist also mehr als überfällig das Lehramt Informatik auszubauen und massiv um Studierende für dieses Schulfach zu werben. Dies darf sich nicht nur auf das Lehramt an Gymnasien beziehen und somit etwa die Hälfte unserer Jugendlichen vernachlässigen“, sagt Professor Förster. Ohne durchgehende informatische Ausbildung werde sich die berufliche und persönliche Zukunftsperspektive erheblich verschlechtern, dennoch sei in Deutschland der rechtzeitige Aufbruch bisher versäumt worden. In einigen europäischen Nachbarländern, etwa in Großbritannien und in skandinavischen Ländern, gehören Informatik-Inhalte längst durchgehend zur schulischen Ausbildung. Programmieren (Coding) ist dort meist schon in der ersten Klasse verpflichtend vorgesehen.

    Die Niedersächsische Landesregierung hat 2015 beschlossen das Fach Informatik künftig auch an Haupt- und Realschulen einzuführen und ab dem Studienjahr 2016/17 die Universitäten Hildesheim und Oldenburg beauftragt, das Lehramt Informatik an Haupt- und Realschulschulen in Niedersachsen einzurichten. Die Universität Hildesheim bietet das Lehramtsfach Informatik nicht nur für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an, sondern auch als vollwertiges Drittfach für ausgebildete Lehrpersonen. Um dem großen Bedarf gerecht zu werden ist eine Einschreibung auch für Erstsemester sowohl im Wintersemester wie auch im Sommersemester möglich. Bewerbungen für das Sommersemester 2018 können noch bis zum 15. Januar 2018, in begründeten Ausnahmefällen auch später, eingereicht werden.

    Neben Programmieren und Datenbanken gehören auch Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Studium in Hildesheim. Die Studierenden wählen Schwerpunkte wie Maschinelles Lernen, Softwareentwicklung, Robotik oder Wirtschaftsinformatik. Sie kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums.

    Nicole Döpke gehört als ausgebildete Realschullehrerin mit den Fächern Mathematik und Technik zur ersten Generation der künftigen Informatiklehrerinnen und Informatiklehrer an Haupt- und Realschulen. Sie studiert seit Oktober 2016 an der Universität Hildesheim das Drittfach Informatik und möchte in der Zukunft Schülerinnen und Schüler im Fach Informatik an Realschulen unterrichten. „Die Jugendlichen kennen gar keine Lebenswelt mehr ohne Smartphone, Laptop und Tablet – sie sollen die Geräte nicht nur passiv nutzen, sondern die Technik verstehen und eine kritische Haltung entwickeln“, sagt Döpke.

    Die Studierenden befassen sich im Studium mit Grundlagen der Informatik: Wie werden Informationen als Daten repräsentiert und verarbeitet, wie steuern Algorithmen Prozesse? Welche Programmierbefehle braucht ein Roboter, um sich im Raum zu bewegen? Wie funktionieren Programmiersprachen? Wie geht man verantwortungsvoll mit Daten um? Welche Auswirkungen haben Informations- und Kommunikationssysteme auf den Alltag und die Gesellschaft?

    Informatik an Schulen: Bewerbung um einen Studienplatz im Januar 2018 möglich

    Die Hildesheimer Universität bildet seit Herbst 2016 Lehrerinnen und Lehrer für das Fach Informatik an Haupt- und Realschulen aus. Studieninteressierte können sich noch bis zum 15. Januar 2018 um einen Informatik-Studienplatz für das Lehramt an Hauptschulen oder Realschulen bewerben, das Studium an der Uni Hildesheim beginnt im April 2018.

    Bisher haben in Niedersachsen nur die Universitäten in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück Informatiklehrer für den Unterricht an Gymnasien ausgebildet. Eine Ausbildung zur Informatiklehrerin oder zum Informatiklehrer für Haupt- und Realschulen war in Niedersachsen im Gegensatz zu verschiedenen anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen bisher nicht möglich.

    Die Hildesheimer Studierenden werden zur ersten Generation der Lehrerinnen und Lehrer gehören, die das Fach Informatik an Hauptschulen und Realschulen sowie Oberschulen und Gesamtschulen in Niedersachsen aufbauen. „Das ist eine große berufliche Chance und eine spannende, lebenslange Aufgabe“, sagt Förster.

    Wer sich für das Lehramtsfach Informatik interessiert, kann sich ab sofort bei Prof. Dr. Klaus-Jürgen Förster melden (E-Mail foerster[at]cs.uni-hildesheim.de). Studierende wählen neben dem Fach Informatik ein zweites Fach. Bewerbungen sind zum Sommersemester 2018 möglich, die Bewerbungsfrist endet am 15. Januar 2018, in begründeten Ausnahmefällen können Bewerbungen auch später erfolgen. Studienbeginn ist im April 2018. Mehr Infos zur Bewerbung findet man online.

    Jetzt bewerben: Lehramt Informatik studieren

    Stellungnahme von Informatikprofessor Klaus-Jürgen Förster

    In einem Kommentar nimmt Prof. Dr. Klaus-Jürgen Förster Stellung zur Situation des Schulfachs Informatik in Deutschland und zur Ausbildung professioneller IT-Lehrerinnen und IT-Lehrer. Zu den drei klassischen Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen ist die informatische als vierte gleichwertige Kompetenz längst hinzugekommen, sagt Förster. Er forscht und lehrt als Informatiker am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik der Universität Hildesheim und hat das Lehramtsfach Informatik in Hildesheim gemeinsam mit dem Institut für Mathematik und Angewandte Informatik, dem Institut für Informatik sowie dem Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik aufgebaut.

    Lehramt Informatik, ein Beruf mit Zukunft – für eine erfolgreiche digitale Zukunft

    Seit mehr als 40 Jahren ist in Niedersachen  Informatik-Unterricht zumindest an Gymnasien vorgesehen. Trotzdem haben die meisten unserer heutigen Abiturientinnen und Abiturienten an kaum mehr (wenn überhaupt) als einem einjährigen Nebenfachkurs Informatik während ihrer gesamten mindestens zwölfjährigen Schulzeit teilgenommen.

    Obwohl den verantwortlichen Ministerien seit Jahrzehnten bekannt ist, dass ohne tiefliegende und durchgehende informatische Ausbildung sich die berufliche und persönliche Zukunftsperspektive erheblich verschlechtert, ist in Deutschland der rechtzeitige Aufbruch in den meisten Bundesländern bisher versäumt worden.

    Die bisherige politische Vorgehensweise erinnert an die Einführung „Neuer Medien“ in den 50er und 60er Jahren des letzten Jahrhunderts (Filmbildstellen, Schulfunk, Bildungsfernsehen). In dieser Tradition werden seit den 80er Jahren „Neue Medien" im Unterricht eingeführt. Dies ist wichtig und unabdingbar und wird mit viel Elan von interessierten Lehrerinnen und Lehrern vorangetrieben, die sich teils durch berufliche Fortbildungskurse, meist aber durch aufwendige Eigeninitiative in den spezifischen informatorischen Anwendungen ihrer Fächer fort- und weiterbilden.

    Aber Ausbildung in der sich rasant entwickelnden Informationstechnologie nur in Form des Einsatzes „Neuer Medien im Unterricht" in den einzelnen Fächern reicht bei weitem nicht aus: Zu den drei klassischen Grundkompetenzen Lesen, Schreiben und Rechnen ist die informatische als vierte gleichwertige Kompetenz längst hinzugekommen. Vergleicht man die langjährige Argumentation unserer Politik, dass für die Erlangung informatorischer Kompetenz  die Einführung neuer Medien ohne einen durchgehenden Informatikunterricht ausreicht, dann ist dies gleichwertig mit folgender unsinnigen analogen Argumentation zur Abschaffung des schulischen Faches Deutsch: „Wir brauchen kein eigenständiges Fach Deutsch – schließlich wird in allen anderen Unterrichtsfächern auch Deutsch als Sprache eingesetzt und es werden sogar regelmäßig fachliche Ausarbeitungen von den Schülerinnen und Schülern in deutscher Sprache geschrieben."

    Inzwischen suchen Industrie und Wirtschaft in Deutschland in großem Umfang intensiv nach entsprechenden Fachkräften und müssen häufig ihre Suche auf den internationalen Bereich ausdehnen.

    In einigen europäischen Nachbarländern, insbesondere in Großbritannien und in skandinavischen Ländern, gehören Informatik-Inhalte längst durchgehend zur schulischen Ausbildung. Programmieren (Coding) ist dort meist schon in der ersten Klasse verpflichtend vorgesehen.

    Im vergangenen Wahljahr ist die Forderung nach durchgehender informatorischer beziehungsweise digitaler Bildung in der Schule von allen Parteien lautstark aufgenommen worden. Durchgehender Informatik-Unterricht in allen allgemeinbildenenden Schulen ist nun endlich in der intensiven Diskussion. Wir brauchen junge Lehrerinnen und Lehrer, die grundständig und umfangreich in Informatik als eigenständigem Fach ausgebildet worden sind, um nicht nur Informatik zu unterrichten, sondern ihren Schülerinnen und Schülern dies auch im täglichen Leben durch ihre Persönlichkeit vorzuleben („Hier steckt folgende Informatik drin...") – und nicht wie häufig üblich in elementaren informatischen Fragestellungen auf die Nachilfe junger Schülerinnen und Schüler angewiesen sind.

    Wie sieht eine mögliche Realisierung aus? Mit Hilfe unserer während der Schulzeit erlangten „Grundkompetenz im Rechnen/Mathematik“ überlegen wir kurz wie folgt:

    1. Gemäß Statistischem Bundesamt werden in Deutschland etwa 11 Millionen Schülerinnen und Schüler in etwa 400.000 Klassen an allgemeinbildenden und berufsbildenden Schulen von etwa 800.000 Lehrenden (Vollzeit ca. 500.000, Teilzeit ca. 300.000) unterrichtet. Möchte man durchgehend jede dieser Klassen durchgehend mit nur 2 Stunden Informatik-Unterricht wöchentlich versorgen, dann bedeutet dies bei durchschnittlich wöchentlich 26 Stunden Unterricht pro Lehrkraft den Einsatz von mehr als 30.000 Informatiklehrerinnen und Informatiklehrern (wobei diese dann nur Informatik und nicht ihr zweites Fach unterrichten).

    2. Gemäß Statistischem Bundesamt waren im Studienjahr 2016/17 insgesamt weniger als 1500 Studierende in Deutschland in einem Lehramststudiengang mit Informatik als erstem Fach eingeschrieben.

    Es ist also mehr als überfällig das Lehramt Informatik auszubauen und massiv um Studierende für dieses Schulfach zu werben. Dies darf sich nicht nur auf das Lehramt an Gymnasien beziehen und somit etwa die Hälfte unserer Jugendlichen vernachlässigen.

    Die Niedersächsische Landesregierung hat daher 2015 beschlossen das Fach Informatik auch an Haupt- und Realschulen einzuführen und ab dem Studienjahr 2016/17 die niedersächsischen Universitäten Hildesheim und Oldenburg beauftragt, das Lehramt Informatik an Haupt- und Realschulschulen einzurichten. Die Universität Hildesheim bietet das Lehramtsfach Informatik nicht nur für Studienanfängerinnen und Studienanfänger an, sondern auch als vollwertiges Drittfach für ausgebildete Lehrpersonen. Um dem großen Bedarf gerecht zu werden ist eine Einschreibung auch für Erstsemester sowohl im Wintersemester wie auch im Sommersemester möglich. Bewerbungen für das Sommersemester 2018 können noch bis zum 15. Januar 2018, in begründeten Ausnahmefällen auch später, eingereicht werden.

    Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121 883 90100, 0177 8605905)

    Nachgefragt bei der ersten Generation der Studentinnen und Studenten, die sich auf das Fach Informatik an Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen an der Universität in Hildesheim spezialisieren

    Statements von Studentinnen und Studenten

    „Die Welt der Nullen und Einsen besser verstehen“

    Er ist einer der ersten Studenten, die in Hildesheim für das Schulfach Informatik ausgebildet werden: Christian Langlott, 25, studiert seit Oktober 2017 Informatik als Drittfach an der Universität Hildesheim. Er studiert außerdem Mathematik am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik sowie Sport am Institut für Sportwissenschaft. Christian Langlott möchte künftig an einer Realschule arbeiten.

    „Angefangen hat alles mit den ersten Programmierübungen. Was steckt hinter einem Programm, aus welchen Bausteinen bestehen unsere technischen Geräte? Jetzt befasse ich mich mit der Frage, wie ich Informatik in der Schule unterrichten kann. Ich werde an einer Realschule unterrichten.

    Viele Jugendliche benutzen den PC und wissen gar nicht, was dahinter steckt und was passieren kann, wenn sie die Welt der Nullen und Einsen nutzen.

    Sie sollten mit Sorgfalt die technischen Möglichkeiten nutzen.“

     

     

    „Jugendliche sollen lernen, all die Daten und Algorithmen zu verstehen“

    Annalena Schade, studiert im dritten Bachelorsemester Lehramt mit den Fächern Informatik und Mathematik an der Universität Hildesheim.

    „Ich kenne das Schulfach Informatik vom beruflichen Gymnasium, wo ich IT als Prüfungsfach belegt habe. Als ich meine Schule abgeschlossen habe, gab es leider keine Möglichkeit, Informatik für Realschulen und Hauptschulen zu studieren.

    Dann habe ich den Studienplatz an der Universität in Hildesheim entdeckt. Wir haben viel Praxisbezug – im ersten Studienjahr bin ich einmal in der Woche im Klassenzimmer einer Grundschule, als nächstes gehe ich an eine Realschule. Ich möchte Informatik an einer Schule unterrichten.

    Wichtig ist, nicht nur IT zu nutzen, sondern zu verstehen. Die Schülerinnen und Schüler wachsen digital auf. Sie sollen lernen, damit umzugehen, was alles digital passiert – auch in Bezug auf all die gesammelten Daten und die Funktion von Algorithmen.“

     

     

    „Die Jugendlichen kennen gar keine Lebenswelt mehr ohne Smartphone, Laptop und Tablet“

    Nicole Döpke, 25, hat ihr Masterstudium mit den Fächern Mathematik und Technik an der Universität Hildesheim abgeschlossen. Sie arbeitet in der Abteilung „Mathematik Lehren und Lernen“ am Institut für Mathematik und Angewandte Informatik bei Professorin Barbara Schmidt-Thieme. Sie studiert parallel in Hildesheim aktuell Lehramt Informatik als Drittfach im Ergänzungsstudium.

    „Ich habe Informatik am Gymnasium als Unterrichtsfach aus der Schülerperspektive kennengelernt. Ich habe neben meinem Technikstudium einen freiwilligen Programmierkurs besucht – da konnte man Informatik für das Lehramt noch nicht studieren. Als ich dann gehört habe, dass die Universität Hildesheim Spezialisten für das Lehramtfach Informatik ausbildet, habe ich mich für das Informatikstudium entschieden.

    Es macht große Freude – ich möchte Jugendlichen zeigen: Was steckt hinter den Geräten? Ein Blick hinter die Kulissen. Im Alltag nutzen die Schülerinnen und Schüler täglich die Geräte, nun lernen sie kennen, wie aufwendig es ist, zu programmieren, wie etwa Videospiele programmiert werden und Online-Werbung uns beeinflusst. Meine Rolle als Lehrerin? Die Schüler wachsen mit Smartphone und Computer auf – sie sollen nicht nur passiv nutzen, sondern verstehen, was sie da nutzen und eine kritische Haltung entwickeln. Außerdem möchte ich die Berufsorientierung fördern, damit sich mehr Mädchen für technische Berufe begeistern. Hinter den Computern und Stand-PCs in den Kinderzimmern und den Smartphones und Tablets, die unterwegs genutzt werden, steckt die gleiche Struktur, von innen betrachtet sind die Geräte gar nicht so unterschiedlich. Im Kurs ‚Systemadministration‘ beschäftigen wir uns im Studium zum Beispiel mit all den Grundlagen der Geräte – welche Speichermöglichkeiten gibt es, wie arbeiten Festplatten? Aber wir setzen uns nicht nur mit der Hardware auseinander, sondern befassen uns mit den gesellschaftlichen Folgen der Digitalisierung, in der Medieninformatik geht es etwa um virtuelle Welten, Urheberrecht, die Geschichte digitaler Medien, aktuelle Medientheorien und psychologische Grundlagen.

    Ein großer Vorteil des Informatikstudiums für das Lehramt sind die Berufschancen – es werden Lehrerinnen und Lehrer gesucht. Es gibt kaum Universitäten, die  IT-Lehrer für Realschulen, Hauptschulen und Gesamtschulen ausbilden. Ich bin froh, in Hildesheim zu studieren, es ist eine super Chance, das Schulfach Informatik in Niedersachsen aufzubauen. Die Schülerinnen und Schüler kennen gar keine Lebenswelt ohne Smartphone, Laptop und Tablet mehr – mit dem Fach Informatik kann ich die Jugendlichen sehr gut erreichen. Informatik ist ein praktisches Fach.“

     

    „Informatik ist in unserer Gesellschaft verankert“

    Salih Akten, studiert Mathematik und Informatik im zweiten Bachelorsemester an der Universität Hildesheim. Er zog für das Lehramtstudium von Köln nach Hildesheim.

    „Ich gehöre zu den Informatikstudenten, die das Studium im Sommersemester begonnen haben. Das ist eine große Chance. Ich bin gebürtiger Kölner. Im Internet habe ich den Hildesheimer Studienplatz entdeckt. Dann ging alles ganz schnell, ich habe die Zusage erhalten und bin von Köln nach Hildesheim gezogen. In Köln habe ich schon an einer Realschule gearbeitet. Hildesheim ist eine kleine Stadt und die Universität bietet mir die Chance, meinem Lebenstraum näher zu kommen. Das erste Semester in Hildesheim bestätigt meinen Berufswunsch. Informatik hat mich von kleinauf begeistert, ich habe schon als Jugendlicher mein Handybetriebssystem geändert und programmiert – die Begeisterung war immer da. Außerdem möchte ich im sozialpädagogischen Bereich aktiv sein – das Schulfach Informatik ist die ideale Schnittstelle.

    Ich möchte den Jugendlichen aufzeigen, dass Informatik mehr ist als Computer. Informatik ist in unserer Gesellschaft verankert, viele politische und gesellschaftliche Fragen stammen aus der Informatik: Der Umgang in sozialen Netzwerken und Datenschutz sind wichtige gesellschaftliche Fragen, die wir beantworten müssen. Informatik erkennt man manchmal auf den ersten Blick nicht. Ich steige in die Bahn ein und kaufe mir ein Ticket – allein schon im Automaten steckt das Wissen aus mehreren Jahrzehnten. Vielleicht kann man es so sagen: Informatik steckt wie die DNA in unserem Leben.“

     

    „Informatik ist ein sehr lebendiges Fach“

    Gia Minh Vo, studiert im zweiten Bachelorsemester Informatik an der Universität Hildesheim. Er spezialisiert sich in Hildesheim auf den Lehrerberuf.

    „Ich habe vor meinem Lehramtsstudium bereits mit dem Informatikstudium begonnen und dann entschieden, mich auf Informatik an Schulen zu spezialisieren. Ich habe Kurse mit den professionellen Informatikern zusammen – es ist gut, dass die IT-Experten und die Lehramtinformatiker zusammen in einigen Vorlesungen sitzen. So kann man als Lehramtsstudent auch in die Tiefe der Informatik einsteigen. Ich überlege zurzeit, meinen alten Informatik-Studiengang als Doppelstudium aufzunehmen.

    Informatik ist ein sehr lebendiges Fach und entwickelt sich immer weiter, wenn ich etwa daran denke, was in der Informatik vor 50 Jahren und heute passiert. Man muss sich immer selber weiterbilden und als Lehrer am Ball bleiben – das ist ziemlich interessant.

    Ich möchte meinen Schülerinnen und Schülern nicht nur das Programmieren beibringen. Programmieren ist ein Teil der Informatik, viele denken vielleicht, Informatiker sitzen nur vor dem PC. Dabei beinhaltet die Tätigkeit von Informatikern viel mehr, man befasst sich mit Gegenständen, die im Verborgenen sind und zu unserem Alltag gehören – vieles sieht man nicht, aber die Berechnungen und Algorithmen prägen unseren Lebensalltag. Ich lerne hier an der Universität in Hildesheim drei Programmiersprachen, die ich bereits abgeschlossen habe. Man steigt da ziemlich tief ein und versteht die Schritte und Prozesse, man lernt, Teilprobleme zu lösen, muss viel nachdenken und legt dann mit dem Programmieren los.

    Auf jeden Fall empfehle ich Studieninteressierten, in Hildesheim Informatik für das Lehramt zu studieren, weil man viele Praxisphasen im Studium hat. Ich bin gerade im ersten Jahr in einer Realschule in Hildesheim und beobachte den Unterricht in den schulpraktischen Studien. Informatik ist sehr interessant – man wird angeregt, selber zu arbeiten und sich weiterzubilden.“

     

    „Ich möchte Kindern beibringen, wie ein Computer denkt“

    Sayde Amirmehrabi, studiert seit einem Jahr Mathematik und Informatik an der Universität Hildesheim. Er ist ausgebildeter Informatiker und unterrichtet seit zehn Jahren als Lehrer Jugendliche in Mathematik in Einrichtungen der Jugendberufshilfe.

    „Ich finde das lebenslange Lernen sehr wichtig. Ich bin jetzt 58 Jahre – wenn ich das Studium abschließe, bin ich im Rentenalter. Mein Ziel ist, das Wissen, welches ich an der Universität aufbaue, direkt heute in meinem Alltag als Lehrer anzuwenden, ich begleite Jugendliche im Alter von 15 bis 21 Jahren und unterstütze sie in der Berufsvorbereitung. Ich möchte sie dabei unterstützen, mit Problemen der reellen Welt strukturiert umzugehen. Die Mathematik und Informatik hilft dabei. Es ist mein Ziel, vor allem den jüngeren Kindern beizubringen, auf welche Art und Weise ein Computer denkt. Sie sollen ein Gefühl dafür entwickeln, welche Welt hinter den Geräten steckt – und nicht nur Codes schreiben. Die Kinder gehen ohne ihr Handy nicht mehr aus dem Haus, die Geräte sind nicht nur zum Rumdaddeln und Spielen da, sie sollen sich damit auseinandersetzen, welchen Sinn die Geräte in unserem Alltag haben und welche Geheimnisse in der Technik stecken können.“

     

    „Ich besuche die Kurse der Informatik-Spezialisten“

    Anastasia Kilich (Mitte) im Seminar am Hildesheimer IT-Campus mit Annalena Schade und Christian Langlott.

    Anastasia Kilich, studiert Informatik und Mathematik im dritten Bachelorsemester an der Universität Hildesheim. Sie begleitet die IT-Studienanfänger bei ihrem Start in das Lehramtsstudium.

    „Ich bin von Informatik begeistert. Ich kann selber etwas entwickeln und auf die Beine stellen, etwa eine Website und Anwendungen bauen. Es ist ein bisschen wie ein Haus zu bauen, nur das man nicht real Steine aufeinandersetzt. Man kann Programmiersprachen auch mit Legosteinen vergleichen, die man aneinandersetzt, Kinder können das Programmieren lernen. Deshalb habe ich mich entschieden, Lehrerin zu werden – ich möchte das Wissen weitergeben. Ich lerne im Studium in Hildesheim Programmiersprachen, etwa Java. Wir steigen tief in die Programmiersprachen ein – ich besuche die Kurse, die die reinen Informatikerinnen und Informatiker auch belegen. Es ist eine Herausforderung, als erste Studentin das Lehramtsfach Informatik zu studieren – aber gleichzeitig bietet das Studium in Hildsheim viele Chancen. Ich kann den Studiengang mitgestalten und mich einbringen, ich begleite jetzt die IT-Studienanfänger und helfe ihnen, was sinnvoll ist, welche Kurse sie zuerst wählen sollten, welche erst später im Studium.“

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    Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Mathematik & Angewandte Informatik Lehrerbildung Studierende Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
    news-14302 Fri, 12 Jan 2018 11:57:17 +0100 Vortrag auf dem IHK-Neujahrsempfang in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/vortrag-auf-1/ Am Dienstag, den 09. Januar 2018 hat Prof. Dr. Ralf Knackstedt dem regionalen Jahresempfang der IHK Hannover zum Thema Digitalisierung referiert. Auch in diesem Jahr hat die Industrie- und Handelskammer Hannover zum Auftakt in das Jahr 2018, zum traditionalen und regionalen Neujahrsempfang in Hannover, Hildesheim und Göttingen eingeladen. In Hildesheim wurde den etwa 482 Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus Wirtschaft, Wissenschaft, Politik und des öffentlichen Lebens am 09. Januar im Festsaal der Robert Bosch GmbH ein vielfältiges Programm geboten. Neben u. a. Ansprachen des IHK-Präsidenten Dr. Christian Hinsch, hat Prof. Dr. Ralf Knackstedt als Gastredner, im Rahmen seiner Präsentation „Digitalisierung: Ein Sieben-Punkte-Programm“, insbesondere Strategien zur Digitalisierung für Unternehmen adressiert.

    Projektzuordnung: SmartHybrid

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14276 Wed, 10 Jan 2018 15:31:26 +0100 ISUM gewinnnt den Preis für hervoragende Forschung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-gewinnn/ Prof. Dr. Ralf Knackstedt wird an der Stiftung Universität Hildesheim der Preise für hervoragende Forschung verliehen. Die Universität Hildesheim zeichnet Prof. Dr. Ralf Knackstedt für seine hervorragende Forschung aus. Seit 2011 forscht und lehrt der Wirtschaftsinformatiker am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschafts-informatik und hat dort seitdem die Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ aufgebaut.  Habilitiert hat er 2010 an der Universität Münster, an der er 2004 auch promoviert wurde. Ralf Knackstedt ist Experte für die Geschäftsprozessmanagement, Produktions- und Dienstleistungssysteme und Informationssystemmodellierung.
    „Der Preis wird ihm für eine Vielzahl von Projekten, die er leitet und koordiniert, verliehen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Meike Baader in ihrer Laudatio. Die Forschung von Ralf Knackstedt sei geprägt von einer „großen Vielfalt und Breite von Forschungsthemen“, einer „Vielzahl von Förderern“ sowie „einer großen Anzahl von wissenschaftlichen Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen“.  Zu den Förderern gehören unter anderem das Bundesforschungsministerium, das Wissenschaftsministerium des Landes Niedersachsen und die Robert Bosch Stiftung. „Prof. Dr. Ralf Knackstedt ist mit seinen Themen inter- und transdisziplinär unterwegs und offensichtlich hervorragend vernetzt“, so Baader.

    Aktuell arbeitet Ralf Knackstedt im Forschungsprojekt „Rez@Kultur“ mit Kollegen und Kolleginnen aus der Literaturwissenschaft, dem literarischen Schreiben, der Kulturpolitik, den Informationswissenschaften und der Sprachtechnologie zusammen. Das interdisziplinäre Team erforscht die Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse. Im Innovationsverbund „SmartHybrid“ erforscht der Wirtschaftsinformatiker mit sechs niedersächsischen Forschungseinrichtungen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen neue digitale Dienstleistungen für Unternehmen in Niedersachsen. Im Projekt „InDeko.Navi“ geht es um betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel.
    Im Forschungsprojekt „BeSt F:IT“ wendet sich der Wirtschaftsinformatiker an Mädchen und junge Frauen mit einer interaktiven Online-Plattform zur Berufs- und Studienorientierung. Das Ziel ist es, Schülerinnen  über regionale IT-Ausbildungsberufe und IT-Studiengänge aufzuklären und für IT zu begeistern. Denn zahlreiche Studien zeigen, dass das Interesse dieser Zielgruppe für IT im Alter zwischen 15 und 18 Jahren signifikant abnimmt. Das „BeSt F:IT“-Konzept soll auch in anderen Regionen angewendet werden. „Damit hat Ralf Knackstedt auch Fragen von Bildungsentscheidungen und Bildungseinrichtungen im Blick“, so Vizepräsidentin Baader. Eine seiner neuesten Publikationen, gerade im Druck, thematisiert „Business Process Management in German Institutions of Higher Education“ (2018).

     

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-14274 Wed, 10 Jan 2018 15:26:31 +0100 Ausgezeichnet: Preise für besondere Leistungen in Lehre, Forschung und Service und Nachhaltigkeitspreis https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ausgezeichnet-preise-fuer-besondere-leistungen-in-lehre-forschung-und-service-und-nachhaltigkeitspr/ Der kleine Oscar für das Uni-Personal: Die Universität Hildesheim zeichnet den Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt, den Kulturwissenschaftler Jochen Bonz und den Entwicklungspsychologen Professor Werner Greve sowie den Hausmeister Gisbert Werth für ihre hervorragenden Leistungen in Forschung, Lehre und Service aus. Die Preise sind mit jeweils 3000 Euro dotiert. Zudem wird erstmals der Nachhaltigkeitspreis des Green Office an die Studentin Julia Horn verliehen. Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich gab im Rahmen des Neujahrsempfangs aktuelle Zahlen bekannt: 86 Professorinnen und Professoren, 437 wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie  250 Personen in Technik und Verwaltung sind derzeit an der Stiftungsuniversität Hildesheim tätig. 8403 Studentinnen und Studenten lernen zurzeit in Hildesheim.

    Jedes Jahr verleiht die Universität im Rahmen des Neujahrsempfangs Preise für hervorragende Lehre, Forschung und Serviceleistungen. Die Auszeichnungen sind mit jeweils 3.000 Euro dotiert und drücken die Wertschätzung der Universität für die fortwährend geleistete Arbeit aus.

    Die Preisträgerinnen und Preisträger sind:

    Preis für hervorragende Forschung:
    Wirtschaftsinformatiker Prof. Dr. Ralf Knackstedt

    Die Universität Hildesheim zeichnet Prof. Dr. Ralf Knackstedt für seine hervorragende Forschung aus. Seit 2011 forscht und lehrt der Wirtschaftsinformatiker am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und hat dort seitdem die Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ aufgebaut.  Habilitiert hat er 2010 an der Universität Münster, an der er 2004 auch promoviert wurde. Ralf Knackstedt ist Experte für die Geschäftsprozessmanagement, Produktions- und Dienstleistungssysteme und Informationssystemmodellierung.

    „Der Preis wird ihm für eine Vielzahl von Projekten, die er leitet und koordiniert, verliehen“, so Vizepräsidentin Prof. Dr. Meike Baader in ihrer Laudatio. Die Forschung von Ralf Knackstedt sei geprägt von einer „großen Vielfalt und Breite von Forschungsthemen“, einer „Vielzahl von Förderern“ sowie „einer großen Anzahl von wissenschaftlichen Kooperationspartner und Kooperationspartnerinnen“.  Zu den Förderern gehören unter anderem das Bundesforschungsministerium, das Wissenschaftsministerium des Landes Niedersachsen und die Robert Bosch Stiftung. „Prof. Dr. Ralf Knackstedt ist mit seinen Themen inter- und transdisziplinär unterwegs und offensichtlich hervorragend vernetzt“, so Baader.

    Aktuell arbeitet Ralf Knackstedt im Forschungsprojekt „Rez@Kultur“ mit Kollegen und Kolleginnen aus der Literaturwissenschaft, dem literarischen Schreiben, der Kulturpolitik, den Informationswissenschaften und der Sprachtechnologie zusammen. Das interdisziplinäre Team erforscht die Digitalisierung kultureller Rezensionsprozesse. Im Innovationsverbund „SmartHybrid“ erforscht der Wirtschaftsinformatiker mit sechs niedersächsischen Forschungseinrichtungen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen neue digitale Dienstleistungen für Unternehmen in Niedersachsen. Im Projekt „InDeko.Navi“ geht es um betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel.

    Im Forschungsprojekt „BeSt F:IT“ wendet sich der Wirtschaftsinformatiker an Mädchen und junge Frauen mit einer interaktiven Online-Plattform zur Berufs- und Studienorientierung. Das Ziel ist es, Schülerinnen  über regionale IT-Ausbildungsberufe und IT-Studiengänge aufzuklären und für IT zu begeistern. Denn zahlreiche Studien zeigen, dass das Interesse dieser Zielgruppe für IT im Alter zwischen 15 und 18 Jahren signifikant abnimmt. Das „BeSt F:IT“-Konzept soll auch in anderen Regionen angewendet werden. „Damit hat Ralf Knackstedt auch Fragen von Bildungsentscheidungen und Bildungseinrichtungen im Blick“, so Vizepräsidentin Baader. Eine seiner neuesten Publikationen, gerade im Druck, thematisiert „Business Process Management in German Institutions of Higher Education“ (2018).

    Preis für hervorragende Lehre:
    Kulturwissenschaftler Dr. Jochen Bonz und Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Werner Greve

    Für den Preis für hervorragende Lehre im Studienjahr 2016/17 wurden insgesamt 92 Vorschläge eingereicht, wodurch  Studentinnen und Studenten insgesamt 50 Lehrende für den Preis nominierten. „Es ist erfreulich, dass so viele Studierende bereit sind, ihren Dozent*innen hervorragende Lehre durch deren Nominierung sowie eine anschauliche Begründung ihres Vorschlages zu bescheinigen“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Jürgen Sander. Die Preis-Jury – bestehend aus zwei Studierenden und zwei Studiendekan*innen aller vier Fachbereiche – hat entschieden, den Preis an zwei Lehrende zu vergeben: Der Preis geht an Dr. habil. Jochen Bonz sowie Prof. Dr. Werner Greve.

    Dr. Jochen Bonz lehrt und forscht am Institut für Theater, Medien und Populäre Kultur auf dem Kulturcampus. Der habilitierte wissenschaftliche Mitarbeiter wird für seine hervorragende Lehre in den Seminaren „Kulturwissenschaft im Spannungsfeld von ästhetischem und ethnologischem Kulturverständnis“, „Sound Studies: Zur inszenatorischen Qualität des Sounds in Pop, Kunst, Film und Alltagskultur“ sowie „Fans und andere Formen populärer Begeisterung“ ausgezeichnet.

    Seine Studierenden begründen die Auszeichnung wie folgt:

    • „Dr. Jochen Bonz hat es in seiner Lehrveranstaltung geschafft, trotz der immensen Kursgröße auf die individuellen Lernbedürfnisse der Seminarteilnehmer*innen einzugehen. Kritische Fragen zu den im Seminar behandelten Texten griff er als Impulse auf und stellte sie zur Diskussion. Zentral in seiner Arbeit war die Aufforderung an die Studierenden, mit den Texten als Material zu arbeiten, im Sinne des Textes zu argumentieren und gerade dadurch auch fähig zu werden, ihre Ansätze womöglich zu kritisieren.“
    • „Das Seminar zu Sound Studies war ein optimales Beispiel, guter universitärer Lehre. In einer Kleingruppe – circa 10 Studierende – gab uns Jochen Bonz jede Sitzung die Möglichkeit, sowohl anhand von wissenschaftlicher Fachliteratur als auch frei zu diskutieren und kritisch über die praktischen Gegenstände nachzudenken. […] Es ergab sich ein freier Austausch zwischen den Studierenden und Jochen Bonz fungierte als eine Art Mediator – mal im Hintergrund, wenn nötig aber auch fokussiert im Vordergrund. So konnte er die teils eher praktischen Diskussionen mit tiefgehendem fachlichen Wissen anreichern und dadurch eine hohe Lehr- und Lernqualität erreichen. Doch alle fachlichen und didaktischen Kompetenzen nützen nichts, wenn der Dozent als sozialer Mensch versagt. Jochen Bonz arbeitet auf Augenhöhe mit den Studierenden, hilft und berät wo er kann und vermittelt (trotz der großen Nähe) eine Autorität, die man sehr gerne respektiert. Ich freue mich auf das nächste Seminar mit ihm!“

    Jochen Bonz arbeitet seit Oktober 2016 auf dem Kulturcampus der Universität Hildesheim. Nach der Promotion 2003 an der Universität Bremen folgte 2011 die Habilitation an der Universität Bremen mit der Studie „Vom ‚Text‘ zur ‚Atmosphäre‘: Eine kulturtheoretische Studie an der Gegenwart“.

    Seit 2001 forscht und lehrt der Entwicklungspsychologe Prof. Dr. Werner Greve am Institut für Psychologie der Universität Hildesheim. In Forschung und Lehre befasst sich Werner Greve mit der Erklärung von Handlungen und der Bewältigung von Problemen. Für seine hervorragende Lehre in den Vorlesungen „Einführung in die Psychologie“ und „Einführung in die Entwicklungspsychologie“ wird Werner Greve nun geehrt, seine Studierenden begründen die Auszeichnung wie folgt:

    • „Herr Greve ist ein sehr aufgeschlossener Mensch. Er kann super erklären, egal welche Vorlesung meine Kommilitonen und ich bei ihm hatten, wir sind immer mitgekommen und haben alles verstanden. Die Lernanforderungen sind gut dosiert, er bewertet fair und lässt niemals schlechte Laune an jemandem aus.“
    • „Seine Folien sind nie zu voll und er erklärt auch diese einzeln, nicht zu langsam und nicht zu schnell. Auf seine Vorlesungen hat man sich immer gefreut, sogar wenn sie um acht Uhr morgens waren. Seine immer gute Laune ist ansteckend. Bei Professor Greve lernt man gerne und schnell.“
    • „Der Dozent regt mit seinen Inhalten jeden Studenten zum Nachdenken an. Er benutzt in seinen Vorlesungen so passende Beispiele, sodass man jeden Tag an seine Worte und die dahinterstehenden Theorien denken muss. Er regt außerdem sehr stark zum weiter recherchieren an!“
    • „Herr Greve lehrt Menschen, selbstständig nachzudenken. Er zeigt auf, dass es keine Theorie gibt, die perfekt und fehlerfrei ist – dass es eine solche aber auch nicht geben muss, solange man sich möglicher Schwächen einer Annahme bewusst ist.“

    Werner Greve war zuvor von 1994 bis 2003 Stellvertretender wissenschaftlicher Direktor und anschließend amtierender Direktor des Kriminologischen Forschungsinstituts Niedersachsen in Hannover (KFN), davor Wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Trier.

    Zu den Arbeitsgebieten des Professors für Psychologie gehören die Entwicklungspsychologie der Lebensspanne, Rechts- und Kriminalpsychologie und Theoretische Psychologie. Werner Greve befasst sich in Lehre und Forschung mit der Frage, wie wir belastende Erfahrungen, kritische Lebensereignisse und Entwicklungsprobleme bewältigen.

    Preis für hervorragende Serviceleistungen:
    Gisbert Werth

    Der Preis für hervorragende Serviceleistung ist ein Preis für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Verwaltung, die sich in ganz besonderem Maße für die Universität und damit für die Weiterentwicklung der Wissenschaft eingesetzt haben.

    Der diesjährige Preisträger ist Gisbert Werth. „Als ich Sie vor Weihnachten zuhause anrief, um Ihnen mitzuteilen, dass Ihnen der Servicepreis verliehen wird, haben Sie so reagiert, wie ich es nicht anders erwartet hatte – und wodurch ich in der Preisentscheidung bestärkt wurde. ‚Wie ich?‘ war Ihre ungläubige Reaktion“, so der hauptberufliche Vizepräsident Dr. Matthias Kreysing in seiner Laudatio.

    Seit seinem Start an der Universität Hildesheim im April 2012, zunächst als Vertretungskraft im Hausdienst und dann seit Januar 2013 als fester Mitarbeiter, setzt sich Gisbert Werth mit „großer Freude und Tatkraft“ für die Universität ein.

    Seit 2016 ist er als Mitarbeiter des Hausdiensts auf dem Kulturcampus verantwortlich für die kleinen und großen Sorgen. „Zuletzt hat sich Ihre Tatkraft in außergewöhnlicher Weise beim Hochwassereinsatz auf der Domäne im Juli letzten Jahres gezeigt. Während dieser Zeit waren Sie rund um die Uhr einschließlich Samstags und Sonntags vor Ort und haben für Ihren Kulturcampus gekämpft – Sie waren Dammbauer, Aktenretter, Ansprechpartner, Wegweiser, Organisator und wohl auch Tröster“, sagt Matthias Kreysing.

    Green Office verleiht erstmals Nachhaltigkeitspreis

    Das Green Office der Universität Hildesheim vergibt erstmals den Nachhaltigkeitspreis und zeichnet studentische Abschlussarbeiten aus.

    Erstmals werden Studierende der Universität Hildesheim mit einem Preis für Nachhaltigkeit ausgezeichnet. Der Preis wurde im Rahmen des Neujahrsempfangs an Julia Horn verliehen. Die Lehramtsstudentin wird für ihre Bachelorarbeit „Nachhaltiger Tourismus aus Sicht deutscher Pauschalreiseveranstalter“ ausgezeichnet. Darin untersucht sie im Rahmen einer Interviewstudie die Einstellung zu und Umsetzung von Nachhaltigkeitskriterien durch Anbieter von Pauschalreisen, die über ihr Angebot jedes Jahr Millionen deutscher Urlauber erreichen. Die erfolgreiche Abschlussarbeit wurde am Institut für Geographie wissenschaftlich betreut durch Dr. Sabine Panzer-Krause, die sich in Forschung und Lehre auf die Humangeographie spezialisiert hat und sich mit Fragestellungen zu Nachhaltigkeitstransformationen im regionalen und globalen Kontext beschäftigt.

    Das Green Office zeichnet Studentinnen und Studenten der Universität Hildesheim aus, die sich in ihrer wissenschaftlichen Abschlussarbeit mit nachhaltiger Entwicklung befassen und will damit einen Beitrag leisten, Nachhaltigkeit in den Forschungsfokus gerade des wissenschaftlichen Nachwuchses zu bringen. Bewerben konnten sich Studierende und Absolventinnen und Absolventen aller Fachbereiche, die ihre Abschlussarbeit im Wintersemester 2016/17 oder Sommersemester 2017 an der Universität Hildesheim eingereicht haben. Ausgezeichnet werden Abschlussarbeiten, deren Forschungsgegenstand sich in den Themenfeldern der Ziele für eine nachhaltige Entwicklung der Vereinten Nationen bewegt. Dotiert ist der Preis mit 500 Euro. Der Preis wird einmal im Jahr verliehen. Der Auswahlkommission für den Nachhaltigkeitspreis gehören die Koordinatorinnen des Green Office, die Forschungsgruppe Nachhaltigkeit und Bildung sowie die AStA-Referentin für Umwelt und Nachhaltigkeit an.

    Für den Nachhaltigkeitspreis wurden acht studentische Bachelor- und Masterarbeiten aus den Fachgebieten Mathematik, Chemie, Geographie, Psychologie, Sozialwissenschaften, Grundschuldidaktik und Kulturpolitik eingereicht. Inhaltlich setzen sich die Studentinnen und Studenten unter anderem mit inklusiver und gerechter Bildung, mit nachhaltigem Wirtschaftswachstum und Konsum, mit lebenslangem Lernen sowie Ressourcen- und Biodiversitätsschutz auseinander.

    „Uns hat dabei positiv überrascht, wie vielfältig, kreativ und ambitioniert durch den wissenschaftlichen Nachwuchs dringende Probleme unserer Zeit angegangen werden. Als der Preis ausgeschrieben wurde haben wir nicht damit gerechnet, bereits im ersten Jahr so viele beeindruckende und hochwertige Einreichungen aus der gesamten Universität zu bekommen. Wir sind zuversichtlich, mit dem Preis einen Anstoß zu geben damit in Zukunft noch mehr Arbeiten in diesem Feld geschrieben werden.“, sagt Dr. Torsten Richter vom Institut für Biologie und Chemie der Universität Hildesheim.

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    news-14248 Mon, 08 Jan 2018 11:06:00 +0100 IT studieren: Angewandte Informatik, Data Analytics, Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-studieren-angewandte-informatik-data-analytics-informationsmanagement-wirtschaftsinformatik/ Die Informatik-Studienprogramme der Universität Hildesheim verbinden Praxis und Theorie. Studieninteressierte können sich bis zum 15. Januar 2018 (Bachelor) beziehungsweise bis zum 15. Februar 2018 (Master) auf das Studium in Programmen wie Angewandte Informatik, Data Analytics, Informationsmanagement und Informationstechnologie sowie Wirtschaftsinformatik bewerben. Jetzt bewerben: IT-Studiengänge

    Die Hildesheimer IT-Studiengänge verbinden Praxisorientierung mit universitärem, wissenschaftlichem Anspruch. Ein Wirtschaftspraktikum ist ein fester Bestandteil aller IT-Bachelor-Studiengänge der Universität Hildesheim. Im Praktikum haben die Studentinnen und Studenten die Möglichkeit, praxisnahe Erfahrung zu sammeln. Die IT-Studiengänge arbeiten intensiv im Arbeitskreis Informationstechnologie (IT) seit vielen Jahren mit Informatikerinnen und Informatikern aus der Region Hildesheim zusammen.

    „Die Hildesheimer Studiengänge decken ein breites Spektrum der IT ab. Außerdem haben die Studierenden umfangreiche Vertiefungsmöglichkeiten, um ihre persönlichen Interessen und Befähigungen besonders zur Geltung zu bringen“, sagt Professor Klaus Schmid, Experte für Softwareentwicklung an der Universität in Hildesheim. Die Studentinnen und Studenten entwickeln zum Beispiel moderne Informationssysteme, dem Teilbereich der Informatik, der sich am rasantesten entwickelt.

    „Die Studentinnen und Studenten entwickeln moderne Informationssysteme – dieser Teilbereich der Informatik entwickelt sich am rasantesten.“

    Informatiker Prof. Dr. Klaus Schmid

    Das Studienprogramm „Angewandte Informatik“ ist in dieser Form noch recht jung, wird aber schon jetzt sehr gut angenommen, mit sehr hohen Steigerungsraten. In diesem Programm können sich die Studierenden am stärksten in die Informatikaspekte vertiefen und lernen aktuelle Technologien und Methoden der Informationstechnologie kennen und beherrschen. Im Anwendungsbereich wird vor allem auf Bereiche der Betriebswirtschaftslehre eingegangen. Damit erwerben die Studierenden nicht nur sehr gute Technologiekenntnisse, sondern sind auch direkt auf die Anwendung in der wirtschaftlichen Praxis vorbereitet.

    Die Universität Hildesheim bildet Informatikerinnen und Informatiker zu Experten für „Data Analytics“ aus. Die erste Generation der Studierenden kommt unter anderem aus Italien, Indien, Pakistan, Simbabwe, Tunesien, Ägypten, China, Nigeria, Brasilien, Iran und Deutschland. Für das englischsprachige Studienprogramm „Data Analytics“ haben sich im letzten Jahr Studentinnen und Studenten aus der ganzen Welt beworben, 950 Bewerbungen aus 50 Ländern erreichten die Universität. Für das Studienprogramm „Data Analytics“ können sich EU-Bürger noch bis zum 15. Februar 2018 bewerben.

    Im Studium „Wirtschaftsinformatik“ befassen sich die Studierenden mit der Frage, wie extrem große Mengen an Informationen und Daten sinnvoll verarbeitet werden können. Die Universität Hildesheim bildet Fachleute aus, die an der Schnittstelle zwischen IT und Wirtschaft arbeiten: Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker entwickeln passende Systeme, damit Unternehmen Datenmengen mit Hilfe des Computers verarbeiten können. Die Studierenden erlernen Grundlagen der Wirtschaftsinformatik, Informatik und Betriebswirtschaft. Ab dem 3. Semester kombinieren sie die Theorie mit Praxiserfahrungen und absolvieren ein zehnwöchiges Wirtschaftspraktikum. Hildesheim sei keine Massenuniversität, stattdessen sei das Studium geprägt von viel Interaktion, Austausch und Diskurs, sagt der Wirtschaftsinformatiker Professor Ralf Knackstedt.

    Informationen über die IT-Studiengänge und die Bewerbung

    Medienkontakt: Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121 883 90100, presse@uni-hildesheim.de)

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    Pressemeldungen Studiengänge Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Informatik Maschinelles Lernen SSE Mathematik & Angewandte Informatik
    news-14221 Tue, 12 Dec 2017 08:44:30 +0100 COMPRA sucht ein Organisationstalent https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/compra-sucht/ Für die Bereiche Online Marketing und Webentwicklung sucht die COMPRA aktuell nach Organisationstalenten. Arbeiten in der COMPRA GmbH

    Wir bieten spannende, anspruchsvolle Aufgaben im Bereich Projektmanagement in einem technisch geprägten Unternehmen mit Raum für eigene Ideen und eigenverantwortliches Arbeiten. Außerdem setzen wir auf agile Arbeitsweise nach Scrum. Unsere Kollegen in Webentwicklung und Marketingabteilung arbeiten in heller und freundlicher Arbeitsumgebung mit modernen Arbeitsplätzen, Parkmöglichkeiten in der firmeneigenen Tiefgarage und einem motivierten Team, das sich in Aufgaben und Zuständigkeiten ergänzt und auch menschlich zusammenpasst.

    Die COMPRA bietet außerdem individuelle und regelmäßige Fortbildungsmöglichkeiten. Neben flexiblen Arbeitszeiten (40 Stunden / Woche) bieten wir die Möglichkeit, tageweise im Homeoffice zu arbeiten und Überstunden als Freizeitausgleich zu nehmen. Wichtig sind uns flache Hierarchien und schnelle Entscheidungswege – und das ohne Bekleidungsvorschriften.

    Interessiert?

    Dann schick uns deine aussagekräftige Bewerbung bitte als PDF inklusive deiner Gehaltsvorstellungen per E-Mail z. Hd. Elena Bartels an jobs[at]compra.de (max. 15 MB). Wir bitten, von postalischen Bewerbungen Abstand zu nehmen.

    Die ausführliche Stellenbeschreibung finden Sie hier.

    Weitere Informationen zum Unternehmen finden Sie hier.

     

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    news-2264 Thu, 07 Dec 2017 12:34:14 +0100 Forschungsbeitrag auf der ICIS 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschungsbe-3/ Auf der International Conference on Information Systems (ICIS) in Seoul, Korea präsentiert Thorsten Schoormann den im Forschungsprojekt „SmartHybrid – Teilprojekt Process Engineering“ erarbeiteten wissenschaftlichen Beitrag „Sustainability in Business Process Models: A Taxonomy-Driven Approach to Synthesize Knowledge and Structure the Field“. Nachhaltigkeit (Sustainability) ist ein aktuelles Thema. Um die damit einhergehenden Herausforderungen zu adressieren, sind für Organisationen vor allem Methoden und Werkzeuge nötig, die eine entsprechende Transformation unterstützen. Aufgrund der hohen Diversität von aktuellen Ansätzen, die die Integration von Nachhaltigkeitsaspekten in die Prozessmodellierung adressieren, wird daher im Forschungsbeitrag eine Konsolidierung dieser vorgenommen. Als ein Ergebnis werden fünf Typen von Erweiterungen für Prozessmodelle abgeleitet, die das Visualisieren von Nachhaltigkeitsaspekten ermöglichen.

    Unter dem Motto „Transforming Society with Digital Innovation“ ermöglicht die ICIS die Präsentation von Forschungsergebnissen vor einem einschlägigen, internationalen Fachpublikum sowie ausführliche Diskussionen und Reflektionen der Resultate. Dabei können insbesondere neue Impulse für die weitere Projektarbeit in SmartHybrid entstehen.

     

    Abstract:

    Sustainability has become increasingly important to business research and practice. Approaches that support fundamental changes in behavior to act ecologically, economically and socially are required. Business process modelling can contribute to this by improving organizational structures. However, prior research (e.g., Green IS/BPM) often tends to focus on ecological aspects while social ones are neglected. Due to the growing popularity of sustainability and the heterogeneous ways in which it is considered, an overview of sustainable process modelling is necessary. This research-in-progress study consolidates prior research to determine the status quo and potential for further research. We use a methodology consisting of a rigorous literature review (1,461 articles) and a taxonomy-driven approach to structure our findings. Our contribution is (1) a taxonomy of sustainability in process models, (2) a verification of current deficits (e.g., social sustainability), and (3) potential solutions (developing social patterns; considering theories such as planned behavior, self-efficacy, and attribution).

    Link: http://aisel.aisnet.org/icis2017/IT-and-Social/Presentations/10/

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    news-14029 Fri, 20 Oct 2017 11:31:18 +0200 Planung koordinierter Wertschöpfungspartnerschaften https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/planung-koor/ Das Abschlussbuch ist unter dem Titel "Planung koordinierter Wertschöpfungspartnerschaften" bei SpringerGabler erschienen. "Innovative Produkte und Dienstleistungen werden zunehmend in Unternehmenskooperationen entwickelt und realisiert. Das Angebot maßgeschneiderter Produkt-Dienstleistungs-Kombinationen im Rahmen der sogenannten hybriden Wertschöpfung birgt dabei für die kooperierenden Unternehmen wirtschaftliche Vorteile. Hybride Wertschöpfung erfordert jedoch auch eine – für den Kunden in weiten Teilen unsichtbare – Planung, Koordination und Zusammenarbeit der beteiligten Firmen. Je mehr Akteure Teil dieser Wertschöpfungsnetzwerke sind, desto komplexer ist die vorausschauende Planung und Gestaltung der den Netzwerken zugrunde liegenden Informationsflüsse, Prozesse und Informationsobjekte.

    Dieses Buch stellt mit dem Cooperation-Experience-Ansatz miteinander verknüpfte Methoden und (Software-)Werkzeuge vor, die für das Kooperationsmanagement in der Konzeptionsphase wertvolle Hilfsmittel bieten. Der Ansatz umfasst ein Workshop-Konzept zur Etablierung gemeinschaftlicher Handlungsgrundlagen, eine Modellierungsmethode zur visuellen Planung der Kooperation, Softwareprototypen für die Modellierung und zum frühzeitigen „Erfahren der Kooperationen“ sowie ein Referenzmodell, das speziell für den Bau und Betrieb von Gebäuden adaptierbare Bausteine für die Konzeption eines Wertschöpfungsnetzwerkes beinhaltet." (Kurzzusammenfassung)

     

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    news-13923 Mon, 25 Sep 2017 21:39:25 +0200 Lust auf einen Nebenjob? https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/lust-auf-ein-1/ Entiac sucht FrontEnd-Developer (DevOp) Wir suchen Studenten mit Programmiererfahrung, die Lust haben, uns bei der Entwicklung neuer Softwarederivate für mobile Anwendungen in der Industrie zu helfen.

     

    Dies bedeutet insbesondere:

    • Die Entwicklung in einem agilen Team,  d.h. der Einsatz von agilen Methoden, z.B. Sprints, Scrum, …
    • Konzeption, Planung und Entwicklung webbasierter Plattformen.
    • User Interface-Entwicklung und Implementierung für Desktop- und Mobile Web- Anwendungen.
    • Entwicklung sowie fortlaufende Optimierung von Usability und User Experience.
    • Sicherstellung der technischen Realisierbarkeit von UI- / UX-Designs.

     

    Was wir erwarten:

    • Sehr gute Kenntnisse in mindestens einem der folgenden Themen: JavaScript, HTML5 und CSS sowie in Frameworks und durch Bibliotheken wie React, Node.js, Angular etc.
    • Eigenverantwortliche Entwicklung nach agiler Vorgehensweise 

     

     

    Ihr Kontakt bei uns:

     

    Johannes Szarata

    Johannes.szarata(at)entiac.com

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    news-13917 Mon, 18 Sep 2017 20:49:25 +0200 Kompetenzmanagement in Organisationen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/kompetenzman/ Buchreihe für das betriebliche Kompetenzmanagement im Springer-Verlag erschienen. Im Springer-Verlag ist die Reihe "Kompetenzmanagement in Organisationen" erschienen, welche im Rahmen des InDeKo.Navi-Projektes von Prof. Dr. Simone Kauffeld, Prof. Dr. Inga Truschkat und Prof. Dr. Ralf Knackstedt herausgegeben wird. In der Reihe werden aktuelle Themen des betrieblichen Kompetenzmanagements und neuste Erkenntnisse aus der Forschung beschrieben. Die Titel der Reihe lauten wie folgt:

    • Zukunftstechnologien und Kompetenzbedarfe
    • Lebensphasenorientiertes betriebliches Kompetenzmanagement
    • Lebensphasen und Kompetenzmanagement
    • Gestaltungskompetenzen für gesundes Arbeiten
    • Kompetenzentwicklung in analogen und digitalisierten Arbeitswelten
    • Vernetztes Kompetenzmanagement
    • Kompetenzmanagement in kleinen und mittelständischen Unternehmen

    Bestellungen können hier vorgenommen werden.

    Das InDeKo.Navi-Projekt betreut als wissenschaftliches Begleitvorhaben die 30 Verbundprojekte, die ihre Ergebnisse in dieser Reihe darstellen und veranstaltet am 04. und 05. Oktober 2017 in diesem Rahmen eine Abschlussveranstaltung in Aachen.

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    news-13897 Fri, 08 Sep 2017 16:34:07 +0200 Business Process Management Cases https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/business-pro/ ISUM ist mit einem Beitrag zum Business Process Management an deutschen Hochschulen im neuen Springer Buch "Business Process Management Cases: Digital Innovation and Business Transformation in Practice" vertreten. "Business Process Management Cases: Digital Innovation and Business Transformation in Practice" präsentiert 34 Fallstudien, die Einblicke in das Geschäftsprozessmanagement von Unternehmen und Organisationen geben. Die Fallstudien kommen dabei aus verschiedenen Branchen, Ländern und Kontinenten und berichten über Best Practices und Erfahrungen.

    "With 34 chapters from 85 authors the book makes a massive contribution to the field. The book is the first to present a rich account of real-world BPM cases from all over the world, highly valuable for both students to study BPM and partitions to successfully implement BPM in their organizations." (BPM Cases)

     

    Webseite zum Buch: www.bpm-cases.de

    Direktlink zum Kapitel: https://link.springer.com/chapter/10.1007/978-3-319-58307-5_31

    Überblick zum Kapitel: Slides

     

    Referenz:

    Bührig, J., Schoormann, T. und Knackstedt, R. (2018): Business Process Management in German Institutions of Higher Education – The Case of Jade University of Applied Science. In vom Brocke, J. und Mendling, J. (Eds.): Business Process Managament Cases. Digital Innovation and Business Transformation in Practice. Springer International Publishing. DOI:  10.1007/978-3-319-58307-5, (Website).

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-13644 Wed, 02 Aug 2017 11:44:54 +0200 ISUM auf der Business Information Systems (BIS) 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der/ Auf der 20ten Business Information Systems Conference ist ISUM mit zwei wissenschaftlichen Beiträgen zur semi-automatischen Entwicklung von Modellierungstechniken und Demand-Side-Management vertreten. Die aktuelle Business Information Systems Conference (BIS) stand unter dem Leitthema "Big Data Analytics for Business and Public Adminstration" und fand in der 20ten Ausgabe in Posen, Polen statt (http://bis.kie.ue.poznan.pl/bis2017/ ). Neben zahlreichen Vorträgen, Keynotes und Podiumsdiskussionen wurden auch zwei Beiträge aus Hildesheim vorgestellt und diskutiert.

    Der Beitrag "Semi-automatic Development of Modelling Techniques with Computational Linguistics Methods - A Procedure Model and Its Application" (Schoormann et al.) beschreibt ein Vorgehensmodells zur semi-automatischen Entwicklung von Modellierungstechniken-insbesondere für Geschäftsmodelle. Zur Evaluation wurde das Vorgehen in zahlreichen Anwendungsfällen getestet. Der Artikel beschreibt dabei vor allem die Herleitung eines Modellierungsansatzes für Carsharing Geschäftsmodelle und vergleicht das teil-automatisierte Vorgehen mit einem manuellen Verfahren. Als ein Ergebnis wird ein acht-phasiges Modell vorgestellt und dessen Anwendung beschrieben.

    "Towards a Taxonomy of Constraints in Demand-Side-Management-Methods for a Resedential Context" (Beherens et al.) befasst sich mit Restriktionen - sog. Constraints - von Geräten im privaten Umfeld,  die für Anwendung von DSM sowie deren Methoden zu beachten sind. Zur Herleitung dieser Restriktionen werden Literatur Reviews und Experten Interviews durchgeführt und konsolidiert. Als Resultat wurde eine Taxonomie aufgestellt, die auch eine mathematische Repräsentation enthält.

     

    Referenz:

    • Schoormann, T., Behrens, D., Heid, U. und Knackstedt, R. (2017): Semi-automatic Development of Modelling Techniques with Computational Linguistics Methods - A Procedure Model and Its Application. In Abrahamowicz, W. (Ed.): Proceedings of the 20th International Conference on Business Information Systems (BIS), Poznan, Poland. Lecture Notes in Business Information Processing (LNBIP) 288, Springer International Publishing. DOI: 10.1007/978-3-319-59336-4.
    • Behrens, D., Schoormann, T. und Knackstedt, R. (2017): Towards a Taxonomy of Constraints in Demand-Side-Management-Methods for a Resedential Context. In Abrahamowicz, W. (Ed.): Proceedings of the 20th International Conference on Business Information Systems (BIS), Poznan, Poland. Lecture Notes in Business Information Processing (LNBIP) 288, Springer International Publishing. DOI: 10.1007/978-3-319-59336-4.
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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-13543 Mon, 03 Jul 2017 14:55:52 +0200 Internship – Data Anlayst – Implementation of Analytics for Aviation https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/internship/ Our mission is simple: to enable people all over the world to go on holiday and putting a smile on their faces. When will you join us in spreading smiles? TUI is the world’s leading integrated tourism group, which sets impulses for the entire industry over and over again. Our brands cover the entire spectrum of services related to holiday and travel. This includes its own airline, travel agencies, hotels & resorts, cruise ships and much more. We offer holidays from a single source to provide consistently high quality for our customers!

    Help us to bring more laughter into the world and start your career with the world’s number one integrated tourism group. TUIfly GmbH is looking for an Intern - Data Analyst to join our team for a 3 - 6 months internship located at our Hannover office.

    The implementation of the Analytics for Aviation consists of Implementation of a Data Warehouse for TUI Aviation based on Airline Operational Data combined with a visualization Analytics tool TIBCO Spotfire.

    What You Will Be Doing

    The successful candidate will be responsible for supporting a project team in charge of Implementation of Data Analytics for Aviation within the TUI Group.

    • Support the project team in charge of Implementation of Data Analytics for Aviation
    • Acquire data from primary or secondary data sources and maintain databases/data systems
    • Identify, analyze, and interpret trends or patterns in complex data sets and use the powerful visualisation of TIBCO Spotfire analytics tool
    • You will also define Analytics Use Cases for Airlines in order to create stories for data driven decisions within the Airline Businesses
    • Locate and define new process improvement opportunities

     What Are We Looking For

    We are looking for a bright and highly motivated candidate with an interest in Data Analytics area. We are looking for a student of economics, physics, mathematics, statistics or computer science interested in aviation and/or tourism industry.

    Contact

    TUIfly GmbH, Human Resources, Flughafenstraße 10, Langenhagen, +49 (0) 511 97 27 381

    bewerbungen(at)tuifly.com

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-13190 Wed, 29 Mar 2017 14:32:30 +0200 Peer-Mentorings „IT-Tandems“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/peer-mentori/ Sie studieren "Wirtschaftsinformatik" oder "Informationsmanagement & Informationstechnologie" und suchen Möglichkeiten sich mit Mitstudentinnen auszutauschen? Dann steigen Sie ein ins Mentoring-Programm! Beim Mentoring-Programm geht es darum, dass Studierende aus einem höheren Semester als Mentor_innen ihr Wissen an Mentees, in diesem Fall die Studieneinsteigerinnen, weitergeben.

    Vor allem Erstis können sich mit dieser Unterstützung schnell und unkompliziert an der Uni orientieren und erste Kontakte mit Mitstudierenden aufbauen. Aber auch Studentinnen im 2. oder 3. Semester können mit dem Programm vom Wissen und der Erfahrung einer Mentorin/eines Mentors profitieren.

    Für die Anmeldung ist die Immatrikulation in den Studiengängen "Wirtschaftsinformatik" oder "Informationsmanagement & Informationstechnologie" Voraussetzung. Mentorin oder Mentor kann werden, wer mind. im 4. Bachelor-Semester ist und sich vorstellen kann, den Studieneinsteigerinnen mit Rat und Tat zur Verfügung zu stehen. Zur Vorbereitung nehmen Sie an mehreren Workshops teil, die Sie für ihre Aufgabe schulen.

    Da derzeit weniger Frauen als Männer ein Studium in den beiden oben genannten Studiengängen beginnen und/oder abschließen, können nur Studentinnen als Mentees durch das Programm unterstützt werden. 

    Alle weiteren Informationen finden Sie auf den Seiten des Projekts "Frauen in den MINT-Fächern". Eine Anmeldung ist bis zum 21. April möglich.

    Weitere Informationen im Flyer: IT-Tandem Flyer

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-13063 Mon, 20 Feb 2017 11:36:00 +0100 DoKoSON 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/dokoson-2017/ ISUM richtet Doktorandenkolloquium Süd-Ost-Niedersachsen in Goslar aus. Auch in diesem Jahr fand das Dokotoranden-Kolloquium Süd-Ost-Niedersachsen in Goslar statt. Dabei trafen sich 12 Doktoranden, 2 Post-Docs und 4 Professoren der Wirtschaftsinformatik, um sich gemeinsam vorwiegend über Dissertationsthemen, aber auch andere Themen, wie die Zukunft des E-Learnings auszutauschen. Das Treffen richtete dieses Jahr die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung von Prof. Dr. Knackstedt aus. Julien Hofer trug sein Promotionsthema "Forschungsportale" vor und nahm einige wertvolle Tipps und Anregungen mit nach Hause.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12819 Thu, 29 Dec 2016 13:07:00 +0100 Zeitgeschichte: Lebenswerk des früheren Bundesbankpräsidenten Hans Tietmeyer https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/zeitgeschichte-lebenswerk-des-frueheren-bundesbankpraesidenten-hans-tietmeyer/ Hans Tietmeyer war der letzte Bundesbankpräsident, ehe der Euro kam. Von 1993 bis 1999 wirkte er an der Spitze der Zentralbank. Während seiner Präsidentschaft in der Bundesbank stand die Vorbereitung der Euro-Einführung auf seiner Tagesordnung. Der ehemalige Präsident der Bundesbank ist gestorben. Der Diplom-Volkswirt wurde 85 Jahre alt. Ein Nachruf von Joachim Algermissen, der für seine Forschung Zugang zum Privatarchiv Tietmeyers erhielt. Promotion über Hans Tietmeyers Lebenswerk an der Universität Hildesheim

    Hans Tietmeyers Leben und sein berufliches Wirken findet bis heute keine angemessene Berücksichtigung in der wissenschaftlichen Literatur. Joachim Algermissen untersucht im Rahmen seiner Dissertation an der Universität Hildesheim das berufliche Lebenswerk von Hans Tietmeyer und hat seine Arbeit noch vor Tietmeyers Tod fertigstellen können. Die Arbeit wird von Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis und Prof. Dr. Michael Gehler betreut. Die Dissertation füllt eine Forschungslücke in der Aufarbeitung der jüngeren wirtschafts-, finanz- und währungspolitischen Zeitgeschichte, die unter anderem die teils drastischen Veränderungen der deutschen Wirtschaftspolitik in den 1960er, 1970er und 1980er Jahren, die Deutsche Einheit oder auch die Einführung des Euro umfasst.

    Hans Tietmeyer (1931-2016)

    Ein Nachruf von Joachim Algermissen

    Mit Hans Tietmeyer verliert Deutschland einen hartnäckigen ordnungspolitischen Kämpfer und einen überzeugten Stabilitäts-Europäer, der in mehreren leitenden Funktionen im Wirtschafts- und Finanzministerium sowie zuletzt als Präsident der Deutschen Bundesbank agierte. Für ihn war das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Wirtschafts- und Währungspolitik die zentrale Voraussetzung für eine dauerhaft funktionsfähige und freiheitliche Wirtschafts- und Gesellschaftsordnung. Deshalb stand für ihn eine Stabilitätskultur stets im Mittelpunkt seiner Aktivitäten. Seine Erfahrung und Expertise werden wir bei der Bewältigung der künftigen europäischen Herausforderungen noch vermissen.

    Während seiner Präsidentschaft in der Bundesbank stand die Vorbereitung der Euro-Einführung auf seiner Tagesordnung. Tietmeyer hatte eine klare Vorstellung von den institutionellen Voraussetzungen für die neue Gemeinschaftswährung und formulierte dafür drei zentrale Forderungen: Die Gründung einer unabhängigen und stabilitätsorientierten Europäischen Zentralbank nach dem Modell der Deutschen Bundesbank. Dabei benannte er Stabilitätsorientierung als Zielsetzung und die Geldmengenpolitik als Instrument einer solchen Zentralbank.

    Das zweite Anliegen bestand aus einer Flankierung der Währungsunion mit einer weitergehenden politischen Union, denn die Einführung des Euro war für ihn nicht nur eine temporäre Wechselkursbindung, sondern eine irreversible ökonomische und politische Integration auf Dauer. Daher waren gemeinsame wirtschaftspolitische Antworten notwendig, sobald das Wechselkursinstrument mit Eintritt in die europäische Währungsunion nicht mehr zu Verfügung stehen sollte.

    Die dritte Forderung bezog sich auf die Gewährleistung der ökonomischen Konvergenz der Mitgliedsstaaten. Insbesondere die fiskalischen Konvergenzkriterien (Schuldenquote von 60% des BIP und das Defizitkriterium von 3%) waren für Tietmeyer nicht sonderlich ambitiös formuliert. Bereits damals vermutete er, dass sie die Währungsunion spalten könnten, wenn Länder beitreten würden, die von der Währung überfordert wären. Eine Sorge, die aktueller nicht sein könnte.

    Man sollte Tietmeyer allerdings nicht als Gegner des Euros in Erinnerung behalten, denn er war vielmehr ein ökonomischer Experte, der sich kritisch mit den Vorgängen auseinandersetzte und auf die Risiken hinwies. Tietmeyer selbst bezeichnete sich als europäischen Förderalisten, der sich für die Verwirklichung eines großen europäischen Ideals einsetzte und eine klare Vorstellung hinsichtlich eines stabilen Fundaments für eine tragfähige Währungsunion hatte. In die Geschichtsbücher wird er als ein Bundesbankpräsident eingehen, der sich mit aller Kraft bei großer fachlicher Kompetenz und hoher politisch-moralischer Integrität für einen harten Euro einsetzte und am 1. Januar 1999 eine stabile D-Mark in die Eurozone einbrachte.

    Zum Abschluss einige persönliche Worte: Auf Vermittlung von Prof. Michael Gehler von der Universität Hildesheim erhielt ich im Februar 2013 das Privileg, Hans Tietmeyer persönlich kennenzulernen und sein Lebenswerk wissenschaftlich aufzuarbeiten. In den vergangenen dreieinhalb Jahren bekam ich nicht nur exklusiven Zugang zu seinem Privatarchiv, sondern konnte meine Dissertation mit rund 48 Stunden Interview-Material durch von Tietmeyer vermittelte Experten und Weggefährten untermauern. Am häufigsten nutzte er bei unseren Gesprächen das Wort „Stabilitätskultur“, die zweifellos auch sein Privatleben bestimmte. Dies wurde auch daran deutlich, dass er sich stets an dem symbolischen Vergleich mit der „Westfälischen Eiche“ erfreute. Meine Zeit mit ihm war geprägt durch faszinierende wie fesselnde Einblicke in die Hintergründe der wirtschaftspolitischen Umbrüche der 1970er und 1980er Jahre, durch Erfahrung hochspannender Details über den Prozess zur deutschen Einheit und durch einen Blick hinter die Kulissen der Euro-Einführung. Beide Prozesse wurden durch Tietmeyer maßgeblich mitgestaltet. Dafür bin ich ihm mehr als dankbar. Ich werde Hans Tietmeyer nicht nur als erstklassigen wirtschafts- und geldpolitischen Experten vermissen, sondern insbesondere auch als Menschen und väterlichen Freund.

    Archiv der Zeitgeschichte

    Das Institut für Geschichte der Universität Hildesheim baut ein Online-Archiv der Zeitgeschichte auf: Seit zehn Jahren sprechen Persönlichkeiten aus Wissenschaft, Politik und Diplomatie über aktuelle und historische Themen europäischer (Zeit-)Geschichte sowie über Fragen der europäischen Integration. Die Vorträge sind öffentlich und werden dokumentiert. Auch Hans Tietmeyer sprach in der Vortragsreihe „Europagespräche“ in Hildesheim: Das Institut für Geschichte dokumentiert die Rede „Der Euro. Seine Geschichte und die Chancen seiner Zukunft“ vom 08.11.2011 [zum Video] [zum Bericht].

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    Pressemeldungen Geschichte Fachbereich 1 Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik
    news-12812 Wed, 21 Dec 2016 17:50:00 +0100 Forschung: Digitale Zukunft des Mittelstands https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschung-digitale-zukunft-des-mittelstands/ Wie die Zukunft mittelständischer Unternehmen aussieht, wird vor allem davon abhängen, welche digitalen Technologien sie nutzen – darauf weist ein Team um Professor Ralf Knackstedt hin. Die Wirtschaftsinformatiker der Universität Hildesheim arbeiten in einem niedersächsischen Innovationsverbund mit Praxispartnern aus der regionalen Wirtschaft zusammen. Sechs niedersächsische Forschungseinrichtungen haben sich zum Innovationsverbund „SmartHybrid“ zusammengeschlossen. Ab Januar 2017 befassen sie sich mit der digitalen Zukunft niedersächsischer Unternehmen. In dem Verbund werden Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen mit der regionalen Wirtschaft neue digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln. Das Forschungsprojekt wird im aktuellen EFRE-Programm des Landes Niedersachsen mit insgesamt 1,9 Millionen Euro gefördert. Ein Team um Professor Ralf Knackstedt von der Abteilung „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ der Universität Hildesheim führt dabei das Teilprojekt „Process Engineering“ durch.

    Die Wirtschaftsinformatiker gehen davon aus, dass die Zukunft mittelständischer Unternehmen vor allem davon abhängt, welche digitalen Technologien sie einsetzen und welchen Nutzen diese dem Kunden bringen. Dabei geht es um Technologien wie Internet of Things, cyber-physische Systeme, Virtual Reality oder 3D-Druck, durch die sich neue digitale Services für viele Produktarten entwickeln lassen.

    Auf wissenschaftlicher Seite sind unter der Federführung der Universität Osnabrück auch die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Hildesheim sowie die technischen Universitäten aus Braunschweig und Clausthal-Zellerfeld in das interdisziplinäre Projekt eingebunden. In dem Innovationsverbund arbeiten Fachleute aus der Betriebswirtschaftslehre, der Wirtschaftsinformatik, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften zusammen. Mit dieser Ausrichtung möchten die Verbundpartner branchenübergreifende und ganzheitliche Lösungen aus der anwendungsorientierten Forschung heraus entwickeln und deren kontinuierlichen Transfer in die Praxis gewährleisten.

    Die Hildesheimer Arbeitsgruppe um Ralf Knackstedt geht der Frage nach, wie Unternehmen Sach- und Dienstleistungen kombinieren und dabei effektiv und koordiniert zusammenarbeiten können. „Hybride Wertschöpfung leistet mit Servicenetzwerken einen wichtigen Beitrag zur Differenzierungsstrategie von Unternehmen und erschwert das Kopieren des Leistungsangebots im Wettbewerb, wodurch möglicher Produktpiraterie entgegengewirkt werden kann“, sagt Professor Ralf Knackstedt, Projektleitung des Teilprojektes „Process Engineering“. Die Wissenschaftler analysieren in den kommenden Jahren in dem Teilprojekt die Prozesse in den entstehenden Netzwerken. Zur Umsetzung sei insbesondere das Identifizieren von (nötigen) Kompetenzen in Wertschöpfungsnetzwerken sowie das Abstimmen verschiedener Akteure von großer Bedeutung. „Die Koordination und Kooperation in komplexen Netzwerken auch über verschiedene Unternehmen hinweg, erfordert gemeinsam abgestimmte Prozesse“, so der Hildesheimer Wirtschaftsinformatiker Thorsten Schoormann.

    Damit der Verbund die Bedarfe der Unternehmen berücksichtigen kann, werden frühzeitig Praxispartner aus der Wirtschaft eingebunden. Bereits vor Starttermin haben sich über 30 Unternehmen dem Verbund angeschlossen. Für weitere Partner ist das Projekt offen. Klein- und Mittelständische Unternehmen (KMUs) aus Niedersachen können sich ab sofort bei den Wirtschaftsinformatikern melden. Thematisch sollten die Unternehmen Interesse oder Bedarfe an der „Hybriden Wertschöpfung“ (Verknüpfung von Sach- und Dienstleistungen) haben. Wer mehr über das Projekt in der Region Hildesheim erfahren möchte, kann Prof. Dr. Ralf Knackstedt (ralf.knackstedt@uni-hildesheim.de) und Thorsten Schoormann (thorsten.schoormann@uni-hildesheim.de) von der Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung der Universität Hildesheim kontaktieren. Der Wissenstransfer in die regionale Wirtschaft ist gewollt. Innovative und branchenspezifische Weiterbildungsveranstaltungen werden bereits jetzt geplant und in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

    „SmartHybrid“ ist einer von vier Innovationsverbünden, die seitens des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen im Rahmen der kommenden EU-Förderperiode aus Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert werden.

    Mehr Infos zum Innovationsverbund SmartHybrid

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12863 Tue, 20 Dec 2016 12:58:00 +0100 Niedersächsischer Innovationsverbund „SmartHybrid“ erforscht die digitale Zukunft des Mittelstands https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/niedersaechsi-2/ Sechs niedersächsische Forschungseinrichtungen haben sich zusammengeschlossen, um im Rahmen des Innovations-verbunds „SmartHybrid“ ab dem 1. Januar 2017 Geschäfts-modelle für die digitale Zukunft niedersächsischer Unternehmen zu entwickeln. Das Forschungs-projekt wird im aktuellen EFRE-Programm des Landes Niedersachsen mit insgesamt 1,9 Mio. Euro gefördert. Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung der Universität Hildesheim von Prof. Dr. Knackstedt führt dabei das Teilprojekt „Process Engineering“ durch. Wie die Zukunft mittelständischer Unternehmen aussieht, wird vor allem davon abhängen, welche digitalen Technologien dem Kunden einen direkten Nutzen bringen. Aus dieser Perspektive betrachtet der am 1. Januar 2017 startende Innovationsverbund „SmartHybrid“ das Thema Digitalisierung. In dem Verbund werden sechs niedersächsische Forschungsgruppen aus unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen mit der regionalen Wirtschaft neue digitale Dienstleistungen und Geschäftsmodelle entwickeln. Zentrale Bedeutung für die Forschung nehmen innovative Technologien wie Internet of Things, cyber-physische Systeme, Virtual Reality oder 3D-Druck ein, durch die sich neue digitale Services für viele Produktarten entwickeln lassen. Der Innovationsverbund fokussiert mit dieser Leistungsbündelung im Sinne einer „Hybriden Wertschöpfung“ ein Thema, das mehr und mehr im Umfeld der Digitalisierung diskutiert wird und von vielen Experten in seiner wirtschaftlichen Bedeutung für den Mittelstand noch über Industrie 4.0 angesiedelt wird.

    Eingebunden sind auf wissenschaftlicher Seite, unter der Konsortialführung der Universität Osnabrück, die Leibniz Universität Hannover, die Hochschule Osnabrück, die Universität Hildesheim sowie die technischen Universitäten aus Braunschweig und Clausthal-Zellerfeld. Einzigartig ist die Interdisziplinarität des Innovationsverbunds – dieser schlägt eine Brücke zwischen der Betriebswirtschaftslehre, der Wirtschaftsinformatik, der Informatik und den Ingenieurwissenschaften. Mit dieser Ausrichtung möchten die Verbundpartner branchenübergreifende und ganzheitliche Lösungen aus der anwendungsorientierten Forschung heraus entwickeln und deren kontinuierlichen Transfer in die Praxis gewährleisten.

    „Hybride Wertschöpfung leistet mit Servicenetzwerken einen wichtigen Beitrag zur Differenzierungsstrategie von Unternehmen und erschwert das Kopieren des Leistungsangebots im Wettbewerb, wodurch möglicher Produktpiraterie entgegengewirkt werden kann“, so Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Projektleitung des Teilprojektes Process Engineering. Zur Umsetzung sei insbesondere das Identifizieren von (nötigen) Kompetenzen in Wertschöpfungsnetzwerken sowie das Abstimmen verschiedener Akteure von großer Bedeutung. „Die Koordination und Kooperation in komplexen Netzwerken auch über verschiedene Unternehmen hinweg, erfordert gemeinsam abgestimmte Prozesse“, so Thorsten Schoormann, Wissenschaftlicher Mitarbeiter des Teilprojektes. Daher analysiert das Teilprojekt „Process Engineering“ vor allem die Prozesse in den entstehenden Netzwerken.

    Damit der Verbund die Bedarfe der Unternehmen berücksichtigen kann, werden schon frühzeitig Praxispartner aus der Wirtschaft eingebunden. Bereits vor Starttermin haben sich über 30 Unternehmen dem Verbund angeschlossen. Zu den Partnern gehören KMU, Hidden Champions und Gobal Player aus Niedersachsen. Für die Arbeit in Hildesheim sind zu Beginn COMPRA, Schlote Holding, Entiac, Issendorff und Reply 4brands sowie zahlreiche weitere Partner im Verbund wie Amazonenwerke, Fuchs Gewürze, Kotte Landtechnik, H&D International Group, Kampmann, CLAAS, LM Internet Services AG und Stadtwerke Osnabrück involviert. Für weitere Partner ist das Projekt offen (siehe Kontakt). Der Wissenstransfer in die regionale Wirtschaft ist gewollt. Innovative und branchenspezifische Weiterbildungsveranstaltungen werden bereits jetzt geplant und in regelmäßigen Abständen durchgeführt.

    SmartHybrid ist einer von vier Innovationsverbünden, die seitens des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur des Landes Niedersachsen im Rahmen der kommenden EU-Förderperiode aus Mittel des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung gefördert werden.

    Die wissenschaftlichen SmartHybrid-Verbundpartner im Überblick

    • Prof. Dr.-Ing. Christoph Herrmann, Nachhaltige Produktion und Life Cycle Engineering, Institut für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik (IWF), Fakultät für Maschinenbau, TU Braunschweig
    • Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Abteillung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung, Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft & Informatik, Universität Hildesheim
    • Prof. Dr.-Ing Roland Lachmayer, Institut für Produktentwicklung und Gerätebau (IPeG), Fakultät für Maschinenbau, Leibniz Universität Hannover
    • Prof. Dr.-Ing. Hans-Jürgen Pfisterer, Fachgebiet Elektrische Energietechnik, Fakultät für Ingenieurwissenschaften und Informatik, Hochschule Osnabrück
    • Prof. Dr. Andreas Rausch, Fachgebiet Software Systems Engineering, Institut für Informatik, Fakultät für Mathematik/Informatik und Maschinenbau, TU Clausthal
    • Prof. Dr. Oliver Thomas, Fachgebiet Informationsmanagement und Wirtschaftsinformatik, Fachbereich Wirtschaftswissenschaften, Universität Osna­brück

    Ansprechpartner

    Universität Hildesheim,
    Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik,
    Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12683 Sun, 13 Nov 2016 20:03:00 +0100 Jung gründen: „Nicht aufgeben, Ressourcen geschickt kombinieren“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/jung-gruenden-nicht-aufgeben-ressourcen-geschickt-kombinieren/ Gründerwoche an der Universität Hildesheim startet: Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche können sich über Gründungen informieren. „Man kann das schaffen, selbst etwas gründen und auf die Beine stellen“, sagt die Wirtschaftsstudentin Sabrina Mujagic. „Unternehmen gründen ist eine Option – schon im Studium“, sagt Professor Athanassios Pitsoulis. „Unternehmerisches Denken und Handeln bekommt man nicht in die Wiege gelegt, das kann man lernen. Man kann lernen, nicht aufzugeben, weil man leicht sagt: Mir fehlen die Mittel. Stattdessen kann man sich fragen: Welche Ressourcen stehen mir zur Verfügung, wie kann ich das, was ich habe, geschickt kombinieren und mit anderen kooperieren?“

    Während einer Aktionswoche an der Universität Hildesheim können sich Studentinnen und Studenten über Gründungen informieren. Vom 14. bis 20. November 2016 erfahren sie, wie sie einen „Business-Plan“ erstellen und wie Lehrerinnenund Lehrer Schülerfirmen begleiten können. Sie tauschen sich über Gründungen im Kulturbereich aus und können erproben, wie man Geschäftsideen entwickeln kann. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche können teilnehmen.

    „Wir brauchen unternehmerisches Denken und Handeln, um gesellschaftliche Herausforderungen zu meistern. Wo andere nur Probleme sehen, kreieren unternehmerische Studierende mit den vorhandenen Ressourcen neue Gelegenheiten. Sie organisieren zum Beispiel eine Tauschbörse für gebrauchte Lehrbücher. Statt in den Klagekanon über Prüfungsstress einzustimmen, entwickeln sie die Idee für eine App, die Studierenden das Zeitmanagement erleichtert“, sagt die Hildesheimer Wirtschaftspsychologin Astrid Lange.

    Dabei sein: Gründerwoche an der Uni Hildesheim

    Unternehmertum in der Lehrerausbildung

    Der Wirtschaftsprofessor Athanassios Pitsoulis bildet an der Universität Hildesheim Lehrerinnen und Lehrer aus, die unternehmerischesDenken und Handeln in Schulen fördern. „Wir können dazu beitragen, dass künftige Generationen von Lehrerinnen und Lehrern mit einem weniger durch Stereotype geprägten Bild von Unternehmertum an die Schulen kommen. Unser Land kann es sich langfristig schlichtweg nicht leisten, das vorhandene unternehmerische Potenzial verkümmern zu lassen“, sagt Pitsoulis.

    „Ich möchte Jugendliche und Studierende darüber informieren und sie ermutigen: Man kann das schaffen und selbst etwas gründen und auf die Beine stellen“, sagt Sabrina Mujagic. Die Lehramtsstudentin schließt derzeit ihr Studium mit den Fächern Englisch und Wirtschaft ab und möchte unternehmerisches Denken und Handeln in den Schulalltag holen. Sie kommt aus einer Unternehmerfamilie, ihre Eltern und Geschwister haben sich selbstständig gemacht. Im Studium an der Universität Hildesheim hat Sabrina Mujagic bereits engagierte Jugendliche in Schülerfirmen begleiten können, sie beschäftigt sich mit dem Aufbau von „Juniorunternehmen“. So entstand in der Michelsenschule in Hildesheim beispielsweise ein Gewürzgeschäft.

    Viele Schülerfirmen entwickeln „hochinteressante, ernstzunehmende Produkte“, sagt Professor Athanassios Pitsoulis. „Das sollte man nicht belächeln. Durch Schülerfirmen kommen Jugendliche in Schulen mit einer Welt in Berührung, zu der sie sonst wenig Zugang haben. Sie beschäftigen sich mit Finanz- und Ressourcenplanung und erfahren Wirtschaft und Unternehmertum am eigenen Leib. In Schülerfirmen können alle Fächer zusammenarbeiten.“

    „Ich kam vor meinem Studium leider nie mit Selbstständigkeit und Unternehmertum in Berührung – weder durch Verwandte noch in meiner Schulzeit. Dann habe ich zufällig die Veranstaltungen der Gründerwoche in Hildesheim entdeckt – und nun bin ich Teil des Teams. Mit der Aktionswoche möchten wir Studierenden einen Einblick in die Welt der Gründerinnen und Gründer bieten. Vier Gründer erzählen zum Beispiel aus ihren Anfängen, über Scheitern und Erfolge beim Aufbau einer Firma“, sagt Loreen Waller. Sie studiert Lehramt mit den Fächern Wirtschaft und Deutsch und hat im Schulpraktikum an einer Oberschule in Harsum Achtklässler bei der Weiterentwicklung ihrer Schülerfirma begleitet.

    Die Jugendlichen bringen Ideen und Freude mit, um selber „etwas auf die Beine zu stellen“ – Lehrerinnen und Lehrern können das Gründungsklima in deutschen Klassenzimmern befördern. Die Hildesheimer Studentinnen Sabrina Mujagic und Loreen Waller wollen in ihrem künftigen Beruf als Lehrerinnen Kinder und Jugendliche unterstützen, sich mit der Idee zu befassen, selbst ein Unternehmen zu gründen.

    Jung gründen – erzähl deine Geschichte!

    Was sie antreibt, welche Geschäftsideen sie haben und wie junge Leute im kulturellen, sozialen und wirtschaftlichen Bereich ein Unternehmen gründen: In einer Serie berichtet die Universität Hildesheim über junge Gründerinnen und Gründer. So geben Studierende des Kreativen Schreibens zum Beispiel die bundesweite Literaturzeitschrift „Bella triste“ heraus. Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche, die bereits Gründungserfahrungen gesammelt haben, melden sich bitte bei Isa Lange (presse@uni-hildesheim.de).

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    Pressemeldungen Fachbereich 1 Fachbereich 2 Fachbereich 3 Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik
    news-12551 Wed, 26 Oct 2016 10:08:00 +0200 ISUM heißt neue Mitarbeiterin Kristin Kutzner willkommen! https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-heisst-n/ Wir freuen uns Frau Kutzner in unserem Team begrüßen zu dürfen. Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung darf seit diesem Monat Frau Kristin Kutzner als neue wissenschaftliche Mitarbeiterin willkommen heißen. Frau Kutzner ist Absolventin des Bachelor -und Masterstudienganges Wirtschaftsinformatik an der Hildesheim. Am ISUM hat sie bereits erflogreich als wissenschaftliche Hilfskraft gearbeitet und war aktiv bei der Dürchführung des Denkwerk-Projekts beteiligt.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12469 Fri, 30 Sep 2016 15:25:00 +0200 ISUM auf der Informatik 2016 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-1/ Auf der diesjährigen Informatiktagung in Klagenfurt am Wörthersee ist ISUM mit drei Beiträgen vertreten. Herr Schoormann stellte am Montag den Beitrag „Das Hildesheimer Denkwerk-Projekt – Schülerinnen und Schüler Modellieren und Analysieren Geschäftsprozesse“ vor. Am Freitag folgten dann, ebenfalls von Herrn Schoormann, der Beitrag „Softwaregestützte Modellierung von Geschäftsmodellen – Vergleich und Weiterentwicklungen am Beispiel der Business Model Canvas“ sowie von Herrn Behrens der Beitrag „Datensets für Demand-Side-Management – Literatur-Review-Basierte Analyse und Forschungsagenda“.

    Eine spannende Woche mit Forschungsbeiträge, Keynotes, Präsentationen, Panels und Workshops in der idyllisch gelegenen Alpen-Adria-Universität  in Klagenfurt am Wörthersee. Auch die Arbeitsgruppe ISUM war auf der Konferenz mit insgesamt drei Beiträgen vertreten.

    "Hildesheimer Denkwerk-Projekt"

    Am ersten Tag der Tagung wurde der Beitrag „Das Hildesheimer Denkwerk-Projekt – Schülerinnen und Schüler Modellieren und Analysieren Geschäftsprozesse” (Schoormann, Behrens und Knackstedt) im Rahmen des Workshops „Informatik Begeisterung” vorgestellt. Hierbei wurde das Denkwerk-Projekt beschrieben. Im Rahmen dieses Projekts wird versucht, Schülerinnen und Schülern die Geschäftsprozessmodellierung näher zu bringen und es wird untersucht, in wieweit Nachhaltigkeit in der Modellierung betrachtet wird bzw. wie offene Lücken adressiert werden können.

     

    "IT für Energiewende und Elektromobilität"

    Der zweite Beitrag von Herrn Schoormann mit dem Titel „Softwaregestützte Modellierung von Geschäftsmodellen – Vergleich und Weiterentwicklungen am Beispiel der Business Model Canvas” (Schoormann, Behrens und Knackstedt) wurde im Rahmen des Workshops „IT für Energiewende und Elektromobilität” präsentiert. Das Paper untersucht, welche bestehenden Funktionalitäten bereits von Software-Werkzeugen für die Gestaltung neuer Geschäftsmodellen bereitgestellt werden. Anhand eines Anforderungskatalogs werden systematisch Werkzeuge analysiert.

    Ebenfalls am Freitag im Rahmen des Workshops „IT für Energiewende und Elektromobilität” präsentierte Herr Behrens seinen Beitrag „Datensets für Demand-Side-Management – Literatur-Review-Basierte Analyse und Forschungsagenda” (Behrens, Schoormann und Knackstedt). Das Paper analysiert existierende Datensets für Demand-Side-Management anhand eines vorher erarbeiteten Anforderungskatalogs. Am Ende des Beitrags kommt heraus, dass einige Anforderungen nicht bzw. unzureichend von den existierenden Datensets erfüllt werden.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12037 Tue, 20 Sep 2016 17:18:00 +0200 Bitte um Beiträge für die IRIS 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/bitte-um-bei/ Im Februar 2017 findet die 20. Jubiläumskonferenz der IRIS (Internationales Rechtsinformatik Symposium) unter dem Generalthema „20 Jahre: Trends und Communities der Rechtsinformatik“ in Salzburg statt. Nach 20 Jahren kann man schon Bilanz ziehen: welche Moden und welche langfristigen Trends haben IRIS beherrscht, welches sind die stärksten Communities auf dem IRIS, wie wird das Recht sich im Wissens- und Netzwerkzeitalter verändern und welche Rolle wird die Rechtsinformatik (Rechtsinformation, Automatisierung des Rechts, IT-Recht) dabei spielen? (IRIS 2017).

    Zum Jubiläum werden die Communities in den Vordergrund gerückt und sollen auch Sessionen des IRIS mitgestalten: ICAIL, SubTech, LEFIS, Law on the Internet, JURIX, BILETA, Nordic Conference, GI-Tagung FTVI+FTRI, DGRI-Jahrestagung, Cyberspace, IT-LAW, etc. etc.  Darunter auch zum ersten Mal der neue Schwerpunkt: Innovation im Spannungsfeld von IT und Recht (Ralf Knackstedt, Eike Richter, Thorsten Schoormann, Dr. Clemens Waas).

    Zielsetzung des Schwerpunktes „Innovation im Spannungsfeld von IT und Recht“. Die Möglichkeiten digitaler Technologien eröffnen sowohl Chancen der gesellschaftlichen und sozialen Innovation als auch Risiken gesellschaftlicher Fehlentwicklungen. Innovationen müssen im Spannungsfeld von IT und Recht betrachtet werden, um einerseits das technische und gesellschaftliche Risiko zu disziplinieren bzw. zu beherrschen und anderseits Projekte und Reformen überhaupt erfolgreich umsetzen zu können.

    Der Themenschwerpunkt stellt eine Plattform zur Verfügung, Erfahrungen und Strategien zum Umgang mit den Herausforderungen des Innovationsmanagements auszutauschen. Willkommen sind sowohl wissenschaftliche Beiträge, die das Spannungsfeld empirisch und/oder konzeptionell bearbeiten, als auch konkrete, praxisorientierte Erfahrungsberichte aus Projekten und Reformen digitaler Innovation.

    Weitere Informationen im Call for Paper finden Sie hier.

    Einreichung. Wir laden Sie sehr herzlich ein, bis zum 31.10.2016 einen Beitrag in Form eines kurzen Abstracts (Autor, Affiliation, Titel, 600 Zeichen und [empfohlen] 2seitigem Abstract oder 8seitiges Paper) einzureichen, und zwar per Upload (Menüpunkt Vortrag) auf der Konferenzhomepage oder direkt über die Website des Konferenzprogramms EasyChair (https://easychair.org/conferences/?conf=iris17). Die Beiträge sollen „camera-ready“ bis 10.01.2017 eingereicht werden, damit diese noch in den Tagungsband aufgenommen werden können. Dieser wird zeitgleich mit der Tagung verfügbar sein. Weiters werden die Beiträge dieser Tagung in der Online-Fachzeitschrift Jusletter IT – Zeitschrift für IT und Recht veröffentlicht.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12061 Fri, 08 Jul 2016 13:00:00 +0200 IT an Schulen: Niedersachsen sucht Informatik-Lehrerinnen und Lehrer https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-an-schule/ Mehr als ein bisschen „Word“ oder „Excel“: Die Universität Hildesheim sucht die Informatik-Lehrerinnen und Lehrer von morgen. Lesen, Rechnen, Schreiben – und Informatik: Letztere wird inzwischen als die „vierte Kulturtechnik“ bezeichnet. Damit diese an Schulen aufblüht, bildet die Hildesheimer Uni ab Herbst 2016 Lehrer für das Fach Informatik an Haupt- und Realschulen aus. Die niedersächsische Landesregierung hatte die Einführung des Faches Informatik für das Lehramt an Haupt- und Realschulen vor kurzem beschlossen. Ab Herbst 2016 können Lehramtsstudierende an der Universität Hildesheim erstmals das Fach Informatik wählen (Informatik an Schulen: hier geht's zur Bewerbung). Bisher bilden in Niedersachsen die Universitäten in Göttingen, Oldenburg und Osnabrück Informatiklehrer aus – allerdings nur für den Unterricht an Gymnasien. Eine Ausbildung zur Informatiklehrerin oder zum Informatiklehrer für Haupt- und Realschulen war in Niedersachsen im Gegensatz zu verschiedenen anderen Bundesländern wie Bayern oder Nordrhein-Westfalen bisher nicht möglich. Das ändert sich nun ab dem Wintersemester 2016/17 an den Universitäten Hildesheim und Oldenburg.

    Die Informatik-Professoren der Universität Hildesheim suchen derzeit nach jenen, die es sich zur Aufgabe machen wollen, Jugendliche zukunftsorientiert und berufsvorbereitend in Informatik in Schulen zu unterrichten. „Gehören Sie zur ersten Generation der Lehrerinnen und Lehrer, die das Fach in Niedersachsen aufbauen. Das ist eine große berufliche Chance und eine spannende, lebenslange Aufgabe. Kein Beruf ist heute mehr vorstellbar ohne grundlegende und anwendungsorientierte Kenntnisse der Informatik“, sagt der Hildesheimer Informatiker Klaus-Jürgen Förster. In der Schule können zentrale Grundlagen vermittelt werden – wie werden Informationen als Daten repräsentiert und verarbeitet, wie steuern Algorithmen Prozesse? Welche Programmierbefehle braucht ein Roboter, um sich im Raum zu bewegen, wie arbeiten Informationssysteme und wie funktionieren Programmiersprachen? Wie geht man verantwortungsvoll mit Daten um? Welche Auswirkungen haben Informations- und Kommunikationssysteme auf den Alltag und die Gesellschaft?

    Dass es um weit mehr als ein bisschen Word und die Gestaltung von Power-Point-Präsentationen geht, zeigt ein Blick in die Studieninhalte. In Hildesheim gehören neben Programmieren und Datenbanken auch Bereiche wie Algorithmen und Datenstrukturen, Medieninformatik und Systemadministration zum Studium. Außerdem wählen die Studentinnen und Studenten fachwissenschaftliche Vertiefungen wie Maschinelles Lernen, Robotik, Softwareentwicklung oder Wirtschaftsinformatik. Die Studierenden kombinieren die Theorie mit der Praxis und sind schon im ersten Studienjahr an Partnerschulen. Weitere fachdidaktische Praxisphasen folgen im Verlauf des Studiums.

    Um das Studium anzubieten, arbeiten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus mehreren Bereichen zusammen, darunter die Informatiker Professor Klaus-Jürgen Förster (Algorithmen), Professor Klaus-Dieter Althoff (Datenbanken), Professor Klaus Schmid (Softwareentwicklung), Professor Lars Schmidt-Thieme (Maschinelles Lernen), Professor Ralf Knackstedt (Informationssysteme), Dr. Jörg Cassens (Medieninformatik), Dr. Norman Weiss (Robotik) und Manfred Gottschalk (Systemadministration).

    Studierende wählen neben dem Fach Informatik ein zweites Fach (Chemie, Deutsch, Englisch, Kunst, Mathematik, Musik oder Physik). Wer sich für ein Informatik-Studium entscheidet, sollte Interesse und Freude am Einsatz moderner Informationstechnologien in allen Lebensbereichen haben, sagt Professor Klaus-Jürgen Förster.

    Informatik an Schulen: Kontakt für Studieninteressierte

    Wer sich für das Lehramtsfach Informatik an Haupt- und Realschulen (das umfasst auch Oberschulen und Gesamtschulen) interessiert, kann sich ab sofort bei Prof. Dr. Klaus Förster melden (E-Mail foerster[a]cs.uni-hildesheim.de, Telefon: 05121.883-40100). Bewerbungen sind zum Wintersemester 2016/17 möglich, die Bewerbungsfrist endet am 15. Juli 2016. Studienbeginn ist im Oktober 2016. Mehr Infos zu Fächerkombinationen und zur Bewerbung findet man online.

    Kurz erklärt: Lehrerausbildung in Hildesheim

    Mittwochs im Hörsaal – und freitags im Klassenzimmer: Lehramtsstudierende der Universität Hildesheim sind im ersten Studienjahr einmal in der Woche in der Schule, das ist bundesweit besonders. Sie erhalten früh Einblicke in die Schulrealität, können die Berufswahl überprüfen und reflektieren. Im zweiten Semester halten sie eine erste Unterrichtsstunde. 500 Lehramtsstudierende starten jeden Herbst in ihr erstes Studienjahr.

    Mit etwa 2600 Studierenden bildet die Stiftung Universität Hildesheim rund ein Drittel der niedersächsischen Grund-, Haupt- und Realschullehrer aus. Schwerpunkte in der Lehrerausbildung liegen in den Bereichen Deutsch als Zweitsprache, Individuelle Förderung und Umgang mit Vielfalt im Klassenzimmer. Die Universität arbeitet in weiteren Praxisphasen im Verlauf des Studiums mit 250 Partnerschulen in Hannover, Hildesheim und der Region zusammen.

    Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Mathematik & Angewandte Informatik Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) Lehrerbildung Studierendenportal
    news-12019 Sat, 18 Jun 2016 20:20:00 +0200 IT: Jugendliche analysieren Geschäftsprozesse https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-jugendliche-analysieren-geschaeftsprozesse/ Seit zwei Jahren arbeitet ein Team um Professor Ralf Knackstedt mit Schulen in der Region zusammen. Die Jugendlichen erlernen an der Universität Visualisierungstechniken und analysieren, ob Prozesse in Unternehmen nachhaltig ablaufen. Einblicke in das „Denkwerk“-Projekt in Hildesheim. Bachelorstudium: Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim studieren – jetzt bis zum 15. Juli 2016 bewerben

    5000 Teile Geschirr pro Tag, die Spülmaschine läuft von 11 bis 14 Uhr ohne Unterbrechung. Mittags ist in der Mensa der Hildesheimer Universität – die mittlerweile etwa 7500 Studierende und 700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählt – der Bär los. In diesem Trubel sitzen sechs Hildesheimer Schülerinnen und Schüler der 10. und 11. Jahrgangsstufe. Statt Tablett, Besteck und Teller sind sie ausgerüstet mit Stift, Aufnahmegerät und einem zweiseitigen Fragenkatalog. Ihr Sitznachbar: Mario Dobberkau. Er leitet die Hochschulgastronomie des Studentenwerks in Hildesheim und stellt sich an diesem Tag den Fragen der Jugendlichen. „Es steht und fällt mit dem Personal, wenn alle gesund sind, ist es ruhiger“, so Dobberkau.

    „Wir haben zu 99 Prozent Geschirr. Einzig die Pappbecher für den Coffee-to-go nehmen Studenten mit. Alles, was in der Küche war, darf nach 72 Stunden nicht mehr verkauft werden“, erklärt der Mensaleiter das Hygienemanagement. Wer reinigt die Mensa, wann wird das erste Mal gereinigt und wie oft am Tag?

    „Es gibt so viele Prozesse hier, die wiederum eigene Prozesse haben. Die Hälfte der Mitarbeiter ist um halb sieben am Arbeitsplatz, andere kommen später, Hilfsköche arbeiten zu“, sagt eine Schülerin. Sie ist erstaunt, wie viele komplexe Prozesse durch die Analyse sichtbar werden. Die 18-jährige Berufsschülerin fragt sich aber auch, wie man all diese denn nun kurz und knapp erklären soll.

    Seit September 2014 arbeiten Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker der Universität Hildesheim mit Unternehmen und Betrieben in der Region zusammen. In Kleingruppen lernen Schülerinnen und Schüler vor Ort Arbeitsabläufe kennen, und erfahren von Mitarbeitern, wie diese Prozesse aufeinander abgestimmt werden. Ziel des Projekts ist es, sich gemeinsam darüber auszutauschen, wie Geschäftsprozesse ökonomisch, ökologisch und sozial nachhaltiger gestaltet werden können. Die Jugendlichen erhalten außerdem erste Einblicke in das wissenschaftliche Arbeiten. „Die Anwendungsnähe hilft für das Verständnis ungemein“, sagt Professor Ralf Knackstedt.

    „In unserer Forschung haben wir eine These erarbeitet: Eine Prozessorientierte Betrachtung von Unternehmen und Betrieben führt zu besseren Ergebnissen hinsichtlich der Identifizierung von Nachhaltigkeitspotenzialen. Um Abläufe nachhaltig zu gestalten sind Informationen über beispielsweise Aktivitäten, Ressourcen und Akteure sehr hilfreich“, so Knackstedt. Nachhaltigkeit bedeute, sowohl ökonomische und ökologische, aber auch soziale Faktoren zu berücksichtigen.

    Ein Schüler möchte von dem Koch zum Beispiel wissen, wie die Stimmung im Betrieb ist und ob Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Möglichkeit haben, Probleme anzusprechen. Können Mitarbeiter auf Grundlage ihrer Arbeitserfahrungen Verbesserungsvorschläge einbringen, werden sie gehört? Eine andere Schülerin möchte wissen, ob beim Reinigen Chemikalien verwendet werden.

    An diesem Nachmittag geht es also um Arbeitsabläufe in der Gastronomie und in Großküchen wie Kantinen oder Mensen. Sechs weitere Kleingruppen, insgesamt 40 Schülerinnen und Schüler, nehmen Geschäftsprozesse auf. Jede Kleingruppe konzentriert sich am Ort des Geschehens auf bestimmte Arbeitsfelder: Die einen befassen sich mit dem Kassenwesen, wie Preise und Produkte im System hinterlegt werden oder Bargeld verwahrt wird. Nebenan drehen sich die Interviews um Menüplanung, eine Mitarbeiterin erklärt, wie die Mensa des Studentenwerks saisonal und regionale Produkte einkauft, vegetarische und Fleischangebote mit einplant und wie die Mensa vermeidet, Menüangebote zu wiederholen. Ein Mitarbeiter gibt Einblicke in die Warenannahme – stimmt die Qualität der Produkte, wer prüft dies, wie werden Bestellung und Lieferung abgeglichen? Die Interviews sind die Grundlage, um die Prozesse des Großbetriebs darzustellen. Die Jugendlichen visualisieren die Prozesse zunächst mit Hilfe einer Prozessmodellierungssprache – der „Ereignisgesteuerten Prozesskette“. Dann analysieren sie die Prozesse hinsichtlich der Nachhaltigkeit. Die Resultate werden schließlich in halbjährigen Symposien in einer größeren Runde präsentiert.

    Im Prozessmanagement sei dies eine schwierige Phase, so Knackstedt. „Die Schüler haben in ihren Interviews kluge Fragen gestellt und allerhand Details herausgefunden. Nun müssen sie den Überblick über das Ganze gewinnen. Die Herausforderung besteht darin, diese reichhaltigen Fakten zu strukturieren.“ Wie ein Puzzle. Teil für Teil wird sichtbar, wie Prozesse aufeinander abgestimmt und aufgebaut sind.

    Die Arbeitsgruppe um Professor Ralf Knackstedt hat sich darauf spezialisiert, den Überblick im komplexen Arbeitsalltag zu behalten. Die Fachleute setzen IT-Technologien ein, um Geschäftsprozesse zu modellieren. An der Universität Hildesheim bauen sie den Lehr- und Forschungsschwerpunkt im Bereich „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ auf. Bei der Vielzahl an Daten und, teils länderübergreifenden, Kooperationen zu anderen Unternehmen, können es sich Unternehmen kaum leisten, ohne IT im Hintergrund zu operieren, um beispielsweise Informationen in der Zusammenarbeit auszutauschen. Damit werden Geschäftsprozesse aber auch komplexer – um den Überblick zu behalten, seien Visualisierungen sinnvoll, so Knackstedt.

    Ihr Wissen geben die Wirtschaftsinformatikerinnen und Wirtschaftsinformatiker an Lehrkräfte und Jugendliche weiter. Dabei arbeiten sie mit dem Projekt „Frauen in den MINT-Fächern“ des Gleichstellungsbüros der Universität Hildesheim zusammen: Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler gehen in Schulen, um anhand von praktischen Übungen die Aufgabengebiete der Wirtschaftsinformatik vorzustellen. Die Themen sind nah an der Lebenswelt der Jugendlichen, zum Beispiel erprobt eine Master-Studentin mit ihnen, wie man eine Party plant und was dies mit Unternehmensabläufen zu tun haben kann. Ob solche anwendungsnahen Projekte auch Einfluss auf die Berufsorientierung der Jugendlichen hat, wird in einer wissenschaftlichen Begleitforschung analysiert.

    Die Jugendlichen erkunden an solchen Nachmittagen auch die Universität und sprechen mit Studierenden aus dem Anker-Peer-Programm der Studienberatung. Unter ihnen ist der 19-jährige Berufsschüler Nils, er möchte nach seinem Fachabitur an der Universität Informationsmanagement und Informationstechnologie studieren. Wo es genau hingeht, weiß er noch nicht, aber die Richtung stimmt und solche Praxisangebote nehme er gerne an. „Beim IT-Info-Tag habe ich mit Absolventen gesprochen. Und im Schnupperstudium kann ich an Vorlesungen teilnehmen. Ich nutze die Angebote, um zu schauen, wie das hier abläuft in der Universität. Die Gespräche in der Mensa über Geschäftsprozesse waren sehr direkt, persönlich, ich lese dann nicht nur etwas sondern kann mir mehr darunter vorstellen. Das ist enorm, so ein großes Unternehmen, so viele Prozesse täglich, die funktionieren müssen, damit das Essen schmeckt.“

    Was bisher geschah: Jugendliche wenden Techniken aus der Prozessmodellierung an

    Im ersten Jahr des „Denkwerk“-Projekts haben die Jugendlichen Prozesse vor Ort in Unternehmen aufgenommen und eine Modellierungssprache erlernt, um Prozesse zu visualisieren. Darüber hinaus haben sie die Abläufe auf Nachhaltigkeit überprüft. In regelmäßigen Treffen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler in schulübergreifenden Gruppen, welche Aspekte bei einer nachhaltigen Prozessanalyse relevant sind und wie diese durch eine Modellierung unterstützt werden können. Dieser kreative Vorgang verlangt vor allem die Kombination des bestehenden Wissens mit guten Ideen, da die Jugendlichen eigene Maßnahmen grafisch umsetzen. Gleichzeitig erhalten die Schülerinnen und Schüler Praxiseinblicke bei regionalen Partnerunternehmen wie zum Beispiel der Bosch Car Multimedia GmbH oder der Schlote GmbH.

    Im zweiten Jahr des Projektes haben die Jugendlichen den Fokus auf Geschäftsmodelle gelegt. Im dritten Jahr stehen detaillierte Analysen der Geschäftsprozesse an.

    Auf einem bundesweiten Symposium der Robert-Bosch-Stiftung haben Schülerinnen und Schüler aus Hildesheim im Frühjahr 2016 ihre Ergebnisse und Erfahrungen aus den ersten Jahren der Projektdurchführung vorgestellt und mit Schulen aus anderen Bundesländern geteilt. Aus Hildesheim waren Jugendliche von der Michelsenschule, der Lehrer Christof Husmann sowie Universitätsprofessor Ralf Knackstedt dabei.

    Die Robert-Bosch-Stiftung fördert das Projekt „Denkwerk – Schüler-Uni: Nachhaltige Geschäftsprozesse gestalten“ mit 30.000 Euro. Zu den schulischen Partnern zählen die Michelsenschule, die Buhmann Schule, das Josephinum und die Marienschule.

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    Pressemeldungen Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4
    news-12010 Thu, 16 Jun 2016 19:25:00 +0200 ISUM auf der ECIS 2016 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-2/ Auf der 24ten European Conference on Information Systems (ECIS) in Istanbul ist ISUM mit einem Research Paper (Sustainability in Business Models – A Literature-Review-Based Design-Science-Oriented Research Agenda) und einem Research in Progress Paper (Data-Driven Product Return Prediction: A Cloud-Based Ensemble Selection Approach) vertreten. 5 Tage spannenden Forschungsbeiträge, Keynote-Speaker, Präsentationen, Poster-Sessions, Panels und Workshops in der sonnigen Umgebung der Bogazici-Universität, Istanbul, Türkei. Auch die Arbeitsgruppe ISUM ist auf der europäischen Konferenz mit zwei Beiträgen vertreten.

     

    Das Complete Research Paper „Sustainability in Business Models – A Literature-Review-Based Design-Science-Oriented Research Agenda” (Schoormann, Behrens, Kolek und Knackstedt) wurde im Rahmen des Tracks “Sustainable Digital” präsentiert und diskutiert. Das Paper untersucht, inwiefern Nachhaltigkeitsaspekte in den aktuellen Ansätzen zur Modellierung von Geschäftsmodellen berücksichtigt werden und welche Weiterentwicklungsperspektiven diesbezüglich bestehen.

    Das Research in Progress Paper "Data-Driven Product Return Prediction: A Cloud-Based Ensemble Selection Approach" (Heilig, Hofer, Lessmann, Voss) wurde im Rahmen des Tracks "Big Data, Business Analytics and Decision Support" als Poster in der Poster-Session präsentiert. Das Paper untersucht, inwiefern Cloud-Lösungen zur Vorhersage von Retouren im Online-Handel genutzt werden können.

    Abstract zum Paper “Sustainability in Business Models”

    Science and practice highlight the relevance of employing sustainability practices in consumption and production. A sustainable change requires the participation of society as well as companies and organizations. In addition, companies have to rethink their classical businesses and consider innovations for acting in an ecological, economic, and social way by enhancing and adapting their business models. Business models can be described in different ways such as textual (e. g. business plans) or in graphical frameworks (e. g. Business Model Canvas). Frame-works support the designing of business models and should provide the consideration of sustainability. This paper aims to answer how sustainability is represented in existing approaches for modelling business models. Therefore, we conduct a literature review including different databases, proceedings, and journals. We identify and categorise a total of 42 articles. As a first result of the synthesis, we determine a literature-based typology of extensions, adjustments and design principles for sustainable business models. In addition, we suggest a research agenda which (a) discusses further enhancements to design sustainable business models regarding modelling techniques, sustainability assessments and detail models as well as (b) highlights the importance of evaluating these approaches by recommending evaluation settings.

    Reference: Schoormann T, Behrens D, Kolek E and Knackstedt R (2016) Sustainability in Business Models – A Literature-Review-Based Design-Science-Oriented Research Agenda. In European Conference on Information Systems (ECIS), Istanbul, Turkey.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-12006 Thu, 16 Jun 2016 18:46:00 +0200 Geschäftsprozessmanagement bei Conditorei Coppenrath & Wiese KG https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/geschaeftspro/ Gastvortrag Herr Tobias Heinemann, Leiter Supply Chain Management, Conditorei Coppenrath & Wiese KG Im Rahmen der Veranstaltung „Geschäftsprozessmanagement“ gibt Herr Tobias Heinemann einen praxisnahen Einblick in das Geschäftsprozessmanagement im Bereich Supply Chain Management der Conditorei Coppenrath & Wiese

     

    Seit 1975 vereint die Conditorei Coppenrath & Wiese traditionelles Conditoren-Handwerk mit innovativen Herstellungsverfahren. Ihr Bestreben ist dabei stets, die beste Alternative zum Selberbacken zu sein und das im In- und im Ausland. Seit der Firmengründung ist das Unternehmen kontinuierlich gewachsen. Heute arbeiten ca. 2200 engagierte Kollegen an den beiden Standorten in Osnabrück und dem nahegelegenen Mettingen. Coppenrath & Wiese produziert ausschließlich in Deutschland bei gleichzeitig wachsenden Investitionen in neue Produktions-, Lager- und Logistikkapazitäten. Seit 2015 gehört die Conditorei Coppenrath & Wiese zur Nahrungsmittelsparte der erfolgreichen Oetker-Gruppe. (www.coppenrath-wiese.de)

     

    Vortragende: Herr Tobias Heinemann, Conditorei Coppenrath & Wiese

     

    Termin: Freitag, 17.06.2016, 10:15 Uhr bis 11:45 Uhr Ort: Hörsaal H4 am Hauptcampus 

     

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11784 Mon, 09 May 2016 13:14:00 +0200 Anwendungsorientierte Einblicke zur Prozessinnovation im Handel https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/anwendungsor/ Gastvortrag 4brands Reply Im Rahmen der Veranstaltung „Betriebliche Informationssysteme“ geben Herr Dr. Sundermeier und Herr Wenzel der 4brands Reply praxisnahe Einblicke in Ansätze zur Prozessinnovation im Handel.

    Reply ist ein führendes Unternehmen in den Bereichen Beratung, Systemintegration und Digital  Services. Das Unternehmen spezialisiert sich auf die Entwicklung und Implementierung  von  Lösungen,  die  auf  neuen  Kommunikationskanälen und digitalen Medien basieren (www.reply.de).

    Titel: „Realtime-Messung der Bestände im Supermarktregal – Prozessinnovationen im Handel durch IoT“

    Vortragende: Dr. Rolf Sundermeier und Carsten Wenzel, 4brands Reply

    Termin: Mittwoch, 11.05.2016, 8:15 Uhr bis 9:45 Uhr Ort: Hörsaal H1 am Hauptcampus 

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11515 Fri, 01 Apr 2016 10:00:00 +0200 Digitale Welt und demografischer Wandel: Wie Betriebe reagieren https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/digitale-welt-und-demografischer-wandel-wie-betriebe-reagieren/ Uni-Team holt bundesweites Forschungsprojekt nach Hildesheim: Die Professoren Ralf Knackstedt und Inga Truschkat koordinieren das „InDeKo.Navi“-Projekt, in dem bundesweit untersucht wird, wie Betriebe mit Nachwuchssorgen und Personalentwicklung umgehen. Wie verändert sich Arbeit? Im BMBF-Förderschwerpunkt „Betriebliches Kompetenzmanagement im demografischen Wandel“ befassen sich bundesweit Fachleute in 31 Verbundprojekten mit den Folgen des demografischen Wandels und der modernen digitalisierten Arbeitswelt. Und in der lebt und arbeitet noch immer der Mensch – mit all seinen Fähigkeiten, Stärken und Schwächen. Wie sehen Arbeitsumgebungen aus, die Gesundheit und Lernen fördern? Wie geben ältere Ärzte, IT-Führungskräfte oder Fachleute im Maschinenbau ihr Wissen weiter? Wie erleben Jüngere nach Abschluss der ersten Bildungsphasen ihre Karriereperspektiven? Und wie entwickeln Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in mittelständischen Betrieben – ob im Handwerk, in der Landwirtschaft oder in der Pflege – notwendige Kompetenzen?

    Professorin Inga Truschkat und Professor Ralf Knackstedt leiten die vom Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 1,2 Millionen Euro geförderte wissenschaftliche Begleitforschung. Um das bundesweite Forschungsprojekt nach Hildesheim zu holen, war der interdisziplinäre Wissensaustausch wertvoll. Der Wirtschaftsinformatiker Ralf Knackstedt entwickelt schon seit seiner Promotion Forschungsportale im Internet und wendet diese Kenntnisse nun weiter an. „Wissenskarten sind ein Mittel, um sichtbar zu machen, wo das Wissen in Deutschland wächst und wer sich mit welchen Forschungsfragen tatsächlich beschäftigt. Wir können Trends erkennen“, sagt Knackstedt. Die Sozial- und Organisationspädagogin Inga Truschkat geht in ihrer Forschung der Frage nach, wie Übergänge in Arbeit gelingen und wie Organisationen ihr Personalmanagement weiterentwickeln. „Wir haben gemeinsam eine Skizze und eine aufwendige Vorhabensbeschreibung erarbeitet und damit den Zuschlag vom Bundesministerium bekommen“, erinnert sich Knackstedt an das Antragsverfahren. Das fünfköpfige Team der Stiftungsuniversität Hildesheim leitet die wissenschaftliche Begleitforschung gemeinsam mit einem Team der RWTH Aachen.

    Das Hildesheimer Team, das die 31 Verbundprojekte – von Hamburg und Chemnitz über Stuttgart bis nach Wuppertal – koordiniert, kombiniert IT-Perspektiven und pädagogische sowie sozialwissenschaftliche Sichtweisen. „Unsere Kompetenzen fließen zusammen. Nur gemeinsam können wir untersuchen, wie sich Organisationen in einer digitalisierten Welt entwickeln“, beurteilt Inga Truschkat die interdisziplinäre Zusammenarbeit. „Wir werfen unsere Fähigkeiten, Erfahrungen und Vorarbeiten in einen Topf und können damit eine innovative Begleitforschung entwickeln.“

    So bringen die wissenschaftlichen Mitarbeiterinnen Luisa Peters und Miriam Sitter sowohl ihr sozial- und organisationspädagogisches als auch ihr diskursanalytisches Wissen in das Forschungsprojekt ein. „Wir beobachten etwa die Debattenlage rund um das betriebliche Kompetenzmanagement im demografischen Wandel. Wir fragen uns dabei, Welche Akteure sind an dieser Debatte beteiligt, wie arbeiten sie zusammen? Und welche Rolle spielen darin Themen wie Migration und eine humane Arbeitswelt?“, so Sitter.

    Wer forscht zu welcher Frage? Der Wirtschaftsinformatiker Julien Hofer entwickelt Wissenskarten für das Projekt. Derzeit entsteht eine interaktive Forschungslandkarte, sie zeigt, wo Wissen „liegt“ und verschafft einen Überblick. Dieser moderne „Atlas“ ist über das Internet verfügbar. „Ich baue interaktive Grafiken, über sie können sich Beteiligte aus Forschung und Praxis vernetzen“, sagt der Wissenschaftler, der für die Forschung von Hamburg nach Hildesheim gezogen ist. „Wir wollen Wissen besser verfügbar machen und Forschungserkenntnisse in die Breite tragen.“

    Warum sich die Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen mit dem Kompetenzmanagement in Betrieben beschäftigen, verdeutlicht ein Blick in die Praxis. Harsum, im Frühjahr 2016 – der Personalchef eines mittelständischen Unternehmens zwischen Hannover und Hildesheim gibt Einblicke, wie der Betrieb zu seinen Auszubildenden gelangt. Derzeit entstehen die Kontakte über regionale Bewerbermessen und Veranstaltungen in Gymnasien. Viele der 20 Azubis der Schlote GmbH kommen aus dem Großraum Hannover, sagt der Personalleiter Torge Brandenburg. Bundesweit zählt das Unternehmen etwa 1200 Mitarbeiter, etwa 20 Prozent sind Industriekaufleute, der Rest arbeitet in gewerblich-technischen Berufen. „Sie beherrschen es nicht nur, große Dreh- und Fräsanalagen zu bedienen, sondern auch die Instandhaltung, die Wartung von mechanischen und elektronischen Teilen“, sagt Brandenburg. Etwa 90 Prozent der Auszubildenden sind Männer.

    Wie gelangen Betrieb und Arbeitnehmer zueinander? Das Harsumer Unternehmen setzt auf Auswahlverfahren, in denen zunächst „soft skills" abgefragt werden. Erst im zweiten Schritt blicken die Entscheider auf die formalen Voraussetzungen. Der Personalverantwortliche sagt, das sei ein Vorteil, jeder Bewerber habe somit die Chance, das Auswahlverfahren zu durchlaufen. „Wir richten uns nach den Talenten. Wir prüfen, wie der Bewerber und die Ansprüche an die Arbeitsstelle zueinander passen, zum Beispiel, ob jemand zu Genauigkeit neigt und sich somit in der Endkontrolle von Maschinen gut konzentrieren kann“, sagt Torge Brandenburg. „In der Regel bewirbt sich der Topingenieur nicht auf den Posten als Staplerfahrer und umgekehrt.“ Um Vergleichbarkeit zwischen den Bewerbern zu schaffen, führt der Personalverantwortliche strukturierte Interviews.

    Es werde „im Zuge des demografischen Wandels immer schwieriger, die Ausbildungs- und Arbeitsplätze gut zu besetzen, weshalb auch neue Auswahlmethoden zum Zuge kommen“, sagt Professorin Inga Truschkat. Das Harsumer Unternehmen startet gemeinsam mit der Industrie- und Handwerkskammer und etwa 20 Mittelständlern in Niedersachsen im Frühjahr 2016 einen regionalen Bewerberpool. Wenn ein Bewerber bei einem Unternehmen nur die „zweite Wahl" – aber dennoch gut qualifiziert – ist und nicht eingestellt werden kann, da nur eine Stelle zur Verfügung steht, erhält der Bewerber keine Absage, sondern kann sich bei den anderen Unternehmen in dem Netzwerk bewerben. „Auch andere Mittelständler fragen sich, wie sie in dieser Region im ländlichen Raum neben den Großen aus Hannover oder Wolfsburg zum Zuge kommen. Wir sind oft nicht sichtbar als Zulieferer. Wir wollen aufeinander aufmerksam machen. In Hannover sieht man uns nicht. In Langenhagen wissen die nichts von uns“, sagt der Personalchef. „Wir teilen uns die Bewerber, wir geben Hinweise auf andere freie Stellen.“

    Wie sinnvoll sind solche Verfahren und Netzwerke auf der Suche nach qualifiziertem Personal? Das „vernetzte und regionale Kompetenzmanagement“ sei ein derzeit „heiß diskutiertes Thema“, aber bislang kaum im Alltag angekommen, sagt Truschkat. „Wie kann hier Kooperation entstehen, wenn man eigentlich um die klugen Köpfe konkurriert?“, beschreibt die Wissenschaftlerin den Konflikt.

    Unternehmen seien zunehmend dem Fachkräftemangel im Zuge des demografischen Wandels ausgesetzt. „Lange Zeit wirkte dies eher als Floskel, doch die zunehmenden Aktivitäten in diesem Bereich zeigen, dass die Auswirkungen langsam spürbar werden. Ein typisches Zitat, dass ich hierzu gehört habe, war: ‚Früher haben wir um die Aufträge konkurriert, jetzt um die Fachkräfte‘“, berichtet Inga Truschkat.

    Info: Über das Forschungsprojekt

    Der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Förderschwerpunkt befasst sich mit dem betrieblichen Kompetenzmanagement im demografischen Wandel. Hierzu forschen bundesweit 31 Verbundprojekte im Zeitraum von 2014 bis 2018.

    Die wissenschaftliche Begleitforschung „Integratives demografiesensibles Kompetenzmanagement (InDeko.Navi)“ startete Ende 2015 und verbindet das Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und das Institut für Sozial- und Organisationspädagogik der Universität Hildesheim mit dem Lehrstuhl für Technik- und Organisationssoziologie gemeinsam mit der Professur für Innovations- und Zukunftsforschung der RWTH Aachen. Mitte Februar 2016 fand in Hildesheim die erste Förderschwerpunkttagung „Kompetenzen vernetzen“ statt.

    Mit dem demografischen Wandel stellen sich für die Unternehmenspraxis im Hinblick auf ihre Innovationskraft sowie Produktivität neue Fragen unter anderem zu flexibleren Produktionszyklen, Technologiewechseln und neuen Formen der Unternehmensorganisation. Arbeitsprozesse werden immer schneller, flexibler und autonomer. Damit werden altersübergreifend hohe Anforderungen an das Wissen und Können von Beschäftigten gestellt. Um diesen Anforderungen gerecht zu werden, entwickeln die Fachleute zum Beispiel Online-Coachings und Präsenztrainings zum nachhaltigen Kompetenzaufbau. Wenn ältere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Ruhestand gehen, kann eine Menge an Wissen verloren gehen. Eine weitere Arbeitsgruppe beschäftigt sich mit dem Erhalt und der Weitergabe von Erfahrungswissen von älteren Beschäftigten.

    Neben der Betrachtung auf nationaler Ebene wurden auf der Hildesheimer Tagung regionale Aspekte des Kompetenzmanagements aufgegriffen. Mehr Einblicke in die Forschung bietet die Internetseite des Projekts.

    Info: Wirtschaftsinformatik und Sozial- und Organisationspädagogik: Gute Erfahrungen in der Zusammenarbeit

    Die interdisziplinäre Zusammenarbeit geht weiter: Inga Truschkat und Ralf Knackstedt setzen auch in der Lehre an und bieten im Sommersemester gemeinsam ein Seminar für Studentinnen und Studenten in den Bereichen Wirtschaftsinformatik, Informationstechnologie und Sozial- und Organisationspädagogik an. Warum sie zusammen im Seminar sitzen? „Es geht schließlich um Organisationsgestaltung, wir haben nur unterschiedliche Methoden und Instrumente, die im Vordergrund stehen. In der Wirtschaftsinformatik können wir zum Beispiel sehr gut Prozesse dokumentieren und formal aufschreiben und anhand von Visualisierungen konkret diskutieren, was sich in Unternehmen verändern muss“, sagt Professor Knackstedt. „Während wir uns auf Informationssysteme konzentrieren, rücken andere Bereiche in den Hintergrund, wie man sinnvoll Gespräche führt, wie man Menschen so abholt, dass sie auch veränderungsbereit sind für die Organisationsgestaltung. Hier kommen die Fachleute für Sozial- und Organisationspädagogik ins Spiel. Sie denken sich in die menschliche Komponente für Organisationsgestaltung rein und davon können unsere Wirtschaftsinformatiker heftig profitieren. Denn letztlich müssen sie das auch können, damit ihre IT-Projekte funktionieren.“ Sozial- und Organisationspädagogik zeigt, „dass das, was in Organisationen geschieht, etwas mit Machtdynamiken und informellen Regeln zu tun hat und öffnet den Blick für eine partizipative Organisationsgestaltung“, so Professorin Truschkat.

    Info: Forschungsschwerpunkt in Hildesheim: Übergänge in Arbeit

    Was bedeutet der Übergang – zum Beispiel von der Schule in einen Ausbildungsplatz und später in einen Arbeitsplatz – eigentlich für eine Person? Übergänge sind „Veränderungsphasen im Leben, die biographisch bewältigt werden müssen“, sagt die Sozial- und Organisationspädagogin Inga Truschkat. Oftmals erleben junge Erwachsene mehrere Veränderungen gleichzeitig, etwa die Ablösung von den Eltern, eine erste eigene Wohnung, Liebesbeziehungen und Freundschaften.

    „Die Gestaltung des Übergangs endet nicht mit dem unterschriebenen Arbeitsvertrag, sondern muss auch nach Eintritt in das Unternehmen gestaltet werden“, so Truschkat über die Verantwortung der Arbeitgeber. Größere Unternehmen setzen zum Beispiel „Ausbildungsbegleiter“ ein, die Ansprechpartner für die Azubis sind. „Oftmals sind diese auch am Auswahlprozess beteiligt. Aktuelle Forschungen zeigen aber auf, dass das Selbstverständnis dieser Begleiter sehr unterschiedlich sein kann. Sie agieren einerseits als Vorgesetzte und als Vertreter der Organisation und andererseits als Pädagogen. Das erzeugt durchaus Ambivalenz“, sagt die Hildesheimer Professorin.

    In der Grundlagenforschung im Bereich „Übergänge“ untersuchen die Hildesheimer Wissenschaftlerinnen derzeit in einem DFG-Projekt gemeinsam mit den Universitäten Flensburg, Frankfurt, Tübingen und Luxemburg, wie Übergänge von der Schule in den Beruf und Übergänge in Arbeit im Erwachsenenalter verlaufen.  Dabei blicken sie vor allem auch auf die „Pädagogisierung der Übergänge“ durch eine Zunahme der Beratungs- und Begleitungsdienstleistungen in diesem Bereich.

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    Pressemeldungen Sozial- und Organisationspädagogik Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-11508 Wed, 09 Mar 2016 10:14:00 +0100 ISUM auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik MKWI 2016 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-3/ Die Abteilung Informationssysteme und Unternehmensmodellierung (ISUM) der Universität Hildesheim ist in diesem Jahr mit einem Beitrag (Kolek, Strotmeier und Kaufhold) auf der Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (MKWI) vom 9. bis 11. März 2016 in der Technischen Universität Ilmenau vertreten.

    Der Beitrag „Konzeption der erwarteten Erfahrung am Beispiel des visualisierten Wissens für Unternehmenskooperationen“ (Kolek, Strotmeier und Kaufhold, 2016) klärt den Aspekt der erwarteten Erfahrung gegenüber realen zukünftigen Situationen in Unternehmenskooperationen aufgrund des visualisierten Wissens. Daher wird eine Konzeption der erwarteten Erfahrung entwickelt und empirisch weiterentwickelt. Die Grundlage für die Weiterentwicklung stellen telefonische Experteninterviews mit 33 Wissenschaftlern aus verschiedenen Wissenschaftsdisziplinen dar. Es wird in der Diskussion reflektiert, ob die Konzeption der erwarteten Erfahrung geeignet ist zur Erklärung der Beurteilung der Kooperation durch die verschiedenen beteiligten Unternehmen auf Basis des visualisierten Wissens. Aus der entwickelten Konzeption kann in der weiteren Forschung eine Theorie über die erwartete Erfahrung gebildet werden.

     

     

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11484 Sun, 06 Mar 2016 18:29:00 +0100 ISUM auf der „Dienstleistungsmodellierung 2016“ in Karlsruhe https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-der-4/ ISUM ist mit zwei Konferenz- und Buchbeiträgen (Smart Service Engineering— Konzepte und Anwendungsszenarien für die digitale Transformation) auf der diesjährigen Dienstleistungsmodellierung (DLM) vertreten und gewinnt durch Dennis Behrens den Best Presentation Award für den Beitrag „Demand-Side-Management in Dienstleistungsportalen“. ISUM ist mit zwei Konferenz- und Buchbeiträgen (Smart Service Engineering— Konzepte und Anwendungsszenarien für die digitale Transformation) auf der diesjährigen Dienstleistungsmodellierung (DLM) vertreten und gewinnt durch Dennis Behrens den Best Presentation Award für den Beitrag  „Demand-Side-Management in Dienstleistungsportalen“.

    Der Workshop der Dienstleistungsmodellierung findet im Rahmen der Fachtagung Modellierung 2016 der Gesellschaft für Informatik im Karlsruher Institut für Technologie statt. Die wissenschaftliche Fachtagung Modellierung 2016 gilt als einschlägiges Forum für Modellierungsgrundlagen, Modellierungstechniken, Modellierungswerkzeuge und Modellierungsdomänen. Verantwortlich ist des Hamburg Research Center for Information Systems (Prof. Markus Nüttgens), die Universität Osnabrück (Prof. Oliver Thomas) und die Universität Rostock (Prof. Michael Fellmann).

    Der erste Beitrag „Demand-Side-Management in Dienstleistungsportalen – Untersuchung der Übertragbarkeit der methodischen Ansätze und mathematische Formulierung“ (Behrens, Gerwig, Schoormann und Knackstedt 2016) adressiert insbesondere die Vermittlungsmechanismen in Dienstleistungsportalen. Die Komplexität der Vermittlung in Portalen steigt stetig an, da einerseits steigende Nutzerzahl zu verzeichnen sind und anderseits technologische Weiterentwicklungen, wie Internet der Dinge und Dienste, präsent sind. Um zukünftig effizienter Dienstleistungen zu vermitteln, müssen daher neue methodische Ansätze gefunden werden.

    Eine erfolgreiche Präsentation der Ergebnisse sowie eine anregende Diskussion im Anschluss an den Vortrag, brachte Herr Behrens den Best Presentation Award der Konferenz ein! Wir gratulieren!

    Der zweite Beitrag „Carsharing Geschäftsmodelle – Entwicklung eines bausteinbasierten Modellierungsansatzes“ (Schoormann, Behrens und Knackstedt 2016) zeigt die steigende Bedeutung von Carsharing in den letzten Jahren und entwickelt daher einen Modellierungsansatz, der zur Vereinheitlichung und Vergleichbarkeit der Modellen beitragen soll. Die Vielfalt der Angebote und Konzepte des Carsharings stellt die Gestaltung, Darstellung und Analyse von Geschäftsmodellen vor verschiedene Herausforderungen. Im Rahmen des Beitrages wird daher die Domäne konzeptualisiert, um auf Basis identifizierter Merkmale und entsprechender Aus-prägungen einen domänenspezifischen und bausteinbasierten Modellierungsansatz für Carsharing zu entwickeln. Die insgesamt 16 entwickelten Bausteine setzen sich jeweils aus mehreren Ausprägungen zusammen und wurden in drei verschiedenen Rahmenwerke für die Modellierung von Geschäftsmodellen angewendet.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11483 Sun, 06 Mar 2016 17:54:00 +0100 ISUM auf dem Internationalen Rechtsinformatik Symposion IRIS 2016 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-auf-dem/ ISUM ist in diesem Jahr mit zwei Beiträgen (Schoormann und Knackstedt; Kolek) auf dem Internationalen Rechtsinformatik Symposium (IRIS) vom 25. bis 27. Februar 2016 in der Universität Salzburg vertreten. Der erste Beitrag „Rechtsvisualisierung mit Comictools - Vergleich und Weiterentwicklungsperspektiven“ (Schoormann und Knackstedt 2016) adressiert den Einsatz von Werkzeugen für die Erstellung von Comics. Da illustrative Visualisierungen zur Anschaulichkeit und Allgemeinverständlichkeit beitragen können, sind sie eine der Repräsentationsformen, die in der Rechtsvisualisierung diskutiert werden. Neben verschiedenen Potenzialen existieren allerdings auch Hemmnisse (z. B. Aufwand und Ästhetik). Der Beitrag untersucht daher, inwiefern bestehende Comictools eine effiziente Erstellung von Comics in der Rechtsvisualisierung bereits unterstützen.

    Der zweite Beitrag „Kooperationsvisualisierungen im interbranchenspezifischen Vergleich – Implikationen für die Kooperationsvertragsvisualisierung“ (Kolek 2016) befasst sich mit der Visualisierung von Kooperationsverträgen. Dazu werden drei branchenspezifische Fallstudien erstellt und kriterienbasiert ausgewertet. Der untersuchte Stellenwert der Kooperationsvisualisierung in den Branchen Maschinen- und Anlagenbau, Facility Management und öffentliche Verwaltung ist unterschiedlich und führt dazu, dass unterschiedliche Visualisierungsansätze und -techniken anzuwenden sind. Zwischen diesen Branchen sind mehr Unterschiede als Gemeinsamkeiten hinsichtlich der Visualisierung von Unternehmenskooperationen und Kooperationsverträgen zu erkennen.

     

     

     

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11065 Tue, 08 Dec 2015 00:18:00 +0100 ISUM im Arbeitskreis Informationstechnologie https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-im-arbe/ Im Rahmen der 35. Sitzung des Arbeitskreises Informationstechnologie (AKIT) hat die Arbeitsgruppe ISUM mit Herrn Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Dennis Behrens und Thorsten Schoormann ausgewählte Forschungsprojekte der Wirtschaftsinformatik an der Universität Hildesheim im ihrem Vortrag „GreenIT Extended“ vorgestellt. Der Arbeitskreis fand am Fujitsu Technology Solutions GmbH Standort in Hannover unter dem Titel „IT in der gesellschaftlichen Verantwortung“ statt.

    Weitere Informationen

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-11046 Wed, 02 Dec 2015 10:50:00 +0100 Gastvortrag HIS eG https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/gastvortrag-16/ Referenzmodellierung am Beispiel des HISinOne Campusmanagement-Tools Die HIS eG ist das Softwarehaus der Hochschulen und seit Mai 2014 als Genossenschaft in der unmittelbaren Trägerschaft der Hochschulen. Über 200 Hochschulen gestalten und steuern als Mitglieder in der gemeinnützigen HIS eG die Passfähigkeit der von HIS bereitgestellten Produkte und Dienstleistungen für die IT-Unterstützung ihrer Hochschulmanagements-Geschäftsprozesse (www.his.de).

    Im Rahmen der Veranstaltung „Fortgeschrittene Aspekte der Unternehmensmodellierung“ erhalten Masterstudierende einen anwendungsorientierten Einblick in die Referenzmodellierung am Beispiel des integrierten Prozessreferenzmodells des HISinOne Campusmanagement-Tools. 

    Vortragender: Jan Bührig

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-10728 Fri, 13 Nov 2015 08:00:00 +0100 Jung gründen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/jung-gruenden/ Schon einmal an eine Gründung gedacht? Während einer Themenwoche können sich Studierende vom 16. bis 22. November 2015 über Gründungen informieren. Wie sieht es eigentlich an Universitäten und Schulen mit dem unternehmerischen Handeln aus? Nachgefragt bei der Psychologin Astrid Lange. Die Abteilung „Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik" bildet an der Universität Hildesheim Lehrerinnen und Lehrer aus, die Unternehmergeist in Schulen tragen sollen. Die Uni sucht derzeit junge Gründerinnen und Gründer, die von ihren Erfahrungen berichten möchten. Sie gehen der Frage nach, warum Studentinnen und Studenten gründen und wie sie Geschäftsideen umsetzen. Apropos, haben Sie eigentlich schon einmal über eine Gründung nachgedacht?

    Astrid Lange: Ja, tatsächlich wollte ich mich nach meinem Studium in der Hochbegabtenberatung selbstständig machen; zugleich hat mich aber die Wissenschaft interessiert. Damals gab es noch nicht die Angebote für gründungsinteressierte Studierende, wie wir sie heute kennen, zum Beispiel Teambörsen oder kostenfreie Qualifizierung für betriebswirtschaftliches Know-How. Ich fühlte mich noch nicht bereit zur Gründung. Seither habe ich viel gelernt; und irgendwann möchte ich neben meiner Tätigkeit in Wissenschaft und Lehre gern beratend tätig sein, zum Beispiel in Form einer nebenberuflichen Selbstständigkeit.

    „Karriereziel Unternehmer/Unternehmerin" – ist das ein Thema an Universitäten? Welche Erfahrungen machen Sie in Hildesheim?

    Universitäten sollen die Studierenden fachlich qualifizieren und auf das spätere berufliche Leben vorbereiten. Alle Studierenden sollten während ihres Studiums die Möglichkeiten haben, eigene Gründungsneigungen zu reflektieren, eigene Geschäftsideen und eigene unternehmerische Kompetenzen zu entwickeln. Universitäten sollten Berührungspunkte mit diesem Thema schaffen und unreflektierte stereotype Meinungen mit den realen Chancen und Risiken von „Gründen“ und „Nicht-Gründen“ konfrontieren. Ziel dabei ist es nicht, alle Studierenden zur eigenen Gründung zu treiben, sondern sie für die beruflichen Optionen des Unternehmertums in all ihren Varianten so zu sensibilisieren, dass sie später alle Chancen zur beruflichen Selbstverwirklichung und vorhandene Innovationspotentiale vorurteilsfrei und qualifiziert nutzen können.

    Wir versuchen, wann immer möglich Berührungspunkte mit dem Thema Unternehmertum zu schaffen, beispielsweise befassen wir uns mit Unternehmertum im Seminar „Wirtschaftspsychologie“, zu dem Thema entstehen Abschlussarbeiten und wir informieren über regionale Angebote zur Unterstützung von Gründungsinteressierten. Im November bieten wir eine volle Woche Diskussionen und Beratung im Rahmen der „Global Entrepreneurship“-Woche an (16. bis 22. November 2015 an der Uni Hildesheim). Die Inhalte reichen vom Workshop „Business-Plan“ über Gründungen im Kulturbereich bis zur Frage, wie Lehrerinnen und Lehrer Schülerfirmen begleiten können. Ein Wirtschaftsinformatiker zeigt zum Beispiel, wie man Geschäftsideen visualisieren und weiterentwickeln kann. Studierende und Lehrende aller Fachbereiche können teilnehmen.

    Welche Rolle spielen die Universitäten?

    Es ist wichtig, ein positives Gründungsklima an Universitäten zu schaffen. Das heißt, unternehmerisches Denken und Handeln wertzuschätzen und unternehmerisch Handelnde in ihrer Vielfalt zu zeigen. Hier setzt beispielsweise die Initiative „Frauen unternehmen“ vom Bundeswirtschaftsministerium an. Unternehmerinnen aus ganz Deutschland arbeiten zusammen, um Mädchen und Frauen für Unternehmertum zu sensibilisieren. Eine wichtige Aufgabe der Wissenschaft dabei ist es, die Wirksamkeit solcher Initiativen  wissenschaftlich zu begleiten, um weiter daraus zu lernen.

    Worum kreisen denn die Gedanken, wenn man sich für eine berufliche Selbstständigkeit entscheidet?

    Zum Beispiel geht es darum, wie die eigene Geschäftsidee verbessert werden kann, wie man das passende Team findet, wer einem das erforderliche Know-How knackig und gut vermitteln kann. Die Gedanken kreisen um die eigenen Ressourcen, die eigene Person, die eigene Idee.

    Und was ist mit jenen, die gar nicht über Unternehmertum nachdenken?

    Es ist eine spannende Frage, welche Gedanken Studierende haben, die sich klar gegen eine berufliche Selbstständigkeit entscheiden. Sie sind sich häufig sicher, kein „Unternehmertyp“ zu sein, sie halten sich selbst für zu vorsichtig und nicht risikobereit oder kreativ genug. Die Gedanken kreisen um die Befürchtungen, sich finanziell zu ruinieren und sein Gesicht zu verlieren und sich andere berufliche Chancen zu verbauen. Das sind alles wichtige Gedanken. Aber Fragen nach Erfolgsaussichten, dem Verlustrisiko, erforderlichen Ressourcen und persönlicher „Eignung“ können nicht pauschal beantwortet werden, sondern hängen vom konkreten unternehmerischen Projekt ab. Die Frage „Bin ich ein Gründungstyp“ ist keine konstruktive Frage; besser ist es, sich zu fragen „Wer bin ich? Was ist mir im Leben wichtig? Wie kann mir Unternehmertum dabei helfen, meine Ziele in meinem Leben zu erreichen?“.

    Wie kann man junge Leute auf Ihrem Weg zur Unternehmung unterstützen – wie sollte das lokal organisiert sein? Ist es sinnvoll, spezielle Angebote für Frauen anzubieten – etwa über die regionale Wirtschaftsförderung?

    Unternehmertum muss als Thema präsent sein. Es müssen Räume da sein, sich auszuprobieren, „Fehler“ zu machen und daraus zu lernen. Dabei sollte es Angebote für eine breite Masse ebenso wie Angebote für bestimmte Zielgruppen geben. Angebote speziell für Frauen sprechen meiner Erfahrung nach einen Teil der Frauen an und schrecken zugleich einen anderen Teil der Frauen ab. Es gibt eben nicht die eine Fördermaßnahme für alle. Wir brauchen also vielfältige Angebote, zugeschnitten für verschiedene Zielgruppen.

    Regionale Akteure spielen hier eine wichtige Rolle, weil die Förderung von Unternehmertum und unternehmerischen Frauen nur gemeinsam erfolgreich sein kann. Über die Gemeinschaftsinitiative „Mittelstand: Fit für die Zukunft!“ der HI-REG gibt es einen engen Austausch zwischen Akteuren der Hildesheimer Wirtschaft, Wirtschaftsförderung und Hochschulen. Seit einem Jahr werden die Gründungsseminare der HI-REG für die Studierenden kostenfrei angeboten – das ist ein guter Schritt. Auch an der Uni Hildesheim tut sich einiges. So hat sich im Sommersemester 2014 eine Arbeitsgruppe „Entrepreneurship“ zusammengefunden; hier beraten wir, was wir tun können und welche Partnerinnen und Partner wir brauchen, um das immense unternehmerische Potential unserer Uni zu fördern, sichtbar zu machen und weiter wachsen zu lassen.

    Können die Familie und Vorbilder weiterhelfen bei der Entscheidung für oder gegen eine Gründung oder dazu beitragen sich diese Frage überhaupt zu stellen? Ich vermute, viele spielen noch nicht einmal mit dem Gedanken, sich selbstständig zu machen.

    Die Mehrheit der Studierenden lehnt eine eigene Unternehmensgründung pauschal ab – allerdings ohne sich tatsächlich mit Unternehmertum zu beschäftigen. Stattdessen ist diese Ablehnung in persönlichen Überzeugungen begründet, die eben zu oft nicht auf Erfahrungen und Durchdenken beruhen, sondern zum Beispiel auf kurzsichtigen, stereotypen Darstellungen von Unternehmerinnen und Unternehmern. Vorbilder können dazu beitragen, vorhandene Fehlüberzeugungen herauszufordern, zu durchbrechen und zu ändern, indem die tatsächliche Vielfalt von Unternehmertum aufgezeigt wird. Vorbilder können inspirieren und sensibilisieren und so die Beschäftigung mit eigenem unternehmerischen Denken und Handeln fördern.

    Welche Rolle spielen zielgerichtete Informationen? Sie machen auf der Internetseite der Arbeitsgruppe Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik auf Unterstützungsangebote und Wettbewerbe aufmerksam, an denen Studierende teilnehmen können.

    Wir hoffen, über unser Informationsangebot Studierende zu aktivieren und zum Engagement zu motivieren. Wahrscheinlich erreichen die meisten Informationen mit Bezug zum Unternehmertum aber eher diejenigen, die schon Gründungsinteresse haben. Das ist auch wichtig. Um aber eine breitere Masse und unentschlossene Studierende zu erreichen, sind andere Informationskanäle und eine andere Sprache nötig. Beispielsweise schrecken die Begriffe „Unternehmertum“ und „Gründung“ Studierende mitunter ab. Meine Erfahrung ist, dass Studentinnen, die von außen betrachtet klar als unternehmerisch tätig bezeichnet werden, sich selbst oftmals nicht als Unternehmerinnen bezeichnen würden, weil sie damit unter anderem ein männlich geprägtes, auf Eigennutz ausgerichtetes Verhaltensbündel assoziieren. Um diese Studentinnen zu erreichen und sie zu unterstützen, müssen wir anders informieren und anders kommunizieren.

    Sie bilden Lehrerinnen und Lehrer für Grund-, Haupt- und Realschulen aus. Im Masterstudium arbeiten sie über einen Zeitraum von jeweils eineinhalb Jahren mit Studierenden in der Forschung zusammen. Sie befragen Schülerinnen und Schüler, was sie sich unter Wirtschaft vorstellen. Sie befassen sich mit den Themen „Frauen in der Wirtschaft: Rollenmodelle für Schülerinnen und Schüler" und „Förderung von unternehmerischem Denken und Handeln im Wirtschaftsunterricht: Chancen und Risiken". Parallel dazu sind die Lehramtsstudierenden im Klassenzimmer. Welche Rolle spielen Lehrkräfte, um unternehmerisches Interesse zu wecken?

    Die Schule kann ein Raum sein, der Inspiration fördert und Selbstentfaltung in Gang bringt, oder auch ein Raum, der Chancen verbaut und Inspiration im Keim erstickt. Natürlich spielen Lehrerinnen und Lehrer hier eine große Rolle. Darum sollen unsere Studierenden im Lehramt Wirtschaft ein offenes, nicht stereotypes Bild von Unternehmertum erwerben. Sie sollen Initiativen wie das „Junior-Projekt“ oder „Frauen unternehmen“ kennen. Sie sollen Unternehmungsgeist in die Schulen tragen können. Sie müssen für Themen wie Gender und Migration sensibilisiert werden und selbst fachlich fundierte Kompetenzen im Bereich der Berufsorientierung entwickeln.

    Was zeichnet Studierende aus, die unternehmerisch denken?

    Unternehmerisches Denken und Handeln bedeutet, Gelegenheiten zur Bewältigung von Herausforderungen dort zu erkennen, wo andere nur Probleme sehen, und auch neue Gelegenheiten unter Nutzung der vorhandenen Ressourcen selbst zu kreieren. Statt sich beispielsweise darüber zu ärgern, dass die Literatur der Bibliothek nicht ausreicht, organisieren unternehmerische Studierende eine Tauschbörse für gebrauchte Lehrbücher. Oder statt in den Klagekanon über Prüfungsstress einzustimmen, entwickeln sie die Idee für eine App, die Studierenden intuitiv das Zeitmanagement erleichtert und bringen dann die Menschen zusammen, die die App-Idee umsetzen können. Unternehmerisches Denken und Handeln umfasst also ein Kompetenzcluster aus Verantwortungsbereitschaft, Eigeninitiative, Kreativität, guter Selbstkenntnis und Selbstmanagementfähigkeit – alles Merkmale, die wir in Deutschland brauchen, um mit aktuellen Wandlungsprozessen erfolgreich umzugehen. Das mündet nicht nur in wirtschaftlichen Neugründungen, sondern ebenso in Innovationsprozessen in Unternehmen oder in sozialen und kulturellen Engagementprojekten. Dies an der Universität Hildesheim zu fördern, bringt die Studierenden ebenso wie die Wirtschaft und unsere Region als Ganzes voran.

    Die Fragen stellte Isa Lange.

    Zur Person

    Dr. Astrid Lange forscht und lehrt gemeinsam mit Prof. Dr. Athanassios Pitsoulis an der Universität Hildesheim im Bereich Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik. In ihrer Promotion an der BTU Cottbus hat die Wirtschaftspsychologin untersucht, warum Studierende gründen. Die Wissenschaftlerin in der Postdoc-Phase wurde bereits vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie als Expertin für die Sensibilisierung weiblicher Studierender für Unternehmertum zu einem Workshop im Beisein des Bundeswirtschaftsministers eingeladen.

    Unternehmertum – ein Thema in der Lehrerausbildung

    Vor genau einem Jahr wurde der neue Lehramts-Masterstudiengang in Niedersachsen eingeführt. Das Masterstudium umfasst vier statt bisher zwei Semester sowie eine Praxis- und Forschungsphase. Das sei eine große Chance, sagt Professor Athanassios Pitsoulis.  „Wir können nun besser dazu beitragen, dass künftige Generationen von Lehrerinnen und Lehrern mit einem weniger durch Stereotype geprägten Bild von Unternehmertum an die Schulen kommen. Unser Land kann es sich langfristig schlichtweg nicht leisten, das vorhandene unternehmerische Potenzial verkümmern zu lassen“, so der Wirtschaftsprofessor der Uni Hildesheim. „Weil Berufsorientierung eine Querschnittsaufgaben an Schulen ist, sollten idealerweise alle Lehramtsstudierenden und nicht nur die im Fach Wirtschaft an Unternehmertum als einem Teilbereich schulischer Berufsorientierung herangeführt werden.“

    An der Universität Hildesheim können Lehramtsstudierende aller Fächer beispielsweise am 16. November 2015 Lehrkräften, Schülerinnen und Schülern über die Schulter schauen, die im Rahmen des „Junior“-Projektes in Schülerfirmen aktiv sind. Das ist eines der vielfältigen Angebote in der „Global Entrepreneurship Week“ an der Universität Hildesheim. Das Team vom career service der Zentralen Studienberatung unterstützt darüber hinaus Studierende bei Fragen zur beruflichen Entwicklung.

    Aufruf: Jung gründen – erzähl deine Geschichte!

    Was sie antreibt, welche Geschäftsideen sie haben und wie junge Leute im kulturellen und sozialen Bereich ein Unternehmen gründen: In einer Serie berichtet die Universität Hildesheim über junge Gründerinnen und Gründer. Studentinnen und Studenten aller Fachbereiche, die bereits Gründungserfahrungen gesammelt haben, können sich in der Pressestelle melden (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de). Wie hast du ein Unternehmen aufgebaut – dein Ratschlag an junge Gründerinnen und Gründer? Überlegst du zu gründen – was ist deine Idee? Was treibt dich an? Wer unterstützt dich dabei? In der Serie geht es nicht nur um klassische Unternehmen, sondern auch um kulturelles Unternehmertum. So geben Studierende des Kreativen Schreibens zum Beispiel die Literaturzeitschrift „Bella triste“ heraus und vertreiben die Ausgaben bundesweit.

    Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 ZSB Career Service
    news-10818 Tue, 20 Oct 2015 18:30:00 +0200 Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/forschung-fue-1/ Im aktuellen Buch "Forschung für Nachhaltigkeit an deutschen Hochschulen" wurde ein Artikel über die SchülerUni veröffentlicht.

    Das Buch fördert den Erfahrungs- und Informationsaustausch zwischen Forschern und Wissenschaftlern aus Hochschulen, Forschungszentren, Firmen und sonstigen Einrichtungen, und ermöglicht die Vorstellung von Projekten und Projektergebnissen. 

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-10579 Tue, 25 Aug 2015 17:45:00 +0200 Campus unter Strom: Carsharing mit Elektroautos https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/campus-unter-strom-carsharing-mit-elektroautos/ Seit fast zwei Jahren erprobt die Universität Hildesheim die Alltagstauglichkeit von Carsharing mit Elektroautos. Nach Feierabend und am Wochenende können Uni-Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter die Autos privat nutzen, tagsüber greifen weitere Beschäftigte auf die Fahrzeuge zurück. Über ein Webportal erfolgen die Buchungen. Auf den Erfahrungen aus dem „innerbetrieblichen Carsharing" können Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum aufbauen. Wissenschaftler des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik untersuchen, wie elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Hildesheimer Straßen zum Einsatz kommen. An der Universität untersuchen sie seit Oktober 2013 im Verbundvorhaben „e-Autarke Zukunft" ein innerbetriebliches Carsharing mit Elektrofahrzeugen. Dabei wird das Fahrzeug zwischen dem Arbeitgeber und dem Arbeitnehmer geteilt. Zurzeit stehen für das „Tandem"-Modell fünf Elektrofahrzeuge den Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen der Universität zur Verfügung. Ein Tandempartner kann dabei das Auto für die private Nutzung nach der Arbeit und am Wochenende verwenden, erzählt Olexander Filevych. Während der Arbeitszeit steht das Elektrofahrzeug anderen Beschäftigten der Universität für die dienstliche Nutzung bereit, zum Beispiel um vom Kulturcampus zu einem Termin in die Innenstadt zu gelangen. Die anfallenden Gesamtkosten werden geteilt.

    „Die Begeisterung für die leisen, umweltfreundlichen und durchaus agilen Fahrzeuge ist groß. Zwei unserer fünf Fahrzeuge werden an einem Solarcarport geladen“, sagt Filevych. Über ein Internetportal kann man einsehen, wie viel Energie erzeugt wird und wie viel Energie das Auto zu welcher Tageszeit verbraucht hat. Auch die dienstliche Nutzung hat seit Oktober 2013 stark zugenommen. Mittlerweile sind rund 100 Nutzer – das sind etwa 14% aller Beschäftigten – im eigens entwickelten Buchungsportal angemeldet. „Die Elektromobilität kommt also gut an und das mit großen Schritten“, meint Filevych.

    Um Elektromobilität in die Breite zu tragen, sucht die Arbeitsgruppe um Professor Helmut Lessing zurzeit Organisationen, Unternehmen und Einrichtungen, die das Carsharing-Modell mit Elektrofahrzeugen als Partner der Universität Hildesheim testen. Die Forschung ist Teil der im Juni ausgeschriebenen Förderrichtlinie Elektromobilität.

    Die Wissenschaftler konzentrieren sich dabei auf die Wirtschaftlichkeit von Elektromobilität im Landkreis Hildesheim. Nach Auslauf des Projekts soll ein Start-up die Betreuung, Buchung und Abrechnung der Fahrzeuge und Beratungsdienste übernehmen. Das Ziel der Forscher: Sie wollen Elektromobilität aus Hildesheim nun in die weiteren Landkreise in Niedersachsen tragen. Dabei erhalten die Wissenschaftler viele Rückmeldungen von interessierten Privatpersonen, die Elektroautos bereits nutzen oder nutzen möchten sowie von Betrieben, etwa Reinigungsunternehmen und Pflegedienste. Nach einem Aufruf in der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung meldeten sich unmittelbar ein Dutzend interessierte Betriebe und Familien.

    Und wie reagieren Menschen auf die neue Technologie? In einem weiteren Projekt ist Britta Reinecke beteiligt, in einem Wohngebiet am Moritzberg untersucht sie die Akzeptanz von neuer Energietechnik. Die Sozialwissenschaftlerin erfasst, wie akzeptiert Elektromobilität und Energietechnik, wie Elektroautos genutzt und geteilt werden. Ändert sich dadurch das Mobilitätsverhalten? Die Hildesheimer Wissenschaftlerin untersucht, welche Erfahrungen die Bewohner nach dem Einzug in den Bereichen Technik, Energie, Mobilität sammeln.

    Wer Interesse an einer Kooperation hat, kann die Forscher kontaktieren. Auch Privatpersonen sind willkommen an dem Elektroauto-Projekt teilzunehmen, denn in Zukunft könnten sich auch mehrere Familien zusammen tun, um die Nutzungskosten des Elektrofahrzeugs somit untereinander zu teilen. Dabei steht insbesondere der ländliche Raum im Fokus. Kontakt zu den Forschern: Prof. Helmut Lessing (Tel. 05121 883 40512; E-Mail: lessing@cs.uni-hildesheim.de) oder Olexander Filvych (Tel. 05121 883 40644; E-Mail: filevy@uni-hildesheim.de).

    Mit Elektrofahrrädern über den Universitätsplatz. Foto: Marian Schrader/Uni Hildesheim

    Elektrofahrräder an der Universität

    Seit dem Frühjahr stellen die Forscher um Professor Helmut Lessing vier Elektrofahrräder (Pedelecs) für Dienstfahrten innerhalb der Kernarbeitszeit kostenfrei zur Verfügung. Wie schon bei den Elektroautos sind auch die Fahrräder wieder einem Tandem-Partner zugeordnet. Gegen einen kleinen Beitrag von voraussichtlich zwanzig Euro im Monat können die Tandem-Nutzer die Pedelecs auch nach Feierabend privat nutzen. Die Forscher der Uni Hildesheim untersuchen nun, ob die Elektrofahrräder in Unternehmen dazu führen können, dass die Umwelt geschützt wird, weil sie Autos ersetzen. Erste Erfahrungen zeigen, dass im Kurz- bis Mittelstreckenbereich das Auto problemlos stehen gelassen werden kann. Erste Langstrecken-Testfahrten der Hildesheimer Arbeitsgruppe  haben ergeben, dass im Hildesheimer Raum eine Streckenlänge von max. 50 km bei mittelstarker Unterstützungsleistung zurück gelegt werden kann, wenn nicht zwischengeladen wird.  „Es besteht also ein hohes Potential für Pendler im Mittelstreckenbereich“, so das Fazit der Forscher.

    Medienkontakt: Pressestelle Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Sozialwissenschaften Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Betriebswirtschaft
    news-9991 Wed, 06 May 2015 10:04:00 +0200 Wirtschaftsvertreter blicken sorgenvoll auf mangelnde digitale Exzellenz und MINT-Begeisterung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wirtschaftsv/ Unternehmen von Weltrang wollen in Hildesheim Impulse für mehr Bildungsanstrengungen in technologischen Fächern setzen: Spitzenvertreter von Bosch, Rolls-Royce und IBM diskutieren in einer öffentlichen Veranstaltung am Dienstag, 12. Mai 2015, um 19:00 Uhr im Audimax der Universität Hildesheim. Bosch möchte sein Campusgelände in Hildesheim auch für kreative Jungunternehmer und Start-Ups öffnen und mit jungen Fachkräften aus dem Hochschulumfeld zusammenarbeiten. Wirtschaftsvertreter fürchten die „mangelnde digitale Exzellenz“ und zu wenig Begeisterung für den „MINT“-Bereich – dahinter stecken die Felder Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Mit einer Diskussionsveranstaltung am 12. Mai 2015 in Hildesheim machen Fachleute von IBM, Rolls-Royce und Bosch auf ihre Sorge aufmerksam, diese fehlende Exzellenz in der Ausbildung „könnte den High-Tech-Standort Deutschland gefährden“.

    Ohne neue Ausbildungsimpulse entsteht keine „Wirtschaft 4.0“, also eine Industrie, deren Geschäfts- und Fertigungsprozesse auf der Digitalisierung aufbauen, darauf weist Martin Mähler hin. Er leitet den Bereich Wissenschaftsbeziehungen bei dem Technologie-Konzern IBM in Böblingen. „Wir investieren in Deutschland – die Bildung sollte es auch tun“, so Ulrich Wenger, der den Bereich Engineering & Technology bei Rolls-Royce Deutschland in Dahlewitz führt. Dietmar Meister, Leiter des Bereichs Smartphone & Cloud Solutions bei der Bosch SoftTec GmbH in Hildesheim, fordert „mehr kreative Exzellenz für die Wirtschaft 4.0“. Besonders bedroht seien kleine und mittelständische Betriebe. Darauf weist Astrid Lange von der Abteilung Wirtschaftswissenschaften und ihre Didaktik der Universität Hildesheim hin. Mit weiteren Wissenschaftlern aus dem MINT-Bereich bildet sie an der Uni Lehrerinnen und Lehrer aus, die an Grund-, Haupt- und Realschulen Wirtschaft, Wirtschaftsinformatik, Biologie, Chemie, Informatik und Co unterrichten. Hartmut Reichardt (mediardt, Agentur für Kommunikation, Hildesheim) moderiert die Diskussion.

    Für ihren Auftritt in Hildesheim bringen die Beteiligten mit ihren Firmenzentralen abgestimmte Empfehlungen mit, damit Deutschland nicht den Anschluss an die Digitalisierung verliert. Hildesheims Oberbürgermeister Ingo Meyer, der selbst im Audimax zugegen sein wird, empfängt die Podiumsteilnehmer im Rathaus und wird deren Empfehlungen schon vorab entgegen nehmen. Die Fachleute weisen darauf hin: Die künftige Wettbewerbsfähigkeit unseres Landes wird weniger in den Unternehmen als vielmehr an den Schulen und Hochschulen entschieden. Junge Menschen sollten gefördert werden, die Mathematik, Ingenieurwissenschaften und Technik als Chance, und nicht als Zumutung empfinden.

    Bosch möchte sein Campusgelände in Hildesheim auch für kreative Jungunternehmer und Start-Ups öffnen, darauf weist Dietmar Meister hin. Junge Tüftler, Fachkräfte aus der Universität und der HAWK, sollen dort an Innovationen basteln können. „Innovationen aus dem Hochschulumfeld brauchen die passenden Rahmenbedingungen, um umgesetzt werden zu können. Wir brauchen eine Kultur, die das Scheitern von Jungunternehmern nicht nur toleriert, sondern respektiert", so Meister. In der Hochschulbildung sehe Bosch „Bedarf, praxisorientierte Schwerpunkte für einen effizienten Start nach der Hochschule zu schaffen". Dabei können IT-Studierende sich zum Beispiel mit „Methoden im Engineering von komplexen und verteilten (Software-)Systemen" befassen und sich in Projekten und in Praktika mit praxisnahen Themen auseinandersetzen.

    Die Spitzenvertreter von Bosch, Rolls-Royce und IBM sowie die Wissenschaftlerin wollen in Hildesheim mit Bürgerinnen und Bürgern, Lehrenden und Studierenden über das Risiko und die Folgen verpasster Weichenstellungen diskutieren: Was passiert, wenn Autos oder Flugzeugtriebwerke nicht mehr in Deutschland, sondern nur noch dort gebaut werden, wo die Software-Schmieden stehen? Die Entwicklung bei Fernsehern und Fotoapparaten sollte uns zu denken geben – schon in den vergangenen Jahrzehnten verschwanden ganze Branchen, so die Veranstalter.

    Über die Reihe „Chancen für Morgen“

    Chancen für Morgen ist eine Reihe des Rotary Club Hildesheim, in der einmal jährlich Spitzenthemen der Gesellschaft aufgegriffen werden, jeweils in Zusammenarbeit mit der Stiftung Universität Hildesheim. Zeigen Sie durch Ihr Kommen und Ihr Mitdiskutieren, dass wir vermehrte Bildungsanstrengungen brauchen, um nicht ins technologische Abseits zu geraten. Die Diskussionsveranstaltung „Wirtschaft 4.0 braucht Ausbildung 2.0“ beginnt am Dienstag, 12. Mai 2015, um 19:00 Uhr im Audimax am Uni-Hauptcampus (Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim).

    Lesen Sie mehr:

    Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 11.05.2015, „Bosch öffnet sich für kreative Gründer / Startups sollen sich mit Hilfe des Weltkonzerns im Hildesheimer Wald ansiedeln / Debatte morgen in der Uni" (Seite 1/15)  //  Kehrwieder am Sonntag, 10.05.2015, „Diskussion in der Uni: Erfolg wird an Schulen und Hochschulen entschieden / Welche Impulse braucht die Wirtschaft?", Interview mit der Wirtschaftspsychologin Astrid Lange

    Medienkontakt: Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Informatik Mathematik & Angewandte Informatik Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
    news-9850 Mon, 13 Apr 2015 09:02:00 +0200 Können Computer denken? https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/koennen-computer-denken/ Was passiert in einer Wirtschaftskrise? Wie breiten sich Computerviren, Waldbrände und Infektionen aus? Wissenschaftler der Uni Hildesheim geben in einer Vorlesungsreihe Einblicke in ihre Forschung. Ob Wirtschaftsinformatik, Mathematik, Umwelttechnik – die Vorlesungen richten sich vor allem an die Jahrgänge 9 bis 13, sind inhaltlich verständlich aufbereitet. Auch Lehrkräfte, Studierende und Familien können zuhören. „Wir zeigen, was in unserem Fach alles steckt, schreiben keine Klausuren", sagt Professor Lars Schmidt-Thieme, der an der Universität erforscht, wie Maschinen „lernen". Die Universität Hildesheim lädt im Sommersemester 2015 Schülerinnen und Schüler der Klassen 9 bis 13 zu Vorlesungen aus den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik und Wirtschaft ein. Können Computer denken? Was passiert eigentlich in einer Wirtschaftskrise und was kann man dagegen tun? Wie breiten sich Computerviren, Waldbrände und Infektionen aus? Sonst sprechen Lars Schmidt-Thieme, Athanassios Pitsoulis und Thomas Richthammer vor IT-, Wirtschafts- und Mathematikstudierenden. Nun wollen die drei Professoren ihre Wissenschaft und Forschung verständlich und spannend Kindern und Jugendlichen erklären. Sie gehören zu den insgesamt elf Wissenschaftlern der Universität Hildesheim, die im Sommersemester 2015 Jugendliche in Hildesheim für Wissenschaft begeistern möchten. „Wir haben die Freiheit, schreiben keine Klausuren in der SchülerInnen-Uni. Wir können zeigen, was in unserem Fach alles steckt. Wir wollen einen Einblick und Ausblicke geben, damit junge Leute sehen: Was passiert da überhaupt?", sagt Professor Lars Schmidt-Thieme, der an der Universität in internationalen Arbeitsgruppen erforscht, wie Maschinen „lernen". Die Informatiker ordnen Daten und können daraus Empfehlungen für die Zukunft treffen, etwa um Autoverkehr umweltfreundlicher zu organisieren. Schüler fragen „lebhaft, unbedarft", erinnert Schmidt-Thieme sich an bisherige Vorlesungen, in denen er zum Beispiel gezeigt hat, wie Roboter einer Linie folgen und das erlernen können.

    Die SchülerInnen-Universität lief bereits vor zwei Jahren, damals nahmen an allen 12 Veranstaltungen insgesamt etwa 1200 Interessierte teil. Eine gute Bilanz, meint Norman Weiss, Geschäftsführer des naturwissenschaftlich-technischen Fachbereichs. „Manche haben sich auch gezielt Vorlesungsthemen, etwa aus Chemie oder Physik, ausgesucht. Andere waren permanent da."

    Der Mathematikprofessor Thomas Richthammer geht in seiner Vorlesung der Frage nach, wie es sein kann, dass sich Infektionskrankheiten auch unter sehr ähnlichen Bedingungen so unterschiedlich weit ausbreiten. Er ist Fachmann für Wahrscheinlichkeitsrechnung. „Manchmal stecken sich nur sehr wenige Menschen an, manchmal kommt es zu großen Epidemien. Mathematische Modelle können dabei helfen, den Kern eines solchen Phänomens zu verstehen", so Richthammer, der Jugendlichen zeigen möchte, was Mathematik kann.

    Wie man Geschäftsprozesse nachhaltig gestaltet, erklärt Professor Ralf Knackstedt. Viele Jugendliche können sich unter seinem Fachgebiet, der Wirtschaftsinformatik, kaum etwas vorstellen, berichtet der Professor. Er arbeitet mit Schulen in Hildesheim, etwa der Michelsen-Schule und der Buhmannschule, zusammen. „Sie setzen das oft mit Informatik gleich, dabei arbeitet man viel mit Menschen zusammen, es geht nicht nur um das Programmieren, sondern darum, Geschäftsprozesse zu entwickeln. Dabei kommen IT-Lösungen ins Spiel. Carsharing zum Beispiel geht nicht mehr ohne IT, via GPS-Überwachung weiß man, wo das Auto ist, kann es über eine APP buchen. Die Schülerinnen und Schüler sind in dieser Phase, ein erstes eigenes Auto haben zu wollen. Darüber können wir uns austauschen. Wir betrachten in der Wirtschaftsinformatik nicht nur die technische Umsetzung, sondern auch ökologische und soziale Fragen. Beim Carsharing teilen wir etwas, da kommt Vertrauen ins Spiel", so Knackstedt. 

    Universität für Schülerinnen und Schüler

    Viele Geschäftsprozesse basieren auf IT, so der Wirtschaftsinformatiker Ralf Knackstedt. Foto: Lange/Uni Hildesheim

    Der Fachbereich 4 der Universität Hildesheim berichtet in einer öffentlichen Vorlesungsreihe über aktuelle Forschungsthemen und möchte Interesse an Wissenschaft wecken. Die Spannweite reicht von Biologie, Chemie, Geographie, Physik, Mathematik, Technik, Informatik bis zu Wirtschaftsinformatik und Betriebswirtschaft. Schülerinnen und Schüler erhalten damit einen Einblick in die Vielfalt des „MINT"-Bereiches (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) (zum Programm). Jede Woche stellt ein anderes Fach Forschungsprojekte vor, in die auch Studierende eingebunden sind. Die erste Vorlesung beginnt am Donnerstag, 16. April 2015, um 16:15 Uhr am Hauptcampus der Universität (Hörsaal H1 im 1. Stock) und dauert etwa 60 Minuten. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Das Programm ist für Schülerinnen und Schüler der 9. bis 13. Jahrgänge gestaltet, je nach Vorkenntnissen können auch Jüngere dabei sein. Auch Lehrkräfte, Eltern und Schulklassen sind willkommen.

    Die Themen im Überblick: Ob Computer denken können, dieser Frage geht Professor Lars Schmidt-Thieme nach. Über die Chemie des Lebens spricht Jan Maichrowski. Wie Industriegesellschaften auf erneuerbare Energien umsteigen, erklärt Professor Helmut Lessing. Was passiert eigentlich in einer Wirtschaftskrise und was kann man dagegen tun?, das beantwortet Professor Athanassios Pitsoulis. Georgraphieprofessor Martin Sauerwein gibt einen Einblick, welche Rolle der Mensch beim Klimawandel spielt. Zeitreisen, ist das Science oder Fiction? Auf eine Reise in die Physik, zu Schwarzen Löchern und Wurmlöchern, nimmt Corvin Zahn die Zuhörer mit. Professor Ralf Knackstedt erläutert, wie man Geschäftsprozesse nachhaltig gestaltet. Nils Habich befasst sich mit Drohnen im Einsatz und zeigt, wie Flugroboter den Alltag erobern. Der Informatiker Holger Eichelberger spricht über smarte Entwicklung für Smartphones. Wie die räumliche Ausbreitung von Computerviren, Waldbränden und Infektionen mathematisch erklärt werden kann, darüber spricht Professor Thomas Richthammer. Die Biologie der Wale ist das Thema von Peter Zahn.

    Medienkontakt: Pressestelle Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Wirtschaftswissenschaft und ihre Didaktik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft Informatik Maschinelles Lernen Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik Bürgergesellschaft
    news-9594 Mon, 09 Feb 2015 16:20:00 +0100 Studieren mit Kind: Wenn das Umfeld Verständnis zeigt, gelingt der Tag https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/studieren-mi/ Die Regale in der Unibiliothek sind prima zum Verstecken, meint die vierjährige Astrid. Mit Pixibuch und Pferd im Rucksack und ihrem kleinen Bruder an der Hand stapft die Tochter von Carsten Kästner durch die Universität. Ihr Papa studiert in Hildesheim Informationstechnologie. Isa Lange traf die Drei auf dem Campus. Einblicke in den Alltag als Student mit Kindern. Für Carsten Kästner beginnt der Tag um 5:20 Uhr. Seine Frau verlässt um 6:00 Uhr das Haus. Der Familienvater startet in den Tag – Wäsche für die Kleinen, Frühstück, los geht es zum Kindergarten, dann in die Universität. Bis etwa 15:00 Uhr dreht sich für den Hildesheimer IT-Studenten alles rund um Informationsmanagement und Informationstechnologie.

    Nun folgen Behördengänge, Arztbesuche, ein Einkauf oder Spieltermine. Manchmal geht es zurück in die Universität: Kopieren, Bücher ausleihen, Sprechstunden bei Lehrenden.

    Heute ist so ein Tag. Gefolgt von Papa stapfen die vierjährige Astrid und der dreijährige Jannis über die Wiese, durch die Flure am Samelson-Campus vorbei an den Büros der Mathematik- und Informatiklehrenden – ein Pferd und Pixibuch gucken aus dem Rucksack heraus, ein mobiles Spielzimmer, das man auch neben dem Kopierer zwischen IT-Büchern auspacken kann. „Die Mitarbeiter der Universität sind freundlich zu meinen Kindern und den Umständen. Wenn die Leseecke in der Unibibliothek langweilig wird und die Beiden der Meinung sind, die vielen tollen Regale seien prima zum Verstecken, hat es noch nie Ärger gegeben. Im Gegenteil: Die Mitarbeiter nehmen sich Zeit und reden mit ihnen", sagt Carsten Kästner. Vorurteile von Mitstudierenden oder Lehrenden habe er noch nicht zu hören bekommen. „Alle in meinen Umfeld akzeptieren es so wie es ist. Wenn im Kindergarten Ferien sind, habe ich meine Kinder im Schlepptau, da meine Frau in Hannover arbeitet, auch im Programmierpraktikum der Uni. Möglichst alle Lerntreffen mit Mitstudierenden finden bei mir statt – und mit den beiden Kleinen." Zum Abendbrot gehöre die Zeit immer der Familie, der 36-jährige IT-Student liest Gute-Nacht-Geschichten vor. „Danach erledigen meine Frau und ich zusammen den Resthaushalt bis in den späten Abend."

    Eltern können einen Familienraum mit Spielecke und Arbeitsplatz am Uni-Hauptcampus, Vergünstigungen in der Mensa und Spielrucksäcke nutzen. Wie organisiert man als Vater den Studienalltag? „In über 90 Prozent der Fälle bekomme ich das Seminar, das ich brauche, um in den Kindergartenzeiten zu liegen“, sagt Kästner über die Vereinbarkeit von Studium und Familie. „Auch im Immatrikulationsamt hatte ich noch nie Probleme, wenn meine beiden Wirbelwinde ihre neugierigen Nasen um jeden Tresen gesteckt haben.“

    Neulich habe in der Vorlesung von Mathematikprofessor Klaus-Jürgen Förster der Kindergarten angerufen: Jannis hat Fieber. „Als ich ihn eine Woche später im Flur traf, hat er sich erkundigt wie es meinen Sohn geht.“ Der Familienalltag sei nicht immer leicht, da die Kleinen mal einen dicken Kopf am Morgen haben – und schon ist der ganze Zeitplan hin, so der Student. Wenn das Umfeld Verständnis zeige, könne der Tag aber gelingen. Problematisch werde es, wenn Klausuren am frühen Abend oder am Samstag liegen.

    Im Computerraum am Samelsonplatz: IT-Student Carsten Kästner mit Kindern. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

    Familiengerechte Hochschule

    Die Universität Hildesheim hat sich nach der erfolgreichen Auditierung seit 2008 erneut für das Zertifikat familiengerechte Hochschule beworben. Maßnahmen zur Vereinbarkeit von Studium, Beruf, Pflege und Familie werden regelmäßig begutachtet und weiterentwickelt. So wurde zum Beispiel ein Familienraum am Hauptcampus für Beschäftigte und Studierende mit Kindern eingerichtet, zum Ruhen, Schlafen, Stillen, Essen und Arbeiten. Gemeinsam mit Studierenden hat das Gleichstellungsbüro den Raum mit Spielmöglichkeiten ausgestattet. Ein Schreibtisch mit Internetzugang, Fläschchenwärmer und Wickeltisch sind vorhanden.Das Sportinstitut bietet mit Lehramtsstudierenden ein Kindersportprogramm an.

    Alle drei Jahre evaluieren externe Prüfer die Maßnahmen zur familiengerechten Hochschule. Eine Prüferin der Beruf und Familie GmbH führt im Februar an der Universität Interviews, um zu erfassen, inwieweit die familiengerechten Arbeits- und Studienbedingungen im Alltag angekommen sind, sagt die Projektmitarbeiterin Frauke Beuter. Hochschulmitglieder können sich an dem Re-Auditerungsprozess beteiligen und Ideen und Verbesserungsvorschläge einbringen (Termine wurden via Email verschickt). Informationen über das Audit familiengerechte Hochschule an der Universität Hildesheim und die aktuellen Ziele für die Jahre 2012 bis 2015 können Interessierte online auf der Seite des Gleichstellungsbüros einsehen. Bei Fragen ist Frauke Beuter gerne erreichbar (auditfgh[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-92156).

    Lesetipp: Deutsche Welle über Eltern an der Universität Hildesheim. Die Journalistin Anke Witt hat sich an der Uni umgehört: Die spanische Doktorantin Ana María lehrt an der Universität Hildesheim. Nebenbei arbeitet sie an ihrer Doktorarbeit. Ihre Tochter Eva ist acht Jahre alt und geht in die zweite Klasse. (Beitrag vom 09.04.2014)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Mathematik & Angewandte Informatik Informatik Gleichstellungsbüro audit familiengerechte hochschule
    news-9483 Thu, 29 Jan 2015 13:28:00 +0100 Wer muss wann involviert werden? https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wer-muss-wann-involviert-werden/ Die Masse an Informationen ist hoch, die Zusammenarbeit zwischen Unternehmen daher schwierig: Im Projekt „Cooperation Experience“ entwickeln die Wirtschaftsinformatiker Matthias Strotmeier und Erik Kolek Modelle zur Darstellung von Kooperationsprozessen. Matthias Friedrich hat mit Matthias Strotmeier über den Fortschritt der Forschungsarbeit gesprochen. Können Sie Ihr Projekt kurz darstellen?

    Matthias Strotmeier: Das Projekt „Cooperation Experience“ besteht vom Namen her erst einmal aus zwei Wörtern: „Kooperation“ und „Erfahrung“. Das erste Ziel ist die Zusammenarbeit einzelner Firmen. Was bei Kooperationen häufig auftritt, ist das Zusammenführen von Sach- und Dienstleistung. Das nennt man auch „hybride Wertschöpfung“. Die an einer Kooperation beteiligten Unternehmen müssen festhalten, wie die Zusammenarbeit stattfinden soll: Wer schickt wem wann welche Nachricht und wer muss wann wie involviert werden. Wenn nicht nur zwei oder drei, sondern eine Vielzahl von Unternehmen an der Kooperation beteiligt sind, dann wird die visuelle Darstellung dieses Problems sehr komplex.

    Mit Hilfe von Experteninterviews haben wir erforscht, dass lange Dokumentationen, erste grafische Ansätze, aber auch teilweise vertragliche oder gesetzliche Dokumentationen genutzt werden, um eine Kooperation zu planen. Ein Ziel in diesem Projekt ist die Entwicklung einer Modellierungssprache, die es ermöglicht, eine Kooperation mit Hilfe grafischer Symbole zu modellieren. Das zweite Ziel leitet sich aus dem Wort „Erfahrung“ ab. Die grafische Modellierung der Kooperation ist der erste Schritt, um eine Kooperation zu planen. Der zweite Schritt besteht darin, das Verständnis der Kooperation zu schaffen, auch wenn man Prozessmodellierungssprachen nicht versteht. Hierzu wird eine Simulationsumgebung (Erfahrbarkeitsumgebung) geschaffen, in der die Kooperation simuliert wird und jeder der Partner ein individuelles Gefühl dafür bekommt, wann er was zu leisten hat.

    Nutzen Sie für die visuelle Darstellung ein Computerprogramm?

    Aktuell nutzen wir bei den Workshops Whiteboards und ein Flipchart. Im Laufe des Jahres wird ein Programm entwickelt, mit dessen Hilfe die geplante Kooperation dann digital dokumentiert wird, was auf Grund der Nachhaltigkeit und als Eingabe für die Erfahrbarkeitsumgebung nötig ist.

    Haben Sie ein bestimmtes Computerprogramm ausgewählt?

    Wir haben uns dafür entschieden, selbst eine Software zu entwickeln, da die vorhandenen Modellierungssprachen nicht ausreichend waren, um die Kooperationen in ihrem ganzen Ausmaß darzustellen. Inzwischen sind wir so weit, dass wir eine Modellierungssprache konzipiert haben, wofür es aber natürlich noch kein Programm gibt – das heißt, wir können sie noch nicht digitalisieren. Wir entwickeln diese Digitalisierung aber zurzeit parallel und werden sie später – Mitte 2015 – in Workshops, die wir mit unseren Kooperationspartnern planen, vorstellen.

    Für die Entwicklung Ihrer Modulierungssprache brauchen Sie sicherlich ein Musterbeispiel, von dem aus Sie Ihre Schlussfolgerungen ableiten können. Welches ist das in Ihrem Projekt?

    Das Anwendungsbeispiel in diesem Projekt ist der Bau und die Unterhaltung von Gebäuden. Wir betrachten hier jedoch nicht nur die Errichtung des Gebäudes, sondern auch, wie die Instandhaltung und die Unterhaltungskosten aussehen, aber auch, wie es hinterher „rückgebaut“, also abgerissen wird. Unsere Fragen lauten dabei: Wo ist die Trennung zwischen den einzelnen Phasen? Wann beginnt welche Phase und wer ist daran beteiligt? Aus diesem Grund arbeiten wir eng mit der Fachhochschule in Münster zusammen, die in diesem Bereich die Expertise hat. Hierbei handelt es sich um das sogenannte „Facility Management“, das sich unter anderem mit dem Problem beschäftigt, wie man die Instandhaltungs- und Unterhaltskosten möglichst gering hält. Als Beispiel: Die Lampen an der Decke meines Büros sind Leuchtstoffröhren. Man könnte aber auch LED-Lampen verwenden, die deutlich weniger Strom verbrauchen. Wenn Sie ein neues Gebäude planen und vorher den Facility Manager hinzuziehen, wird der Ihnen Folgendes sagen: Spezielle LED-Lampen haben die gleiche Lichtqualität wie Leuchtstoffröhren, sind auf lange Sicht aber günstiger als Leuchtstoffröhren, auch wenn ihre Anschaffung vielleicht etwas teurer ist.

    Was hat es mit dieser Erfahrbarkeitsumgebung auf sich, von der Sie sprechen?

    Gerade habe ich den Begriff „Cooperation“ erklärt. Der Begriff „Experience“ wird mit dem zweiten Teil des Projekts angesprochen. Stellen Sie sich einmal vor, dass Architekten, Bauplaner und Maurer miteinander kooperieren möchten. Wie man sich gut vorstellen kann, haben natürlich nicht alle das gleiche Verständnis eines Prozessmodells.

    Warum soll sich beispielsweise ein Tischler damit herumschlagen? Trotzdem möchte er in einem Netzwerk mitarbeiten. Wenn er jetzt in einem Workshop sitzt und an der Planung der Kooperation beteiligt ist, versteht er zwar im Gespräch, worum es geht, wenn er aber das Prozessmodell sieht, wird er mit hoher Wahrscheinlichkeit keines der Symbole kennen und somit auch die Kooperation nur schwer begreifen. Wir beschäftigen uns damit, wie wir den Kooperationspartnern verständlich machen können, welche Aktionen sie in der Kooperation auszuführen haben. Wir bezeichnen das Ganze als „Erfahrbarkeitsumgebung“, wobei das Prozessmodell als Input dient. Daraus wird dann ein Programm generiert, in das sich die unterschiedlichen Akteure – Projektplaner, Maurer, Architekt – einloggen und den Prozess durchleben. Wenn wir modelliert haben, dass der Architekt als Erstes eine Nachricht an alle verschicken muss, damit überhaupt etwas passiert, sehen die anderen Mitglieder des Systems, dass nur der Architekt eine Aufgabe hat. Und die heißt: Nachricht verschicken. Diese Nachricht kann dann individuell bearbeitet und abgeschickt werden – etwa: „Ich möchte Sie dazu einladen, die Grundschule XY zu planen“. Das System schickt die Nachricht an alle anderen, die im Prozessmodell dafür vorgesehen sind. Dadurch erfahren die einzelnen Akteure, was wann von ihnen erwartet wird. So sieht die „Experience“ aus, die im Projektnamen auftaucht.

    Wir wollen mit dieser Simulation vor allem eines testen: Passt das Modell überhaupt? Oder sieht beispielsweise der Facility Manager, dass er in einen Prozess nicht eingebunden ist – obwohl er doch gefragt werden muss, welche Art der Beleuchtung genutzt werden soll?

    Wie stellen Sie das Programm den Unternehmen und ihren Mitarbeitern zur Verfügung?

    Das Programm ist nur ein kleiner Teil des Projekts. Das Programm ohne das dazugehörige Workshop-Konzept und einen entsprechenden Moderator zu nutzen wird keine guten Ergebnisse erzielen. Allerdings stellen wir das nötige Programm natürlich zum Abschluss des Projekts zur Verfügung.

    Bieten Sie diese Schulungen an oder kommen die Unternehmen auch zu Ihnen?

    Sowohl als auch. Wir fassen unsere Ergebnisse in Arbeitsberichten zusammen und stellen den Unternehmen praxisnah ein Workshop-Konzept vor. Wir haben drei Praxispartner, mit denen wir im Rahmen unseres Projekts zusammenarbeiten: die Bilfinger Group, ein großes Unternehmen in der Baubranche, Claas, die Mähdrescher und Traktoren produzieren, und den Kreis Coesfeld, der Schulen und andere Gebäude plant und verwaltet. Mit Hilfe des Arbeitskreises IT der Universität Hildesheim können wir mit insgesamt dreißig Unternehmen in Kontakt treten, bei denen wir Workshops anbieten werden. Natürlich ist es auch möglich, einen Workshop mit einem Unternehmen durchführen, das auf uns zukommt.

    Vielen Dank für das Gespräch.

    Erik Kolek untersucht, wie Unternehmen koordiniert zusammenarbeiten. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

    Worum geht's? Arbeitsgruppe Informationssysteme

    Die Arbeitsgruppe „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ um Professor Ralf Knackstedt geht an der Universität Hildesheim der Frage nach, wie Unternehmen Sach- und Dienstleistungen kombinieren und dabei effektiv und koordiniert zusammenarbeiten können. Die Masse an Informationen ist hoch in Kooperationen. Doch an der Weitergabe von Informationen hakt es häufig, wie Untersuchungen zeigen. „Häufig herrscht keine Einigkeit und Transparenz darüber, welche Informationen von den einzelnen Akteuren im Laufe der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden müssen“, sagt Knackstedt. Die Hildesheimer Wirtschaftsinformatiker entwickeln nun mögliche Lösungswege, um Kooperationsprobleme in Wertschöpfungsnetzwerken zu vermeiden, etwa im Forschungsprojekt „Cooperation Experience".

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-9399 Fri, 23 Jan 2015 09:13:00 +0100 Elektroautos: Fahren auf Zeit https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/elektroautos-fahren-auf-zeit/ Seit einem Jahr erprobt die Universität Hildesheim die Alltagstauglichkeit von Carsharing mit Elektroautos. Nach Feierabend können Unimitarbeiter die Fahrzeuge privat nutzen, tagsüber greifen weitere 85 Mitarbeiter auf die Autos zurück. Auf den Erfahrungen aus dem „innerbetrieblichen Carsharing" können Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum aufbauen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Universität Hildesheim können Elektroautos nutzen – und teilen. Geplant ist, eine Flotte von zehn Fahrzeugen aufzubauen. Derzeit sind fünf Autos – verteilt auf drei universitäre Standorte – im Einsatz. Jeweils eine Person (Tandem-Partner) nutzt das Fahrzeug für den Weg zur Arbeit sowie nach Feierabend und an Wochenenden auch privat. Der Heimweg variiert derzeit von wenigen bis zu 90 Kilometer. Während der Arbeitszeit können die Elektroautos wiederum von weiteren Mitarbeitern der Universität – derzeit sind rund 85 freigeschaltet – kostenfrei für die Wahrnehmung ihrer beruflichen Aufgaben verwendet werden, etwa für Dienstfahrten zwischen den Campus-Standorten und innerhalb der Region. In einer Umfrage gaben zuvor mehr als 90 Prozent der Befragten aus der Uni an, noch keinerlei Erfahrung mit Elektrofahrzeugen gesammelt zu haben.

    Eine Arbeitsgruppe um den Betriebs- und Umweltwissenschaftler Professor Helmut Lessing hat diese Form des „innerbetrieblichen Carsharings im Tandem“ entwickelt. „Die bisherigen Auswertungen zeigen, dass 88 Prozent aller Nutzer im Durchschnitt nicht mehr als 10 km weit fahren. Viele nutzen die Fahrzeuge, um zum Beispiel zur Domäne Marienburg zu gelangen“, sagt Olexander Filevych, der an der Universität Hildesheim im Bereich Umwelt und Naturschutz studiert hat und nun als wissenschaftlicher Mitarbeiter im Forschungsfeld Elektromobilität und tragfähige Geschäftsmodelle an seiner Dissertation arbeitet.

    Über ein Webportal erfolgen die Buchungen, aktuelle Betriebszustände sind dort einsehbar. So sind zum Beispiel an einem Mittwoch Mitte Januar am Mittag alle Fahrzeuge am Hautcampus „gebucht", an einem Freitag hingegen keines. Am Hauptcampus stehen die Fahrzeuge  unter anderem unter einem Solarcarport mit schneller Ladegeschwindigkeit. Online kann man den Speicherverbrauch und Netzbezug einsehen und ob gerade Solarenergie erzeugt wird.

    Das Projekt ist Teil des Verbundvorhabens „eAutarke Zukunft“. Auf den Erfahrungen können Betriebe mit Flotten – zum Beispiel Pflegedienste, Taxiunternehmen oder Nachbarschaftsverbünde im ländlichen Raum – aufbauen. Derzeit untersucht Lessing zudem die Entstehung eines energieautarken Wohngebietes am Moritzberg, auch hier kommen Elektroautos zum Einsatz. Über die Prognose von Stromverbräuchen in kleinen Wohnsiedlungen promoviert die Mathematikerin Carola Gerwig. Die Sozialwissenschaftlerin Britta Reinecke erfasst in einer Studie die Akzeptanz der Bewohner für neue Technologien („Durch die Wohnung klicken und Energie sparen").

    Mehr zum Thema neue Energietechnik: „Smart Home in Hildesheim: Wohnen mit intelligenten Netzen und eMobilität", Deutschlandradio Kultur, 31.07.2014, Reportage von Michael Engel

    Medienkontakt: Pressestelle (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 05121.883-90100)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Betriebswirtschaft
    news-9256 Mon, 08 Dec 2014 09:25:00 +0100 Hildesheimer Tandem Modell auf der Informatik 2014 https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/hildesheimer-29/ "„Elektromobilität und Energiewende - Innovationsmotor oder Lame Duck?“ – Dr. Fritz Rettberg vom Kompetenzzentrum für Interoperable Elektromobilität, Infrastruktur und Netze an der TU Dortmund überschrieb so seinen eingeladenen Eröffnungsvortrag. Seine Antwort überraschte nicht. Rettberg betonte, dass die elektromobile Fortbewegung und die Energieversorgung der Zukunft ein Gesamtsystem bildeten, mit dem zahlreiche technische und soziale Herausforderungen verknüpft sind, das aber zugleich auch das Potential für „echte“ Innovationen biete."

    zum Artikel

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-8562 Tue, 08 Jul 2014 08:20:00 +0200 Studium auf Probe: Einblick für junge Frauen in MINT-Berufswelt https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/studium-auf/ Vier Tage im Betrieb, ein Tag in der Uni: Junge Frauen mit Abitur und Fachabitur können an der Universität Hildesheim in das Niedersachsen-Technikum einsteigen. In einem vergüteten Praktikum erhalten sie Einblicke in technische und naturwissenschaftliche Berufe und können sich Uni-Veranstaltungen in einem späteren Studium anrechnen lassen. Eine Bewerbung ist bis zum 15. Juli möglich. Jungen Frauen mit Abitur oder Fachabitur bietet die Universität Hildesheim in Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen die Chance im „Niedersachsen Technikum“ eigene Erfahrungen in technischen und naturwissenschaftlichen Studiengängen und Berufen zu sammeln. In einem vergüteten sechsmonatigen Betriebspraktikum erleben sie den Berufsalltag von Ingenieurinnen oder zum Beispiel Informatikerinnen hautnah. Parallel dazu nehmen sie einmal pro Woche an Einführungsvorlesungen und Seminaren an der Universität Hildesheim teil und erhalten soe Einblicke in die verschiedenen Studiengänge und das wissenschaftliche Arbeiten.

    „Vier Tage im Betrieb, ein Tag in der Uni – eine Kombination, mit der wir Schulabsolventinnen, die sich für Naturwissenschaften oder Technik interessieren, bei der Studien- und Berufswahl unterstützen möchten“, sagt Prof. Dr. Martin Sauerwein vom naturwissenschaftlich-technischen Fachbereich der Universität Hildesheim. In diesem Jahr können die Teilnehmerinnen des „Niedersachsen Technikums“ ab Oktober 2014 zum Beispiel an Veranstaltungen aus den Bereichen Technik und Informationstechnologie teilnehmen, die sie sich in einem späteren Studium anrechnen lassen können. Im Partnerunternehmen wie der Bosch Car Multimedia GmbH arbeiten die „Technikantinnen“ mit Vergütung an eigenen Projekten und erhalten am Ende ein Zertifikat, das als Vorpraktikum gilt.

    Frauen erzielen in den sogenannten MINT-Fächern –  also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik – häufig bereits in der Schule sehr gute Leistungen, sind aber oft unsicher, ob ein Studium oder Beruf in diesen Bereichen das Richtige für sie ist. Oft fehlt die praktische Alltagserfahrung. Die Universität Hildesheim arbeitet intensiv und erfolgreich an der Steigerung des Frauenanteils in den MINT-Fächern. Durch Schnuppertage versuchen Fachleute der Uni Hildesheim etwa mehr junge Frauen für ein IT-Studium zu interessieren. Im neuen Jahrgang sind knapp 40 % weiblich, vor zehn Jahren lag die Zahl noch bei 25 %. „Daher bietet das ‚Niedersachsen Technikum‘ jungen Frauen eine hervorragende Gelegenheit, sich ein praxisnahes Berufsbild zu verschaffen und so eine realistische Entscheidung für die eigene Studien- und Berufswahl zu treffen“, so Barbara Gärtner-Rupprecht, Koordinatorin des Projektes „Frauen in den MINT-Fächern“ der Universität Hildesheim.

    Interessierte Schulabsolventinnen mit Abitur oder Fachhochschulreife wenden sich bezüglich der Teilnahme am Niedersachsen Technikum bitte bis 15. Juli 2014 an Prof. Dr. Martin Sauerwein (Tel. 05121.883-40902, E-Mail: martin.sauerwein@uni-hildesheim.de).

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Gleichstellungsbüro
    news-8501 Sun, 29 Jun 2014 14:12:00 +0200 Fast 40 Prozent IT-Studentinnen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/fast-40-prozent-it-studentinnen/ Durch Schnuppertage versuchen Fachleute der Uni Hildesheim mehr junge Frauen für ein IT-Studium zu interessieren. Im neuen Jahrgang sind knapp 40 % weiblich, vor zehn Jahren lag die Zahl noch bei 25 %. Auf IT-Infotagen beantworten Studierende und Professoren regelmäßig Fragen von Studieninteressierten und geben Einblicke in ihre Forschung und mögliche Berufswege. Erfreuliche Entwicklung: Durch Schnuppertage und in Zusammenarbeit mit Schulen versuchen Fachleute der Universität Hildesheim, unter anderem im Projekt „Frauen in den MINT-Fächern“, mehr junge Frauen für ein IT-Studium zu interessieren. Im neuen Jahrgang sind knapp 40 % weiblich, vor zehn Jahren lag die Zahl noch bei rund 25 %. Die Uni bietet IT- und Wirtschaftsworkshops für Schulen an. „Es ist ein tolles Erfolgserlebnis, wenn man etwas programmiert und es läuft. Ich sehe das Ergebnis. Zu Hause habe ich an Computerproblemen getüftelt, mich für das Studium der Wirtschaftsinformatik entschieden und dann programmieren gelernt – Primzahlen aussortieren, eine Benutzeroberfläche erstellen“, erzählt Zainab Al-Hourani. Die Studentin möchte später einmal zwischen Anwendern und Programmierern vermitteln. Nun will sie „Praxiserfahrung sammeln, denn die fehlt mir noch“. Hierfür arbeitet die Universität in den Studiengängen „Wirtschaftsinformatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ mit Partnerunternehmen aus der Region zusammen.

    „Neben den hervorragenden Jobchancen freuen wir uns vor allem über den sehr guten Zuspruch zu unseren IT-Studiengängen. Im letzten Jahr hatten wir Rekordeinschreibezahlen – und dazu kommt die erfreuliche Entwicklung des Frauenanteils“, sagt Dr. Norman Weiss, Geschäftsführer am naturwissenschaftlich-technischen Fachbereich der Universität Hildesheim. Studierende lernen in Hildesheim zum Beispiel, Informationssysteme zu entwickeln und große Informationsmengen in Unternehmen zu managen. Im Bereich „Angewandte Informatik“ können sie sich auf Programmierung, Datenbanken, Softwaretechnik und Künstliche Intelligenz spezialisieren.

    Im Juli lädt die Universität Hildesheim zum Infonachmittag „Studium und Karriere im IT-Bereich" ein. Dabei erhalten Studieninteressierte und Studierende einen Einblick, in die Zeit nach dem Studium. Ines Krawinkel, IT-Absolventin der Uni Hildesheim und nun bei Volkswagen Nutzfahrzeuge in Hannover tätig, gibt Einblicke in den Berufsalltag, und Klaus Schmid, Professor für Informatik, stellt das IT-Studium in Hildesheim vor. Studierende und Professoren beantworten Fragen zum Uni-Alltag und erklären, welche Schwerpunkte man setzen kann. Die Informationsveranstaltung beginnt um 17:00 Uhr am Hauptcampus. Interessierte können sich auch über die Zugangsvoraussetzungen informieren. Neben dem Abitur werden bestimmte Abschlüsse und berufliche Vorkenntnisse im Rahmen der „offenen Hochschule“ anerkannt.

    IT studieren

    Die Universität Hildesheim bietet die zulassungsfreien Bachelorstudiengänge „Wirtschaftsinformatik“ sowie „Informationsmanagement und Informations-technologie“ (IMIT) an. Die Frist für die Einschreibung zum Wintersemester 2014/15 endet am ersten Tag der Vorlesungen. In IMIT kann auch die Vertiefung „Angewandte Informatik" studiert werden.

    Studieninteressierte können sich an Dr. Norman Weiss vom Fachbereich „Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik“ wenden (05121-883-40002, dgf4[at]uni-hildesheim.de). Online gibt die Uni einen ersten Überblick über das IT-Studium in Hildesheim.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Mathematik & Angewandte Informatik BSc IMIT BSc WInfo
    news-8404 Wed, 04 Jun 2014 23:09:00 +0200 ISUM in der Presse zum Thema "Gebündelte Leistungen" https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-in-der/ Die Masse an Informationen ist hoch, wenn Unternehmen zusammenarbeiten. Etwa beim Bau und Betrieb von Gebäuden oder im Maschinenbau. Doch an der Weitergabe von Informationen hakt es häufig. Forscher der Arbeitsgruppe „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ der Universität Hildesheim arbeiten an Lösungen. Lebenszyklus“ nennt Erik Kolek das, was ein Gebäude so durchmacht über die Jahre. Von der Planung über den Bau, die Nutzung und Wartung bis zum Rückbau. Weichen werden in der Planungsphase im „Facility Management“ (FM) gestellt – wie viele Ressourcen wird das Gebäude in Anspruch nehmen, wie viel Energie, Fläche, Wasser verbrauchen, wie wirken sich Material und Verarbeitung auf die lokale Umgebung und Umwelt aus? Ist der Bau barrierefrei, sicher, schallgeschützt? An so einem Gebäudeleben wirken viele Menschen mit; Architekten, Bauunternehmer, Gebäudetechniker, Energieexperten.

    „Die am Betrieb und Bau von Gebäuden beteiligten Berufsgruppen erstellen gemeinsam für den Kunden Leistungsbündel – bestehend aus Sach- und Dienstleistungen. Sie haben Erfahrungswerte und kennen die im Unternehmensnetzwerk beteiligten Kooperationspartner. Damit das gelingt, muss etwa die richtige Information zur passenden Zeit am richtigen Ort sein“, beschreibt Erik Kolek die aktuelle Herausforderung der hybriden Wertschöpfung. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ der Universität Hildesheim. Die Forschergruppe um Ralf Knackstedt, Professor für Wirtschaftsinformatik, geht der Frage nach, wie Unternehmen Sach- und Dienstleistungen kombinieren und dabei effektiv und koordiniert zusammenarbeiten können. Die Masse an Informationen ist hoch in Kooperationen. Doch an der Weitergabe von Informationen hakt es häufig. Bisher sind die Voraussetzungen keinesfalls gegeben, gemeinsam effektiv zusammenzuarbeiten, wie Untersuchungen zeigen. „Häufig herrscht keine Einigkeit und Transparenz darüber, welche Informationen von den einzelnen Akteuren im Laufe der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden müssen“, sagt Ralf Knackstedt.

    Die Wirtschaftsinformatiker entwickeln nun mögliche Lösungswege, um Kooperationsprobleme in Wertschöpfungsnetzwerken zu vermeiden, etwa im Forschungsprojekt „Cooperation Experience“: Wenn die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus unterschiedlichen Berufsgruppen bereits in frühen Planungsphasen koordinierter und besser aufeinander abgestimmt ablaufen soll – und damit auch kostengünstiger – dann muss jeder Wertschöpfungspartner wissen, wo Aufgaben, Kompetenzen und Grenzen des jeweils anderen liegen. Erik Kolek geht dabei der Frage nach, wie die Zusammenarbeit in solchen Netzwerken „erfahrbar gemacht werden kann“, etwa durch Visualisierung. „Eine Kooperation kann als Fließtext oder in grafischer Form dargestellt werden. Ziel ist es, die Akteure und Kooperationsprozesse abzubilden. Wir entwickeln ein Werkzeug, das noch während der Planung die Zusammenarbeit simuliert und somit greifbar macht“, so Kolek. Besonders achten die Forscher auch auf das, was im „Back Office“ der Unternehmensnetzwerke abläuft, etwa die partnerübergreifende Entwicklung von Produkten, die gemeinsame Suche nach Kunden, die Absatzprognose und die gemeinsame Datennutzung. „Viele Unternehmen haben die Chancen von Leistungsbündeln erkannt, fragen sich aber, wie diese entwickelt und erstellt werden können“, sagt Ralf Knackstedt. Schließlich müssen die Geschäftsprozesse organisatorisch aufeinander abgestimmt werden, zudem müssen computergestützte unternehmensübergreifende Informationssysteme aufgebaut werden, welche die Hildesheimer Forscher, insbesondere Matthias Strotmeier, derzeit als Prototyp zur visualisierten Simulation von Kooperationsprozessen entwickeln.

    Ein FM-Dienstleister, ein Landmaschinenhersteller für selbstfahrende Erntemaschinen und die Verwaltung des Kreises Coesfeld werden dabei zum Feldlabor der Forscher. In Nordrhein-Westfalen untersuchen die Wirtschaftsinformatiker, wie sich der nachhaltige Bau und Betrieb von Gebäuden besser verzahnen lassen und wie im zweiten Fall technische Produkte mit Serviceleistungen verbunden werden können, etwa mit der komplexen Wartung von Maschinen. Erik Kolek und Matthias Strotmeier haben zum Auftakt Experteninterviews mit den beteiligten Unternehmen wie Bilfinger und Claas geführt. „Dabei wird deutlich, dass, um die Geschäftsprozesse in Kooperationen aufeinander abzustimmen, die Darstellungsform möglichst leicht verständlich sein sollte. Es geht darum, nachvollziehbar zu machen, wann wer welche Aufgabe in der Kooperation zu übernehmen hat“ erläutert Ralf Knackstedt. Weitere Projektbeteiligte sind unter anderem die Universität Hildesheim, die Fachhochschule Münster und die Universität Münster.

    Fasst man alle Schritte zusammen, entsteht im Rahmen des zweijährigen Forschungsprojekts, das bis Ende 2015 vom BMBF gefördert wird, ein Prototyp, der auch von Entscheidungsberechtigten – wie etwa Kooperationsmanagern – für die Abstimmung von gemeinsamen Projekten und Projektabläufen genutzt werden kann. So sollen durch die Visualisierung und Simulation der Kooperation etwa mögliche Mängel im Informationsaustausch zwischen Akteuren aufgedeckt werden. Denn: Der Zeitdruck bei der Markteinführung mündet regelmäßig im Verzicht auf eine gründliche, visualisierte Planung der Zusammenarbeit. In vielen Wirtschaftsbereichen – etwa im Bau und Betrieb von Gebäuden – besteht daher ein Bedarf an solchen computergestützten  Informationssystemen, die sich als Planungswerkzeuge für effizientere Kooperationsprozesse nutzen lassen.

    Info: Digitale Gesellschaft und Auszeichnung als Projekt des Monats

    Die Wirtschaftsinformatiker haben das Forschungsprojekt im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Die digitale Gesellschaft“ auf der Konferenz „Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft" Ende Mai in Berlin vorgestellt. Das Projekt „Erfahrbare Integration von Sach- und Dienstleistung für bedarfsgerecht koordinierte hybride Wertschöpfungspartnerschaften (Cooperation Experience)“ wurde vom Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, zum Projekt des Monats im April 2014 (PDF) ausgezeichnet.

    Von: Pressestelle, Isa Lange

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-8356 Wed, 04 Jun 2014 15:22:00 +0200 Gebündelte Leistungen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/gebuendelte-leistungen/ Die Masse an Informationen ist hoch, wenn Unternehmen zusammenarbeiten. Etwa beim Bau und Betrieb von Gebäuden oder im Maschinenbau. Doch an der Weitergabe von Informationen hakt es häufig. Forscher der Arbeitsgruppe „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ der Universität Hildesheim arbeiten an Lösungen. „Lebenszyklus“ nennt Erik Kolek das, was ein Gebäude so durchmacht über die Jahre. Von der Planung über den Bau, die Nutzung und Wartung bis zum Rückbau. Weichen werden in der Planungsphase im „Facility Management“ (FM) gestellt – wie viele Ressourcen wird das Gebäude in Anspruch nehmen, wie viel Energie, Fläche, Wasser verbrauchen, wie wirken sich Material und Verarbeitung auf die lokale Umgebung und Umwelt aus? Ist der Bau barrierefrei, sicher, schallgeschützt? An so einem Gebäudeleben wirken viele Menschen mit; Architekten, Bauunternehmer, Gebäudetechniker, Energieexperten.

    „Die am Betrieb und Bau von Gebäuden beteiligten Berufsgruppen erstellen gemeinsam für den Kunden Leistungsbündel – bestehend aus Sach- und Dienstleistungen. Sie haben Erfahrungswerte und kennen die im Unternehmensnetzwerk beteiligten Kooperationspartner. Damit das gelingt, muss etwa die richtige Information zur passenden Zeit am richtigen Ort sein“, beschreibt Erik Kolek die aktuelle Herausforderung der hybriden Wertschöpfung. Er ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ der Universität Hildesheim. Die Forschergruppe um Ralf Knackstedt, Professor für Wirtschaftsinformatik, geht der Frage nach, wie Unternehmen Sach- und Dienstleistungen kombinieren und dabei effektiv und koordiniert zusammenarbeiten können. Die Masse an Informationen ist hoch in Kooperationen. Doch an der Weitergabe von Informationen hakt es häufig. Bisher sind die Voraussetzungen keinesfalls gegeben, gemeinsam effektiv zusammenzuarbeiten, wie Untersuchungen zeigen. „Häufig herrscht keine Einigkeit und Transparenz darüber, welche Informationen von den einzelnen Akteuren im Laufe der Zusammenarbeit zur Verfügung gestellt werden müssen“, sagt Ralf Knackstedt.

    Die Wirtschaftsinformatiker entwickeln nun mögliche Lösungswege, um Kooperationsprobleme in Wertschöpfungsnetzwerken zu vermeiden, etwa im Forschungsprojekt „Cooperation Experience“: Wenn die Zusammenarbeit zwischen Akteuren aus unterschiedlichen Berufsgruppen bereits in frühen Planungsphasen koordinierter und besser aufeinander abgestimmt ablaufen soll – und damit auch kostengünstiger – dann muss jeder Wertschöpfungspartner wissen, wo Aufgaben, Kompetenzen und Grenzen des jeweils anderen liegen. Erik Kolek geht dabei der Frage nach, wie die Zusammenarbeit in solchen Netzwerken „erfahrbar gemacht werden kann“, etwa durch Visualisierung. „Eine Kooperation kann als Fließtext oder in grafischer Form dargestellt werden. Ziel ist es, die Akteure und Kooperationsprozesse abzubilden. Wir entwickeln ein Werkzeug, das noch während der Planung die Zusammenarbeit simuliert und somit greifbar macht“, so Kolek. Besonders achten die Forscher auch auf das, was im „Back Office“ der Unternehmensnetzwerke abläuft, etwa die partnerübergreifende Entwicklung von Produkten, die gemeinsame Suche nach Kunden, die Absatzprognose und die gemeinsame Datennutzung. „Viele Unternehmen haben die Chancen von Leistungsbündeln erkannt, fragen sich aber, wie diese entwickelt und erstellt werden können“, sagt Ralf Knackstedt. Schließlich müssen die Geschäftsprozesse organisatorisch aufeinander abgestimmt werden, zudem müssen computergestützte unternehmensübergreifende Informationssysteme aufgebaut werden, welche die Hildesheimer Forscher, insbesondere Matthias Strotmeier, derzeit als Prototyp zur visualisierten Simulation von Kooperationsprozessen entwickeln.

    Ein FM-Dienstleister, ein Landmaschinenhersteller für selbstfahrende Erntemaschinen und die Verwaltung des Kreises Coesfeld werden dabei zum Feldlabor der Forscher. In Nordrhein-Westfalen untersuchen die Wirtschaftsinformatiker, wie sich der nachhaltige Bau und Betrieb von Gebäuden besser verzahnen lassen und wie im zweiten Fall technische Produkte mit Serviceleistungen verbunden werden können, etwa mit der komplexen Wartung von Maschinen. Erik Kolek und Matthias Strotmeier haben zum Auftakt Experteninterviews mit den beteiligten Unternehmen wie Bilfinger und Claas geführt. „Dabei wird deutlich, dass, um die Geschäftsprozesse in Kooperationen aufeinander abzustimmen, die Darstellungsform möglichst leicht verständlich sein sollte. Es geht darum, nachvollziehbar zu machen, wann wer welche Aufgabe in der Kooperation zu übernehmen hat“ erläutert Ralf Knackstedt. Weitere Projektbeteiligte sind unter anderem die Universität Hildesheim, die Fachhochschule Münster und die Universität Münster.

    Fasst man alle Schritte zusammen, entsteht im Rahmen des zweijährigen Forschungsprojekts, das bis Ende 2015 vom BMBF gefördert wird, ein Prototyp, der auch von Entscheidungsberechtigten – wie etwa Kooperationsmanagern – für die Abstimmung von gemeinsamen Projekten und Projektabläufen genutzt werden kann. So sollen durch die Visualisierung und Simulation der Kooperation etwa mögliche Mängel im Informationsaustausch zwischen Akteuren aufgedeckt werden. Denn: Der Zeitdruck bei der Markteinführung mündet regelmäßig im Verzicht auf eine gründliche, visualisierte Planung der Zusammenarbeit. In vielen Wirtschaftsbereichen – etwa im Bau und Betrieb von Gebäuden – besteht daher ein Bedarf an solchen computergestützten  Informationssystemen, die sich als Planungswerkzeuge für effizientere Kooperationsprozesse nutzen lassen.

    Info: Digitale Gesellschaft und Auszeichnung als Projekt des Monats

    Die Wirtschaftsinformatiker haben das Forschungsprojekt im Rahmen des Wissenschaftsjahres „Die digitale Gesellschaft“ auf der Konferenz „Dienstleistung in der digitalen Gesellschaft" Ende Mai in Berlin vorgestellt. Das Projekt „Erfahrbare Integration von Sach- und Dienstleistung für bedarfsgerecht koordinierte hybride Wertschöpfungspartnerschaften (Cooperation Experience)“ wurde vom Projektträger, dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, zum Projekt des Monats im April 2014 (PDF) ausgezeichnet.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung
    news-8272 Thu, 08 May 2014 08:19:00 +0200 Durch die Wohnung klicken und Energie sparen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/durch-die-wohnung-klicken-und-energie-sparen/ Auf den ersten Blick ist es schlicht ein neu gebautes Haus – doch wer den hellgelben Neubau betritt und hinter die Fassade schaut, erfährt, wie ein ganzes Wohngebiet weitgehend autark mit erneuerbaren Energien versorgt werden soll. Die etwa 30- bis 70-jährigen Bewohner ziehen derzeit ein und können sich künftig durch den Alltag klicken, um Temperatur und Energieverbrauch zu steuern und die Waschmaschine in Gang zu setzen. Das Wohngebiet sei eines der ersten dieser Art in Europa. Forscher der Uni Hildesheim begleiten das Vorhaben. Das Bundesumweltministerium fördert es mit 800.000 Euro. Forscher der Universität Hildesheim entwickeln im Stadtteil Moritzberg ein neues, energieeffizientes Wohngebiet, welches sich weitgehend selbstständig aus erneuerbaren Energien mit Strom und Wärme versorgt. Erzeugung und Verbrauch von Energie sollen besser abgestimmt werden. Die ersten 16 Wohnungen (von insgesamt 46) sind bereits entstanden und teilweise schon bezogen.

    „Die in die Wohnungen integrierte Informations- und Kommunikationstechnologie erlaubt höheren Komfort, höhere Sicherheit, die Einrichtung von altersgerechten Assistenzsystemen sowie ein optimiertes Energiemanagement hinsichtlich der Nutzung von Wärme und Strom“, sagt Prof. Dr. Helmut Lessing, der an der Hildesheimer Uni zu Umwelttechnik und betriebswirtschaftlichen Fragen forscht und das Projekt „Moritzberg“ koordiniert. Partner sind die Hanseatic Holding AG als Investor und unter anderem die Inensus GmbH.

    Jede Wohnung ist mit Smart-Home-Technologie ausgestattet, die dem Bewohner über einen Monitor seine Nutzungsgewohnheiten im Energieverbrauch aufzeigen und über die er diesen individuell steuern kann. Über den Monitor können alle wohnungsrelevanten Daten ausgegeben werden. Der Monitor ist einem Smartphone zugeordnet, Bewohner können somit von unterwegs jederzeit aktuelle Systemzustände einsehen. „Je nach Bedarf werden die Wohnungen mit Sensoren – für Bewegung, Kontakt, Temperaturmessungen und zum Aufspüren von Feuer und Feuchte – ausgestattet. Bei Bedarf setzen sich dann Aktoren in Gang – um Licht, Heizung, Jalousien, Herd, Waschmaschine und so weiter zu schalten. In dieser ‚intelligenten‘ Netzwerkstruktur jeder Wohnung können individuelle Einstellungen, Anpassungen und Erweiterungen vorgenommen werden“, erklärt Lessing. Er hat bereits an der Universität die erste „Smart Library“ in Deutschland entwickelt. Auch hier ist das Ziel, Energie zu sparen und die Arbeitsbedingungen zu verbessern.

    Der Energieverbrauch in Moritzberg ist konstruktionsbedingt sehr niedrig. „Mit Hilfe der Smart-Home-Technik können wir ein Energiemanagement in den Wohnungen realisieren, welches den Energieverbrauch weiter nach individuellen Belangen einstellt und so auch ‚Klimazonen‘ in der Wohnung einrichten“, sagt Helmut Lessing. Die Energie – Strom und Wärme – wird letztlich von einem Blockheizkraftwerk mit Wärmekraftkopplung bereitgestellt, das nachhaltig und CO2-neutral mit Biogaslizenzen betrieben wird. Im Wohngebiet wird darüber hinaus eine Ladeinfrastruktur für Elektromobilität geschaffen.

    Ob sich das Moritzberg-Projekt betriebswirtschaftlich rechnet? Genau hier setzen die Forscher des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik an. „Die Modellrechnungen zeigen, dass ein betriebswirtschaftlicher Nutzen und Vorteil gegenüber klassischen Bauweisen über 20 Jahre gerechnet besteht. Dieses Ergebnis aus den Modellberechnungen gilt es nun empirisch zu evaluieren“, so Lessing.

    Und die Bewohner – akzeptieren sie die neuen Technologien und Energienetze? Britta Reinecke, Soziologin an der Universität Hildesheim und wissenschaftliche Mitarbeiterin in dem Forschungsprojekt, untersucht in einer Begleitforschung, wie Smart-Home-Technologien ankommen und genutzt werden. Von der Akzeptanzanalyse erwarten die Forscher einen Überblick darüber, welche Personen sich für ein Leben in diesem Wohngebiet entscheiden. Unterscheiden sie sich hinsichtlich Technikaffinität oder Umweltbewusstsein von anderen, das will Britta Reinecke etwa herausfinden. Kann sich Elektromobilität als Carsharing-Modell unter den Hausbewohnern durchsetzen? Ändert sich dadurch das Mobilitätsverhalten? Auch untersuchen die Forscher, welche Erfahrungen die Bewohner nach dem Einzug in den Bereichen Technik, Energie, Mobilität sammeln und welche Änderungswünsche oder Verbesserungsvorschläge sich entwickeln.

    Britta Reinecke hat zunächst etwa 250 Bewohner aus einer Gruppe von 4.000 Familien im Umfeld des neuen Wohngebiets befragt. Die Studie wird derzeit ausgewertet und lässt repräsentative Ergebnisse erwarten. Sie bilden die Referenzgruppe zu den Bewohnern des neuen Wohnkomplexes, die nun befragt und begleitet werden. „In dem neuen Wohngebiet leben Menschen von jung bis alt, wie geht die ältere Generation mit den Technologien um? Entwickelt sich durch mehr Transparenz ein stärkeres Energiesparverhalten?“, so Reinecke.

    Im Verbundvorhabe „Moritzberg“ kooperieren die Hanseatic Group, die Stiftung Universität Hildesheim und die Inensus GmbH. Das Projekt hat ein Investitionsvolumen von knapp 6 Millionen Euro und wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMU) mit einer Zuwendungssumme von bisher etwa 800.000 Euro gefördert.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-8211 Thu, 01 May 2014 07:09:00 +0200 Ende der Kreidezeit https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/ende-der-kre/ Kreidetafel oder Technik – wie verändert sich der Lehrerberuf technisch? In Bad Salzdetfurth sieht die Lösung so aus: Das Lehrerkollegium nutzt die Technik unterschiedlich stark – einige sind neugierig, andere skeptisch. In jedem Klassenraum steht eine mit Stiften beschreibbare weiße Tafel sowie eine interaktive Tafel mit allen technischen Möglichkeiten. Lehramtsstudierende erproben die Technik, Siebtklässler helfen ihnen dabei. Die Studierenden der Uni Hildesheim sind im ersten Studienjahr jeden Freitag im Klassenzimmer und beobachten Unterricht. Nun stehen die ersten Unterrichtsstunden an. Früher gab es grüne Klapptafeln, beginnt Johannes Kozinowski und wird stutzig: „Ich rede ja, als wäre das hundert Jahre her.“ Der Lehramtsstudent der Uni Hildesheim ist gerade mal 20 Jahre jung, die Schulzeit liegt noch nicht weit zurück. Und nun sitzt er wieder im Klassenzimmer, jeden Freitag, seit sechs Monaten und erfährt den technischen Wandel hautnah. In einigen Wochen steht seine erste Unterrichtsstunde an, statt Kreide und Schwamm kommen dann elektronische Tafeln zum Einsatz. Wischen, klicken, tippen – das Klassenzimmer betritt Neuland. Und Johannes Kozinowski ebenfalls, er möchte einmal Deutsch, Wirtschaft und Sachunterricht unterrichten. „Die schulpraktischen Erfahrungen ab dem ersten Semester helfen, die Berufswahl zu überprüfen. Bisher ist es ungewohnt, keine Kreide zu verwenden. Die Technik ist nur ein Aspekt, den ich hier kennenlerne, ich kann einmal in der Woche beobachten, wie Lehrer den Unterricht organisieren, mit Jugendlichen sprechen, wie eine Unterrichtsstunde überhaupt strukturiert ist.“

    Mit „hier“ meint der Lehramtsstudent die Gesamtschule in Bad Salzdetfurth. Die Schule mit etwa 30 Schulklassen und 800 Schülern, südlich von Hannover gelegen, ist mittlerweile mit der neuesten Technik ausgestattet. Seit drei Jahren sind nach zunächst drei digitalen Tafeln („Boards“) nun 60 % der Klassenräume mit dieser Technik versehen. Martin Knospe – er war lange Zeit als medienpädagogischer Berater in Niedersachsen tätig – hat für die Schule ein Medienkonzept entwickelt. Dazu gehören neben den interaktiven Tafeln auch Schulserver mit Sicherheitsschutz sowie eine Medientechnik-AG. Dabei werden Fünft- bis Neuntklässler als Technikdienst ausgebildet, die nun auch Lehramtsstudenten der Universität Hildesheim in kleinen Fortbildungen die ungewohnten Tafeln nahebringen.

    Ein Freitagmorgen, Ende April: ein Klick, ein Button gedrückt und die Tafel ist an. Die ein dutzend Schüler – darunter Gian und Paul – sind fit im Umgang mit den technischen Geräten und stellen an diesem Vormittag fast 40 Studierenden in Kleingruppen die Technik vor, beurteilen sie und arbeiten an Praxisübungen. Es geht um Funktionen und Grenzen des Boards, um die Einbettung von Text- und Bilddateien und um den Motivations- und Aufforderungscharakter durch gezielten Medieneinsatz.

    Wenn benötigt, kann man etwa Tafelbilder speichern und mit einem Klick in der nächsten Unterrichtsstunde wieder aufrufen, erklärt der 13-Jährige Paul den Lehramtsstudentinnen Louisa Brand und Lisa Grunau. „Wir können Filme und mathematische Zeichengeräte einbauen“, so der Siebtklässler. „Manchmal sind wir fitter als unsere Lehrer“, schmunzelt Paul. Kreide vermisse man nicht, die Hände sind nicht mehr rau, das Tafelwischen fällt weg, sagt die 14-jährige Nele. Gian und Thessa finden es „gut, dass die Lehramtsstudenten auch noch lernen und am Anfang der Ausbildung stehen“. Sie seien noch nicht so professionell, können eben nicht alles perfekt und das mache sie sympathisch, meint Thessa. „Heute bringen wir ihnen etwas bei“, sagt Gian stolz und wechselt zum Tisch von Robert Rathke und Kevin Schröder, der heute seine erste Unterrichtsstunde hielt, es ging um Kausalketten und das Erfassen von Folgen. Auch die Technik kam zum Einsatz, wenngleich er zu Beginn Zeit verloren habe. „Ich muss mich als Lehrer darauf verlassen können und die Technik gut kennen. Die Boards bieten extrem viele Möglichkeiten – aber man muss wissen, welcher Einsatz sinnvoll ist“, sagt der Geschichtsstudent.

    Wie verändert sich der Lehrerberuf technisch? Verdrängen Bildschirme die klassische grüne Tafel? In Bad Salzdetfurth sieht die Lösung so aus: Da das Lehrerkollegium die Technik unterschiedlich stark nutzt – einige mit Neugier, andere mit Skepsis – stehen in jedem Klassenraum eine weiße Tafel, die mit Stiften beschrieben werden kann, und eine interaktive Tafel mit allen technischen Raffinessen und Möglichkeiten. Die Schule ist beinahe kreidefrei, denn „Computer und Kreide verstehen sich nicht“. „Aber die Klasse ist nicht ohne Tafel – sie ist mittlerweile einfach weiß. Wir können auch bei Stromausfall flexibel reagieren“, sagt Martin Knospe.

    Für die Studienanfänger der Hildesheimer Uni ist die Fortbildung an diesem Vormittag auch eine technische Vorbereitung auf die ersten eigenen Unterrichtsversuche, die von Mai bis August anstehen. Sie sollen Berührungsängste abbauen und die zahlreichen medialen Möglichkeiten kennenlernen, um passend zu den gewählten Stundenzielen angemessene Medienentscheidungen treffen zu können. In den Seminarsitzungen seit Oktober 2013 haben sich die Studierenden bereits mit Methoden- und Medienentscheidungen im Unterricht sowie „traditionellen" Medien befasst.

    Klassenzimmer in der IGS Bad Salzdetfurth mit interaktiver Tafel. Studierende beobachten hier Freitags Unterricht. Foto: Isa Lange/Uni Hildesheim

    Mittwochs im Hörsaal, freitags im Klassenzimmer – bundesweit besonders

    Im ersten Studienjahr verbringen die insgesamt 2600 Lehramtsstudierenden der Universität Hildesheim jeden Freitag in einer Kleingruppe im Klassenzimmer. Sie arbeiten sich schrittweise in methodische und didaktische Grundlagen ein, hospitieren und führen erste eigenständige Unterrichtsversuche durch, die begleitet werden. Das „Hildesheimer Modell" bietet den Studierenden die Möglichkeit, die eigene Berufswahl zu überprüfen. Etwa 500 Erstsemester starten so jeden Oktober in ihr erstes Studienjahr – und erhalten früh echte Einblicke in die Schulrealität. Seit etwa 30 Jahren setzt die Universität auf die enge Zusammenarbeit mit derzeit etwa 250 Partnerschulen aus Hannover und der Region Hildesheim in allen Praxisphasen, das ist bundesweit besonders.

    Die IGS Bad Salzdetfurth ist eine dieser Partnerschulen. „Hin und wieder kommt es vor, dass die Studienanfänger merken: Der Lehrerberuf ist nichts für mich, das kann ich nicht. Dass die Universität Hildesheim ihre Lehramtsstudenten so früh in die Schulpraxis einbindet, ist ein richtiger Schritt. Denn wenn man fertig ausgebildeter Lehrer ist, und dann erst vor einem Schüler steht – ist das zu spät", sagt die stellvertretende Schulleiterin Corinna Ostmann. Auch sie öffnet ihr Klassenzimmer für die Lehrerausbildung. Derzeit besuchen fünf Kleingruppen, insgesamt fast 40 Lehramtsstudierende aus dem zweiten Fachsemester, die Schule ein Jahr lang an jedem Freitag von 7:30 Uhr bis 11:00 Uhr. Dr. Anne-Elisabeth Roßa und Elisabeth Rasche begleiten die Studentinnen und Studenten in den „Schulpraktischen Studien" seitens der Uni, die Unterrichtsbeobachtungen werden im Seminar vor- und nachbereitet und gemeinsam mit dem jeweiligen Lehrer besprochen. Dabei geht es etwa um die Lehrerrolle und den Lehrerberuf, um Lernvoraussetzungen der Schülerinnen und Schüler, um Sprache im Unterricht, um methodische Entscheidungen und Medieneinsatz. Darauf aufbauend stehen nun die Planung, Durchführung und Analyse der ersten eigenen Unterrichtsversuche im Vordergrund, die gemeinsam vor- und nachbereitet werden.

    Die Gesamtschule kooperiert mit der Universität auch in den Bereichen Musik und Wirtschaft. „Für die Kollegen ist die Zusammenarbeit mit der Hildesheimer Universität seit etwa fünf Jahren ein Schatz. Sie können in den eigenen Klassen hospitieren, wenn Studierende unterrichten. Und für den eigenen Unterricht erhalten sie einmal wöchentlich Feedback von den angehenden Lehrkräften“, sagt der Schulleiter Leonhard Soppa.

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    Pressemeldungen Erziehungswissenschaft Ang. Erziehungswissenschaft Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Deutsche Sprache Fachbereich 3 Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)
    news-7993 Mon, 24 Mar 2014 11:02:00 +0100 Probier’s mit IT https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/probiers-mi/ Die Universität Hildesheim möchte junge Leute für IT-Berufe interessieren. Studentinnen geben in praxisnahen Veranstaltungen in Schulen und an Schnuppertagen in der Uni Einblicke, was man eigentlich im Bereich Wirtschaft und Informationstechnologie im Studium und später im Job macht. So sollen vor allem auch Mädchen und junge Frauen für MINT-Studiengänge interessiert werden. IT-Luft schnuppern können Schülerinnen und Schüler am Donnerstag, 3. April 2014. In der Universität Hildesheim können sie herausfinden, was man eigentlich im Bereich Wirtschaft und Informationstechnologie im Studium und später im Job macht. Die Veranstaltung steht unter dem Motto „taste IT“ – eine Uniwerkstatt rund um die Themen Wirtschaft, IT und Management. Um 10:00 Uhr beginnen mehrere Workshops, in denen die jungen Leute in verschiedene Themengebiete „reinschnuppern" können.

    „Die Workshops eignen sich vor allem für Schülerinnen und Schüler ab der 10. Klasse, die bisher nur wenig Kontakt zu IT- oder Wirtschaftsthemen hatten“, sagt Norman Weiss vom Fachbereich Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik. So geht es etwa um die Frage, was die Planung einer Party eigentlicht mit Wirtschaftsinformatik zu tun hat und wie man lernen kann, Geschäftsprozesse sinnvoll zu strukturieren. In weiteren Workshops programmieren die Schülerinnen und Schüler und entwickeln Apps. Ab 17:00 Uhr berichten dann Studierende, Absolventen und Professoren, was zum IT-Studium gehört und wie der Berufsalltag im IT-Bereich aussieht. An der Universität Hildesheim können die Studiengänge „Wirtschaftsinformatik" und „Informationsmanagement und Informationstechnologie" (IMIT) studiert werden. In IMIT kann eine Vertiefung „Angewandte Informatik" gewählt werden.

    In und außerhalb der Hochschule versucht die Universität, Schülerinnen und Schüler für IT-Berufe zu interessieren: Durch praxisnahe Veranstaltungen, die Einbindung von Studentinnen und Schnuppertagen an der Uni Hildesheim sollen vor allem auch Mädchen und junge Frauen für MINT-Studiengänge interessiert werden, sagt Barbara Gärtner-Rupprecht, Koordinatorin des Projekts „Frauen in den MINT-Fächern“ des Gleichstellungsbüros. So wurden in Zusammenarbeit mit Studierenden spezielle Unterrichtsmodule für Schulen entwickelt, in denen die Wirtschaftsinformatik anhand praktischer Übungen und Aufgaben vorgestellt wird. Dabei gehen Studentinnen und Studenten in Schulen und stellen die Praxis vor, wie zum Beispiel vor kurzem beim Projekttag an der Michelsenschule in Hildesheim. 

    Der IT-Experte Ralf Knackstedt, Professor für Wirtschaftsinformatik, hat diese Idee initiiert. Er baut an der Universität Hildesheim den Forschungs- und Lehrschwerpunkt „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ auf. Wie man Geschäftsprozesse sinnvoll modelliert, das erklärt zum Beispiel Kristin Kutzner, wenn sie in die Schulen geht. Sie studiert Wirtschaftsinformatik und ist eine der Studentinnen, die an Schulen im Informatik- und Wirtschaftsunterricht erklärt, welche Bedeutung Geschäftsprozesse in den Unternehmen haben und wie wichtig IT in diesem Feld ist. Dabei geht es zum Beispiel um IT-Lösungen, damit Unternehmen Informationen übergreifend austauschen können, wenn sie zusammenarbeiten. „Die aktive Beteiligung der Schülerinnen macht großen Spaß und zeigt uns, dass wir mit dem praktischen Ansatz ihr Interesse wecken können“, sagt die Studentin.

    Beim Taste IT-Tag gibt es erstmals zusätzlich zu den gemischten Workshop-Gruppen für Jungs und Mädchen in der Wirtschaftsinformatik auch einen Mädchen-Workshop. Eine vorherige Anmeldung ist notwendig, die Kurse ist kostenfrei. Die Infoveranstaltung am Nachmittag steht allen Schülerinnen und Schülern und sonstigen Studieninteressierten offen. Interessierte können sich bei Fragen an Dr. Norman Weiss (dgf4[at]uni-hildesheim.de, 05121.883-40000) wenden.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Gleichstellungsbüro
    news-7924 Fri, 28 Feb 2014 20:30:00 +0100 Big data: Ereignisse früh erkennen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/big-data-ereignisse-frueh-erkennen/ Mit Daten aus sozialen Medien und physischen Sensordaten sollen Ereignisse, etwa Überschwemmungen und Verkehrsbehinderungen, früh erkannt werden. Informatiker der Uni Hildesheim arbeiten mittlerweile mit Petabyte – und können die gigantisch großen Datenmengen ordnen und analysieren. Das EU-Projekt Eppics ist nah dran an der Alltagswelt – und in diesem Monat gestartet. Informatiker der Universität Hildesheim wollen Ereignisse besser verstehen, überwachen und vorhersagen. Dabei greifen sie auf Daten aus sozialen Medien wie Facebook und Twitter und auf physische Sensordaten zurück. Und arbeiten mit Fallbeispielen in England und Italien. „Wir entwickeln Methoden, um mit großen Datenmengen umzugehen und so Ereignisse beobachten und möglichst früh vorhersagen zu können. Wir haben es mittlerweile mit Petabyte zu tun – also gigantisch große Datenmengen“, sagt Prof. Dr. Lars Schmidt-Thieme. Diese Methoden werden in eine Plattform integriert, die Bürger, Behörden und Organisationen dabei unterstützt, rechtzeitig die richtigen Entscheidungen zu treffen.

    Die Informatiker sind mit „Eppics“ – so die Abkürzung für das Projekt „Event prediction and decision support based on huge data from physical-social-cyber-systems“ – nah dran an der Alltagswelt.

    In der englischen Stadt Bristol konzentrieren sich die Forscher auf das Management von großen Veranstaltungen wie etwa Festivals. Dabei geht es nicht um personenbezogene Daten, unterstreicht der Professor für Wirtschaftsinformatik. „Wir wollen nicht erfahren, ob Herr Müller jeden Montagmorgen die Kreuzung passiert, sondern ob ein Verkehrschaos naht“, beschreibt Schmidt-Thieme das Interesse an den Verkehrsdaten. So können etwa Staus vermieden werden, indem Fahrer eine andere Route einschlagen. Es geht um „intelligentes Management in Städten, vor allem bei Großereignissen aber auch Krisenmanagement“, ergänzt der Informatiker Lucas Drumond. Dazu gehören geplante Ereignisse, wie Konzerte und Festivals, aber auch ungeplante Ereignisse wie ein Verkehrsstau und Naturkatastrophen. Die in „Eppics“ entwickelten Technologien werden Entscheidungsträger dabei unterstützen, den Ablauf der Ereignisse zu beeinflussen, beispielsweise indem sie Verkehr umleiten oder Krankenwagen an den Ort eines Verkehrsunfalls schicken, sagt Drumond. Bisher werden solche Wege des intelligenten Verkehrsmanagements in Städten wie Monza, Venedig und Stuttgart angewandt. Diese Städte arbeiten mit Daten aus physikalischen Sensoren wie zum Beispiel Videokameras. Eppics kombiniert solche Daten mit jenen aus sogenannten „sozialen Sensoren“ - greift also relevante Informationen aus sozialen Medien auf, so Lukas Drumond.

    In der Region Alto Adriatico in Italien greifen die Informatiker auf Datenmengen zurück um Überschwemmungen und deren Auswirkungen zu überwachen und möglichst frühzeitig vorhersagen zu können. „Wir kombinieren Umweltinformationen mit sozialen Internetdaten“, so Lars Schmidt-Thieme. Eine große Herausforderung ist dabei, meteorologische Sensoren und Daten aus sozialen Netzwerken so zu kombinieren, dass Krisenszenarien im entscheidenden Augenblick erkannt werden können – um die geeigneten Maßnahmen zu ergreifen.

    „Wir werden Information aus hunderten von Sensoren, tausenden von Autos und aus sozialen Medien integrieren. Dabei arbeiten wir mit einer Datenmenge von insgesamt zwei Petabytes – das entspricht etwa 430 Millionen MP3 Dateien, drei Millionen CDs oder 446 Tausend DVDs“, erklärt Lucas Drumond, der in Brasilien studiert hat und derzeit seine Doktorarbeit in Hildesheim abschließt. Nun gehört er zu dem Projektteam. Denn „Eppics“ wird von Hildesheim aus koordiniert: Die Arbeitsgruppe für Wirtschaftsinformatik und Maschinelles Lernen an der Universität Hildesheim beschäftigt sich mit den Herausforderungen die beim Ordnen, Klassifizieren und Analysieren von Daten entstehen. Dabei entwickeln die Informatiker mathematische Modelle, die eine automatische Erkennung von Strukturen und Mustern in großen Datenmengen ermöglichen. „Die größte Herausforderung in dem Projekt ist die Verarbeitung derartiger Datenmengen, da sie nicht mehr auf einem einzelnen Rechner gespeichert werden können. Unsere Aufgabe ist, Methoden des Maschinellen Lernens zu entwickeln, die gleichzeitig auf verschiedenen Rechenmaschinen ausgeführt werden können und in einer kurzen Zeitspanne Resultate liefern“, erklärt Drumond.

    Das Projekt ist 2014 gestartet und läuft bis Anfang 2017. Die EU fördert das Eppics-Projekt im „Seventh Framework Program“, zwölf Organisationen aus fünf Ländern (Deutschland, England, Frankreich, Italien und Polen) sind beteiligt.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Maschinelles Lernen
    news-7760 Fri, 24 Jan 2014 17:13:00 +0100 IT-Speed Dating: Wie Studenten und Unternehmen sich finden https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-speed-dating-wie-studenten-und-unternehmen-sich-finden/ Der Gong ertönt. Zainab Al-Hourani verpackt ihre Botschaft im ersten Satz: „Es ist ein tolles Erfolgserlebnis, wenn man etwas programmiert und es läuft. Ich sehe das Ergebnis." Um den geeigneten Platz für ein Wirtschaftspraktikum zu finden, treffen IT-Studierende in der Universität auf Personalentscheider und IT-Fachleute. Sie setzen auf das persönliche Gespräch. Nach drei Stunden und 30 Gesprächen ist sich Andy Walla, EDV-Leiter der Ärztekammer Niedersachsen, sicher: „Das war eine faszinierende Erfahrung. Die Gespräche waren sehr individuell und spannend zugleich, die vielen Facetten hatte ich nicht erwartet. Ich fahre mit hochinteressanten Kontakten zurück nach Hannover. Das persönliche Gespräch vermittelt einen intensiveren Eindruck von einem Bewerber als die Bewerbungsmappe. Viele IT-Studierende haben sehr konkrete Vorstellungen mitgebracht. Darauf aufbauend kann ich nun die Inhalte für die Praktika konkreter ausgestalten.“

    Den Gesprächsmarathon absolvierte der Fachmann mit Studierenden der IT-Studiengänge „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ und „Wirtschaftsinformatik“ der Universität Hildesheim.

    IT-Nachwuchs wird gesucht, das spürt auch Andy Walla. „Wir möchten die Ausbildung von Fachkräften in Niedersachsen unterstützen, denn der Bedarf an IT-Experten wächst auch in der Gesundheitsversorgung immens. Wir möchten dazu beitragen, künftige Fach- und Führungskräfte praxisnah auszubilden. IT-Studierende lernen bei uns Teilbereiche des Software-Engineerings kennen. Sie lernen, Anforderungen analytisch zu erfassen und kritisch zu bewerten, um daraus eine lauffähige Anwendung zu erstellen. Wir erwarten solides Basiswissen, eine hohe Motivation und Neugier“, sagt der EDV-Experte. Seit Beginn des Jahres ist die Ärztekammer Mitglied des „Arbeitskreis IT“. Diese 1999 ins Leben gerufene Initiative der Universität Hildesheim und der IHK hat das Ziel, die Zusammenarbeit zwischen der Uni und der regionalen Wirtschaft auf dem Gebiet der Informationstechnologie zu fördern.

    Keine Massenveranstaltung, sondern Raum für Begegnung

    Und deshalb sitzt Walla an diesem Nachmittag nicht im Büro, sondern im Hörsaal der Universität Hildesheim. Jeder IT-Student absolviert, meist nach eineinhalb Jahren, ein zehnwöchiges Wirtschaftspraktikum. Um Studierende und Partnerunternehmen beim Kennenlernen zu unterstützen und den geeigneten Platz zu finden, bietet die Uni das IT-Speed Dating an. 12 Unternehmen und Organisationen aus der Region und 30 Studierende nahmen in dieser Woche teil. Keine Massenveranstaltung, sondern Raum für Begegnung. „Die Unternehmen sind sehr unterschiedlich – vom Entwickler von Lernsoftware bis zum Großhändler für Elektronikbauteile, vom Energieversorger bis zum Informationssystemhersteller. Für kleinere Unternehmen mit etwa zehn Mitarbeitern ist das eine ausgezeichnete Gelegenheit, auch ohne bekannten Firmennamen bei den Studenten aufzufallen“, sagt Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und  Wirtschaftsinformatik, der das Zusammentreffen organisiert.

    Zainab Al-Hourani ist eine der Studentinnen, die reihum mit den Unternehmen in Kontakt treten – wie beim Speed Dating üblich, läuft die Zeit und wechseln die Gesprächspartner. Mit im Gepäck hat sie eine standardisierte Kurzbewerbung, die sie den Unternehmensvertretern aus Personal- und Fachabteilungen erläutert. Der Gong ertönt. Sagen Sie doch erst mal zwei Sätze zur Person, sagt ihr Gegenüber. Zainab Al-Hourani legt los.

    Vor ihm sitzen die Experten von morgen

    Auf der anderen Seite des Tisches sitzt Janis Härtel, Assistent der Vertriebsleitung beim Autohaus Wolfsburg. Für ihn ist das Zusammenkommen mit den IT-Studierenden zwar „ehrlich gesagt ziemlich anstrengend“. Denn in fünf Minuten müsse er „so viele Informationen wie möglich bündeln und gleichzeitig viel über die Teilnehmer erfahren“, sagt Härtel. Doch vor ihm sitzen „die Experten von morgen“.

    Das persönliche Gespräch sei aussagekräftig. „Eine Bewerbung ist immer nur ein begrenztes Stück Papier, auf dem bei weitem nicht alle wichtigen Informationen stehen. Ein Student berichtete mir gerade von der Programmierung von Apps im iOS Betriebssystem. Das ist für uns sehr interessant.“ Bereits im Vorjahr nahm das Autohaus an dem IT-Speed Dating teil – erfolgreich, eine Studentin entschied sich für ein Praktikum im Unternehmen. „Gemeinsam mit der Studentin haben wir überlegt, wie man am effektiv einen Fahrzeugpool von 400 Fahrzeugen verwalten kann. Als Ergebnis programmierte die Studentin eine Parkplatz-verwaltungsapplikation, die bei uns zum Einsatz kommen soll“, sagt Härtel. An den 26 Standorten in der Region arbeiten etwa 1700 Mitarbeiter, auch in Hildesheim. „Für ein Unternehmen in dieser Größe sind fortschrittliche IT Lösungen unabdingbar. Wir geben gerne engagierten jungen Leuten Praxiseinblicke. Die Kooperation mit der Uni Hildesheim ist eine win-win Situation.“

    Interessen und Anforderungen abgleichen

    Der Gong ertönt. Zainab Al-Hourani, die Studentin der Wirtschaftsinformatik, zieht weiter. Eine Stunde später sitzt ihr EDV-Leiter Andy Walla gegenüber. Im ersten Satz verpackt sie ihre Botschaft: „Es ist ein tolles Erfolgserlebnis, wenn man etwas programmiert und es läuft. Ich sehe das Ergebnis. Zu Hause habe ich an Computerproblemen getüftelt, mich für das Studium der Wirtschaftsinformatik entschieden und dann programmieren gelernt, kleine Taschenrechner, Primzahlen aussortieren, eine Benutzeroberfläche erstellen.“

    Walla scannt den Lebenslauf – und entdeckt einen Fachbegriff: UML-Modellierung. „Sie sind die erste, die diese Kompetenz aufführt.“ Die Studentin entgegnet, das habe sie im Studium gelernt. Sie möchte im späteren Beruf zwischen Anwender und Programmierer als Schnittstelle fungieren und vermitteln – und dennoch auch programmieren. Nun will sie „Praxiserfahrung sammeln, denn die fehlt mir noch“. Dann folgt der Gong.

    Halbzeit. Die Studenten Kivanc Yilmaz und Maximilian Koch nehmen ein Stück „Klarheit“ mit nach Hause: „Im direkten Austausch lernt man, auch auszuschließen, wohin es nicht gehen soll.“

    Warum er am IT-Speed Dating teilnimmt? „Ich bin jetzt im dritten Semester, in einem halben Jahr steht mein Praktikum an. Ich möchte erfahren, welche Praktikumsmöglichkeiten die Unternehmen bieten und lerne auch Unternehmen kennen, die ich vorher nicht auf dem Schirm hatte. Gerade habe ich etwas über die technische Ebene im Bereich Finanzinformatik erfahren, das ist bisher mein Favorit“, sagt Kivanc Yilmaz. Für Natascha Breitenstein gibt es mehrere Beweggründe, vor Ort zu sein: „Ich möchte erste Kontakte knüpfen, der direkte Austausch bietet die Möglichkeit, nachzufragen. Interessen und Anforderungen werden so schneller deutlich.“ Das sei aussagekräftiger, als nur eine Unternehmenswebsite runterzuscrollen.

    Info: Informationstechnologie in Hildesheim

    Die Universität Hildesheim arbeitet in den Studiengängen „Wirtschaftsinformatik“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ mit über 30 Partnerunternehmen aus der Region zusammen. Fast 400 Studierende haben in den letzten Jahren ihr Praktikum im Rahmen des Studiums bei den Unternehmen absolviert. Weiterhin entstanden Projekt- und Abschlussarbeiten oder, begleitend zum Studium, flexible Arbeitsverhältnisse. Das IT-Speed Dating wurde aufgrund der positiven Erfahrungen aus 2013 wiederholt. Vor einem Jahr wurden 17 Praktika an diesem einen Abend angebahnt.

    Im „Arbeitskreis Informationstechnologie“ tauschen sich die IT-Wissenschaftler und IT-Studierende mit den regionalen Unternehmen aus. Der Arbeitskreis ist eine gemeinsame Einrichtung der IHK (Geschäftsstelle Hildesheim) und des IT-Bereichs der Universität Hildesheim. Die Zahl der Partnerunternehmen ist von 16 im Jahr 2000 auf 36 im Jahr 2013 angestiegen. Maßgeblich für das Wachstum im IT-Bereich waren die IT-Stiftungsprofessur der Stadtsparkasse Hildesheim, der Kreissparkasse Hildesheim und der Volksbank Hildesheim im Jahr 2003 und die durch den Hildesheimer Unternehmer Arwed Löseke im Jahr 2005 gestiftete Professur Wirtschaftsinformatik.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-6875 Thu, 19 Sep 2013 13:27:00 +0200 ISUM begrüßt neuen Mitarbeiter: Dennis Behrens https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/isum-begruesst-2/ Der Lehrstuhl für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung begrüßt einen neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter. Der Lehrstuhl für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung darf seit diesen Monat Herrn Dennis Behrens als neuen wissenschaftlichen Mitarbeiter willkommen heißen. Herr Behrens ist Absolvent des Diplomstudienganges Wirtschaftsinformatik an der Georg-August-Universität Göttingen und des Bachelorstudiengangs Elektro- und Informationstechnik an der Leibniz Universität Hannover.

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-6846 Mon, 05 Aug 2013 08:03:00 +0200 Roboter entwickeln https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/roboter-entwickeln/ Die Computer-Sommerschule wächst rasant mit der Technik mit: Anstatt allein den Einstieg in Windows und Word zu erklären, begeistern Mathematiker und Informatiker heute für Datenschutz, Robotik und Programmiersprachen. Das kommt trotz Sommerhitze bei den 9- bis 18-jährigen Teilnehmern gut an. Im letzten Jahrhundert fing alles an. Seit 1999 entwickelt sich die Computer-Sommerschule an der Universität Hildesheim zum Renner – und wächst rasant mit der Technik mit. „Wir bieten Schülerinnen und Schülern in den Ferien die Möglichkeit, ihre Computer-Kenntnisse zu vertiefen. Manche wollen gar nicht nach Hause“, berichtet Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. „Unser Programm passen wir an die Fähigkeiten der Schüler an – vor 13 Jahren haben wir den Einstieg in Windows und Word erklärt, heute stehen zunehmend Datenschutz, Robotik und Programmiersprachen auf dem Programm“, so Hahne. Sogar ein 13-Jähriger aus München reiste einmal an – er fand keinen passenden Java-Programmierkurs in seiner Stadt.

    Jana ist gespannt. Die Achtjährige lernt in der Computerschule Programmieren – startet mit ihrem Namen und Farbänderungen. „Ich finde es toll, mal nicht in der Schule sondern an der Uni zu lernen und dass Studenten Roboter und Technik erklären“, kommentiert Jana den Ortswechsel. Visuelles Programmieren – das bieten die Mathematik-Doktoranden Heidi Schulze und Stephan Kreuzkam an. „Die Programmiersprache Scratch eignet sich für Computer-Einsteiger, um animierte Spielfiguren, Farb- und Klangeffekte zu erstellen. Sie sehen unmittelbar ihre Fehler – ob eine Katze läuft oder verschwindet. Die Anschaulichkeit hilft, um die Kleinen für komplexere Programmiersprachen zu begeistern. Wir verwenden nur freeware, damit interessierte Schülerinnen und Schüler zu Hause weiter tüfteln können“, sagt Schulze. 13- bis 18-Jährige lernen derweil die Programmiersprache Java, bauen damit in Kleingruppen Lego-Roboter. So eignen sich die Jugendlichen Grundlagen der Robotik an. Roboter sind Maschinen, die selbständig Aufgaben durchführen. Mit maschinellem Lernen können sich Roboter Intelligenz aneignen, erfahren sie.

    Etwa 60 Schüler nahmen Anfang August an den Programmier- und Robotikkursen der Mathematiker, Informatiker und Studierenden teil. 9- bis 14-Jährige begeben sich auf eine „Safari im Internet-Dschungel“. Jeder Computer ermöglicht heute Zugang zum Internet, an vier Tagen lernen die Teilnehmer, wie und mit welchen Suchwerkzeugen sie Informationen gezielt finden können – und wo Gefahren lauern. Weitere Kinder und Jugendliche experimentieren in den Naturwissenschaften. Im Projekt „Mobilität“ erkunden sie die Zusammenhänge zwischen Verkehr, CO2 und Klimawandel und lernen, warum Tiere einwandern und welche ökologischen Folgen sich daraus ergeben. Im Schulmuseum erleben sie Unterricht aus der Zeit um 1900 – Bücher, Hefte und Materialien, mit denen ihre Großeltern gelernt haben.

    Die Kurse an der Universität Hildesheim gehören zum Ferienprogramm der Stadt Hildesheim. Seit 2001 unterstützt eines der 40 Partnerunternehmen der Uni, die Firma iProCon in Diekholzen, die Computer-Sommerschule.

    „Mission Computerwissen", Hildesheimer Allgemeine Zeitung, 06.08.2013

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    Pressemeldungen Fachbereich 1 Erziehungswissenschaft Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Mathematik & Angewandte Informatik Grundschuldidaktik und Sachunterricht
    news-6710 Wed, 19 Jun 2013 08:37:00 +0200 Öffentliche Antrittsvorlesung von Wirtschaftsinformatiker https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/oeffentliche-antrittsvorlesung-von-wirtschaftsinformatiker/ Über „Innovative Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit“ spricht Prof. Dr. Ralf Knackstedt in seiner Antrittsvorlesung in Hildesheim. Der Wirtschaftsinformatiker stellt vor, wie Betreibermodelle durch eine verbesserte Auslastung von Maschinen und Anlagen zur Nachhaltigkeit beitragen. Ralf Knackstedt ist Professor für Wirtschaftsinformatik am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. In Hildesheim baut er den Forschungs- und Lehrschwerpunkt „Informationssysteme und Unternehmensmodellierung“ auf. Er forscht im Bereich „Hybride Wertschöpfung“, dabei geht es um die Bündelung von Sachgütern mit Dienstleistung. Nicht einzelne Sachgüter wie eine Maschine, sondern Prozesse werden von Kunden vermehrt nachgefragt. Die Geschäftsprozesse müssen dafür in Kooperationen organisatorisch aufeinander abgestimmt werden, zudem müssen unternehmensübergreifende Informationssysteme aufgebaut werden.

    Ralf Knackstedt studierte Wirtschaftsinformatik an der Universität Münster, wo er promovierte und 2010 habilitierte und am „European Research Center for Information Systems“ (ERCIS) forschte. Derzeit arbeitet er in den Forschungsprojekten „Die vernetzte Dienstleistungsgesellschaft“ und „Produktivitätsbenchmarking industrieller Dienstleistungen“. Beide Projekte werden vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) gefördert. Ein weiterer Arbeitsschwerpunkt ist der Bereich Rechtsvisualisierung.

    Zur Antrittsvorlesung lädt der Fachbereich IV, Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik, der Universität Hildesheim interessierte Studierende und Lehrende herzlich ein. Die Veranstaltung ist Teil der Ringvorlesung „Umwelt und Nachhaltigkeit“.

    Ort: L131, Bühler-Campus, Universität Hildesheim (Lüneburger Straße/Lübecker Straße)

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    Pressemeldungen Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4
    news-6629 Tue, 11 Jun 2013 14:12:00 +0200 Öffentliche Antrittsvorlesung Prof. Dr. Knackstedt https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/oeffentliche-62/ Am Mittwoch den 19. Juni 2013 um 18:15 Uhr in der Aula L131 (Bühler Campus) findet die Antrittsvorlesung von Herrn Prof. Dr. Knackstedt mit dem Thema "Innovative Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit" statt. Die Antrittsvorlesung befasst sich im Rahmen der Ringvorlesung "Umwelt und Nachhaltigkeit" der Fächer Biologie und Geographie mit dem Thema "Innovative Geschäftsmodelle und Nachhaltigkeit":

    Betreibermodelle können durch eine verbesserte Auslastung von Maschinen und Anlagen zur Nachhaltigkeit beitragen. Ihre Umsetzung profitiert vom Einsatz der Methoden der Wirtschaftsinformatik, da diese eine systematische und multiperspektivische Konzeption innovativer Geschäftsmodelle ermöglichen. Der Status quo der methodischen Unterstützung wird analysiert und es werden Entwicklungsperspektiven aufgezeigt, die in einem Forschungsprogramm gebündelt werden.

    Die Ringvorlesung selber stellt sich wie folgt dar: 

    Umwelt und Nachhaltigkeit werden anhand von aktuellen Forschungsthemen aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Externe Referentinnen und Referenten und Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Institute für Geographie, Biologie und Chemie stellen Forschungsansätze und Forschungsergebnisse vor. Die Ringvorlesung findet mittwochs im Sommersemester statt. Interessierte sind herzlich eingeladen.

    Termin: 19. Juni 2013, Aula L131, Bühler Campus (Anfahrt), Universität Hildesheim (Lüneburger Straße / Lübecker Straße)

     

     

    Foto Mikrofon: Quelle: fotolia.com / Sergey Nivens

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    Informationssysteme und Unternehmensmodellierung Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-6554 Fri, 17 May 2013 08:45:00 +0200 Technikum in Hildesheim: Mädchen für Naturwissenschaften & Technik begeistern https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/technikum-in-hildesheim-maedchen-fuer-naturwissenschaften-technik-begeistern/ Die Universität und regionale Unternehmen bieten Einblicke in naturwissenschaftliche und technische Berufe. Beim „Niedersachsen-Technikum“ erfahren Schülerinnen in einem vergüteten Praktikum in einem Unternehmen, wie der Berufsalltag einer Ingenieurin oder Informatikerin aussieht. Parallel zur Unternehmenspraxis erhalten die Mädchen Einblick in technische und naturwissenschaftliche Studienfächer. Schülerinnen mit Abitur oder Fachabitur bewerben sich bis möglichst zum 15. Juli 2013. „Vier Tage im Betrieb, ein Tag in der Uni – wir möchten Schülerinnen, die sich für Naturwissenschaften oder Technik interessieren, bei der Studien- und Berufswahl unterstützen. Das Technikum bietet die einmalige Chance, praktische und theoretische Einblicke zu erhalten“, sagt Prof. Dr. Martin Sauerwein von der Universität Hildesheim.

    Mehrere niedersächsische Hochschulen informieren gemeinsam mit Unternehmen aus der Region Abiturientinnen umfassend über Berufe und das Studium im technischen und naturwissenschaftlichen Bereich. An der Universität Hildesheim startet das „Niedersachsen-Technikum“ Anfang Oktober 2013 und dauert sechs Monate. Jeweils vier Tage in der Woche sind die Teilnehmerinnen im vergüteten Praktikum im Unternehmen sowie an einem Tag an der Universität. An der Universität Hildesheim können sie zum Beispiel an Seminaren und Vorlesungen aus den Bereichen Technik und Informatik teilnehmen und sich diese für ein späteres Studium anrechnen lassen. „Dabei können sich die Abiturientinnen direkt mit Studentinnen unserer Universität über den Studienverlauf und Berufswünsche austauschen“, so Sauerwein.

    Aus Hildesheim und der Region beteiligen sich Partnerunternehmen der Universität Hildesheim, die im „Arbeitskreis Informationstechnologie“ zusammengeschlossen sind und stellen Praktikumsplätze zur Verfügung, darunter zum Beispiel die Robert Bosch Car Multimedia GmbH.

    Interessierte Schülerinnen wenden sich an Prof. Dr. Martin Sauerwein (Tel. 05121.883-545, E-Mail: sauerwei[at]uni-hildesheim.de). Die Noten oder das Vorwissen aus Leistungskursen sind keine Bedingungen für die Teilnahme. Entscheidend ist das Interesse der jeweiligen Schulabsolventin. Eine Bewerbung sollte möglichst bis zum 15. Juli eingereicht werden, Voraussetzung sind Abitur oder Fachabitur.

    Info: An der Universität Hildesheim können IT-Studieninteressierte im Bachelor und Master „Wirtschaftsinformatik" und „Informationsmanagement und Informationstechnologie" studieren. Im Bereich Umweltwissenschaft kann die Studienvariante „Umweltsicherung" gewählt werden. In der Lehrerausbildung können Studieninteressierte unter anderem die Fächer Biologie, Chemie, Geographie, Mathematik, Physik, Technik und Wirtschaft wählen. 

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik Geographie Biologie & Chemie Mathematik & Angewandte Informatik Physik Technik
    news-6056 Fri, 25 Jan 2013 15:40:00 +0100 IT-Speed-Dating mit Partnerunternehmen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/it-speed-dating-mit-partnerunternehmen/ IT-Studierende sammeln im Studium Praxiserfahrungen in Unternehmen. Um „sich zu finden“ setzt die Universität Hildesheim erstmals auf ein „IT-Speed-Dating“, sagt Dr. Felix Hahne. Eine Glocke ertönt – los geht’s. 5 Minuten hat Mohammad Hmayun Zeit, um „ins Unternehmen zu schnuppern“. Sein Gegenüber, Michael Walter von der Volksbank Hildesheimer Börde, blickt auf den Kurzlebenslauf und startet: „Wir brauchen Unterstützung im IT-Bereich. Wir wollen eine App entwickeln und das Rechenzentrum stellt auf Cloud Computing um.“ Dann folgt ein kurzer Überblick über das Unternehmen, und bei der Verabschiedung heißt es: „Wenn Sie Interesse haben, notieren Sie sich meinen Namen.“ Weiter zum nächsten Tisch. „Vor allem wollte ich von den Unternehmen wissen, ob sie sich im IT Bereich auch mit Softwaredesign (Softwaremodellierung) beschäftigen. Ich suche einen Praktikumsplatz, wo ich die nötige ‚praktische Erfahrung‘ sammeln kann“, sagt Hmayun. „Ein direktes Gespräch ist besser, als über die Website zu scrollen und dann die Bewerbung abzuschicken. Heute kann ich Mitarbeiter von großen und kleinen Unternehmen in kurzer Zeit kennen lernen“, sagt der 20-jährige Hannoveraner.

    Er will „während des Studiums früh Praxiserfahrungen sammeln, um abzuwägen, ob der Berufsweg eher in Richtung Programmieren und Softwareentwicklung oder Datenbankmanagement geht“. Mohammad Hmayun studiert im 3. Semester „Wirtschaftsinformatik“. Die frühe Verbindung von Theorie und Praxis in diesem und dem Nachbarstudiengang „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (IMIT) gehört an der Universität Hildesheim zum Studienalltag. Mehr als 350 Studierende haben in den letzten Jahren ihr Praktikum bei den fast 40 regionalen Partnerunternehmen absolviert. Dabei entstanden engagierte Projekt- und Abschlussarbeiten, und, begleitend zum Studium, flexible Arbeitsverhältnisse.

    Und wie kommen Studierende und Unternehmen zusammen? Um „sich zu finden“ setzt die Universität erstmals auf ein „IT-Speed-Dating“, sagt Dr. Felix Hahne vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. 25 Verantwortliche aus Personalabteilungen und Fachabteilungen von 15 Unternehmen und doppelt so viele Studentinnen und Studenten nehmen teil. „Sie nehmen sich Zeit“, freut sich Lea  Gerling, IMIT-Studentin. „Es ist praktisch, direkt mit vielen Unternehmen ins Gespräch zu kommen, statt sich zu Hause Profile auf Internetseiten durchzulesen.“

    Aaron Klinges Ziel: ein Praktikum im Bereich Softwareentwicklung

    Wie beim Speed-Dating üblich, läuft die Zeit und wechseln die Gesprächspartner. Besprechungstische, zwei Räume, drei Stunden, die Uhr tickt. Reihum, die standardisierte Kurzbewerbung im Gepäck. „Auf eine Seite muss das Leben passen“, sagt Aaron Klinge. „Der Rest muss im Gespräch rüberkommen, ob man sich sympathisch ist, ob die Anforderungen zueinander passen, was man drauf hat.“ Selbstsicher sagt er: „Ich klemme mich hinter Probleme und will sie lösen, das sind meine Stärken.“ Neun Betriebe hat der 22-jährige angehende Wirtschaftsinformatiker schon kennen gelernt und ein Ziel vor Augen: „Ich will heute Unternehmen herausfiltern, bei denen es Sinn macht, dass ich mich bewerbe. Idealerweise würde ich gerne das Praktikum im Bereich Softwareentwicklung mit der Bachelor-Arbeit kombinieren.“

    „Wir machen heute keine Vertragsabschlüsse"

    „Wir machen heute keine Vertragsabschlüsse", sagt Dr. Uwe Gerstmann. Er arbeitet seit Jahren im IT-Managementbereich von Bosch Car Multimedia in Hildesheim. Und er kennt die Bewerbungen von jungen Fachkräften, die wöchentlich im Unternehmen eintrudeln. „Das IT-Speed-Dating heute Abend ist eine Chance – für uns und für die Studenten, die sich erstmal ein Bild von den Unternehmen in der Region machen können um dann die richtige Wahl zu treffen. Ich kann den Studenten nicht abnehmen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen wollen. Aber ich kann dabei helfen, sie zu informieren, welche Tätigkeitsfelder es gibt und wie die Anforderungen sind", verdeutlicht Gerstmann und freut sich über das Angebot der Universität. „Diese kurzen Begegnungen heute Abend sind sinnvoll. Ich erlebe immer wieder, dass Bewerber von weit her zum Vorstellungsgespräch anreisen und  die Erwartungshaltungen auseinanderklaffen. Das erste Kennenlernen heute ist auch dazu da, vergebliche Bewerbungen zu vermeiden", sagt er.

    Es ist Halbzeit. An diesem Abend saßen etwa 20 Studierende auf dem Holzstuhl vor Uwe Gerstmann - mit sehr unterschiedlichen Erwartungen und Auftreten. Thomas Müller hat sein Ziel vor Augen, grüßt freundlich. „Guten Abend." Setzt sich, streckt den Arm mit einem Kurzlebenslauf aus. „Ich geb Ihnen gleich mal meine Daten rüber." Anders stellen sich Jan-Niklas Munich und Zeynap Bindal, die Informationsmanagement und Informationstechnologie studiert, vor. Sie sind eher zurückhaltend, so dass Gerstmann erst einmal erzählt, „was Sie bei uns erleben können". „Theorie und Praxis ist immer eine Kluft. Deshalb sollen Sie in ihrem Praktikum bei uns im Tagesgeschäft mitarbeiten." Dann berichtet er, wie sein Team bei Bosch neue Unternehmenssoftware an Standorten weltweit einführt. „Der Betrieb muss weiter funktionieren, einen Ausfall in der Produktion können wir uns nicht erlauben. Deshalb läuft jede Softwareerneuerung als Projekt, wird detailliert getestet, bevor die Umschaltung erfolgt."

    Und sein Fazit des Abends, was wird er morgen im Unternehmen erzählen? „Das IT-Speed-Dating sollte weitergeführt werden. Es bietet die Gelegenheit in sehr kurzer Zeit das Angebot des Unternehmens klar zu machen. Den Studenten wird damit eine Entscheidungsbasis geboten und sie können Bewerbungen besser auf den Punkt bringen.", sagt Gerstmann.

    „Ich habe so schnell wie noch nie zuvor viele interessante Menschen kennen gelernt und bin jetzt motiviert, mehr als einen Praktikanten/in aufzunehmen", berichtet Eberhard Issendorf von der Issendorf KG in Rethen.

    Kurzinfo: Wachstum im IT-Bereich 2000 – 2012

    Der IT-Bereich der Universität Hildesheim ist seit Einführung des Studiengangs „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ im Jahr 2000 stark gewachsen. 2007 wurde ein zweiter IT-Studiengang, „Wirtschaftsinformatik“, eingerichtet. Die Zahl der IT-Studierenden wuchs um 60 Prozent; von 230 im Jahr 2000 auf fast 400 im Jahr 2012. Zum Wintersemester 2012/13 starteten 100 neue IT-Bachelorstudierende.

    „Die positive Entwicklung wäre ohne die Unterstützung der Partnerunterunternehmen nicht möglich gewesen“, sagt Prof. Dr. Klaus Ambrosi, Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und Studiengangsbeauftragter. Die Partnerunternehmen bieten für das zehnwöchige Wirtschaftspraktikum Plätze an. Im „Arbeitskreis Informationstechnologie“, einer gemeinsamen Einrichtung der IHK (Geschäftsstelle Hildesheim) und der Universität Hildesheim, tauschen sie sich mit Wissenschaftlern und Studierenden aus. Die Zahl der Partnerunternehmen ist von 16 im Jahr 2000 auf 36 im Jahr 2012 angestiegen. „Für das Wachstum im IT-Bereich waren die IT-Stiftungsprofessur der Stadtsparkasse, der Kreissparkasse und der Volksbank Hildesheim im Jahr 2003 und die Professur Wirtschaftsinformatik, die der Hildesheimer Unternehmer Arwed Löseke im Jahr 2005 stiftete, maßgeblich“, unterstreicht Ambrosi.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Informatik Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik
    news-5946 Tue, 08 Jan 2013 09:48:00 +0100 Spuren im Netz: Studierende laden zum Onlinekurs „Datenschutz bei Facebook & Co“ https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/spuren-im-netz-studierende-laden-zum-onlinekurs-datenschutz-bei-facebook-co/ Ich weiß was du letzten Sommer im Web getan hast… Der dreiwöchige Onlinekurs „Datenschutz bei Facebook & Co“ startet Mitte Januar. Egal ob Student, Rentner, Hausfrau oder Experte – jeder kann teilnehmen. 14 Studierende der Studiengänge „Internationales Informationsmanagement“ und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ der Universität Hildesheim wollen über Spuren im Netz aufklären. „Wir möchten Interessierte aufklären, welche Daten und Spuren man im Internet hinterlässt und was damit passiert. Wir erklären, wie man sich sicher im Internet bewegen kann – ohne böse Überraschungen zu erleben“, sagt Christin Scharnhop, die den Kurs mitentwickelt hat und „Internationales Informationsmanagement“ studiert. „Die Skandale der letzten Zeit zeigen, dass die Nutzer sensibilisiert werden  müssen. Dazu wollen wir beitragen.“

    Das Angebot ist kostenlos und für jeden frei zugänglich. Der Onlinekurs startet am 14. Januar 2013 und behandelt folgende Themen:

    - 14. Januar 2013: Spuren im Netz: Welche Daten hinterlässt Du im Netz
    - 21. Januar 2013: Ich weiß was du letzten Sommer im Web getan hast!
    - 24. Januar 2013: Exkurs: Experteninterview mit Prof. Dr. Rainer Kuhlen
    - 28. Januar 2013: Praxis – Wie ein Ninja im Netz

    Der Onlinekurs besteht aus mehreren Einheiten. Die Inhalte der Einheiten werden durch kurze Videos präsentiert. Für die Teilnehmer gibt es keinen festen Zeitplan. Die Videos können zu beliebigen Zeiten angesehen werden, sagt Scharnhop. Außerdem gebe es die Möglichkeit zur Diskussion im bereitgestellten Forum, auftretende Fragen sollen dort beantwortet werden.

    Das Angebot ist Teil des Projektseminares „Kollaboratives Wissensmanagement und E-Learning“ von Prof. Dr. Joachim Griesbaum. Er sagt, der Online-Kurs  „Datenschutz bei Facebook & Co“ folge dem Trend virtueller Großgruppen-Lernszenarien. „Diese beruhen auf dem Gedanken, dass Wissen in Online-Netzwerken und -Communities sozial erzeugt und erworben wird“, so Griesbaum.

    Die Studierenden haben bei der Gestaltung dieses Lernangebots vieles einbezogen – sie haben Lernziele und Zielgruppen definiert, Inhalte erarbeitet, die Lerntechnologien konfiguriert. Und dabei selbst die Projektarbeit organisiert. „So sammeln sie Projekterfahrung und erwerben zugleich praxistaugliches Know-How im Bereich E-Learning und Wissensmanagement. Zugleich leistet der Kurs einen wichtigen Beitrag, um typische Netznutzer für das Thema Datenschutz zu sensibilisieren. Das hohe Engagement, die ausgeprägte Fähigkeit zur Selbstorganisation sowie die fachliche Kompetenz und Kreativität der Teilnehmer haben mich von Beginn des Kurses an beeindruckt“, sagt Griesbaum, der seit 2008 an der Universität Hildesheim Juniorprofessor für Informationswissenschaft mit dem Schwerpunkt „Soziale Netzwerke und Kollaborative Medien“ ist.

    Anmeldung zum Onlinekurs: www.onlinekurs-datenschutz.de

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    Pressemeldungen Fachbereich 3 Informationswissenschaft und Sprachtechnologie Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Informatik
    news-5913 Wed, 02 Jan 2013 11:03:00 +0100 Informationstechnologie fasziniert https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/informationstechnologie-fasziniert/ Seit fast 15 Jahren besteht der Arbeitskreis Informationstechnologie (AK IT). Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität stellen ihre Forschungs- und Entwicklungsschwerpunkte im Arbeitskreis vor. Studierende erhalten unmittelbare Einblicke in Unternehmen. Mit dem Arbeitskreis Informationstechnologie (AK IT) soll die Zusammenarbeit zwischen der regionalen Wirtschaft und der Universität Hildesheim gestärkt werden. Die Partnerunternehmen bringen unternehmensspezifische Fragen in den Arbeitskreis ein. Die Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler der Universität stellen im Rahmen des Wissens- und Technologietransfers ihre Forschungsschwerpunkte vor. Studierende bringen während ihres Studiums im Wirtschaftspraktikum, der Projektarbeit und der Abschlussarbeit ihr Wissen ein, um praxisrelevante Problemstellungen zu lösen. Und sie verfügen bereits beim Studienabschluss über Praxiserfahrung.

    Das 30. Treffen begann Ende 2012 mit einer Premiere: Marc Diederich, Nachfolger von Gerald Frank als Leiter der Geschäftsstelle Hildesheim der IHK Hannover, begrüßte zum ersten Mal die Vertreter aus Wirtschaft und Universität. Er versicherte, die Stärken des Arbeitskreises, den unmittelbaren Erfahrungsaustausch zwischen der Hochschule und ihren Partnerunternehmen, fortzuführen. Gastgeber war dieses Mal die Delphi Deutschland GmbH, über Trends und Infotainmentprodukte in der Automobilindustrie referierten Frank Steinmetz und Detlef Wilke.

    Von der Universität Hildesheim präsentierte Prof. Lars Schmidt-Thieme eines seiner EU-Forschungsprojekte, bei dem Delphi zu den Industriepartnern gehört: das Reduction-Projekt. In Zusammenarbeit mit Praxispartnern werden besonders energieeffiziente Fahrtrouten („Eco-Routing“) für eine landesweit operierende dänische Taxiflotte entwickelt und der Einfluss des Fahrerverhaltens auf den Kraftstoffverbrauch am Beispiel des Bus-ÖPNV in Nikosia/Zypern erforscht. Außerdem untersucht das Forscherteam ein Multimodales Flottenmanagement (unter Einbeziehung verschiedener Verkehrsmittel) in Griechenland.

    Wichtiger Bestandteil der Sitzungen sind die Beiträge von Studierenden. So stellte Laura Weidner, Bachelor-Studentin im Studiengang Informationsmanagement und Informationstechnologie (IMIT) Ergebnisse aus ihrem Praktikum bei einem regionalen Unternehmen vor. In einer online-Befragung von Kunden hat sie deren Zufriedenheit und die von Kunden gewünschten Produktinnovationen erhoben. Die Ergebnisse helfen dem Unternehmen Produkte und Marketingmaßnahmen weiterzuentwickeln. 

    Zwei neue Bereiche des Studiengangs IMIT stellte Prof. Martin Sauerwein, Dekan des Fachbereich IV der Universität Hildesheim, vor: Green IT und Umweltwissenschaft. Im Schwerpunkt Green IT lernen Studierende zum Beispiel, wie durch nachhaltige Systemadministration ein CO2-reduzierter Betrieb von Rechnersystemen möglich ist oder mit welchen Verfahren und Techniken IT-Hardware wiederverwertet werden kann (Recycling) (Green IT und Umweltwissenschaft im Uni-Journal, Ausgabe Dezember 2012).

    Praxisnah studieren

    Seit Einrichtung der beiden Studiengänge „Wirtschaftsinformatik“ (WINF) und „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (IMIT) haben 350 Studierende ihr Praktikum bei Partnerunternehmen absolviert. Aus diesen Praktika haben sich oft interessante Projekt- und Abschlussarbeiten ergeben. Im Jahr 2012 wurden 40 Praktika bei den Partnerunternehmen durchgeführt, für das Jahr 2013 rechnet die Universität mit einer weiteren Steigerung.

    Um Studierende und Partnerunternehmen beim Kennenlernen und der Wahl eines geeigneten Unternehmens bzw. der geeigneten Praktikanten zu unterstützen, findet am 23. Januar 2013 erstmalig ein „Speed-Dating“ zwischen Studierenden und Partnerunternehmen statt.

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    Pressemeldungen Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4
    news-5491 Mon, 15 Oct 2012 18:37:00 +0200 Rekordzahl an Studienanfängern an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/rekordzahl-an-studienanfaengern-an-der-universitaet-hildesheim/ 100 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – begleiten in diesen Tagen 1349 Bachelor-Studienanfänger beim Studieneinstieg an der Stiftung Universität Hildesheim. Zudem beginnen 699 Studierende ihr Master-Studium. Die Universität zählt in diesem Wintersemester insgesamt 6300 Studierende, so viele wie nie zuvor (vorläufige Zahl). „Von Aristoteles lernen wir: Der Mensch ist ein Gemeinschaftswesen, ein zoon politikon. Sie studieren an der Universität in einer Gemeinschaft, helfen Sie sich gegenseitig“, wandte sich Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich im Rahmen der Immatrikulationsfeier am Montag an die Studienanfänger. „Nehmen Sie unsere Unterstützung an, die Stipendienprogramme, die Angebote des Lese- und Schreibzentrums, die Beratung für Auslandsaufenthalte. Überlegen Sie auch, was Sie zurückgeben können.“

    1349 Bachelorstudierende und 699 Masterstudierende beginnen in diesen Tagen ihr Studium an der Universität Hildesheim. Damit steigt die Gesamtstudierendenzahl auf 6317. Rund 9200 Studieninteressierte hatten sich auf rund 2000 Studienplätze beworben. „Wir erreichen eine Rekordzahl und damit die Grenzen unserer Kapazität. In dieser Größenordnung wollen wir uns weiter bewegen“, so Präsident Friedrich, der den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern aus den zentralen Einrichtungen und Dezernaten für ihre engagierte Arbeit dankte.

    Aus Leipzig und Magdeburg nach Hildesheim

    Jonathan Mamo-Wilhelmy, 18, und Sophia Schönberger, 19, aus Leipzig freuen sich auf das Studium der „Pädagogischen Psychologie“, da die Uni die gesamte Bandbreite – vom Kind bis zu älteren Menschen – abdeckt. „Wir haben uns in Leipzig, Dresden, Berlin, Chemnitz beworben“, listen sie auf. Beide erhalten Unterstützung von ihren Eltern, um die Studiengebühren zu finanzieren. „Ich will mir in Hildesheim einen Job suchen, aber der Fokus bleibt beim Studium“, sagt Sophia.

    Victoria Forberger schätzt die persönliche Atmosphäre auf dem Uni-Campus. „Nach der Aufnahmeprüfung für das Fach Kunst habe ich mich über die Zusage gefreut, vor allem, weil ich Seminare auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg belegen werde.“ Die 20-Jährige kommt aus der Nähe von Magdeburg und ist eine der über 500 neuen Lehramtsstudierenden. Dabei verbringt sie das Studium nicht nur im Hörsaal: Ab Anfang November erleben die Lehramtsstudierenden ihre ersten Schultage in Partnerschulen. Victoria Forberger wird im ersten und zweiten Semester jeden Freitagvormittag Unterricht beobachten und mit Lehrern und Wissenschaftlern in Seminaren analysieren. Insgesamt studieren rund 2500 angehende Grund-, Haupt- und Realschullehrer in Hildesheim. Zum Wintersemester 2012/13 hatten sich mehr als 3000 Studieninteressierte beworben.

    Etwa ein Viertel der neuen Lehramtsstudierenden ist männlich, die Universität Hildesheim möchte mit dem Projekt „Männer und Grundschullehramt“ das Berufsfeld für mehr Männer öffnen. Marius Marutschke will Grundschullehrer werden und hofft im Studium auf den Umgang mit Schülern vorbereitet zu werden, die Deutsch als Zweitsprache erlernen.

    100 Tutoren – Studierende aus höheren Semestern – begleiten die Erstsemester beim Studieneinstieg und helfen zum Beispiel bei der Stundenplangestaltung. Die Zentrale Studienberatung will damit den Übergang von der Schule in die Hochschule erleichtern. Der Allgemeine Studierenden Ausschuss (AStA) und das Studierenden-Parlament (StuPa) stellen in dieser Woche vor, wie Studierende die Uni mitgestalten können.

    „Lieblingsfach Mathematik“: Preis des DAAD

    Weiwan Zhuang aus China wurde während der Immatrikulationsfeier für ihre hervorragenden Studienleistungen im Studiengang „Wirtschaftsinformatik“ ausgezeichnet. Sie erhält den mit 1000 Euro dotierten Preis des DAAD für herausragende ausländische Studierende. Das Lieblingsfach von Weiwan Zhuang ist die Mathematik. Prof. Dr. Klaus Ambrosi zeigt sich begeistert von ihren „außergewöhnlichen Leistungen und dem sorgfältigen und gewissenhaften Studium, das sie mit Ehrgeiz und großem zeitlichen Engagement betreibt“. Außerdem unterstützt sie das International Office ehrenamtlich bei der Betreuung neuer chinesischer Studierender.

    Im Wintersemester 2012/13 studieren an der Universität Hildesheim 23 % mehr ausländische Studierende als im Vorjahr. Die 116 Programmstudierenden kommen aus 22 Ländern, 33 aus Spanien, 16 aus Frankreich und 10 aus der Türkei. Die meisten ausländischen Vollzeitstudierenden kommen aus der Türkei, Polen, der Ukraine und Russland.

    Brief der Niedersächsischen Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka an die Studienanfängerinnen und Studienanfänger (PDF)

    Eine Bildergalerie zum Studienbeginn finden Sie hier ab Freitag.

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    Pressemeldungen Psychologie Fachbereich 1 Lese- und Schreibzentrum Fachbereich 2 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 BSc PäPsy Polyv. 2-Fäch.BA BSc WInfo
    news-5084 Mon, 03 Sep 2012 19:14:00 +0200 Green IT und Umweltwissenschaft: Bewerbung bis 22. Oktober https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/green-it-und-umweltwissenschaft-bewerbung-bis-22-oktober/ Die Universität Hildesheim erschließt als eine der ersten Hochschulen in Niedersachsen neue Felder der angewandten Informatik: Zum Wintersemester 2012/13 führt sie zwei neue Bereiche in den Bachelor- und Masterstudiengängen „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ ein: Green IT und Umweltwissenschaft. Dabei geht es zum Beispiel um den nachhaltigen Umgang mit Informationstechnik in Bezug auf Anwendung, Betrieb und Wiederverwertung. Bis zum 22. Oktober können sich Studieninteressierte bewerben. „Green IT – effizienter und nachhaltiger Umgang mit Informationstechnik“

    Die Universität Hildesheim zählt zu den ersten Hochschulen in Niedersachsen, die „Green IT“ in der Lehre anbieten. Ziel des Bereichs „Green IT – effizienter und nachhaltiger Umgang mit Informationstechnik“ ist der nachhaltigere Umgang mit der Informations- und Kommunikationstechnik in Bezug auf ihre Anwendung, ihren Betrieb und ihre Wiederverwertung. Studierende sollen Kenntnisse und Fähigkeiten erwerben, mit denen sie Ökonomie und Ökologie, Effizienz und Nachhaltigkeit in der Informationstechnik kombinieren. In der Lehre sollen auch IT-Anwendungen und Methoden zur Effizienzhebung in anderen Technologiebereichen (Smart GRID, Smart-Home, E-Mobilität u.a.) vermittelt werden.

    Zur Lehre zählt der gesamte Hardware-Bereich – von der nachhaltigen Produktion über die Nutzung bis hin zur sinnvollen Rückführung und Wiederverwertung. „Green IT“ gründet sich dabei auf ein Curriculum, das sich an die Informationstechnik, die Umweltwissenschaften, die Ökologie und die Betriebswirtschaftslehre anlehnt.

    Absolventen mit einem Schwerpunkt im Bereich „Green IT“ können zum Beispiel zu einer „Nachhaltigen Systemadministration“ (Betrieb) und zu „Verfahren und Techniken der Wiederverwertung“ (Recycling) beitragen.

    Bereich „Umweltwissenschaft“

    Im neuen Bereich „Umweltwissenschaft“ im Rahmen der Bachelor- und Masterstudiengänge „Informationsmanagement und Informationstechnologie“ (IMIT, B.Sc., M.Sc.) sollen Studierende informationstechnologische Grundlagen auf Umweltprobleme anwenden und Lösungsstrategien entwickeln. Gegenstand der Lehre ist das Verständnis ökologischer Systeme, des Landschaftshaushaltes und der Landschaftsmodellierung. Ferner sollen IT-Anwendungen und Methoden zur Analyse umweltwissenschaftlicher Fragestellungen vermittelt werden. Dabei geht es zum Beispiel um die Frage, wie Altlasten digital flächendeckend erfasst und ein digitales Umweltkataster aufgebaut werden kann.

    Neben dem Erwerb umweltwissenschaftlicher Grundlagen (Biologie, Geoökologie, Umweltsicherung) stehen insbesondere Umweltinformationssysteme (Umweltinformatik, Geographische Informationssysteme, Modellierung komplexer Systeme) und praktische Anwendungen im Fokus. Letzteres betrifft die Verarbeitung räumlich relevanter Umweltdaten (Wasser, Abwasser, Energie, Stoffströme) in Unternehmen und Behörden bis hin zur Optimierung von Navigationssystemen.

    Absolventen mit einem Schwerpunkt im Bereich „Umweltwissenschaft“ sind zum Beispiel als Umweltbeauftragte in IT-Unternehmen, in Forschungsinstitutionen, Universitäten und Behörden gefragt.

    Studieninteressierte können sich mit ihren Nachfragen gerne an Prof. Dr. Martin Sauerwein (Umweltwissenschaft) und Prof. Dr. Helmut Lessing (Green IT) wenden. Bewerbungsschluss ist der 22. Oktober 2012.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Informatik Biologie & Chemie Geographie Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik BSc IMIT MSc IMIT-M Biologie
    news-5034 Tue, 31 Jul 2012 11:23:00 +0200 Wenn Maschinen lernen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/wenn-maschinen-lernen/ „Big data“: Mensch oder Maschine – wer behält den Überblick? Wie können Daten gesammelt, geordnet und weiterverarbeitet werden? 200 Datenexperten aus dem In- und Ausland diskutieren über neue Methoden und ihre Anwendung auf der Internationalen Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Klassifikation (GfKl) vom 1. bis 3. August in Hildesheim. An der Universität Hildesheim forschen Wissenschaftler über das „Maschinelle Lernen“, IT-Interessierte studieren in Hildesheim Wirtschaftsinformatik. „Datenvolumen wachsen – da sind so viele Informationen versteckt, die man alleine gar nicht finden kann“, erklärt Informatikerin Ruth Janning ihre Begeisterung für den Forschungsbereich „Maschinelles Lernen“ der Universität Hildesheim. „Also kommen die Maschinen ins Spiel, erkennen Muster, werten Datenmengen aus, klassifizieren sie.“ So können zum Beispiel Instrumente aus Musikstücken erkannt werden oder die Kreditwürdigkeit von Bankkunden erklärungsfähig bewertet werden.

    Welche Probleme und Herausforderungen entstehen beim Ordnen, Klassifizieren und Analysieren von Daten? Wie kann man diese bewältigen, welche Methoden werden in der Praxis angewendet? Diesen Fragen geht Prof. Dr. Dr. Lars Schmidt-Thieme nach. Er leitet an der Universität Hildesheim den Bereich Wirtschaftsinformatik und Maschinelles Lernen. Große Datenmengen, wie Unternehmen, Finanzmarkt oder Verwaltung sie sammeln und aufbereiten, gehören zu seinem Forschungsalltag und zur Lehre im Studiengang Wirtschaftsinformatik. „Wir behalten den Überblick im Chaos. Für uns gibt es kein ‚Zuviel‘ an Daten.“

    200 Datenexperten aus dem In- und Ausland werden zur 36. Internationalen Jahreskonferenz der Deutschen Gesellschaft für Klassifikation (GfKl) an der Stiftung Universität Hildesheim erwartet. Vom 1. bis 3. August beschäftigen sich die Wissenschaftler mit Methoden der Daten-Analyse und Statistik, des Maschinellen Lernens und der Wissensentdeckung („Knowledge-Discovery") sowie deren Anwendung.

    „Datenanalyse ist derzeit unter dem Stichwort ‚big data‘ in nahezu allen Unternehmensbereichen von großer Bedeutung“, unterstreicht Prof. Schmidt-Thieme. In der Logistik, um Touren zu optimieren; im Online-Marketing, um herauszufinden, welche Produkte Kunden wirklich interessieren; in sozialen Netzwerken und Informationssystemen, um Inhalte und Abläufe an Nutzer-Bedürfnisse anzupassen. In der Medizin und den Biowissenschaften können mithilfe von Datenauswertungen personalisierte Therapien vorgeschlagen, im Verkehrswesen, Fahrzeuge intelligent geroutet und Fahrern zielgerecht Informationen bereitgestellt werden.

    Aktuell arbeiten die Wissenschaftler der Universität Hildesheim in mehreren EU-geförderten Projekten, die Anwendung im Alltag finden. In großen Datenmengen suchen sie Regelmäßigkeiten und Muster, um für die Zukunft Empfehlungen oder Voraussagen zu treffen. Zwei Beispiele:

    Ziel des Forschungsprojekts „Remix“ ist es, Museumsbesuchern einen „personalisierten Museumsbesuch" zu ermöglichen: Derzeit entwickeln die Wissenschaftler ein System, das Besuchern des Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) in Hildesheim durch Datenanalyse und -aufbereitung Exponate „empfiehlt“. Es basiert auf RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Alle Exponate sind mit Sendern, die Besucher mit Smartphones und Empfängern ausgestattet.

    Umweltfreundliche Verkehrsführung durch Datenanalyse: Wie können Fahrzeuge intelligent geroutet und Fahrer zielgerecht Informationen bereitgestellt werden? Im EU-geförderten Projekt „Reduction“, das von der Universität Hildesheim koordiniert wird, entwickeln Wissenschaftler aus fünf Ländern (Deutschland, Griechenland, Dänemark, Zypern, Niederlande) durch Aufbereitung von Daten ein intelligentes Transportsystem für das Management von Verkehr.

    „Datenanalyse und Maschinelles Lernen ist wie die meisten Technologien anwendungsneutral: Man kann Prozesse für Menschen verbessern oder sie mit Werbung überhäufen. Bei der Anwendung dieser Technologien, insb. auf personenbezogene Daten, bedarf es deshalb klarer gesellschaftlicher, z.B. gesetzlicher Regelungen.“, unterstreicht Prof. Schmidt-Thieme.

    Datenexperten auf Internationaler Konferenz vom 1. bis 3. August

    Die GfKl ist die größte deutsche interdisziplinär ausgerichtete Konferenz im Bereich der Datenanalyse. Wissenschaftler aus Statistik und Mathematik, Informatik, Wirtschaftswissenschaften, insbesondere Marketing und Finanzwirtschaft, den Biowissenschaften sowie Sozial- und Geisteswissenschaften diskutieren auf der Konferenz über methodische Herausforderungen. Dabei betrachten die Datenexperten Problemstellungen aus der Daten-Analyse im Marketing, Finanzwesen, in der Bioinformatik und interdisziplinären Bereichen. Die Referenten und Gäste kommen u.a. aus Japan, Italien, USA, Frankreich, Deutschland, Canada.

    Eröffnet wird die Konferenz am Mittwoch, 1. August um 9:00 Uhr auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg der Universität Hildesheim (Burg-Theater).

    Die Universität Hildesheim richtet die Konferenz zusammen mit der Otto-von-Guericke-Universität Magdeburg aus. Ein wichtiges Ziel ist es, junge Nachwuchs-wissenschaftler zu international konkurrenzfähigen Forschungsleistungen zu motivieren.

    Maschinelles Lernen: Aktuelle Forschungsprojekte der Universität Hildesheim

    Wirtschaftsinformatik in Hildesheim studieren / noch bis zum 22. Oktober einschreiben (Bachelor)

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    news-5036 Tue, 31 Jul 2012 10:58:00 +0200 Vom personalisierten Museumsbesuch bis zu energiesparender Verkehrsführung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/vom-personalisierten-museumsbesuch-bis-zu-energiesparender-verkehrsfuehrung/ In Datenmengen suchen sie nach Regelmäßigkeiten und Mustern, um für die Zukunft Empfehlungen oder Voraussagen zu treffen. Wie können Fahrzeuge intelligent geroutet und Fahrern zielgerecht Informationen bereitgestellt werden? Im EU-geförderten Projekt „Reduction“, das von der Universität Hildesheim koordiniert wird, entwickeln Wissenschaftler aus fünf Ländern bis 2014 durch Aufbereitung von Daten ein intelligentes Transportsystem im Verkehrsbereich. Ziel ist die Minderung von CO2-Emissionen. Mit „Remix“ ermöglichen die Forscher Museumsbesuchern einen „personalisierten Museumsbesuch".

    Intelligente Verkehrsführung durch Datenanalyse: „Reduction“

    Der effektive und umweltfreundliche Transport von Gütern ist eine der großen Herausforderungen des europäischen Verkehrssektors: Der Waren- und Personentransport leistet einen erheblichen Beitrag zur Luftverschmutzung und globalen Erwärmung durch die Emission von Kohlendioxid (CO2).

    Wie können CO2-Emissionen reduziert werden? Trotz der Fortschritte im Fahrzeugbau ist der Einsatz von zusätzlichen Technologien notwendig. Die Universität Hildesheim entwickelt mit Partnern aus fünf EU-Ländern ein intelligentes Transportsystem für das Management von Verkehr. Die EU fördert das dreijährige Forschungsprojekt „Reduction“ bis Herbst 2014. Koordiniert wird es von Prof. Dr. Dr. Lars Schmidt-Thieme, Bereich Wirtschaftsinformatik und Maschinelles Lernen an der Universität Hildesheim.

    Zum Einsatz kommen neue Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Die Wissenschaftler sammeln historische und Echtzeit-Daten über das Fahrerverhalten und Wegstrecken. Die Daten stammen aus Simulationen und von  Feldversuchen in Zypern, Dänemark und den Niederlanden.

    Durch Aufbereitung und Kombination der Daten sollen für zukünftige Fahrten Vorhersagen getroffen werden. Ziel ist, das Fahrverhalten und die Route zu optimieren. „Was ist der optimale umweltfreundliche Weg, um in Stoßzeiten von A nach B zu gelangen? In den umfassenden Daten, die wir in den nächsten Monaten aufzeichnen, suchen wir nach Verhaltensmustern bei den Fahrern, zum Beispiel bei der Beschleunigung, im Bremsverhalten und bei der Routenauswahl“, erklärt Schmidt-Thieme. „Wie können wir das Fahrerverhalten optimieren, den Fahrer bei Entscheidungen unterstützen? Wann bremse ich, wann beschleunige ich energiesparend?“ Fahrer erhalten auf einem Bildschirm in Echtzeit individuelle Rückmeldungen zu ihrem Fahrverhalten und Verbesserungsvorschläge.

    Personalisierter Museumsbesuch: „Remix“

    Ziel des Forschungsprojekts „Remix“ ist es, Museumsbesuchern einen „personalisierten Museumsbesuch" zu ermöglichen: Derzeit entwickeln die Wissenschaftler ein Empfehlungssystem, das Besuchern des Roemer- und Pelizaeus-Museums (RPM) in Hildesheim Exponate „empfiehlt“. Es basiert auf RFID-Technologie (Radio Frequency Identification). Alle Exponate sind mit Sendern, die Besucher mit Smartphones und RFID-Empfängern ausgestattet.

    Während des Besuchs werden Aufenthaltsdaten erfasst, die einen Rückschluss auf die Interessen des Besuchers ermöglichen. „Mithilfe einer Innenraum-Lokalisierungs-Technik kann man feststellen, wo genau im Museum sich ein Besucher befindet. Kombiniert mit den Informationen darüber, welche Details sich der Besucher im tragbaren Museums-Führer anschaut, empfiehlt das REMIX-System dem Besucher weitere Exponate“, erklärt Schmidt-Thieme.
    Aus den erhobenen Daten werden wiederum Empfehlungen für künftige Besuche berechnet. Im Museum können zudem Informationen zu Exponaten abgerufen werden. Museen können mit „Remix“ Informationen über die Präferenzen der Besucher sammeln, analysieren und dadurch ihren Service verbessern.

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    Pressemeldungen Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Forschung
    news-4972 Tue, 10 Jul 2012 08:17:00 +0200 Intelligente Bibliothek sorgt für Aufsehen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/intelligente-bibliothek-sorgt-fuer-aufsehen/ In öffentlichen Gebäuden, von Schulen bis zur Verwaltung, schlummert viel Energisparpotential. Mit der „intelligenten Bibliothek" zeigt die Universität Hildesheim, wie Energieeinsparungen von bis 45 Prozent erzielt werden können. Das Modellprojekt sucht Nachahmer. „Energie sparen - das ist das Zauberwort, das die Universitätsbibliothek auf ungewöhnliche Weise gelöst hat: Intelligente Elektronik soll das Ziel erreichen. Und das Ziel heißt: 50 Prozent weniger Energie. Der energetische Zustand in der Bibliothek lässt sich nun auch im Büro des EDV-Fachreferenten mit einem Mausklick erkennen", berichtet Michael Engel in einer Reportage für Deutschlandradio Kultur. In der Sendung „Elektronische Welten" geht er der vernetzten Gebäudetechnik auf den Grund und unterstreicht, dass das Modellprojekt an der Universität Hildesheim in Forschung und Lehre eingebettet ist. Viele Abschlussarbeiten von Studierenden der Bachelor- und Masterstudiengänge „Umweltsicherung" und „Umweltwissenschaft und Naturschutz" beschäftigen sich mit dem Thema Energiesparen in öffentlichen Gebäuden. „Das Thema stößt bei jungen Leuten auf pure Begeisterung", stellt Deutschland Radio Kultur fest.

    Im Juni wurde die bundesweit erste „Smart Library" eröffnet, ein Forschungsprojekt der Universität Hildesheim. Erstmals wurde im laufenden Betrieb ein öffentliches Gebäude dieser Art, Baujahr 1990, in seinem kompletten Energiemanagement umgerüstet. Studierende, Wissenschaftler, Techniker und das Baudezernat haben das Projekt gemeinsam entwickelt. Die Universität erwartet Energieeinsparungen von bis zu 45 Prozent. Die investierten Kosten sollen sich in drei Jahren amortisiert haben. Mit Spannung werden die nächsten Messergebnisse erwartet.

    „Smarte Bibliothek. Mit intelligenten Technologien wird an der Universität Hildesheim Geld gespart", Deutschlandradio Kultur, Radiofeuilleton: Elektronische Welten (Hörfunk-Beitrag von Michael Engel, 26.06.2012, 6 Min)

    „‚Smart Library‘ an der Uni Hildesheim. Die Hildesheimer Uni-Bibliothek ist die erste Smart Library in Deutschland. Durch neue Technologien soll jede Menge Energie gespart werden.“, NDR (Filmbeitrag von Eric Klitzke, 21.06.2012, 1 Min 30)

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    Pressemeldungen Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Fachbereich 4 Universitätsbibliothek BSc UWS MSc Umwelt
    news-4820 Wed, 20 Jun 2012 15:52:00 +0200 Bibliothek mit Grips: Bundesweit erste „Smart Library“ soll 35 Prozent Energie einsparen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/bibliothek-mit-grips-bundesweit-erste-smart-library-soll-35-prozent-energie-einsparen/ Wie von Geisterhand: Künftig wird das komplette Energiemanagement – von Beleuchtung, über Klimatisierung bis zu den Heizungen – der Universitätsbibliothek Hildesheim „intelligent“ gesteuert. Ziel ist es, den Energieverbrauch technisch um bis zu 35 Prozent zu senken. Kern des Systems sind „Smart-Home-Technologien“, die in einem Netzwerk die Gebäudetechnik effizient zusammenführen und steuern. Das intelligente Netzwerk ist in hohem Maße entwicklungsfähig.

    Das zweigeschossige, alleinstehende Bibliotheksgebäude wurde in mehrere „Energie-Bereiche“ unterteilt: Sensoren erfassen zum Beispiel den Lichteinfall im Raum und regeln bereichsspezifisch die Beleuchtung in den öffentlichen Arbeitsbereichen. Die Außenjalousien reagieren segmentbezogen auf Licht und Wärme. Alte Thermostate der Heizkörper wurden durch neue Regler ersetzt, die über Funksensoren gesteuert werden. Bei Sommerhitze werden die Räume nachts „durchgespült“ (Luftwechsel). Über Funktechnologie sind alle Sensoren und Aktoren vernetzt und werden über eine Software gesteuert. Das Investitionsvolumen beträgt etwa 70.000 Euro.

    „Die Energiewende in Deutschland wird nur gelingen, wenn zwei Wege gleichzeitig mit Erfolg beschritten werden: neue, regenerative Energien und effiziente Energienutzung. Das Projekt ‚Smart Library‘ ist ein innovativer Beitrag zur effizienten Energienutzung“, unterstreicht Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich. Im Rahmen der Eröffnung am heutigen Mittwoch wurden die technischen Neuerungen erstmals vollständig in Betrieb genommen.

    Die „Smart Library“ der Universität Hildesheim ist ein bundesweit einmaliges Lehr- und Forschungsprojekt. „Am Anfang stand die Frage, wie wir die Kosten und den Energieverbrauch in einem öffentlichen Gebäude, das täglich von 7:00 bis 21:00 Uhr genutzt wird, senken können“, berichtet Dr. Ewald Brahms, Direktor der Universitätsbibliothek Hildesheim.

    Die Universität rechnet mit hohen Energieeinsparungen und einer Kostensenkung von bis zu 35 Prozent (Einsparung von Strom : bis zu 45 Prozent, Senkung der Heizungskosten: bis zu 30 Prozent). „Wir messen in den nächsten Monaten die Energieverbrauchsdaten und analysieren sie“, erklären Prof. Dr. Helmut Lessing vom Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und Student Andre Vespermann. „Wenn die Erwartungen erfüllt werden, könnte unsere Universitätsbibliothek zu einem Modell für weitere öffentliche Gebäude werden.“

    Die Universitätsbibliothek Hildesheim ist Lern- und Arbeitsort für 6.000 Studierende und rund 400 Lehrende. 1990 wurde das freistehende, zweigeschossige Gebäude in Betrieb genommen. Vor der Modernisierung zur „Smart Library“ war die Gebäudetechnik veraltet; nur eine großräumige manuelle Beleuchtung, Beheizung und Belüftung möglich.

    Studierende der Bachelor- und Master-Studiengänge „Umweltsicherung“ und „Umweltwissenschaft und Naturschutz“, Wissenschaftler und Mitarbeiter aus dem Baudezernat der Universität haben seit Anfang 2011 gemeinsam mit den Firmen Ben Said Elektrotechnik und INGA Ingenieurgesellschaft für Gebäudeautomation die technologische Umrüstung entwickelt und im laufenden Betrieb eingerichtet.

    „Von der technischen Umrüstung zur Smart Library habe ich gar nichts mitbekommen, das lief leise ab und die Bib musste nicht geschlossen werden“, berichtet Lehramtsstudentin Lisa Weinhöfer, die sich regelmäßig in der Bibliothek auf Prüfungen vorbereitet. „Ich finde es wichtig, dass man nicht nur zu Hause ans Energiesparen denkt, wenn man selbst auch die Kosten bezahlen muss. In öffentlichen Gebäuden gibt es viel Energiesparpotenzial.“

    Die manuelle Nachsteuerung der Geräte ist auch künftig möglich. Die Universität Hildesheim appelliert weiter zu energiesparendem Nutzerverhalten – gerade in öffentlichen Gebäuden.

    Medienbericht:

    NDR online (Filmbeitrag von Eric Klitzke, 21.06.2012, 1 Min 30): „‚Smart Library‘ an der Uni Hildesheim. Die Hildesheimer Uni-Bibliothek ist die erste Smart Library in Deutschland. Durch neue Technologien soll jede Menge Energie gespart werden.“

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    Pressemeldungen Universitätsbibliothek Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik BSc UWS MSc Umwelt
    news-4604 Fri, 20 Apr 2012 08:15:00 +0200 Weltliga im Hörsaal: Spitzenkräfte von Bosch geben Einblicke in die Produktentwicklung https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/weltliga-im-hoersaal-spitzenkraefte-von-bosch-geben-einblicke-in-die-produktentwicklung/ Sie gehören zur Weltliga der Produktentwickler für vernetzte und weltweit einsetzbare Infotainment-Systeme - ab April kehren sie zurück in den Hörsaal: 15 Führungskräfte der Robert Bosch Car Multimedia GmbH geben Studierenden der Universität Hildesheim Einblicke in die Produktentwicklung, in Technologien für Navigationsgeräte und Fahrerassistenzsysteme. Das Pilotprojekt startet mit einer Vorlesungsreihe, universitäre Lehre wird kontinuierlich durch hochkarätige Praktiker ergänzt. Es dürfte bundesweit einmalig sein: 15 Spitzenkräfte des Unternehmens Bosch starten ein Pilotprojekt in Kooperation mit der Universität Hildesheim. „Wir gehen mit unseren Führungskräften in den Hörsaal, um junge Menschen für IT-Berufe zu begeistern. Studierende erhalten Einblicke in aktuelle Produktentwicklungsprozesse und erfahren unmittelbar mehr über die Anforderungen in der Industrie“, unterstreicht Dr. Uwe Thomas, Vorsitzender der Geschäftsführung der Robert Bosch Car Multimedia GmbH. „Dass ein Unternehmen eine komplette Vorlesungsreihe mit weltweit tätigen Führungskräften ehrenamtlich konzipiert und durchführt, ist einmalig. Die Mitarbeiter können unseren Studierenden frühzeitig im Studium wertvolle Berufserfahrungen weitergeben. Theorie und Praxis werden verzahnt, die universitäre Lehre durch Praktiker ergänzt“, erklärt Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich.

    Am Montag ist das Pilotprojekt gestartet: Die Studierenden der Universität Hildesheim lernen in der Vorlesungsreihe „Pr oduktentwicklung und Technologien für Navigationsgeräte und Fahrerassistenzsysteme“ Aufgaben und Herausforderungen einer Produktentwicklung anhand von realen Beispielen kennen. „Als Beispielprodukte für den Entwicklungsprozess dienen Navigations- und Fahrerassistenzsysteme. Neben der Behandlung von betriebswirtschaftlichen Aspekten wird in die Technologien von Bosch eingeführt. Wir möchten Interesse wecken“, so Dr. Thomas Kleine-Besten, der die Lehrveranstaltung mit seinen Kollegen konzipiert und mit Dr. Felix Hahne von der Universität abgestimmt hat. Das Interesse ist groß: Über 50 Studierende kamen zur ersten Vorlesung, einer Wahlveranstaltung.

    Nach Semesterende werden die Beteiligten – Studierende, Bosch, Universität – beraten, in welcher Form die Kooperation fortgeführt wird. Perspektivisch ist ein stärkerer Austausch auf internationaler Ebene möglich.

    „Nach über zehnjähriger Kooperation – über 100 IT-Studierende haben bereits Wirtschaftspraktika, Projekt- oder Abschlussarbeiten bei Bosch in Hildesheim absolviert – beginnt damit eine neue Zusammenarbeit in der Lehre. Die Vorlesungsreihe ist für unsere Studierenden einer hervorragende Bereicherung der Lehre und zeigt ihnen interessante Berufsperspektiven auf“, so Prof. Dr. Klaus Ambrosi, Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik.

    Die Lehrveranstaltungen richten sich an Studierende der Studiengänge Wirtschaftsinformatik, Informationsmanagement und Informationstechnologie, Internationales Informationsmanagement sowie Internationale Kommunikation und Übersetzen. An der Universität Hildesheim studieren derzeit rund 350 im IT-Bereich.

    Bosch in Hildesheim

    Die Bosch-Gruppe ist ein international führendes Technologie- und Dienstleistungs-unternehmen mit weltweit mehr als 300.000 Mitarbeitern in über 60 Ländern. Am Standort Hildesheim sind rund 3.400 Mitarbeiter beschäftigt. Neben dem Werk des Geschäftsbereichs Starter und Generatoren sind der Bosch-Geschäftsbereich Car Multimedia sowie verschiedene Zentral- und Forschungsabteilungen von Bosch im Hildesheimer Wald angesiedelt. Letztere arbeiten im Wesentlichen für die Vorausentwicklung von Multimedia-, Telematik- und das Fahrzeugumfeld erfassenden Systemen für die Kraftfahrzeug- und Sicherheitstechnik.

    Rund 1.250 von weltweit insgesamt 5.000 Mitarbeitern des Bosch-Geschäftsbereichs Car Multimedia entwickeln in Hildesheim entsprechende Funktionsbausteine und Geräte sowie integrierte Systemlösungen für automobilgerechte Anwendungen. Dazu gehören innovative und weltweit einsetzbare Infotainment-Systeme für die Automobilmärkte in Europa, Amerika und Asien.

    Hildesheim ist im internationalen Netzwerk des Bosch-Geschäftsbereichs Car Multimedia Vertriebs- und Verwaltungs-Headquarter sowie zentraler Technologiestandort und übernimmt koordinierende Aufgaben für die weltweiten Entwicklungs- und Fertigungskonzepte des Geschäftsbereichs an weiteren Bosch-Standorten in Deutschland, Portugal, Ungarn, Malaysia, Indien und China.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik BSc IMIT BSc WInfo MSc Winf MSc IMIT-M IT Studierende Veranstaltungen
    news-4130 Mon, 20 Feb 2012 18:13:00 +0100 Universität Hildesheim möchte Jugendliche für Naturwissenschaften & Informatik begeistern https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/universitaet-hildesheim-moechte-jugendliche-fuer-naturwissenschaften-informatik-begeistern/ Neugier ist der Anfang aller Wissenschaft: Die Regionalwettbewerbe „Schüler experimentieren“ und „Jugend forscht" in Hildesheim zeigen, dass Forscherdrang und Erfindergeist „in“ sind. Über 200 Jugendliche nahmen teil. Die Stiftung Universität Hildesheim verlieh die Sonderpreise Informatik und Biologie – und möchte mehr junge Menschen für ein MINT-Studium begeistern. Im Sommersemester bietet die Hochschule die Schüler-Uni an. „Die Wettbewerbe ‚Jugend forscht‘ und ‚Schüler experimentieren‘ zeigen, wie Jugendliche für naturwissenschaftliche und technische Themen begeistert und in ihrer beruflichen Orientierung unterstützt werden können“, sagte Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen anlässlich der Preisverleihung im Audimax der Stiftung Universität Hildesheim Mitte Februar. Oberbürgermeister Kurt Machens hob die enge Partnerschaft von Wirtschaft und Schulen in der Stadt und im Landkreis Hildesheim sowie die herausragende Medienbegleitung des Wettbewerbs durch die Hildesheimer Allgemeine Zeitung hervor. „Neugier ist der Anfang aller Wissenschaft. Die jungen Forscher lernen, Rückschläge einzustecken, neue Wege zu finden, kreativ und beharrlich zu bleiben“, so Machens.

    116 Projekte und 208 Teilnehmer: der Regionalwettbewerb in Hildesheim war damit 2012 erneut der teilnehmerstärkste in Niedersachsen. „Wie fördert man Erfindergeist? Mit ‚Jugend forscht‘ und ‚Schüler experimentieren‘ möchten wir eine Atmosphäre fördern, die in jungen Menschen Neugierde und Forscherdrang weckt. Viele ehemalige Hildesheimer Teilnehmer sind heute in Spitzenpositionen bundesweit tätig", erklärt Regionalwettbewerbsleiter Dieter Kubisch.

    „Wir möchten mehr junge Menschen für die MINT-Fächer, Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik, begeistern“, unterstrich Prof. Dr. Klaus Ambrosi, Direktor des Instituts für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik. Prof. Ambrosi wies auf den Fachkräftemangel hin und ermutigte die Schülerinnen und Schüler, ein Studium im MINT-Bereich aufzunehmen.

    Seit Jahren unterstützt die Stiftung Universität Hildesheim den Wettbewerb „Jugend forscht“ und „Schüler experimentieren“ mit Jurymitgliedern und stellt Räumlichkeiten zur Verfügung. Philipp Maricek, Emanuel Sizmann und Ludwig Färber erhalten 2012 den Sonderpreis „Informatik“ der Stiftung Universität Hildesheim für ihr Projekt „Autorino – Das AutoPilot Projekt für Modellboote“. Den Sonderpreis „Biologie“ erhalten Nils Wolter und Christopher Schreiber, die sich in ihrem Projekt mit der Frage auseinandersetzten, unter welchen Bedingungen verschiedene Nahrungsmittel „am besten“ schimmeln.

    Universität informiert über MINT-Studiengänge

    Die Universität Hildesheim möchte mehr junge Menschen für ein Studium in den MINT-Fächern begeistern: Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik. Die Universität veranstaltet im Sommersemester 2012 donnerstags die Schüler-Uni. Die Jahrgänge 9 bis 12 erhalten Einblicke in die Vielfalt des MINT-Bereichs.

    Für Studieninteressierte bietet die Universität am 6. März einen Info-Nachmittag zum Thema „Karriere im IT-Bereich“.

    Vom 14. bis 16. Mai informieren Studierende und Fachvertreter über das Studienangebot der Universität Hildesheim im Rahmen der Infowoche „Abi! Und dann…?“.

    Weitere Informationen: Zentrale Studienberatung (ZSB, Infoline: 05121.883-385, E-Mail: studieninfo[at]uni-hildesheim.de)

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik Veranstaltungen ZSB
    news-3334 Mon, 29 Aug 2011 07:59:00 +0200 Hildesheimer Ideen https://www.uni-hildesheim.de/fb4/institute/bwl/informationssysteme-und-unternehmensmodellierung/aktuelles/einzelnachricht/artikel/hildesheimer-ideen/ Bundespräsident Christian Wulff eröffnete die dritte IdeenExpo in Hannover. Die Stiftungsuniversität präsentierte sich mit sechs Projekten und Workshops und zeigte, dass Technik und Naturwissenschaften keineswegs langweilig sind. Bundespräsident Christian Wulff eröffnete am Samstag, 27. August, die dritte IdeenExpo in Hannover: „Ideen sind wirkungsmächtige Kräfte, die wir Menschen in die Welt bringen können und – wenn wir die großen Herausforderungen sehen – bringen müssen.“

    „Es ist unglaublich spannend einem Siebenjährigen zu erklären, warum und wie wir einen Prototypen entwickelt haben, um aus Meerwasser Trinkwasser zu erzeugen“, sagt Andreas Reschka, der am Institut für Technik der Stiftung Universität Hildesheim promoviert. Die Hochschule möchte für Naturwissenschaften und Technik begeistern und dem Mangel an qualifiziertem Fachpersonal in naturwissenschaftlich-technischen Berufen entgegenwirken. Der Fachbereich IV Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und Informatik ist mit sechs Projekten und Workshops vertreten.

    „Die Schüler stellen kluge, vielfältige Vermutungen auf, verlangen aber auch verständliche Antworten und wollen experimentieren“, fasst Reschka den ersten Tag auf der IdeenExpo zusammen. Die Universität präsentiert zum Beispiel eine kleine, solar betriebene Destillationsanlage, die sauberes Wasser – vor allem aus Meerwasser – erzeugen kann. „Sie ist sehr preiswert herzustellen, robust und liefert etwa 25 Liter Trinkwasser pro Tag. Die nötige Energie bezieht sie allein aus Sonnenschein. Sie ist zur dezentralen Wasserversorgung gedacht, für kleine, abgelegene Dörfer“, erläutert Prof. Dr. Helmut Lessing die Vorteile der Destillationsanlage zur Trinkwassererzeugung. Lessing lehrt am Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik und hat dieses Projekt initiiert und in Kooperation mit dem Institut für Technik durchgeführt.

    „Auf der IdeenExpo können junge Menschen von jungen Menschen lernen“, betont Nils Habich, Doktorand an der Hildesheimer Uni – und wendet sich einer Schülergruppe zu, die mehr über die Funktionsweise eines Wetterballons mit Kamera erfahren möchte. Auf der IdeenExpo überträgt der aufsteigende Ballon Live-Bilder des Messegeländes zum Boden.

    Die Forscher der Abteilung „Diskrete Mathematik, Stochastik und Neuromathematik“ des Instituts für Mathematik und Angewandte Informatik haben sich mit der Funktionsweise des menschlichen Gehirns aus mathematischer Sicht beschäftigt. Besucher können an Rechnern experimentieren, wie ein Roboter auf Störungen von außen reagiert.

    „Was kann man hier machen?“, fragen Schüler am Stand der HAWK. Jan-Hinnerk Henze, der Präzisionsmaschinenbau studiert, antwortet prombt: „Ich kann dir zeigen, wie die Plasma-Technologie funktioniert und wie man diese Technik, zum Beispiel in der Holzveredelung oder Medizin, verwendet.“ Henze erklärt den Schülern in einfachen Worten an einem Holzstück die Technik, ein schrilles Geräusch ertönt, ein Lichtbogen entsteht. „Jetzt kannst du den Wasser-Test machen.“

    Am Freitag, 2. September, ist auf der IdeenExpo Studententag. Neben Bewerbungs- und Softskill-Trainings können Interessierte direkt Kontakt zu Personalverantwortlichen aus internationalen und mittelständischen Unternehmen aufnehmen. Die Zentrale Studienberatung informiert am Stand der Landeshochschulkonferenz über die Hildesheimer Studiengänge.

    Am Familientag am Sonntag, 4. September, bietet die IdeenExpo besondere Führungen für Kinder unter zehn Jahren. Willi Weitzel („Willi wills wissen“, ARD) ist zu Gast.

    Bis zum 4. September können junge Leute in die Welt der Natur- und Ingenieurwissenschaften eintauchen. 500 Mitmach-Exponate, 600 Workshops, Experimentalshows und Vorträge werden angeboten. Bereits jetzt liegen über 70.000 Schulanmeldungen aus 13 Bundesländern vor. Zu sehen bekommen die Besucher unter anderem das neue Ein-Liter-Auto von Volkswagen. Zudem gibt es Konzerte von Culcha Candela, Juli und Jan Delay. Die täglichen Wissenshows und Live-Experimente moderiert u.a. Ranga Yogeshwar.

    Wann? Der Pavillon der Ideen ist täglich bis zum 4. September 2011 von 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Es treten Live-Acts auf, darunter Juli, Bourani und Jan Delay.

    Wo? Pavillon der Ideen (Halle 9), Expo-Plaza Hannover, Anreiseinformationen: http://www.ideenexpo.de/anreise.php 

    Der Eintritt zur IdeenExpo inklusive aller Aktivitäten und Events ist kostenlos.

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    Pressemeldungen Fachbereich 4 Betriebswirtschaft & Wirtschaftsinformatik ZSB Technik Mathematik & Angewandte Informatik