Übersicht

Auf dieser Seite finden Sie aktuelle Informationen zu laufenden, vergangenen und von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Abteilung ISUM in ihrer Vergangenheit beigewohnten Forschungsprojekten. Weitere Informationen zu den entsprechenden Projekten finden Sie auf den verlinkten Unterseiten der Projekte.

Abgeschlossen

Verbundprojekt: Vernetzung und Zukunftsorientierung in der Erforschung des betrieblichen Kompetenzmanagements im demografischen Wandel (InDeKo.Navi)

Mit dem demographischen Wandel kommen nicht nur allgemeine Veränderungen auf Wirtschaft und Gesellschaft zu, sondern vor allem weitreichende spezifische Herausforderungen für Unternehmen und Beschäftigte. Unternehmensführungen sind entlang von älter werdenden und zunehmend heterogenen Belegschaften mit der Entwicklung einer demografiesensiblen Arbeitsgestaltung konfrontiert, um weiterhin innovativ und wettbewerbsfähig agieren zu können. Wissensgenerierung und -erhalt aller Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer unterschiedlicher Altersklassen und der damit einhergehende nachhaltige Nutzen von Potentialen stehen immer mehr im Mittelpunkt unternehmerischen Handelns. Ein vielversprechender und bisher nicht ausreichend genutzter Lösungsansatz wird in der kompetenzorientierten Anpassung der Arbeitsorganisation in Unternehmen, in lern- und gesundheits-förderlichen Arbeitsplätzen sowie in innovationsförderlichen Unternehmenskulturen gesehen. Das BMBF-geförderte Verbundprojekt InDeKo.Navi nimmt diese verschiedenen Perspektiven auf ein demografiesensibles Kompetenzmanagement in Form eines InDeKo-Modells integrativ in den Blick. Als wissenschaftliches Meta-Projekt verbindet es erstmalig bewährte Konzepte dienstleistungsorientierter Vernetzungsaktivitäten mit einem eigenen, zukunftsorientierten wissenschaftlichen Beitrag der Begleitforschung.

Projektzeitraum01.10.2014- 31.07.2018
Webseite www.indeko-navi.de
Förderungsempfänger Abteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung (Stiftung Universität Hildesheim
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer 01FK1400
AnsprechpartnerInnen Julien Hofer, Prof. Dr. Ralf Knackstedt
SchlüsselwörterKompetenzmanagement; Portaltechnologie; Wissenskarten; x.Navi; Forschungslandkarten

Wissenschaftliches Netzwerk: FOKUS:SE - Das Forschernetzwerk Service Engineering

Dienstleistungen, sog. Services sind für Wirtschaft und Gesellschaft von hoher Relevanz. Der Erfolg und die Qualität einer Dienstleistung hängen dabei in besonderem Maße von deren Konzeption und Gestaltung ab. Die systematische Entwicklung von Services durch strukturierte und standardisierte Prozesse ist Grundlage des Service Engineerings. Langfristig wird hier die Nachfragenicht allein nach einzelnen, isolierten Dienstleistungen bestehen, sondern zunehmend auf komplexe Problemlösungen ausgerichtet sein. Aus diesem Grund kommt der systematischen und strukturierten Entwicklung, Planung und Konzeption von Services eine steigende Bedeutung zu. In Deutschland existieren für das Service Engineering renommierte Forschungseinrichtungen, welchesich aktuell und zukünftig mit den konzeptuellen Grundlagen systematischer Dienstleistungsentwicklung beschäftigen. Dies führt bisher dazu, dass es hinsichtlich Vorgehensweisen, Ausführung und Ergebnissen zu Parallelentwicklungen kommt. Deshalb besteht der Bedarf nach Synchronisation und Bündelung von Aktivitäten sowie einem Austausch über Vorgehensweisen und Resultate.Durch die gemeinsame Identifikation eingesetzter Methoden und Werkzeuge soll der Erkenntnisgewinn auf wissenschaftlicher Seite stärker vernetzt und in der Anwendung der Erfolg der konzipierten Services am Markt gesteigert werden. Das Vorhaben fokussiert eine Kooperation relevanter Akteure in einem Wissensnetzwerk Service Engineering mit dem Ziel der Förderung überregionalerwissenschaftlicher Zusammenarbeit. Zwischen den Beteiligten sollen vorhandene Synergieeffekte optimal genutzt, gemeinsame Standards implementiert und bestehende Aktivitäten verknüpft, entwickelt, weiterentwickelt sowie transferiert werden.

Projektzeitraum01.01.2015 - 31.12.2017
Webseitehttps://fokusse.ifdt.org/
Förderungsempfänger Institut für Digitale Technologien (IfDT) gGmbH
FördererDeutsche Forschungsgemeinschaft
Projektnummer 268520010
AnsprechpartnerInnen Dr. Sebastian Bräuer, Thorsten Schoormann, Prof. Dr. Ralf Knackstedt
SchlüsselwörterService Engineering; Forschwernetzwerk; DFG; Deutsche Forschungsgemeinschaft; FOKUS:SE

Forschungsprojekt: SchülerUni – Nachhaltige Geschäftsprozesse gestalten (Denkwerk)

Wie kann man Schulen, Universitäten und Unternehmen sozialer, umweltfreundlicher und gleichzeitig auch wirtschaftlicher gestalten? Diese Frage stellen sich Schüler_innen, Lehrkräfte und Wissenschaftler_innen im Rahmen der Lehrkooperation „Denkwerk: Schüler, Lehrer und Geisteswissenschaftler vernetzen sich“, die ab September 2014 für drei Jahre (Laufzeit 2014-2017) von der Robert Bosch Stiftung gefördert wird. In schulübergreifenden Gruppen befassen sich die Jugendlichen verschiedener Hildesheimer Schulen mit Geschäftsprozessen und entwickeln gemeinsam mit den Wissenschaftler_innen der Universität Hildesheim anschauliche Modelle für zukunftsorientierte, nachhaltige Geschäftsprozesse. Die Schüler_innen befassen sich unter anderem mit der Frage, wie die Essenszubereitung in Kantinen oder Großküchen nachhaltiger gestaltet werden kann, etwa indem mehr regionale Produkte verwendet werden. Zudem werden Verwaltungsprozesse in der Universität und in den Schulen, verschiedene Produktionsprozesse in der Industrie und in Behinderten-werkstätten sowie besondere Entwicklungs- und Vertriebsprozess bei großen, national und unternational agierenden Unternehmen in den Mittelpunkt der Forschung gerückt. Die Projektpartner wollen gemeinsam neue Ideen und Konzepte erarbeiten, um den weit-reichenden Themenkomplex der Nachhaltigkeit sowohl in den Wirtschaftsunterricht der Schulen als auch in die moderne und zukunftsorientierte Geschäftswelt von Unternehmen zu integrieren.

Projektzeitraum01.08.2014 - 31.07.2017
Webseitehttps://www.uni-hildesheim.de/index.php?id=12794
FörderungsempfängerAbteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung (Stiftung Universität Hildesheim)
FördererRobert Bosch Stiftung
Projektnummer 32.5.6021.0079.0
AnsprechpartnerInnen Kristin Kutzner, Thorsten Schoormann, Prof. Dr. Ralf Knackstedt
SchlüsselwörterSchülerUni; Nachhaltigkeit; Verwaltungsprozesse; Produktionsprozesse; Geschäftsprozessmanagement; Umweltschutz

Verbundprojekt: Erfahrbare Integration von Sach- und Dienstleistung für bedarfsgerecht koordinierte hybride Wertschöpfungspartnerschaften (Cooperation Experience) - Teilvorhaben: Methodische Ansätze für die erfahrbare Integration

In hybriden Wertschöpfungsnetzwerken arbeiten Sach- und Dienstleister zusammen, um gemeinsam kundenindividuelle Lösungen anzubieten. Cooperation Experience entwickelt eine Methode zur Konzeption solcher Wertschöpfungsnetzwerke, die insbesondere die Koordination zwischen den Teilaufgaben der Partner fokussiert. Die Zusammenarbeit soll visualisiert geplant werden können (zum Beispiel im Rahmen von Workshops). Die Auswirkungen auf Informationsflüsse und Dokumentenaustausch werden im Rahmen einer softwaregestützten Testumgebung verdeutlicht. Die effektive Anwendbarkeit der Methode wird durch die Entwicklung und Bereitstellung von Referenzinhalten unterstützt.

Projektzeitraum01.12.2013 - 30.11.2015
Webseitewww.cooperation-experience.de
FörderungsempfängerAbteilung für Informationssysteme und Unternehmensmodellierung (Stiftung Universität Hildesheim)
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer01XZ13012
AnsprechpartnerInnen Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Dr. Sebastian Bräuer
SchlüsselwörterCooperation Experience; Sachleistungen; Dienstleistungen; hybride Wertschöpfung; Wertschöpfungspartnerschaften; Wertschöpfungsnetzwerke; Dienstleistungsforschung; Bau und Betrieb von Gebäuden; Facility Management
Extern

Verbundprojekt: End-Of-Life Solutions für eCar-Batterien: Entwicklung hybrider Leistungsbündel und Informationssysteme zur Entscheidungsunterstützung (EOL-IS) - Teilvorhaben: Spezifikation und Konfiguration der Leistungsbündel zur Nachnutzung und Recycling

Eine unausgereifte Batterietechnologie wird weithin als kritisches Hindernis für eine breite Diffusion der Elektromobilität in Deutschland betrachtet. Ein Kernargument hierfür sind die hohen Kosten der eCar-Batterien. Umgekehrt führen die noch niedrigen Stückzahlen von Elektrofahrzeugen dazu, dass Skaleneffekte bislang nur unzureichend realisiert werden können. Diese Systemblockade erschwert eine umfassende Diffusion der Elektromobilität. Um die Gesamtkosten für Elektrofahrzeuge zu senken, können die für die automobile Erstanwendung erschöpften Batterien in anderen Anwendungen (z. B. als Pufferspeicher in Windkraftparks oder in Gabelstaplern) wiederverwendet werden. Ziel des Projektes EOL-IS ist es Dienstleistungsinnovationen für die Phase nach dem EOL von eCar-Batterien zu entwickeln, das beste Second-Life-Konzept für jede einzelne Batterie zu finden und dieses mithilfe passgenauer hybrider Leistungsbündel umzusetzen.

Projektzeitraum01.06.2015 - 31.01.2017
Webseitewww.eol-is.de
FörderungsempfängerLehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement (WWU Münster)
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer01FE13023E
AnsprechpartnerInnen Dr. Sebastian Bräuer
SchlüsselwörterDecision Support System; Entscheidungsunterstützungssystem; Lemon Market; Batterieforschung; Dienstleistungsforschung; Dienstleistungsinnovation; Elektromobilität; eCar; Traktionsbatterie; Nachnutzung; Hybride Leistungsbündel

Verbundprojekt: Erfahrbare Integration von Sach- und Dienstleistung für bedarfsgerecht koordinierte hybride Wertschöpfungspartnerschaften (Cooperation Experience) - Teilvorhaben: Software-Prototypen für die erfahrbare Integration

In hybriden Wertschöpfungsnetzwerken arbeiten Sach- und Dienstleister zusammen, um gemeinsam kundenindividuelle Lösungen anzubieten. Cooperation Experience entwickelt eine Methode zur Konzeption solcher Wertschöpfungsnetzwerke, die insbesondere die Koordination zwischen den Teilaufgaben der Partner fokussiert. Die Zusammenarbeit soll visualisiert geplant werden können (zum Beispiel im Rahmen von Workshops). Die Auswirkungen auf Informationsflüsse und Dokumentenaustausch werden im Rahmen einer softwaregestützten Testumgebung verdeutlicht. Die effektive Anwendbarkeit der Methode wird durch die Entwicklung und Bereitstellung von Referenzinhalten unterstützt.

Projektzeitraum01.12.2013 - 30.11.2015
Webseitewww.cooperation-experience.de
FörderungsempfängerLehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement (WWU Münster)
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer01XZ13013
AnsprechpartnerInnen Dr. Sebastian Bräuer
SchlüsselwörterCooperation Experience; Sachleistungen; Dienstleistungen; hybride Wertschöpfung; Wertschöpfungspartnerschaften; Wertschöpfungsnetzwerke; Dienstleistungsforschung; Bau und Betrieb von Gebäuden; Facility Management

Verbundprojekt: End-Of-Life Solutions für eCar-Batterien: Entwicklung hybrider Leistungsbündel und Informationssysteme zur Entscheidungsunterstützung (EOL-IS) - Teilvorhaben: Spezifikation und Konfiguration der Leistungsbündel zur Nachnutzung und Recycling

Eine unausgereifte Batterietechnologie wird weithin als kritisches Hindernis für eine breite Diffusion der Elektromobilität in Deutschland betrachtet. Ein Kernargument hierfür sind die hohen Kosten der eCar-Batterien. Umgekehrt führen die noch niedrigen Stückzahlen von Elektrofahrzeugen dazu, dass Skaleneffekte bislang nur unzureichend realisiert werden können. Diese Systemblockade erschwert eine umfassende Diffusion der Elektromobilität. Um die Gesamtkosten für Elektrofahrzeuge zu senken, können die für die automobile Erstanwendung erschöpften Batterien in anderen Anwendungen (z. B. als Pufferspeicher in Windkraftparks oder in Gabelstaplern) wiederverwendet werden. Ziel des Projektes EOL-IS ist es Dienstleistungsinnovationen für die Phase nach dem EOL von eCar-Batterien zu entwickeln, das beste Second-Life-Konzept für jede einzelne Batterie zu finden und dieses mithilfe passgenauer hybrider Leistungsbündel umzusetzen.

Projektzeitraum01.12.2013 - 31.03.2015
Webseitewww.eol-is.de
FörderungsempfängerLehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement (WWU Münster)
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer01FE13023
AnsprechpartnerInnen Dr. Sebastian Bräuer
SchlüsselwörterDecision Support System; Entscheidungsunterstützungssystem; Lemon Market; Batterieforschung; Dienstleistungsforschung; Dienstleistungsinnovation; Elektromobilität; eCar; Traktionsbatterie; Nachnutzung; Hybride Leistungsbündel

Verbundprojekt: Flexible Informationssystem-Architekturen für hybride Wertschöpfungsnetzwerke (FlexNet)

Die Anpassung hybrider Wertschöpfungsnetze an dynamische Marktbedingungen erfordert sowohl die organisatorische Abstimmung der Geschäftsprozesse als auch die informationstechnische Integration der betriebswirtschaftlichen Softwaresysteme der beteiligten Produzenten und Dienstleister. Ziel des Projektes „FlexNet“ war es, den Aufwand zur dynamischen Reorganisation hybrider Wertschöpfungsnetze durch die Bereitstellung einer flexibel anpassbaren Informationssystemarchitektur zu reduzieren. Aus organisatorischer Sicht stellt die Informationssystemarchitektur innerhalb eines Referenzmodells Prozessbausteine bereit, die sich flexibel zu situationsspezifischen Wertschöpfungsnetzen verbinden lassen. Aus softwaretechnischer Sicht liefert die Informationssystemarchitektur Spezifikationen für Softwarekomponenten, welche die zuvor entworfen hybriden Geschäftsprozesse informationstechnisch umsetzen und sich dabei jeweils flexibel zu neuen hybriden Wertschöpfungsnetzen integrieren lassen. Entsprechende Softwarekomponenten ermöglichen es Produzenten und Dienstleistern, ihre Informationssysteme leichter und besser in Kooperationen aufeinander abzustimmen. Ausgewählte Softwarekomponenten und Services wurden im Rahmen des Projektes prototypisch implementiert und bei den Anwendungspartnern eingesetzt. Die Realisierungen leisten einerseits einen Beitrag zur Evaluation der konzeptionellen Ergebnisse und unterstützen andererseits die Verbreitung der Ergebnisse, indem in der Praxis angewendete Realisierungen präsentiert werden können.

Projektzeitraum01.10.2006 - 31.03.2010
Webseitehttps://www.ercis.org/node/127
FörderungsempfängerLehrstuhl für Wirtschaftsinformatik und Informationsmanagement (WWU Münster)
FördererBundesministerium für Bildung und Forschung
Projektnummer 01FD0629
AnsprechpartnerInnen Prof. Dr. Ralf Knackstedt, Dr. Sebastian Bräuer
SchlüsselwörterHybride Wertschöpfung; Wertschöpfungsnetzwerke; Netzwerk; Geschäftsprozess; Informationssysteme; Integration; Dienstleistungsmanagement