COMTESS

COMTESS - Nachhaltiges Küstenzonenmanagement

Die Küstenregionen der Nord- und Ostsee sind durch den Klimawandel stark gefährdet. Insbesondere der beschleunigte Meeresspiegelanstieg, zunehmende Häufigkeiten von Sturmfluten und größere winterliche Regenmengen stellen eine Gefahr für die bestehenden Küstenschutzmaßnahmen dar. Das vom BMBF geförderte Verbundforschungsvorhaben COMTESS wird anhand von Szenarien die Auswirkungen bewährter und innovativer Maßnahmen zum Küstenschutz auf Ökosystemdienstleistungen und Ökosystemfunktionen unter dem Einfluss des Klimawandels untersuchen. Dazu werden ökologische, ökonomische und sozialwissenschaftliche Analysen in Küstenräumen Nordwest-Europas durchgeführt und die Szenarien soziologisch und ökonomisch bewertet.

Innerhalb des Teilprojektes WP 3 (Universität Oldenburg, Universität Hildesheim, Universität Greifswald, Universität Bozen) werden abiotische Bedingungen wie Wasser- und Nährstoffversorgung sowie Landnutzung mit Veränderungen von Ökosystemfunktionen und Ökosystemdienstleistungen der Vegetation miteinander verknüpfet. Das Konzept von WP 3 basiert auf der Annahme, dass Reaktionen von Pflanzen auf Veränderungen des Klimas und der Landnutzung von ihren funktionellen Eigenschaften abhängen und weniger durch ihre taxonomische Zugehörigkeit bestimmt werden. Die durch Veränderungen in der Ausprägung funktioneller Merkmale bedingten Verschiebungen in der Artenzusammensetzung führen wiederum zu veränderten Ökosystemfunktionen und Ökosystemdienstleistungen. 

http://www.comtess.uni-oldenburg.de/