Internationale Tagungen

Vergangene Veranstaltungen

Coastal Ecology Workshop 2016

 

In diesem Jahr organisierte die Arbeitsgruppe den 24. Coastal Ecology Workshop in Fuhlendorf an der Ostsee. Zu dem internationalen Workshop kamen Forscher aus Mittel- und Nordeuropa um aktuelle Themen im Bereich der Küstenforschung zu diskutieren.

(Fotos: Alma de Groot, Stefanie Nolte)

44. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie in Hildesheim

Die 44. Jahrestagung der Gesellschaft für Ökologie fand in diesem Jahr in Hildesheim statt und wurde durch die AG Ökologie und Umweltbildung organisiert. Unter dem Motto „Integrating ecological knowledge into nature conservation“ kamen rund 470 Teilnehmer aus 32 Ländern an die Universität Hildesheim. Sieben geladene Keynote Speaker rundeten das Programm mit rund 400 Beiträgen in über 30 Sessions ab. Robert Beschta (Oregon State University, USA) erläuterte wie sich die Dynamik eines Ökosystems verändert, wenn seine Top-Prädatoren fehlen und zeigte Beispiele der erfolgreichen Wideransiedlung von Wölfen im Yellow-Stone Nationalpark. Frans Vera (Foundation Natural Processes, Niederlande) zeigte welchen Einfluss große Weidetiere auf die Waldentwicklung und Schaffung von Offenland haben und wie Mega-Herbivoren die Landschaft in Mitteleuropa geformt haben könnten. Jonah Ratsimbazafy (GERP, Madagaskar) berichtete über die Probleme und Biodiversitätsverluste auf Madagaskar, zeigte jedoch auch Lösungsansätze auf. Ken Norris (Zoological Society of London, U.K.) führte uns nach Mauritius und erläuterte wie Umweltveränderungen und der Einfluss des Menschen viele dort vorkommenden Vogelarten an den Rand ihrer Existenz gebracht haben. Roland Scholz (ETH Zürich, Schweiz) erläuterte wie sich der Umweltbegriff in der Ökologie entwickelt hat und warum die Ökologie den Menschen einbeziehen muss. Des Weiteren stellte er dar wie sich die komplexen Mensch-Umwelt-Beziehungen wissenschaftlich erforschen lassen. Jens-Christian Svenning (Aarhus University, Dänemark) ging in seinem Vortrag darauf ein wie der Klimawandel die Vegetation verschiedener Ökosysteme beeinflussen wird. Anne-Helene Prieur-Richard schloss die Tagung mit einem Vortrag über die derzeit größten Bedrohungen der Biodiversität. Sie zeigte auf, dass insbesondere Landnutzung die Biodiversität weltweit weiterhin verringert, dass es jedoch auch positive Beispiele und Hoffnung gibt. Mit diesen Themen und den vielfältigen Beiträgen der Teilnehmer kam das Tagungsmotto nicht zu kurz. Ein schönes Ergebnis der Tagung war die Tatsache, dass an vielen Stellen immer wieder aufgezeigt wurde, dass wir als Wissenschaftler einen direkten Einfluss auf den Erhalt von Ökosystemen haben, indem wir beispielsweise Präsenz in gefährdeten Nationalparken in Entwicklungsländern zeigen. Hierbei wird bereits, teils ohne direktes Bewusstsein, eine Verknüpfung von ökologischer Forschung und Naturschutz erreicht. 

Open Landscapes 2013 Tagung in Hildesheim

Vom 29. September bis 03. Oktober 2013 fand an der Universität Hildesheim zum ersten Mal die internationale Tagung „Open Landscapes 2013 – Ecology, Management and Nature Conservation“ statt. Im Mittelpunkt der Tagung standen alle offenen Landschaftstypen wie etwa Küstenökosysteme, Heidegebiete oder Trockenrasen. Die wissenschaftliche Tagung beschäftigte sich mit Fragestellungen aus den Bereichen der Ökologie sowie des angewandten Naturschutzes. Insgesamt nahmen rund 240 Teilnehmer aus über 26 Ländern an der Tagung teil. Sechs namenhafte Keynote Speaker runden das Programm ab, darunter Paul A. Keddy (Ontario, Canada), Osvaldo Sala (Arizona State University, USA), Iris Möller (University of Cambridge, U.K.), Roland Bobbink (Radboud University, Niederlande), Keith Edwards (University of South Bohemia, Tschechien) und Michael Kleyer (Universität Oldenburg, Deutschland). Die Tagung wurde in Zusammenarbeit mit der Gesellschaft für Ökologie (GfÖ), dem Naturschutzbund (NABU) Niedersachsen, der European Dry Grassland Group (EDGG) und der Society for Ecological Restoration (SER)- European Chapter organisiert.