Universität Hildesheim begrüßt ihre internationalen Studierenden

Montag, 12. Oktober 2020 um 14:39 Uhr

Sie kommen aus Vietnam und Syrien, aus Ungarn, Ägypten, dem Sudan und China – und dass sie in Deutschland sind, hat in Zeiten der Corona-Pandemie etwas ganz Besonderes: Am Montag, 12. Oktober, begrüßte die Universität Hildesheim ihre internationalen Studierenden, die in diesem Wintersemester hier ihr Studium aufnehmen.

175 junge Menschen aus dem Ausland kommen in diesem Jahr neu an die Universität Hildesheim. Darunter gibt es solche, die hier für längere Zeit studieren, aber auch jene, die durch ein Gast- oder Austauschprogramm (DAAD oder Erasmus) nur einen Teil ihres Studiums hier absolvieren. Für die Studierenden, die sich derzeit nach der Ankunft aus ihrem Heimatland noch in Quarantäne befinden, wurde die Begrüßungsveranstaltung im Audimax aufgezeichnet.

„Wenn Ihnen Hildesheim nicht hip genug ist, dann machen Sie es hip!“

Professor Dr. Bettina Kluge, die Vizepräsidentin für Internationales, sowie die Mitarbeiterinnen des International Office hießen die Studierenden in mehreren Gruppen herzlich willkommen und stellten in einer Power-Point-Präsentation die Stadt Hildesheim sowie einige der Institutionen, Initiativen und Service-Einrichtungen der Universität vor. Sie betonten die Vorzüge der „überschaubaren“ Stadt Hildesheim mit einer humorvollen Präsentation und forderten die Studierenden auf: „Wenn Ihnen Hildesheim nicht hip genug ist, dann machen Sie es hip!“

„Ich hoffe, Hildesheim wird für Sie zur Heimat“

Darüber hinaus ermunterten die Studierenden, die Angebote des International Office, des ESN, des AStA, des Green Office, der Fachschaften, des Buddy Programms sowie der studentischen Hochschulgemeinden und vielem mehr zu nutzen und boten an: „Wenden Sie sich bei Sorgen und Nöten an uns.“ Anna Pulm von International Office wünschte den Neuankömmlingen: „Ich hoffe, Hildesheim wird für Sie zur Heimat.“

Vizepräsidentin Professor Kluge zeichnete die aus Moldawien stammende Data-Analytics-Studentin Diana Artiom mit dem diesjährigen DAAD-Preis aus und überreichte zwei Stipendien des Rotary Club Hildesheim an Omar Alrefaai und Ghaylan Aldreiss. Per Videobotschaft übermittelte Jens Koch vom Rotary Club Hildesheim seine Glückwünsche an die Preisträger und lud sie zum persönlichen Kennenlernen ein. Alle drei Preisträger*innen heben sich durch exzellente Studienleistungen und hohes gesellschaftliches Engagement hervor.

„Viele Einrichtungen sind derzeit leider geschlossen“

Nach der offiziellen Begrüßung veranstalteten Win-Tutor*innen mit kleinen Gruppen von Neuankömmlingen Campus-Rundgänge auf dem Hauptcampus – manche Führungen waren auf Deutsch, manche auf Englisch. Win-Tutor Mohannad Ebraheem, Student der Wirtschafts-Informatik, steuerte mit seiner Gruppe unter anderem die Bibliothek, die Mensa, das International Office und die Sportplätze an. An vielen Stellen stellte er bedauernd fest: „Es ist derzeit geschlossen oder man benötigt einen Termin, um dort jemanden zu treffen.“

Doch dies tat der guten Stimmung unter den Studierenden keinen Abbruch. „In welchem Wohnheim wohnst Du?“, „Hast Du schon einen Stundenplan erstellt?“, „Weißt Du, wie das hier mit dem Busfahren funktioniert?“ – Fragen wie diese gehören auch unter Corona-Bedingungen zum Studienanfang und brachten die Neuankömmlinge untereinander in Kontakt – trotz Maske und Sicherheitsabstand.

Text und Fotos: Gabriele Gerner


Win-Tutor Mohannad Ebrahim zeigt den Neuankömmlingen den Campus, die Pinnwände und das Café-Restaurant "Am Campus". Fotos: Gerner