Forschung

 

Der integrative Ansatz des Master-Studiengangs spiegelt sich auch in der Forschungsarbeit der beteiligten Institute wider: Neben der schon traditionellen Zusammenarbeit zwischen dem Institut für Übersetzungswissenschaft und Fach­kommunikation und dem Institut für Technik im Bereich der Fachsprachen- und Terminologie­forschung sowie der Fachsprachendidaktik ist besonders ein noch recht junger und innovativer Forschungszweig hervorzuheben: die Kommu­ni­kations­optimierung innerhalb der Fachkommunikation. Darunter wird hier bewusstes Eingreifen in das kommunikative Handeln verstanden. Ziel ist es, durch Einwirken auf das kommunikative Handeln oder die Kommunikationsmittel die Verständigung im Hinblick auf bestimmte Merkmale zu verbessern.

Eine große Rolle spielt zudem das Zusammenwirken von Übersetzungs- und Informationswissenschaft. Diese ergänzen sich insbesondere im Bereich der maschinellen Sprachverarbeitung, speziell der computergestützten Übersetzung, sowie der Kommunikation mittels moderner Informationstechnologie. Die Erarbeitung eines netzbasierten Weiterbildungsangebots für Fachübersetzen, technische Dokumentation und Lokalisierung steht beispielhaft für diese Kooperation.

Nach dem Abschluss ergeben sich für Absolventinnen und Absolventen vielfältige Möglichkeiten, sich in unterschiedlichsten Bereichen weitergehend wissen­schaftlich zu qualifizieren und sich an Forschungsprojekten zu beteiligen. Ein Master-Abschluss eröffnet auch den Weg zur Promotion. An der Universität Hildesheim arbeiten zahlreiche Doktoranden an Themen aus den Bereichen Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation. Aktuelle Forschungsthemen sind Informationsstrukturierung, Kommunikationsoptimierung, Fachsprache und medienvermittelte fachliche Kommunikation.