Struktur

Studiendauer und -gliederung

Allgemeine Angaben

Das Studium nach der Prüfungsordnung, die zum Beginn des Wintersemesters 2014/15 vorgesehen ist, umfasst

Leistungspunkte

Für einen erfolgreichen Abschluss des Studiums ist der Nachweis von 180 Leistungspunkten erforderlich. Davon entfallen

  • 165 Leistungspunkte auf Lehrveranstaltungen (einschl. des Auslandsaufenthalts),
  • 3 Leistungspunkt auf das B.A.-Kolloquium,
  • 12 Leistungspunkte auf die Abschlussarbeit.

Pro Semester sind im Durchschnitt 30 Leistungspunkte zu erbringen; das entspricht einer angenommenen wöchentlichen Arbeitsbelastung von 40 Stunden, einschließlich der vorlesungsfreien Zeit. Die Leistungspunkte werden aufgrund von nachprüfbaren Leistungen vergeben, die je nach Lehrveranstaltung unterschiedlich sind (z. B. Klausur, Referat mit Ausarbeitung, Hausarbeit).

Module

Die Module sind nach übergeordneten inhaltlichen Gesichtspunkten zu Studieneinheiten zusammengefasst. Da in den Modulen mehr Leistungspunkte angeboten werden als nachzuweisen sind, kann eine Auswahl aus den Lehrveranstaltungen getroffen werden. Die Zahl der nachzuweisenden Leistungspunkte ist jedoch so gewählt, dass die Auseinandersetzung mit den zentralen Inhalten des Studiums in jedem Fall gewährleistet ist.

Sprachen

Grundsprache im Studiengang »Internationale Kommunikation und Übersetzen« ist Deutsch – mutter­sprachliche Kompetenz wird vorausgesetzt; Studiensprachen sind darüber hinaus eine oder zwei wählbare Sprachen Englisch, Französisch und Spanisch, wobei das Niveau  B2 (Gemeinsamer Europäischer Referenzrahmen) vorausgesetzt wird bzw. nach einem Semester erreicht werden muss.

Für die sprachbezogenen Lehrveranstaltungen im ersten Jahr (Sprachkompetenz) wird das Niveau B1 nach dem Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmen vorausgesetzt. Sie können fehlende Kenntnisse entweder semesterbegleitend über die von uns angebotenen Brückenkurse (werden nicht in jedem Semester angeboten) oder vor Beginn des Studiums in einem der Intensivkurse im Rahmen des Hildesheimer Sprachenforums (Link) erwerben.

Die Studierenden vertiefen im ersten Semester ihre mündliche und schriftliche Kompeten zin der bzw. den gewählten Fremdsprachen; dabei erreichen sie mindestens Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens.

Studienkomponenten

  • Grundlagen der Sprach- und Übersetzungswissenschaft
    Einführende Vorlesungen und Übungen zur Sprachwissenschaft und Übersetzungswissenschaft sowie Methoden des Übersetzens bzw. des wissenschaftlichen Schreibens bereiten die Studierenden auf spätere Lehrveranstaltungen im Studiengang IKÜ vor.
  • Sprachkompetenz
    Die Studierenden vertiefen ihre mündliche und schriftliche Kompetenz im Englischen sowie in der weiteren gewählten Fremdsprache (entweder Französisch oder Spanisch), dabei erreichen sie mindestens Niveau B2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für beide Fremdsprachen.
  • Kulturkompetenz und Übersetzungskompetenz I
    Die Studierenden werden mit landeskundlichen Realitäten des Sprach- und Kulturraums der beiden studierten Fremdsprachen vertraut gemacht und für interkulturelle Probleme sensibilisiert, was ihnen eine verbesserte Kommunikation mit den Mitgliedern der anderen Kultur ermöglicht und eine Grundlage für die weitere Beschäftigung mit dieser und anderen Kulturen bildet.
    Die Studierenden werden in die Lage versetzt, gemeinsprachliche englische sowie französische oder spanische Texte zu verstehen und zu analysieren und daraus auf der Grundlage eines gegebenen Übersetzungsauftrags funktions- und adressatengerechte deutschsprachige Texte zu produzieren.
  • Auslandsaufenthalt
    Die Studierenden sammeln reflektierte, auf Inhalte des Studiums bezogene Auslandserfahrung in Form eines einsemestrigen Aufenthalts an einer Partnerhochschule im Ausland.
  • Technische Anwendungen
    Alle IKÜ-Studierende beschäftigen sich entweder mit Technik oder Sprachtechnologie. Die Studierenden können darüber hinaus Technik zusätzlich als Anwendungsfach belegen, um die besonders günstigen Berufsaussichten für Übersetzerinnen und Übersetzer im Bereich der technischen Fachkommunikation auszunutzen.
  • Wahlpflichtmodule
    Studierende können in der zweiten Hälfte des Studiums eigene Schwerpunkte setzen, indem sie aus verschiedenen Wahlpflichtmodulen (Kommunikation in Organisationen, Sprache und Kultur, Fachkommunikation, Community Interpreting, Übersetzungskompetenz III, Sprache und Medien) wählen.
  • Anwendungsfach/-fächer
    Technik, Betriebswirtschaftslehre, Interkulturelle Kommunikation, Informationswissenschaft, Informationstechnologie, Medienwissenschaft, Musikwissenschaft, Philosophie, Politikwissenschaft, Psychologie, Literatur und ästhetische Kommunikation, Soziologie
  • Abschluss
    In einem begrenzten Zeitraum bearbeiten die Studierenden ein Problem aus dem Gegenstandsbereich der Angewandten Sprachwissenschaft selbstständig nach den Methoden der Disziplin, kommen zu praxisrelevanten Lösungen und stellen diese in Form einer Abschlussarbeit angemessen dar. Häufig gewählte Themen sind kommentierte Übersetzungen, sprachwissenschaftlich basierte Analysen von Problemen der internationalen Kommunikation oder andere angewandte sprachwissenschaftliche Fragestellungen. Ein B.A.-Kolloquium im vorangehenden Semester bereitet die Studierenden auf diese Aufgabe vor.

Bachelorprüfung

    Die Bachelorprüfung besteht aus der Abschlussarbeit und einem Kolloquium.

    • In der Abschlussarbeit stellen die Studierenden ihr fachliches und methodisches Können unter Beweis. Das Thema der Abschlussarbeit soll sich aus dem B.A.-Kolloquium ergeben, es muss in jedem Fall einen sprachlichen Bezug haben. Die Abschlussarbeit wird in der Regel im sechsten Semester geschrieben, die Bearbeitungszeit beträgt 2 Monate.

    Gesamtnote

    Die Gesamtnote wird aus der Note der Abschlussarbeit sowie aus den in den Modulen IKÜ 3 und IKÜ 6 und in den Wahlpflichtmodulen erreichten Noten berechnet.