Projekte

Portal für Mobile Usability (MUP)

Das Projekt MUP zielt ab auf den Transfer von Wissen zur Entwicklung, Evaluierung und Optimierung von mobilen Informationssystemen. KMU sollen durch die Erweiterung der bestehenden Service-Plattform usability-toolkit.de in die Lage versetzt werden, mobile Anwendungen sowohl aus technischer, wirtschaftlicher als auch aus Benutzersicht optimal zu gestalten. Dazu wird das noch nicht optimal zugängliche Wissen zur Entwicklung und Usability von mobilen Systemen für die Zielgruppe aufbereitet.

Außerdem werden bestehende Systeme und Ansätze für die Usability Evaluierung für die Anfor­de­rungen mobiler Systeme erweitert. Somit können KMU kostengünstig und erfolgversprechend in die Schlüsseltechnologie mobiles Internet und mobile Systeme investieren.

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Personas für internationale Anwendungskontexte (PIA)

Personas sind typische, stell­ver­tre­ten­de Benutzer, die den Entwicklern vor Augen halten, für wen sie eine Software-Anwen­dung entwickeln. Sie zäh­len zum Standard-Methodenrepertoire in der Mensch-Maschine-Interaktion, werden in der Praxis jedoch noch nicht sehr häufig eingesetzt. Im Rahmen der Internationalisierung von Mensch-Maschine-Schnittstellen stammen Benutzer oft aus ande­ren Ländern als die Entwickler eines Systems. Im Mittelpunkt des Projektes, welches in Zusammenarbeit mit eResult, einem Dienstleister für Usability und User Experience aus Göttingen, durchgeführt wird, steht daher die Entwicklung von Personas in internationalen Software-Projekten. Im Rahmen des Projekts wird eine mögliche Vorgehensweise für zukünftige Persona-Projekte erarbeitet und in einem Projektleitfaden zusammengefasst. Daneben soll ein integriertes System entstehen, das die typischen Arbeitsschritte zusammenfasst und so zur Effizienzsteigerung beiträgt. Ziel des Leitfadens ist der Transfer aktueller Forschungsergebnisse in die Praxis. Neben konkreten Handlungsempfehlungen werden darin auch verschiedene methodische Ansätze in der interkulturellen Personaforschung verglichen.

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LogCLEF

LogCLEF zielt auf das bessere Verständnis von Benutzerverhalten und Benutzerabsichten ab. LogCLEF fördert die Analyse und Klassifikation von Anfragen, um so das Suchverhalten insbesondere in mehrsprachigen Umgebungen genauer zu untersuchen. Langfristig tragen die Ergebnisse zur Anpassung der Systeme an die Benutzerabsichten und damit zu ihrer Verbesserung bei.

In dem 2009 neu etablierten Track im Rahmen des Cross Language Evaluation Forum (CLEF) gelang es, ein Suchmaschinen-Logfile anzubieten.

Für die Jahre 2009 und 2010 konnten zudem umfangreiche Daten aus digitalen Bibliotheken für die Forschung zugänglich gemacht werden, namentlich Logs von The European Library (TEL) und des Deutschen Bildungsservers (DBS). Die geographische Identifikation wurde 2009 auch für TEL angeboten. Der Kern von LogCLEF bestand jedoch in beiden Jahren in einer explorativen Auswertung der Log-Dateien der digitalen Bibliotheken.

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