Sprache und Personen im Web 2.0 - Linguistische Perspektiven auf YouTube, SchülerVZ & Co.

„On the internet, nobody knows you're a dog", heißt es in der berühmten Karikatur, die das Magazin New Yorker 1993 veröffentlichte. Die zahlreichen Kommuniktionsplattformen des Web 2.0 ermöglichen heutzutage jedem Internetnutzer, Online-Inhalte auf seine Weise zu konsumieren und selbst zu erstellen. Seither ist das World Wide Web nicht mehr so anonym, wie das Zitat vom unerkannten Hund glauben macht: Die Kommunikation der Nutzer über die Inhalte ist gerade in interpersoneller Hinsicht überaus differenziert. Identität, Selbstdarstellung, Fremdzuschreibungen und kommunikative Konventionen spielen eine große Rolle im virtuellen Netzwerk der Personen. Für die Linguistik stellt sich die Frage, welche Veränderungen im menschlichen Sprachverhalten zu beobachten sind. Das Zusammenspiel von Offline- und Online-Kommunikation lässt vermuten, dass Traditionen und Innovationen aus beiden Bereichen ineinandergreifen.

Auf dieser Seite stellen wir Ihnen unseren ersten Band "Sprache und Personen im Web 2.0 - Linguistische Perspektiven auf YouTube, SchülerVZ & Co." im PDF-Format zur Verfügung. Sie haben die Möglichkeit, sich den gesamten Band oder jedes Kapitel einzeln herunterzuladen.

 

Band 1:

Sprache und Personen im Web 2.0 - Linguistische Perspektiven auf YouTube, SchülerVZ & Co. (Kristina Bedijs/ Karoline Henriette Heyer (Hg.))

 

Im Folgenden finden Sie die einzelnen Artikel des ersten Bands zum Download:

 

Sprache und Personen im Web 2.0 (Kristina Bedijs/ Karoline Henriette Heyer)

„des war echt zu geil“ – Die mediale Inszenierung eines Ausflugs in einem sozialen Netzwerk (Daniel Gysin)

Die Tradition(en) der Neografie – Wie alte Verfahren im Web 2.0 neue Verwendung finden (Daniel Kallweit)

Remediatisierungen auf Videoplattformen am Beispiel der Thilo-Sarrazin-Kontroverse auf YouTube (Renate Lucke)

Der anwesende Dritte im Internetforum zwischen potentieller Sprecherrolle und „non-personne“ (Christiane Maaß)

„Ich finde Dein Profil interessant“ – Warum virtuelle Erstkontakte auch für die Linguistik interessant sind (Konstanze Marx)

PS: keine „ausländerfeindin", nur eine patriotin – Konstruktion rechter bzw. extrem rechter politischer Identität in Leser-Postings (Maria Stopfner)

Beziehungsorientierte Online-Kommunikation aus theoretischer und empirischer Perspektive (Verena Thaler)

Entstehung neuer Textsorten im Internet – Überlegungen am Beispiel von Weblogs (Kathrin Wenz)