Professorin Dr. phil. Nathalie Mälzer

Foto Nathalie Mälzer

Tätigkeitsbereiche:

Biographisches

Forschungsintereressen

Aktuelle Forschungsprojekte:

Betreute Promotionsvorhaben:

Lehre

SoSe 2017

WiSe 2016/17

SoSe 2016

WiSe 2015/16

SoSe 2015

WiSe 2014/15

SoSe 2014

WiSe 2013/14

SoSe 2013: keine Lehre wg. Elternzeit

WiSe 2012/13

SoSe 2012

WiSe 2011/12

SoSe 2011

WiSe 2010/11

SoSe 2010

WiSe 2009/10

SoSe 2009

WiSe 2008/09

Vorträge

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

(auch unter dem Namen Mälzer-Semlinger)

Monographien

Sammelbände

Aufsätze

Rezensionen

Literaturübersetzungen

(auch unter dem Namen Mälzer-Semlinger)

Romane / Erzähltexte

Essays / Sachtexte

Theater

Zeitschriftenbeiträge

Hörspiel

Lyrik

Links zu Übersetzerorganisationen

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Untertitelforum

VdÜ - die Literaturübersetzer

BdÜ - Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.

ESIST (European Association for Studies in Screen Translation)

EGA (Europäische Gesellschaft der Autoren) 

Aktuelle Projekte und Veranstaltungen

Workshop zum Einsatz von Smartglasses im Theater: 1.11.17

Achtung neue Uhrzeit: Von 14:00-18:00 in Raum L001. Der Workshop richtet sich vor allem an Teilnehmer_innen am Projektseminar "Inklusives Theater". Es wird u.a. vermittelt, wie Smartglasses im Theater eingesetzt werden können und es werden Einblicke in die Verwendung einer dazugehörigen Übertitelungssoftware SPECTITULAR gegeben. Eine Anmeldung bei Nathalie Mälzer ist für die Teilnahme erforderlich. Der Workshop wird von der Firma Panthea geleitet. 

Projekt: Inklusives Theater

 

***Das Projekt wird am 24.4.2017 auf der Hannover Messe präsentiert.***

Dieses Projekt widmet sich der kreativen Weiterentwicklung und Umsetzung von Theaterübertiteln für Gehörlose, Schwerhörige und Hörende.
Kooperationspartner: Theaterhaus Hildesheim, Theaterensemble BwieZack, Theaterensemble Club Kirschrot und das Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte Hildesheim. Wenn Sie Interesse an der Teilnahme haben oder ein Gastspiel der Stücke wünschen, sprechen Sie uns an.

TV-Gehörlosenübertitel für Kindersendungen

Mit einer EFRE-geförderten auf zwei Jahre angelegten empirischen Studie soll die derzeit gängige Untertitelungspraxis auf ihre Adäquatheit für die Ziel­gruppe gehörloser und schwerhöriger Kinder zwischen 8 und 12 Jahren geprüft werden. Sie verfolgt das Ziel, wissenschaftlich fundierte, auf den Bedarf der Zielgruppe zugeschnittene Standards für die Untertitelung zu erarbeiten, die von den Kooperationspartnern NDR und in der Folge von der gesamten ARD umgesetzt werden können 

Kürzlich abgeschlossene Projekte

Tagung Barrierefreie Kommunikation in interdisziplinärer Perspektive, 23.-25.10.2015 

Im Fokus der Tagung stand die Untersuchung und Theoretisierung der Barrierefreien Kommunikation, die im Spannungsfeld zwischen inklusiver Wirkung und Wirtschaftlichkeit angesiedelt ist. Die Vorträge widmeten sich Praktiken der intralingualen Übersetzung und Textproduktion, die zur Überwindung der erwähnten Barrieren dienen. Diese sind im Bereich der Medien und Kultur vorwiegend rezipientenorientierte Formen der Übersetzung wie 1) die Über- und Untertitelung für Gehörlose, 2) die Audiodeskription für Sehgeschädigte und Blinde; im Bereich der Bildung und Gesellschaft 3) die Verwendung von Leichter Sprache und verwandter Formen, sowie im Bereich der Wirtschaft tendenziell senderorientierte 4) Optimierungsansätze, die für die Fachkommunikation zwischen Spezialisten oder zwischen Fachleuten und Laien entwickelt werden.

„Sichtbarmachen“ – Inklusion im Museum.

Ein Projekt zur Erstellung von Audioguides für Sehende und Sehgeschädigte im RPM 2015 findet in Hildesheim das Jubiläum „1200 Jahre Hildesheim“ statt. Anlässlich dieses Jubiläums wird Ende März die Leitausstellung „Die Wurzeln der Rose“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim eröffnet. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem RPM und dem Radio Tonkuhle, in das Studierende des Studiengangs „Medientext und Medienübersetzung“ über zwei Lehrveranstaltungen eingebunden waren, wurden Texte entwickelt, die für Sehende, Sehgeschädigte und Blinde gleichermaßen die Spuren der Vergangenheit erlebbar machen.

Audioeinführung zum Spielfilm "A girl walks home alone at night"

Die Audioeinführung wurde von Studierenden des Masterstudiengangs MuM erstellt und vom NDR 2015 produziert. Die Einführung kann auf der folgenden Webseite angehört und nachgelesen werden.  

Empirische Studie zur Audioeinführung zum Spielfilm "Die Wand"

Die Audioeinführung wurde von Studierenden des Masterstudiengangs MuM erstellt und vom Bayrischen Rundfunk 2013 produziert. Die knapp 10-minütige Einführung zum Film richtet sich in erster Linie (aber nicht nur) an Sehgeschädigte und kann auf der folgenden Webseite angehört werden. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Audioeinführung und Liveuntertitelung“ wurde mit Studierenden des Masterstudiengangs „Medientext und Medienübersetzung“ eine empirische Studie entwickelt und in Kooperation mit dem Landesbildungszentrum für Blinde Hannover durchgeführt. Die Zielgruppe der Audioeinführung wurde per barrierefreiem (Online)-Fragebogen um Feedback zu der online gestellten Audioeinführung (die sowohl gelesen als auch angehört werden kann) gebeten. Neben der Frage, als wie hilfreich und gelungen diese neue Textsorte angesehen wird, sollen insbesondere strittige Fragen geklärt werden, etwa ob eigens auf die Verknüpfung von Ton und Bild eingegangen werden soll oder ob die Nennung filmtechnischer Aspekte in der Audioeinführung als störend empfunden wird. Die Untersuchung trägt dazu bei, Richtlinien für die Erstellung von Audioeinführungen zu erarbeiten, die den Bedürfnissen und Wünschen von Blinden und Sehgeschädigten gerecht werden.

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift trans-kom veröffentlicht.

Qualitätsstudie zur Liveuntertitelung des "Kanzlerduells" durch die ARD – Das Erste 

Im Rahmen des vergangenen Wahlkampfes fand das sogenannte „Kanzlerduell“ statt, das von der ARD - Das Erste für Hörgeschädigte live untertitelt wurde. Was ändert sich, wenn man die Statements der Kanzlerkandidaten nur liest und nicht hört? Welche Abweichungen lassen sich in den Aussagen möglicherweise feststellen? Sind die Untertitel inhaltlich korrekt? Diesen und weiteren Fragen soll in einer Qualitätsstudie, die gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs MuM entwickelt wird, auf den Grund gegangen werden. Das Forschungsprojekt wird in Kooperation dem der ARD – Das Erste durchgeführt, die uns das Video- und Untertitelmaterial für diese Studie zur Verfügung stellt. Da es bislang nur sehr wenig Literatur und kaum Qualitätsstudien zur Liveuntertitelung gibt, bewegt sich auch diese Studie auf einem neuen Forschungsgebiet. 

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift trans-kom veröffentlicht.