Professorin Dr. phil. Nathalie Mälzer

Foto Nathalie Mälzer

Tätigkeitsbereiche:

  • Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation [Professorin]
  • Fachstudienberatung Medientext und Medienübersetzung (M.A.) [Fachstudienberaterin - und Beratung für Anrechnungsfragen]
  • Ständige Kommission für das Qualitätsmanagement für Lehre und Studium im FB 3 [Studiengangsbeauftragte - Master MuM]
  • Zulassungsausschuss Masterstudiengang Barrierefreie Kommunikation [Vertreterin Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Zulassungsausschuss Masterstudiengang Medientext und Medienübersetzung [Vertreterin Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Prüfungsausschuss Masterstudiengang Medientext und Medienübersetzung [Vertreterin Gruppe Professoren_innen (P)]
  • Förderkommission (4:1:1:1) [Vertreterin Gruppe Professoren_innen (P) - FB 3]
  • Fachbereichsrat Fachbereich 3 (7:2:2:2) [Stellvertreterin Gruppe Professoren_innen (Stellv. P)]
  • Promotionsausschuss FB 3 (Dr. phil.) [Stellvertreterin Gruppe Professoren_innen (Stellv. P)]

Biographisches

Forschungsintereressen

Aktuelle Forschungsprojekte:

Betreute Promotionsvorhaben:

Lehrerfahrungen

Vorträge

Wissenschaftliche Veröffentlichungen

(auch unter dem Namen Mälzer-Semlinger)

Monographien

Sammelbände

Aufsätze und Artikel

Rezensionen

Literaturübersetzungen

(auch unter dem Namen Mälzer-Semlinger)

Romane / Erzähltexte

Essays / Sachtexte

Theater

Zeitschriftenbeiträge

Hörspiel

Lyrik

Links zu Übersetzerorganisationen

Die folgenden Links führen zu externen Webseiten. (Für deren Inhalt wird keine Verantwortung übernommen.)

Untertitelforum

VdÜ - die Literaturübersetzer

BdÜ - Bundesverband der Dolmetscher und Übersetzer e.V.

ESIST (European Association for Studies in Screen Translation)

EGA (Europäische Gesellschaft der Autoren) 

Aktuelle Projekte und Veranstaltungen

TV-Gehörlosenübertitel für Kindersendungen

Die Ergebnisse der abgeschlossenen Pilotstudie zur Gehörlosenuntertitelung von TV-Kindersendungen sind nun online gestellt. Hier geht es zu der EFRE-geförderten auf zwei Jahre angelegten empirischen Studie. Sie untersucht die derzeit gängige Untertitelungspraxis auf ihre Adäquatheit für die Ziel­gruppe gehörloser und schwerhöriger Kinder zwischen 8 und 12 Jahren. Ziel ist es, wissenschaftlich fundierte, auf den Bedarf der Zielgruppe zugeschnittene Standards für die Untertitelung zu erarbeiten, die von den Kooperationspartnern NDR und KiKA und in der Folge von der gesamten ARD umgesetzt werden können. 

Projekt Inklusives Theater: weitere Vorstellungen von "Mädchen wie die" im März 2018

Am 12.1.2018 fand am Jungen Schauspiel Hannover die Premiere zu dem Stück "Mädchen wie die" statt. Die Übertitel zu dem Stück sind in Kooperation mit Studierenden des Studiengangs Medientext und Medienübersetzung entstanden. Hier geht es zum Projekt. Und hier zum Trailer

Kürzlich abgeschlossene Projekte

„Sichtbarmachen“ – Inklusion im Museum.

Ein Projekt zur Erstellung von Audioguides für Sehende und Sehgeschädigte im RPM 2015 findet in Hildesheim das Jubiläum „1200 Jahre Hildesheim“ statt. Anlässlich dieses Jubiläums wird Ende März die Leitausstellung „Die Wurzeln der Rose“ im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim eröffnet. Im Rahmen eines Kooperationsprojekts mit dem RPM und dem Radio Tonkuhle, in das Studierende des Studiengangs „Medientext und Medienübersetzung“ über zwei Lehrveranstaltungen eingebunden waren, wurden Texte entwickelt, die für Sehende, Sehgeschädigte und Blinde gleichermaßen die Spuren der Vergangenheit erlebbar machen.

Audioeinführung zum Spielfilm "A girl walks home alone at night"

Die Audioeinführung wurde von Studierenden des Masterstudiengangs MuM erstellt und vom NDR 2015 produziert. Die Einführung kann auf der folgenden Webseite angehört und nachgelesen werden.  

Empirische Studie zur Audioeinführung zum Spielfilm "Die Wand" von Julian Pölsler (2012)

Die Audioeinführung wurde von Studierenden des Masterstudiengangs MuM erstellt und vom Bayrischen Rundfunk 2013 produziert, Sprecher: Bernd Benecke. Die knapp 10-minütige Einführung zum Film richtet sich in erster Linie (aber nicht nur) an Sehgeschädigte und kann hier angehört werden. Im Rahmen der Lehrveranstaltung „Audioeinführung und Liveuntertitelung“ wurde mit Studierenden des Masterstudiengangs „Medientext und Medienübersetzung“ eine empirische Studie entwickelt und in Kooperation mit dem Landesbildungszentrum für Blinde Hannover durchgeführt. Die Zielgruppe der Audioeinführung wurde per barrierefreiem (Online)-Fragebogen um Feedback zu der online gestellten Audioeinführung (die sowohl gelesen als auch angehört werden kann) gebeten. Neben der Frage, als wie hilfreich und gelungen diese neue Textsorte angesehen wird, sollen insbesondere strittige Fragen geklärt werden, etwa ob eigens auf die Verknüpfung von Ton und Bild eingegangen werden soll oder ob die Nennung filmtechnischer Aspekte in der Audioeinführung als störend empfunden wird. Die Untersuchung trägt dazu bei, Richtlinien für die Erstellung von Audioeinführungen zu erarbeiten, die den Bedürfnissen und Wünschen von Blinden und Sehgeschädigten gerecht werden.

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift trans-kom veröffentlicht.

Darüber hinaus wurde eine Audioeinführung zum Spielfilm "Das weiße Band" von Michael Haneke (2009) verfasst. Die Schriftfassung findet man hier.

Qualitätsstudie zur Liveuntertitelung des "Kanzlerduells" durch die ARD – Das Erste 

Im Rahmen des vergangenen Wahlkampfes fand das sogenannte „Kanzlerduell“ statt, das von der ARD - Das Erste für Hörgeschädigte live untertitelt wurde. Was ändert sich, wenn man die Statements der Kanzlerkandidaten nur liest und nicht hört? Welche Abweichungen lassen sich in den Aussagen möglicherweise feststellen? Sind die Untertitel inhaltlich korrekt? Diesen und weiteren Fragen soll in einer Qualitätsstudie, die gemeinsam mit Studierenden des Masterstudiengangs MuM entwickelt wird, auf den Grund gegangen werden. Das Forschungsprojekt wird in Kooperation dem der ARD – Das Erste durchgeführt, die uns das Video- und Untertitelmaterial für diese Studie zur Verfügung stellt. Da es bislang nur sehr wenig Literatur und kaum Qualitätsstudien zur Liveuntertitelung gibt, bewegt sich auch diese Studie auf einem neuen Forschungsgebiet. 

Die Ergebnisse wurden in der Zeitschrift trans-kom veröffentlicht.