Lektüreempfehlungen zur Sprachwissenschaft

Einführung in die Sprachwissenschaft

Im Folgenden finden Sie vom Institut empfohlene Einführungen. Busch/Stenschke (2018) sowie Pittner (2016) eignen sich gut für die Vor- und Nachbereitung des Einführungsseminars. Linke et al. (2004) ist zwar etwas älter, bietet jedoch tiefergehende Kapitel zu den Disziplinen der Sprachwissenschaft. Aktueller mit einer ähnlichen Ausrichtung ist Auer (2013). In der Einführung von Ernst (2011) sind die wissenschaftsgeschichtlichen Hintergrundinformationen hervorzuheben. Dürr/Schlobinski (2006) bieten einen stärker sprachvergleichenden Zugang und umfangreiche Übungsaufgaben. Graefen/Liedke (2012) berücksichtigt auch die DaZ- und DaF-Perspektive.

Auer, Peter (Hrsg.) (2013): Sprachwissenschaft: Grammatik – Interaktion – Kognition. Stuttgart: Metzler.

Auer, Peter (Hrsg.) (2013): Sprachwissenschaft: Grammatik – Interaktion – Kognition. Stuttgart: Metzler.

Der von Peter Auer herausgegebene Band bietet eine mit mehr als 450 großformatigen Seiten umfangreiche Einführung in die Struktur, Verwendung und Entwicklung von Sprache und deren Analyse. Vorwissen ist für die Lektüre nicht erforderlich, wohl aber sollte man sich dafür etwas Zeit nehmen, denn es ist der explizite Vorsatz der beteiligten Autoren und Autorinnen, dass der Band „die Komplexität des Gegenstands ‚Sprache‘ nicht trivialisiert und versucht, den erreichten Forschungsstand in der Sprachwissenschaft zumindest in Ansätzen erkennbar werden zu lassen“ (S. IX).

Neben ausführlichen Kapiteln zur Analyse der unterschiedlichen Strukturebenen der Sprache (‚Laute‘, ‚Wörter‘, ‚Wörter und Sätze‘ (= Syntax), ‚Satz und Text‘ (= Satzgefüge)) werden in dem Band insbesondere auch sprachwissenschaftliche Teildisziplinen und Untersuchungsperspektiven vorgestellt, die in anderen Einführungen eher zu kurz kommen: Die Analyse von Gesprächen (sprachliche Interaktion), Sprachwandel und die Variabilität innerhalb einzelner Sprachen, der Vergleich unterschiedlicher Sprachen, die Entstehung und der Erwerb von Sprache, ihre Verknüpfung mit der Kultur, der sie angehört, sowie Fragen von Mehrsprachigkeit und Sprachkontakt behandeln wichtige Fragen der Sprachwissenschaft, die nicht zuletzt auch aus der Perspektive des Lehrerberufs interessant sein können.

Die einzelnen Kapitel des Buches sind in sich geschlossen und können für sich erarbeitet werden. Aufgaben am Ende jedes Kapitel helfen bei der Überprüfung des eigenen Verständnisses. Der Band eignet sich insbesondere für den vertieften Einstieg in ein Themengebiet der Sprachwissenschaft. Zur allgemeinen Orientierung im Fach sei insbesondere das Einleitungskapitel von Peter Auer empfohlen, in dem anhand eines konkreten Beispiels die unterschiedlichen Untersuchungsebenen und theoretischen Traditionen der Sprachwissenschaft entwickelt werden.

Busch, Albert/Stenschke, Oliver (2018): Germanistische Linguistik. Eine Einführung. 4., aktualisierte Auflage. Tübingen: Narr.

Busch, Albert/Stenschke, Oliver (2018): Germanistische Linguistik. Eine Einführung. 4., aktualisierte Auflage. Tübingen: Narr.

Die dritte überarbeitete und erweiterte Auflage aus 2014 umfasst vier Themenblöcke: Sprache und Zeichen, Laut und Wort, Satz sowie Sprache im Gebrauch. Diese gliedern sich in insgesamt 14 Einheiten, die jede für sich gelesen werden können. Es ist kein Vorwissen erforderlich, um mit dieser Einführung arbeiten zu können. Die Kapitel bieten eine kurze wissenschaftsgeschichtliche Orientierung und nennen wichtigste Vertreter der jeweiligen linguistischen Teildisziplinen. Erkenntniswege werden knapp dargelegt, der Fokus dieser Einführung liegt jedoch auf der übersichtlichen Darstellung der wichtigsten Erkenntnisse, die mit den klassischen Beispielen der Sprachwissenschaft illustriert werden. Abweichende Ansichten werden erwähnt, selten jedoch ausführlicher diskutiert. Alle Kapitel enthalten zwischen zwei und fünf Übungen sowie einige Kapitel ein Glossar.

Für die Studierenden an der SUH liegt der größte Vorteil dieser Einführung in der recht großen Überschneidung mit den Inhalten aus dem Modul „Einführung in die Sprachwissenschaft“. Positiv ist zudem die Gegenüberstellung verschiedener Modelle insbesondere in den Bereichen Syntax und Semantik und der klare Zuschnitt auf die germanistische Linguistik.

Deutlich zu knapp fallen die Erläuterungen zur suprasegmentalen Phonologie aus. Auch die Schreibsilbe wird nicht ausreichend dargestellt. Im Kapitel zur Syntax verschwimmen die syntaktischen Kategorien mit den syntaktischen Funktionen, was das Verständnis beeinträchtigen kann.

Trotz dieser Schwächen eignet sich dieses Einführungswerk für Studierende im Modul „Einführung in die Sprachwissenschaft“.

Dürr, Michael/Schlobinski, Peter (2006): Einführung in die deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden. 3., überarb. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Dürr, Michael/Schlobinski, Peter (2006): Einführung in die deskriptive Linguistik. Grundlagen und Methoden. 3., überarb. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Die dritte überarbeitete Auflage aus 2006 der Deskriptiven Linguistik von Michael Dürr und Peter Schlobinski (2006) umfasst fünf Themenblöcke (Phonetik/Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik und Pragmatik) und einen kurzen Ausblick mit Anmerkungen zu verschiedenen theoretischen Modellierungen. Graphematik und Orthographie als eigene Gegenstandsbereiche der Linguistik fehlen. Stattdessen wird lediglich ein kurzer Exkurs zu Laut- und Schriftsystemen in einem Unterkapitel der Phonologie geboten. Der Bereich der Semiotik wird im Kapitel Semantik kurz angesprochen. Auch die Textlinguistik findet sich in diesem Werk nicht wieder.

Für die Lektüre werden keine Vorkenntnisse benötigt. Obwohl alle Kapitel für sich einzeln gelesen und bearbeitet werden können, empfehlen die Autoren selbst eine chronologische Bearbeitung des Buchs, da teilweise Informationen in einem Kapitel eingeführt werden und in einem nachfolgenden als vorausgesetzt angesehen werden. Ein angehängtes Register mit wichtigen Fachbegriffen und zugehöriger Seitenzahl, auf der das Phänomen eingeführt / genannt wird, erleichtern dem Leser das Verständnis. In jedem Kapitel wird in eine linguistische Teildisziplin eingeführt, wobei wichtige Vertreter einzelner Theorien benannt und in gesonderten Kästen vorgestellt werden. Hervorzuheben ist dabei die durchgängig sprachvergleichende Vorgehensweise, die durch einführende Sprachkarten zu Beginn des Werks unterstützt wird. Weiterhin als positiv zu nennen sind die umfangreichen Übungsaufgaben am Ende jedes Kapitels. Lösungen dazu können im Internet unter www.mediensprache.net/DL eingesehen werden. Schwierigere Aufgaben sind mit einem Sternchen versehen (als schwierig werden solche Aufgaben angesehen, die man mit etwas Geduld lösen muss).

Ernst, Peter (2011): Germanistische Sprachwissenschaft. Eine Einführung in die synchrone Sprachwissenschaft des Deutschen. 2. Aufl. Wien: WUV.

Ernst, Peter (2011): Germanistische Sprachwissenschaft. Eine Einführung in die synchrone Sprachwissenschaft des Deutschen. 2. Aufl. Wien: WUV.

Die Einführung von Peter Ernst umfasst vier Großkapitel (Grundlagen: Der Mensch und seine Sprache; Grammatik: Systemlinguistik; Semantik: Sprache und Welt; Pragmatik: Sprache als Handeln). Das erste Großkapitel macht mit historischen und aktuellen Sprachtheorien bekannt. Die Teildisziplinen der Sprachwissenschaft, die auch Gegenstand der Vorlesung an der SUH sind, werden ab dem zweiten Großkapitel behandelt. Bei der Systemlinguistik fehlt leider ein Kapitel zur Graphematik; dafür wird in die Grundlagen der Textlinguistik eingeführt, die in der Vorlesung nicht behandelt wird. Etwas befremdlich ist die Einordnung der Soziolinguistik, in der es um verschiedene Varietäten des Deutschen geht (z. B. Dialekte, Soziolekte), in die Pragmatik.

Für die Lektüre der Einführung von Peter Ernst werden keine Vorkenntnisse benötigt. Zentrale Begriffe werden hergeleitet, Definitionen in Merkkästen gebündelt. Hervorzuheben sind die Exkurse, in denen der Leser/die Leserin wissenschaftsgeschichtliche Hintergrundinformationen und Informationen zu verschiedenen sprachwissenschaftlichen Schulen erhält. Auch bei der Darstellung der Einzeldisziplinen werden verschiedene Denktraditionen gegenübergestellt.

Alle Großkapitel schließen mit einer Kurzzusammenfassung und mit einigen wenigen Übungen. Im Anhang befinden sich die Lösungen zu den Übungen sowie ein Stichwortverzeichnis mit entsprechenden Seitenverweisen, so dass eine gute textinterne Orientierung möglich ist. Die knappe Literaturliste mit überwiegend älteren Werken reicht für eine Weiterarbeit an sprachwissenschaftlichen Fragestellungen jedoch nicht aus. Der Versuch, die angegebene Homepage mit weiteren Literaturhinweisen zu erreichen, schlägt fehl.

Graefen, Gabriele/Liedke, Martina (2012): Germanistische Sprachwissenschaft. 2. Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag.

Graefen, Gabriele/Liedke, Martina (2012): Germanistische Sprachwissenschaft. 2. Auflage. Tübingen: A. Francke Verlag.

Das Buch bietet einen kompakten Überblick über die wichtigsten Bereiche der Linguistik: Sprachgeschichte, sprachwissenschaftliche Arbeitsgebiete und Denkrichtungen, Korpora (empirische Methoden), Phonetik, Phonologie, Semantik, Lexikographie, Morphologie, Syntax, Diskurs, Text, Anwendungsbereiche linguistischer Arbeit.

Es handelt sich um eine umfassende Darstellung, die – im Unterschied zu anderen Einführungsbüchern – die Perspektiven DaZ und DaF mit einbezieht. Das Buch überzeugt durch seinen einfach lesbaren Schreibstil, ist allerdings inhaltlich recht dicht bepackt. Die einzelnen Abschnitte können aber auch auszugsweise rezipiert werden. Die beiden Autorinnen machen nicht Halt vor komplexen theoretischen Zusammenhängen und erreichen dadurch einen hohen Erklärungswert.

Wichtige Fachbegriffe werden durch Fettdruck hervorgehoben und sind durch einen angehängten Index einfach auffindbar, Aufgaben mit Lösungsbeispielen fördern das selbstständige Arbeiten. Das Buch ist auch dafür geeignet, sich weiterführende Erkenntnisse anzueignen: Es kann auch noch in späteren Studiensemestern gewinnbringend genutzt werden. Jedem Kapitel ist weiterführende Literatur zugeordnet. Zudem ist die Einführung multimedial angelegt und beinhaltet eine CD-ROM mit Ton- und Transkriptionsbeispielen.

Insgesamt handelt es sich um eine konzise Einführung, die linguistische Grundbegriffe und Theorien aus funktionaler und pragmatischer Perspektive beleuchtet.

Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus/Portmann-Tselikas, Paul R. (2004): Studienbuch Linguistik: ergänzt um ein Kapitel "Phonetik/Phonologie" von Urs Willi. 5., erw. Aufl. Tübingen: Niemeyer.

Linke, Angelika/Nussbaumer, Markus/Portmann-Tselikas, Paul R. (2004): Studienbuch Linguistik: ergänzt um ein Kapitel "Phonetik/Phonologie" von Urs Willi. 5., erw. Aufl. Tübingen: Niemeyer.

Das Studienbuch Linguistik enthält umfangreiche Einführungen in die Semiotik, Grammatik (klassische Syntax/Morphologie sowie generative Grammatik), Semantik und Pragmatik sowie zu den „Bindestrich-Disziplinen“ Textlinguistik, Gesprächsanalyse, Soziolinguistik, Psycholinguistik und Historiolinguistik. Besonders empfehlenswert sind die Kapitel zur Semiotik und Textlinguistik. Leider fehlt die Graphematik. Die Ausführungen zur Syntax sind für EinsteigerInnen etwas zu umfassend und unübersichtlich.

Die Kapitel sind ausführlicher als in anderen Einführungen, bieten dafür aber eine oft nachvollziehbarere Hinführung zu Erkenntnissen der Sprachwissenschaft. Je nach Interesse können dabei die als weiterführend markierten Passagen übersprungen werden. Das Buch eignet sich auch für einen ersten Einstieg in ein Seminar zu einem der behandelten Themen. Übungen sind nicht enthalten, es werden aber ausführliche und kommentierte Literaturhinweise zu den Themen gegeben. Dabei ist allerdings immer zu beachten, dass es sich um ein älteres Werk handelt und die Angaben somit nicht mehr auf dem neusten Stand sind.

Pittner, Karin (2016): Einführung in die germanistische Linguistik. 2. Aufl. Darmstadt: WBG.

Pittner, Karin (2016): Einführung in die germanistische Linguistik. 2. Aufl. Darmstadt: WBG.

Die Einführung beschränkt sich in sieben Kapiteln auf die linguistischen Kerngebiete, wie sie auch in der Einführungsvorlesung behandelt werden. Die Semiotik als eigenes Gebiet fehlt leider und wird mit de Saussure und Bühler nur sehr knapp im einführenden Kapitel mitbehandelt.

Inhaltlich fokussiert sich das Buch auf den Kernbestand der linguistischen Erkenntnisse, der typischerweise in Einführungsveranstaltungen thematisiert wird. An einigen Stellen werden dabei auch unterschiedliche Positionen gegenübergestellt und kurz diskutiert (z. B. zur Vokalschreibung).

Das Buch ist leicht lesbar und setzt keine Vorkenntnisse voraus. Die Kapitel können daher auch einzeln zur Vor- oder Nachbereitung gelesen werden. Am Ende jedes Kapitels gibt es in einem „Wissens-Check“ zahlreiche Fragen und Übungen (inklusive Lösungen), die sich gut zur Klausurvorbereitung eignen. Zu den Kapiteln wird jeweils knapp kommentierte Literatur empfohlen. Zum Nachschlagen bietet die Einführung ein umfangreiches Glossar linguistischer Fachbegriffe.

Klassiker der Linguistik

Einen ersten Zugriff auf die Klassiker der Sprachwissenschaft und Sprachphilosophie bietet der Reader von Ludger Hoffmann. Dort finden Sie viele (meist gekürzte) Originaltexte:

  • Hoffmann, Ludger (Hrsg.) (2019): Sprachwissenschaft. Ein Reader. 4. Auflage. Berlin: De Gruyter.

Zwei Klassiker der allgemeinen Linguistik sind Bühler und de Saussure. Weitere Werke finden Sie unter den jeweiligen Fachgebieten:

  • Bühler, Karl (1934): Sprachtheorie. Die Darstellungsfunktion der Sprache. Jena: Fischer.
  • Saussure, Ferdinand de (1916): Cours de linguistique générale. Paris.
    → Übersetzung: Saussure, Ferdinand de (2011): Grundfragen der Allgemeinen Sprachwissenschaft. Berlin: De Gruyter.

Enzyklopädien/Gesamtdarstellungen/Lexika

  • Bußmann, Hadumod (2008): Lexikon der Sprachwissenschaft. Stuttgart: Kröner.
  • Crystal, David (2004): Die Cambridge-Enzyklopädie der Sprache. Übers. und Bearb. der dt. Ausg. von Stefan Röhrich. Frankfurt a.M: Zweitausendeins.
  • Glück, Helmut/Rödel, Michael (Hrsg.) (2016): Metzler Lexikon Sprache. 5., aktualisierte und bearbeitete Auflage. Stuttgart: Metzler.
  • Grammis à hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/sysgram.ansicht
  • Hentschel, Elke/Vogel, Petra M. (Hrsg.) (2009): Deutsche Morphologie. Berlin, Boston: De Gruyter.
  • Hentschel, Elke/Weydt, Harald (2013): Handbuch der deutschen Grammatik. 4., vollst. überarb. Aufl. Berlin: De Gruyter.
  • Hoffmann, Ludger (Hrsg.) (2007): Handbuch der deutschen Wortarten. Berlin: De Gruyter.
  • König, Werner/Elspaß, Stephan/Möller, Robert/Paul, Hans-Joachim (2015): dtv-Atlas deutsche Sprache. Orig.-Ausg., 18., durchges. und korr. Aufl. München: dtv.
  • Neef, Martin/Sahel, Said/Weingarten, Rüdiger (Hrsg.): Terminologisches Wörterbuch Schriftlinguistik. Band 5 in der Reihe Wörterbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft (WSK).
  • Zu verschiedenen Themen sind die HSK-Bände (Handbücher zur Sprach- und Kommunikationswissenschaft) zu empfehlen. Eine Auflistung ist hier zu finden: https://www.degruyter.com/view/serial/16647.

Phonetik/Phonologie

  • Fuhrhop, Nanna/Peters, Jörg (2013): Graphematik und Phonologie. Berlin/Heidelberg: Springer.
  • Hall, Tracy Alan (2011): Phonologie. Eine Einführung. 2. Aufl. Berlin: De Gruyter.
  • Noack, Christina (2016): Phonologie. Zweite, aktualisierte Auflage. Heidelberg: Universitätsverlag Winter.
  • Pompino-Marschall, Bernd (2009): Einführung in die Phonetik. 3. Aufl. Berlin: De Gruyter.

Klassiker:

  • Jakobson, Roman (1942): Kindersprache, Aphasie und allgemeine Lautgesetze. Leipzig: Harrassowitz.
    → Neuere Auflage: Jakobson, Roman (1998): Kindersprache, Aphasie und allgemeine Lautgesetze. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Trubetzkoy, Nikolai Sergejewitsch (1939): Grundzüge der Phonologie. Prag.
    → Neuere Auflage: Trubetzkoy, Nikolai Sergejewitsch (1989): Grundzüge der Phonologie; 7. Auflage. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Morphologie

  • Donalies, Elke (2011): Basiswissen deutsche Wortbildung. 2. Aufl. Tübingen: Francke.
  • Eisenberg, Peter/Fuhrhop, Nanna (2013): Grundriss der deutschen Grammatik. Band 1: Das Wort. 4., aktualisierte und überarb. Aufl. Stuttgart: Metzler.
  • Fleischer, Wolfgang/Barz, Irmhild (2012): Wortbildung der deutschen Gegenwartssprache. 4. Aufl. Tübingen: Niemeyer.

Lexikologie/Lexikographie

  • Engelberg, Stefan/Lemnitzer, Lothar (2004): Lexikographie und Wörterbuchbenutzung. 2. Aufl. Tübingen: Stauffenburg.
  • Harm, Volker (2015): Einführung in die Lexikologie. Darmstadt: WBG.
  • Schlaefer, Michael (2009): Lexikologie und Lexikographie. Eine Einführung am Beispiel deutscher Wörterbücher. 2., durchges. Aufl. Berlin: ESV.

Klassiker:

  • Aitchison, Jean (2012): Words in the mind. An introduction to the mental lexicon. 4. Aufl. West Sussex: Wiley-Blackwell.
    → Übersetzung: Aitchison, Jean (1997): Wörter im Kopf. Eine Einführung in das mentale Lexikon. Tübingen: Niemeyer.

Syntax

Einführende Werke

  • Dürscheid, Christa (2012): Syntax. Grundlagen und Theorien. 6., aktualisierte Aufl. Stuttgart, Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Imo, Wolfgang (2016): Grammatik. Eine Einführung. Stuttgart: Metzler.
  • Pittner, Karin/Berman, Judith (2015): Deutsche Syntax. Ein Arbeitsbuch. 6., durchgesehene Auflage. Tübingen: Narr.

Wissenschaftliche Grammatiken

Zum Nachschlagen

Zum Nachlesen zur Grammatik allgemein

  • Eisenberg, Peter/Thieroff, Rolf (2013): Grundriss der deutschen Grammatik. Band 2: Der Satz. 4., aktualisierte und überarb. Aufl. Stuttgart: Metzler. [Strukturfunktionale Grammatik]
  • Hoffmann, Ludger (2012): Deutsche Grammatik. Grundlagen für Lehrerausbildung, Schule, Deutsch als Zweitsprache und Deutsch als Fremdsprache. Berlin: ESV. [Funktionale Grammatik]

Zum Nachlesen: Zur Grammatik der geschriebenen Sprache

  • Heringer, Hans Jürgen (2001): Lesen lehren lernen: Eine rezeptive Grammatik des Deutschen. 2. Aufl. Tübingen: Niemeyer.
  • Weinrich, Harald (2005): Textgrammatik der deutschen Sprache. 3. Aufl. Hildesheim u.a.: Olms.

Zum Nachlesen: Zur Grammatik der gesprochenen Sprache

  • Hennig, Mathilde (2006): Grammatik der gesprochenen Sprache in Theorie und Praxis. Kassel: Kassel Univ. Press
  • Schwitalla, Johannes (2012): Gesprochenes Deutsch. 4., neu bearbeitete und erweiterte Auflage. Berlin: ESV.

Klassiker:

  • Bybee, Joan/Perkins, Revere/Pagliuca, William (1994): The evolution of grammar. Tense, aspect and modality in the languages of the world. Chicago: University of Chicago Press.
  • Chomsky, Noam (1965): Aspects of the theory of syntax. 3. Aufl. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
    → Übersetzung: Chomsky, Noam (1972): Aspekte der Syntax-Theorie. Übersetzt und hrsg. von Lang et. al. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Drach, Erich (1937): Grundgedanken der deutschen Satzlehre. Frankfurt a.M.: Diesterweg. (Wiederabdruck Darmstadt: WBG).
  • Tesnière: Lucien (1959): Éléments de syntace structurale. Paris: Klincksieck.
    → Übersetzung: Tesnière, Lucien (1980): Grundzüge der strukturalen Syntax. Übers. und hrsg. von Engel. Stuttgart: Klett-Cotta.

Schriftlinguistik

  • Dürscheid, Christa (2016): Einführung in die Schriftlinguistik. Unter Mitarbeit von Jürgen Spitzmüller. 5., aktualisierte und korrigierte Auflage. Göttingen, Bristol: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Günther, Hartmut (1988): Schriftliche Sprache: Strukturen geschriebener Wörter und ihre Verarbeitung beim Lesen. Tübingen: Niemeyer.
  • Ong, Walter (1987): Oralität und Literalität. Opladen: Westdeutscher Verlag.

Klassiker:

  • Koch, Peter/Oesterreicher, Wulf (1985): Sprache der Nähe — Sprache der Distanz. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Sprachtheorie und Sprachgeschichte. In: Romanisches Jahrbuch 36, S. 15-43.

Graphematik/Orthographie

  • Eisenberg, Peter (2009) Der Buchstabe und die Schriftstruktur des Wortes. In: Duden Grammatik. 8. Aufl. Mannheim.
  • Dahmen, Sylvia/Weth, Constanze (2018): Phonetik, Phonologie und Schrift. Paderborn: Schöningh.
  • Fuhrhop, Nanna (2009): Orthografie. 3. Aufl. Heidelberg: Winter.
  • Fuhrhop, Nanna/Peters, Jörg (2013): Graphematik und Phonologie. Berlin/Heidelberg: Springer.

Semantik

  • Busse, Dietrich (2009): Semantik. Paderborn: Fink.
  • Löbner, Sebastian (2015): Semantik. Eine Einführung. 2. Aufl. Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Schwarz, Monika/Chur, Jeanette (2007): Semantik. Ein Arbeitsbuch. 5., aktualisierte Aufl. Tübingen: Narr.

Klassiker:

  • Frege, Gottlob (1892): Über Sinn und Bedeutung. In: Zeitschrift für Philosophie und philosophische Kritik 100: S. 25-50.
    → Wiederabdruck: Frege, Gottlob/Patzig, Günther (Hrsg.) (2008): Funktion, Begriff, Bedeutung. Fünf logische Studien. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Lakoff, George/Johnson, Mark (1980): Metaphors we live by. Chicago/London: Univ. of Chicago Press.
    → Übersetzung: Lakoff, George/Johnson, Mark (2018): Leben in Metaphern. Konstruktion und Gebrauch von Sprachbildern. 9. Auflage. Heidelberg: Carl-Auer Verlag.
  • Polenz, Peter von (2008): Deutsche Satzsemantik. Grundbegriffe des Zwischen-den-Zeilen-Lesens. 3. Aufl. Berlin: De Gruyter.

Pragmatik

  • Auer, Peter (2013): Sprachliche Interaktion. Eine Einführung anhand von 22 Klassikern. Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Ehrhardt, Claus/Heringer, Hans Jürgen (2011): Pragmatik. Paderborn: Fink.
  • Levinson, Stephen (2000): Pragmatik. Neu übers. von Martina Wiese. Tübingen: Niemeyer.

Klassiker:

  • Austin, John Langshaw (1962): How to do things with words. The William James Lectures delivered at the Harvard University in 1955. Cambridge, Mass.
    → Übersetzung: Austin, John Langshaw (2007): Zur Theorie der Sprechakte. Stuttgart: Reclam.
  • Ehlich, Konrad/Rehbein, Jochen (1986): Muster und Institution. Tübingen: Narr.
  • Grice, Paul H. (1975): Logic and Conversation. In: Cole, Peter/Morgan, Jerry L. (Hrsg.): Speech acts. New York: Academic Press, S. 41–58.
    → Übersetzung: Grice, Paul H. (1975): Logik und Konversation. In: Meggle, Georg (1993) (Hrsg.): Handlung, Kommunikation, Bedeutung. Frankfurt/M.: Suhrkamp, 243–265.
  • Searle, John R. (1969): Speech acts: an essay in the philosophy of language. Cambridge [u.a.]: University Press.
    → Übersetzung: Searle, John Rogers (2007): Sprechakte. Ein sprachphilosophischer Essay. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Wittgenstein, Ludwig (1953): Philosophische Untersuchungen. Oxford: Blackwell.

Textlinguistik/Medienlinguistik

  • Adamzik, Kirsten (2016): Textlinguistik. Grundlagen, Kontroversen, Perspektiven. 2. Aufl. Berlin, Boston: De Gruyter.
  • Brinker, Klaus/Cölfen, Hermann/Pappert, Steffen (2018): Linguistische Textanalyse. Eine Einführung in Grundbegriffe und Methoden. 9., durchges. Aufl. Berlin: ESV.
  • Burger, Harald/Luginbühl, Martin (2014): Mediensprache. Eine Einführung in Sprache und Kommunikationsformen der Massenmedien. 4., neu bearb, und erw. Aufl. Berlin: De Gruyter.
  • Fandrych, Christian/Thurmair, Maria (2011): Textsorten im Deutschen. Linguistische Analysen aus sprachdidaktischer Sicht. Tübingen: Stauffenburg.

Klassiker:

  • Beaugrande, Robert de/Dressler, Wolfgang U. (1981): Einführung in die Textlinguistik. Tübingen: Niemeyer.

Diskurslinguistik

  • Bendel Larcher, Sylvia (2015): Linguistische Diskursanalyse. Ein Lehr- und Arbeitsbuch. Tübingen: Narr.
  • Niehr, Thomas (2014): Einführung in die linguistische Diskursanalyse. Darmstadt: WBG.
  • Spitzmüller, Jürgen/Warnke, Ingo Hans Oskar (2011): Diskurslinguistik. Eine Einführung in Theorien und Methoden der transtextuellen Sprachanalyse. Berlin: De Gruyter.

Klassiker:

  • Foucault, Michel (1971): L’ordre du discours. Paris: Gallimard.
    → Übersetzung: Foucault, Michel (1974): Die Ordnung des Diskurses. Inauguralvorlesung am Collège de France, 2. Dez. 1970. München: Hanser.

Gesprächsanalyse

  • Brinker, Klaus/Sager, Sven (2010): Linguistische Gesprächsanalyse. 5., neu bearb. Aufl. Berlin: ESV.
  • Deppermann, Arnulf (2008): Gespräche analysieren. Eine Einführung in gesprächsanalytische Methoden. 4., durchges. Aufl. Opladen: Leske+Budrich.
  • Kotthoff, Helga/Birkner, Karin/Bauer, Angelika/Auer, Peter (im Erscheinen): Einführung in die Konversationsanalyse. Berlin: De Gruyter.

Klassiker:

  • Goffman, Erving (1986): Interaktionsrituale – Über Verhalten in direkter Kommunikation. Frankfurt a.M.: Suhrkamp.
  • Sacks, Harvey/Jefferson, Gail (Hrsg.) (1995): Lectures on conversation. Oxford [u.a.]: Blackwell. [Von Sacks ebenfalls empfehlenswert ist der Aufsatz „Das Erzählen von Geschichten in Gesprächen“ im Band von Ludger Hoffmann (2019: 275-282)].

Soziolinguistik

  • Efing, Christian/Neuland, Eva (im Erscheinen): Soziolinguistik der deutschen Sprache. Stuttgart/Göttingen: UTB.
  • Löffler, Heinrich (2016): Germanistische Soziolinguistik. 5., neu bearb. Aufl. Berlin: ESV.
  • Veith, Werner (2005): Soziolinguistik: ein Arbeitsbuch mit 104 Abbildungen, Kontrollfragen und Antworten. 2., überarb. Aufl. Tübingen: Narr.

Klassiker:

  • Hymes, Dell (1974): Foundations in sociolinguistics. An ethnographic approach. Philadelphia, Pa: Univ. of Pennsylvania Press.
    → Übersetzung: Hymes, Dell (1979): Soziolinguistik. Zur Ethnographie der Kommunikation. Einleitet und herausgegeben von Florian Coulmas. 1. Aufl. Frankfurt a. M.: Suhrkamp.
  • Labov, William (1966) The Social Stratification of English in New York City. Cambridge: University Press.

Sprachvergleich/Kontrastive Linguistik

  • Colombo-Scheffold, Simone/Fenn, Peter/Jeuk, Stefan/Schäfer, Joachim (2012): Ausländisch für Deutsche. Sprachen der Kinder – Sprachen im Klassenzimmer. 2. Auflage. Stuttgart: Klett/Fillibach.
  • Krifka, Manfred/Blaszczak, Joanna/Leßmöllmann, Annette/Meinunger, André/Stiebels, Barbara/Tracy, Rosemarie/Truckenbrodt, Hubert (2014) (Hrsg.): Das mehrsprachige Klassenzimmer. Über die Muttersprachen unserer Schüler. Berlin/Heidelberg: Springer.
  • Leontiy, Halyna (2013) (Hrsg.): Multikulturelles Deutschland im Sprachvergleich. Das Deutsche im Fokus der meist verbreiteten Migrantensprachen. Ein Handbuch für DaF-Lehrende und Studierende, für Pädagog/-innen und Erzieher/-innen. Münster: LIT Verlag.
  • Theisen, Joachim (2016): Kontrastive Linguistik. Tübingen: Narr.

Klassiker:

  • Humboldt, Wilhelm von (1836): Einleitung zum Kawi-Werk. Über die Verschiedenheit des menschlichen Sprachbaus und ihren Einfluss auf die geistige Entwicklung des Menschengeschlechts. In: Ders.: (1985): Schriften zur Sprache. Hrsg. von Michael Böhler. Stuttgart: Reclam.
  • Whorf, Benjamin Lee (1956): Language, thought, and reality : selected writings of Benjamin Lee Whorf. Cambridge, Mass. : Techn. Press of Massachusetts Inst. of Technology.
    → Übersetzung: Whorf, Benjamin Lee (1999): Sprache – Denken – Wirklichkeit. Beiträge zur Metalinguistik und Sprachphilosophie. Hamburg: Rowohlt.

Mehrsprachigkeit

  • Müller, Natascha/Kupisch, Tanja/Schmitz, Katrin/Cantone, Katja (2011): Einführung in die Mehrsprachigkeitsforschung: Deutsch, Französisch, Italienisch. 3. durchges. und aktualisierte Aufl. Tübingen: Narr.
  • Peterson, John M. (2015): Sprache und Migration. Heidelberg: Winter.
  • Riehl, Claudia Maria (2014): Mehrsprachigkeit. Eine Einführung. Darmstadt: WBG.

Erstspracherwerb

  • Kauschke, Christina (2012): Kindlicher Spracherwerb im Deutschen. Verläufe, Forschungsmethoden, Erklärungsansätze. Berlin/Boston: De Gruyter.
  • Szagun, Gisela (2016): Sprachentwicklung beim Kind. Ein Lehrbuch. 6. aktualisierte Aufl. Weinheim: Beltz.
  • Tracy, Rosemarie (2008): Wie Kinder Sprachen lernen. 2. Aufl. Tübingen: Francke.

Klassiker:

  • Bruner, Jérôme Seymour (1987): Wie das Kind sprechen lernt. Übersetzt von Aeschbacher. Bern/Stuttgart: Huber.
  • Piaget, Jean (1923): Le langage et la pensée chez l’enfant. Études sur la logique de l’enfant. Neuchâtel.
    → Übersetzung: Piaget, Jean (1983): Sprechen und Denken des Kindes. Frankfurt a. M.: Ullstein.
  • Stern, Clara/Stern, William (1928): Die Kindersprache. Eine psychologische und sprachtheoretische Untersuchung. 4. neubearb. Aufl. Leipzig: Barth.
  • Vygotskij, Lev Semjonowitsch (2002): Denken und Sprechen. Weinheim: Beltz. (Russische Originalausgabe: 1934).

Zweitspracherwerb

  • Hoffmann, Ludger (2017): Deutsch als Zweitsprache. Ein Handbuch für die Lehrerausbildung. Berlin: ESV.
  • Kniffka, Gabriele/Siebert-Ott, Gesa (2012): Deutsch als Zweitsprache. Lehren und Lernen. 3., aktualisierte Aufl. Paderborn: Schöningh.
  • Oksaar, Els (2003): Zweitspracherwerb: Wege zur Mehrsprachigkeit und zur interkulturellen Verständigung. Stuttgart: Kohlhammer.

Klassiker:

  • Klein, Wolfgang (1982): Zweitspracherwerb. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.

Schriftspracherwerb

  • Andresen, Helga (2005): Vom Sprechen zum Schreiben. Sprachentwicklung zwischen dem vierten und siebten Lebensjahr. Stuttgart: Klett-Cora.
  • Bredel, Ursula/Fuhrhop, Nanna/Noack, Christina (2017): Wie Kinder lesen und schreiben lernen. 2., überarbeitete Auflage 2017. Tübingen: Narr.
  • Schründer-Lenzen, Agi (2013): Schriftspracherwerb. 4. völlig überarbeitete Auflage. Wiesbaden: Springer.

Störungen in der Sprach- und Schriftentwicklung

  • Chilla, Solveig/Rothweiler, Monika/Babur, Ezel (2013): Kindliche Mehrsprachigkeit: Grundlagen – Störungen – Diagnostik. 2. Auflage. München: Reinhardt.
  • Grimm, Hannelore (2012): Störungen der Sprachentwicklung. Grundlagen – Ursachen – Diagnose – Intervention – Prävention. 3. Auflage. Göttingen et al.: Hogrefe.
  • Kannengieser, Simone (2019): Sprachentwicklungsstörungen: Grundlagen, Diagnostik und Therapie. 4. Auflage. Fischer Gustav Verlag.
  • Scheerer-Neumann, Gerheid (2015): Lese-Rechtschreib-Schwäche und Legasthenie. Grundlagen, Diagnostik und Förderung. Stuttgart: Kohlhammer.

Klassiker:

  • Clahsen, Harald (1988): Normale und gestörte Kindersprache. Amsterdam: John Benjamins.
  • Tesak, Jürgen (1997): Einführung in die Aphasiologie. Stuttgart: Thieme.

Sprachwandel

  • Keller, Rudi (2003): Sprachwandel. Von der unsichtbaren Hand in der Sprache. 3. Aufl. Stuttgart: Francke.
  • Nübling, Damaris (2008): Historische Sprachwissenschaft des Deutschen. Eine Einführung in die Prinzipien des Sprachwandels. Tübingen: Narr.
  • Szczepaniak, Renata (2011): Grammatikalisierung im Deutschen. Eine Einführung. 2., überarb. u. erw. Aufl. Tübingen: Narr.

Sprachgeschichte

  • Hartmann, Stefan (2018): Deutsche Sprachgeschichte. Grundzüge und Methoden. Tübingen: Francke.
  • Vogel, Petra (2012): Sprachgeschichte. Heidelberg: Winter.
  • Wolff, Gerhart (2009): Deutsche Sprachgeschichte von den Anfängen bis zur Gegenwart: Ein Studienbuch. 6., überarb. und erw. Aufl. Stuttgart: Francke.

Klassiker:

  • Polenz, Peter von (1994/1999/2000): Deutsche Sprachgeschichte vom Spätmittelalter bis zur Gegenwart. 3 Bd. Berlin/New York: De Gruyter.

Zeitschriften

  • Deutsch als Fremdsprache: Zeitschrift zur Theorie und Praxis des Faches Deutsch als Fremdsprache. Berlin: ESV.
  • Deutsch als Zweitsprache: DaZ. Nürnberg: Bundesamt für Migration und Flüchtlinge.
  • Fremdsprache Deutsch: Zeitschrift für die Praxis des Deutschunterrichts. Berlin: ESV.
  • German as a foreign language (GFL): teaching and learning German in an intercultural context. A new internet journal for all Germanists. Cambridge.
  • Informationen Deutsch als Fremdsprache (Info DaF). Berlin: De Gruyter.
  • Osnabrücker Beiträge zur Sprachtheorie (OBST). Duisburg: Univ.-Verl. Rhein-Ruhr.
  • Primar: Zeitschrift für Deutsch als Fremdsprache und Zweitsprache im Primarschulbereich. Bielefeld: Bertelsmann.
  • Zeitschrift für Fremdsprachenforschung (ZFF): Organ der Deutschen Gesellschaft für Fremdsprachenforschung. Baltmannsweiler: Schneider-Verl. Hohengehren.
  • Zeitschrift für Germanistische Linguistik (ZfGL). Berlin u. a.: De Gruyter.
  • Zeitschrift für Interkulturellen Fremdsprachenunterricht: Didaktik und Methodik im Bereich Deutsch als Fremdsprache. Darmstadt: Universitäts- und Landesbibliothek Darmstadt.
  • Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik (LiLi). Stuttgart: Metzler.
  • Zeitschrift für Sprachwissenschaft (ZS). Berlin [u. a.]: De Gruyter.
  • Zielsprache Deutsch: eine internationale Zeitschrift für Deutsch als Fremdsprache/Deutsch als Zweitsprache. Tübingen: Stauffenburg.

Weitere Zeitschriften finden Sie über den Bibliothekskatalog.

Hinweise auf Forschungsmethoden in Sprachwissenschaft und Sprachdidaktik

Die folgende Auswahl ist äußerst selektiv und spiegelt natürlich nicht sämtliche Methoden der Forschungsgebiete wider.

  • Albert, Ruth/Marx, Nicole (2016): Empirisches Arbeiten in Linguistik und Sprachlehrforschung: Anleitung zu quantitativen Studien von der Planungsphase bis zum Forschungsbericht. 3. Aufl. Tübingen: Narr Francke Attempto.
  • Boelmann, Jan (Hrsg.) (2019): Empirische Forschung in der Deutschdidaktik. Band 1: Grundlagen. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
  • Boelmann, Jan (Hrsg.) (2018): Empirische Forschung in der Deutschdidaktik. Band 2: Erhebungs- und Auswertungsverfahren. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
  • Boelmann, Jan (Hrsg.) (2018): Empirische Forschung in der Deutschdidaktik. Band 3: Forschungsfelder der Deutschdidaktik. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren.
  • Gries, Stefan Thomas (2008): Statistik für Sprachwissenschaftler. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht.
  • Lemnitzer, Lothar/Zinsmeister, Heike (2006): Korpuslinguistik. Eine Einführung. Tübingen: Narr.
  • Settinieri, Julia/Demirkaya, Sevilen/Feldmeier, Alexis/Gültekin-Karakoç, Nazan/Riemer, Claudia (Hrsg.) (2014): Empirische Forschungsmethoden für Deutsch als Fremd- und Zweitsprache. Eine Einführung. Paderborn: Schöningh.

Transkriptionsverfahren

  • Ehlich, Konrad/Rehbein, Jochen (1976) Halbinterpretative Arbeitstranskriptionen (HIAT). In: Linguistische Berichte 45, 21-41.
  • Ehlich, Konrad/Rehbein, Jochen (1979) Erweiterte halbinterpretative Arbeitstranskriptionen (HIAT2); Intonation. In: Linguistische Berichte 59, 51-75.
  • EXMARaLDA: https://exmaralda.org/de/ [abgerufen am 27.11.2019].
  • Schmidt, Thomas/Schütte, Wilfried/Winterscheid, Jenny (2015): cGAT. Konventionen für das computergestützte Transkribieren in Anlehnung an das Gesprächsanalytische Transkriptionssystem 2 (GAT2). Unter: https://ids-pub.bsz-bw.de/frontdoor/index/index/docId/4616 [abgerufen am 27.11.2019].
  • Selting et al. (2009): Gesprächsanalytisches Transkriptionssystem 2 (GAT 2). In: Online-Zeitschrift zur verbalen Interaktion 10, 353-402, Unter: http://www.gespraechsforschung-ozs.de/heft2009/px-gat2.pdf [abgerufen am 27.11.2019].

Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten

Hinweise zum wissenschaftlichen Arbeiten erhalten Sie beim Lese- und Schreibzentrum der Universität Hildesheim.