Beschulung Quereinsteiger

Beschulung von neu zugewanderten Schülerinnen und Schülern ohne ausreichende Deutschkenntnisse: Inkludierende und separierende Beschulung von Quereinsteigenden in das niedersächsische Bildungssystem in der Sekundarstufe

Gefördert vom Kultusministerium Niedersachsen 

Leitung: Prof. Dr. Elke Montanari

Die Studie ist eine Pilotstudie, mit der Erkenntnisse aus der schulischen Praxis dazu gewonnen werden sollen, welche Beschulungsform für Quereinsteigende besonders geeignet ist. Insbesondere soll die Studie einen Beitrag dazuliefern, Handlungsempfehlungen und Diskussionsansätze für die Beschulung von Quereinsteigern für die Bildungspolitik zu liefern.

Insbesondere folgende Themen stehen im Mittelpunkt:

  • Erfolg der Sprachenaneignung
  • Partizipationsmöglichkeiten der SuS an Bildung, insbesondere Interaktionsmöglichkeiten im Unterricht
  • Einbezug der Mehrsprachigkeit der SuS
  • Bildungs- und Sprachlernerfahrungen als Faktoren für spezifische Beschulungspräferenzen
  • Lehrerseitiges Handeln

Am Beispiel einer begrenzten Anzahl (5-8) von allgemein bildenden Schulen des Sekundarbereichs (Klassenstufe 5 bis 8) mit mehrjähriger und umfangreicher Erfahrung mit der Schülergruppe der Quereinsteigenden, d.h. Schülerinnen und Schüler, die im Verlauf ihrer Bildungsbiographie nach Deutschland einreisen, werden Bildungs- und Sprachaneignungsbiographien erfasst mit dem Ziel, Bildungsbiographiecluster der Sprachaneignung herauszuarbeiten.

Um das Ziel zu erreichen, werden die separierende Beschulung in Sprachlernklassen (SLK) und die inkludierende Beschulung in Regelklassen (RK) mit ihren Spezifika gegenüber gestellt.