Akademischer Werdegang an der Universität Hildesheim

Seit über 10 Jahren erlebe ich das akademische Leben an der Universität Hildesheim aus unterschiedlichen Perspektiven: zunächst als Student, im weiteren Verlauf auch als studentische Hilfskraft und Stipendiat, nach meinem Studienabschluss als Projektmitarbeiter im Lese- und Schreibzentrum, schließlich als wissenschaftlicher Angestellter am Institut für deutsche Sprache und Literatur (IdSL). Zur (umgekehrten) Chronologie meiner Professionalisierung:

  • seit 10/2020: Wissenschaftlicher Angesteller am IdSL in der Linguistik und Sprachdidaktik: Mitarbeit bei Prof. Dr. Ursula Bredel
  • seit 04/2024: Website-Beauftragter am IdSL (redaktionelle Bearbeitung in Typo3)
  • seit 04/2021: Promotionsstudent Germanistik/Deutsch
  • 10/2020–03/2024: Projektmitarbeiter im Lese- und Schreibzentrum: Leitung des studentischen Schreibberaterteams
  • 10/2018–09/2020: Projektmitarbeiter im Lese- und Schreibzentrum: Beteiligung an der Entwicklung des Online-Schreibtrainings
  • 10/2016–09/2018: Stipendiat des Minerva-Kollegs
  • 10/2016–09/2018: Student des Lehramts an Grundschulen: Deutsch, Sachunterricht (Abschluss: Master of Education)
  • 04/2015–09/2018: studentischer Schreibberater im Lese- und Schreibzentrum
  • 10/2013–09/2016: Student des Polyvalenten 2-Fach-Bachelors mit Lehramtsoption (Abschluss: Bachelor of Arts)
Projekte

Laufende Projekte

Dissertationsprojekt: Meine Dissertationsschrift ist in der orthographiedidaktischen Professionalisierungsforschung verortet. Sie trägt den Titel „IgeL: Interpunktionsgespräche in der Lehrerbildung“ und widmet sich der Rekonstruktion von studentischen Zugängen zur Interpunktion als Lerngegenstand (Erstbetreuung: Prof. Dr. Ursula Bredel; Zweitbetreuung: Prof. Dr. Miriam Langlotz (Universität Kassel)). Einen Einblick darüber, wie ich den Promotionsprozess wahrnehme, gebe ich auf dieser Seite (unter “Der Prozess des Promovierens”). Ein weiterer Einblick in den Prozess und in die inhaltliche Ausrichtung meines Projektes findet sich im UHiversum #UHi_forschung Sommersemester 2024 (S. 28/29).

Arbeits-/Lehrprojekt: Im Lernraum Germanistik können Studierende Wissen und Kenntnisse in den Bereichen Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Mediävistik, Linguistik und Fachdidaktik auf- und ausbauen und vertiefen. Ich wirke dort in der Graphematik (Konzeption von Aufgaben zur Großschreibung des Deutschen und zur lesesteuernden Funktion der Orthographie) mit.

Tagungsausrichtung: Gemeinsam mit Mark Döring, Florian Mrazek und Iryna Zachow (alle IdSL) richte am 26.03. und 27.03.2026 das 26. Norddeutsche Linguistische Kolloquium (NLK) am Bühler-Campus aus. Informationen zur Tagung hier.

Tagungsausrichtung: Gemeinsam mit Prof. Dr. Constanze Weth (Université du Luxembourg) und Prof. Dr. Hrvoje Hlebec (Universität Leipzig) richte ich am 08.05 und 09.05.2026 das Arbeitstreffen der AG “Grammatikdidaktik und Sprachbetrachtung” (Symposion Deutschdidaktik) am Bühler-Campus aus. Das Treffen widmet sich Voraussetzungen und Potenzialen von Metasprache im Unterricht. Informationen hier.

 

Abgeschlossene Projekte

Arbeits-/Lehrprojekt: Das Online-Schreibtraining des Lese- und Schreibzentrums ist ein Selbstlern-Programm, in dem Studierende ihre akademischen Schreibfähigkeiten auf- und auszubauen sowie Prozesse, Strategien und Arbeitsweisen wissenschaftlichen Schreibens reflektieren und erproben können. Es wurde von der Kommission für Studienqualitätsmittel der Universität Hildesheim mit einer Laufzeit von zwei Jahren (10/2018-09/2020) gefördert. Ich war dort maßgeblich (in enger Zusammenarbeit u.a. mit Prof. Dr. Irene Pieper, Prof. Dr. Ursula Bredel und Dr. Ulrike Bohle-Jurok) an der Konzeption des Programms und an der Entwicklung von Aufgaben beteiligt.

Mitgliedschaften

Ich bin Mitglied im Symposion Deutschdidaktik (SDD) und im Netzwerk Punc.Space der Universität Regensburg.

Publikationen (Liste)
  • 2025, zus. mit Johanna Ingenerf und Lukas Janzon: Deutungsmuster, Überzeugungen, Perspektiven – Erforschung subjektiver Zugänge von (künftigen) Lehrkräften zur Orthographie(didaktik). In: Zachow, Iryna/Heins, Jochen/ Böse, Sarah/Hauenschild, Katrin/Schütte, Ulrike (Hrsg.): Konzepte der Profession(alisierung)sforschung im Dialog. Theoretische und empirische Perspektiven für die Lehrkräftebildung. Bad Heilbrunn: Klinkhardt. S. 121-139. Online verfügbar.
  • 2024: Das Interpunktionsgespräch als Werkzeug für die Forschung und den Unterricht in Schule und Hochschule – eine begriffliche Konturierung. In: Langlotz, Miriam/Fürstenberg, Maurice/Romstadt, Jonas (Hrsg.): Theoretische und empirische Perspektiven auf Interpunktion. Fehler, Korrektur, Reflexion. Bielefeld: Schneider bei wbv (= Thema Sprache – Wissenschaft für den Unterricht 39). S. 29-47. Online verfügbar.
  • 2021, zus. mit Jakob Labusch: Inwieweit können Online-Aufgaben die Reflexion studentischer wissenschaftlicher Schreibpraxis befördern? Projektvorstellung „Online-Schreibtraining“ (Lese- und Schreibzentrum Hildesheim). In: Bolten-Bühler, Ricarda/Dertinger, Andreas/Ellinger, Dorothea/Thielsch, Angelika/Vanvinkenroye, Jan/Zender, Raphael (Hrsg.) (2021): „Schöne neue (digitale) Welt?!“ Tagungsband des Jungen Forums Medien und Hochschulentwicklung 2019. Zenodo. doi: 10.5281/zenodo.5736489. S. 62-69. Online verfügbar.
  • 2019: Wie weit kommt man mit Regeln? Schülerinnen und Schüler beim Lösen von Interpunktionsproblemen. In: Der Deutschunterricht 4/19. S. 80–90.
  • 2019: Wie kann wissenschaftliches Schreiben online gefördert werden? Werkstattbericht zum Hildesheimer Online-Schreibtraining. In: Hafer, Jörg/Mauch, Martina, Schumann, Marlen (Hrsg.): Teilhabe in der digitalen Bildungswelt. München: Waxmann. S. 242–244. Online verfügbar.
  • 2019: Planungsfünfeck. In: Breuer, Esther O./Güngor, Nagihan/Klaasen, Mareike/Riesenweber, Martin/Vinnen, Johanna (Hrsg.): Wissenschaftlich schreiben – gewusst wie! Bielefeld: wbv. S. 151–153 (2. Aufl. 2021).
  • 2019: Literaturrecherche. In: Breuer, Esther O./Güngor, Nagihan/Klaasen, Mareike/Riesenweber, Martin/Vinnen, Johanna (Hrsg.): Wissenschaftlich schreiben – gewusst wie! Bielefeld: wbv. S. 43–47 (2. Aufl. 2021).

Publikationsdaten auch im HilPub und auf ORCID einsehbar.

Weitere Beiträge (Liste)
  • 2026: Begutachtung (auf Anfrage) eines Beitrags für die Zeitschrift Language und Cognition (Cambridge University).
  • 2025, zus. mit Iryna Zachow, Mark Döring und Iryna Zachow: Sprachvermittlung, Sprachgebrauch und Kommunikation im Wandel. 26. Norddeutsches Linguistisches Kolloquium. Tagungsankündigung im CeLeB-Newsletter der Universität Hildesheim. Online abrufbar, S. 8.
  • 2025: Diagnose und Förderung von Interpunktionskompetenz im Deutschunterricht. Gastvortrag (auf Einladung) an der Universität Bonn (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwisenschaft).
  • 2025: Interpunktionsgespräche in der Lehrerbildung (IgeL): Teilergebnisse. Vortrag an der Universität Kassel (Promotionskolloquium; Institut für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, Schwerpunkt Grundschule).
  • 2025: "Hier fehlt ja eigentlich wirklich nur das Komma" - Zum Stellenwert der Satzzeichen in der Sprachwelt angehender Deutschlehrer:innen. Science Slam im Rahmen des 25. Norddeutschen Linguistischen Kolloquiums an der TU Braunschweig.
  • 2024: Mehr als nur "richtig" oder "falsch": Zum Sprechen über Interpunktion. Gastvortrag (auf Einladung) an der Universität Bonn (Institut für Germanistik, Vergleichende Literatur- und Kulturwissenschaft).
  • 2024: Sprechen über Interpunktion? Das Interpunktionsgespräch als Werkzeug im (gymnasialen) Orthographieunterricht. Vortrag am Studienseminar Hildesheim für das Lehramt an Gymnasien (Fachseminar Deutsch).
  • 2024. Punkt, Punkt, Komma, Strich im Deutschunterricht. Interview (auf Anfrage) im Rahmen des Heftes "UHiversum #UHi_forschung Sommersemester 2024" des Magazins der Universität Hildesheim (Aufzeichung des Interviews: Elisabeth Schimpf, Stabsstelle Kommunikation und Medien). Online abrufbar, S. 28-29.
  • 2024: Das Interpunktionsgespräch als Konzept zur Förderung orthographischer Kompetenzen in der frühen Sekundarstufe I. Vortrag (auf Anfrage) im Rahmen des Netzwerktreffens der Fachgruppenleitungen Deutsch im RLSB Hannover "Konzepte zur Förderung der Rechtschreibkompetenz in den Jahrgängen 5 und 6" (Leitung: Marc Liese).
  • 2023: „dass ich wahrscheinlich aus Lehrersicht sofort erst mal überlegen würde“ – (methodische) Einblicke in die Erforschung von Perspektiven künftiger Lehrkräfte am Beispiel der Interpunktion. Vortrag im Rahmen eines Panels (s. u.) der 8. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung.
  • 2023, zus. mit Johanna Ingenerf und Lukas Janzon: Subjektive Zugänge von (künftigen) Lehrkräften zur Rechtschreibdidaktik. Panel im Rahmen der 8. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung (Diskutantin: Miriam Langlotz).
  • 2022: Einblick in die Promotion. Audio-Beitrag über Prozesse des Promovierens am Fachbereich 3 der Universität Hildesheim. Online abrufbar (am Ende der Seite).
  • 2022: Wie künftige Lehrkräfte über die Interpunktion sprechen – Einblicke in die IgeL-Forschung. Vortrag im Rahmen des 3. Interpunktionsworkshops der AG "Grammatikdidaktik und Sprachbetrachtung".
  • 2021 und 2022: Punkt, Punkt Komma, Strich – Wie orientieren wir uns in der Zeichensetzung? Vortrag (auf Anfrage) im Rahmen des Projekts "Willkommen in der Wissenschaft" der Zentralen Studienberatung Universität Hildesheim.
  • 2021: Interpunktionsgespräche in der Lehrerbildung (IgeL). Zur Transformation fachlicher und fachdidaktischer Orientierungen am Beispiel der Interpunktion. Vortrag im Rahmen der 6. Hildesheimer CeLeB-Tagung zur Bildungsforschung.
  • 2019: Wie kann wissenschaftliches Schreiben online gefördert werden? Werkstattbericht zum Hildesheimer Online-Schreibtraining. Poster im Rahmen der Jahrestagung der Gesellschaft für Medien in der Wissenschaft an der HU Berlin.
  • 2019: Wissenschaftliches Schreiben in digitaler Lernumgebung: Das Online-Schreibtraining des Hildesheimer Lese- und Schreibzentrums. Vortrag im Rahmen des Jungen Forum Medien und Hochschulentwicklung an der PH Weingarten.
  • 2019: Interpunktionserwerb zwischen Regelfolgen und Problemlösen: Wie erklären Grundschulkinder Punkt und Doppelpunkt als Lesezeichen? Vortrag im Rahmen des 20. Norddeutschen Linguistischen Kolloquiums an der Universität Osnabrück.
  • 2018: Lesen, Interpunktion und Problemlösen: Viertklässler/innen (er-)lesen Punkt und Komma. Vortrag im Rahmen der „Studentischen Tagung Sprachwissenschaft“. 50. StuTS an der Georg-August-Universität Göttingen.
  • 2018, zus. mit Wilfried Hehr: Das Online-Schreibtraining des Lese- und Schreibzentrums: Konzeption – Erprobung – Feedback. Workshop im Rahmen der Eröffnungsfeierlichkeiten des Zentrums für Digitalen Wandel an der Universität Hildesheim.
  • 2018: Syntaktische Interpunktionszeichen lesen und verstehen ‒ Erklärungen von Viertklässler/innen zum „Kummerkapitel“ Zeichensetzung. Vortrag im Rahmen der Studentischen Konferenz an der Ruhr-Universität Bochum.
  • 2016: Wilde Zeiten im akademischen Dasein? – Lehramt studieren zwischen Glückssache, Forschungsbereitschaft und eigenverantwortlichem Lernen. Audio-Beitrag im Rahmen der Tagung Humboldt ade Bologna, oh je? Lehre gestalten! an der Leibniz-Universität Hannover.
Lehre

Ich unterrichte Einführungen in die Sprachwissenschaft und in die Sprachdidaktik (Basismodule - 1. Studienjahr BA-Studium); ich lehre zur Interpunktionsdidaktik (Aufbaumodul - 2. Studienjahr BA-Studium) und zum akademischen Textschreiben (Vertiefungsmodul - 3. Studienjahr BA-Studium); ich betreue Studenten/-innen im Rahmen ihres mehrmonatigen GHR300-Schulpraktikums als Besuchsdozent (Praxisphase - MA-Studium).

Betreuung Abschlussarbeiten

Ich betreue Abschlussarbeiten zu Themen der Sprachdidaktik in den Bereichen Orthographie, Grammatik (Erst- und Zweitprüfung) sowie Textlinguistik, Erzählen, Mehrsprachigkeit (Zweitprüfung). Fragen Sie rechtzeitig einen Betreuungsplatz an. Eine Titelliste zu betreuten/korrigierten Abschlussarbeiten (Auszug) finden Sie hier:

  • Die Vermittlung der Doppelkonsonantenschreibung in Lehrwerken der Grundschule - Eine Analyse exemplarisch ausgewählter Lehrwerke des dritten Schuljahrgangs
  • Kasus im Deutschunterricht - eine empirische Untersuchung mit Lehrkräften
  • Wie bestimmen Grundschulkinder Wortarten? Eine explorative Studie im 3. Schuljahr
  • Verständnis von Metaphern in sprachheterogenen Klassen. Eine Untersuchung am Beispiel von ein- und mehrsprachigen Schüler:innen einer vierten Klasse
  • Inwiefern ist das Würzburger Trainingsprogramm für Kinder mit Legasthenie für den Aufbau des Wortlesens geeignet?
  • Handschreiberwerb mit Schreiblernheften - Ein Vergleich von zwei Schreiblernheften zur Schulausgangsschrift
  • Eignung des Wortmaterials in "Zebra 1" für den Orthographieerwerb
  • Interpunktionsgespräche zu den Satzschlusszeichen - eine explorative Studie im 3. Jahrgang
  • Schriftsprachliche Charakteristika in  WhatsApp-Chats von Jugendlichen und jungen Erwachsenen
  • Die Entfaltung der präliteralen Erzählkompetenz bei Vorschulkindern unter Einsatz eines produktiven Erzählverfahrens

Geschäftszimmer

Professor_innen

Professor_innen i.R. / em.

  • Professor em. Dr. Wolfgang Menzel † Professor i.R. / em.

Wiss. Angestellte

Projektmitarbeiter_innen

Lehrbeauftragte

Institut für deutsche Sprache und Literatur

Universität Hildesheim
Institut für deutsche Sprache und Literatur

Postanschrift:
Universitätsplatz 1
31141 Hildesheim 

Besucheranschrift:
Bühler-Campus
Lübecker Straße 3 (Zugang über Lüneburger Straße)
31141 Hildesheim

Geschäftszimmer:

Sylvia Schlenker (Raum BC.LN.2.23)
Tel.: +49 (0) 51 21 - 883 30150
Fax: +49 (0) 51 21 - 883 30151
sylvia.schlenker(at)uni-hildesheim.de

Gesa Reitze (Raum BC.LN.2.23)
Tel.: +49 (0) 51 21 - 883 30100
Fax: +49 (0) 51 21 - 883 30101
reitze(at)uni-hildesheim.de

Institutsgeschäftsführung
Dr. Ulrike Behrens
Tel.: +49 (0) 51 21 - 883 30140
Raum BC.LN.2.15
idsl(at)uni-hildesheim.de

Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Elke Montanari
Tel.: +49 (0) 51 21 - 883 30108
Raum BC.LN.2.22
il-idsl(at)uni-hildesheim.de