Schriftspracherwerb am IdSL
Der Schriftspracherwerb ist eine der zentralen Anforderungen, denen sich Lernende bei Schuleintritt stellen müssen und in der Regel auch wollen. Vom Erfolg des Erwerbs der Schriftsprache hängt die gesamte weitere Bildungsbiographie ab, als deren Gelingensbedingung das gilt, was in der PISA-Studie mit dem Stichwort ,literacyʻ umrissen ist.
Die Lehrenden der Universität Hildesheim stellen den Studierenden die Wissensbestände zur Verfügung, die sie für eine strukturierte Lernbegleitung der Schüler und Schülerinnen bei der Aneignung der Schrift benötigen.
Die vom Ministerium vorgegebene, verpflichtende 2-stündige Lehrveranstaltung im M.Ed. mit sich anschließender 60-minütiger Klausur, die sowohl für Studierende mit Fach Deutsch als auch für Studierende, die Deutsch nicht studieren, verbindlich ist, bildet dafür nur einen Baustein.
Studierende des Faches Deutsch erhalten zusätzlich Lernangebote im regulären Lehrprogramm, die es ihnen erlauben, ihre Kenntnisse weiter auszubauen und auf eine breitere Basis zu stellen; so etwa Seminare zur Orthographie des Deutschen, zur Phonologie, Morphologie und Syntax, zur Lese- und Schreibpraxis, zur ästhetischen Bildung.
Für alle Studierenden wird im Internet eine Bibliographie zur Verfügung gestellt, mit der eine gezielte Weiterarbeit am Gegenstand möglich ist. Einige der dort angegebenen Werke finden Sie im Internet (IN), einige werden im Semesterapperat von Prof. Dr. Bredel in der Bibliothek verfügbar gehalten (SA). Ein Teil der Literatur wird den Studierenden in den Lehrveranstaltungen zum Schriftspracherwerb als Reader ausgehändigt (RE). Sie finden die entsprechenden Annotationen in der Bibliographie.
Inhalte in den Lehrveranstaltungen
Lehrveranstaltungen zum Schriftspracherwerb werden in jedem Semester von mehreren Lehrenden angeboten.
Sie sind auf zwei verschiedene Zielgruppen zugeschnitten. Unterschieden werden (A) Lehrveranstaltungen für Studierende des Faches Deutsch und (B) Lehrveranstaltungen für Studierende, die das Fach Deutsch nicht studieren.
Die Veranstaltungen sind auf die jeweilige Zielgruppe zugeschnitten, so dass ein Besuch des jeweils anderen Typs (also ein Besuch der Veranstaltung des Typs A für Nicht-Deutsch-Studierende und ein Besuch der Veranstaltung des Typs B für Deutschstudierende) nicht möglich ist.
Die jeweils aktuellen Angebote für beide Lehrveranstaltungstypen finden Sie im LSF.
Zur Gestaltung der verpflichtenden Lehrveranstaltung haben sich die Lehrenden im Sinne einer gemeinsam verantworteten Lehrpraxis auf folgende inhaltliche Bausteine geeinigt, die mit wechselnden Intensitäten, auch abhängig davon, ob die Studierenden Deutsch studieren oder nicht, bearbeitet werden. Die Literaturangaben finden Sie unter Bibliographie:
- Bildungssituation in Deutschland (IGLU, PISA, DESI, leo) zur Markierung des Handlungsbedarfs und zum Aufbau eines Problembewusstseins bei den Studierenden. Literatur: Grotlüschen & Riekmann (2011) zur leo-Studie; Artelt et al. (2001) zur PISA-Studie; Klieme (2006) zur DESI-Studie, Bos et al. (2003) zur IGLU-Studie – hier auch: Literacy als Schlüsselkompetenz; zur internationalen Perspektive vgl. EU High Level Group of Experts on Literacy (2012)
- Sensibilisierung für die Schrift als autonomes Ausdruckssystem der Sprache; Bewusstmachen des schriftlastigen Blicks von Schriftkundigen. Literatur: Hinney (2010)
- Konzeptionelle Schriftlichkeit/Konzeptionelle Mündlichkeit; hier auch schrifttheoretische Grundlagen (Abbild- vs. Systemtheorie)Literatur: Koch & Oesterreicher (1985); Dürscheid (2006); Schwitalla (2006)
- Sprachwissenschaftliche Grundlagen; Phonologie, Morphologie, Syntax. Literatur: Noack (2011) zur Phonologie; Donalies (2007) zur Morphologie; Ramers (2007) zur Syntax; im Überblick: Duden (2009)
- Wortschreibung des Deutschen und ihr Erwerb (Lesen und Schreiben) auf der Basis von prototypischem Material (trochäisches Basismuster). Literatur: Hinney (2010), Röber (2009), Bredel (2009), Pracht (2012)
- Syntaktische Schreibungen und ihr Erwerb (Lesen und Schreiben); Großschreibung, Getrennt-/Zusammenschreibung, Interpunktion, dass-Schreibung (mind. als Ausblick). Literatur: Röber-Siekmeyer (1999) und Günther & Nünke (2005) zur Großschreibung; Fuhrhop (2011) und Mesch (2011) zur Getrennt-/Zusammenschreibung; Bredel (2011), und Esslinger (2011) zur Interpunktion; Feilke (2011) zur dass-Schreibung
- Freies Schreiben als Teilaktivität im Schriftspracherwerb zum Auf- und Ausbau von Textproduktionskompetenz – ohne dass damit zugleich die Vorstellung verbunden ist, dass sich orthographisches Schreiben daraus ergibt. Literatur: Weinhold (2000), Dehn, Merklinger & Lis (2011), Merklinger (2010)
- Lesesozialisation, Literarische Sozialisation. Literatur: Rosebrock (2003), Pieper (2012), Garbe, Holle & Jesch (2008)
- Vorlesen und Anschlusskommunikation zum Auf- und Ausbau von Textrezeptionskompetenz sowie ästhetischer Wahrnehmung. Literatur: Wieler (2004), Spinner (2004), Belgrad & Schünemann (2011)
- Wissen der Kinder bei Schuleintritt; kritische Sichtung von Konstrukten wie phonologische Bewusstheit als Voraussetzung und/oder Folge des Schriftspracherwerbs; Literatur: Birk & Häffner (2005); Rautenberg (2012); Füssenich, Geisel & Geisel (2008)
- Heterogene Ausgangslagen der Schüler/innen; Deutsch als Erstsprache; Deutsch als Zweitsprache; bildungsnahe und bildungsferne SozialisationsmusterLiteratur: Röber-Siekmeyer (2003) zur Mehrsprachigkeit; Nickel (2004) zu Sozialisationsmustern
- Umgang mit Fehlern; Fehleranalyse (Lese- und Schreibfehler); kritische Diskussion der Fehlertoleranz im Spracherfahrungsansatz (Brügelmann; Brinkmann; Reichen) kritische Diskussion des Konstrukts Legasthenie/LRS als Pathologisierung; Bewusstsein schaffen für die Verantwortung der Lehrenden für den LernprozessLiteratur: Bredel, Fuhrhop & Noack (2011) (dort v.a. Kap. 4)
- Handschreiben/Schulschriften; auch LinkshändigkeitLiteratur: Hasert (2003) zu Schulschriften; Schorch (2003) zum Handschreiben; Sattler (2003) zur Linkshändigkeit
- Kritische Analyse der nationalen Bildungsstandards und der Kerncurricula (Schwerpunkt Niedersachsen).Literatur: Nationale Bildungsstandards unter www.kmk.org/bildung-schule/qualitaetssicherung-in-schulen/bildungsstandards/dokumente.html Niedersächsische Kerncurricula:Grundschule: db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_gs_deutsch_nib.pdf Hauptschule: db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_hs_deutsch_nib.pdf Realschule: db2.nibis.de/1db/cuvo/datei/kc_rs_deutsch_nib.pdf (jeweils letzter Zugriff 25.7.2012)
- Kritische Analyse der herkömmlichen Didaktik; auch Lehrwerksanalysen; Literatur: Röber (2009); Hinney (2010)
- Beispiele guter PraxisLiteratur: Rosebrock & Nix (2011); Müller (2010); Beiträge in den Heften von Praxis Deutsch Heft 170 (2001): Rechtschreiben erforschen; Heft 176 (2002): Leseleistung – Lesekompetenz; Heft 191 (2005): Zeichen setzen, Heft 198 (2006): Orthographische Zweifelsfälle; Heft 221 (2010): Schriftstrukturen entdecken.
Bibliographie
Im folgenden finden Sie eine Literaturliste mit Werken, die in den Lehrveranstaltungen (s.o.) verwendet werden. Das Kürzel IN verweist darauf, dass der Text im Internet zu finden ist, SA verweist auf den Semesterapperat von Prof. Dr. Bredel (in der Bibliothek verfügbar), RE auf den Reader, der Ihnen in den Lehrveranstaltungen verfügbar gemacht wird.
| Artelt, Cordula; Baumert, Jürgen; Klieme, Eckhard et al. (2001): PISA 2000. Zusammenfassung zentraler Befunde. Schülerleistungen im internationalen Vergleich. Max-Planck-Institut für Bildungsforschung: www.mpib-berlin.mpg.de/Pisa/ergebnisse.pdf (letzter Zugriff 25.7.2012); zu den Ergebnissen der PISA-Studie 2009 vgl. www.oecd.org/berlin/46615935.pdf | IN |
| Belgrad, Jürgen; Schünemann, Ralf (2011): Leseförderung durch Vorlesen: Ergebnisse und Möglichkeiten eines Konzepts zur basalen Leseförderung (unter Mitarbeit von Iris Hentschel und Barbara Schupp). In: Behrens, Ulrike & Eriksson, Birgit (Hrsg.): Sprachliches Lernen zwischen Mündlichkeit und Schriftlichkeit. Bern: hep, 144–170 | RE |
| Birk, Elisabeth & Häffner, Sonja (2005): Was ist phonologische Bewusstheit? Schrifttheoretische Analyse einer psychologischen Fragestellung. In: Huneke, Hans-Werner (Hrsg.): Geschriebene Sprache. Struktur, Erwerb, didaktische Modellbildungen. Weinheim: Beltz, 53–72 | RE |
| Bos, Wilfried; Lankes, Eva-Maria; Prenzel, Manfred; Schwippert, Knut; Valtin, Renate & Walther, Gerd (2003): Erste Ergebnisse aus IGLU. Schülerleistungen am Ende der vierten Jahrgangsstufe im internationalen Vergleich Zusammenfassung ausgewählter Ergebnisse. www.bmbf.de/pub/erste_ergebnisse_aus_iglu-zusammenfassung.pdf (letzter Zugriff 25.7.2012) | IN |
| Bredel, Ursula (2009): Orthographie als System – Orthographieerwerb als Systemerwerb. In: Zeitschrift für Literaturwissenschaft und Linguistik 39/153, 135–154 | RE |
| Bredel, Ursula (2011): Interpunktion. Heidelberg: Winter | SA |
| Bredel, Ursula; Fuhrhop, Nanna & Noack, Christina (2011): Wie Kinder lesen und schreiben lernen. Tübingen: Francke | SA |
| Dehn, Mechthild; Merklinger, Daniela & Schüler, Lis (2011): Texte und Kontexte. Schreiben als kulturelle Tätigkeit in der Grundschule. Seelze: Kallmeyer u.a. | SA |
| Donalies, Elke (2007): Basiswissen Deutsche Wortbildung. Tübingen: Narr | SA |
| Duden (2009): Duden 4. Die Grammatik. Unentbehrlich für richtiges Deutsch. 8., überarbeitete Auflage. Mannheim und Leipzig: Dudenverlag | SA |
| Dürscheid, Christa (2006): Einführung in die Schriftlinguistik. 3., überarb. und erg. Aufl. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht | SA |
| Esslinger, Gesine (2011): Konzepte des Interpunktionserwerbs. In: Bredel, Ursula & Reißig, Tilo (Hrsg.): Weiterführender Orthographieerwerb. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 318–339 | SA |
| EU High Level Group of Experts on Literacy (2012). ec.europa.eu/education/literacy/what-eu/high-level-group/documents/literacy-report.pdf | IN |
| Feilke, Helmuth (2011): Der Erwerb der das/dass-Schreibung. In: Bredel, Ursula & Reißig, Tilo (Hrsg.): Weiterführender Orthographieerwerb. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 340–354 | SA |
| Fix, Martin (2006): Texte schreiben. Schreibprozesse im Deutschunterricht. Paderborn: Schöningh utb | SA |
| Fuhrhop, Nanna (2011): Das System der Getrennt- und Zusammenschreibung. In: Bredel, Ursula & Reißig, Tilo (Hrsg.): Weiterführender Orthographieerwerb. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 107–128 | SA |
| Füssenich, Iris, Geisel, Carolin, & Geisel, Julia (2008): Literacy im Kindergarten: Vom Sprechen zur Schrift. München: Reinhardt | SA |
| Garbe, Christine; Holle, Karl & Jesch, Tatjana (2008): Texte lesen. Textverstehen, Lesedidaktik, Lesesozialisation. Paderborn: Schöningh utb | SA |
| Grotlüschen, Anke & Riekmann, Wibke (2011): leo. – Level-One Studie. Literalität von Erwachsenen auf den unteren Kompetenzniveaus. Presseheft. blogs.epb.uni-hamburg.de/leo/files/2011/12/leo-Presseheft_15_12_2011.pdf (letzter Zugriff 14.9.2012) | IN |
| Günther, Hartmut &Nünke, Ellen (2005): Warum das Kleine groß geschrieben wird, wie man das lernt und wie man das lehrt. Kölner Beiträge zur Sprachdidaktik 1. www.koebes.uni-koeln.de/guenther_nuenke.pdf (letzter Zugriff 25.7.2012) | IN |
| Hasert, Jürgen (2003): Schulschriften. In: Bredel, Ursula; Günther, Hartmut; Klotz, Peter; Ossner, Jakob & Siebert-Ott, Gesa (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Band 1. Paderborn: Schöningh utb, 307–318 | SA |
| Hinney, Gabriele (2010): Wortschreibungskompetenz und sprachbewusster Unterricht. Eine Alternativkonzeption zur herkömmlichen Sicht auf den Schriftspracherwerb. In: Bredel, Ursula; Müller, Astrid & Hinney, Gabriele (Hrsg.): Schriftsystem und Schrifterwerb: linguistisch – didaktisch – empirisch. Berlin et al.: de Gruyter, 47–100 | SA |
| Klieme, Eckhard (2006): Zusammenfassung zentraler Ergebnisse der DESI-Studie. www.dipf.de/de/projekte/pdf/biqua/DESI_Ausgewaehlte_Ergebnisse.pdf (letzter Zugriff 25.7.2012) | IN |
| Koch, Peter & Oesterreicher, Wulf (1985): Sprache der Nähe – Sprache der Distanz. Mündlichkeit und Schriftlichkeit im Spannungsfeld von Sprachtheorie und Sprachgeschichte. In: Romanistisches Jahrbuch 36, 15–43 | SA |
| Mesch, Birgit (2011): Konzepte des Erwerbs der Getrennt- und Zusammenschreibung. In: In: Bredel, Ursula & Reißig, Tilo (Hrsg.): Weiterführender Orthographieerwerb. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 268–295 | SA |
| Merklinger, Daniela (2012): Frühe Zugänge zu Schriftlichkeit. Eine explorative Studie zum Diktieren. Freiburg: Fillibach | SA |
| Müller, Astrid (2010): Rechtschreiben lernen. Die Schriftstruktur entdecken – Grundlagen und Übungsvorschläge. Seelze: Klett und Kallmeyer | SA |
| Nickel, Sven (2004): Family Literacy. Familienorientierte Zugänge zur Schrift. In: Panagiotopoulou, Argyro & Carle, Ursula (Hrsg.): Sprachentwicklung und Schriftspracherwerb: Beobachtungs- und Fördermöglichkeiten in Familie, Kindergarten und Grundschule. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 71–84 | SA |
| Noack, Christina (2011): Phonologie. Heidelberg: Winter | SA |
| Pieper, Irene (2010): Lese- und literarische Sozialisation. In: Deutschunterricht in Theorie und Praxis. In: Kämper-van den Boogaart & Spinner, Kaspar H (Hrsg.): Lese- und Literaturunterricht I. (Handbuch Deutschunterricht in Theorie und Praxis, Band XI). Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 87–147 | RE |
| Pracht, Henrike (2012): Schemabasierte Basisalphabetisierung im Deutschen. Ein Praxisbuch für Lehrkräfte. Münster: Waxmann | SA |
| Ramers, Karl-Heinz (2007): Einführung in die Syntax. 2. Aufl. München: Fink utb | SA |
| Rautenberg, Iris (2012): Musik und Sprache. Eine Längsschnittstudie zu Effekten musikalischer Förderung auf die schriftsprachlichen Leistungen von Grundschüler/innen. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren | SA |
| Röber, Christa (2009): Die Leistungen der Kinder beim Lesen- und Schreibenlernen. Grundlagen der Silbenanalytischen Methode; ein Arbeitsbuch mit Übungsaufgaben. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren | SA |
| Röber-Siekmeyer, Christa (1999): Ein anderer Weg zur Groß- und Kleinschreibung. Anregungen für den Sprachunterricht in der Grundschule. Leipzig, Stuttgart, Düsseldorf: Klett | SA |
| Röber-Siekmeyer, Christa (2003): Die Entwicklung orthographischer Fähigkeiten im mehrsprachigen Kontext. Verfasst unter Mitarbeit von Maike Bruns, Tatjana Mikhailopoulo und Mina Zinifi. In: Bredel, Ursula; Günther, Hartmut; Klotz, Peter; Ossner, Jakob & Siebert-Ott, Gesa (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Band 1. Paderborn: Schöning utb, 392–404 | SA |
| Rosebrock, Cornelia (2003): Lesesozialisation und Leseförderung; literarisches Leben in der Schule. In: Michael Kämper-van den Boogaart (Hrsg.): Deutschdidaktik. Leitfaden für die Sekundarstufe I und II. Berlin: Cornelsen Scriptor, 153–174 | RE |
| Rosebrock, Cornelia & Nix, Daniel (2011): Grundlagen der Lesedidaktik und der systematischen schulischen Leseförderung. 4., korrigierte und ergänzte Aufl. Baltmannsweiler | SA |
| Sattler, Johanna Barbara (2003): Linkshändigkeit In: Bredel, Ursula; Günther, Hartmut; Klotz, Peter; Ossner, Jakob & Siebert-Ott, Gesa (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Band 1. Paderborn: Schöning utb, 329–340 | SA |
| Schorch, Günther (2003): Entwicklung des Handschreibens. In: Bredel, Ursula; Günther, Hartmut; Klotz, Peter; Ossner, Jakob & Siebert-Ott, Gesa (Hrsg.): Didaktik der deutschen Sprache. Band 1. Paderborn: Schöning utb, 286–296 | SA |
| Schwitalla, Johannes (2006). Gesprochenes Deutsch: Eine Einführung. 3., neu bearb. Aufl. Berlin: Schmidt | SA |
| Spinner, Kaspar H. (2004): Gesprächseinlagen beim Vorlesen. In: G. Härle; M. Steinbrenner (Hrsg.): Kein endgültiges Wort. Die Wiederentdeckung des Gesprächs im Literaturunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren, 291–308 | SA |
| Weinhold, Swantje (2000): Text als Herausforderung. Zur Textkompetenz am Schulanfang. Freiburg: Fillibach | SA |
| Wieler, Petra (2004): Gespräche mit Grundschulkindern über Kinderbücher und andere Medien. In: Härle, Gerhard & Steinbrenner, Marcus (Hrsg.): Kein endgültiges Wort. Die Wiederentdeckung des Gesprächs im Literaturunterricht. Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren. 265–290 |
DORA: Datenbank orthographisch regulärer Ausdrücke
Kinder lernen die Schreibung von Wörtern nicht auswendig, sondern orientieren sich an orthographischen Mustern, die sie auf neue Fälle übertragen. Wer leben schreiben kann, weiß, was zu tun ist, wenn er kleben, eben, beben, geben, heben, weben, neben oder streben schreiben will.Im Rechtschreibunterricht sollte die Entdeckung von orthographischen Mustern deshalb aktiv unterstützt werden. In dieser Datenbank finden Sie ausschließlich Wörter, die den zentralen Mustern der deutschen Orthographie entsprechen. In diesem Sinne handelt es sich um eine Datenbank orthographisch regulärer Ausdrücke – kurz: DORA.
FAQ
Wie viele Leistungspunkte werden für die Lehrveranstaltung vergeben?
Für die Teilnahme an der Lehrveranstaltung sind 2 Leistungspunkte (= 60 Arbeitsstunden) vorgesehen.
Welche Prüfungsleistung muss ich erbringen?
Die Lehrveranstaltung schließt mit einer 60-minütigen Klausur ab. Sie wird in der Regel eine Woche nach dem Ende der Vorlesungszeit geschrieben.
Kann alternativ zur Klausur eine andere Form des Leistungsnachweises gewählt werden?
Nein. Die 60-minütige Klausur ist in der Studienordnung (§ 4) als einzige Prüfungsform festgelegt.
Ist es möglich, die Lehrveranstaltung bereits im Bachelor-Studium zu besuchen und sich die Prüfungsleistung dann im Master anrechnen zu lassen?
Nein, die Lehrveranstaltung muss im Master-Studium absolviert werden.
Dürfen Deutsch-Studierende die Lehrveranstaltung für Nicht-Deutsch-Studierende besuchen?
Nein, die Lehrveranstaltungen sind auf die jeweilige Zielgruppe hin konzipiert. Bei Deutsch-Studierenden baut das Seminar auf den Kenntnissen auf, die im Bachelorstudium erworben worden sind. Bei Nicht-Deutsch-Studierenden werden Basiskenntnisse verfügbar gemacht.
Dürfen Nicht-Deutsch-Studierende die Lehrveranstaltung für Deutsch-Studierende besuchen?
Nein, die Lehrveranstaltungen sind auf die jeweilige Zielgruppe hin konzipiert. Bei Nicht-Deutsch-Studierenden werden Basiskenntnisse verfügbar gemacht. Bei Deutsch-Studierenden baut das Seminar auf den Kenntnissen auf, die im Bachelorstudium erworben worden sind.
Ist es möglich, aus der Lehrveranstaltung heraus ein Thema für die Master-Arbeit zu entwickeln?
Ja, eine Weiterverarbeitung der Themen im Rahmen einer Master-Arbeit ist möglich und erwünscht.
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Geschäftsführende Direktorin
Prof. Dr. Elke Montanari
Tel.: +49 (0) 51 21 - 883 30108
Raum BC.LN.2.22
il-idsl(at)uni-hildesheim.de