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Kulturvermittlung im Doppelpack

Die Universität Hildesheim bietet in Kooperation mit der Aix-Marseille Université in Frankreich einen binationalen integrierten Master-Studiengang an. Studierende im Fachbereich der Kulturwissenschaften und Ästhetischen Kommunikation können mit erfolgreichem Abschluss ihres Studiums sowohl den deutschen Master Kulturvermittlung als auch den Master-Abschluss des französischen Partnerstudiengangs Médiation Culturelle de l'Art erwerben.

Der binationale Studiengang, in dessen Zentrum Theorie und Praxis der Künste sowie ihre Vermittlung stehen, ermöglicht den zukünftigen Kulturschaffenden, sich auf Aufgaben des deutsch-französischen bzw. internationalen Kulturaustauschs vorzubereiten und greift somit die internationale Vernetzung im Kulturbereich auf. Kunst und Kultur wurden von jeher durch Einflüsse aus dem In- und Ausland weiterentwickelt. Katalysatoren hierzu waren von jeher Mittlerpersonen, die - zweier oder mehrerer Sprachen oder der Kunst als universellem Kommunikationmittel mächtig - Einflüsse aufnahmen, weiterentwickelten und verbreiten. Kunst und Kultur erhalten nicht nur in Europa sondern weltweit für die internationale Zusammenarbeit einen immer wichtigeren Platz. Zur Steuerung und Gestaltung dieser Prozesse werden vielseitig ausgebildete Vermittlerpersönlichkeiten mit hoher interkultureller Kompetenz benötigt.

Ziel des Doppelmasters ist der Erwerb von zwei Abschlüssen:

  • M.A. Kulturvermittlung, Universität Hildesheim
  • M.A. Médiation Culturelle de l’Art, Aix-Marseille Université

Diese Hochschulabschlüsse erfordern viel Engagement und entschlossenen Einsatz, verbinden jedoch zugleich unterschiedliche Studien- und Lebenserfahrungen im Partnerland mit der Chance, sich in zwei komplementären Studiengängen ausführlich einerseits mit der Theorie und Praxis der Künste sowie andererseits mit soziologischen und kulturpolitischen Fragestellungen auseinanderzusetzen. Das wesentliche Bindeglied ist dabei die Überzeugung, dass Kunst und Kultur in unserer Gesellschaft einen wichtigen Platz einnehmen, den es zu gestalten gilt.

Der Erwerb von zwei Abschlüssen, die Kenntnis der französischen Sprache und Kultur sowie die nachgewiesene Bereitschaft zu Flexibilität und Mobilität, eröffnen den Absolventinnen und Absolventen des binationalen Studiengangs größere Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt. Durch Aneignung entsprechender Kompetenzen werden Berufsaussichten verbessert, um vor allem in den Bereichen Kulturvermittlung, Kulturorganisation und Kulturmanagement tätig werden zu können. 
Allen beteiligten Lehrenden und Studierenden sowie allen Interessierten wünsche ich bei diesem deutsch-französischen Brückenbau Ausdauer und Erfolg.
Die Kulturwissenschaften freuen sich auf den „Dialog der Kulturen“ im eigenen Haus.

Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Direktor des Instituts für Kulturpolitik