Lehre und Forschung

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Steht im Bachelorstudium „Kreatives Schreiben & Kulturjournalismus“ das Erlernen verschiedener literarischer, journalistischer und kulturwissenschaftlicher Techniken im Vordergrund, mit denen die Arbeit an eigenen Werken befördert wird, so dreht sich das Masterstudium nun vor allem um das eigene Werk. Zusätzlich besuchte Seminare sollen vor allem dazu dienen, diese Arbeit zu befördern und die Fähigkeiten zur Beobachtung, Analyse, Optimierung und Platzierung des eigenen Schreibens reflexiv und praktisch weiterzuentwickeln.

Eingerichtet wurde dafür ein Mentorensystem, das eine individuelle Betreuung aller Studierenden mit ihren Arbeiten sicherstellt. Zusätzlich wurde für den Studiengang ein mediales und literaturbetriebliches Umfeld geschaffen, das es ermöglicht, die literarische Praxis kontinuierlich zu erweitern oder zu spezialisieren. So gibt es einen studiengangseigenen Verlag, einen Radioblog, Literaturzeitschriften, Jahrbücher für Literatur und für Kulturjournalismus, einen eigenen Verein für literarisches Schreiben – und es gibt die Möglichkeit, darüber hinaus eigene Projekte zu entwickeln und zu realisieren.

Eingebettet ist der Studiengang in ein künstlerisches und wissenschaftliches Umfeld, in dem die eigene Produktion immer wieder von außen reflektiert und bereichert werden kann. So gibt es die Masterstudiengänge „Kulturvermittlung“ und „Inszenierung der Künste“, mit denen der Studiengang „Literarisches Schreiben“ in Teilbereichen des Studiums kooperiert. Damit ist auch für den Austausch unter den Studierenden gesorgt. Beste Voraussetzung um vor Ort an einem großen Kreativlabor teilzunehmen und eigene Experimente zu unternehmen!

Die Forschungsarbeit der Lehrenden ist genau auf diese Laborarbeit angelegt. So gibt es den Schwerpunkt zur Rekonstruktion der Entwicklung der literarischen Praxis seit dem 18. Jahrhundert. Es gibt den Schwerpunkt zur Untersuchung und Entwicklung neuester Konzepte in der Literaturvermittlung. Und es gibt den Schwerpunkt Essay, in dem die Theorie mit der Praxis verbunden wird. Die Studierenden sind aufgefordert, an der Entwicklung dieser Forschungsschwerpunkte aktiv mitzuwirken, um auf diese Weise zugleich im wissenschaftlichen Arbeiten ausgebildet zu werden.