Lehre und Forschung

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Interdisziplinarität

Die Leitthese ist, dass Inszenierungsverfahren nicht auf einzelne Kunstformen reduziert werden können. Das Inszenieren von Personen, Objekten, Räumen und Situationen stellt eine kulturelle Praxis eigener Art dar, die in unterschiedlichen Medien und Gattungen zur Anwendung kommt.
Im Studium werden deshalb auch die Wechselwirkungen und  Transformationen von Inszenierungsweisen zwischen unterschiedlichen Medien und Formaten untersucht.

Mögliche Forschungsfragen sind:

  • Wie werden Emotionen in unterschiedlichen Medien inszeniert,gezeigt oder hervorgerufen?
  • Wie wird Privatheit inszeniert?
  • Wie eignet sich das Theater Inszenierungsformen des Fernsehens an (oder umgekehrt)?
  • Wie muss eine Ausstellung inszeniert sein, damit der Museumsbesuch zum Erlebnis wird?
  • Wie werden Inszenierungsstrategien der öffentlichen Eventkultur in den Künsten aufgegriffen oder unterwandert?
  • Wie lässt sich das Hören inszenieren?

Theorie & Praxis

Das Studium zeichnet sich durch eine Verschränkung von theoretischwissenschaftlichen und künstlerisch-praktischen Arbeits-, Lehr- und Forschungsfeldern aus. Zur Praxis zählen sowohl gegenwärtige Inszenierungen des Kunst- und Kulturbetriebs, als auch die experimentelle
Erforschung von Lehrinhalten in Übungen sowie die Erarbeitung eigener Inszenierungen der Masterstudierenden. Hierfür stehen drei Bühnen, ein Filmstudio, Ateliers und Übungsräume als Laboratorien zur Verfügung. Die Verschränkung von wissenschaftlicher und künstlerisch-praktischer Reflexion wird ferner durch eine wechselseitige Bezugnahme von theoretischen Seminaren und praktischen Übungen sichergestellt. Praktiker aus den Medien und der künstlerischen Praxis (Bildende Kunst, Medien / Populäre Kultur, Musik bzw. Theater) sind in die Lehre einbezogen.