Diplomstudiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis (auslaufend)

Im Rahmen des Diplomstudiengangs Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis kann Philosophie als Bezugsfach studiert werden. Ein Bezugsfach hat den Umfang von 28 SWS (14 SWS im Grund- und 14 SWS im Hauptstudium). Sowohl im Grundstudium als auch im Hauptstudium wird eine Hausarbeit geschrieben. Die beiden Studienabschnitte enden zudem mit einer halbstündigen mündlichen Prüfung. Der Wechsel in das Bezugsfach Philosophie ist im Laufe des Studiums auf Antrag hin möglich.

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Inhalte des Faches Philosophie für Kulturwissenschaftler
Die Prüfungsordnung des Studiengangs Kulturwissenschaften nennt als prüfungsrelevante philosophische Gebiete theoretische Philosophie (z. B. Erkenntnistheorie, Wissenschaftstheorie, Sprachphilosophie), praktische Philosophie (z. B. Ethik, Sozialphilosophie, Politische Philosophie) sowie Ästhetik/Kulturphilosophie. Diese Angabe lässt sich dadurch präzisieren, dass man fünf Kernbereiche der Philosophie auszeichnet, die für das Studium der Kulturwissenschaften von besonderer Bedeutung sind:
1. Anthropologie und philosophische Theorie der Kultur
2. Philosophische Ästhetik
3. Theorien der Sprache, Zeichen und Medien
4. Hermeneutik
5. Praktische Philosophie: Ethik, Politische Philosophie und Sozialphilosophie
Nähere Angaben zu diesen Kernbereichen und zur Ausgestaltung des Bezugsfach Philosophie im Diplomstudiengang Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis finden Sie in einer kleinen Fahrplan Philosophie für Kulturwissenschaftler (PDF-Dokument).


Hausarbeit
Das Institut für Philosophie legt großen Wert auf die Übung in Texterstellung und -präsentation unterschiedlicher Genera (Essays, Protokolle, Textpräsentationen, Hausarbeiten). Aus diesem Grund liegen uns die Hausarbeiten, von denen je eine im Grund- und eine im Hauptstudium geschrieben werden muss, besonders am Herzen. Im Zuge des Schreibens der Hausarbeit soll vor allem das Strukturieren und inhaltliche Ausgestalten eines Textes in Aufsatzlänge (ca. 15 Seiten) weiter gelernt und geübt werden. Es ist unser Anspruch, die Entstehung einer Hausarbeit so zu betreuen, dass die Studierenden dadurch einen Lernerfolg haben.

Mündliche Prüfungen

Die mündlichen Prüfungen am Ende des Grund- und am Ende des Hauptstudiums dauern jeweils eine halbe Stunde. Im Rahmen dieser halben Stunde werden zwei Themen abgehandelt. Die mündlichen Prüfungen werden entsprechend in der Regel von zwei Lehrenden der Philosophie durchgeführt. Jeder dieser Lehrenden führt ein Prüfungsgespräch zu einem Thema à 15 Minuten. In besonders begründeten Ausnahmefällen ist es auch möglich, dass ein Lehrender das Gespräch zu beiden Themen führt und ein anderer Lehrender protokolliert. Die in den mündlichen Prüfungen behandelten Themen sollten nicht zuvor Gegenstand einer Hausarbeit gewesen sein.