BA-Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen

Die Philosophie reflektiert Zusammenhänge des Lebens und des Denkens. Ihre Themen sind die nur scheinbar so selbstverständlichen Grundbegriffe und Prinzipien, Normen und Sachverhalte, an denen wir unser Denken und Handeln jederzeit, wenngleich zunächst meist unreflektiert, orientieren. Das Studium der Philosophie soll selbständiges Denken einüben und die Fähigkeit zur Kritik gewohnter Denk- und Verhaltensweisen ausbilden.

Im Verlauf des Studiums des Wahlpflichtfachs Philosophie im Bachelor-Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen werden die Studierenden mit unterschiedlichen philosophischen Problemstellungen und Methoden vertraut gemacht. Sie sollen dadurch in die Lage versetzt werden, philosophische Positionen zu erkennen, diese kritisch zu explizieren und zu reflektieren.

Der Schwerpunkt liegt dabei auf der Vermittlung von Kompetenzen des argumentativ strukturierten sprachlichen Ausdrucks, der Darstellung komplexer gedanklicher Zusammenhänge und der argumentativen Interaktion, besonders in Situationen des Aufeinandertreffens verschiedener kultureller Kontexte. Die Studierenden erhalten die Fähigkeiten, solche Problemsituationen zu erkennen, zu analysieren und zu reflektieren.

Studienanforderungen (IKÜ)
gem. Studienordnung für das Nebenfach Philosophie im Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen B.A. vom N.N. (wird derzeit erarbeitet).

Philosophie kann im Rahmen des Studiengangs „Internationale Kommunikation und Übersetzen B.A.“ als Anwendungsfach gewählt werden. Es kann in zwei Varianten studiert werden:

 

Philosophie kann im Rahmen des BA-Studiengangs „Internationale Kommunikation und Übersetzen“ als Wahlpflichtfach gewählt werden. Es kann in drei Varianten studiert werden:

  • Kurzes Anwendungsfach (15 LP)

  • Langes Anwendungsfach (30 LP)

 

Kurzes Anwendungsfach, 15 Leistungspunkte (LP)
Umfang: 15 Leistungspunkte (LP) in drei Modulen (M)
Präsenzstudium: 10 Semesterwochenstunden (SWS)

Im kurzen Anwendungsfach sind fünf Veranstaltungen (10 SWS) und zwei Modulprüfungen zu absolvieren. Die Leistungspunkte werden in zwei Themenmodulen sowie dem Aufbaumodul „Schlüsselkompetenzen“ erbracht.

Die Themenmodule bestehen jeweils aus zwei Veranstaltungen: einer Vorlesung und einem Seminar oder zwei Seminaren (jeweils 2 SWS). Die Themenmodule werden mit einer Hausarbeit, einer mündlichen Prüfung oder einer Klausur abgeschlossen (zwei Modulprüfungen). Mindestens eines der Module muss mit einer Hausarbeit abgeschlossen werden. Für ein erfolgreich abgeschlossenes Modul werden 6 Leistungspunkte vergeben (jeweils 3 LP für die zugehörigen Veranstaltungen).

Bei der Wahl der Veranstaltungen der Themenmodule ist zu beachten, dass die jeweils zwei Veranstaltungen demselben Modul zugeordnet sind. Hinweise zur Zuordnung der Veranstaltungen finden sich im LSF.  Die zwei Themenmodule können aus den Modulen des Bachelorbereichs ausgewählt werden (M 1, M 3 und M 4):

M 1:     Philosophie und Erziehung

M 3:     Erkennen und Versehen

M 4:     Individuum und Gesellschaft

Die Module (M 2, M 5 bis M 7) können in dieser Studienvariante nicht belegt werden.

Zusätzlich zu den zwei Themenmodulen (aus M 1, M 3 und M 4) ist das Modul (M 8) „Schlüsselkompetenzen“ als Pflichtmodul zu absolvieren. Es besteht aus einer Veranstaltung (2 SWS), die aus dem Angebot des Instituts für Philosophie frei gewählt werden kann:

M 8: Schlüsselkompetenzen

Empfohlen wird der Besuch der Ringvorlesung „Philosophisches Kolloquium“. Das Modul wird mit dem erfolgreichen Besuch dieser Veranstaltung abgeschlossen. Dafür werden 3 Leistungspunkte vergeben.

 

 

Langes Anwendungsfach, 30 Leistungspunkte (LP)
Umfang: 30 Leistungspunkte (LP) in fünf Modulen (M)
Präsenzstudium: 20 Semesterwochenstunden (SWS)

Im langen Anwendungsfach sind zehn Veranstaltungen (20 SWS) und vier Modulprüfungen zu absolvieren. Die Leistungspunkte werden in zwei Basismodulen, einem Vertiefungsmodul, einem weiteren Basis- oder Vertiefungsmodul sowie dem Modul (M 8) „Schlüsselkompetenzen“ erbracht.

Die Basis- und Vertiefungsmodule bestehen jeweils aus zwei Veranstaltungen: einer Vorlesung und einem Seminar oder zwei Seminaren (jeweils 2 SWS). Diese Themenmodule werden mit einer Hausarbeit, einer mündlichen Prüfung oder einer Klausur abgeschlossen (vier Modulprüfungen). Mindestens zwei der Module müssen mit einer Hausarbeit und mindestens ein Modul muss mit einer mündlichen Prüfung abgeschlossen werden. Für ein erfolgreich abgeschlossenes Modul werden 6 Leistungspunkte vergeben (jeweils 3 LP für die zugehörigen Veranstaltungen).

Bei der Wahl der Veranstaltungen der Basis- und Vertiefungsmodule ist zu beachten, dass die jeweils zwei Veranstaltungen demselben Modul zugeordnet sind. Hinweise zur Zuordnung der Veranstaltungen finden sich im LSF. Insgesamt sind vier unterschiedliche Module zu absolvieren. Die zwei Basismodule können aus den folgenden Modulen des Bachelorbereichs ausgewählt werden (M 1 bis M 4):

M 1:    Philosophie und Erziehung

M 2:    Logik der Sprache

M 3:    Erkennen und Versehen

M 4:    Individuum und Gesellschaft

Bei Wahl von Modul (M 2) „Logik der Sprache“ besteht die Modulprüfung aus zwei Teilprüfungen (Klausuren).

Das  Vertiefungsmodul kann aus den folgenden Modulen des Bachelorbereichs ausgewählt werden (M 5 bis M 7):

M 5:    Wahrnehmung und Künste

M 6:    Kultur und Medien

M 7:    Texte und Positionen

Das verbleibende Themenmodul kann entweder aus dem Bereich der Basismodule (M 1 bis M 4) oder dem Bereich der Vertiefungsmodule (M 5 bis M 7) gewählt werden.

Zusätzlich ist das Modul (M 8) „Schlüsselkompetenzen“ als Pflichtmodul zu absolvieren. Es besteht aus zwei Veranstaltungen (4 SWS), die aus dem Angebot des Instituts für Philosophie frei gewählt werden kann:

M 8: Schlüsselkompetenzen

Empfohlen wird der Besuch der Ringvorlesung „Philosophisches Kolloquium“ (Teilmodul 1) und der Besuch eines Seminars (Teilmodul 2). Das Modul wird mit dem erfolgreichen Besuch dieser beiden Veranstaltung abgeschlossen. Dafür werden 6 Leistungspunkte vergeben (jeweils 3 LP für die besuchten Veranstaltungen).

 

Fachstudienberatung: