Verortung im Rahmen der kulturwissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Hildesheim

Verortung des MA-Studiengangs Philosophie und Künste interkulturell im Rahmen der kulturwissenschaftlichen Studiengänge an der Universität Hildesheim

Der Masterstudiengang Philosophie und Künste interkulturell (PKi) bietet an der Universität Hildesheim die Möglichkeit eines vertieften Studiums der Philosophie und der Künste unter Einbezug interkultureller Perspektiven, die über die Grenzen Europas und Nordamerikas hinausführen.

 

Dabei unterscheidet sich der MA PKi gegenüber dem BA PKM insofern, als dass er eine Profilierung des philosophischen Studiengang-Anteils mit sich bringt. Der BA ist so konzipiert, dass eine grundständige Ausbildung in Philosophie in einer hinreichenden fachlichen Breite gewährleistet sein soll. Der MA PKi will dezidiert die Philosophie der Kultur und Künste in interkultureller Hinsicht vertiefen.

 

Das MA-Programm Philosophie und Künste interkulturell verfolgt damit die Ziel­setzung, einen zeitgemäßen Master in Philosophie mit einer klaren kulturphilo­sophi­schen Profilierung bereitzustellen. In methodischer Hinsicht handelt es sich um ein Programm, das Schwerpunkte in phänomenologischen, hermeneutischen und strukturalistischen Ansätzen der Philosophie setzt, ohne dabei einer bestimmten Schule der Philosophie verpflichtet zu sein.

 

Das Programm ist als Philosophie-Studiengang im Bereich von Kultur und Künsten verortet. Es nimmt in diesem Sinn einen Platz im Rahmen einer Ausdifferenzierung kulturwissenschaftlicher Master-Programme an der Universität Hildesheim ein und ist inter- und transdisziplinär konzipiert: Das Hauptfach Philosophie wird mit kulturwissenschaft­lichen Studienanteilen aus den Bereichen Literatur, Theater, Medien, Bildende Kunst und Musik kombiniert. Der Studiengang ermöglicht auf diese Weise eine umfassende und vielfältige Auseinandersetzung mit kulturellen Phänomenen, deren Schwerpunkt auf der theoretischen Reflexion liegt, die aber auch – ja nach Wahl – künstlerisch-praktische Dimensionen haben kann.

 

Der Studiengang MA PKi steht an der Universität Hildesheim im Kontext zu den  Masterstudiengängen der Institute für Medien und Theater, Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft und Kulturpolitik. Gleichzeitig geht den Studierenden des MA PKi die theoretische Akzentuierung eines philosophischen Studienganges nicht verloren.

 

Umgekehrt ist der Masterstudiengang Philosophie und Künste interkulturell gegenüber reinen Philo­sophie-Studiengängen erstens durch die konzeptionelle Verbindung zu Theorie und Praxis der Künste, zweitens durch die Vermittlung berufsbefähigender Kompetenzen im Hinblick auf eine Tätigkeit im kulturellen und kunstnahen Bereich ausgezeichnet. Die berufsbefähigenden Kompetenzen erlangen die Studierenden des MA PKi nicht allein durch die Möglichkeit, sich aktiv auf künstlerischer Ebene zu betätigen und dadurch für kreative Arbeiten in Rahmen verschiedener kultureller Betriebe qualifiziert zu werden. Die Theorie der Künste im MA PKi befähigt die Studierenden des Weiteren, sich auch auf administrativer Ebene in kulturellen Betrieben einzubringen.

  

Das besondere kulturphilosophische Profil des Instituts zeigt sich nicht nur in der Lehre, sondern auch in den international anerkannten Forschungsaktivitäten der am Institut Lehrenden.

 

Links zu den Forschungskollegs der Mitarbeiter am Institut:

 

Die Orientierung an globalen Perspektiven der Philosophie wurde im Jahre 2010 durch die Erstellung eines Lesekanons der Hildesheimer Philosophie verdeutlicht. Der Kanon teilt sich auf in Europäische und Asiatische Lektüren und wurde in einer Ausstellung in der Universitätsbibliothek der Universität Hildesheim präsentiert. Es handelt sich um ausgewählte Lektürevorschläge, die im Zusammenhang stehen mit Schwerpunktsetzungen am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim.

 

Links zum Hildesheimer Kanon der Philosophie:

 

Weitere Hinweise zu Besonderheiten des Hildesheimer Philosophiestudiums 

Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte an die Studienfachberater: