6. bis 8. Oktober, Domäne Marienburg, Aula (Haus 50, Raum 302)

Im 20. Jahrhundert ist die Philosophiegeschichtsschreibung zu einem globalen Projekt geworden. An vielen Orten der Welt wurde das Wort „Philosophie“ rezipiert, so dass verschiedene Philosophiegeschichtsschreibungen entstanden sind (z.B. in Indien, China und Japan), die als eigenständige Philosophiegeschichtsschreibungen nur selten in ihrer Vielfalt in Europa in den Blick getreten sind.

Auf der Tagung soll es darum gehen, zum einen die Vielfalt der Ansätze in der Philosophiegeschichtsschreibung in globaler Perspektive sichtbar zu machen und zum anderen sollen die strukturellen und philosophischen Probleme, die mit einer solchen Erweiterung entstehen, reflektiert und diskutiert werden.

Für das Fach Philosophie wird mit dem Tagungsthema innerhalb Deutschlands und auch darüber hinaus Neuland betreten. Es existieren zwar bereits vielfältige Reflexionen zu einzelnen Bereichen der Philosophiegeschichtsschreibung, aber der Versuch, die Probleme einer global orientierten Philosophiegeschichtsschreibung in größerem Umfang in den Blick zu nehmen, ist bisher noch nicht unternommen worden.

Die Teilnahme an der Tagung ist frei. Alle Interessierten sind herzlich willkommen!


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