Universität Hildesheim - Meldungen - Institut für Philosophie https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Institut für Philosophie de-de Stiftung Universität Hildesheim Sun, 17 Nov 2019 13:23:31 +0100 Sun, 17 Nov 2019 13:23:31 +0100 TYPO3 EXT:news news-17863 Wed, 20 Nov 2019 16:00:00 +0100 Fachbereichsbarometer - ein Auftakt https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/fachbereichs/ Umgang mit Konflikten und Feedback im Fachbereich 2. Mit Impulsen von zwei Tandems aus Studierenden- und Lehrendenperspektive und anschließender Diskussion. Domäne Marienburg Haus 50/402 | 16-19 Uhr

 

Programm

1. Begrüßung und Einstieg ins Anliegen
Katrin Wille (Institut für Philosophie)
Julia Speckmann (Institut für Kulturpolitik)

2. Ein Blick von außen
Wilma Raabe (Ideen- und Beschwerdestelle)

3. Impuls zum Umgang mit Konflikten
Stefan Krankenhagen (Dekan & Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur)
Sonja Schütte (studentische Vertretung im Fachbereichsrat)

4. Impuls zum Umgang mit Feedback
Annette Pehnt (Literaturinstitut)
Antonie Partheil (Fachschaftsvertretung)

5. Austausch und gemeinsamer Abschluss

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Philosophie
news-17703 Tue, 12 Nov 2019 18:00:00 +0100 Buchvorstellung "Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/buchvorstell-7/ Zwei der Autorinnen (Anke Graneß, Hildesheim, und Martina Kopf, Wien) werden einige ausgewählte Debatten, Themen und Theoretikerinnen näher vorstellen und in den Kontext globaler feministischer Forschung einordnen. Mit einem Leseabend aus dem eben erschienenen Buches „Feministische Theorie aus Afrika, Asien und Lateinamerika“ (utb 2019) möchte der neue Arbeitskreis „Feministische Kritik“ am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim sich und seine Forschungsschwerpunkte vorstellen. Neben Verkörperungen von Geschlecht, Widerstand, feministischer Unterscheidungskritik und Ästhetik ist ein weiterer wichtiger Schwerpunkt des Instituts Feminismus in globaler Perspektive, der mit dem neuen Buch zu Feminismen aus verschiedenen Regionen der Welt hier gleich seinen Einstand an der Universität Hildesheim feiert.

Der Band zeichnet Debatten zu Feminismus und Gendergerechtigkeit in Afrika, Asien und Lateinamerika der letzten Jahrzehnte nach, ebenso wie den regen Austausch über regionale, nationale und auch kulturell-religiöse oder Sprachgrenzen hinweg. Er enthält sowohl Kapitel mit regionalem als auch mit themenzentriertem Fokus, wie Feminismen im Islam oder Ökofeminismus. Die Autorinnen setzen sich mit dem ambivalenten Verhältnis vieler Theoretikerinnen in Afrika, Asien oder Lateinamerika zum Feminismus auseinander, ebenso wie mit der Bedeutung der Beschäftigung mit ‚nicht-westlichen‘ Feminismen für die Weiterentwicklung feministischer Theorie in globaler Perspektive.

Autorinnen

Dr.in Anke Graneß forscht über die Geschichte der Philosophie in globaler Perspektive am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim.

Dr.in Martina Kopf ist Senior Lecturer am Institut für Afrikawissenschaften der Universität Wien mit den Schwerpunkten Literatur, Postkolonialismus und Gender.

MA MA Magdalena Andrea Kraus promoviert im Bereich Internationale Entwicklung an der Universität Wien, ihr geographischer Schwerpunkt ist die Andenregion Lateinamerikas.

 

Erhältlich im Buchhandel oder unter facultas.at

utb: facultas 2019, 323 Seiten, broschiert
ISBN 978-3-8252-5137-6
EUR 28,80 [A] / EUR 27,99 [D] / sFr 34,80 UVP

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Inhaltsverzeichnis
Einleitung

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Philosophie
news-17640 Tue, 29 Oct 2019 20:00:00 +0100 ImPuls - Gespräche am Domhof https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impuls-ges/ LebensArten: Was ist uns die Natur wert? Ort

Dombibliothek Hildesheim
Domhof 30
31141 Hildesheim

Termine

29.10.2019: Landwirtschaft & Ökologie
Impulsgeber*innen: 
Dr. Torsten Richter (Biologie, Universität Hildesheim)
B.A. Veronika Riepl-Bauer (Ackerbäuerin, Schellerten; Landvolk Hildesheim)

Moderation: 
Prof. Dr. Andreas Hetzel (Philosophie, Universität Hildesheim)

26.11.2019: Landwirtschaft & Ernährung
14.01.2020: Verantwortung für die Natur

jeweils dienstags, 20:00 Uhr
Eintritt frei

Worüber wir sprechen

Von nicht wenigen wird es noch bestritten, und doch: Klimawandel und Artensterben finden statt. Die Verantwortung dafür trägt vor allem unsere heutige, unnachhaltige Lebensart. Die mittlerweile weltweite »Fridays for Future«-Bewegung bringt dies zum Ausdruck und fordert eine Kehrtwende. Denn die Konsequenzen des Klimawandels sind für den gesamten Planeten gravierend. Sie machen sich besonders an den Schnittstellen zwischen Gesellschaft und Natur bemerkbar, so in den Konflikten um unsere weitgehend industrialisierte Landwirtschaft.

»Der Klimawandel findet statt«, so hat es inzwischen auch die EU-Agrarkommissarin offiziell eingeräumt. Er bedroht die Ökosysteme und damit auch die Grundlagen unserer Ernährung. Zugleich ist die heutige intensive Landwirtschaft selbst mit verantwortlich für die Zerstörung der Umwelt: Sie führt zum Anstieg des CO2-Gehalts der Luft oder fördert, durch Übernutzung von Flächen und übermäßigen Einsatz von Düngemitteln, Herbiziden und Pestiziden, das Artensterben.

Doch wie gehen wir mit diesen Einsichten um? Die dazugehörigen Themen werden in allen Bereichen unserer Gesellschaft diskutiert, sie stoßen nicht nur in der Politik Debatten an, sondern auch in der Wissenschaft. Ihnen gemeinsam ist im Kern die Frage: Was ist uns die Natur wert?

In der sechsten Reihe der ImPuls-Gespräche laden wir ein, einen Blick auf unseren Umgang mit der Natur zu werfen und das Verhältnis »Mensch – Natur« aus der Perspektive der Landwirtschaft genauer zu betrachten.

 

Kontakt: impulsgespraeche@uni-hildesheim.de

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Philosophie
news-17526 Thu, 24 Oct 2019 18:00:00 +0200 Vortragsreihe „Arabische Philosophinnen der Gegenwart“ https://www.uni-hildesheim.de/histories-of-philosophy/aktuelles/detailansicht/artikel/vortragsreih-11/ Philosophisches Kolloquium WiSe 2019/20  

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Philosophie
news-17486 Thu, 24 Oct 2019 11:00:00 +0200 15 Jahre PKM Jubiläum https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/15-jahre-pkm/ In 15 Jahren ist der Philosophie - Künste - Medien Studiengang schon prächtig gewachsen, hat einige besondere Blüten hervorgebracht, interessante Menschen begleitet und zu ihrem aktuellen Weg inspiriert. Das wollen wir zusammen feiern! Es erwarten euch spannende Vorträge, Impulse, Gespräche und leckeres Essen! Domäne Marienburg, Hohes Haus Raum 202

Genesis und Gegenwart | Vorträge

10:00-11:00
Prof. Dr. Tilman Borsche | PKM und seine Geschichte

Prof. Dr. Tilman Borsche ist der Gründer des Instituts für Philosophie an der Universität Hildesheim und er hat 2004 den Studiengang „Philosophie-Künste-Medien“ auf den Weg gebracht. Wie kam es dazu? Was waren die Ideen, Hoffnungen, vielleicht auch die Widerstände und Schwierigkeiten? Sein Vortrag kann helfen, uns über unsere eigene Geschichte aufzuklären 

11:00-12:30
PKM heute | Studierende berichten aus ihren Forschungen

Daniel Wiegmann | Vortrag im Rahmen des BA-Vertiefungsmoduls Philosophie
Alyssa Fenner | Vortrag über eine Bachelorarbeit
Katalin Kuse | Vortrag über eine Masterarbeit

Drinnen und Draußen | Wege der PKM-Alumnis bei Kaffee und Kuchen

13:30-14:30
Tatjana Schoeler | Philosophische Praxis

Philosophische Praxis steht für einen Weg lebendigen Philosophierens außerhalb der engen Pforten der Universität. Die Tätigkeit des Philosophierens wie bestimmte Theorieangebote der Philosophischen Tradition und Gegenwart werden dabei in ihren praktischen Konsequenzen für die Lebensführung ausgelotet. Vielfach verbindet sich im Arbeitsalltag die Philosophische Praxis mit anderen Beratungsansätzen.
Tatjana Schoeler (Studium PKM 2007-2011) hat ihre eigene Form der Verbindung gefunden, die sie in ihrem Institut in Rosenheim ausübt. Sie stellt ihren Weg in dies Berufsfeld und ihre Arbeit vor. 

15:00-15:45
Performative Philosophie | Impulse

„Philosophy on stage“ – ist nicht nur der Name für ein internationales Netzwerk, sondern auch eine Formel für die doppelte Frage nach den performativ-theatralen Dimensionen der Philosophie in Geschichte und Gegenwart einerseits wie nach neuen Darstellungsformen der Philosophie außerhalb von Seminarraum und Vorlesungssaal andererseits. Durch die besondere Verzahnung zwischen Philosophie und Künsten im Studiengang PKM sind in Hildesheim und aus Hildesheim heraus viele Beiträge zur performativen Philosophie entstanden. 

Stephanie Krah | Phänomenologie in der Praxis
2013 machte Stephanie Krah den Master in Philosophie der Künste und Medien (Hildesheim) mit dem Schwerpunkt Phänomenologie der Leiblichkeit. Krah arbeitet heute als freischaffende Dramaturgin*, Performerin* und Soundkünstlerin*. Der Begriff der Leiblichkeit ist stets Prüfstein ihrer Arbeiten, sei es im künstlerischen Forschen an Strukturen von Klang- und Zeitwahrnehmung oder in der thematischen Ausrichtung ihrer Projekten zu Körperlichkeit und Sexualität. In Beispielen zeigt sie den Einfluss der Phänomenologie auf ihre künstlerische Arbeit.

Josephine Soppa | Schnittstelle sein
Soppa machte ihren PKM Master von 2014-2017 und arbeitet nun als Kunstvermittlerin und Theoretikerin mit künstlerischer Praxis für freie Projekte.
Ihr Impulsvortrag nähert sich der Frage, inwiefern Techniken der performativen Selbstreflexivität und Biographisierung relevant für den philosophischen Diskurs und seine Institutionen sein können. 

Hannah Chodura & Jens Schmidt | Lecture Performance: Einblicke in das Projekt "Körperschaften der Vernetzung - I hear your voice, I see your face, I smell plastic and metal"
Eine performative Installation von wölfe&kabel und SternaPau Produktionen (November 2019, Bochum)
Jens Schmidt (MA Kulturvermittlung Hildesheim) arbeitet als freischaffender Medienkünstler vor allem mit Klanginstallationen. Aktuell promoviert er zu interaktiven Kunstsituationen in Hildesheim am Graduiertenkolleg für ästhetische Praxis
Hannah Chodura (BA PKM in Hildesheim) studiert zur Zeit den Philosophie Master in Jena und ist  Botschafterin für die SWIP e.V. (Society for Women in Philosophy).
Sie arbeitet als Kunstvermittlerin und freie Künstlerin mit technikphilosophischen Fragestellungen. 

15:45-17:00
Gespräch unter den Impulsgeber*innen mit Publikumsbeteiligung

Philosophisches Kolloquium | Arabische Philosophinnen der Gegenwart

18:00-20:00
Rachida Triki (Universität Tunis) | Culture critique et société civile. Approche esthétique (mit Übersetzung)

PKM feiert

Ab 20:00
Grillen und Feiern mit dem Graduierten-Kolleg „Ästhetische Praxis“

 

 

 

 

 

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Philosophie
news-17053 Thu, 04 Jul 2019 10:00:00 +0200 DFG-Graduiertenkolleg Ästhetische Praxis https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/dfg-graduier/ Vorträge im Rahmen des Workshops Ereignis und Agency mit Gernot Böhme, Dieter Mersch und Rainer Winter Ort der Veranstaltung:
Universität Hildesheim, Kulturcampus Domäne Marienburg, Domänenstrasse 1, Hohes Haus/Aula (Haus 50/302)

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Philosophie
news-16754 Thu, 11 Apr 2019 12:46:00 +0200 Ästhetische Praxis - Philosophisches Kolloquium https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/aesthetische/ SoSe 2019, Domäne Marienburg, Haus 50/202, 18:00s.t. – 19.30 Uhr Programm

11.04. Prof. Dr. Andreas Hetzel (Hildesheim): Praxis und Prozess in Adornos Ästhetik

18.04. Dr. Eberhard Ortland (Magdeburg): Wege und Werke

25.04. Dr. Heidi Salaverría (Hamburg): Ästhetische Zweifel und Performativität

02.05. Prof. Dr. Rolf Elberfeld (Hildesheim): Japanisches No-Theater als ästhetische Praxis

09.05. PD Dr. Katrin Wille (Hildesheim): Hat die Praxis ein Geschlecht?

16.05. Dr. Zhuofei Wang (Kassel/Hildesheim): Bild als Phänomen – Eine vergleichende Studie zur europäischen und chinesischen Malerei

23.05. PD Dr. Jörg Volbers (Berlin): Praxis und Erfahrung

06.06. PD Dr. Lars Leeten (Hildesheim): ›Erkenntnis als Wahrnehmung‹. Wahrheitspraxis in protagoreischer Perspektive

20.06. Prof. Dr. Fabian Heubel (Taipei): Gebrauch des Ohne und Weg des Geräts. Ästhetische Übung in der chinesischen Teekultur

27.06. Prof. Dr. Eva Schürmann (Magdeburg): Eine ästhetische Philosophie des Geistes

04.07. Antje Géra MA (Hildesheim): Ästhetische Praxis als Widerstand?

11.07. Prof. Dr. Mathias Obert (Kaoshiung): Chinesische Schreibkunst als ästhetische Praxis

 

  Für das PKM-Studium: Anleitung für den Leistungsnachweis   

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Philosophie
news-16488 Tue, 09 Apr 2019 20:00:00 +0200 ImPuls. Gespräche am Domhof: Haltung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impuls-gesp-2/ Haltung zeichnet Menschen als Individuen aus: in dem, was eine Person ist, was der Einzelne sein soll und sein möchte. Eine Haltung beinhaltet immer eine Grundeinstellung eines Menschen, die weit über seine Meinungen hinausreicht. Zugleich ist sie innerer Kompass, nach dem Menschen ihr Handeln auch moralisch ausrichten. Haltungen sagen daher nicht nur etwas über den Einzelnen aus, sondern auch über die Gesellschaft. Was aber ist Haltung genau? Wie und wo können wir sie zeigen? Und reicht es, angesichts drängender gesellschaftlicher Probleme Haltungen nur zu zeigen? Welche Wege führen von der Haltung zur Handlung, zu Engagement oder gar zivilem Ungehorsam? Setzen wir uns wirklich für eine Sache ein, wenn wir Haltung zeigen oder vor allem für uns selbst? Bekennen wir uns zu einem Menschen oder zu einer Sache, weil wir prinzipiell eine Haltung vertreten oder weil wir situationsgebunden Mitgefühl und Mitleid empfinden? Wenn wir aus Haltungen heraus handeln: Wo stehen wir selbst dabei? Was Haltung ist, wie man sie zeigt, beschreibt und bekennt – diese Fragen wollen wir im 1. Halbjahr 2019 in gemeinsamen Gesprächen diskutieren.

25.6.

Prof.in Dr.in Frauke A. Kurbacher (Institut für Geschichte und Ethik der öffentlichen Verwaltung (IGE), FHöV NRW, Abt. Münster),

Dr. Reiner Becker (Leiter des Demokratiezentrums im Beratungsnetzwerk Hessen, Philipps-Universität Marburg)

 

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Philosophie
news-16755 Fri, 05 Apr 2019 14:00:00 +0200 Kulturphilosophisches Forschungskolloquium Niedersachsen: Singulär plural sein https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kulturphilos/ Sitzung am 05.04.2019 im St. Jakobushaus Goslar, 14:00 – 18:00 Wir befassen uns ausgehend von Jean-Luc Nancys Text „singulär plural sein“ (Berlin 2004) mit Potenzialen und Grenzen eines politischen Denkens der Gemeinschaft. Nancy versucht in seinen Arbeiten, an der Aufgabe einer Vergemeinschaftung festzuhalten, das Konzept der Gemeinschaft dabei allerdings zu entsubstantialisieren. Sein Ziel besteht in der Erarbeitung eines nichtexkludierenden und enthierarchisierten Begriffs von Gemeinschaft, einer Gemeinschaft, die sich weder durch Akte der Aus- und Abgrenzung definieren müsste, noch dadurch, dass der Zugang zu ihr von Eigenschaften oder Fähigkeiten ihrer potentiellen Mitglieder (wie Herkunft, Sprache oder das Teilen bestimmter Werte) abhängig gemacht werden könnte.  

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

1. Prof. Dr. Christoph Jamme (Lüneburg)

2. Prof. Dr. Roberto Nigro (Lüneburg)

3. Prof. Dr. Hans-Christoph Schmidt am Busch (Braunschweig)

4. Prof. Dr. Dr. Claus-Artur Scheier (Braunschweig)

5. Prof. Dr. Nicole Karafyllis (Braunschweig)

6. Prof. Dr. Andreas Hetzel (Hildesheim)

7. Marvin Dreiwes MA (Hannover)

8. Ruben Pfizenmeier MA (Gießen)

9. Leon Krings MA (Hildesheim)

10. Francesca Greco MA (Hildesheim)

11. Hannah Feiler MA (Hildesheim)

12. Katrin Felgenhauer MA (Hildesheim)

13. Dr. Mechthild Stubbe-Hetzel (Hildesheim)

14. Dr. Ralf Müller (Hildesheim)

15. Dr. Daniela Voß (Hildesheim)

16. Bahar Sen MA (Hildesheim)

17. Dirk Köppen MA (Hildesheim)

18. Dr. Claudia Wirsing (Braunschweig)

19. Reinhold Schwenzer MA (Braunschweig)

20. Dr. Domenico Schneider (Braunschweig)

21. Steffen Stolzenberger (Braunschweig)

22. Dr. des. Tobias Endres (Braunschweig)

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Philosophie
news-16514 Wed, 27 Mar 2019 10:25:00 +0100 Forschungssymposion: „Haben, Geben, Sein: Praktische Selbstverhältnisse im Spiegel der Ökonomie“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/forschungssy/ Zeitraum & Ort: 27.-31.03.2019 – Kulturherberge Wernershöhe, 31079 Westfeld Leitung und Organisation: Prof. Dr. Andreas Hetzel (Institut für Philosophie, Universität Hildesheim) Niklas Angebauer, M.A. (Institut für Philosophie, Universität Oldenburg) Skizze: Das Symposion untersucht die Rolle ökonomischer Praktiken in der Konstitution von Identität und Subjektivität aus philosophischer, soziologischer und interkultureller Perspektive. Ziel ist es, in explorierender Auseinandersetzung mit bestehenden Ansätzen einen praxistheoretischen Zugang zu den subjektivierenden Effekten ökonomischer Praktiken zu erarbeiten, der einerseits deren Heterogenität Rechnung trägt, andererseits aber spezifisch genug ist, um konkrete Praktiken der Selbstformung kritisch in den Blick zu nehmen. Das Symposion soll dabei Nachwuchswissenschafler*innen aus Niedersachsen und ganz Deutschland die Möglichkeit geben, ihre Arbeiten vorzustellen, sich zu vernetzen, und durch gemeinsame kritische Lektüre neue Forschungsperspektiven zu entwickeln. Thematisch geht das Symposion von drei interesseleitenden Thesen aus: 1) Subjektivität, als spezifisch menschliches In-der-Welt-sein, ist kein schlechthin Gegebenes, keine Naturtatsache, sondern muss geformt werden bzw. sich selbst formen. Diese Selbstformung ist durch soziale Praktiken vermittelt. 2) Ökonomischen Praktiken kommt bei dieser Selbstformung eine zentrale Rolle zu: In ihnen werden nicht einfach fertige Subjekte vorausgesetzt (wie es etwa die neoklassische Ökonomie annimmt), sondern sie bringen diese Subjekte zugleich performativ hervor. 3) Die subjektivierenden Effekte von ökonomischen Praktiken können stark divergieren. Idealtypisch lassen sich Ökonomien des Habens und Ökonomien der Gabe unterscheiden. Erstere organisieren die gesellschaftliche Reproduktion primär durch Exklusionspraktiken, zweckrationale Kooperationen und Märkte, letztere basieren auf Praktiken des reziproken Gebens und der Stiftung oder Aktivierung sozialer Kohäsionskräfte. Die soziale Formung von Subjekten in verschiedenen ökonomischen Praktiken kann also, so die Arbeitshypothese des Symposions, ganz unterschiedliche Selbstverständnisse und -verhältnisse prägen. In Vorträgen, Diskussionsrunden und gemeinsamer Lektüre wird sich das Symposion so der titelgebenden Triade von Haben, Geben und Sein annähern. Die beiden idealtypischen Arten ökonomischer Praxis werden in Auseinandersetzung mit zwei Theorielinien erschlossen: der Theorie des Besitzindividualismus und den Theorien der Gabe. Das Spannungsfeld, das sich zwischen diesen Theorien auftut, wird dann in Form von Beiträgen und Diskussionen bearbeitet. Philosophie news-16808 Wed, 12 Dec 2018 18:00:00 +0100 »Philosophie im Berufsleben« - Dr. Wilhelm Schmid, Vortragsreihe https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophie-1/ Morgen, am 12.12. um 18.00 Uhr, wird Dr. Wilhelm Schmid Gast unserer Vortragsreihe sein.
Wilhelm Schmid ist philosophischer Seelsorger und spezialisiert sich in seiner Arbeit auf die Philosophie der Lebenskunst.
Zahlreiche seiner Bücher erlangten hohes Ansehen, darunter das 2014 erschienene Werk "Gelassenheit", welches 145 Wochen auf der SPIEGEL-Bestsellerliste stand.
In seinem Vortrag am Kulturcampus Domäne Marienburg wird er über seine Erfahrungen und seinen Werdegang berichten.
Im Sommersemester 2018 plante die Fachschaftsvertretung für Philosophie der Universität Hildesheim eine Vortragsreihe über die beruflichen Perspektiven und Möglichkeiten, die ein Philosophie-Studium mit sich bringen kann. Diese Reihe findet nun im Wintersemester 2018/19 unter dem Namen "»Und was macht man damit?« - Philosophie im Berufsleben" statt. Eingeladen sind Personen, die aktiv mit Philosophie in ihrem Berufsalltag zu tun haben. Sie werden bei den einzelnen Vorträgen sowohl über diesen als auch über ihren Werdegang, ihr eigenes Studium usw. referieren. Dabei wird jeder Vortrag ca. 60 Minuten lang sein mit anschließender Diskussions- bzw. Fragerunde (ca. 30min).

Die Vorträge richten sich primär an PKM- und PKi-Studierende der Universität Hildesheim, jedoch sind selbstverständlich auch Studierende anderer Fächer und Universitäten willkommen.

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Philosophie
news-15640 Fri, 05 Oct 2018 12:22:46 +0200 Welche Unterscheidungen braucht der feministische Diskurs (nicht)? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/welche-unter/ 2. Jahrestagung des Zentrums für Geschlechterforschung Hildesheim, 22. - 24.11.2018, Kulturcampus Domäne Marienburg Anmeldung bis zum 16. 11. 2018 unter grecof@uni-hildesheim.de

Nicht Kleider, sondern Unterscheidungen machen Leute – zu »Frauen«, »Lesben«, »Schwarzen« und »Subalternen«, zu Stimmen mit gesellschaftlicher Relevanz, zu Körpern von Gewicht und Autorität, zu Personen mit Teilhabeberechtigung an gesellschaftlichen Gütern und Zugang zu politischen Entscheidungsprozessen, zu (gut) entlohnte Arbeiter*innen, zu Akteur*innen eines »Wir« oder »nicht zugehörigen Anderen«. Unterscheidungen sind keineswegs bloß gedankliche Konstrukte, sie orientieren nicht einfach nur gesellschaftliche Praktiken – Unterscheiden ist selbst als eine gesellschaftliche Praxis zu verstehen. Je nach Situation und Form des Unterscheidens kann dieses herrschaftsstabilisierend wirken, Diskriminierungen und soziale Ungleichheiten perpetuieren oder verstärken, aber auch von kritischer und emanzipatorisch-widerständiger Wirksamkeit sein.

Für eine Reflexion der feministischen Arbeit mit und an Unterscheidungen ist daher die Frage nach den Weisen des Unterscheidens zentral. Zu fragen ist dabei nicht nur nach den verschiedenen Unterscheidungsformen, sondern im Zusammenhang damit ebenso nach den gesellschaftlichen Bedingungen und Bedingtheiten, Problemen und Potentialen von Unterscheidungspraktiken: Wo sind scharfe Grenzziehungen, binäres oder dichotomisches Unterscheiden problematisch, wo vielleicht nicht? Wo braucht es statt grobem Gegenüberstellen feineres Differenzieren, Graduieren oder eine Reflexion von Verflechtungs- und Interdependenzfiguren? Wo und inwiefern könnte der Einsatz von oppositionellen Bestimmungen hilfreich, parteiliches und abgrenzendes Unterscheiden gefordert sein? Wann sollte statt am Entweder-Oder, Weder-Noch oder Sowohl-Als-Auch an dialektischen Bezugsfiguren gearbeitet werden, die im Unterscheiden komplexe Verhältnisbestimmungen vornehmen? Inwiefern sind politisch-praktische wie auch theoretische feministische Kämpfe als Unterscheidungskritik zu verstehen? Wie könnte in der Interaktion von feministischen ästhetischen, politischen und theoretischen Praxen Interventionskraft zur Kritik problematischer gesellschaftlicher Unterscheidungsweisen liegen?

Das Anliegen der Tagung besteht darin, in interdisziplinärer Diskussion die verschiedenen Weisen des Unterscheidens zu rekonstruieren sowie nach den gesellschaftlichen Bedingungen und Bedingtheiten, Problemen und Potentialen spezifischer Unterscheidungspraxen zu fragen. Die thematische Einheit zu »Doing Difference im akademischen Alltag« untersucht Weisen diskriminierenden Unterscheidens in der akademischen Praxis, ihre Mechanismen, institutionellen und habituellen Ausprägungen, aber auch die Interventionsmöglichkeiten kritischer Praxen. Die Vorträge des Panels »Differenzierungen und Differenzen: Kritik der Intersektionalität« fragen nach den analytischen und politischen Potentialen sowie möglichen Problemen und Herausforderungen intersektionaler Perspektiven. Das Forum »Geschlechterpolitik und Geschlechterforschung in Hildesheim« erkundet lokale aktivistische und akademische geschlechterpolitische Praxen. Die Performance J.U.D.I.T.H. sowie ein abschließendes Panel widmen sich »Praktiken des Verschiebens, Durchquerens, Verweigerns von Unterscheidungen« in queeren Perspektiven, widerständigen und ästhetischen Praktiken.

Mehr Informationen unter
www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/forschung-und-promotion/2-jahrestagung-des-zentrums-fuer-geschlechterforschung-hildesheim/

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Philosophie
news-15596 Thu, 04 Oct 2018 13:40:12 +0200 ImPuls. Gespräche am Domhof: "[Wozu:] Sorgen wir uns um die Seele?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impuls-gesp/ Vortragsreihe, 16.10.2018, 20:00 Uhr, Domhof 30, Dombibliothek Hildesheim Mit den Impulsgebern Dr. Louis Klein (Coach und Berater, Berlin), Gregor Schneider-Blanc (Fachreferent für Krankenhausseelsorge, Bistum hildesheim) und Moderation von Dr. Mareike Kajwski (Institut für Philosophie, Hildesheim) Können wir noch von der Seele sprechen? Und wenn ja, wie und in welcher Sprache?

Von der klassischen Antike bis zum Beginn der Neuzeit galt die Seele als etwas Selbstverständliches. Sie war der Inbegriff dessen, was den Menschen eigentlich ausmacht, der innerste und unsterbliche Sitz seines Denkens, seines Fühlens und Empfindens. Heute hat es die Seele dagegen schwer. Viele Naturwissenschaftler leugnen ihre Existenz und versuchen, alles vermeintlich Seelische auf körperliche Prozesse zurückzuführen. Auch aus der Sprache droht die Seele zu verschwinden und wird durch andere Begriffe abgelöst. Die Berufung auf etwas Seelisches klingt nostalgisch und irrational.


Doch können und wollen wir wirklich auf Begriff und Sache der Seele verzichten? Welche Folgen hätte dieser Verzicht für unser Selbstbild und für unser Miteinander? Was könnten wir, wenn wir am Seelischen festhalten wollen, für unsere Seele tun? Diesen Fragen wollen wir uns im Herbst 2018 an drei Abenden stellen.

 

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Philosophie
news-16809 Mon, 01 Oct 2018 10:30:00 +0200 Aktualisierte Öffnungszeiten der AZP https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/aktualisiert-3/ Philosophie news-15439 Tue, 11 Sep 2018 11:49:48 +0200 Vocalising the Ineffable. Language and Creativity in Nicholas of Cusa / Aussprechen des Unaussprechlichen. Sprache und Kreativität bei Nicolaus Cusanus https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vocalising-t/ Conference for young scholars in Hildesheim, Germany, from Sep 27 to Sep 30, 2018 Thinking language with Nicholas of Cusa means being confronted with a tension: On the one hand, constantly addressing the limitations of language, he holds that more than just the absolute is ineffable. On the other hand, language is the mode of human articulation and communication—despite its limitations, humans need to employ language if they want to communicate with other humans. According to Cusanus, humans deal with this situation creatively: in their attempts of approaching the ineffable by means of language, they employ creativity. For Cusanus, language is thus an object of investigation, an epistemological instrument of approaching god, the world, and humans, an interface of human interaction accessible through the senses, in short: a multi-faceted core area of human activity and creativity. This has consequences for research on Cusanus. Questions concerning language in a narrower sense and epistemological questions in a broader sense, questions regarding the approximation to god, questions regarding the structure and composition of texts, questions targeting the function of metaphors and images—satisfying answers to all these questions are barely possible without considering Cusanus’ notion of language. For that reason, we offer a roof for research on Cusanus from a wide range of perspectives and disciplines.

The aim of the series this conference belongs to is to provide young scholars at the beginning of their careers a platform to conduct, present, and discuss their work on Cusanus. We strive for a dynamic, open exchange among the participants. Thus we take it seriously when speaking of the “beginning” of careers: To give young scholars room to experiment there will be no festive speeches and professorial dominance of interpretation.

We want to give room to experiment not only regarding the content, but also regarding the form of contributions. “Conventional” talks followed by a discussion, panel or group discussions, joint text work, or something entirely different—we leave it up to you to decide about the appropriate form of contribution. Depending on the suggestions received, we will work out the program of the conference and, in case of it being useful, establish contact between contributors before the conference.

If you are interested in contributing, please send an abstract (no more than 500 words), the desired format, and a short biography (name, academic status, research project(s)/interests) to: cusanus.scholars@posteo.de. Deadline is December 31, 2017. The conference will be held in English and German. We will try to cover expenditures on travelling and accommodation. However, we cannot give any guarantees in this regard yet. We are looking forward to receiving a thematically and formally wide range of suggestions. If you have any questions, please contact us.

vocalisingtheineffable.wordpress.com

 

Aussprechen des Unaussprechlichen.

Sprache und Kreativität bei Nicolaus Cusanus

Nachdenken über Sprache mit Nicolaus Cusanus bewegt sich in einem Spannungsfeld: Einerseits gilt ihm nicht nur das Absolute als in seinem Wesen unaussprechlich, so dass Sprache sich stets mit den eigenen Grenzen konfrontiert sieht. Andererseits ist Sprache der Modus menschlicher Artikulation und Kommunikation – trotz der damit verbundenen Schwierigkeiten müssen Menschen sprechen, wenn sie sich mit anderen Menschen verständigen wollen. Der Umgang mit dieser Problemlage ist Cusanus zufolge von Kreativität gekennzeichnet: Menschen setzen sie ein in ihrem Bemühen, sich Unaussprechlichem sprachlich anzunähern. Sprache ist für Cusanus deshalb Untersuchungsgegenstand, epistemologisches Instrument zur Annäherung an Gott, Welt und Menschen, sinnlich erfahrbare Schnittstelle menschlicher Interaktion, kurz: facettenreicher Kernbereich menschlicher Aktivität und Kreativität. Das hat Folgen für die forschende Beschäftigung mit Cusanus. Sprachphilosophische Fragen im engeren und epistemologische Fragen im weiteren Sinn, Fragen der Annäherung an Gott, Fragen nach Textkonstitution und -komposition, Fragen nach der Rolle von Metaphern und Bildern; sie alle können ohne die Auseinandersetzung mit dem cusanischen Verständnis von Sprache kaum zufriedenstellend beantwortet werden. Mit „Sprache und Kreativität bei Cusanus“ bieten wir deshalb ein gemeinsames Dach für Forschungszugriffe aus einer Vielzahl von Perspektiven und Disziplinen.

Anliegen der Reihe, zu der diese Konferenz gehört, ist es, jungen Forschenden am Beginn ihrer akademischen Laufbahnen Raum zu geben für die Durchführung, Präsentation und Diskussion ihrer Arbeit an Nicolaus Cusanus. Das soll in Form eines dynamischen, offenen Austauschs geschehen. Wir nehmen es deshalb ernst, wenn wir vom „Beginn“ akademischer Laufbahnen sprechen: Um jungen Forschenden Gestaltungsfreiheit zu geben, verzichten wir auf feierliche Vorträge und professorale Meinungshoheit.

Gestaltungsfreiheit liegt uns nicht nur inhaltlich, sondern auch formal am Herzen. Deshalb schreiben wir kein Beitragsformat vor. „Konventionelle“ Vorträge mit anschließender Diskussion, Podiums- oder Gruppendiskussionen, gemeinsame Textlektüre und -arbeit oder etwas völlig anderes – wir bieten die Möglichkeit, die Beitragsform selbst zu wählen. Unter Berücksichtigung der eingegangenen Wünsche entwickeln wir ein Konferenzprogramm und stellen gegebenenfalls im Vorfeld Kontakte zwischen Teilnehmenden her.

Bei Teilnahmeinteresse bitten wir deshalb um: Abstract (max. 500 Wörter), Formatwunsch und knappe Angaben zur Person (Name, akademischer Status, Forschungsprojekt(e)/ Forschungsinteressen) an: cusanus.scholars@posteo.de. Einsendefrist ist der 31.12.2017. Konferenzsprachen sind Deutsch und Englisch. Wir bemühen uns um die Erstattung von Reise- und Unterbringungskosten, können derzeit aber noch keine Garantien in dieser Hinsicht geben. Wir freuen uns auf thematisch und formal breit gefächerte Beitragsvorschläge und stehen bei Rückfragen gern zur Verfügung.

vocalisingtheineffable.wordpress.com

 

 

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Philosophie
news-14716 Wed, 05 Sep 2018 00:00:00 +0200 The 4th Conference of the European Network of Japanese Philosophy Übergänge – Transitions – 移り渉り: Crossing the Boundaries in Japanese Philosophy https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/the-4th-conf/ Tagung, 05.09.18 - 08.09.18, Kulturcampus Domäne Marienburg, Hildesheim Conference Languages: English, German and Japanese

Registration: https://www.polydojo.com/@leonkrings/form?formId=5b0be02f0ca44e0004575e8b

Contact: enojp4[at]gmail.com

For more info: https://enojp4.wordpress.com/ / https://enojp.org/

 

English

“Transitions” can be interpreted on the one hand as spatial continuities, the blurring of borders, spaces of openness or mediating intersections, on the other hand as temporal processes of metamorphosis, transformation or revolution. Spatiotemporal forms of movement are also phenomena of transition which leave objectified traces on their path without being identical to them. “Transitions” are characterized by vagueness and openness. They blur the boundaries of distinct phenomena and break up the borders of fixed definitions, enabling separate fields to resonate and opposing notions to interfere with each other.

In Japanese Philosophy, we find a wide variety of observations on transitory phenomena. The notions of nothingness (無) and emptiness (空) in Daoist and Buddhist thought can be interpreted as modalities of openness which enable transitions and interpenetrations between different phenomena (事事無碍). This fundamental idea is also influential in Modern Japanese Philosophy. Nishida Kitarō’s logic of place emphasizes the (me-)ontological priority of encompassing fields and processes of self-structuring over rigid substances and Watsuji Tetsurō’s notion of “betweenness” (間柄) stresses the relationality and spatial transition of human existence which inspires the sociologist Hamaguchi Eshun to the concept of an “intersubject” (間人). Practices of self-cultivation which are influenced by different strains of East Asian Philosophy also constitute creative self-transformations of human subjects, enabling mediations between body and mind and structuring embodiments of mental and affective attitudes through habitualized enactments of bodily patterns (型).

The thematic focus of the conference emphasizes the importance of such an engagement with “Transitions” in the context of Japanese Philosophy. Moreover, it aims at showing the possibility of an interdisciplinary transition between philosophy and other scientific and creative fields of knowledge and practice, enabling a “thinking in transition” that remodels itself continuously while engaging with current debates.


Deutsch

„Übergänge“ können sowohl als räumliche Kontinuitäten, verschwimmende Grenzen, Orte der Offenheit oder halb-dingliche Vermittlungssphären, als auch als zeitliche Metamorphosen, Transformationsprozesse oder ereignishafte Umbrüche auftreten. Auch raumzeitliche Bewegungsverläufe sind Phänomene des Übergangs, die gegenständliche Spuren hinterlassen, ohne in diesen aufzugehen.

„Übergänge“ zeichnen sich dadurch aus, dass sie nur vage bestimmt sind, keine klaren Konturen haben und Zwischenräume eröffnen. Sie lassen Grenzen verschwimmen und brechen feste Definitionen auf, sodass abgetrennte Felder und gegensätzliche Begriffe in Resonanz treten oder miteinander interferieren können.

In der japanischen Philosophie lässt sich eine vielseitige Auseinandersetzung mit Phänomenen des Übergangs beobachten. Die im daoistischen und buddhistischen Denken zentralen Begriffe des Nichts (無) und der Leerheit (空) können als Formen von Offenheit verstanden werden, die Übergänge und wechselseitige Durchdringungen (事事無碍) zwischen differenten Phänomenen ermöglichen. Dieser Grundgedanke findet sich in verwandelter Form auch in der modernen japanischen Philosophie wieder. Nishida Kitarōs Logik des Ortes betont den (me-)ontologischen Vorrang feldartiger Selbststrukturierungsprozesse vor starren Substanzen und Watsuji Tetsurōs hebt in seiner Beschäftigung mit Formen der „Zwischenheit“ (間柄) die Relationalität und Übergängigkeit des menschlichen Daseins hervor, die den Soziologen Hamaguchi Eshun zur Konzeption eines „Intersubjekts“ (間人) inspirieren. Auch die traditionell in enger Verbindung zur theoretischen Philosophie stehenden, praktischen Formen der Selbstkultivierung stellen kreative Selbstgestaltungspraktiken des Menschen dar, die zwischen Körper und Geist vermitteln und den Menschen als ein transformierbares Gefüge verstehen, das durch Einverleibung körperlicher Muster (型) und in seinen geistigen und affektiven Haltungen geformt werden kann.

Das Thema der 4. Konferenz des ENOJP legt einen Schwerpunkt auf derartige Formen des „Übergangs“ im Kontext der japanischen Philosophie. Zudem betont dies die Möglichkeit des interdisziplinären Übergangs zwischen der Philosophie und anderen Feldern menschlichen Wissens und Handelns in Wissenschaft und Kunst, sowie die Bedeutung eines „Denkens im Übergang“, das sich in Auseinandersetzung mit verschiedenen aktuellen Debatten wandelt und erneuert.

 

日本語

本年度のENOJPコンファレンスのタイトルとなったドイツ語の「Übergänge」(英: Transitions)という言葉 は、空間的諸連続、また次第に曖昧になっていく境界線、開かれた場所、また半物質的・架け橋的領域のみならず、時間的変成(メタモルフォーゼ)や変形・変容(Transformation)の過程、そして出来事や現象のようにして起こった突発的変化といったかたちで現前してくるものを指します。

この「Übergänge」 は、曖昧なふうにしか規定できないような、はっきりとした輪郭を持たず、規定しようとしても何らかの隙間を残す、といった特徴を示します。境界と境界を暈(ぼか)し、 確固とした定義のようなものは押し破ってしまう。そして互いに隔絶した領域や二項対立する概念同士が、互いに重なり合い、互いを高め合うとも足を引っ張り合うとも言えるような形で共鳴し合うと言えるでしょう。

日本哲学という分野では、この「Übergänge (Transitions)」と呼べる現象について多様な議論が広がっています。 道教、仏教的思想において中心的と言える「無」や「空」の概念は、開かれていることそれ自体のある種の諸形相として理解することができます。これらの開きのかたちは、諸現象の間に起こる動的な変化である「Übergänge (Transitions)」や相関的な貫徹性(事事無碍)を可能にすると言えるでしょう。この基礎となる考えは、姿かたちを変えて近代日本の哲学においても再発見できます。西田幾多郎の場所の論理は、硬直した主体概念の確立以前の、場所的(原野的)自己構成過程の(不)存在論(me-ontologie)の優位を強調しています。和辻哲郎においては、「間柄」の概念でもって人間的現存在の関係性と移行性(Übergängigkeit)を重視し、またこれは木村敏の「あいだ」としての主体の考えにも関係が見られるでしょう。そして、これを踏まえ、後の社会学者、浜口 恵俊は「間人」という概念を成立させます。

また、伝統的に理論哲学と近しい関係にあった自己展開・修養という実践的な枠組みは、人間の創造的な自己形成の実践をも示していると言えるでしょう。この創造的な自己形成の実践とは、身体と精神の双方を介するもので、身体的な実践の型の実現化を通し、人間を、精神的そして情動的な諸行為を形作ることができるような、変容可能な機構として捉えます。

ENOJP第四回カンファレンスの主題は、日本哲学の枠内でこのような複数の形をもった「Übergang」に重点を置いています。さらに、このことで哲学のみならず、人間の知、学問と芸術における行為といった、その他の分野との間をまたぐ学際的な移行の可能性、そして現在の多様な議論においてその形を変え、新しいものとなっていく「移行・移り渉り」における思考の意味を強調することが可能になるでしょう。

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Philosophie
news-14983 Thu, 05 Jul 2018 12:52:39 +0200 Verhältnisse - Die Geburt der Ökologiebewegung und die künstlerischen Folgen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/verhaeltnisse/ Open Air Ausstellung, 05. bis 07. Juli 2018, Domäne-Radweg / Innerste Besuchszeiten: Do. 14.00 bis 18.00 Uhr, Fr. & Sa. 12.00 bis 18.00 Uhr Führungen ab Hofcafé: Do. 14.00 und 16.30 Uhr, Fr. & Sa. 13.00 und 16.00 Uhr Philosophie news-14853 Mon, 11 Jun 2018 20:00:00 +0200 Liberal as Methodological Naturalism https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/liberal-as-m/ Gastvortrag (in englischer Sprache) von Cathy Legg, 11.06.2018, 20 bis 22 Uhr, AZP Bibliothek, Domäne Marienburg Many philosophers hold that Philosophy should learn at least something from the spectacular success of the natural sciences since the 17th century. Yet what exactly should be learned, and how after this learning Philosophy would continue to be practiced, is still contested. Disappointment with the rich suite of ‘human things’ dismissed by philosophers seeking to be ‘more scientific’ has recently produced influential calls for a liberal naturalism. Thus de Caro and Voltolini urge, “there may be philosophically legitimate entities that are… ineliminable and…not only irreducible to scientifically accountable entities but also ontologically independent from them” (2010, p. 70) .

Whilst applauding such broad-mindedness, as a philosopher not a scientist I seek a logical not an ontological solution to this problem. I draw on Charles Peirce's pragmatist semiotics to reconceive ‘objectivity’ in a more open-minded and fallibilist manner than standard naturalisms, whereby the true key to science’s success lies in an indexical normative pragmatics which does not represent the world so much as provide a guiding function for a flow of experiences .At this point, the key question of naturalism concerning a given discourse becomes merely: Is what you're talking about a reflection of your own idiosyncracies – or can the object itself guide your thoughts about it – in other words, does it have a nature?
 
BIO
Catherine Legg is Senior Lecturer in Philosophy at Deakin University(Melbourne, Australia). She completed her PhD at Australian National University with a thesis on the implications of Charles Peirce’s three fundamental categories for realism. Her research builds bridges between Peirce’s thought and mainstream analytic philosophy regarding philosophical methodology, truth,meaning, and founding logic in diagrammatic reasoning. She also has research interests in computer science in the area of formal ontology.

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Philosophie
news-14845 Sat, 09 Jun 2018 18:00:00 +0200 Philosophie-Sommerfest https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophie/ Jährliches Sommerfest, 09.06.2018, ab 18.00 Uhr, Kulturcampus Domäne Marienburg

Die Fachschaft Philosophie lädt herzlich diesen Samstag (09.06.) ab 18 Uhr zum Sommerfest ein.

Grillgut, fleischlich wie fleischlos, stiftet die Fachschaft, ebenso wie verschiedene Softgetränke. Für Wein sorgt auch in diesem Jahr wieder das Institut. 

Das Mitbringen von Sitzgelegenheiten in Form von Picknickdecken wird empfohlen sowie bestenfalls eigenes Geschirr.

Eigene kulinarische Beiträge sind ebenfalls ausdrücklich erwünscht!

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Philosophie
news-14809 Tue, 05 Jun 2018 22:00:00 +0200 ImPuls. Gespräche am Domhof: "Sterbende - Gestorbene - Unsterbliche" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impuls-gesp-1/ Vortragsreihe, 05.06.18, 20:00 Uhr, Domhof 30, Dombibliothek Hildesheim Die Fortsetzung der Reihe "ImPuls. Gespräche am Domhof" widmet sich an drei Abenden dem Thema Sterbende - Gestorbene - Unsterbliche. Am nächsten Dienstag (05.06.) steht das Thema "Leben um jeden Preis? "zur Diskussion. Viele Menschen suchen heute nach einer Möglichkeit, den Tod nicht nur aufzuhalten, sondern ihn ganz zu überwinden. Wissenschaft und Technik bieten Mittel und Verfahren zur Erweiterung der physischen und psychischen Grenzen an. An diesem Abend diskutieren wir darüber, welche Folgen dies für unser Selbstverständnis hat.

Die Impulsgeber sind Reinhard Heil (Institut für Technikfolgenabschätzung und Systemanalyse Karlsruhe) und Prof. Dr. Stefan L.Sorgner (John Cabot University, Rom), einer der führenden philosophischen Vertreter des Transhumanismus; PD Dr. Lars Leeten (Philosophie, Uni Hildesheim) moderiert das Gespräch zwischen Impulsgebern und Gästen.


Die Veranstaltung ist öffentlich, kostenlos und beginnt um 20 Uhr s.t.

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Philosophie
news-14666 Wed, 11 Apr 2018 16:15:00 +0200 Katrin Wille: "1968 und wir. Zwischen Sehnsucht nach Befreiung und Historisierung" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/katrin-wille/ Antrittsvorlesung, 11.04.2018, 16:15 Uhr, Audimax, Universität Hildesheim Antrittsvorlesung im Rahmen der Umhabilitierung. Geöffnet für alle Interessierten!

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Philosophie
news-9763 Tue, 21 Nov 2017 14:04:55 +0100 Gaston Bachelard und die deutschsprachige Philosophie https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/gaston-bache/ Internationale Tagung, 7. bis 9. Dezember 2017, Domäne Marienburg, Haus 52 Raum 101 GASTON BACHELARD UND DIE DEUTSCHSPRACHIGE PHILOSOPHIE: Kultur, Erkenntnis, Einbildungskraft

GASTON BACHELARD ET LA PHILOSOPHIE ALLEMANDE: culture, connaissance et imagination

Internationale Tagung 7. – 9. Dezember 2017

Domäne Marienburg | Haus 52 Raum 101

 

Donnerstag 7.12.

15.00 h | Andreas Hetzel und Rodolphe Calin| Begrüßung und Einführung

15.30 h | Kaja Tulatz | Tübingen
Phänomenotechnik als Nichtkantianismus? Bachelards ambivalente Reformulierung des Noumenon-Konzeptes und ihre Implikationen für die Bestimmung der Form naturwissenschaftlicher Praxis

16.45 h | Monika Wulz | Zürich
Imagination und Epistemologie

 

Freitag 8.12.

11.30 h | Thomas Gil | Berlin
Das Wirken des Geistes: Wissenschaft und Poesie

13.30 h | Rodolphe Calin | Montpellier
Bachelard et le problème de l'unité des formes de la culture

14.45 h | Antje Géra | Hildesheim
« Je schlichter das Bild, desto größer die Träume »  Das Politische der Kindheit bei Gaston Bachelard und Walter Benjamin

16.15 h | Dominique Pradelle | Paris
Structures de l'historicité des sciences selon Bachelard

17.15 h | Andreas Hetzel | Hildesheim
Eine postmentalistische Theorie der Einbildungskraft

 

Samstag 9.12.

9.30 h | Julien Lamy | Lyon
Bachelard lecteur de Nietzsche: un état des lieux, et quelques perspectives

10.30 h |Augustin Dumont | Montréal
Bachelard und die romantische Einbildungskraft. Kritische Überlegungen zu einem deutsch-französischen Kulturtransfer

11.45 h | Abschlussdiskussion

 

Downloads:

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Philosophie
news-13175 Thu, 19 Oct 2017 16:11:08 +0200 ImPuls am Domhof https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impuls-am-do/ Gesprächsreihe zur gesellschaftlichen Selbstreflexion und Zeitdiagnose Die vom Institut für Philosophie und der Dombibliothek Hildesheim organisierte Gesprächsreihe ImPuls. Gespräche am Domhof, verbindet gesellschaftliche Selbstreflexion, wissenschaftliche Arbeit und kulturelle Zeitdiagnose. In einer Situation, in der die normativen Bezugsrahmen unserer Gesellschaften zunehmend ihre Selbstverständlichkeit verlieren oder sogar offen in Frage gestellt werden, möchten wir den öffentlichen und pluralen Debatten um unser europäisches Selbstverständnis wieder einen besonderen Ort geben.

An den einzelnen Abenden diskutieren zunächst zwei Impulsgeber aus Wissenschaft, Kunst, Religion, Kultur und Politik miteinander, die für die theoretischen und die praktischen Aspekte ihres Themas ausgewiesen sind. Die von ihnen formulierten Standpunkte bilden den Ausgangspunkt für eine sich anschließende Debatte mit den Gästen.

Im Wintersemster 2017/18 wollen wir an drei Abenden die Rolle der Medizin für moderne Gesellschaften diskutieren.

Die moderne Medizin verspricht, dass der Tod nicht das letzte Wort behalten müsse und dass alle Krankheiten im Prinzip heilbar seien. Über die Grenzen des Gesundheitssystems hinaus werden immer weitere Lebensbereiche durch Diäten, Fitnessprogramme und Vorsorgeuntersuchungen erfasst. Die permanent gewordene Abwehr des Todes reduziert das menschliche Leben dabei tendenziell auf die Sorge um das biologische Überleben. Das Optimieren der physischen Funktionen erweist sich als neue, radikal säkulare Heilslehre. Der kranke menschliche Körper wird schließlich zur Ressource für einen medizinisch-technisch-ökonomischen Apparat, der sich über die Heilungsbedürftigkeit dieses Körpers zu legitimieren sucht.

ImPuls.Gespräche am Domhof versteht sich weder als eine ausschließlich akademische Fachdiskussion noch als Schauplatz parteipolitischer Auseinandersetzungen. Das Veranstaltungsformat eines doppelten Dialoges knüpft vielmehr an das aufklärerische Ideal einer offenen und unabschließbaren Debattenkultur an. Diese Tradition spiegelt sich in den historischen Wissensbeständen, die die Dombibliothek über Jahrhunderte gesammelt und bewahrt hat. Der doppelte Dialog zwischen Theorie und Praxis bzw. Experten und Bürgern, den ImPuls in der Dombibliothek anstoßen möchte, sucht in Anbetracht der Herausforderungen der Gegenwartsgesellschaft nach neuen Orientierungen.

 

 

Plakat (PDF) ImPuls 2017 WS
Flyer (PDF) ImPuls 2017 WS

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Philosophie
news-13982 Thu, 12 Oct 2017 14:12:30 +0200 Workshop "Wie verstehen wir universitäre Lehre?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/workshop-wi/ 20. bis 21. Oktober 2017 Mit diesem Workshop setzt das Institut für Philosophie Hildesheim eine Reihe von Veranstaltungen fort, die sich der Reflexion universitärer Lehre widmen. Unter Beteiligung von Vertretern der Philosophie und der Hochschuldidaktik werden diesmal grundlegende Fragen u.a. der Praxisformen der akademischen Lehre, der Bedeutung des Habitus und der Gemeinschaft von Lehrenden und Lernenden diskutiert.

Organisation: Katrin Wille, Meike Siegfried, Lars Leeten

 

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Philosophie
news-13445 Wed, 21 Jun 2017 18:00:00 +0200 PD Dr. Mirko Wischke: „Das Böse: ein Übel menschlicher Freiheit?“ (Öffentliche Antrittsvorlesung) https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/pd-dr-mirko/ 21. Juni, 18:00 Uhr, Hs 50/302 PD Dr. Mirko Wischke hält im Rahmen seiner Umhabilitation eine öffentliche Antrittsvorlesung zum Thema  „Das Böse: ein Übel menschlicher Freiheit?“. Der Vortrag findet am 21. Juni um 18:00 Uhr in Hs 50/302 (Aula im Hohen Haus) statt. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Philosophie
news-12634 Thu, 01 Jun 2017 12:00:00 +0200 Gastvortrag von Dr. Stephen Snyder "Narrative Philosophy of History and the End of Art: Danto on Explanation and Freedom” https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/gastvortrag-7/ 1. Juni, 12 Uhr, AZP-Bibliothek (Haus 46, Raum 003, Domäne Marienburg)  

Gastvortrag von Dr. Stephen Snyder von der Boğaziçi University (Türkei).

 

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Philosophie
news-13312 Wed, 19 Apr 2017 14:35:34 +0200 ImPuls.Gespräche am Domhof https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/impulsgespr/ Gesprächsreihe zur gesellschaftlichen Selbstreflexion und Zeitdiagnose Die vom Institut für Philosophie und der Dombibliothek Hildesheim organisierte Gesprächsreihe ImPuls. Gespräche am Domhof, verbindet gesellschaftliche Selbstreflexion, wissenschaftliche Arbeit und kulturelle Zeitdiagnose. In einer Situation, in der die normativen Bezugsrahmen unserer europäischen Gesellschaften zunehmend ihre Selbstverständlichkeit verlieren oder sogar offen in Frage gestellt werden, möchten wir den öffentlichen und pluralen Debatten um unser europäisches Selbstverständnis wieder einen besonderen Ort geben.

An den einzelnen Abenden diskutieren zunächst zwei Impulsgeber aus Wissenschaft, Kunst, Religion, Kultur und Politik miteinander, die für die theoretischen und die praktischen Aspekte ihres Themas ausgewiesen sind. Die von ihnen formulierten Standpunkte bilden den Ausgangspunkt für eine sich anschließende Debatte mit den Gästen. Im Sommersemester 2017 stehen dabei zunächst folgende drei Fragen im Mittelpunkt: 1) Gibt es eine europäische Demokratie und wenn ja, wie demokratisch ist sie? 2) Welche Bildungsideale sind im heutigen Europa leitend? 3) Wieviel Religion braucht Europa?

ImPuls.Gespräche am Domhof versteht sich weder als eine ausschließlich akademische Fachdiskussion noch als Schauplatz parteipolitischer Auseinandersetzungen. Das Veranstaltungsformat eines doppelten Dialoges knüpft vielmehr an das aufklärerische Ideal einer offenen und unabschließbaren Debattenkultur an. Diese Tradition spiegelt sich in den historischen Wissensbeständen, die die Dombibliothek über Jahrhunderte gesammelt und bewahrt hat. Der doppelte Dialog zwischen Theorie und Praxis bzw. Experten und Bürgern, den ImPuls in der Dombibliothek anstoßen möchte, sucht in Anbetracht der Herausforderungen der Gegenwartsgesellschaft nach neuen Orientierungen.


Plakat und Programm:

 

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Philosophie
news-11263 Mon, 27 Mar 2017 10:54:39 +0200 Philosophisches Kolloquium im SoSe 2017: „Feminismen: Persönliche Erfahrung und globale Machtkreisläufe“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/besonderheiten-des-instituts/philosophisches-kolloquium/internationale-vortragsreihe-zur-feministischen-philosophie-und-genderforschung/ Donnerstags 18-20 Uhr, Kulturcampus Domäne Marienburg  

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Philosophie
news-12657 Fri, 04 Nov 2016 15:49:00 +0100 Antrittsvorlesung von Lars Leeten: „Das Ohr der Philosophie. Zur Praxis des Zuhörens“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/antrittsvorl-7/ 9. November 2016, 18:00 Uhr, Hohes Haus (Haus 50), Aula Lars Leeten ist seit kurzem Privatdozent am Institut für Philosophie der Universität Hildesheim. Am 9. November 2016 um 18 Uhr hält er in der Aula im Hohen Haus (Haus 50) seine Antrittsvorlesung zum Thema „Das Ohr der Philosophie. Zur Praxis des Zuhörens“.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Philosophie
news-12134 Wed, 26 Oct 2016 13:01:00 +0200 Öffnungszeiten der AZP-Bibliothek im Wintersemester 2016/17 https://www.uni-hildesheim.de/no_cache/fb2/institute/philosophie/besonderheiten-des-instituts/azp-bibliothek/ Montags und Mittwochs 12-16 Uhr, Donnerstags 14-16 Uhr Philosophie news-12567 Tue, 25 Oct 2016 16:47:00 +0200 Vortrag von Laurin Mackowitz (Universität Innsbruck): "Antifaschistische Ironie und humanistische Implikationen in Thomas Manns Exodus-Erzählung 'Das Gesetz'" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-von-4/ 10.01.2017, 18:00 - 20:00 Uhr, Raum Hs 2a/004, Domäne Marienburg Laurin Mackowitz von der Universität Innsbruck hält am 10. Januar 2017 einen Vortrag zum Thema "Antifaschistische Ironie und humanistische Implikationen in Thomas Manns Exodus-Erzählung 'Das Gesetz'".

Alle am Thema Interessierten sind herzlich eingeladen. Der Vortrag findet von 18-20 Uhr im Raum Hs 2a/004 am Kulturcampus Domäne Marienburg statt.

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Philosophie
news-12517 Tue, 18 Oct 2016 15:14:00 +0200 Philosophisches Kolloquium (Forschung) im WS 2016/17 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/besonderheiten-des-instituts/philosophisches-kolloquium/philosophisches-kolloquium-forschung-im-ws-201617/ Donnerstags 18-20 Uhr c.t., Hohes Haus, Hs 50/202 (Domäne Marienburg)  

Im diesem Semester wird erstmalig ein neues Format des Philosophischen Kolloquiums stattfinden, das "Philosophische Kolloquium (Forschung)".

Dieses richtet sich an eine kleine akademische Öffentlichkeit, um Fragen und Themen vorzutragen, an denen im Institut gerade gearbeitet wird. Vortragende sollen Mitglieder und Freunde des Instituts, interessierte Kolleg_innen aus dem Fachbereich oder der Universität sowie einige Gäste sein. Eingeladen sind alle, die sich interessieren, die zuhören oder mitdiskutieren wollen!

Das "Philosophische Kolloquium (Forschung)" soll immer im Wintersemester stattfinden und es ist keine Lehrveranstaltung. Es kann also in keinem Modul verbucht werden, auch nicht in den "freieren" Modulen. Immer im Sommersemester wird es das "Philosophische Kolloquium (Ringvorlesung)" geben, das wie gehabt eine große Vortragsreihe ist, die für die Studierenden eine Lehrveranstaltung darstellt.


Informationen:

 

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Philosophie
news-11552 Fri, 25 Mar 2016 17:33:00 +0100 Internationale Tagung: "Philosophiegeschichtsschreibung in globaler Perspektive" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/internationale-tagung-philosophiegeschichtsschreibung-in-globaler-perspektive/ 6. bis 8. Oktober 2016, Domäne Marienburg Philosophie news-11533 Mon, 21 Mar 2016 17:32:00 +0100 Kolloquium im SoSe 2016: "(Sich) Grenzen aussetzen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/besonderheiten-des-instituts/philosophisches-kolloquium/kolloquium-im-sose-2016-sich-grenzen-aussetzen/ Donnerstags, 18 Uhr, Audimax (Hauptcampus) Grenzen sind in aller Munde. Die Situation der Flüchtlinge in Europa lässt dieses Thema mit aller Wucht ins Zentrum gesellschaftlicher Aufmerksamkeit rücken. Bei genauerem Hinsehen wird deutlich, dass es aber nicht nur um "Obergrenzen" für Flüchtlinge geht, sondern, dass die Weltgesellschaft in verschiedener Hinsicht an Grenzen stößt. Die Grenzen betreffen das Problem der Welternährung, des wirtschaftlichen Wachstums, der technischen Entwicklung und der Demokratie. Das Philosophische Kolloquium widmet sich diesen Themen im SoSe 2016 im Rahmen des Projektsemesters im Fachbereich 2, das unter dem Thema „aussetzen“ steht. Wie immer ist auch die interessierte Öffentlichkeit herzlich zu den Vorträgen und Diskussionen eingeladen!


Programm:

7. April: Prof. Dr. Andreas Oberprantacher:

Fabrikation und Konfusion von Grenzen in einer globalisierten Welt: Momente einer Kritik

14. April: StS. a.D. Dr. Martin Wille:

Welternährung zwischen Hunger und Überfluss: Grenzen politischer Handlungsmöglichkeiten


21. April: Prof. Dr. Marianne Gronemeyer:

Heute bin ich über die Grenze gefahren… Wenn die Fremden kommen


28. April: Dr. Barbara Schellhammer:

Fremderfahrung als Grenzerfahrung: Zur Bedeutung der Selbstsorge für die Begegnung mit dem Anderen

12. Mai: Dr. Andreas Pudlat:

Die Grenzen „Europas“


26. Mai: Prof. Dr. Niko Paech:

Postwachstumsökonomie: Der Wandel zum Weniger


2. Juni: Prof. Dr. Nicole C. Karafyllis:

Die Grenzen des Bestands: Samenbanken und nachhaltige Ernährung aus technikphilosophischer Sicht


9. Juni:  Ascan Breuer,Nina Stoffers & Franz Zimmermann:

Zwischen Kunst und (Asyl-)Politik: Die Grenzen des dokumentarischen Diskurses am Beispiel des Films „Forst“


23. Juni: Podiumsdiskussion: Prof. Dr. Viola B. Georgi (Moderation):

Grenzen der Integration?! Wessen Grenzen? Wessen Integration?


30. Juni: Prof. Dr. Isabell Lorey:

Entgrenzte Demokratie ohne Zukunft (Raum H1)

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Philosophie
news-10932 Fri, 27 Nov 2015 15:20:00 +0100 Workshop: "Japanese philosophy in translation. Linguistic, cultural and systematic themes" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/workshop-j/ 27./28. November 2015, Domäne Marienburg, AZP-Bibliothek (Weißes Haus (Haus 46), Raum 003 im Erdgeschoss)

Hiermit laden wir alle Interessierten herzlich zur Teilnahme am folgenden (englischsprachigen) Workshop ein: »Japanese philosophy in translation. Linguistic, cultural and systematic themes.« Worum geht es?


»Das Universum lebt in diesen orientalischen Menschen anders als in uns«, notierte der Philosoph und Pädagoge Eduard Spranger (1882-1963) über die »Begegnungen mit japanischen Philosophen« nach seinem Aufenthalt in Japan 1936/1937. Er fügte seinen Exotisierungen hinzu, insbesondere in Nishidas »Auge brannte ein eigentümlich leuchtendes, hintergründiges Feuer, wie ich es bei Europäern niemals gefunden habe« (Kölnische Zeitung, 16. 5. 1943, Nr. 246).


Spranger hatte während seiner Gespräche ein Verständigungsproblem, obwohl die meisten Philosophen mit ihm Deutsch sprachen. Mangels eigener Sprachkompetenz des Japanischen fehlte ihm offensichtlich das Maß der Verständigung: die Rückübersetzung des Gesagten und Gedachten in die eigene Sprache. Allerdings stellen sich auch bei optimalen Voraussetzungen praktische und systematische Fragen: In welchem Grad kann übersetzt werden? Was garantiert die Übersetzbarkeit zwischen Kulturen? Was ermöglicht die Übersetzung der Philosophie? Gleichen die Philosophien verschiedenen Sprachen? Oder ist die Sprache der Philosophie universell? Und was bedeutet das Übersetzen für die Philosophie?

Junge und etablierte Wissensschaffende aus Nord und West, Ost und Süd kommen am 27. und 28. November 2015 in Hildesheim zusammen, um  diese Probleme – am historischen Fall der Übersetzung der akademischen Philosophie ab 1868 nach Japan – gemeinsam zu diskutieren.

 

Programm des Workshops:


www.besudesuabroad.com/2014/03/omiyage-culture-japan/

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Philosophie
news-10672 Thu, 29 Oct 2015 18:00:00 +0100 Kolloquium im Wintersemester 2015/16: "Üben: Disziplinierung oder Befreiung?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Domäne Marienburg, Hohes Haus, Raum 202 Die Ausdrücke „Üben“ und „Übungen“ haben viele Bedeutungen. Es gibt eine Reihe von Bereichen unseres Lebens, an die wir zuerst denken mögen, wenn wir diese Ausdrücke hören. Wenn wir ein Instrument spielen, dann müssen wir notwendigerweise „üben“, eine neue Sprache müssen wir „üben“, vor einer Prüfung gehen viele in Klausur, um noch mal zu „üben“. Diese Beispiele rufen die Ambivalenz wach, die mit unseren Praxisformen des Übens, sich in etwas Einübens oft verbunden ist, die Ambivalenz zwischen Disziplinierung und Befreiung.

Welche Funktion hat das Üben in der Philosophie? Das Nachdenken über Übungen und Üben hat durch die späten Arbeiten von Michel Foucault und durch das umstrittene Buch „Du mußt dein Leben ändern. Über Anthropotechnik“ von Peter Sloterdijk neuen Aufschwung erfahren. Dabei zeigen uns Foucault und Pierre Hadot, von dem ersterer sehr stark inspiriert ist, wie lang die Tradition des Übens in der Philosophie zurückreicht und welche Rolle diese für uns heute wieder spielen könnte.

Im Philosophischen Kolloquium werden verschiedene Felder kultureller und ästhetischer Praktiken des Übens thematisiert. Einige der Beiträge werden sich mit alten europäischen Traditionen des Übens und ihrer Neuentdeckung beschäftigen. Zudem werden auch einige Traditionen der außereuropäischen Philosophie in die Diskussionen einbezogen, in denen Übungsformen eine ungleich größere Rolle gespielt haben als in Europa.

 

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Philosophie
news-10615 Fri, 02 Oct 2015 10:00:00 +0200 Erste Nachwuchskonferenz der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP e.V.) https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/erste-nachwu/ 2. - 3. Oktober 2015, Domäne Marienburg, Hohes Haus (Aula) In Zusammenarbeit mit dem Institut für Philosophie.


Thema: Wann ist Philosophie interkulturell?

Zu den selbsternannten Aufgaben der Gesellschaft für Interkulturelle Philosophie (GIP e.V.) zählt, Selbstverständnisse nicht nur aus der eigenen Perspektive auszulegen, sondern ebenfalls die Perspektive des Anderen zu berücksichtigen. Es gilt sowohl die Gemeinsamkeiten als auch die Differenzen zwischen den Philosophien der Welt zu suchen. Diese Suche nach Gemeinsamkeiten und Differenzen erfolgt durch fremdsprachige Quellenstudien und Übersetzungen. Aber auch theoretische Untersuchungen zu Methodologien und intradisziplinären Modellen gehören dazu. Damit reichen die Dimensionen einer interkulturellen Philosophie von der theoretischen bis zur praktischen Philosophie. Doch wann ist Philosophie interkulturell? Gibt es etwas spezifisch Interkulturelles? Wenn ja, wie ist es beschaffen? Welche Geltung hat dieses Konzept für die Philosophie als Wissenschaft?

Ankündigung

Programm

 

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Philosophie
news-10230 Fri, 17 Jul 2015 10:00:00 +0200 Feiern, Diskutieren, Informieren: PKM/PKi-Tag 17.7. ab 10 Uhr mit open end auf der Domäne https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/feiern-disk/ Am Freitag, den 17. Juli ab 10 Uhr wird der erste PKM/ PKI - Tag stattfinden. Das alljährliche Sommerfest wird daher in diesem Semester etwas größer ausfallen und auf einen gesamten Tag ausgeweitet. Dieser Tag soll dazu dienen, gemeinsam auf das zurückliegende Semester zu blicken, sich über Erfahrungen auszutauschen und über Themen zu sprechen, die im Semestertakt oft zu kurz kommen. Einladung der Fachschaft Philosophie

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Philosophie
news-10218 Thu, 02 Jul 2015 18:00:00 +0200 Tagung: "Atem/Atmen (pneuma, prana, qi 氣, ki 気)" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/tagung-ate/ 2.-5. Juli Internationale Tagung am Institut für Philosophie auf der Domäne Marienburg. Organisation: Prof. Dr. Rolf Elberfeld

Kooperationstagung mit Lenart Škof, Institut für Philosophie, Koper, Slowenien

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.
Die Teilnahme ist kostenlos.

Programm

 

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Philosophie
news-10021 Mon, 18 May 2015 10:00:00 +0200 Berufungsvorträge Universitätsprofessur Philosophie https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/berufungsvor/ 18./19.5.2015. Kulturcampus Domäne Marienburg, Haus 52, Raum 101. 10 Uhr s.t. Programm

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Philosophie
news-9845 Thu, 23 Apr 2015 20:28:00 +0200 Kolloquium im Sommersemester 2015: "Leiblichkeit" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-1/ Neuer Ort: Donnerstags, 18 Uhr c.t., Domäne Marienburg, Hohes Haus, Raum 202 Das Thema Leiblichkeit hat seit einiger Zeit Konjunktur in der Philosophie ebenso wie in den Kulturwissenschaften. Da der menschliche Leib bei all unseren Tätigkeiten und Handlungen dabei ist, kann man ihn auch als eine Grunddimension unseres Welterkennens verstehen. In der deutschen Sprache wird unterschieden zwischen Leib und Körper, was in den Terminologien verschiedener Wissenschaften für Verwirrung sorgt. Zudem wird das englische Wort Embodiment zunehmend in der deutschen Sprache verwendet, um Verkörperungsprozesse zu beschreiben.

Wie gewohnt, werden die Vorträge des Philosophischen Kolloquiums die genannten Fragen und Schwierigkeiten in inter- und transdisziplinären Perspektiven thematisieren und diskutieren.

 

 

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Philosophie
news-9547 Thu, 26 Mar 2015 13:10:00 +0100 Tagung "Wie verstehen wir universitäre Lehre?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/tagung-wie/ Das Institut für Philosophie Hildesheim bietet mit dieser Tagung Raum für kontroverse Diskussionen zwischen Lehrenden, Studierenden und Fachexpert/inn/en über den aktuellen Diskurs zum Thema "universitäre Lehre", sowie dessen gesellschaftlich-politische Rahmenbedingungen und Hintergründe. Für Studierende ist die Tagung kostenlos.

Anmeldung bis zum 01.03.2015: universitaere.lehre(at)gmail.com

Programm

Flyer

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Philosophie
news-9725 Wed, 11 Mar 2015 13:17:00 +0100 Die Zeit danach: Wie Fukushima unser Denken verändert https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/die-zeit-dan/ Die Philosophen Professor Tilman Borsche (Universität Hildesheim) und Professor Kazuhiko Yamaki (Waseda-Universität Tokyo) äußern sich über Ursachen der Katastrophe von Fukushima und deuten die Atompolitik Japans und Deutschland nach der Katastrophe. Schon Worte deuten unterschiedliche Auffassungen an: Fukushima, ein Unfall? Eine Katastrophe? „Die atomare Katastrophe ereignet sich in Japan – Deutschland reagiert. Japan reagiert auch, aber anders als Deutschland. Für Japan war Fukushima ein Unfall, ausgelöst durch ein Erdbeben. Die Gefahr von Erdbeben gehört zum japanischen Alltag. Sie kommen unangekündigt und sind unvermeidlich“, sagt Tilman Borsche, Professor für Philosophie an der Universität Hildesheim. Man wolle die Gefahr ähnlicher Unfälle vermeiden, aber im Grunde sei es wie bei Autounfällen: „Man konstruiert bessere Autos mit mehr Sicherheitsvorkehrungen, zum Beispiel Airbags, man baut bessere Straßen und führt strengere Verkehrsregeln ein – aber man fährt weiter.“

Anders in Deutschland, wo der Blick von den ersten Tagen an auf die Folgen eines Reaktorunfalls gerichtet wurde. „Japaner nennen das deutsche ‚Angst‘. Für deutsche Zuschauer war Fukushima kein Unfall, sondern eine Katastrophe. Ein Ereignis, das die Ordnung verkehrt und nachhaltig zerstört. Katastrophen verursachen Schäden, die irreparabel sind“, so Borsche, der an die Erfahrungen nach Tschernobyl 1986 erinnert, das „gewissermaßen vor der Haustür liegt“. „Es war und ist dieses kollektive Gefühl – über alle politischen Parteigrenzen hinweg –, das die Reaktion auf die Ereignisse von Fukushima in Deutschland bestimmte. Dieses Gefühl war und ist so mächtig, dass eine radikale politische  Wende unumgänglich wurde. Nicht eine Wende innerhalb der Atompolitik, sondern eine Wende der Energiepolitik.“ Atomkraftwerke wurden aus dem Konzept der Energieversorgung gestrichen, so Borsche. „Radikal, komplett und möglichst bald.“

Mit Blick auf den Reaktorunfall in Fukushima vor vier Jahren äußert sich etwa die Bundeskanzlerin Angela Merkel in diesen Tagen (7. März 2015 und 9. März 2015): Deutschland habe damals sehr mitgefühlt und „weitreichende Entscheidungen getroffen, nämlich schneller aus der Kernenergie auszusteigen". Deutschland setze jetzt sehr auf erneuerbare Energien, und sie glaube, „Japan sollte auch diesen Weg gehen – und geht ihn ja auch". Vielleicht seien die Wege etwas unterschiedlich, was die Kernenergie anbelange. „Aber ich", sagt Merkel, „kann nur aus der Erfahrung von Fukushima sagen: Sicherheit ist das oberste Gebot."

Über das Wesen und die Folgen der Katastrophe von Fukushima haben die Philosophen Tilman Borsche und Kazuhiko Yamaki publiziert und ihre Ansichten in öffentlichen Vorträgen in Japan und Deutschland diskutiert. Ihre Aufsätze „Ursachen der Katastrophe von Fukushima – eine philosophische Überlegung“ (Kazuhiko Yamaki) und „Ein seinsgeschichtlicher Deutungsversuch der Atompolitik Japans und Deutschlands nach Fukushima“ (Tilman Borsche) erschienen in der „Coincidentia. Zeitschrift für europäische Geistesgeschichte“ (Beiheft 3, Schwerpunkt „Problembeispiel Fukushima“, 2014), herausgegeben von Wolfgang Christian Schneider. Im gleichen Band geht Karl-Heinz Brodbeck, emeritierter Professor für Volkswirtschaftslehre, Betriebstechnik und Kreativitätstechnik der Fachhochschule Magdeburg, auf die „Philosophie der Katastrophe“ ein. Die Zeitschrift möchte bedeutsame Fragestellungen für Kultur, Wissenschaft, Kunst, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft erarbeiten und Ideen für Handlungsperspektiven entwickeln. Zuvor erschienen Schwerpunkte zu Interkulturalität und Interreligiosität.

Was wir als Katastrophe erfahren, fordere uns zum Umdenken auf. Statt „Was können wir?“ (Können wir sichere Atomkraftwerke bauen?) verschiebe sich die Frage zu: „Was wollen wir?“. „Die technische Sicht der Dinge ist nicht falsch, aber sie ist nicht die ganze Wahrheit, denn sie ist nicht die einzig mögliche Sicht. Es gehört wesentlich zur Technik, dass sie neue Risiken schafft. Welches Risiko sind wir bereit einzugehen, um die Vorzüge einer bestimmten Technik genießen zu können?“, fragt Tilman Borsche. Die Tatsache, dass in Japan, im „Hort der Spitzentechnik“ ein Reaktorunfall geschehen konnte, führte in Deutschland zu der bedingungslosen Entscheidung: Wir steigen aus. In Japan hingegen herrsche ein „strenger, traditionell tief verankerter Autoritätsglaube“. Langsame und zögerliche Enthüllungen über Fukushima haben „bei vielen Japanern das Vertrauen in die Obrigkeit ins Wanken gebracht“. Borsche erinnert sich an Gespräche mit japanischen Kollegen, als er 2013 zum mehrmonatigen Forschungsaufenthalt in Tokyo war. Sie nahmen ihn zu einem Sumo-Ringkampf mit, in der Pause wurden Snacks, Obst und Gemüse angeboten und der Gast aus Deutschland fragte vorsichtig, ob man denn wisse, ob das Gemüse nicht aus der Nähe von Fukushima komme. Tokyo liegt etwa 250 Kilometer entfernt von dem Unglücksort. „Ich erhielt die Antwort: ‚Das kommt von da. Das müssen wir kaufen, um die Bauern dort zu unterstützen.‘ Die Informationspolitik der Regierung ist so effektiv, dass viele Bürger im Irrglauben gehalten werden und sich nicht kritisch etwa mit gesundheitsgefährdenden, belasteten Lebensmitteln auseinandersetzen“, so Tilman Borsche, der in Gesprächen mit japanischen Wissenschaftskollegen auch sehr viele Menschen traf, die gegen die Atomkraft sind. Kritische Stimmen gegen Atompolitik werden allerdings schon seit Jahrzehnten systematisch unterdrückt, kritisiert er und verweist auf die historische Dokumentation seines Kollegen Yamaki von der Waseda-Universität in Tokyo.

So arbeiten Künstler, die sich kritisch mit der Atomtechnologie auseinandersetzen anonym. Etwa Kazuto Tatsuta (Künstlername), der seine Erlebnisse aus dem Strahlengebiet als Arbeiter auf dem Gelände des Atomkraftwerks in Bildergeschichten „Ichi-efu“ festhält, eine Art Arbeitstagebuch. Er dokumentiert die Arbeit in den Ruinen des Atomkraftwerks, beschreibt die Männer und den Umgang mit Strahlenbelastung, hält die Trümmer und das Ausmaß der Katastrophe in Bildern fest. Seine Mangas – japanische Comics – werden im Magazin „Morning“ in einer Auflage von wöchentlich 500.000 Exemplaren gedruckt „Die Japaner lecken sich nach seinen Geschichten die Finger. Denn sie liefern ein Bild aus dem Epizentrum der nationalen Angst, das von Politik, Zeitungen und Fernsehen oft kleingeredet wird. Ausgerechnet ein Mangaka ist da zum Aufklärer geworden“, schreibt Felix Lill in einem Porträt über Tatsuta in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung vom 9. März 2015. „Keiner weiß, wer dieser Mensch ist, er muss anonym zeichnen. Manga sind sehr verbreitet und werden zu einer der wenigen Informationsquellen über die Arbeitsbedingungen und die Lage in Fukushima“, sagt Tilman Borsche.

Auf die Informationspolitik Japans geht der japanische Philosoph Kazuhiko Yamaki ein. „Die Entwicklung der Atomkraft in Japan wurde sehr stark vom Staat initiiert, in dem Sinne ist sie eine politische Richtlinie des Staates“, so Professor Yamaki, der das Geschehen seit den 50er Jahren beobachtet. Der Atomindustriekomplex Japans betonte, etwa nach Tschernobyl, „dass das menschliche Element bei den Unfällen eine große Rolle spielte. Aber da japanische Ingenieure in diesem Bereich sehr gut geschult seien, würden sie keinen ähnlichen Unfall verursachen“, äußert sich Yamaki über Unterschiede in der japanischen und deutschen Atompolitik. Der japanische Atomindustriekomplex versucht „zu vermeiden, seine Niederlage einzugestehen“. „Wir sollten uns ethisch globalisieren, so dass wir unsere eigene Verantwortung für die Katastrophe übernehmen, indem wir so schnell wie möglich aus der Atomtechnologie aussteigen, wie es gerade in Deutschland geschieht“, appelliert Yamaki. Er wolle „den letzten Tag der Kernenergie“ sehen und sich mit seinen philosophischen Überlegungen „um diesen letzten Tag selbst bemühen“.

Wissenschaftsbeziehungen zwischen Japan und Hildesheim

Professor Tilman Borsche hat sich an der Universität in Hildesheim für eine Professur mit einem Schwerpunkt in ostasiatischer Philosophie eingesetzt, die Professor Rolf Elberfeld seit 2008 inne hat. Regelmäßig begrüßen die Hildesheimer Philosophen Gastprofessoren, so waren etwa der japanische Gegenwartsphilosoph Professor Ryosuke Ohashi zu Forschungsaufenthalten in Hildesheim. Auf einer Cusanus-Tagung im vorigen Jahr sprach Kazuhiko Yamaki in Hildesheim.

Von: Pressestelle, Isa Lange

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Philosophie
news-9445 Fri, 06 Feb 2015 13:18:00 +0100 Tagung "Artikulationsformen des Denkens" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/tagung-arti/ Vom 6. bis 7. Februar werden in der Steinscheune der Domäne Marienburg "Artikulationsformen des Denkens" untersucht. Achtung: Tagungsbeginn am Freitag erst um 10:30 Uhr.
Der erste Vortrag von Prof. Dr. Günter Abel beginnt um 11 Uhr.

Ist das menschliche Denken Eines, von einer Art, oder artikuliert es sich auf irreduzibel verschiedenen „Wegen“, die sich histo­risch ent­wickeln, entfalten und jeweils eigene Darstellungsformen von „Welt“ entstehen lassen? Die Tagung wird die These diskutieren, dass die Vielfalt von Artikulationsformen des Denkens notwendig zur Praxis bzw. zum Prozess des Denkens gehört. Nach dieser These gilt für das Denken und seine ver­schiedenen Wege das Gleiche, was man von der Verschiedenheit der Sprachen längst weiß: dass wir zwar nicht unbedingt Latein oder Englisch, aber doch notwendigerweise auf bestimmte Weise, also auf andere Weise als andere sprechen. In Frage steht, ob Gleiches auch ganz allgemein für die „Artikulationsformen von Denken“ gilt.

Nicht apriorische Begriffsfestlegungen sind hier gefragt, sondern historische Präzision: Welche Wege des Denkens waren bzw. sind interessant, aufschlussreich, exemplarisch bedeutsam für uns? Malen, dichten, rechnen; Räume gestalten, soziale Beziehungen knüpfen, üben...

In allen derartigen Artikulationsformen des Denkens wird Evidenz generiert, überall aus Gegebenem (Daten), überall nach Regeln (Konventionen für Verknüpfun­gen), doch unter je eigenen Kriterien. Auch Evidenz erweist sich damit als irreduzibel vielgestaltig. Sie ist immer historisch, immer kontextuell, immer durch anderes Denken vermittelt. Das Projekt, zu dem die Tagung Denkanstöße liefern möchte, stellt sich die Aufgabe, exemplarisch zu zeigen, dass und auf welchen verschiedenen Wegen Evidenz erzeugt worden ist, folglich werden kann, und wie diese Weisen, Evidenz zu generieren, unser jeweiliges Welt-, Selbst- und Fremdverhältnis leiten, wie sie sich gestalten und wie wir sie modifizieren.

 

Programm

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Philosophie
news-9453 Thu, 05 Feb 2015 12:28:00 +0100 Abschiedsvorlesung Prof. Dr. Tilman Borsche https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/abschiedsvor-1/ Am 5. Februar findet im Rahmen des philosophischen Kolloquiums die Abschiedsvorlesung von Prof. Dr. Tilman Borsche im Hörsaal 2 der Universität Hildesheim statt. Als Gründungsdirektor des Instituts für Philosophie, Dekan des Fachbereichs 1 (2001-2005) und des Fachbereichs 2 (2009-2013) sowie als Mitglied zahlreicher universitärer und außeruniversitärer Gremien wirkte er nachhaltig mit bei der Entwicklung der Universität Hildesheim. Programm

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Philosophie
news-9242 Mon, 08 Dec 2014 13:10:00 +0100 Philosophischer Salon im Kloster Lamspringe: "Ein Bild sagt mehr als tausend Worte" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophisc-6/ Am 8. Dezember spricht Prof. Dr. Wolfgang Christian Schneider über das "Bild-Denken" und schlägt dabei die Brücke vom Bilderzyklus der Hildesheimer Bernwardstür zum altchinesischen Bilderzyklus "Der Ochs und sein Hirte". Die Moderation übernimmt Prof. Dr. Tilman Borsche. Weitere Informationen

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Philosophie
news-9107 Wed, 19 Nov 2014 13:56:00 +0100 Ehrendoktorwürde für Prof. Dr. Ram Adhar Mall https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/ehrendoktorw/ Prof. Dr. Ram Adhar Mall, der gebürtig aus Indien stammt, wird von der Universität Hildesheim für seine außerordnentlichen Verdienste um die Förderung interkulturellen Philosophierens, seinen persönlichen Einsatz gegen Rassismus in den Wissenschaften und für denkerische Toleranz in der Philosophie die Ehrendorktorwürde verliehen. Die Verleihung findet am 19. November 2015 statt im Rahmen der
allgemeinen Promotionsfeier der Universität Hildesheim. Die
Veranstaltung beginnt um 18 Uhr in der Aula der Universität auf der
Domäne Marienburg.

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Philosophie
news-9106 Mon, 17 Nov 2014 13:13:00 +0100 "Ein Buch für alle und keinen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/ein-buch-fue/ Das ist der Untertitel von Friedrich Nietzsches "Zarathustra". Am 17. 11. und 19.11. redet Prof. Dr. Tilman Borsche an der Universität von Campinas und der Universität von Brasilia über die Bedeutung der literarischen Komposition des Textes für das, was der Autor durch ihn mitteilen und bewirken will. Programm des Nietzsche-Kolloquiums in Brasilia

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Philosophie
news-8901 Thu, 23 Oct 2014 17:35:00 +0200 Kolloquium im Wintersemester 2014/15: Weisen der Evidenzerzeugung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-2/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. Evident ist eine Aussage, an deren Wahrheit ich nicht zweifeln kann, d.h. eine Aussage, deren Wahrheit sich so unmittelbar zeigt und die so unvermeidlich einleuchtet, dass ich nicht fähig bin, sie ernsthaft in Frage zu stellen. Das Prädikat der Evidenz betrifft den Status der Wahrheit des jeweils Ausgesagten. Wenn etwas als evident wahrgenommen wird, dann impliziert das die entsprechende Gewissheit der Wahrheit im Bewusstsein. Umgekehrt gilt aber nicht, dass ich alles, was mir gewiss ist, für evident halte. Gewissheiten einerseits und Evidenzen andererseits sind auch heute noch Ausgangs- und Zielpunkte unserer Wahrheitssuche in den Wissenschaften, wenn auch nicht mehr vor dem Hintergrund einer Cartesischen Einheitswissenschaft, sondern unter dem englischen Namen „evidence“ im Rahmen empirischer Forschungswissenschaften.

Doch wie finden und wie bestimmen wir Evidenzen? Wie erzeugen wir Evidenzen und wie teilen wir sie mit? Offensichtlich wird die Evidenz einer Aussage auf verschiedenen Wegen, in verschiedenen Darstellungsformen generiert. Dabei erweist sich Evidenz, was ihre Gegenstände betrifft, als irreduzibel vielgestaltig. Unabsehbar viele Aussagen treten als Kandidaten für das Prädikat der Evidenz in Erscheinung. Evidenzen sind immer historisch, immer kontextuell, immer durch anderes Denken vermittelt.

Die Vortragsreihe des Philosophischen Kolloquiums stellt den ReferentInnen die Aufgabe, in unterschiedlichen Feldern des Denkens exemplarisch zu zeigen, dass und auf welchen Wegen und in welchen Formen Evidenz erzeugt worden ist, folglich erzeugt werden kann, und wie diese Weisen, Evidenz zu erzeugen, unser jeweiliges Welt-, Selbst- und Fremdverhältnis leiten, gestalten und modifizieren.

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Philosophie
news-8738 Mon, 01 Sep 2014 14:06:00 +0200 Umbenennung des MA-Studiengangs für Philosophie https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/umbenennung/ Der MA-Studiengang "Philosophie-Künste-Medien" ist zum Sommersemester 2014 umbenannt worden in "Philosophie und Künste interkulturell". Die Grundstruktur des MA-Studiengangs für Philosophie ist bei den Änderungen erhalten geblieben. Insbesondere die Komponenten im Bereich der Philosophie sind stärker interkulturell ausgerichtet worden.

Die Prüfungsordnung und die Studienordnung werden in Kürze online zugänglich sein.

Bei inhaltlichen Fragen wenden Sie sich bitte an Prof. Dr. Rolf Elberfeld.

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Philosophie
news-8664 Sat, 30 Aug 2014 20:23:00 +0200 Das Institut für Philosophie zieht um https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/das-institut-1/ Zum September 2014 wird das Institut für Philosophie an den Kulturcampus der Domäne Marienburg in das "Weiße Haus" (Haus 46) ziehen. Zu Semesterbeginn kann es dadurch im administrativen Bereich zu Verzögerungen kommen, wir bitten daher um Verständnis. Die meisten Veranstaltungen werden ab kommendem Wintersemester an der Domäne stattfinden. Nähere Informationen finden Sie im LSF. Das Philosophische Kolloquium findet weiterhin im Hörsaal 2 am Hauptcampus statt. Philosophie news-8660 Sat, 02 Aug 2014 19:50:00 +0200 Symposion: Kierkegaard https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/symposion-k/ Das Symposion zu Kierkegaard und an ihn anschließende Themen der Ethik und Ästhetik findet am 02.08. auf der Domäne Marienburg statt, 10 Uhr blauer Salon. Programm

(Um Anmeldung wird gebeten)

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Philosophie
news-8559 Sat, 12 Jul 2014 13:52:00 +0200 Feier zum zehnjährigen Jubiläum des Studiengangs Philosophie-Künste-Medien https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/feier-zum-ze/ Am Samstag den 12.07.14 wird das Jubiläumsfest zum zehnjährigen Bestehen des Studiengangs Philosophie-Künste-Medien gefeiert. Der offizielle Teil der Feier beginnt ab 16 Uhr im Musiksaal. Daran anschließend wird die Feier W-Gebäude weitergehen.  

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Philosophie
news-8373 Thu, 19 Jun 2014 14:09:00 +0200 Tagung: Ludus notionum. Das Spiel der Begriffe. Mit Nikolaus von Kues auf der Jagd nach dem treffenden Wort https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/tagung-ludu/ Die Tagung zu Nikolaus von Kues findet vom 19.-22. Juni 2014 an der Universität Hildesheim im Hörsaal 2 statt sowie im Michaeliskloster. Zum Tagungskonzept:

Im Dialogus de ludo globi stellt Cusanus den spielerischen Charakter mensch­li­chen Denkens bildlich dar und führt ihn praktisch vor. In der tätigen Bild­bezie­hung des endlichen Geistes des Menschen zum unendlichen Geist des Schöpfers erfährt sich das Erkennen als ein bildlich-schöpferi­scher Prozess. Der mensch­li­che Geist erkennt, indem er misst und vergleicht, Einteilungen vor­nimmt, Begrif­fe findet und Namen gibt. Doch wer das Ganze nicht kennt, kann auch seine Teile nicht präzise erfassen, wer das absolute Maß aller Dinge nicht erkennen und be­nennen kann, muss immer neue Namen und Be­griffe erfinden und zusehen, ob sie sich bewähren. Begriffe und Namen sind mutmaßende Ausgriffe in die be­wegte Mannigfaltigkeit der Welt, die zu ordnen sie ersonnen wurden. Das Feld beider ist ständig in Bewegung. Nicht das Finden einer fest­gefügten Ordnung, sondern das immer erneute Anpassen der Mut­ma­ßun­gen zum Zweck der Mit­teilung und Verständigung auf dem gemein­samen Weg zur Wahrheit ist die Aufgabe des Menschen.

Als Werke des Menschen bleiben auch seine Begriffe, so hilfreich und treffend sie im Kontext ihres Ursprungs erscheinen mögen, unvollkommen. Ihre Deutungs­kraft ist dem Wechsel der Zeiten und der Um­stände unterworfen. Was einst bedeutungsvoll war und zur Verständigung ge­eignet erschien, klingt mit der Zeit absurd. (Compl. Theol.) Darin zeigt sich die Not, die uns aufruft, einen neuen Wurf zu wagen, neue Begriffe zu bilden.

Die Endlichkeit des Menschen und die Unvollkommenheit seiner Werke werden somit zur Grundlage seiner Kreativität. Denn die Verbindung von Endlichkeit und Freiheit enthält die Möglichkeit und zugleich die Aufforderung zum Spiel. Cusanus vollzieht selbst, was er als Los des Menschen beschreibt. Sein Werk ist ein Spiel mit verschiedenen Darstellungsweisen, mit verschiedenen Perspektiven der Einen Wahrheit. Das Erfinden und Rechtfertigen neuer Namen Gottes ist dafür nur ein weiteres Beispiel - ein kunstvolles Spiel mit Begriffen, das der Autor mit Leiden­schaft betreibt.

Der Titel ludus notionum ist unser Versuch zu beschreiben, was Cusanus tut, wenn er philosophiert. Wir stellen damit auch die Frage, wer spielt und was hier gespielt wird.

Programm

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Philosophie
news-8151 Thu, 24 Apr 2014 23:38:00 +0200 Sprachspiele des Ästhetischen im Horizont verschiedener Sprachen und Kunsttraditionen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/sprachspiele/ Vortrag von Prof. Dr. Rolf Elberfeld in der Ringvorlesung "Kolonialisierungen des Ästhetischen" an der FU-Berlin, 24. April 2014, 18 Uhr, Hörsaal des Instituts für Theaterwissenschaft Internationales Graduiertenkolleg "Interart" Philosophie news-8036 Fri, 04 Apr 2014 18:39:00 +0200 Kolloquium im Sommersemester 2014: Kritik üben https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-3/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim.

Der Titel des Philosophischen Kolloquims "Kritik üben" bedeutet zweierlei: Zum einen bedeutet er, einen bestimmten Sachverhalt anhand bestimmter Kriterien zu kritisieren. In diesem Sinn kann Kritik geübt werden z.B. am Bologna-Prozess. Zum anderen bedetet der Titel, dass Kritik zu üben, etwas ist, das selbst "geübt" werden muss. Denn etwas zu kritisieren, scheint nur auf den ersten Blick einfach zu sein. 

Aber welche Kriterien gibt es für eine "konstruktive und fruchtbare Kritik"? Wie genau und anhand welcher Kriterien kann etwas kritisiert werden? Gibt es schlechte und destruktive Formen von Kritik? Diese und andere Fragen werden im Philosophischen Kolloquium wie gewohnt in inter- und transdisziplinärer Perspektive behandelt und diskutiert.

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Philosophie
news-7983 Tue, 25 Mar 2014 02:04:00 +0100 “Scientia cognitionis sensitivae” https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/scientia-co/ Alexander Gottlieb Baumgarten's Aesthetica, 19th century aesthetics, and contemporary approaches to a reappraisal of Baumgarten's unaccomplished project. Vortrag von Dr. Eberhard Ortland an der Academia Sinica, Taipei am 25. März 2014 Philosophie news-7984 Fri, 21 Mar 2014 02:06:00 +0100 Arts and Arts of Living https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/arts-and-art/ Vortrag von Dr. Eberhard Ortland im Rahmen einer internationalen Konferenz über “Contemporary Art, Self Transformation, Art of Living” an der National Sun Yat-sen University in Kaohsiung, Taiwan am 21. März 2014 Philosophie news-7906 Sat, 01 Mar 2014 21:07:00 +0100 Humanwissenschaften Ost und West: Wie gleich ist, was man ver-gleich-t? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/humanwissens/ Im Rahmen des interdisziplinären Symposiums zu Humanwissenschaften Ost und West in Kyoto spricht Prof. Dr. Tilman Borsche über die produktive Fiktion des tertium comparationis im Sprachvergleich. Weitere Informationen

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Philosophie
news-7394 Wed, 19 Feb 2014 21:45:00 +0100 Erschienen: Kitaro Nishida in der Philosophie des 20. Jahrhunderts https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/erschienen/ Kitaro Nishida (1870-1945) ist der international meist rezipierte japanische Philosoph des 20. Jahrhunderts. 1911 veröffentlichte er die Studie überdas Gute, mit der sein Werk fulminant begann. Die Beiträge dieses Buches analysieren grundlegende Perspektiven der Philosophie Nishidas und reflektieren die zukünftigen Perspektiven seines Werkes. Dieses ist der erste Band in einer westlichen Sprache, der allein der Philosophie Nishidas gewidmet ist. Neben den vielfältigen Einzelstudien zum Werk Nishidas erhellen auch Vergleiche mit europäischen Philosophen sein Denken. Elberfeld, Rolf / Arisaka, Yoko (Hrsg.)
Kitaro Nishida in der Philosophie des 20. Jahrhunderts
Mit Texten Nishidas in deutscher Übersetzung
Verlag Karl Alber
1. Auflage erscheint: 2014
ca. 416 Seiten, Kartoniert
Welten der Philosophie, Band 12
€[D] 46,-
ISBN: 978-3-495-48609-2

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news-7483 Fri, 22 Nov 2013 23:28:00 +0100 Im Geiste der "Devotio moderna" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/im-geiste-de/ Dr. Inigo Bocken, Direktor des Titus Brandsma Instituts Nijmengen und kooptiertes Mitglied des Instituts für Philosophie Hildesheim, veranstaltet am 22. November den Katharinentag, eine öffentliche Tagung im Geister der "Devotio moderne", einer Frömmigkeitsbewegung aus dem 15 Jh. Ort der Veranstaltung ist Kranenburg, in der Grenzregion zwischen Deutschland und den Niederlanden. Thema werden u.a. unser Finanzsystem, unsere Wirtschaft und Politik sein. Im Nachmittagsprogramm sollen beispielsweise unser Finanzsystem und unser Umgehen mit Geld aus Blickwinkeln anderer Wissenschaften beleuchtet werden, die nur scheinbar nichts mit Geld und Wirtschaft zu tun haben. Im Abendprogramm analysiert der bekannte Natur-Philosoph Ernst Ulrich von Weizsäcker unsere Lage in diesem Zusammenhang. Weitere Informationen

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news-7393 Thu, 21 Nov 2013 12:53:00 +0100 Unesco Welttag der Philosophie. Recht und Gerechtigkeit bei Hegels Antigonedeutung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/unesco-weltt/ Vortrag, Dr. Alberto Siani: "Recht und Gerechtigkeit. Überlegungen zu Hegels Antigonedeutung", 21. November, Hörsaal 2, im Rahmen des Philosophischen Kolloquiums Philosophie news-6987 Fri, 15 Nov 2013 12:37:00 +0100 Philosophischer Salon im LitteraNova "Braucht der Staat Familie, und wenn ja, welche?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophisc-7/ Mit Eberhard Ortland und Tilman Borsche, Freitag, 15. 11., 20 Uhr Die Lebensform Familie wandelt sich. Staatliche Normen und Leistungsversprechen (oder auch die Zurücknahme von Leistungsversprechen) tragen dazu bei, diesem Wandel Impulse zu geben,
- wenn die Folgen auch nicht immer in die beabsichtigte Richtung ausschlagen mögen.

Der Philosophische Salon im LitteraNova bietet einen Raum für offene Gespräche über eigene Erfahrungen, Erwartungen, und die Zusammenhänge, in denen wir stecken.

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news-7332 Fri, 01 Nov 2013 01:08:00 +0100 Vortrag: „Dinge und Natur – das geistige Gegenüber“, Prof. Dr. Wolfgang Christian Schneider https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-di-1/ Tagung: „Zur Lyrik der Gegenwart. Poesie und Philosophie“ 1.-3. November 2013. Alanus-Hochschule, Alfter bei Bonn

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news-7296 Sat, 26 Oct 2013 14:28:00 +0200 Vortrag: "Self-Consciousness from Fichte, Hegel, and Husserl to Nishida Kitaro's ‘Acting Intuition’” https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-se/ Am 26. Oktober spricht Prof. Dr. Rolf Elberfeld auf der Jahrestagung der SOCIETY FOR PHENOMENOLOGY AND EXISTENTIAL PHILOSOPHY (in Eugene, Oregon, USA) über Nishida Kiator's "Acting Intuition" Philosophie news-7011 Tue, 15 Oct 2013 17:16:00 +0200 Kolloquium im Wintersemester 2013/14: "Gerechtigkeit" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-4/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. Der Gerechtigkeitsdiskurs der europäischen Tradition ist von Anfang an ge(kenn)zeichnet durch eine unaufhebbare Spannung zwischen zwei Rechten, dem unvordenklichen und unausgesprochenen „göttlichen“ und dem staatlich verordneten und sanktionierten „menschlichen“ Recht. Sophokles inszeniert den tragischen Zusammenstoß beider Rechte, der zum Untergang einer Gesellschaft führt, die diesen Konflikt unversöhnlich bis zum bitteren Ende austrägt. Zur gleichen Zeit entwirft Platon ein Gesellschaftsmodell, das den Gegensatz versöhnt, indem er fordert, die Weisheit des idealen Herrschers mit der Weisheit der idealen Götter in Übereinstimmung zu bringen. Damit erreicht er in der Theorie eine Koinzidenz von Recht und Gerechtigkeit, wie sie, ohne Rekurs auf Weisheit, auch der Hobbes’sche Leviathan theoretisch verkörpern wird. – Das Spannungsverhältnis beider Rechte aber kennzeichnet unsere Wirklichkeit. Es hat viele Gesichter, sowohl menschliche als auch unmenschliche. Aber nie mehr haben wir das eine ohne das andere: keine Gerechtigkeit ohne Recht, das sie zu verwirklichen in der Lage ist; kein Recht ohne die gefühlte Differenz zu den Forderungen der Gerechtigkeit.

Das Kolloquium wird versuchen, vielstimmig wie immer, dieses Spannungsverhältnis näher zu bezeichnen, zu explizieren und verschiedene Entspannungsvorschläge zu diskutieren.


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news-7172 Sun, 13 Oct 2013 15:07:00 +0200 Eduardo Chillida: Eröffnung der Ausstellung im Museum Lothar Fischer https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/eduardo-chil/ Am Sonntag, dem 13. Oktober 2013 gibt Dr. Ana Maria Rabe anlässlich der Ausstellungseröffnung im Museum Lothar Fischer eine Einführung zu Eduardo Chillidas Werk. Am 28. November schließt sich der Vortrag an: "Eduardo Chillida: Das Werk als Antwort und Frage". Einladung

Flyer

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news-7073 Fri, 20 Sep 2013 13:08:00 +0200 Gedenken an Dr. Hans-Friedrich Bartig https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/gedenken-an/ Das Institut für Philosophie trauert um einen seiner Gründungsväter. Dr. Hans-Friedrich Bartig, der 32 Jahre lang das Leben und Studieren am Institut für Philosophie geprägt und entscheidende Entwicklungen der Universität Hildesheim mitgestaltet hat, ist am 12. September im Alter von 77 Jahren verstorben. Hans-Friedrich Bartig wurde 1936 in Braunschweig geboren. Nach dem Besuch des humanistischen Wilhelm-Gymnasiums studierte er Philosophie, Germanistik und Geschichte in Bonn, Innsbruck und München, erwarb 1961 das Lizentiat und wurde 1968 in München zum Dr. phil. promoviert. Von 1964 bis 1969 war er als wissenschaftlicher Assistent verantwortlich für das Programm der Akademie für Erwachsenenbildung, St. Jakobushaus in Goslar. Von 1969 bis 2001 stand er in den Diensten der Universität Hildesheim und ihrer Vorgängerinstitutionen. Begonnen hat er an der PH Alfeld als wissenschaftlicher Assistent, pensioniert wurde er als Akademischer Direktor der Universität Hildesheim.

 

Aus seiner Zeit in Goslar am Jakobushaus brachte er die Kontakte mit, die eine seither ungebrochene Tradition des Instituts für Philosophie begründen sollten: In jedem Wintersemester veranstaltet das Institut dort ein Wochenend-Seminar. Zum nächsten Goslar-Seminar 2014 zu Platons Symposion wäre er sehr gerne noch einmal mitgekommen, der Text gehörte mit zu seinen liebsten.

Eine weitere von ihm mitbegründete und weiterentwickelte Tradition, die auch heute noch das Institut prägt, ist das Philosophische Kolloquium, eine interdisziplinäre Ringvorlesung, die inzwischen seit über 100 Semestern durchgehend veranstaltet wird und von Herrn Bartig auch nach seiner Pensionierung noch als Gast und Referent besucht wurde.

 

Schwerpunkte seiner Forschung und Lehre waren, ausgehend von den Diskussionen um 1968, zunächst Herbert Marcuse und Karl Marx, der Maoismus und eine kritische Auseinandersetzung mit dem Christentum. Später interessierte er sich zunehmend für die Geschichte der Philosophie, insbesondere die Antike, für praktische Philosophie und philosophische Ästhetik. Über viele Jahre hinweg hat er regelmäßig Seminare und Lesungen zu Dantes Divina Commedia veranstaltet und kontinuierlich dazu geforscht. Ausdruck fand dies in seiner überzeugenden Studie zu den Dioskuren in der Commedia „feltro e feltro“ im Dante-Jahrbuch. Immer interessierte ihn auch die Verbindung von Philosophie und Kunst. So war die Kunst der italienischen Renaissance auch das Thema seiner Gastprofessur in Lahore (Pakistan) im Oktober/ November 2005. Seine Arbeit „Bewegung und Augenblick in Michelangelos Jüngstem Gericht“ zeigt, wie es ihm dabei gelang, das Diskursive in der Kunst aufzuweisen.

Von der innigen Vertrautheit mit der Antike zeugt seine Homer-Interpretation Priamos im Zelt des Achilleus. Seinen Freunden ist schließlich zu verdanken, dass auch seine Paradigmatische Gedichtinterpretation zu „Ein männlicher Briefmark“ von Joachim Ringelnatz veröffentlicht wurde, ein Vortrag im Philosophischen Kolloquium, der seinen scharfsinnigen Witz und Humor trefflich zum Ausdruck bringt. Hans-Friedrich Bartig hielt nicht viel davon, unnötig zu publizieren. Aber es liegen zahlreiche Vortragsmanuskripte vor, und es ist zu hoffen, dass eine Auswahl davon noch zur Veröffentlichung kommt. Ihr Gedankenreichtum würde uns auf Dauer beschenken.

 

Generationen von Studierenden haben Herrn Bartig viel zu verdanken. Er war ein wunderbarer Lehrer, dem es gelang, die Bedeutung philosophischer Überlegungen vergangener Epochen in die heutige Zeit zu übersetzen und ihnen Leben einzuhauchen.

Er hat die Geschichte der Universität Hildesheim über Jahrzehnte hinweg nicht nur erlebt, sondern auch geprägt und als Mitbegründer des Studiengangs Kulturpädagogik (heute Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis) die Entwicklung des Fachbereichs II entscheidend beeinflusst.

 

Wir danken ihm für sein Leben am Institut, dem er auch nach seiner Pensionierung noch herzlich verbunden blieb. Wir werden ihn vermissen.

 

Die Trauerfeier findet am Freitag, dem 20. September 2013, um 13.30 Uhr in der Friedenskapelle in Nordstemmen statt.

 

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news-7013 Wed, 18 Sep 2013 15:15:00 +0200 Vortragsreihe: "Erinnerung als philosophisches Problem und ästhetische Erfahrung" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortragsreih-2/ Im Zeitraum vom 18.- 25. September wird Dr. Ana María Rabe an der Uralischen Föderalen Universität, Jekaterinburg u.a. über "Erinnerungsbilder im Raum des Denkens und der Kunst" und "Das Verhältnis von Erinnern u. Vergessen und die Aufgabe des Gedächtnisses" sprechen. Weitere Informationen

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news-6716 Tue, 06 Aug 2013 13:53:00 +0200 Vortrag: "Kultur und Kulturen" von Prof. Dr. Rolf Elberfeld auf dem Weltkonkgress für Philosophie in Athen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-ku/ Am 6. August 2013 wird Prof. Dr. Rolf Elberfeld auf dem Weltkonkgress für Philosophie in Athen einen Vortrag zum Thema "Kultur und Kulturen" halten. Philosophie news-6727 Mon, 08 Jul 2013 18:06:00 +0200 Vortrag: "Einige Schwierigkeiten moralischer Verständigungsversuche" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-ei/ Dr. Eberhard Ortland wird am 8. Juli als Gast der Kolleg-Forschergruppe „Normenbegründung in Medizinethik und Biopolitik“ an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster über "Einige Schwierigkeiten moralischer Verständigungsversuche" sprechen. Link zur Website des KFG

 

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news-6978 Fri, 05 Jul 2013 17:45:00 +0200 Vortrag: "Herders Schaaf: das Entgegenkommende vernehmen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-he/ Am 5. Juli wird Prof. Dr. Tilman Borsche seinen Vortrag zu Herder im Zuge der Tagung "Out for a Walk. Das Entgegenkommende Denken" an der Humboldt Universtität, Berlin halten. Flyer/Programm

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news-6717 Fri, 05 Jul 2013 14:03:00 +0200 PKM Sommerfest am 5. Juli https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/pkm-sommerfe/ Wie jedes Jahr findet im Juli wieder das PKM Sommerfest statt. Es gibt reichlich zu essen und trinken. Wie immer auf der Wiese hinterm W-Gebäude. Gäste sind herzlich willkommen. Philosophie news-6568 Thu, 13 Jun 2013 12:38:00 +0200 „Stets nie verschieden, doch niemals immer gleich“. Eduardo Chillidas Werk und seine Suche nach Einheit und Dialog https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/stets-nie-v/ Am Donnerstag, den 13. Juni wird Dr. Ana María Rabe ihren Vortrag zur Eröffnung der Chillida-Gastprofessur für baskische Kunst und Kultur an der Goethe-Universität Frankfurt a. M. halten. Weitere Informationen

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news-6036 Mon, 29 Apr 2013 20:15:00 +0200 FAZ Rezension zu Rolf Elberfeld "Sprache und Sprachen. Eine philosophische Grundlegung" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/faz-rezensio/ Das Buch ist 2012 im Alberverlag erschienen und wurde nun im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung rezensiert. Zum Artikel

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news-6106 Sat, 20 Apr 2013 12:39:00 +0200 Vortrag: "Sprache und Erfahrung" von Prof. Dr. Rolf Elberfeld https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-sp/ Vom 19. bis 21. April veranstaltet die Gesellschaft für Neue Phänomenologie e.V. an der Hochschule für Musik und Theater Rostock eine Tagung zum Thema "Begriffene Erfahrung". Prof. Dr. Rolf Elberfeld wird dort am 20. April über "Sprache und Erfahrung" sprechen. Weitere Informationen zur Tagung finden Sie hier

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news-6396 Mon, 08 Apr 2013 12:33:00 +0200 Kolloquium im Sommersemester 2013: "Formen universitärer Lehre" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-5/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. Die ersten europäischen "Universitäten" entstehen im 11. Jahrhundert in Italien, z. B. in Bologna. Im 12. und 13. Jahrhundert wurden dann an verschiedenen Orten in Europa Universitäten gegründet, an denen in lateinischer Sprache verschiedene Formen der Lehre entwickelt wurden.

Von diesen Anfängen bis zum "Bologna-Prozess" hat sich nicht nur die Institution "Universität" über viele Jahrhunderte hinweg verändert, sondern auch die universitäre Lehre hat sehr verschiedene Formen angenommen.

Das Philosophische Kolloquium versucht diesen Prozess zum einen in historischer Perspektive zu betrachten und zum Anderen neuere Entwicklungen sowie die Gegenwart universitärer Lehre zu reflektieren. Eine wichtige Aufgabe besteht auch darin, Studierende und Lehrende erneut ins Gespräch zu bringen, um gemeinsam über die Perspektiven universitärer Lehre nachzudenken.

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news-5770 Wed, 30 Jan 2013 00:56:00 +0100 Vortrag: Wenn die Reise zum Wohnort wird – Matsuo Bashōs „Auf schmalen Pfaden ins innerste Hinterland" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-wen/ Am 30. Januar 2013 wird Prof. Dr. Rolf Elberfeld im Rahmen der Ringvorlesung "Literatur und Reise" über Matsuo Bashō sprechen. Weitere Informationen

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news-5979 Fri, 25 Jan 2013 11:27:00 +0100 Philosophischer Salon zum Thema "Freiheit" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophisc-8/ Am 25. Januar wird der nächste Philosophische Salon im Literanova stattfinden. Diesmal zum Thema "Freiheit". Mit dabei sind wieder Prof. Dr. Rolf Elberfeld und Dr. Eberhard Ortland. Gemeinsam mit ihren Gästen werden sie über unterschiedliche Facetten dieses Themas diskutieren und sich darüber austauschen, was "Freiheit" heißen kann. Literanova Hompage

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news-6120 Tue, 22 Jan 2013 18:52:00 +0100 Preis für hervorragende Forschung 2012 geht an Prof. Dr. Rolf Elberfeld https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/preis-fuer-he/ Prof. Dr. Rolf Elberfeld, seit 2008 Professor für Kulturphilosophie im Fachbereich „Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation“ der Universität Hildesheim, erhält den Preis für hervorragende Forschung 2012. Der wissenschaftliche Werdegang und das ungemein breite Œuvre des Philosophen weisen auf einen Forscher hin, „der die von ihm studierte Fächerkombination Philosophie, Japanologie, Religionsgeschichte und Sinologie seit über zwanzig Jahren konsequent miteinander vernetzt bearbeitet“, sagt Vizepräsident Prof. Dr. Toni Tholen.

So befasste sich Elberfeld in seiner Doktorarbeit mit dem „Verstehen der Kulturen. Moderne japanische Philosophie und die Frage nach der Interkulturalität“. 2004 erschien die Habilitationsschrift „Phänomenologie der Zeit im Buddhismus. Methoden interkulturellen Philosophierens“. „Mit seinen philosophischen Studien trägt Rolf Elberfeld dazu bei, das ostasiatische Denken in größeren Leserkreisen in Deutschland und Europa zu erschließen. Er betreibt interkulturelle Philosophie nicht nur thematisch, sondern dringt – als Übersetzer aus dem Japanischen und Chinesischen – tief in die unterschiedlichen Strukturen der Sprachen ein“, sagt Tholen. Dahinter stecke der Anspruch, „interkulturelle Differenzen auch als sprachlich begründete wahrnehmbar zu machen“.

Elberfeld hat zur Gründung des „Herder-Kollegs. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung“ 2009 maßgeblich beigetragen. Die „Transdisziplinäre Kulturforschung“ wurde jüngst in die Forschungslandkarte der Hochschulrektorenkonferenz eingetragen – damit ist dieses Hildesheimer Forschungsfeld nach außen sichtbar. Elberfeld macht „Hildesheim zum Forschungs-Ort für renommierte Philosophen und Nachwuchswissenschaftler aus dem Ausland, etwa aus Japan, China und Brasilien. Sie suchen den wissenschaftlichen Dialog mit ihm, mit den Kolleginnen und Kollegen des Instituts für Philosophie und des Fachbereichs II“, so Tholen. 2011 wurde er in den erweiterten Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Philosophie berufen.

"Pressestelle Universität Hildesheim"

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news-6001 Tue, 22 Jan 2013 16:17:00 +0100 Vortrag: „Rekonstruktion der islamischen Philosophie zwischen Moderne und Tradition: Einführung in das Denken Muhammad Iqbals“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-re/ Am 22. Januar wird Parwez Ghafoori, Doktorand am Institut für Philosophie Hildesheim, am Forschungsinstitut für Philosophie in Hannover einen Vortrag zum Philosophen und Dichter Muhammad Iqbal (1877–1938) halten, der zu den wichtigsten Vertretern der modernen islamischen Philosophie zählt. Als ein in der islamischen Geistestradition tief verwurzelter und in Europa universitär ausgebildeter Philosoph, stellt Iqbal am Anfang des 20. Jahrhunderts mit großer Eindringlichkeit die Frage nach der Seinsweise des Menschen unter den Bedingungen der Moderne, mit deren Beantwortung er die Wende zum Subjekt vollzieht. Der Vortrag wird zentrale Aspekte von Iqbals Subjektdenken vorstellen und kritisch diskutieren.

Forschungsinstitut für Philosophie Hannover

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news-5476 Thu, 22 Nov 2012 13:15:00 +0100 Kolloquium im Wintersemester 2012/13: "Formen der Forschung" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-6/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. Es scheint selbstverständlich zu sein, dass in den Wissenschaften seit alters „Forschung“ betrieben wird. Dass aber erst seit dem Beginn des 19. Jahrhunderts die Praxis der wissenschaftlichen Wissenserweiterung zunehmend als „Forschung“ bezeichnet wird, ist nur wenigen bewusst. Bruno Latour hat in dem kleinen Text “From the World of Science to the World of Research” zum einen auf diesen Paradigmenwechsel im 19. Jahrhundert hingewiesen und zum anderen festgestellt, dass zwar viele Entwürfe zur Wissenschaftstheorie existieren, aber nicht genügend darüber nachgedacht wurde, in welchen Formen „Forschung“ betrieben wird.

Dies gibt Anlass, im Philosophischen Kolloquium des Instituts für Philosophie der Universität Hildesheim aus verschiedenen Perspektiven zu reflektieren, welche Formen der Forschung heute in verschiedenen  Wissenschaften betrieben werden. Das Kolloquium soll dazu dienen, über die Verschiedenheit der Forschungsweisen und die Formen der Evidenzerzeugung in Natur-, Kultur- und Geisteswissenschaften nachzudenken, um so einen kritischen Dialog zwischen unterschiedlichen Formen der Forschung an der Universität Hildesheim anzuregen.

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news-5758 Tue, 20 Nov 2012 17:03:00 +0100 "Eine Frage der Gerechtigkeit" - Die Hildesheimer Allgemeine Zeitung berichtet https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/eine-frage/ Das Schüler- und Studentensymposium zum Thema "Globale Gerechtigkeit" fand anlässlich des Unesco Welttages der Philosophie 2012 auf dem Kulturkampus Domäne Marienburg statt. Zum Artikel

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news-5424 Wed, 10 Oct 2012 22:44:00 +0200 Unesco Welttag der Philosophie 2012 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/unesco-weltt-1/ Zum Thema "Globale Gerechtigkeit" wird am 17. November, dem Unesco Welttag für Philosophie, ein Schüler- und Studentensymposium auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg veranstaltet. Programm

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news-4980 Sat, 21 Jul 2012 20:45:00 +0200 Workshop: Living gestures in contemporary art – 亞洲生活手勢研討會 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/workshop-li/ 21. bis 22. Juli 2012 an der Universität Hildesheim Ort: Kulturcampus, Domäne Marienburg / Hildesheim Programm (pdf)

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news-174 Tue, 19 Jun 2012 16:52:00 +0200 Vortrag: "Stanley Cavells philosophische Filminterpretationen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-st/ Am 19.06.2012 wird Dr. Eberhard Ortland im Philosophischen Kolloquium an der Universität Magdeburg über Stanley Cavells Philosophie des Films sprechen. Weitere Informationen

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news-4745 Fri, 25 May 2012 21:22:00 +0200 Japanischer Philosoph Prof. Dr. Ryosuke Ohashi als Gastprofessor in Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/japanischer/ Der japanische Gegenwartsphilosoph Prof. Dr. Ryosuke Ohashi lehrt und forscht seit April 2012 als Gastprofessor und Alexander-von-Humboldt-Preisträger an der Stiftung Universität Hildesheim. Der Lehr- und Forschungsschwerpunkt in der interkulturellen Philosophie wird erweitert. „Ein Thema durchzieht das Leben und die Forschung von Prof. Dr. Ryosuke Ohashi seit Jahrzehnten: der interkulturelle Dialog zwischen europäischen und asiatischen Kulturen sowie im Besonderen der Dialog zwischen Deutschland und Japan“, erklärt Prof. Dr. Rolf Elberfeld. Dafür wurde der 1944 in Kyoto geborene Philosoph Ryosuke Ohashi von der Alexander von Humboldt-Stiftung ausgezeichnet. Diese finanziert nun auch in Teilen den Forschungsaufenthalt in Hildesheim. Vom Forschungskreis „Künste und Ästhetik inter- bzw. transkulturell“ des Herder-Kollegs. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung wurde er zudem für vier Monate als Gastprofessor nach Hildesheim berufen. Insgesamt ein halbes Jahr wird Prof. Ohashi am Institut für Philosophie der Stiftung Universität Hildesheim lehren und forschen.

Unter anderem hält er Lehrveranstaltungen zu „Heidegger und das ostasiatische Denken“ sowie „Das Schöne in interkultureller Sicht ausgehend von einem theoretischen Text zum Nō-Theater“. „Dass und wie in Japan eine viel größere Einigkeit als in Europa darüber zu bestehen scheint, was als schön gelten darf, und welche Grundzüge der japanischen Schönheitsvorstellungen dabei im Vergleich mit den europäischen zu finden sind, werden wir untersuchen“, so Ohashi. Mit jungen Menschen zu arbeiten bereite ihm große Freude. „Sie sind im Prozess der Ausbildung und haben ein je eigenes Problembewusstsein und Empfinden. Diese ‚neue Luft‘ einzuatmen ist ein großes Vergnügen. Sie sind ein Fenster im Elfenbeinturm der Wissenschaften, durch die ich in die Außenwelt hineinschnuppere. Sie geben Rückmeldungen, reagieren auf mein Denken.“ Ohashi –  der an Universitäten in Japan, Deutschland, Österreich, Frankreich, den USA und Taiwan gelehrt hat und Fellow im Berliner Wissenschaftskolleg war – ist heute Repräsentant der Anfang des 20. Jahrhunderts entstandenen Kyoto-Schule, in deren Sinne er sich systematisch mit der japanischen und westlichen Geistestradition befasst.

Der interkulturell-philosophische Schwerpunkt spiegelt sich in einer Bandbreite an Publikationen wieder, wobei fünf Bücher in deutscher Sprache erschienen sind. Prof. Ohashi ist zudem Herausgeber der japanischen Heidegger-Gesamtausgabe. Er hat über 100 Vorträge in Europa, zumeist über kulturelle Fragen, gehalten. „Ich weiß nicht mehr, ob ich mit dem japanischen oder deutschen Auge sehe, wahrnehme, denke.“

„Nach 40 Jahren deutsch-japanischer Forschung beginnt für mich in Hildesheim ein wichtiges Stadium: Ich möchte, aufbauend auf den Gedanken von Nishida (das absolute Nichts) und Nishitani (Philosophie der Leere), die ‚Philosophie der Compassion‘ weiterentwickeln. ‚Compassion‘ steht nicht im Gegensatz zur Vernunft, sie ist der Boden der Vernunft und entspricht dem Gebiet des Sinnlichen, der Empfindung und dem Gefühl. Aus diesen Überlegungen ergeben sich auch neue Impulse für die europäische Phänomenologie um Husserl und Heidegger“, erläutert Ryosuke Ohashi.

„Wir entwickeln in Hildesheim den Schwerpunkt ‚Interkulturelle Philosophie‘ weiter. Mit der Einrichtung der Gastprofessur werden die Lehrveranstaltungen erweitert. Unsere Studierenden können sich im direkten Austausch mit dem Werk eines Philosophen befassen, der in über 40 Jahren ein beeindruckendes philosophisches, zweisprachiges Oeuvre und Zugänge zur Philosophie des jeweils anderen Kulturkreises geschaffen hat. Während des Forschungsaufenthalts arbeiten wir an einem gemeinsamen Übersetzungsprojekt zum Klassiker des japanischen Nō-Theaters“, freut sich Rolf Elberfeld, der vor über 20 Jahren bei Prof. Ohashi in Kyoto Philosophie studiert hat und seit 2008 Professor für Kulturphilosophie an der Universität Hildesheim ist.

Bevor Ohashi nach Hildesheim gekommen ist, hat er an den Universitäten in Köln und Wien als Gastprofessor gelehrt. Am 5. Juli spricht Prof. Ohashi im Rahmen des „Philosophischen Kolloquiums“ an der Universität Hildesheim über „Arbeit und Spiel. Ethos und Passion in japanischer Sicht“ (18:00 Uhr, Hauptcampus, Marienburger Platz 22).

"Pressestelle Universität Hildesheim"

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news-4461 Mon, 21 May 2012 01:44:00 +0200 Vortrag: Konfuzianismusrezeption als Wegbereitung der Aufklärung? Jesuiten als Brückenbauer zwischen den Welten. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/vortrag-kon/ Am 21. Mai 2012 hält Dr. Henrik Jäger einen Gastvortrag an der Münchner Hochschule für Philosophie. Darin geht es um die "sechs klassischen Bücher des chinesischen Reiches" von Francois Noel. Im Jahr 1711 erschien das erste Mal die vollständige Übersetzung der konfuzianischen Klassiker in Europa; in dieser Übersetzung wurde chinesisches Denken frei von christlich-missionarischer Interpretation dem westlichen Leser zugänglich. Schon 1712 wurde es von Christian Wolff,  dem wichtigsten Denker der frühen Aufklärung in Deutschland  rezensiert. Wolff las die „Klassischen Bücher“ in den folgenden Jahren intensiv und wurde durch sie zu seiner berühmten Rede „Über die praktische Philosophie der Chinesen“ im Jahr 1721 inspiriert. In  dieser Rede diente das konfuzianische Denken als Vorbild einer aufgeklärten, von theologischen Voraussetzungen freien  Ethik, damit wurde die Rede zum „Startschuß der Aufklärung“ (Prof. Dr. Norbert Hinske, Trier)

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news-4550 Sun, 15 Apr 2012 23:20:00 +0200 Kolloquium im Sommersemester 2012: "Arbeit an sich" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/kolloquium-i-7/ Donnerstags, 18 Uhr c.t., Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. »Arbeit an sich« – das ist einerseits die »reine« Arbeit, Arbeit »um der Arbeit willen«, es ist aber auch die Arbeit des Einzelnen oder auch eines Kollektivs an sich selbst, an der eigenen Identität. Damit ist ein Themenspektrum eröffnet, das von der Frage nach gewissen Tendenzen zur Verabslutierung der Arbeit in der modernen Gesellschaft bis hin zu den Möglichkeiten der Gestaltung der eigenen Lebensform reicht.

Zum Projektsemester 2012 widmet das Philosophische Kolloquium sich dem Thema
Arbeit in einer Fülle philosophischer und interdisziplinärer Herangehensweisen, von der »Traumarbeit« bis zur »Ich-AG«.

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news-4544 Thu, 29 Mar 2012 21:46:00 +0200 Workshop: Moralische Verständigung zwischen Begründung und Wahrnehmnung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/workshop-mo/ 29. bis 31. März 2012, Organisation: Lars Leeten Der Workshop beschäftigt sich mit der Frage, ob und wie sich ein Bild der Moralverständigung zeichnen lässt, das der Vielfalt ihrer Formen gerecht wird. Zu erkunden gilt es unter anderem, welche Verständigungsformen im Moraldiskurs eine Rolle spielen, was ihre spezifischen Funktionen sind und wie ihr Zusammenspiel aussehen könnte. Ins Auge gefasst wird dabei ein Spektrum, das von rationaler Begründung bis hin zu sinnlicher Wahrnehmung reicht.

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news-4543 Fri, 03 Feb 2012 00:00:00 +0100 Suche Kultur biete Spiel: Elf Interviews herausgegeben von Studierenden des FB II https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/suche-kultur/ Eine Redaktion aus Studierenden der kulturwissenschaftlichen Studiengänge des Fachbereichs II hat sich auf die Suche nach der Kultur gemacht. Gestoßen ist die Redaktion dabei auf das Phänomen des Spiels. In elf Interviews mit Spielkennern und -könnern zeigt sich das Spiel als ein Grundphänomen des Lebens. Herausgegeben wird der Band von Ruben Pfizenmaier (BA PKM) und Maria Gebhardt (Diplom KuäP), erschienen im Blumenkamp Verlag. Detallierte Beschreibung und Bestellformular

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news-4542 Sun, 15 Jan 2012 21:42:00 +0100 Prof. Dr. Tilman Borsche gibt das Buch zum Philosophischen Kolloquium heraus https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/prof-dr-ti/ "Impulse und Reflexionen - Philosophisches Kolloquium Hildesheim 1962-2012" enthält Impulse und Reflexionen aus 100 Semestern in einem Buch gesammelt und dokumentiert. 1962 wurde das Kolloquium zum ersten Mal in Alfeld ange­kün­digt. Es lebt und entwickelt sich. Fast 100 auswärtige ReferentInnen haben dazu beigetragen. Innovation heißt hier Transformation, Metamorphose. Das Kolloquium sammelt und spiegelt die ständig evolvierenden philosophischen Interessen der Mitglieder des Instituts und der Universität: jeden Donnerstag, jedes Semester, jede Woche neu – seit fünfzig Jahren. Bestellmöglichkeit: Sekretariat Institut für Philosophie (Schutzgebühr 3,- €)

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news-4404 Mon, 10 Oct 2011 21:42:00 +0200 Philosophisches Kolloquium im Wintersemester 2011/12: "Nichts" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/philosophisc-9/ Donnerstags, 18-20 Uhr (ct) im Hörsaal 2 der Universität Hildesheim. Das Programm des Philosophischen Kolloquiums im Wintersemester 2011/12 finden Sie auf den Seiten des Kolloquiums. Auf der Seite des Kolloquiums gibt es Hinweise für die Anforderungen an die Studierenden.

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news-4689 Mon, 05 Sep 2011 17:21:00 +0200 Nishida Kitaro- Internationale Tagung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/nishida-kita/ Vom 5. bis 9. September 2011. Zum 100. Erscheinungsjubiläum der Studie über das Gute (Zen no kenkyū, 1911). Internationale Tagung an der Universität Hildesheim, organisiert von Prof. Dr. Rolf Elberfeld und Dr. Arisaka Yōko. Tagungsplan

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news-4690 Fri, 29 Apr 2011 17:29:00 +0200 "Ästhetik des Körpers oder Taktiken des Alltäglichen?" - Tagung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/aesthetik-de/ Am 29. und 30. April 2011 findet die Tagung zu Michel Foucault und Michel de Certeau auf der Domäne Marienburg statt. Organisiert von Jörg Bernardy (Hildesheim) und Dr. Inigo Bocken (Nijmegen). Tagungsplan und weitere Informationen

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news-4693 Thu, 01 Apr 2010 17:39:00 +0200 "Sieben mal sieben mal Philosophie" - Ausstellung zur Frage: Was sollte man gelesen haben https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/philosophie/aktuelles/detailansicht/artikel/sieben-mal/ Im Sommersemester 2010 stellt das Institut für Philosophie seine Zusammenstellung philosophischer Werke in der Universitätsbibliothek aus. Die philosophische Bibliothek gleicht einem uns Unabsehbare wuchernden Rhizom. Auf einen fixen Kanon lässt sie sich nicht reduzieren. Aber wir werden zu Recht gefragt: Was soll man lesen, zumal in der begrenzten Zeit des Studiums? Was sollte man sich auf keinen Fall entgehen lassen?

Die Ausstellung "Sieben mal sieben mal Philosophie" präsentiert die Antwort des Hildesheimer Instituts für Philosophie auf diese Frage.

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