Kulturphilosophisches Forschungskolloquium Niedersachsen: Singulär plural sein

Freitag, 05. April 2019 um 14:00 Uhr

Sitzung am 05.04.2019 im St. Jakobushaus Goslar, 14:00 – 18:00 Wir befassen uns ausgehend von Jean-Luc Nancys Text „singulär plural sein“ (Berlin 2004) mit Potenzialen und Grenzen eines politischen Denkens der Gemeinschaft. Nancy versucht in seinen Arbeiten, an der Aufgabe einer Vergemeinschaftung festzuhalten, das Konzept der Gemeinschaft dabei allerdings zu entsubstantialisieren. Sein Ziel besteht in der Erarbeitung eines nichtexkludierenden und enthierarchisierten Begriffs von Gemeinschaft, einer Gemeinschaft, die sich weder durch Akte der Aus- und Abgrenzung definieren müsste, noch dadurch, dass der Zugang zu ihr von Eigenschaften oder Fähigkeiten ihrer potentiellen Mitglieder (wie Herkunft, Sprache oder das Teilen bestimmter Werte) abhängig gemacht werden könnte.

 

Teilnehmerinnen und Teilnehmer:

1. Prof. Dr. Christoph Jamme (Lüneburg)

2. Prof. Dr. Roberto Nigro (Lüneburg)

3. Prof. Dr. Hans-Christoph Schmidt am Busch (Braunschweig)

4. Prof. Dr. Dr. Claus-Artur Scheier (Braunschweig)

5. Prof. Dr. Nicole Karafyllis (Braunschweig)

6. Prof. Dr. Andreas Hetzel (Hildesheim)

7. Marvin Dreiwes MA (Hannover)

8. Ruben Pfizenmeier MA (Gießen)

9. Leon Krings MA (Hildesheim)

10. Francesca Greco MA (Hildesheim)

11. Hannah Feiler MA (Hildesheim)

12. Katrin Felgenhauer MA (Hildesheim)

13. Dr. Mechthild Stubbe-Hetzel (Hildesheim)

14. Dr. Ralf Müller (Hildesheim)

15. Dr. Daniela Voß (Hildesheim)

16. Bahar Sen MA (Hildesheim)

17. Dirk Köppen MA (Hildesheim)

18. Dr. Claudia Wirsing (Braunschweig)

19. Reinhold Schwenzer MA (Braunschweig)

20. Dr. Domenico Schneider (Braunschweig)

21. Steffen Stolzenberger (Braunschweig)

22. Dr. des. Tobias Endres (Braunschweig)