Prof. Dr. Annemarie Matzke

Professorin Dr. Annemarie Matzke

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Vita

Professorin für Experimentelle Formen des Gegenwartstheaters

Annemarie Matzke studierte Angewandte Theaterwissenschaft an der Justus Liebig-Universität, Gießen. Von 1998 an war sie DFG-Promotionsstipendiatin am Graduiertenkolleg „Authentizität als Darstellung“ an der Universität Hildesheim mit einer Dissertation zum Thema „Formen der Selbst-Inszenierung im zeitgenössischen Theater“. 2001-2004 wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Medien- und Theaterwissenschaft der Universität Hildesheim und von 2004-2009 am Institut für Theaterwissenschaft der Freien Universität Berlin. 2009 Habilitation am Fachbereich Philosophie und Geisteswissenschaften der Freien Universität mit einer Schrift zum Thema „Arbeit am Theater. Eine Diskursgeschichte der Probe“. Seit Oktober 2009 hat sie eine Professur für Experimentelle Formen des Gegenwartstheaters an der Stiftung Universität Hildesheim inne.

Seit 1994 ist Annemarie Matzke Mitglied der Gruppe She She Pop , mit der u. a. folgende Inszenierungen entstanden: 1999 She She Pop:Live, 2002 Bad, 2004 Warum tanzt ihr nicht? 2007 Die Relevanz-Show. Eingeladen zum Festival Impulse. 2010 She She Pop und ihre Väter: Testament. Eingeladen zum Theatertreffen 2011 und zum Festival Impulse sowie ausgezeichnet mit dem Friedrich-Luft-Preis 2011 und der Wild Card/Ruhr 2010 des Theaterfestival Favoriten 2010 sowie dem Preis des Goethe-Instituts beim Festival Impulse.

Ihre Forschungsgebiete sind Geschichte und Theorie der Theaterprobe, Schauspieltheorien, theatrale Raumkonzepte, Improvisation sowie Tanz- und Bewegungskonzepte.

Publikationen

Eigenständige Publikation und Herausgeberschaften:

  • "TheorieTheaterPraxis" (Hg. Hajo Kurzenberger und Annemarie Matzke). Berlin 2004.
  • "Testen, Spielen, Tricksen, Scheitern. Selbst-Inszenierung im zeitgenössischen Theater." Hildesheim 2005.
  • "Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren." (Gemeinsam mit Hans-Friedrich Bormann und Gabriele Brandstetter), transcript: Bielefeld 2011.
  • "Das Buch der Angewandten Theaterwissenschaft." (Gemeinsam mit Isa Wortelkamp und Christel Weiler), Alexander Verlag: Berlin 2012.
  • "Arbeit am Theater. Eine Diskursgeschichte der Proben." transcript: Bielefeld 2012.

Aufsätze und Lexikonartikel

Mieke Publikationen

  • „I hvitøyet (Das Weiße im Auge)“, in: 3-t Tidsskrift for teori og teater (2000) No. 8. S.52-56.
  • „Das Nôkia-Theater“, in: Körper/schaft. Hamburger Hefte (2001) No. 3. S.73-78.
  • „`Und dann war ich eine Skulptur´. Subjekt und Objekt in der Performance Art“, in: Korrespondenzen - Zeitschrift für Theaterpädagogik (2002) 18. Jahrgang, Heft 40. S.12-16.
  • „`Come In and Look At My Life´ - Selbstinszenierung als Versuchsaufbau“, in: Forum Modernes Theater (2002) Heft 17/1. S.19-27.
  • Lemma „Theaterwissenschaft“, in: Gerd Koch; Marianne Streisand (Hrsg.): Wörterbuch der Theaterpädagogik. Berlin 2003. S.327-329.
  • „Performing Games – Sieben Vermutungen über ein erfolgreiches Casting als Forced Entertainment Performer“, in: Florian Malzacher; Judith Helmer (Hrsg.): Not even a game anymore – Das Theater von Forced Entertainment. Berlin 2004. S.169-181.
  • „Film und Theater. Produktive Mischverhältnisse und Missverständnisse“ (Zusammen mit Birgit Lengers und Ann-Marie Arioli), in: der dramaturg (2003) 2/2003. S.19-24.
  • „Die Performance des Zuschauers“, in: Annemarie Matzke; Hajo Kurzenberger (Hrsg.): TheorieTheaterPraxis. Berlin 2004. S.269-274.
  • „Theater/Praxis. Einleitung“ (gemeinsam mit Hajo Kurzenberger), in: Annemarie Matzke; Hajo Kurzenberger (Hrsg.): TheorieTheaterPraxis. Berlin 2004. S.9-16.
  • „Touristen, Passanten, Mitbewohner. Strategien des zeitgenössischen Site Specific Theatre”, in: David Roesner; Geesche Wartemann; Volker Wortmann (Hrsg.): Szenische Orte - Mediale Räume. Hildesheim 2005. S.75-88.
  • „Spiel-Identitäten und Instant-Biographien“, in: Gabriele Klein; Wolfgang Sting (Hrsg.): Performance. Bielefeld 2005. S.93-106.
  • „Da bewegt sich was. Zum Verhältnis von Performance, Theater und bildender Kunst“, in: Thomas Kaestle (Hrsg.): Wann ist die Kunst. Prozess, Moment und Gültigkeit. Bielefeld 2005. S.82-86.
  • „Die Sucht nach dem perfekten Fake. Authentizität und Identität im zeitgenössischen Tanz“, in: Johannes Odenthal (Hrsg.): Tanz.de. Zeitgenössischer Tanz in Deutschland - Strukturen im Wandel - eine neue Wissenschaft. Berlin 2005. S.91-94.
  • Lemma „Bewegung“ (zusammen mit Isa Wortelkamp und Kai von Eikels), in: Erika Fischer-Lichte; Doris Kolesch; Matthias Warstatt (Hrsg.): Lexikon der Theatertheorie. Tübingen 2005. S.33-42.
  • „Work“, in: Aenne Quinones; Gob Squad (Hrsg.): Making of a memory 10 Years Gob Squad. Berlin 2005. S.32-41.
  • „Clowns unter Beobachtung. Zur Komik des Performers“, in: Hilde Haider-Prengler et.al (Hrsg.): Komik. Ästhetik. Theorien. Strategien. Maske und Kothurn. Wien/Köln/Weimar 2006. S.365-376.
  • „Betriebsanleitungen für den freien Fall“, in: Albrecht Hirche; Kathrin Krummbein (Hrsg.): Der freie Fall. Essen 2006. S.9-16.
  • „Von echten Menschen und wahren Performern“, in: Erika Fischer-Lichte; Barbara Gronau; Sabine Schouten; Christel Weiler (Hrsg.): Wege der Wahrnehmung. Berlin 2006. S.39-47.
  • „Choreographien des Sozialen“, in: Dramaturgie (2006) 1/2006. S.5-9.
  • „Tanzen hilft nicht immer!“, in: Zeitschrift für Theaterpädagogik. Korrespondenzen (2007) Nr. 50, 23. Jahrgang. S.35-36.
  • „Riminis Räume“, in: Miriam Dreysse; Florian Malzacher (Hrsg.): Rimini Protokoll. Experten des Alltags. Berlin 2007. S.104-117
  • „Öffentlichkeiten inszenieren“, in: Berliner Festspiele (Hrsg.): Politische Dimensionen gegenwärtiger Theaterarbeit. Berlin 2007. S.46-50.
  • „Riminis Spaces. A virtual tour“, in: Miriam Dreysse; Florian Malzacher (Hrsg.): Rimini Protokoll: Experts of the Everyday. Berlin 2008. S.104-117.
  • „Bridging chiasmen“, in: ballett/tanz international (2007) 09/2007. S.10-15.
  • „Sich Selbst Spielen. Spielkonzepte bei She She Pop“, in: Bundesverband Darstellendes Spiel (Hrsg.): perfekt. verspielt. Hamburg 2007. S.32-37.
  • „Living in a Box. Zur Medialität räumlicher Anordnungen“, in: Stefan Bläske; Kay Kirchmann; Jens Ruchatz; Henri Schoenmakers (Hrsg.): Theater und Medien. Bielefeld 2008. S.381-389.
  • „It´s magic! Vom Zauber des Vorhangs bei Forced Entertainment und René Pollesch“, in: Gabriele Brandstetter; Sybille Peters (Hrsg.): Die Szene des Vorhangs. Freiburg/Berlin/Wien 2008. S.91-104.
  • „Die Kunst des Fragens oder wie China zu unserer Zukunft wurde“, in: Gabriele Brandstetter; Kai van Eikels; Sibylle Peters (Hrsg.): Prognosen über Bewegung. Berlin 2009. S.239-243.
  • „Der Ballsaal als Versuchsaufbau. Überlegungen zum Verhältnis von Zuschauern und Darstellern“, in: Julian Klein (Hrsg.): Per/Spice. Wirklichkeit und Realität des Ästhetischen. Berlin 2009. S.88-103.
  • „I Object – Selbst-Inszenierung als Einspruch“, in: Springerin (2009) 4/2009. S.14-23.
  • „Sich Selbst Inszenieren – Biographie auf der Bühne“, in: Spiel & Theater. Zeitschrift für Theater von und mit Jugendlichen (2009) Heft 184. S.17-21.
  • Warum tanzt ihr eigentlich? Choreographien bei She She Pop“, in: Friederike Lampert (Hrsg.): Choreographien reflektieren. Berlin 2010. S.221-233.
  • „Der unmögliche Schauspieler. Theater Improvisieren“, in: Gabriele Brandstetter; Hans-Friedrich Bormann; Annemarie Matzke (Hrsg.): Improvisieren. Paradoxien des Unvorhersehbaren. Bielefeld 2010. S.161-182.
  • „Die Kunst nicht zu arbeiten. Die Inszenierung künstlerischer Praxis als Nicht-Arbeit bei Bertolt Brecht und Heiner Müller“, in: Jörn Etzold; Martin Schäfer (Hrsg.): Nicht-Arbeit. Politiken, Konzepte, Ästhetiken. Weimar 2010. S.156-171.
  • „Performativität“, in: Karola Marsch; Sascha Willenbacher (Hrsg.): Sagen Wir Wir. Kunstvermittlung als künstlerische Praxis. Berlin 2010. S.26-27.
  • „(K)ein Bericht für eine Akademie. Theaterpädagogik des Performativen am Theater an der Parkaue“ (gemeinsam mit Christoph Scheurle), in: Grimm&Grips 24 (2010). S.97-109.
  • „Probierstein des Akteurs: Improvisieren zwischen Probe und Aufführung“, in: Bernd Stegemann (Hrsg.): Berufe im Theater: Schauspieler. Berlin 2010. S.35-56.
  • „Versuchsballons und Testreihen. Wie auf Theaterproben Wissen hervorgebracht und standardisiert wird“, in: Melanie Hinz; Jens Roselt (Hrsg.): Chaos und Konzept. Proben und Probieren im Theater. Berlin 2011. S.132-149.
  • „Inszenierte Koabhängigkeit. Zur Aufgabe einer souveränen Darstellerposition im zeitgenössischen Performance-Theater“, in: Jens Roselt; Christel Weiler (Hrsg.): Schauspielen heute. Die Bildung des Menschen in den performativen Künsten. Bielefeld 2011. S.109-124.
  • „Konzepte proben - Probenprozesse in postdramatischen Theaterformen", in: Anton Rey; Hajo Kurzenberger; Stephan Müller (Hrsg.): Wirkungsmaschine Schauspieler. Berlin 2011. S.42-52.
  • „Überbelichtete Perspektiven des Lebens“, in: Gerald Siegmund; Petra Bolte-Picker (Hrsg.): Subjekt: Theater. Beiträge zu einer analytischen Theatralität. Frankfurt/Main 2011. S.285-288.
  • „Theatrale Fangemeinschaften“, in: Hans-Thies Lehmann; Martina Groß (Hrsg.): Populärkultur im Gegenwartstheater. Berlin 2012. S.20-34.
  • „Theorien auf die Bühne schmeißen. René Polleschs Lehrstück-Theater“, in: Annemarie Matzke; Christel Weiler; Isa Wortelkamp (Hrsg.): Das Buch von der Angewandten Theaterwissenschaft. Berlin 2012. S.119-133.
  • „Das Buch der Angewandten Theaterwissenschaft: Einleitung“ (gemeinsam mit Isa Wortelkamp), in: Annemarie Matzke; Christel Weiler; Isa Wortelkamp (Hrsg.): Das Buch von der Angewandten Theaterwissenschaft. Berlin 2012. S.7-18.
  • „Enter the Game: The role of the spectator in the performances of She She Pop“, in: Performance Research: On Participation & Synchronisation (2011) Volume 16, No.3. S.117-123.
  • „De seres humanos reais e performers verdadeiros“, in: Revista Urdimento (2011) No. 16. S.155-161.
  • „Lust auf Freiheit. Barbara-David Brüech und Mieke Matzke im Gespräch mit Armin Kerber“, in: Christin Bahnert; Armin Kerber (Hrsg.): Einfachheit & Lust & Freiheit. Theater zwischen freier Wildbahn und städtischer Institution. Berlin 2011. S.46-58.
  • „Fonction : mise en scène“, in: theatrepublic: Archéologie du Théâtre allemand contemporain (2012) No.206. S.30.
  • „Arbeit am Selbstbild. Sarah Bernhardts L’Art du Théâtre“, in: Kati Röttger (Hrsg.): Welt – Bild – Theater. Bd.2. Bildästhetik im Bühnenraum. Tübingen 2012. S.235-242.
  • „Von glücklichen Kollektiven“, in: Christian Esch; Matthias von Hartz; Tom Stromberg (Hrsg.): Es geht auch anders. Theaterfestival Impulse. Berlin 2012. S.48-52.
  • „Über Bande Spielen. Die Bühne als Verhandlungsraum in den Inszenierungen von She She Pop“, in: Kristin Westphal (Hrsg.): Räume der Unterbrechung. Oberhausen 2012. S.155-171.
  • „Bühnen der Bewegung – zum Wechselverhältnis von wahrgenommener Bewegung und bewegter Wahrnehmung im Theater“, in: Isa Wortelkamp (Hrsg.): Bewegung lesen, Bewegung schreiben. Berlin 2012. S.52-64.
  • „Artistic Research between Dance an Theory – A Response in Six Questions“, in: Gabriele Brandstetter; Gabriele Klein (Hrsg.): Dance [and] Theory. Bielefeld 2012. S.69-74.
  • „Bilder in Bewegung bringen. Zum Reenactment als politischer und choreographischer Praxis“, in: Jens Roselt; Ulf Otto (Hrsg.): Theater als Zeitmaschine. Zur performativen Praxis des Reenactments. Theater und kulturwissenschaftliche Perspektiven. Bielefeld 2012. S.125-138.
  • „,Das Theater wird den Pop nicht finden‘ – Medialität und Popkultur am Beispiel des Performance-Kollektivs She She Pop“, in: Marcus S. Kleiner; Thomas Wilke (Hrsg.): Performativität und Medialität Populärer Kulturen. Theorien, Ästhetiken, Praktiken. Wiesbaden 2013. S.373-389.
  • „,Wenn du gut bist, fliegst du in den Zuschauerraum...‘. Ein Gespräch über künstlerische Energien“ (Mit Rolf Elberfeld, Erika Fischer-Lichte, Barbara Gronau, Susanne Sachsse, Anne Tismer und Christoph Winkler), in: Barbara Gronau (Hrsg.): Szenarien der Energie. Zur Ästhetik und Wissenschaft des Immateriellen. Bielefeld 2013. S.223-234.
  • „Das ,freie Theater‘ gibt es nicht. Formen des Produzierens im gegenwärtigen Theater“, in: Wolfgang Schneider (Hrsg.): Theater entwickeln und planen. Kulturpolitische Konzeptionen zur Reform der Darstellenden Künste. Bielefeld 2013. S.259-272.
  • „Den Körper ins Spiel werfen. Zum Verhältnis von Körper und Spiel im gegenwärtigen Theater und Tanz“, in: Nadja Elia-Borer; Constanze Schellow; Nina Schimmel; Bettina Wodianka (Hrsg.): Heterotopien. Perspektiven der intermedialen Ästhetik. Bielefeld 2013. S.409-422.
  • „Was tut Klaus Wildenhahn beim Filmen von Pina Bausch und ihren Tänzern in Wuppertal. Überlegungen zum Making-Of als einer Ethnographie der Probe“, in: Stefanie Diekmann (Hrsg.): Die andere Szene. Berlin 2014. (noch nicht erschienen)

Veranstaltete Tagungen

  • Spielarten von Authentizität. Tagung des Graduiertenkollegs ‚Authentizität als Darstellung’, Universität Hildesheim 2000. (Konzeption mit den Mitgliedern des Graduiertenkollegs)
  • Theaterwissenschaft/Theaterpraxis. Kongress der Gesellschaft für Theaterwissenschaft. Hildesheim November 2002. (Konzeption mit Hajo Kurzenberger, Hartwin Gromes, Wolfgang Schneider). Gefördert von der DFG, der Stiftung Niedersachsen und dem Land Niedersachsen.
  • Traumatisierte Körper. Rahmenprogramm zum Context-Festival 2005 am Theater Hebbel am Ufer. (Mit Gabriele Brandstetter und Studierenden). Berlin Februar 2005.
  • Laboratorium zur Tanzdramaturgie. Tanzplattform Stuttgart 2006; Tanz im August Theater Hebbel am Ufer (Konzeption mit Gabriele Brandstetter, Bettina Masuch und Bettina Milz). Stuttgart Februar 2006 und Berlin September 2006. Zentrum für Bewegungsforschung.
  • Gender/Medien/Performance. Ein Weiterbildungsprogramm an der FU Berlin. April 2007. Gefördert durch das Anreizsystem Frauenförderung FU Berlin.
  • Das Unvorhergesehene Tun – Improvisation. Tagung im Rahmen des Sonderforschungsbereichs 427 „Kulturen des Performativen“. (Konzeption mit Gabriele Brandstetter und Hans-Friedrich Bormann). Freie Universität Berlin April 2008.