Dr. Volker Wortmann

Foto Volker Wortmann

Kontakt:

Telefon: +49 5121 883-20710
E-Mail Kontaktformular
Raum: Hs 51/12 Dom - Hs 51 / Altes Pächterhaus - Kulturcampus Domäne Marienburg
Sprechzeit: Sprechstunde im WiSe 18/19: mittwochs, 09.30-11.00 Uhr [bitte per Email anmelden]
Homepage: https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/medien-theater-populaerekultur/mitglieder/dr-volker-wortmann/ Homepage

Tätigkeitsbereiche:

  • Inst. für Medien, Theater und Populäre Kultur - Abteilung Medien [Senior Lecturer]
  • Fachstudienberatung Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis (B.A.) [Fachstudienberater - Medien]
  • Fachstudienberatung Beifächer Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus (B.A.) [Fachstudienberater - Medien]
  • Prüfungsausschuss Inszenierung der Künste und der Medien, Master [Vertreter Gruppe Wiss. Mitarb. (WM)]

Forschungsinteressen- und schwerpunkte

  • Dokumentarfilmästhetik
  • Poetische Szenarien im Film
  • Mediale Domestizierungsprozesse

Vita

  • Seit 2006: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur der Universität Hildesheim
  • 2000-2006: Wissenschaftlicher Assistent am Institut für Audiovisuelle Medien der Universität Hildesheim
  • 1995-1998: Stipendiat am DFG-Graduiertenkolleg "Authentizität als Darstellung"
  • 1993-199 : Freier Mitarbeiter am Landesmuseum Oldenburg
  • 1992-1995: Wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut für Audiovisuelle Medien der Universität Hildesheim
  • 1987-1992: Studium der "Kulturpädagogik" an der Universität Hildesheim

Forschungsschwerpunkte

Forschungsprojekt: Serielle Wiedergänger

Mit der Figur des Zombies wird nicht nur das Andere und Fremde verhandelt. Im Zentrum seiner verschiedenen Entwürfe steht immer auch das gesellschaftliche Subjekt, seine Infragestellung durch soziale Apathie und Ent-Individualisierung. Vor allem in aktuellen TV-Serien, die mehr oder weniger explizit Bezug auf ‚klassische’ Narrative des Genres nehmen, erscheint der Zombie als Diskursfigur. Ausgehend von Frank Darabonts nach den Comics von Robert Kirkman und Tony Moore entwickelten Serie „The Walking Dead“ (2010ff.) untersucht das Projekt die Entwicklungen der Zombie-Figur phänomenologisch im Hinblick auf Szenarien des Übergangs und die Formierungen der Figur als Einzelne und Viele.

Arbeitsprojekt: Filmbildung/Filmvermittlung

Während Film im Curriculum der Fächer Deutsch, Kunst und Englisch etabliert wird, lösen sich zeitgleich die klaren Konturen des Gegenstands immer weiter auf. Was Film ist, lässt sich heute nur noch historisch bestimmen. Die digitale Distribution, die zunehmend flexibler ausgestalteten Rezeptionsformen und nicht zuletzt diverse Aneignungspraktiken der Digitalkultur wirken auf den Gegenstand zurück. Ein Filmbildungskonzept, das diese Entwicklungen außer Acht lässt, musealisiert seinen Gegenstand.
Im Rahmen des Arbeitsschwerpunkts „Filmbildung/Filmvermittlung“ werden in Zusammenarbeit mit Vertreter_innen der Fachdidaktiken Deutsch, Kunst und Englisch, mit Vertreter_innen außerschulischer  Vermittlungsorte und -institutionen, sowie in Verbindung von bildungs- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen neue Formen der Filmvermittlung erprobt und reflektiert. Mit der „Summer School Filmbildung“ existiert zudem ein erstes interdisziplinäres, fächer- und fachbereichsübergreifendes universitäres Format, das in die Lehrangebote der Studiengänge integriert ist.

Weitere Forschungsinteressen:

  • dokumentarische Ästhetik in filmischen Medien
  • Mensch-Maschine-Relationen und ihre diskursive Formierung
  • Medienevolution

Publikationen

komplette Publikationsliste zum Download als Pdf

Herausgaben

  • 2018 (in Vorbereitung) zusammen mit Stefanie Diekmann: Die Attraktion des Apparativen. Sammelband zur gleichnamigen Tagung in Hannover, 2016. München: Wilhelm Fink.

Aufsätze

  • 2018 (in Vorbereitung) Die Figuration der Vielen in der Darstellung von Zombieapokalypsen. Zur utopischen Grundierung eines dystopischen Narrativs. In: Irene Leser / Jessica Schwarz (Hrsg.) utopisch dystopisch. Visionen einer ‚idealen‘ Gesellschaft. Heidelberg: Springer-VS.
  • 2018 (in Vorbereitung) Authentizität als Wiedergänger. Die Konjunkturen eines ungeliebten Konzepts und ihre medialen Bedingungen. In: Roger Fayet / Regula Krähenbühl (Hrsg.) Authentizität in der bildenden Kunst der Moderne. Outlines, Bd. 11. Zürich: SIK-ISEA.
  • 2018 (in Vorbereitung) Gewebe und Gestänge. Die invasiven Apparaturen in Yuri Ancaranis „da Vinci“ (2012). In: Stefanie Diekmann / VolkerWortmann (Hrsg.) Die Attraktion des Apparativen. München: Wilhelm Fink.
  • 2017 Erinnerungen im Hochformat. Bemerkungen zu ›Mats Staubs 21 – Erinnerungen ans Erwachsenwerden‹ und zur Praxis autobiographischer Dokumentarfilme. In: Stefan Krankenhagen / Viola Vahrson (Hrsg.) Geschichte kuratieren. Köln, Weimar, Wien: Böhlau Verlag; S. 79-74.
  • 2013 Ikonoklasmus als politisches Verfahren im Dokumentarfilm. Anmerkungen zu Anja Salomonowitz‘ ›Kurz davor ist es passiert‹. In: Aylin Basaran / Klaudija Sabo / Julia Köhne (Hrsg.) Zooming in & out. Filmische Produktion des Politischen in neueren deutschsprachigen Dokumentationen. Wien 2013: Mandelbaum Verlag; S. 166-178.