"ZUMUTUNG"
Donnerstag, 15. Januar 2026 – 02:09 Uhr
Interdisziplinären Werkschau mit sechs Performances
19. Januar 2026
14.15 Uhr und 15.30 Uhr
Domäne Marienburg
Hs 50 / Atelier
Wir laden Sie herzlich ein
zur Interdisziplinären Werkschau
mit sechs Performances der Veranstaltung
"ZUMUTUNG"
19. Januar 2026
14.15 Uhr und 15.30 Uhr
Domäne Marienburg
Hs 50 / Atelier
Je Loop werden maximal 30 Personen eingelassen.
Leitung: Katharina Pfänder und Jan Schönfelder
Aus dem Programm:
Götterspeisung
Du hast dein altes Leben satt? Dann komm zum Ritual der kollektiven Verdauung des Alltags!
Ayla François, Sarah Nelly Mettendorf, Samira Schwandrau
artists don’t talk
"artists don’t talk" ist eine Performance, in der zwei Künstlerinnen sich malerisch mit Zumutung auseinandersetzen, indem sie eine Leinwand innerhalb einer Stunde zeitgleich bemalen, ohne miteinander zu sprechen. Das Format visualisiert Aushandlungsprozesse zu Themen wie Kooperation, Kontrollverlust und künstlerischer Freiheit. Die Zumutung wird gesteigert über ein vorab bestimmtes Regelwerk, welches unteranderem die Zeitbegrenzung, das Kommunikationsverbot und die Regel, dass jede ein von der anderen gemaltes Objekt übermalen muss, bestimmt. Der Prozess wird gefilmt und neben der bemalten Leinwand als Video präsentiert.
Hannah Buschmann, Elisa Gleu
graffiti gespraeche/ (toiletten thesen)
In dieser Serie halten die Studierenden Aussagen an Toilette Wänden fotografisch fest und setzen sie in Dialog zueinander. Ergänzend sind die Fotograf*innen mit einem Kreidestift ausgestattet, um selbst Botschaften zu hinterlassen, die somit wieder weggewischt werden können. Die Fotografien eröffnen einen Blick in Toiletten, als Ort der gesellschaftlichen und künstlerischen Aushandlung, in dem sich die Grenzen zwischen privatem und öffentlichen auf spannende Weise verschieben. Welche Themen werden dem öffentlichen Raum zugemutet?
Mitwirkende (vorraussichtlich): Dorsa Asagi, Hannah Buschmann, Ay(l)a Francois, Elisa Gleu, Maja Knebel
LEICHT GEREIZT
Wie viel Lärm hält dein Alltag aus? Leicht gereizt lädt dazu ein, der Reizüberflutung des Alltags zu begegnen – und dabei selbst zu entscheiden, wie laut, störend und überfordernd es werden darf.
Jakob Hamel, Pauline Werner
Overload/Tragend – Mensch trägt, was mensch sieht
– politische Körper der Sorgearbeit -
Die Performance lädt ein unsichtbare Care-Arbeit und die ungleiche Verteilung von Verantwortlichkeit als strukturelle Zumutung zu hinterfragen. In einer raumbezogenen künstlerischen Struktur, wird Care-Arbeit nicht dargestellt oder gespielt, sondern als System erfahrbar gemacht. Es entsteht ein Raum, der Besucher*innen in ein ungerechtes Regelwerk hineinzieht, das Verantwortung, Aufmerksamkeit und Überforderung ungleich verteilt.
Nanda Bröckling, Melina Görlitz, Tetje Kegler
(U)nsuited
Wie nehmen wir unsere Körper wahr? In welcher Kleidung fühlen wir uns fremd? Ein Deepdive durch unser Selbstbild und wie es sich verändert, wenn wir uns unsuited fühlen.
Dorsa Agahi, Maja Knebel, Ana Reuschel, Leonie Wünsche
Eine Veranstaltung der Institute für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft und
Musik und Musikwissenschaft der Universität Hildesheim.
Herzliche Grüße
Die Studierenden des Seminars,
Katharina Pfänder und Jan Schönfelder
Jan Schönfelder