Studium
Das Studium am Institut für Kulturpolitik
Studierende am Institut für Kulturpolitik erwerben theoretisches, empirisches und praktisches Wissen über die Strukturen und Konzepte von Kulturpolitik, Kulturmanagement und Kulturvermittlung. Sie lernen zentrale Diskurse, Herausforderungen und Forschungsfragen kennen und entwickeln dabei die Fähigkeit, Inhalte qualifiziert zu reflektieren, eigene Haltungen einzunehmen und eigene Strategien zu entwickeln.
Während ihres Studiums setzen die Studierenden individuelle Schwerpunkte innerhalb der drei Säulen des Instituts:
- Die Kulturpolitik setzt sich mit den Rahmenbedingungen des Kunst- und Kulturschaffens und dem Verhältnis von Kultur, Kunst und Politik auseinander. Dabei werden sowohl staatliche und gemeinnützige Institutionen und Förderstrukturen – wie Kulturbüros, Kulturstiftungen oder das Goethe-Institut – betrachtet und Handlungsstrategien analysiert. Neben der praktischen Auseinandersetzung werden kulturpolitische Theorien und Diskurse transdisziplinär analysiert und reflektiert.
- Einen besonderen Schwerpunkt setzt das Institut mit der Etablierung des UNESCO-Lehrstuhls auf die Auswärtige Kulturpolitik. Die Seminare vermitteln und diskutieren Praktiken und Debatten der internationalen Kulturpolitik und Arbeitsweisen internationaler Kultur(ver)mittlerorganisationen. Dafür hat der UNESCO-Lehrstuhl eine eigene Studienvariante des Bachelor Studiengans Kulturwissenschaften und künstlerische Praxis, die Bachelor-Plus Variante aufgebaut.
- Im Kulturmanagement erarbeiten sich Studierende praktische Kompetenzen in den Bereichen Marketing, PR, Audience Development, Finanzierung, Veranstaltungsplanung und Projektmanagement. Zudem eignen sie sich Grundlagen der Cultural Leadership und Cultural Entrepreneurship sowie Basiswissen der empirischen Forschung und Evaluation an.
- Im Bereich Kulturvermittlung und Kulturelle Bildung setzen wir uns sowohl theoretisch als auch praktisch mit Ansätzen der Kunst- und Kulturvermittlung auseinander und fragen nach den Wirkungen künstlerischen und ästhetischen Schaffens auf unterschiedliche Zielgruppen.
Dabei ermutigt das Institut für Kulturpolitik die Studierenden Diskurse und Theorien, die in den Seminaren vermittelt und diskutiert werden, in „praktischen Projekten“ zu befragen. Beispiele wären u. a. die Erarbeitung von Kulturentwicklungsstrategien für Landkreise oder Städte, Konzeption und Umsetzung von Workshops für Museumsbesuchende, die Entwicklung von Marketingkonzepten für ein Festival oder auch die Evaluation eines Programms für kulturelle Bildung sein.
Unsere Lehrenden bringen ihre eigenen Forschungsprojekte in die Seminare ein und ermutigen die Studierenden, sich daran zu beteiligen.
Kontakt
-
Inst. für Kulturpolitik