2017

Wolfgang Schneider / Anna Eitzeroth (Hg.) Partizipation als Programm

Wege ins Theater für Kinder und Jugendliche

Wie können Kinder und Jugendliche, insbesondere jene, die unter prekären Bedingungen aufwachsen, die Chance erhalten, Theater, Tanz und Performance für sich zu entdecken?
Hier setzt das Projekt »Wege ins Theater!« an, das die ASSITEJ (Internationale Vereinigung des Theaters für Kinder und Jugendliche) von 2013 bis 2017 im Rahmen des Programms »Kultur macht stark. Bündnisse für Bildung« durchgeführt hat: Kinder und Jugendliche werden in ihrem sozialen Umfeld mit Theaterangeboten angesprochen, sie erleben und erobern die Bühne und bringen ihre Ideen ins Theater ein.
Die Beiträger*innen des Bandes machen die Praxiserfahrungen, Erkenntnisse und Fragestellungen aus dem Projekt für eine breitere Öffentlichkeit zugänglich und fragen nach der jugend-, bildungs- und kulturpolitischen Positionierung der Theaterkunst.

10/2017, 270 Seiten, kart.
ISBN 978-3-8376-3940-7

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Sebastian Konietzko / Sarah Kuschel / Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (Hrsg.) Von Mythen zu Erkenntnissen?

Empirische Forschung in der Kulturellen Bildung

Schriftenreihe Kulturelle Bildung
vol. 56, München 2017, 251 Seiten

Prozesse und Wirkungen im Praxisfeld Kultureller Bildung besser zu verstehen und damit Angebote sinnvoll gestalten zu können, ist ein Anliegen, das angesichts öffentlicher Förderprogramme und der Einführung der Ganztagsschule in den letzten Jahren lauter wird. Dieser Band versammelt ausgewählte Beiträge der 7. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung. Mit dieser Zusammenstellung ist der Anspruch verbunden, unterschiedlichen, gerade auch kritischen Forschungsperspektiven auf das Praxisfeld Raum zu geben. Gleichzeitig zeigen Einblicke in aktuelle (empirische) Forschungsarbeiten und -ansätze, dass wir uns längst von Mythen in der Kulturelle Bildung verabschieden können.

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ISBN 978-3-86736-456-0

19,80 EUR

Wolfgang Schneider und Julia Speckmann (Hgg.)Theatermachen als Beruf – Hildesheimer Wege

Vom Theater träumen viele, denn die deutsche Theaterlandschaft ist auch ein Arbeitsmarkt. Mehr als 50 Theaterberufe werden vom deutschen Bühnenverein aufgelistet. Doch was braucht man eigentlich, um Theater zu machen? Einerseits haben sich die Tätigkeiten am Stadttheater ausdifferenziert, andererseits gibt es auch Theatermacher, die als Kollektiv in den Darstellenden Künsten Theater gemeinsam entwickeln. Dazu gehören auch Absolventen der Hildesheimer Kulturwissenschaften: In Interviews, Porträts und Essays gewähren sie Einblicke in die Theaterwelt, beschreiben künstlerische Kompetenzen und reflektieren kulturpolitische Herausforderungen. Lehrende der Universität Hildesheim erörtern Material und Methoden des Theaterstudierens sowie Theorie und Praxis des Theatermachens. Die gelegentlich als „Brutstätte des freien Theaters in Deutschland“ (taz) beschriebenen Studiengänge stehen als Beispiel für eine Reformbewegung innerhalb der Theaterlandschaft.

Theaterschaffende im Porträt, von Sebastian Nübling, Julia Lochte und Klaus Schumacher über Jutta Staerk, Albrecht Hirche und Jens Hillje bis zu Melanie Hinz, Olaf Kröck und Miriam Tscholl; Interviews zum Theatermachen in Deutschland; Gespräche über Forschung, Lehre und Kulturpolitik mit den Professoren Hartwin Gromes, Hajo Kurzenberger, Jens Roselt und Geesche Wartemann sowie Uli Jäckle, Norma Köhler, Frank Matzke, Christoph Scheuerle und Wolfgang Sting.

Theater der Zeit

Recherchen 111

Broschur mit 228 Seiten, Format: 140 x 240 mm
ISBN 978-3-943881-85-1

Birgit Mandel Arts/Cultural Management in International Contexts

Results of a Research on the views of arts/cultural managers around the world regarding their profession, working conditions, current challenges, required competencies, and training opportunities. Hildesheim 2017

Cultural managers are increasingly engaged in international projects; they work in international art festivals, global companies of the creative industries, or international tourism. They are involved in cultural diplomacy and cultural development cooperation; and moreover, in times of an increasing worldwide migration, cultural managers are engaged in moderating “intercultural” change management processes in their own countries.

How is internationalization influencing cultural management? Is there a tendency towards harmonization of management practices due to cultural globalization?

How do cultural managers from different world regions describe their working conditions also in terms of cultural policy, and which differences can be observed?

What are the main challenges of international cultural cooperation, which competencies are needed for working in international and intercultural contexts, and which training concepts in international cultural management proved to be successful?

These questions are investigated on the basis of a world wide survey of cultural managers. Expert interviews and analyses of international trainings programs based on theoretical reflections.

Open Access Download of the publication:

http://dx.doi.org/10.18442/650

Print Version Olms Verlag Hildesheim: (29.80 €)

ISBN 978-3-487-15578-4

Tobias Fink/Doreen Götzky/Thomas Renz  

Kulturagenten als Kooperationsstifter? Förderprogramme der Kulturellen Bildung zwischen Schule und Kultur

In diesem Buch entwickeln die AutorInnen Grundlagen zur systematischen Erforschung von Förderprogrammen der Kulturellen Bildung. Im Mittelpunkt steht das Programm Kulturagenten für kreative Schulen, das vor dem Hintergrund der Organisationstheorie des Neo-Institutionalismus sowie mit qualitativen und quantitativen empirischen Methoden analysiert wird. Das Untersuchungsinteresse galt dabei vor allem der Frage, ob und wie das Programm zum Aufbau von Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen beitragen konnte.

Wiesbaden: VS Verlag für Sozialwissenschaften 2017
ISBN 978-3-658-15008-2