Dr. Stefanie Kiwi Menrath

Vertretung für Prof. Dr. Reinwand-Weiss während der Elternzeit

Sprechstunden in der Vorlesungszeit:

dienstags (16-17 Uhr) oder nach Vereinbarung, bitte vorher per Email anmelden (menrath@uni-hildesheim.de)

Vita

Stefanie Kiwi Menrath studierte Ethnologie und Volkswirtschaftslehre in Heidelberg und Köln. Sie promovierte bi-national am Centre for Cultural Studies/ Goldsmiths (London) und am Institut für Musik der Universität Oldenburg mit der Dissertation: „Anonymity Performance as Critical Practice in Electronic Pop Music: A Performance Ethnography“.

Stefanie Kiwi Menrath schreibt und lehrt zu Kultureller (Jugend-)Bildung, (transkultureller) Musik- und Kulturvermittlung, Popmusikkulturen, Ethnographischer Forschung. Seit 2004 arbeitet sie in Kulturellen Bildungsprojekten u.a. für das Haus der Kulturen der Welt, den Offenen Kanal u.a. (www.etaboeklund.de). Von 2014-2107 war sie wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Alice Salomon Hochschule Berlin im Forschungsprojekt „ARTPAED. Kulturelle Bildung in Offenen Settings“. Seit 2017 Forschung in Kollaborationsprojekten mit Kunstschaffenden (VW-Stiftung „Arts and Science in Motion“). Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in der Praxisforschung Kultureller Bildung, Ästhetischer Praxis & Artistic Research, Performance Ethnography, Populärer Musik und Transkulturalität. Seit Oktober 2018 ist sie wissenschaftliche Mitarbeiterin für Kulturelle Bildung (Postdoc) am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Veröffentlichungen

Neuerscheinungen

(2018) „Transkulturelle Musikvermittlung im Kontext von Flucht und Asyl“. In: Diskussion Musikpädagogik Ausgabe 4/2018: Migration und Flucht.

(2018) „Kulturelle Jugendbildung in Offenen Settings als reflexive Praxis“ (gemeinsam mit Elke Josties und Kristin Werschnitzke). In: Keuchel, Susanne/Werker, Bünjamin (Hrsg.). Weiterbildungen für Kunst- und Kulturschaffende in der Kulturellen Bildung. Wiesbaden: VS Verlag.

(2018) „Kulturpädagogische Selbstverständnisse von Künstler*innen in Offenen Settings der Kulturellen Jugendbildung“ (gemeinsam mit Elke Josties). In: Ludwig, Joachim/Ittner, Helmut (Hrsg.). Forschung zum pädagogisch-künstlerischen Wissen und Handeln. Wiesbaden: VS Verlag

(2017) „Parafiction in Music (Studies): Performance Ethnography beyond the practice/performance turn“. In: Analitica No. 10. Music, Politics, Society: The Role of Analysis. Open Access: http://www.gatm.it/analiticaojs/index.php/analitica/article/view/186

 

Ausgewählte Veröffentlichungen

(2017) „Künstlerische Vermittlung in Offenen Settings der Kulturellen Jugendbildung“ (mit Elke Josties). In: Joachim Kettel (Hg.). The Missing Link. Übergangsformen von Kunst und Pädagogik in der Kulturellen Bildung. Athena Verlag, S. 361-378.

(2015) „Performance Ethnography in der Popmusik-Vermittlung“. In: Michael Ahlers (Hg.). Popmusik Vermittlung. Berlin/Münster: LIT-Verlag, S. 237-256

(2015) „Displaced Anthropology – als selbständige Ethnologinnen in der eigenen Gesellschaft“ (mit Angela Dreßler). In: Mark Münzel et al. (Hrsg.). Ethnologen zwischen Beruf und Berufung. Marburg, S. 63-70

(2013) „From Fake to Collaborative Imagination – Alternative Historiographies with Ursula Bogner“. In: rock’n’pop museum, Thomas Mania, Sonja Eismann, Christoph Jacke, Monika Bloss, Susanne Binas-Preisendörfer (Hrsg.). ShePOP – Frauen. Macht. Musik! Münster: Telos Verlag, S. 201-221.

(2012) „Phantominseln für eine transformative Musikvermittlung. Ein Projekt für das Übersee-Museum Bremen“. In: Binas-Preisendörfer, Susanne/Unseld, Melanie (Hrsg.).

(2012) Transkulturalität und Musikvermittlung. Möglichkeiten und Herausforderungen in Forschung, Kulturpolitik und musikpädagogischer Praxis. Reihe Musik und Gesellschaft Band 33. Frankfurt: Peter Lang, S. 113-129.

(2010) What Does a Chameleon Look Like? Topographies of Immersion (Hrsg. mit Alexander Schwinghammer). Köln: Herbert von Halem Verlag

(2010) „...never authentic, always ‚authentic’“: Sounding in Pop Music“. In: Rune Graulund (Hg.). Desperately Seeking Authenticity: An Interdisciplinary Approach. Kopenhagen: University of Copenhagen, S. 113-126.

(2007) “Rap-Models” (gemeinsam mit Clara Völker). In: Michaela Wünsch & Anjela Schismanjan (Hrsg.), Female HipHop. Main: Ventil Verlag

(2007) “Intermedia-Stars. Die Popmusikpersona von Broadcasting bis Branding” (gemeinsam mit Sara Ackermann). In: Doris Berger, Bernd Milla (Hrsg.). Wahlverwandtschaften. Beiträge zu künstlerischen Selbstentwürfen. Berlin: argobooks, S. 68-76.

(2003) “I am not what I am”: Die Politik der Repräsentation im HipHop. In Jannis Androutsopoulos (Hg.), HipHop. Globale Kultur – lokale Praktiken. Bielefeld: transcript, S. 218-245.

(2001) Represent what… Performativität von Identitäten im HipHop. Hamburg: Argument Verlag