Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung

Mit dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung wurde 2010 eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über Fragestellungen und Forschungen in der Kulturellen Bildung geschaffen. Ziel ist die Vernetzung, die fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg und die Rückwirkung in die Praxis. Zentrale Bestandteile des Netzwerks bilden die Netzwerktagungen, die Forschungskolloquien, der Koordinierungskreis und Cluster mit thematischen Schwerpunkten. Die Website und ein regelmäßiger Newsletter bieten einen Überblick über den Forschungsbereich der Kulturellen Bildung, über Veröffentlichungen, Veranstaltungen, Stellen, Calls und Vernetzungsmöglichkeiten.

Das Netzwerk ist folgenden Grundsätzen verpflichtet:

  • Weiterentwicklung einer kulturell-ästhetischen und (kultur)pädagogischen, prozessorientierten Wirkungsforschung mittels adäquater Forschungsmethoden;

  • Austausch zwischen Forschung und kulturell-ästhetischer (Bildungs-)Praxis;

  • Qualifizierung und Unterstützung von (Nachwuchs-)Wissenschaftler_innen sowie Fachkräften im Feld der kulturell-ästhetischen Bildung und Forschung auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse.

Seit der Gründung im Jahr 2010 wird dazu jährlich eine Netzwerktagung mit wechselnden Themen und Netzwerk-Partnern veranstaltet. Für Studierende gibt es vergünstigte Teilnahmegebühren und eine gute Gelegenheit, sich zu vernetzen und für das Studium und die eigene Forschung inspirieren zu lassen.

Neben den Tagungen bildet das Forschungskolloquium einen wesentlichen Bestandteil des Netzwerks: Forscher_innen treffen sich zweimal im Jahr zur Diskussion ihrer aktuellen Promotionsprojekte. Als Gäste im Forschungskolloquium erhalten Studierende Einblicke in aktuelle Forschungsprojekte und das weite Themenspektrum des Forschungsfeldes. Gleichzeitig können sie sich ein Bild vom Promotionsprozess machen.

Die wissenschaftliche Begleitung des Kolloquiums besteht aus Vertreter_innen des Koordinierungskreises – eine der tragenden Säulen des Netzwerks. Der Koordinierungskreis zählt ca. zehn Mitglieder, die mit ihrer jeweiligen Expertise und ihrem Engagement nicht nur das Forschungskolloquium begleiten, sondern auch im Scientific Committee der Netzwerktagungen und der dazugehörigen Publikationen vertreten sind.

Außerdem bietet folgendes Format Gelegenheit, sich zu vernetzen: Themencluster laden dazu ein, sich intensiver mit einem Themenschwerpunkt auseinanderzusetzen, wie zum Beispiel mit Inklusion, Diversität, Lebensalter und Partizipation. Es besteht die Möglichkeit, sich an die jeweiligen Clustersprecher_innen der bestehenden Cluster zu wenden oder aber eigene Themen zu setzen und ein entsprechendes Cluster zu gründen.

Auf der Website finden sich ausführliche Informationen zu den Aktivitäten des Netzwerks und Hinweise auf weitere Möglichkeiten sich zu vernetzen – ob digital oder analog: Zum einen informiert die Seite über Plattformen, Mailinglisten oder Newsletter, die für das Feld der Kulturellen Bildung interessant sind. Zum anderen werden dort auch gezielte Calls platziert – Aufrufe von Forscher_innen und Praktiker_innen, Studierenden und Promovierenden, die zum Beispiel auf der Suche nach Austausch zu einem Forschungsthema oder einer Methode, nach wissenschaftlicher Begleitung, passenden Ansprechpersonen oder Partnern für ein Kooperationsprojekt sind.

Interessierte sind jederzeit eingeladen, sich mit Aufrufen, Fragen oder Beiträgen für den Newsletter an das Netzwerk zu wenden und sich aktiv am Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung zu beteiligen – ob als Gründer_innen eines Clusters, Teilnehmende im Kolloquium, künftige Netzwerk-Partner oder Referent_innen bei der nächsten Tagung.