Kulturpolitik in Europa für freie und demokratische Gesellschaften gestalten
Freitag, 13. März 2026 - 18:29 Uhr
Konsultationsbericht und Policy Brief von Expert:innen des Weimarer Dreiecks
In Zeiten vielfältiger, sich überschneidender Krisen werden sowohl innerhalb als auch außerhalb der europäischen Gesellschaften Forderungen nach stärkerer Teilhabe laut. Polarisierung und Radikalisierung nehmen zu, und es entsteht ein hartnäckiges, gruppenzentriertes und ausgrenzendes Kulturverständnis, das entscheidende Fragen aufwirft: Kann der Kultursektor dazu beitragen, die europäischen Demokratien zu stärken? Wie kann er einen breiten Konsens über gemeinsame demokratische Werte in Europa wiederherstellen? Welche Fehler und Versäumnisse des Kultursektors müssen anerkannt werden? Wie können wir in Zukunft die Narrative eines offenen Europas neu formulieren und stärken? Welche Rolle können kulturelle und künstlerische Praktiken in diesen Prozessen spielen? Und wie können ihre Räume als „Dritte Orte“ einen sinnvollen Dialog und Verhandlungen innerhalb der Gesellschaft ermöglichen? Diese Fragestellungen haben die Empfehlungen in diesem Policy Brief geleitet, der als Grundlage für die Umsetzung der Kulturpolitik auf lokaler, nationaler und europäischer Ebene dienen soll.
Dieser Policy Brief basiert auf einem Workshop von Chatham House, an dem zwanzig Praktiker und Forscher aus sieben europäischen Ländern teilnahmen und dessen Schwerpunkt speziell auf dem Weimarer Dreieck lag. Der Workshop fand auf Initiative und mit Unterstützung des ifa, der Stiftung Genshagen und der Universität Hildesheim statt. Er ist auf Englisch, Deutsch, Französisch und Polnisch verfügbar.
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Elodie Bordat-Chauvin, Julius Heinicke, Dominika Kasprowicz, Susanne Keuchel, Odila Triebel (2025)
Shaping Cultural Policies in Europe for Free and Democratic Societies: Weimar Triangle Expert Consultation Report and Policy Brief.
ifa-Policy Brief 02/2025, Stuttgart.