"Das ist (nicht) mein Ort."

Freitag, 25. Juli 2025 – 12:13 Uhr
Kulturpolitik

Kulturelle Selbstbildung durch künstlerische Perspektiven von Schüler*innen auf ihre Schule

 

In der Woche vor den Schulferien haben Student*innen der Universität Hildesheim einen zweiteiligen Workshop an der Robert-Bosch-Gesamtschule angeleitet. Der Workshop wurde im Rahmen des Forschungsprojekts „Kulturelle Selbstversorgung: Das Recht junger Menschen auf kulturelle (Selbst)Bildung“ (KuSe) durchgeführt. Sowie das Forschungsprojekt als Kooperation zwischen dem Institut für Sozial- und Organisationspädagogik und dem Institut für Kulturpolitik stattfindet, fand auch der Workshop zwischen Studierenden beider Fachbereiche statt. Die Robert-Bosch-Gesamtschule ist Kooperationspartner des Forschungsprojekts KuSe und der Workshop war ein erstes Kennenlernen zwischen Student*innen, Forschungsteam und Schüler*innen.

 

Bei Keksen und Salzbrezeln gab es die Möglichkeit anzukommen und sich kennenzulernen. In dem ersten Teil des Workshops, untersuchten die Schüler*innen in Kleingruppen die Räumlichkeiten ihrer Schule mit Photovoice. Dies ist eine partizipative Forschungsmethode, bei der die jungen Menschen mithilfe von Fotos und begleitenden Erzählungen ihre eigenen Perspektiven und Erfahrungen dokumentierten. Die Schüler*innen machten die Fotos zu den zwei Fragestellungen „Welcher Ort gehört euch?“ und „Welcher Ort gehört euch nicht?“. In der großen Gruppe wurden die ausgedruckten Fotos einander präsentiert und anschließend sind die Schüler*innen darüber mit den Student*innen ins Gespräch gekommen. Im zweiten Teil des Workshops arbeiteten die Schüler*innen zu ihren ausgewählten Orten mit künstlerischen Ausdrucksformen. Dabei konnten sich die Schüler*innen ein für sie passendes Format aussuchen. Im Anschluss wurden die Ergebnisse im Rahmen des Workshops präsentiert.

 

Ein großer Dank geht an die Student*innen, die den Workshop konzipierten und mit Feingefühl durchführten, sowie den Schüler*innen der Schüler*innenvertretung (SV) und der UNESCO-AG durch deren Impulse wir viele Denkanstöße bekommen haben!

 

Geschrieben von Janna Flöttmann