Debatte um das Kulturerbe: Narration, Macht und Entähnlichung

Samstag, 12. Dezember 2020 um 10:31 Uhr

Prof. Dr. Julius Heinicke wird am 18. Dezember am vom Goethe-Institut Osaka Kyoto organisierten Kamogawa-Talk teilnehmen. Zusammen mit Dr. Satomi Hiyama, Assistant Professor am Hakubi Center und Expertin für buddhistische Kunstgeschichte, werden sie über Kulturpolitik, Kulturerbe und die sich daran anschließenden Debatten sprechen. Das ganze Gespräch kann man live auf YouTube verfolgen.

18. Dezember, 10 - 11.30 Uhr

Kamogawa Talk ist eine Reihe von Gesprächsveranstaltungen, gemeinsam organisiert vom Goethe-Institut Osaka Kyoto und der Universität Kyoto, mit dem Ziel, den Dialog zwischen Wissenschaft und Kunst/Kultur zu fördern. Mit dem Konzept „Art meets academia“ laden wir Sie herzlich ein zu einem offenen Gespräch zwischen Wissenschaftler*innen, Student*innen, Kreativen sowie allen am Thema Interessierten und hoffen auf regen Austausch.

Im Mittelpunkt der zweiten, online-exklusiven Runde steht das Thema „Kulturpolitik“. Zu Gast sind Julius Heinicke, Professor für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim und Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls »Kulturpolitik für die Künste in der Entwicklung« sowie Satomi Hiyama, Assistant Professor am Hakubi Center/Institute for Research in Humanities der Universität Kyoto und Expertin für buddhistische Kunstgeschichte.

Welche Rolle spielen Kunst und Kultur in einer Gesellschaft? Welche und wessen „Kultur" ist es überhaupt, die gefördert, geschützt und vererbt werden soll? Unter welchen Umständen und von wem wird dies verhandelt? Ein solcher Diskurs ist umso brisanter, wenn sich Gesellschaften in Krisen oder im Umbruch befinden. Mit unserer Veranstaltung möchten wir Sie dazu einladen, diese und andere Fragen gemeinsam mit unseren Gästen aus den verschiedenen Perspektiven von Kunst und Philosophie, aber auch Politik, Wirtschaft, Soziologie und Religion zu erörtern.

Das Gespräch kann man per Live-Stream auf YouTube verfolgen. Über die Chat-Funktion können Fragen gestellt oder Kommentare abgegeben werden. 

Der Link zum Stream wird in Kürze auf der Internetseite des Goethe-Instituts angekündigt.