Universität Hildesheim - Meldungen - Institut für Kulturpolitik https://www.uni-hildesheim.de/ Meldungen der Universität Hildesheim - Institut für Kulturpolitik de-de Stiftung Universität Hildesheim Sun, 17 Nov 2019 03:32:43 +0100 Sun, 17 Nov 2019 03:32:43 +0100 TYPO3 EXT:news news-17563 Mon, 14 Oct 2019 11:05:07 +0200 Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel veröffentlicht neues Fortbildungsprogramm für 2020 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/bundesakadem/ Studierende der Universität Hildesheim können durch Kooperation Seminare kostenlos besuchen. Welche Fähigkeiten, welches Handwerkszeug brauchen Kunst- und Kulturschaffende und wo hat eine Bundesakademie die Aufgabe sich gerade nicht am konkreten Bedarf zu orientieren, sondern Neues zu schaffen um die Transformation der kulturellen Bildung voranzutreiben? Das sind die Fragen, die die 180 Seminare, Tagungen und Veranstaltung pro Jahr prägen, welche die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel anbietet und die im Programm 2020 Antworten gefunden haben.  

 

Die Stiftung Universität Hildesheim und die Bundesakademie für Kulturelle Bildung in Wolfenbüttel (ba • wolfenbüttel) haben vereinbart, dass Studierende und Mitarbeiter_innen der Uni Hildesheim  an ausgesuchten Veranstaltungen aus dem Angebot der ba • wolfenbüttel teilnehmen können.
Für die Studierenden der Universität Hildesheim werden die Kursgebühren im Rahmen dieses Angebots von der Universität übernommen. Sie tragen nur die Kosten für die Verpflegung (pauschal 16,80 Euro/Tag) und, falls gewünscht, Übernachtungskosten mit Frühstück (42,80 Euro/Nacht).  Weitere Informationen zur Kooperation finden Sie unter dem Menüpunkt Lehre - Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung (ba).

 

Unter dem Stichwort »Kultureller Wandel« beschäftigt sich die ba● mit Veränderungen in der Arbeitswelt und neuen Berufsformen für »Silver Jobber« aber auch mit dem – vielleicht wichtigsten Thema unserer Zeit– dem Klimawandel. Hierzu plant die ba● im zweiten Halbjahr die Tagung »Kulturen des Klimawandels«. Ein weiteres gesellschaftliches Mega- Thema, die Digitalisierung, kommt gleich in mehreren Programmbereichen vor, z.B. in den Angeboten »Gameplay@stage«, »Musik mit Apps in Bildungskontexten« oder in »Unsere schöne neue digitale Kultureinrichtung – Digitale Arbeitswelten in Kunst, Kultur und Kulturpolitik«.
Der Bereich Diversität erfährt eine neue Perspektive durch eine Fortbildung zur »zeitgemäßen Öffentlichkeitsarbeit im Kontext von Diversität« oder auch in der Qualifizierung der Agent_innen im Programm 360° – Fonds für Kulturen der neuen Stadtgesellschaft der Kulturstiftung des Bundes. Seit 2017 ist die Bundesakademie außerdem Projektträgerin und Koordinierungsstelle des von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien geförderten Kompetenzverbunds Kulturelle Integration und Wissenstransfer KIWit. Hier geht es um unterschiedliche Formate zur Stärkung marginalisierter Akteur_innen, um diversitätssensible Fortbildung Kulturschaffender sowie Beratung und Vernetzung von Kulturverwaltungen, -institutionen und (post-)migrantischen Communities.
Ganz neu im Programm sind Seminare zur Kulturellen Bildung an Berufsschulen. Während allgemeinbildende Schulen das Thema schon länger für sich entdeckt haben, z.B. durch das niedersächsische Programm SCHULE: KULTUR!, sind die Berufsschulen noch weitgehend »weiße Flecken«. Vor dem Hintergrund, dass Deutschland für sein duales Ausbildungssystem internationale Anerkennung erfährt, ist es wichtig, auch dieses Feld mit Kultureller Bildung zu durchdringen, z.B. mit der Veranstaltung »Bleibt haften! Künstlerische Methoden für die (Berufs-)Schule«.
Weitere Themen für 2020 sind Teilhabe, z.B. in der Veranstaltung »Inklusion und Barrierefreiheit im Museum« und Demokratisierung.  

 

Prof. Dr. Vanessa Reinwand-Weiss, die die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel leitet und am Institut für Kulturpolitik seit 2012 die Professur für Kulturelle Bildung inne hat, betonte, dass das neue Programm zeige, »dass wir nicht nur unsere Fortbildungen, sondern auch unser gesamtes Haus immer wieder neu denken und so unseren Anspruch umsetzen, Kulturlabor und Seismograph für Kunst- und Kulturschaffende zu sein«.

]]>
Kulturpolitik
news-17542 Tue, 08 Oct 2019 11:04:57 +0200 Studentische Hilfskraft für das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung gesucht https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/studentische-33/ In der Geschäftsstelle des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung ist am Institut für Kulturpolitik zum 1. Januar 2020 die Stelle einer studentischen Hilfskraft mit 20 Monatsstunden ausgeschrieben. Das Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung wurde 2010 für den kollegialen und interdisziplinären Austausch über Fragestellungen und Forschung in der Kulturellen Bildung gegründet. Ziel ist die Vernetzung, die fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg und die Rückwirkung in die Praxis. Zentrale Bestandteile des Netzwerks bilden die jährlichen Netzwerktagungen, die halbjährlichen Forschungskolloquien, der Koordinierungskreis und Cluster mit thematischen Schwerpunkten. Neben der Website (www.forschung-kulturelle-bildung.de), auf der das Netzwerk, aktuelle Publikationen und Veranstaltungen vorgestellt werden, informiert ein regelmäßiger Newsletter über Aktuelles im Netzwerk und Forschungsbereich.

 

Aufgaben

Website (CMS Joomla):

  • Anlegen und Gestalten von neuen Beiträgen
  • Änderungen und Aktualisierungen wie zum Beispiel der Veranstaltungen, Publikationshinweise und Ausschreibungen

Newsletter (Newsletter2go):

  • redaktionelle Mitarbeit, Erstellen und Versand des vierteljährlichen Newsletters sowie vereinzelter Sonderausgaben wie zum Beispiel zur Ankündigung der Netzwerktagung
  • Recherche zu Veranstaltungen, Publikationshinweisen, Ausschreibungen im Forschungsbereich der Kulturellen Bildung

 

Die Stelle erfordert:  

  • Interesse an der Arbeit des Netzwerks und Motivation für die Aufgaben Strukturierte
  • selbständige und zuverlässige Arbeitsweise
  • Erfahrungen in den genannten Aufgabenbereichen
  • Immatrikulation an der Uni Hildesheim 

 

Die Stelle bietet: 

  • Einblicke in das bundesweite Netzwerk und seine Aktivitäten
  • Überblick über den Forschungsbereich der Kulturellen Bildung
  • Möglichkeiten der Einbringung eigener Ideen
  • selbstbestimmte Arbeitszeiten 

 

Das Netzwerk ist an einer längerfristigen Besetzung interessiert.

Gewünscht werden für die Bewerbung ein kurzes Motivationsschreiben (max. 2000 Zeichen) und ein Lebenslauf.

Nachfragen und Bewerbungen bitte bis 1. November 2019 an: Claudia Roßkopf (rosskopf@uni-hildesheim.de)

Zu Zwecken der Durchführung des Bewerbungsverfahrens werden personenbezogene Daten gespeichert und verarbeitet. 

]]>
Kulturpolitik
news-17342 Thu, 22 Aug 2019 10:45:00 +0200 Einladung zur Tagung: Stadt.Land.Diversität. Kulturelle Ausdrucksformen und künstlerische Teilhabe in schulischer und außerschulischer Bildung. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/einladung-zu-48/ Jahrestagung des Zentrums für Bildungsintegration (ZBI) in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim am 27. / 28.09.2019 auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg

Auf dem Kulturcampus der Domäne Marienburg werden aktuelle Forschungsdiskurse vorgestellt, Erfahrungen aus der Praxis vermittelt, tatkräftige Erprobung in Workshops offeriert und gemeinsam debattiert, wie eine zukunftsfähige Kulturelle Bildung in Stadt und Land umgesetzt werden könnte. 

Wir freuen uns auf eine spannende Tagung und intensive Netzwerkgespräche.

Anmeldung und weitere Informationen: https://www.uni-hildesheim.de/zbi/veranstaltungen/2019/

]]>
Kulturpolitik
news-17319 Fri, 09 Aug 2019 18:23:23 +0200 Anmeldung zur 10. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung (21. bis 23. November 2019) https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/anmeldung-zu-3/ Die 10. Ausgabe der Netzwerktagung beschäftigt sich mit der Frage: Wie viel KÖRPER braucht die Kulturelle Bildung? Die Anmeldung zur 10. Netzwerktagung in Merseburg ist nun unter folgendem Link möglich: https://www.hs-merseburg.de/forschung-kulturelle-bildung/. Dort finden Sie das vorläufige Programm, Informationen und Kontaktdaten.

Die Keynotes, die Panel- und Laborbeiträge widmen sich dem Bezug der Kulturellen Bildung zum Körper: Welchen Stellenwert hat der Körper als Fundament des Wahrnehmens und Handelns in den Praktiken, Feldern und Diskursen? Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung – noch oder wieder?

]]>
Kulturpolitik
news-17119 Mon, 08 Jul 2019 15:45:26 +0200 Masterstudiengang Kulturvermittlung https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/masterstudiengang-kulturvermittlung/ Prof. Dr. Birgit Mandel im Interview mit der Süddeutschen Zeitung +++ Bewerbungsfrist verlängert, Infoveranstaltung am 9. Juli von 14 bis 17 Uhr  

]]>
Kulturpolitik
news-16930 Mon, 03 Jun 2019 09:25:31 +0200 ‘The Role of the Artist in Processes of Transformation. Conference on Cultural Policy and Sustainable Development’ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/the-role-of/ 8./9. July 2019, Bundesakademie Wolfenbüttel Culture is often attributed a major role in sustainable development. Task of cultural policy is therefore to create and support structures that promote mobilization of creativity of people and thus ensure welfare, innovation and pluralism. Societies in Africa are facing challenges like ethnic and religious conflicts, social marginalisation and displacement, among others. In this context, artistic practices can contribute in fostering social cohesion and participation which leads to more peaceful coexistence and the creation of pluralistic societies. Artists are social commentators to channel but also to defuse conflicts, which can be a model for an aesthetic transformation of conflicts contributing to sustainable development.

 

The conference investigates the role of arts and culture for sustainable development by addressing the following questions:

  • What are the definitions of an arts and culture based sustainable development?
  • In which way can artists provide solutions for societies in transformation and fragile contexts?
  • What new mechanisms of international cultural relations and policies are needed for a change in European-African cooperation?

 

The conference offers insights and exchange on the above-mentioned topics with scholars of the Graduate School ‘Performing Sustainability’ from West-Africa as well as researchers of the Master’s program ‘Cultural Policy and Cultural Management’ from the Arab Region and academics from Germany.

Prof. Dr. Raija Kramer (University Hamburg, Germany), Chairwomen Fachverband Afrikanistik will speak about current debates and her critical view on the German Africa policy. Amos Asare Darkwa (Ghana) and Abdullah Afif (Yemen) will introduce concepts of innovating cultural policy from the perspective of the Global South, Alasambom Nyingchuo (Cameroon) and Naoures Rouissi (Tunisia) will debate on the role of film in processes of transformation, Zainab Musa Shallangwa (Nigeria) and Firas Farrah (Palestine) will speak about cultural heritage in contexts of migration and displacement. Prof. Bosoma Sheriff of the University of Maiduguri (Nigeria) will give a lecture on Coping Strategies of Musicians in Northern Nigeria. Other sessions will cover aspects of music and social cohesion, theatre policies and socio-culture for sustainable development.

 

The interdisciplinary Graduate School ‘Performing Sustainability. Cultures and Development in West Africa’ focuses on innovative research that brings together approaches from performance, arts and culture to bear on sustainable development as defined in the United Nations Sustainable Development Goals (SDGs). A specific focus lies on issues of peace and conflict resolution. The Graduate School is a cooperation of the University of Hildesheim (Germany), the University of Maiduguri (Nigeria) and the University of Cape Coast (Ghana).

 

The Master’s in Cultural Policy and Cultural Management at the Hassan II University in Casablanca, Morocco is the first of its kind in the Arab region. It aims to develop a new generation of researchers, cultural managers, policy makers, and academics capable of contributing to cultural practices in the Arab region, and working with a strategic approach in the public cultural sector, creative industries, and the independent non-profit cultural sector. The program seeks to build capacities that would enable the students to play an active role in promoting and supporting freedom of expression, wider access to culture, intraregional and international cultural collaboration and professionalism.

 

The Conference is hosted by the UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development at the Department of Cultural Policy of the University of Hildesheim and the Center for World Music in cooperation with the Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel.

 

Registration:

https://www.bundesakademie.de/programm/kulturmanagement-politik-wissenschaft/do/veranstaltung_details/ku32-19/

]]>
Kulturpolitik
news-16517 Thu, 11 Apr 2019 11:10:59 +0200 Kultur.Politik.Diskurs. Aus Lehre und Forschung des Instituts für Kulturpolitik Ausgabe 19 erschienen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpolit-3/ Heft 19 in 2019, einem Jahr der kollektiven Erinnerungen: 70 Jahre Grundgesetz. 30 Jahre nach dem Mauerfall. Vor 100 Jahren konnten Frauen bei der Wahl zur Deutschen Nationalversammlung das erste Mal wählen. Wir blicken zurück auf die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte, auf Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit, auf Meinungs- und Informationsfreiheit, vor allem auf die Umsetzung von Artikel 27: „Jeder hat das Recht, am kulturellen Leben der Gemeinschaft frei teilzunehmen, sich an den Künsten zu erfreuen und am wissenschaftlichen Fortschritt und dessen Errungenschaften teilzuhaben.“ Das war und ist auch die Grundlage von Lehre und Forschung am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Auch in dieser Ausgabe von KULTUR. POLITIK.DISKURS gilt es darüber zu berichten.

Die aktuelle und bisherige Ausgabe finden Sie hier.

]]>
Kulturpolitik
news-16516 Thu, 11 Apr 2019 10:54:30 +0200 Optimize me! Kulturelle Bildung und Digitalisierung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/optimize-me/ Einladung zur Jahrestagung der Wissensplattform Kulturelle Bildung Online, 03./04.05.2019, Wolfenbüttel Durch die Digitalisierung werden sowohl die Praxen Kultureller Bildung als auch die künstlerischen Sparten in ihrem Selbstverständnis herausgefordert. Vertiefen Sie mit uns den Diskurs über die Konsequenzen dieses gesellschaftlichen Transformationsprozesses. Im Rahmen der „kubi-online“-Jahrestagung werden wir Fragestellungen und Herausforderungen einer digitalen künstlerischen Bildungs- und Vermittlungspraxis in den Fokus nehmen und aktuelle Phänomene der Digitalisierung unter dem Aspekt von Selbstoptimierung und deren Anschlussfähigkeit zur Kulturellen Bildung diskutieren.

Wir laden Sie herzlich zur Teilnahme an der Tagung am 3. und 4. Mai 2019 in die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel ein. Weitere Informationen zu der Veranstaltung finden Sie im nachfolgenden Programm. Die Tagung wird gefördert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Anmelden können Sie sich hier.

]]>
Kulturpolitik
news-16117 Thu, 07 Feb 2019 10:17:00 +0100 Ausschreibung Promotionsstipendium https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ausschreibun-11/ Promotionsstipendium zur Erforschung von Change-Management-Prozessen in der Soziokultur An der Stiftung Universität Hildesheim, am Institut für Kulturpolitik wird ab sofort ein zweijähriges Promotionsstipendium zur Erforschung von Change-Management-Prozessen in der Soziokultur (Promotionsstipendium der Stiftung Niedersachsen) ausgeschrieben.

Den Kern der Promotionsforschung stellt die Evaluation des niedersächsischen Förderprogramms sozioK change der Stiftung Niedersachsen dar. In diesem Förderprogramm wurden ausgewählte soziokulturelle Einrichtungen gefördert und begleitet, denen tiefgreifende Strukturveränderungen wie ein Generationenwandel auf Leitungsebene bevorstanden. Zum zentralen Aufgabenbereich des/der Promovend_in zählt die wissenschaftliche Analyse der Beratungs- und Begleitungsprozesse, die Analyse der im Prozess erfolgten strukturellen Transformationen und die Identifizierung von Herausforderungen und Gelingensbedingungen, Grenzen und Potentialen, sowie die Entwicklung kultur- und förderpolitischen Handlungsempfehlungen. Erhebung und Auswertung von Datenmaterial und die Mitwirkung an einer Projektdokumentation erfolgt in enger Zusammenarbeit mit der Stiftung Niedersachsen, die wissenschaftliche Begleitung und Vorbereitung der Promotion erfolgt durch Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Beate Kegler am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Sie bringen mit:

  • Masterabschluss in einer kulturwissenschaftlichen Disziplin mit einem thematischen Bezug zum Forschungsbereich Soziokultur und Organisationsentwicklung oder verwandten Themenfeldern
  • Kenntnisse der qualitativen Sozialforschung
  • Erste Feldforschungs- und Kulturpraxiserfahrungen
  • Interesse an Kommunikation und Wissenstransfer
  • Analytisches und zielorientiertes Vorgehen, Motivation, Verantwortungsbereitschaft, Teamfähigkeit, Zuverlässigkeit, exzellentes sprachliches Ausdrucksvermögen

Wir bieten:

  • Promotionsstipendium für zwei Jahre in Höhe von 500 €
  • Wissenschaftliche Beratung und Begleitung während des Forschungsprozesses
  • Anbindung an kulturwissenschaftliche Community und Einblicke in Berufsfelder der Soziokultur und Kulturförderung
  • Möglichkeit in einem kleinen Team zu arbeiten
  • Möglichkeit zur Publikation und Dissemination der Forschungsergebnisse

Ihre Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis 15. Februar 2019 an ... Kontakt und detaillierte Informationen: Beate Kegler, keglerb@uni-hildesheim.de 

]]>
Kulturpolitik
news-16116 Thu, 07 Feb 2019 10:10:02 +0100 Nachhaltige Kulturarbeit https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/nachhaltige-1/ Einladung zu Fachtag & Werkstatt am 26. + 27. März 2019 im Jugend- und Kulturzentrum mon ami Weimar Viele Kultureinrichtungen und Initiativen legen inzwischen großen Wert auf eine ressourcen- und umweltschonende Kulturarbeit. Das reicht von der Beschaffung über Mobilität, Logistik und Gastronomie bis hin zum Gebäudemanagement. Im Rahmen des bundesweiten Projektes "Nachhaltigkeitskultur entwickeln" lädt die Veranstaltergemeinschaft LAG Soziokultur Thüringen e.V., Zukunftsfähiges Thüringen e.V., RENN.mitte, Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e.V. und Stiftung Universität Hildesheim zu einem Fachtag & Werkstatt nach Weimar ein, gefördert vom Fonds Nachhaltigkeitskultur und der Staatskanzlei Freistaat Thüringen.

Der Fachtag am 26. März 2019 bietet eine grundlegende Einführung zu den Themen "Klimaneutral veranstalten",  "Fair und nachhaltig beschaffen" und befasst sich mit der Frage, was eine gute Bildung für nachhaltige Entwicklung ausmacht.

Die Werkstatt am 27. März 2019 richtet sich an Kulturschaffende der soziokulturellen Szene, die – auf der Grundlage der Fachimpulse des Vortrages – für ihre Initiative oder Einrichtung gemeinsam mit Experten praxisnahe Anwendungsformen erarbeiten möchten.

Nähere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden sich im angefügten Flyer. Die Teilnehmerzahl der Werkstatt ist begrenzt. Es gilt die Reihenfolge der Anmeldungen.

Hier der direkte Link zum Workshop und zur Anmeldung: www.soziokultur-thueringen.de/termine-details/nachhaltige-kulturarbeit-fachtag-und-werkstatt.html

]]>
Kulturpolitik
news-16067 Tue, 29 Jan 2019 15:46:21 +0100 Ausschreibung: Internationales Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ausschreibun-10/ Bewerbungsfrist 31.03.2019 HINTERGRUND

Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Université Aix-Marseille und der Universität Hildesheim wurde zum 1. Dezember 2013 das internationale Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ eingerichtet. 2018 tritt das Promotionskolleg in eine zweite fünfjährige Förderphase ein. Förderer ist die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) in Saarbrücken. Die Universitäten Hildesheim und Marseille bieten bereits seit 2001 den integrierten deutsch-französischen Doppelmaster Kulturvermittlung/Médiation Culturelle de l’Art an (https://www.uni-hildesheim.de/doppelmasterkulturvermittlung/).

 

TEILNAHMEVORAUSSETZUNGEN

Das Promotionskolleg richtet sich an Absolventinnen und Absolventen, die mit einem Universitätsabschluss die Berechtigung zur Promotion erworben haben. Voraussetzung ist eine überdurchschnittliche Note im Masterabschluss oder eines vergleichbaren universitären Abschlusses und die Einreichung eines Exposés in zwei Sprachen (Deutsch und Französisch). Dieses muss neben einer passenden inhaltlichen Fragestellung auch den Bezug zum internationalen Promotionsverlauf darlegen. Nachweise der Sprachkenntnisse, ein themenbezogener Lebenslauf sowie eine Publikationsliste sind ergänzend vorzulegen. Vorzugsweise richtet sich das Programm an die Absolventen des Hildesheimer oder anderer deutsch-französischer Masterprogramme. Darüber hinaus ist es jedoch für fachlich passende Projekte offen.

 

INHALTLICHE AUSRICHTUNG

Die Promotionsprojekte vereint ein Fokus auf die Reflexion von Formaten und Diskursen von Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art. Promotionsprojekte, die am Institut für Kulturpolitik (Prof. Dr. Wolfgang Schneider) angesiedelt werden, können beispielsweise an einer/mehrerer der folgenden Forschungsfragen orientiert werden. Diese Aufzählung ist jedoch nicht als ausschließlich zu verstehen:

  1. Die Rolle des Künstlers in gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozessen

  1. Wie lässt sich der Einfluss, den KünstlerInnen und KulturvermittlerInnen durch ihr künstlerisches Schaffen auf gesellschaftlichen Wandel haben, analysieren und beschreiben? Inwiefern wirken Künstler als Change Agents der Gesellschaft?

  2. Inwiefern schaffen Kunst und Kultur einen Freiraum der Gestaltung von Zukunft?

  3. Wie funktionieren kulturpolitisch aktive Künstler-Netzwerke und wie erwirken diese Wandel zum Wohle der Freiheit des künstlerischen Schaffens?


  1. Konzepte und Bedarfe für Kulturelle Bildung in Entwicklungs- und Schwellenländern

  1. Inwiefern kann der Erwerb einer kulturellen Bildung, auch verstanden als artistic literacy, breitere Teile einer Gesellschaft in den Diskurs des gesellschaftlichen Wandels einbeziehen?

  2. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen kultureller Bildung und Armutsminderung?

  3. Auf welche Weise schafft kulturelle Bildung Freiräume, die Zukunftsfragen aufwirft und auf welche Weise hilft dies individuelle Lösungsoptionen für Missstände zu definieren und umzusetzen?


  1. Die Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen

  1. Welche Schritte und welche Strukturen können den Prozess der Implementierung von Schutz und Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen befördern, welche verhindern sie? Welche Rückwirkungen lassen sich von den Erfahrungen aus Deutschland auf den afrikanischen Kontinent und von dort nach Deutschland transferieren?

  2. Inwiefern ermöglichen kulturpolitische Konzepte auf kommunaler Ebene pluralistische öffentliche Kulturräume und kulturelle Teilhabe?

  3. Wie gelingt gesellschaftliche Integration durch kulturelle Partizipation?

  4. Welche Konzepte und Strukturen machen aus der formalen Gesetzgebung entlang der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gelebte Umsetzung? Vor welchen Hürden stehen diese und wie werden sie überwunden?


FÖRDERUNG

Die Förderung im Rahmen des Promotionskollegs durch die DFH umfasst ein Stipendium als Mobilitätsbeihilfe von maximal 18 Monaten in der Auslandsphase in Höhe von 600 Euro monatlich. Neben dieser finanziellen Förderung besteht andererseits die Möglichkeit zur Teilnahme an den zahlreichen Forschungsateliers des UNESCO Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Im Rahmen einer Cotutelle-de-thèse bietet die DFH weitere finanzielle Unterstützungsmöglichkeiten an.

 

BEWERBUNG

Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen:

  1. Kopie der Hochschulzugangsberechtigung

  2. Kopie der Urkunde über den Universitätsabschluss

  3. Lebenslauf einschließlich eines wissenschaftlichen Werdegangs

  4. Ein Exposé im Umfang von ca. 10-15 Seiten, welches das Promotionsvorhaben prägnant darstellt, begleitet durch eine Übersetzung entweder in Deutsch oder Französisch.

  5. Ein Motivationsschreiben, das aufzeigt, warum die Bewerberin / der Bewerber die Aufnahme in das Kolleg anstrebt und welche Erwartungen damit verbunden sind

  6. Ein Arbeitsprogramm und einen Zeitplan für das Promotionsvorhaben

  7. Ein Gutachten einer Professorin / eines Professors

  8. Eine Betreuungszusage für das Promotionsverfahren, falls vorhanden

 

Die Sprachen des Promotionskollegs sind Deutsch und Französisch.

Die Bewerbung mit den oben genannten Unterlagen ist bis zum 31.03.2019 einzureichen.

Alle Unterlagen sind zu richten an:

Universität Hildesheim
Institut für Kulturpolitik
Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Universitätsplatz1
31141 Hildesheim


Detailfragen können an Dr. Daniel Gad (gad[at]uni-hildesheim.de) und an Michèle Brand (brandmi[at]uni-hildesheim.de) gerichtet werden.

]]>
Kulturpolitik
news-16063 Mon, 28 Jan 2019 17:55:49 +0100 CALL FOR PAPERS zur 10. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung (21. bis 23. November 2019) https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/call-for-pap-6/ In diesem Jahr wird zum zehnten Mal die Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung stattfinden. Der Call stellt das diesjährige Thema vor – "Wie viel Körper braucht die Kulturelle Bildung?" – und lädt zum Einreichen von Tagungsbeiträgen ein. Alle Informationen und Rahmenbedingungen sind in folgendem Dokument enthalten.

]]>
Kulturpolitik
news-16035 Tue, 22 Jan 2019 13:00:03 +0100 Kulturpolitischer High Noon mit dem Präsidenten der Goethe-Instituts https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-14/ Mittwoch, 23. Januar 2019 um 12:00 Uhr Zu Gast: Prof. Dr. Klaus Dieter Lehmann, Präsident des Goethe-Instituts Wo? Kulturcampus Domäne Marienburg, Bibliothek, Weißes Haus (Haus 46) Raum 003 (Domänenstraße 3, 31141 Hildesheim) Thema: „Internationale Kulturpolitik.

Info: Ein „Who is who“ kulturpolitischer Akteure von Prof. Dr. Wolfgang Schneider.

Diesmal mit der Frage: Was kommt nach der Auswärtigen Kulturpolitik, Herr Lehmann?
Zu Gast ist der Präsident des Goethe-Instituts, Prof. Dr. Klaus Dieter Lehmann

Eine öffentliche Veranstaltung im Rahmen des Seminars „Internationale Kulturpolitik. Auf dem Weg zu einer Konzeption 2020 des Auswärtigen Amtes“ von Prof. Dr. Wolfgang Schneider

]]>
Kulturpolitik
news-15849 Wed, 05 Dec 2018 10:44:37 +0100 Filmreihe: aus & über Afrika https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/filmreihe-a/ Winterzyklus 2018/19: weibliche Filmschaffende im Fokus Wo sind Filme aus Afrika und dem Maghreb?

Anscheinend sind sie nicht oft in Kinosälen in Europa zu sehen, noch weniger im Fernsehen oder auf Netflix. Im Rahmen einer internationalen Filmreihe, die sich im Winter 2018/19 afrikanischen Filmproduktionen zuwendet und dabei explizit auch den nordafrikanischen Raum mit in den Blick nimmt, möchten wir Euch und Ihnen einige Produktionen vorstellen, die es in der Regel nicht auf die große Leinwand schaffen. Natürlich handelt es sich hierbei nur um einzelne Schlaglichter und nicht um einen repräsentativen Querschnitt! Ziel dieses Projekts ist, das vielfältige Gesicht des gegenwärtigen Afrikas darzustellen und dadurch Diskussionen zu zeitgenössischen Herausforderungen in verschiedenen Gebieten des Kontinents anzustoßen.

Wichtig ist es uns auch, die Lebensgeschichte von FilmemacherInnen in Afrika und im Maghreb mitzudenken. Es handelt sich hierbei um den Blick verschiedener Frauen auf Transformationsprozesse in ihren Ländern. Zwischen Dezember 2018 und Februar 2019 werden im Winterzyklus 4 Filme aus 4 verschiedenen Ländern gezeigt. Thematisch breit gefächert vereint die Auswahl der Filme, dass sie alle aus der Feder weiblicher Filmschaffender stammen und, dass die Filmregisseurinnen auch ihre eigene Geschichte reflektieren.

Unsere Reise beginnt am nordöstlichsten Punkt des afrikanischen Kontinents in der arabischen Welt: in Ägypten. Der Dokumentarfilm „I am The People“ nimmt uns mit in den Süden des Landes und beschreibt über einen mehrjährigen Zeitraum, wie die lokale Bevölkerung die Revolution auf dem Tahrir-Platz im entfernten Kairo mitverfolgt und erlebt. Anschließend tauchen wir in dem Animationsfilm „Aya of Yop City“ in das Leben von Aya und ihren Freundinnen in Yopougon, einem populären Viertel von Abidjan (Elfenbeinküste), in den 1970er Jahren ein. In dem Film „The Challat of Tunis“ begibt sich die Regisseurin Kaouther Ben Hania im postrevolutionären Tunesien auf die Suche nach einem mysteriösen Motorradfahrer, der 2003 auf den Straßen von Tunis Frauen mit einer Rasierklinge verletzt haben soll. Last but not least nimmt uns das Drama „Alda and Maria, Over here everything is fine“ in den 1980er Jahren von Angola mit nach Portugal, wo die zwei vor dem angolanischen Bürgerkrieg geflüchteten Schwestern Alda und Maria versuchen, sich als Migrantinnen ein neues Leben aufzubauen.

Die internationale Filmreihe im Winter 2018/19 und ihre Fortsetzung im Frühjahr/Sommer 2019 ist ein Projekt im Rahmen eines vom Deutsch-Französischen Jugendwerk geförderten deutsch-französischen Freiwilligendienstes am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im Hochschuljahr 2018/19. Alle Filme stehen uns mit freundlicher Unterstützung des Institut Français zur Verfügung. Studierende, Angestellte der Universität und Hildesheimer BürgerInnen sind herzlich zur Teilnahme eingeladen!

 

Veranstaltungsort: Theaterhaus (Foyer) - Langer Garten 23C - 31137 Hildesheim

Wann? An ausgewählten Mittwochabenden. Filmstart ist jeweils um 19.00 Uhr. Im Anschluss an jede Filmvorführung gibt es die Möglichkeit zu Austausch und Diskussion. Der Eintritt ist frei!

Sprache: Alle Filme werden im Original mit englischen Untertiteln gezeigt.

Kontakt: Für Rückfragen steht Euch/Ihnen Marie Belland (belland(at)uni-hildesheim.de) zur Verfügung.

 

Filme und Termine

5. 12. 2018 - Je suis le peuple – انا الشعب / I am the People (2014) von Anna Roussillon (112’)

፨ Ägypten ፨ Dokumentarfilm ፨ Revolution ፨ Arabischer Frühling

Als im Januar 2011 massive Demonstrationen auf dem Tahrir Platz begannen, saß Farraj vor seinem Fernseher 700 Kilometern entfernt. Über einen Zeitraum von 3 Jahren begleitet die Filmemacherin Anna Roussillon Farraj in seinem Dorf des Luxor Tals. Zwischen den zwei entwickelt sich eine Freundschaft und eine fesselnde Diskussion über die Revolution und die politische Zukunft Ägyptens. Das freie Erzählen der EinwohnerInnen darüber, wie sie die Auswirkungen des Machtwechsels in ihrem Dorf erleben, schenkt einen neuen Blick auf Ägypten während der Revolution.

Der Film “I am the People” wird im &büro (Wollenweberstr. 55, Hildesheim) gezeigt.

 

9. 1. 2019 - Aya de Yopougon / Aya of Yop City (2013) von Marguerite Abouet & Clément Oubrerie (90’)

፨ Elfenbeinküste ፨ Animationsfilm ፨ Adoleszenz ፨ Alltagsleben in Abidjan

Aya, Adjoua und Bintou sind drei Freundinnen, die in Yopougon (Yop City), einem populären Viertel von Abidjan, leben. Die Verfilmung des gleichnamigen Comics lässt uns in das Leben der Protagonistinnen in der wirtschaftlichen Metropole der Elfenbeinküste in den 1970er Jahren eintauchen. Auf humorvolle Weise thematisiert der Film u. a. Geschlechterverhältnisse, die Herausforderungen des Erwachsenwerdens der Freundinnen und porträtiert gleichzeitig die soziale und wirtschaftliche Realität vor Ort.

 

23/01/19 - شلاط تونس / The Challat of Tunis (2015) von Kaouther Ben Hania (84’)

፨ Tunesien ፨ Mockumentary ፨ Sexismus ፨ Investigativ

Gleichzeitig Dokumentarfilm, Komödie und Drama, nimmt „The Challat of Tunis“ die ZuschauerInnen mit auf eine Suche nach einem mysteriösen Motorradfahrer, der sich im Jahr 2003 in den Straßen Tunis mit einer Rasierklinge herumtreibt und damit Frauen am Gesäß verletzt. Bis zur Verhaftung der sogenannten Challat (Klinge) ist die Stadt Tunis in Aufruhr. Die Schuld des gefassten Täters kann jedoch nie eindeutig bewiesen werden und die Begebenheit gerät langsam in Vergessenheit. Zehn Jahre später begibt sich die Journalistin Kaouther Ben Hania erneut auf die Suche nach dem Verbrecher. In ihrem Fernsehbericht, in dem unklar bleibt, was echt und was fiktiv ist, wirft sie ein Schlaglicht auf das Thema Sexismus in der tunesischen Gesellschaft während des Arabischen Frühlings.

 

6. 2. 2019 - Alda e Maria, Por Aqui Tudo Bem / Alda and Maria, Over here everything is fine (2015) von Maria Esperança Pascoal (98’)

፨ Angola ፨ Portugal ፨ Migration ፨ Exil ፨ Schwesternbeziehung

Portugal im Sommer 1980: zwei Schwestern haben im Zuge des Bürgerkriegs ihre angolanische Heimat verlassen und müssen allein in einem heruntergekommenen Viertel in Lissabon zurechtkommen. In ihrem ersten Film erzählt die aus Angola stammende Filmemacherin Pocas Pascoal viel von ihrer eigenen Geschichte, von ihren Erfahrungen von Migration und Exil. Das Drama zeigt die verschiedenen Wege auf, die die zwei Schwestern einschlagen, um sich ein neues Leben und eine Identität in einem fremden Land zu erkämpfen.

]]>
Kulturpolitik
news-15808 Mon, 19 Nov 2018 12:02:00 +0100 Podiumsdiskussion "The Ayotzinapa Case – Media, Activism and Cultural Policy" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/podiumsdisku/ In der Nacht vom 26. auf den 27. September 2014 wurden Studierende der Escuela Rural Normal aus Ayotzinapa in der mexikanischen Stadt Iguala im Bundestaat Guerrero von lokalen Polizisten im Verbund mit kriminellen Banden angegriffen. Dreiundvierzig Studierende wurden dabei entführt. Bis heute ist ihr Schicksal unbekannt. Der sogenannte "Ayotzinapa-Case" ist Teil einer langen Geschichte des gewaltsamen Verschwindenlassens in Mexiko seit der Mitte des 20. Jahrhunderts und wirft das Schlaglicht auf die tiefverwurzelten Verbindungen zwischen kriminellen Organisationen und dem mexikanischen Sicherheitsapparat. Aufgrund der großen Zahl Verschwundener hatte der Fall große nationale und internationale Medienaufmerksamkeit zur Folge.

Ziel der Veranstaltung ist es, auf die Rolle der Medien im Nachgang der Geschehnisse in Iguala zu blicken und vor dem Hintergrund des Amtsantrittes des neuen Präsidenten Manuel López Obrador zum 1.12. dieses Jahres zu fragen, welche Rolle die Künste und die Kulturpolitik dabei spielen können, Menschenrechtsverletzungen anzusprechen. An der Podiumsdiskussion nehmen Dr. Lenin Martell (Autonomous University of the State of Mexico - UAEM), Dr. Carola Hausotter (Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko) und Dr. Daniel Gad (UNESCO Chair, Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim) teil. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Felix Koltermann (Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur/Universität Hildesheim). Die Veranstaltung wird auf Englisch stattfinden (Keine Übersetzung).


Termin: Dienstag 27. November 2018, 18:00 (c.t.) bis 20:00 Uhr

Wo? Aula Hohes Haus, Kulturcampus Domäne

Adresse: Domänenstraße, 31141 Hildesheim

Veranstalter: Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur und UNESCO Chair/Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim


Kontakt:

Dr. Felix Koltermann, Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur

felix.koltermann@uni-hildesheim.de


Ablauf:

18:15 Einführung (Dr. Felix Koltermann)

18:20 Video "The Ayotzinapa Case: A Cartography of Violence", Forensic Architecture 2017

Part I: Ayotzinapa, die Medien und die politische Debatte

18:30 Ayotzinapa und die mexikanischen Medien (Dr. Lenin Martell, UAEM Toluca)

18:45 Ayotzinapa und die deutschen Medien (Dr. Carola Hausotter, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko)

Part II: Die Erinnerung wachhalten

19:00 Podiumsdiskussion mit Plenumsbeteiligung (Dr. Lenin Martell, Dr. Carola Hausotter, Dr. Daniel Gad)

19:45 Ende

]]>
Kulturpolitik
news-14703 Fri, 02 Nov 2018 16:45:17 +0100 Bundesverdienstkreuz: Kulturpolitikforscher Wolfgang Schneider https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/bundesverdienstkreuz-kulturpolitikforscher-wolfgang-schneider/ Für seine besonderen Verdienste wird Professor Wolfgang Schneider mit dem Bundesverdienstkreuz 1. Klasse geehrt. Mit seiner Arbeit leistet der Wissenschaftler einen Beitrag zum Erhalt der kulturellen Vielfalt, für kulturelle Bildung sowie für die Wertschätzung und der Künstlerinnen und Künstler.  

]]>
Kulturpolitik
news-15534 Mon, 01 Oct 2018 13:26:20 +0200 AUFTRAG KUNST. Die politische Dimension der Kulturellen Bildung: 9. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung (10. bis 12. Oktober 2018) http://forschung-kulturelle-bildung.de/tagungen/265-9-netzwerktagung-2018 Die Kunst hat nicht nur eine ästhetische, sondern eine damit verwobene politische Dimension, die mit Blick auf Kulturelle Bildung relevant wird. Die Tagung stellt Fragen nach den Erwartungen, Versprechungen und den vielschichtigen Wechselbeziehungen zwischen Kultureller Bildung und Politik.  

]]>
Kulturpolitik
news-15515 Thu, 13 Sep 2018 10:22:00 +0200 Institutionelle Kulturvermittlung: Staatsschauspiel Dresden ausgezeichnet https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/institutionelle-kulturvermittlung-staatsschauspiel-dresden-ausgezeichnet/ Die Hildesheimer Professorin Birgit Mandel hat gemeinsam mit der Commerzbank-Stiftung den ersten Preis für institutionelle Kulturvermittlung in Deutschland entwickelt. Der Preis zeichnet eine Kultureinrichtung für ihre zukunftsweisende Vermittlungsstrategie und deren nachhaltige Verankerung aus.  

]]>
Kulturpolitik
news-15434 Mon, 10 Sep 2018 14:54:41 +0200 Bericht über die Exkursion zur Kulturhauptstadt Leeuwarden-Fryslân 2018 https://www.uni-hildesheim.de/kulturpraxis/leeuwarden-friesland-2018/ Ende Juni reiste das Seminar "Kulturpolitik für ländliche Räume. Europäische Kulturhauptstadt Leeuwarden-Fryslân 2018" unter Leitung von Beate Kegler und Moritz Steinhauer in die niederländische Kulturhauptstadt 2018. Nun ist der interaktive Exkursionsbericht auf dem Kulturpraxis-Blog erschienen. Kulturpolitik news-14830 Mon, 04 Jun 2018 08:54:22 +0200 Nachruf – Gedenken an Ehrendoktor Hilmar Hoffmann https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/kulturpolitik-nachruf-gedenken-an-ehrendoktor-hilmar-hoffmann/ Die Universität Hildesheim trauert um Hilmar Hoffmann. Der Kulturpolitiker war Ehrendoktor der Universität Hildesheim. Mit seinem Buch „Kultur für alle“ begründete er eine Theorie der Kulturellen Bildung und gestaltete sie in der Praxis. Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider hat eines der letzten Interviews mit Hilmar Hoffman geführt.  

]]>
Kulturpolitik
news-14817 Tue, 22 May 2018 08:30:53 +0200 OPEN CALL: ARAB-GERMAN YOUNG RESEARCHERS EXCHANGE 'Cultural Policy and Cultural Mediation in Transforming Societies' https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/open-call-a/ October 18–24, 2018 in Beirut, Lebanon. Application deadline is June 30, 2018.  

Short facts

  • 30 Master and PhD Students (10 from Lebanon, 10 from Germany, 10 from Tunisia/Morocco/Yemen/Jordan/Libya/Iraq
  • 7 days at Lebanese University in Beirut, Lebanon
  • Cultural Mediation, Cultural Policy and Social Sciences
  • Workshops, Discussions, Lectures, Field Visits
  • Working Language: English

 

Concept and Idea

Cultural policies and cultural activism in Lebanon are often considered as an exception in the MENA region. Lebanon with its diverse society and a vibrant cultural scene is a country where arts and culture can be drivers of transformation. After the civil war, the Ministry of Culture was created in 1993 and a state cultural policy established. Nevertheless, due to financial limitations several cultural activities cannot be supported and get neglected. Faced with this situation artists create own spaces for freedom and expression, implement community outreach projects and work on strengthening the public value of the arts. On the other hand, external actors such as the Goethe-Institut develop and implement culture-specific programs aiming at encouraging and strengthening practices and actors within the cultural sector.

Against this backdrop, the UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development at the University of Hildesheim (Germany) and the Lebanese University Beirut (Lebanon) organize a research atelier with participants from Lebanon, Germany and the MENA region in Beirut from October 18–24, 2018. The research atelier takes the opportunity to investigate the role of artists, cultural mediation and cultural policies in Lebanon. Furthermore, challenges and opportunities of international engagement will be analysed.

The research atelier is funded by the German Academic Exchange Service (DAAD).

 

Thematic focus

The thematic focus of the research atelier is structured along the following main topics:

  • Comparative Approaches of Cultural Mediation and Cultural Policy
  • Cultural Policy in Lebanon – State Actions and Civil Society Involvement
  • The Lebanese Cultural Scene – Culture and Social Change
  • Cultural Diversity and Democratization
  • German Cultural Diplomacy and International Engagement in Lebanon

The research atelier consists of seminars, workshops and discussions with international and local experts as well as Lebanese artists and cultural activists. Field visits to cultural institutions will complement the program.

 

Target group

The research atelier offers the opportunity to learn and exchange in an international academic environment with participants from different countries (Germany, Lebanon, Tunisia, Morocco, Yemen, Jordan, Libya, Iraq). It is addressed to qualified young scientists and students. Candidates should be enrolled as MA or PhD students at a university in the fields of cultural studies, cultural mediation, cultural policies or social sciences.

30 students will be selected based on their qualification and motivation. Special emphasis will be placed on gender balance. A proficient knowledge of English (working language) is mandatory.

 

Application process

To apply please send the following documents to Meike Lettau: lettau(at)uni-hildesheim.de

  • Motivation letter (1-2 pages) stating interest, qualifications and expectations
  • Short CV in English (2-3 pages maximum, table form)

Deadline for applications is June 30, 2018. Selection of participants will take place until the end of July. We are looking forward to receive your application. Please do not hesitate to contact us for any inquiry.

 

For detailed information and dowloading the open call please click here.

]]>
Kulturpolitik
news-14769 Wed, 09 May 2018 10:19:44 +0200 Stellenausschreibung: Wissenschaftliche/r Mitarbeiter/in am Institut für Kulturpolitik gesucht https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/stellenaussc-3/ Schwerpunkt: außerschulische Kultureller Bildung, national wie international, mit Bezug zur Kulturpolitikforschung Bewerbungsfrist: 31. Mai 2018 An der Stiftung Universität Hildesheim ist im Institut für Kulturpolitik des Fachbereichs Kulturwissenschaften und Ästhetische Kommunikation – vorbehaltlich der Mittelfreigabe - zum 01.10.2018 die Stelle einer/eines wissenschaftlichen Mitarbeiter/in (TV-L E 13, 100%) zunächst für die Dauer von zwei Jahren zu besetzen.

Aufgaben:

Die Post-Doc-Stelle dient der Unterstützung von Forschung und Lehre im Bereich Kulturelle Bildung in den Bachelor- und Master-Studiengängen „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“, „Szenische Künste“, „Kreatives Schreiben und Kulturjournalismus“ und „Philosophie- Künste-Medien“, sowie „Kulturvermittlung“, „Inszenierung der Künste und der Medien“, „Literarisches Schreiben“ und „Philosophie der Künste und Medien“. Dies umfasst insbesondere die Lehre (4 SWS) sowie die Betreuung von Masterarbeiten, die Leitung der Geschäftsstelle des bundesweiten Netzwerkes Forschung Kulturelle Bildung, die Akquise von Drittmitteln und die Mit- arbeit bei Institutsaufgaben. Eine Weiterqualifikation in Form einer Habilitation im o.g. Wissenschaftsfeld ist erwünscht und wird unterstützt.

Voraussetzungen:

Erwartet werden ein qualifizierter Abschluss nach einem wissenschaftlichen Hochschulstudium der Kultur- oder Erziehungswissenschaft oder angrenzender Gebiete sowie eine einschlägige Promotion. Grundlegende Kenntnisse von Theorien und Praxisfeldern, insbesondere außerschulischer Kultureller Bildung, national wie international, mit Bezug zur Kulturpolitikforschung sowie Erfahrungen in der Konzeption und Durchführung qualitativer Studien werden ebenso vorausgesetzt wie zeitliche Flexibilität, die Bereitschaft zu Reisetätigkeit und regelmäßiger Anwesenheit vor Ort.

Als familiengerechte Hochschule bieten wir ein abwechslungsreiches, interdisziplinäres Aufgabenspektrum, flexible Arbeitszeiten, regelmäßige Fort- und Weiterbildungen und eine Jahressonderzahlung im Rahmen des TV-L. Es erwartet Sie ein dynamisches, engagiertes und aufgeschlossenes Team.

Die Stiftung Universität Hildesheim hat sich ein Leitbild gegeben, in dem sie Wert auf Gender- und Diversitykompetenz legt.

Die Stiftung Universität Hildesheim will die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern besonders fördern. Sie strebt eine Erhöhung des Frauenanteils an in Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind. Daher sind Bewerbungen von Frauen besonders erwünscht.

Bewerbungen von Bewerberinnen und Bewerbern mit Schwerbehinderung werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Für Fragen steht Ihnen Frau Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss unter der Tel.: 05121-883-20100 oder per E-Mail: reinwand(at)uni-hildesheim.de gern zur Verfügung.

Bitte senden Sie Ihre Bewerbung nebst Anlagen auf dem Postweg bis zum 31.05.2018 unter Angabe der Kennziffer 2018/74 an den Präsidenten der Universität Hildesheim, Dezernat für Personal- und Rechtsangelegenheiten, Universitätsplatz 1, 31141 Hildesheim. Bewerbungsunterlagen senden wir Ihnen zurück, wenn Sie einen ausreichend frankierten und adressierten Rückumschlag beifügen. Eingangsbestätigungen und Zwischennachrichten werden nicht versandt. 

]]>
Kulturpolitik
news-13929 Mon, 16 Apr 2018 08:42:00 +0200 Informationsabend "Ab ins Ausland mit dem Programm Bachelor Plus - Kulturpolitik im internationalen Vergleich" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/informations-10/ Dienstag, 24.04.18 um 18.00 Uhr in der Bibliothek im Weißen Haus für Studierende im 2. Semester des B.A.-Studiengangs Kulturwissenschaften & ästhetische Praxis Sie studieren im 2. FS Kulturwissenschaften & ästhetische Praxis und interessieren sich für einen integrierten Auslandsaufenthalt bestehend aus Studium und Praktikum an einer der folgenden Standorte?

·        Aix-Marseille Université, Marseille, Frankreich

·        Université Hassan II, Casablanca, Marokko

·        Vilnius Academy of the Arts, Vilnius, Litauen

·        Bilgi University, Istanbul, Türkei

·        Tshwane University of Technology, Pretoria, Südafrika

·        !!NEU!! Universidad Autónoma del Estado de Méixco, Toluca, Mexiko

Sie haben Interesse einen verknüpfenden Blick auf künstlerische Schaffensprozesse und ihre kultur- und gesellschaftspolitischen Rahmenbedingungen in einem anderen Land zu werfen und so Ihren Blick zu weiten und sich ein internationales Profil zu erarbeiten? Sie wollen Ihre Fremdsprachenkenntnisse verbessern und deshalb direkt für 2 Semester ins Ausland gehen, aber nicht nur studieren, sondern auch praktische Erfahrungen sammeln? Sie fragen sich wie sich das in Ihr hiesiges Studium integrieren lässt und was es für Möglichkeiten der finanziellen Unterstützung gibt?

Dann kommen Sie am 24.04. um 18h00 in die Bibliothek im weißen Haus und schauen sich vorab bei uns im Web um: https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/lehre/ba-plus-kulturpolitik-im-internationalen-vergleich/

Die Bewerbung zur Teilnahme am Programm Bachelor Plus Kulturpolitik im internationalen Vergleich findet zum 15.06.18 statt. Alle relevanten Informationen dazu gibt es am 24.04.

Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Dr. Daniel Gad, Theresa Bärwolff

]]>
Kulturpolitik
news-14656 Sun, 08 Apr 2018 20:48:23 +0200 DFG-Projekt „Strukturwandel der Kulturnachfrage als Auslöser von Anpassungs- und Innovationsprozessen an öffentlichen Stadt- und Staatstheatern“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/dfg-projekt-1/ Das am Institut für Kulturpolitik angesiedelte Teilprojekt des von der Deutschen Forschungsgemeinschaft geförderten Forschungsprojekts „Krisengefüge der Künste: Institutionelle Transformationsdynamiken in den darstellenden Künsten der Gegenwart unter Gesamtleitung der Theaterwissenschaften LMU München, startete im Februar. Das Projekt des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim wird geleitet von Prof. Dr. Birgit Mandel, Institut für Kulturpolitik in Zusammenarbeit mit den wissenschaftlichen Mitarbeitern Charlotte Burghardt und Moritz Steinhauer.

Unter kulturpolitischer und kulturmanagerialer Perspektive soll empirisch untersucht werden, ob und wie öffentliche Theater im Zusammenhang mit dem Strukturwandel der Kulturnachfrage ihr Verhältnis zu Publikum und Bürgergesellschaft neu definieren und mit welchen Veränderungsstrategien sie agieren. Zugleich soll ermittelt werden, wie unterschiedliche Besucher- und Bevölkerungsgruppen Stadt- und Staatstheater wahrnehmen.

Hauptantragsteller des mit insgesamt 2,3 Millionen Euro geförderten, auf drei Jahre Laufzeit angelegten Projekts ist das Institut für Theaterwissenschaften der LMU München (Prof. Dr. Christopher Balme; Dr. Bianca Michaels); weitere Teilprojekte werden durchgeführt von der Universität Hannover (Prof. Dr. Axel Haunschild in Kooperation mit Prof. Dr. Franziska Schößler Trier), der Universität Gießen (Prof. Dr. Gerald Siegmund), der Universität Münster (Prof. Dr. Annette Zimmer in Kooperation mit Dr. Eckhard Priller Berlin) und der Forschungsstelle Musiktheater Bayreuth (Prof. Dr. Anno Mungen).

 

Inhalte und Methoden des Forschungsprojekts

Das Projekt der Universität Hildesheim besteht aus vier aufeinander bezogenen empirischen Forschungssträngen:

1. Diskursanalyse

Ermittelt werden die zentralen Argumente des kulturpolitischen und theaterpolitischen Fachdiskurses zu den Ansprüche und Erwartungen an öffentliche Theater in Bezug auf Publikum bzw. Bevölkerung.

2.Quantitative Befragung aller Intendant/innen und Dramaturg/innen der Stadt-und Staatstheater in Deutschland

Zentrale Themen der Befragung sind der Strukturwandel des Publikums, das Verhältnis zwischen Theater und Publikum, kulturpolitische Ansprüche im Hinblick auf das Publikum, der mögliche Handlungsbedarf für die Theater.

3. Repräsentative Befragung der Bevölkerung an einem Theaterstandort

Die Themen der Befragungen sind die kulturellen Interessen, die Nutzung des kulturellen Angebots und insbesondere des Theaters (Besucher/innen und der Nicht-Besucher/innen), Meinungen zu den Aufgaben von Theater, das Image von öffentlichen Theatern.

4. Fallstudien

Analyse der Angebots- und Nachfrage-Situation an vier ausgewählten Theatern:

Maxim Gorki Theater, Berlin; Staatstheater Hannover; Theater für Niedersachen, Hildesheim; Theater Chemnitz (angefragt)  

]]>
Kulturpolitik
news-13983 Fri, 06 Apr 2018 10:03:50 +0200 Kulturvermittlung als Gesamtstrategie in Kultureinrichtungen verankern und Kulturerbe auf seine Relevanz für aktuelle Anliegen hinterfragen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturvermit/ „ZukunftsGut“ – Preis für institutionelle Kulturvermittlung der Commerzbank-Stiftung Kulturvermittlung hat in den letzten 15 Jahren in Deutschland deutlich an Interesse und Bedeutung in Kultureinrichtungen gewonnen. Gründe dafür sind u.a. der demografische Wandel und insbesondere die Sorge vor einer Überalterung des Publikums sowie kulturpolitische Forderungen nach einem chancengerechteren Zugang zu öffentlichen Kulturangeboten und der Anspruch an Kultureinrichtungen, sich für die kulturelle Bildung von Kindern und Jugendlichen zu engagieren.

Inzwischen gibt es vielfältige Workshop-Angebote für Schulklassen; Einführungen, Nachgespräche, moderierte Aufführungen für unterschiedliche Zielgruppen; »Bürgerbühnen« eröffnen aktive ästhetische Erfahrungen, Outreach-Formate machen klassische Kultur im öffentlichen Raum oder im digitalen Kulturraum zugänglich, immersive Inszenierungen schaffen außergewöhnliche, emotionale Zugänge.

Obwohl fast alle Kultureinrichtungen in den letzten Jahren vielfältige Vermittlungsaktivitäten entwickelt haben, beklagen die zuständigen Vermittler*innen, dass sie oft nicht in die Entwicklung von künstlerischen Programmen eingebunden und in der Hierarchie den künstlerischen Abteilungen nachgeordnet sind, dass ihr Budget vergleichsweise gering ist und sie für ihre Vermittlungsaktivitäten häufig Drittmittel akquirieren müssen.

Offensichtlich braucht es noch weiterer Impulse, um Kulturvermittlung nicht nur als „Add On“, sondern als integrativen Bestandteil des „Kerngeschäfts“ von Einrichtungen zu verankern.

Hier setzt der Preis „ZukunftsGut“ der Commerzbank-Stiftung an mit dem Fokus auf Kulturvermittlung als abteilungsübergreifender Strategie einer Institution.

Denn obwohl es inzwischen einige Preise für herausragende Projekte kultureller Bildung, v. a. mit Fokus auf die Zielgruppen Kinder und Jugendliche, gibt, existierte im deutschsprachigen Raum bislang kein Preis, der sich mit der strukturellen und strategischen Qualität der Kulturvermittlung von Organisationen befasst und diese auszeichnet.

Gemäß der Förderstrategie der Commerzbank-Stiftung werden dabei Kultureinrichtungen adressiert, die sich mit der Vermittlung von kulturellem Erbe im weitesten Sinne beschäftigen in den Bereichen Bildende Kunst, Musik, Literatur, Theater sowie Kulturgeschichte.

Dabei wird das von der EU-Kommission initiierte „Europäische Kulturerbejahr 2018“ zum Anlass genommen, um mit dem Preis Kulturerbe-Vermittlung im Sinne eines „Shared Heritage“ aufzugreifen und zu hinterfragen: Warum, wie und von wem werden bestimmte Artefakte in den Rang eines für die Gesellschaft wertvollen Kulturerbes erhoben? Welche Bedeutungen sind darin eingeschrieben und wie werden diese verändert durch neue Perspektiven? Wie wird kulturelles Erbe Gemeinschaft stiftend, wie wird es relevant für den einzelnen?

Mit dem Preis sollen deshalb solche Vermittlungsprogramme in den Blick genommen werden, die kulturelles Erbe als gemeinschaftliches Erbe auf seine Bedeutung für aktuelle Fragen einer Gesellschaft und unter aktiver Teilhabe verschiedener Teilöffentlichkeiten kritisch befragen.

Zentrale Dimensionen einer solchen Vermittlung wären z.B. die Kooperation mit bislang nicht erreichten Gruppen; der Einfluss, den neue Ziel- und Anspruchsgruppen auch auf die Programmauswahl haben und die Veränderung der Gesamtmission einer Kultureinrichtung, die Kulturvermittlung als Teil ihres „Kerngeschäft“ begreift und Verantwortung auch für Wirkungen von Kunst auf kulturelle Bildungsprozesse und gesellschaftliches Zusammenleben übernimmt.

Kulturvermittlung kann nicht nur dazu beitragen, Brücken zwischen künstlerisch-kulturellen Produktionen und unterschiedlichen Rezipientengruppen zu schaffen, sondern auch Veränderungsprozesse in Institutionen auszulösen, die eine Kultureinrichtung insgesamt anschlussfähiger an die Interessen unterschiedlicher Menschen und Gruppen machen. Indem neue Nutzer*innen aktiv einbezogen werden in die Arbeit einer Einrichtung erhält diese wertvolle Anregungen für die Weiterentwicklung ihrer Inhalte, ihre ästhetische Ausgestaltung, aber auch für Service, Vermittlungs- und Kommunikationswege.

Der mit 50.000 Euro dotierte Preis ZukunftsGut wird am 12. September 2018 erstmalig verliehen an eine Kultureinrichtung, der es aus Sicht der Fachjury am überzeugendsten gelingt, ihre Objekte, Artefakte oder Produktionen sowie ihre Institution so zu vermitteln und zu aktualisieren, dass diese für Menschen unterschiedlicher sozialer und kultureller Herkunft, unterschiedlicher Generationen und kultureller Interessen anschlussfähig werden.

Damit verbunden ist ein Symposium zu Veränderungen von Kultureinrichtungen durch Kulturvermittlung. 

Die aktuelle Ausschreibung für ZukunftsGut, den Preis der Commerzbank-Stiftung für institutionelle Kulturvermittlung finden sie unter diesem Artikel.

]]>
Kulturpolitik Ankündigungen Ausschreibungen & Angebote
news-14599 Thu, 29 Mar 2018 18:31:14 +0200 Open Call: Perspektivenwechsel in der Kulturvermittlung: Kanon, Codes und Re-Kodierung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/open-call-p/ Beiträge gesucht zum 4. Internationales Symposium Kulturvermittlung 25. / 26. Januar 2019 im Festspielhaus St. Pölten, Österreich Utopien für Kulturvermittlung: Neu-Verhandlung von inhaltlichem Kanon, Rezeptionsweisen und Strukturen in Kultureinrichtungen 

Das Netzwerk Kulturvermittlung Niederösterreich veranstaltet in Zusammenarbeit mit dem Masterstudiengang Kulturvermittlung des Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim am 25. und 26. Januar 2019 im Festspielhaus St. Pölten sein viertes Symposium zu aktuellen Fragen der Kulturvermittlung im Dialog von Praxis der Kulturvermittlung, Wissenschaft und Kunst.

Nach vorangegangen Tagungen mit dem Fokus „Was heißt schon Kulturvermittlung?“ (2013), „Für wen denn schon Kultur vermitteln?“ (2015) sowie „Was kann Kulturvermittlung?, Community Building, Kulturentwicklungsplanung und soziale Verantwortung von Kulturvermittlung“ (2017) geht es 2019 um Utopien für Kulturvermittlung: um die Neu- Verhandlung von inhaltlichem Kanon, Rezeptionsweisen und Strukturen in Kultureinrichtungen.

Utopie wird hier als Möglichkeitsraum verstanden, den wir noch nicht kennen (können). Es wird danach gefragt, wie institutionalisierte Normen und Erwartungen an die Vermittlung und Aneignung von kulturellen Artefakten aufgebrochen werden können. Wie lässt sich ein künstlerischer und kultureller Kanon hinterfragen und neu definieren? Wie kann man durch Kulturvermittlung Konventionen der Kunst-Rezeption erweitern und verändern? Welche künstlerisch-kulturelle Kuration und Vermittlung kann in Auseinandersetzung mit heterogenen kulturellen Interessen und Praktiken einer diversen Bevölkerung entwickelt werden? Wie gelingt Kulturvermittlung in einer Gesellschaft mit zunehmend heterogenen kulturellen Interessen der Spagat zwischen Dienstleistung für eine Einrichtung und Neuverhandlung kultureller Ansprüche?

Beispielhaft möchte sich auch das Symposium selbst für neue Formate der Wissensvermittlung öffnen und die klassischen Formen einer wissenschaftlichen Tagung erweitern. Wie bereits bei den vorangegangenen Symposien sollen einerseits künstlerisch- praktische Workshops als alternative Form des Erkenntnisgewinns ein zentraler Bestandteil sein, zum anderen sind insbesondere auch solche Referent/innen aus der wissenschaftlichen, künstlerischen oder kulturvermittelnden Praxis gefragt, die die üblichen repetitiven Formen wissenschaftlicher Präsentation verlassen und neue Wege des Diskurses bestreiten. Denkbar wären u.a. immersiv gestaltete VortragsRÄUME – narrative spaces – in denen Themen und Diskurse verhandelt und improvisiert werden. 

Für eine Einreichung geeignet sind:

Beiträge, die sich mit den Themenfeldern Kulturvermittlung und Kanon/Kulturelles Erbe, Kulturvermittlung und Entertainment, Kulturvermittlung und Change Management, Utopien der Kulturvermittlung theoretisch/empirisch wissenschaftlich, ästhetisch-diskursiv oder auch als reflektierte künstlerische Praxis, Performance oder partizipative Aktion befassen. Der Aufruf gilt für Vorträge und Workshop-Angebote.

Wir übernehmen die Kosten für An- und Abreise, die Hotelkosten sowie ein Honorar.

Einreichungsschluss ist der 30.5. 2018 

Weitere Informationen zum Open Call finden Sie im unten verlinkten Dokument.

]]>
Kulturpolitik Ankündigungen
news-14415 Mon, 12 Feb 2018 15:19:16 +0100 “The biggest medicine that we all have is the expression of our emotions” https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/the-biggest/ Interview with Professor Emily Achieng Akuno, Professor of Music at Technical University of Kenya and guest researcher at our Department https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/the-biggest-medicine-that-we-all-have-is-the-expression-of-our-emotions/

]]>
Kulturpolitik Pressemeldungen
news-14334 Fri, 19 Jan 2018 16:52:51 +0100 Cultural Policy and Arts Education. A first African-European Exchange. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/cultural-pol/ Forschungsatelier am 1. & 2. Februar 2018 an der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, organisiert vom UNESCO-Lehrstuhl "Cultural Policy for the Arts in Development", Institut für Kulturpolitik, Universität Hildesheim, in Kooperation mit der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel und EDUCULT The sphere of Arts Education can contribute to securing cultural participation as a human right. It is a sphere of cultural competency, which is developing a sensitive approach to researching the matrixes of social life so as to make possible new registers of culture, new audiences and publics, new concepts of art, culture and society.

Arts Education is a public undertaking and major political task for local authority institutions. It is the basis of cultural diversity (as articulated in the 2005 UNESCO Convention). Therefore Arts Education requires Cultural Policy!

Arts Education is the right of public access to culture for all audiences; the aim is to involve artists from varied cultural backgrounds; and the aim is respect for indigenous culture and tolerance toward the cultures of minorities. What is the role of Arts Education in Africa and in Europe? Is it part of the arts system or the educational program or something in between? Who are the actors, where are the stages, what are the projects about?

It is the task of Cultural Policy to develop an advocacy position that informs a framework for the formulation, strengthening and harmonizing of Arts Education. This process is understood as a strategic intervention and contribution to regional integration, social cohesion and sustainable development. The observation of the different landscapes in Arts and Education in African and European Countries founded with great experiences for development goals, used by Cultural Policies as best practice models to be established in processes for Capacity Building and realized in sustainable structures.

The Research Atelier is hosted by the UNESCO-Chair in Cultural Policy for the Arts in Development at the Department of Cultural Policy of the University of Hildesheim in cooperation with the Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel and EDUCULT (Vienna, Austria).

The program can be downloaded here.

]]>
Kulturpolitik
news-2262 Thu, 07 Dec 2017 17:13:48 +0100 Filmvorführung "Das Kongo Tribunal" von Milo Rau Freitag, 15.12.2017, 12:15 Uhr https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/filmvorfuehru-2/ Herzliche Einladung zur Filmvorführung am Freitag, den 15.12.2017 um 12:15 Uhr, Hohes Haus, Raum 402, Domäne Marienburg Von Andreas Tobler,15. Juni 2015, Die Zeit

Eine Teerstraße durch den Regenwald. Nebelschwaden hängen in den Tälern. Es ist so schön, dass man sich in Erhabenheitsgefühlen verlieren könnte. Doch die Gedanken sind andere, hier im Hügelland von Ruanda, das man aus Filmen wie Gorillas im Nebel kennt – und das ich nun durchquere, um in den Kongo zu gelangen.

Kongo! Immer, wenn dieses Wort mit seinen warmen Vokalen fällt, zischt mir die gleiche Frage durchs Hirn: Warum – zum Teufel! – bin ich nur in dieses Land gereist. In dieses "Herz der Finsternis", wie Joseph Conrad einst schrieb. In dieses Land in Ostafrika, heimgesucht von zahlreichen Kriegen und Massakern, die es in bittere Armut gezwungen haben.

Dabei ist der Kongo stinkreich. An Rohstoffen. Und bietet damit lukrative Geschäfte. Auch für Firmen aus der Schweiz. Der Glencore-Konzern ist an Minen im Kongo beteiligt – und kontrolliert damit zum Beispiel fast ein Viertel des weltweiten Handels mit Kobalt. Ein Metall, das für die Herstellung von Batterien benötigt wird, die in unseren Handys, Laptops oder in Elektroautos verbaut werden.

"Hier links ginge es nach Burundi", sagt unser Fahrer, als er wieder einen der tausend Hügel von Ruanda erklimmt. Da will ich nicht hin – nicht nach den Unruhen in den vergangenen Wochen, die zahlreiche Tote gefordert hatten, und nicht vor den anstehenden Wahlen, die wieder in einen gewalttätigen Konflikt münden werden. So sagen es zumindest die hiesigen Beobachter, die ich in den nächsten Tagen kennenlerne.

Ich will in die kongolesische Grenzstadt Bukavu, um die neue Arbeit des Schweizer Regisseurs Milo Rau zu verfolgen. Tribunal sur le Congo nennt Rau sein Projekt. Anhand von drei konkreten Fällen untersucht er die Ursachen des Elends, das den Kongo seit Jahrzehnten im Würgegriff hält. Auf der Richterbank sitzen unabhängige Experten. Unter ihnen Jean Ziegler, der berühmteste Schweizer nach Sepp Blatter. Für den Berater des UN-Menschenrechtsrates ist die Veranstaltung "von höchster Wichtigkeit und Aktualität, damit den vielen Tausend gepeinigten Opfern der internationalen Minenkonzerne endlich geholfen wird".

Das Kongo Tribunal setzt eine Tradition fort, die in den 1960er Jahren begründet wurde. Damals wollten Jean-Paul Sartre und der Philosoph Bertrand Russell vor einer unabhängigen Jury aus Rechtsgelehrten und anderen Intellektuellen die Kriegsverbrechen der USA in Vietnam untersuchen – ohne juristische Handhabe, dafür unabhängig von allen Staatsmächten.

Auf das Vietnam Tribunal von Russell und Sartre folgten zahlreiche ähnliche Tribunale, die sich den Missständen dieser Welt widmeten. Darunter auch zwei von Milo Rau: 2013 richtete er in Russland die Moskauer Prozesse aus, die sich um eine Wiederaufnahme des Verfahrens gegen die Punkband Pussy Riot bemühten. Im gleichen Jahr folgten am Theater Neumarkt die Zürcher Prozesse, die sich mit der Frage beschäftigten, ob die Weltwoche sich wegen Schreckung der Bevölkerung, Rassendiskriminierung und Gefährdung der verfassungsmäßigen Ordnung schuldig gemacht hat.

Jetzt also der Kongo. Wo kriegerische Konflikte, Korruption, Misswirtschaft und Hunger in den vergangenen Jahrzehnten sechs Millionen Tote gefordert haben. Das schätzen Menschenrechtsorganisationen.

"Ein Menschenleben ist hier im Kongo so viel wert wie ein Scheißdreck", heißt es in einem Tagebuch-Artikel von Milo Rau, den ich noch vor meiner Abreise in Zürich lesen konnte. Nun hebt sich der Schlagbaum der kongolesisch-ruandischen Grenze. Ein Zollbeamter setzt mir eine taschenlampengroße "fever gun" an den Hals, die überprüfen soll, ob ich Ebola habe. Habe ich nicht. Willkommen im Kongo!

Was hat ein toter Kongolese mit meinem neuen Smartphone zu tun?

"Willkommen auf der Universität des Lebens!", ruft mir ein sichtlich gut gelaunter Milo Rau zu, als ich ihn erstmals in Bukavu treffe. Wir setzen uns auf die weißen Plastikstühle der Lodge Co-Co, einer grünen Oase in der staubigen Stadt mit ihren 800.000 Einwohnern. Betrieben wird das Hotel von Carlos Schuler, einem Schweizer, der sich hier vor dreißig Jahren aus Liebesgründen niederließ – und blieb. Auch dann, als Laurent Kabila 1996 vom Ostkongo aus den Kampf gegen das Mobutu-Regime führte: Während seine Familie sich nach Belgien in Sicherheit begab, beschützte Schuler das Lebenswerk seines Schwiegervaters: den Nationalpark in der Nähe Bukavus. Hier leben die letzten Silberrückengorillas im Osten des Landes. Keine Frage, Carlos Schuler hat seinen Lebensmittelpunkt gefunden. Aber warum sind Milo Rau und ich hier? Warum dieses Tribunal? "Wir leben in einer globalisierten Welt, in der die Politik und die Wirtschaft global agieren. Zumindest seit dem Fall der Blöcke", sagt Rau. "Zugleich gibt es noch wenige Künstler und Intellektuelle, die global denken und handeln." Für den 38-jährigen Berner Regisseur Rau ist das ein Missstand, den er durch die "Wiedergeburt" des intellektuellen Engagements aus der Welt schaffen will. Rau will die weltweiten Verstrickungen verstehen. Sartre ist sein Vorbild.

Geständnisse, die in einem regulären Prozess kaum möglich wären

Deshalb das Kongo Tribunal. In zwei Untersuchungsfällen beschäftigt sich die Jury mit dem globalen Rohstoffmarkt. Denn kaum ein Handy kommt ohne das Mineral Coltan aus, das im Kongo abgebaut wird. Und so lernt man an diesem Tribunal unter Kunstzwang, wie sich die globalen Wirtschaftsverstrickungen im eigenen Hosensack verdichten. Rau nennt das: die "Universität des Lebens". Wobei der Aufwand dafür knapp am Größenwahn vorbeischrammt – angesichts einer mehrjährigen Vorbereitungszeit und einem Budget von einer Million Franken für Raus Theatertribunal und den dazugehörigen Dokumentarfilm. Gefördert durch staatliche Stellen in der Schweiz und Deutschland.

Wer zu Milo Rau in den Kongo reist, steigt an der Universität des Lebens gleich im Oberseminar ein. Das Risiko lässt sich nie richtig einschätzen. Es bleibt ein Gefühl der Ungewissheit. Etwa dann, als ich zusammen mit dem Team von Milo Rau den Oppositionspolitiker Vital Kamerhe abhole. Auch er wird am Tribunal teilnehmen: Tausende seiner Supporter säumen die Straßen nach Bukavu. "Jetzt sind auch die muzungus für uns!", rufen die jungen Kamerhe-Anhänger, die einen Sicherheitskordon um unseren Pick-up gebildet haben, der bald nur noch im Schritttempo vorankommt. Die muzungus, das sind wir Bleichgesichter, die Kamerhe mit der Kamera gefolgt sind.

Es ist nicht das einzige Mal, dass ich mir in diesen Tagen deplatziert vorkomme. Etwa im voll besetzten Saal des Collège Alfajiri, wo das Tribunal fünf Tage nach meiner Ankunft eröffnet wird: Vérité et Justice,"Wahrheit und Gerechtigkeit", prangt in großen Lettern über dem Betonportal, das die Bühne überspannt. Jean-Louis Gilissen, ein Anwalt, der eigentlich Bürgerkriegsopfer am UN-Kriegsverbrechertribunal in Den Haag vertritt, führt als Vorsitzender des Schauprozesses ein strenges Regime. Dennoch nutzen die politischen Gruppierungen das symbolische Gericht für ihre Zwecke: Der Oppositionspolitiker Vital Kamerhe ist mit einer großen Entourage angereist. Und jeden Tag feilscht die persönliche Mitarbeiterin des hiesigen Gouverneurs um mehr Sitzplätze für ihren Chef und seine Minister, damit sie von den zahlreichen Kameras möglichst gut eingefangen werden. Man weiß auch hier um die Macht der Bilder. Und selbstverständlich kommt der Gouverneur notorisch zu spät, damit alle warten müssen. Denn ohne ihn geht hier gar nichts.

Trotzdem geschieht Erstaunliches: Jedes Mal, wenn der Gerichtspräsident und die Jury den Saal betreten, erheben sich die Vertreter der Regierung und der Opposition. Und wenn Gilissen seinen Hammer schwingt, verstummt das Publikum, obwohl es sich nur um ein fiktives Verfahren ohne juristische Folgen handelt.

Überraschungen gibt es aber auch im Prozess selbst. Etwa als der Innenminister der Provinz Südkivu, zu der Bukavu gehört, sich in der Befragung durch die unabhängige Expertenjury um Kopf und Kragen redet, als das Massaker von Mutarule verhandelt wird. Bei diesem Racheakt nach einem Kuhdiebstahl waren 2014 unweit von Bukavu 35 Menschen getötet worden. Das Blutvergießen konnte weder von der Polizei noch von der Armee oder den UN verhindert werden. Wie viele der 600 Massaker in den letzten Jahrzehnten. Ein Jahr später sagt der Innenminister: Er wisse nicht, ob die Polizei in jener Nacht im Dienst gewesen sei, als das Massaker geschah. Geraune im voll besetzten Saal.

Es bleibt nicht der einzige Moment, in dem das Tribunal sur le Congo über das Erwartbare hinausgeht. Nämlich, dass Großkonzerne bei der Förderung von Rohstoffen über Leichen gehen, für den Raubbau an der Natur zu wenige oder gar keine Steuern zahlen und dass Korruption im Kongo nichts Unbekanntes ist. Der Prozess lässt tief in die innere Gespaltenheit der Regierung und des Militärs blicken. Der Gouverneur schiebt in seiner Rede alle Schuld auf den globalen Kapitalismus. Und ich werde Zeuge von Geständnissen, die in einem regulären Gerichtsverfahren kaum möglich gewesen wären. "Hat ihre Miliz vergewaltigt?", wird der Vertreter einer Rebellentruppe gefragt. "Die kongolesische Armee vergewaltigt auch", entgegnet der Befragte, der zwecks Anonymität verschleiert auftritt.

Schließlich bleibt in diesem wilden Gewirr aus Aussagen und Anschuldigungen auch eine Ahnung davon, wie ich selbst in das afrikanische Elend verstrickt bin. Und dies, obwohl die Schweiz auf der Bühne zunächst als Abwesende erscheint: Der Stuhl von Jean Ziegler bleibt leer. Weil die UN neutral bleiben wollen, haben sie ihm keinen Urlaub gegeben. Und deshalb haben sie sich auch aus dem Zeugenschutzprogramm des Tribunals zurückgezogen.

Trotzdem: Die Schweiz ist in Bukavu ein Thema.

Am ersten Tribunaltag geht es um eine Mine, in der unabhängige Arbeiter 2002 auf eine Zinn-Ader stießen. Vier Jahre später verkaufte die Regierung in Kinshasa der Industriefirma MPC eine Schürflizenz. Der Konflikt, der darauf mit den unabhängigen Minenarbeitern entbrannte, ist bis heute nicht gelöst. Inzwischen wurde MPC von Alphamin übernommen, einer Rohstofffirma, die an der Börse von Toronto kotiert ist und ihren Sitz auf Mauritius hat. Die Firma Alphamin aber nennt die Coresco AG als ihr "consultant office" – und dieses liegt wiederum an der Gotthardstraße 20. In Zug.

Dann, nach drei Tagen, fällt der Richterhammer. Haben die Rohstoff-Multis zum Frieden und zur Demokratie im Kongo beigetragen? Nein, urteilt die unabhängige Jury.

Aber Firmen wie Alphamin könnten einen Beitrag leisten. Wenn sie sich am Aufbau einer Infrastruktur oder an der Unterstützung der Gemeinden vor Ort beteiligen würden. Wenn sie sich nicht nur um unsere Handys, Laptops oder Elektroautos kümmern würden. Sondern auch um ihre Kobalt- und Coltan-Schürfer.

Eine lokale Beobachterin sagt: Milo Rau habe mit seinem Prozess zum ersten Mal in der Geschichte des Kongos die Frage nach der Verantwortung gestellt. Und so skandieren zum Abschied die Demonstranten vor dem Collège Alfajiri: "Wir wollen ein richtiges Tribunal!" Sie wollen Gerechtigkeit – für die Opfer im globalen Rohstoff-Gerangel.

 

MILO RAU
Der 38-jährige Schweizer Regisseur beleuchtet im Tribunal sur le Congo den 20 Jahre dauernden Krieg im Ostkongo, der bis heute 6 Millionen Tote forderte – und in den auch globale Rohstofffirmen verwickelt sind. Rau macht Kunst, doch in seinem Theater-Prozess stehen echte Zeugen vor einer echten Jury. Und es werden reale Fälle verhandelt. Ende Juni fand in Berlin der zweite Teil des Kongo Tribunals statt.

]]>
Kulturpolitik
news-14087 Fri, 27 Oct 2017 15:24:28 +0200 Go out! Programm 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/go-out-prog/

]]>
Kulturpolitik
news-14094 Thu, 26 Oct 2017 10:32:05 +0200 BA Plus Themen- und Netzwerkabend https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ba-plus-them/ Studierende der Studienvariante "Bachelor Plus - Kulturpolitik im internationalen Vergleich" geben Einblicke in die kulturpolitischen Realitäten ihres jeweiligen Partnerlandes. Der erste Themen- und Netzwerkabend der Studierenden der Studienvariante "Bachelor Plus - Kulturpolitik im internationalen Vergleich" bietet die Möglichkeit, sich mit gesellschaftspolitischen Realitäten der jeweiligen Partnerländer auseinanderzusetzen und schafft Einblicke in die kulturpolitischen Forschungsgebiete der Programmteilnehmenden. Dabei werden ebenso künstlerische Beiträge präsentiert, die im Rahmen der Auslandsphase entwickelt wurden.

Die Veranstaltung am 01. November ab 17:30 Uhr an der Domäne Marienburg ist für ehemalige Teilnehmer*innen sowie für zukünftige BA Plus Studierende geöffnet.

]]>
Kulturpolitik
news-13660 Tue, 17 Oct 2017 17:55:00 +0200 European Conference 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/european-con/ 25.-27.Oktober 2017 in Hildesheim Gemeinsam mit dem ENCC (European Network of Cultural Centres, Brüssel) lädt das Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim ein zur European Conference 2017.

Vom 25.-27. Oktober 2017 diskutieren Akteure der Soziokultur, kulturpolitischen Entscheider_innen, Forschende, Studierende und Akteure ländlicher Entwicklung über Potentiale und Herausforderungen der partizipativen Kulturarbeit in ländlichen Räumen. Ziel ist es, Modelle kennenzulernen, Strategien zu entwickeln, Netzwerke zu bilden, Positionen zu formulieren und letztlich gemeinsame Wege zu suchen, wie die ländlichen Räume Europas zu neuer Gestaltungskraft in sich verändernden Gesellschaften zurückfinden.

Die Arbeitssprachen der Konferenz sind englisch und deutsch.

Weitere Infos & Anmeldung unter: 

Programm

Anschreiben

https://encc.eu/activities/events/culture-and-civic-participation-new-perspectives-rural-development

]]>
Kulturpolitik
news-13863 Wed, 20 Sep 2017 09:39:16 +0200 Theater als Beruf: Von der Hildesheimer Brutstätte in die weite Theaterwelt https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/theater-als/ Neue Publikation: Theatermachen als Beruf - Hildesheimer Wege. Herausgegeben von Wolfgang Schneider und Julia Speckmann Einen Bericht über Entstehung und Inhalte der Publikation finden Sie hier: https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/theater-als-beruf-von-der-hildesheimer-brutstaette-in-die-weite-theaterwelt/ https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/theater-als-beruf-von-der-hildesheimer-brutstaette-in-die-weite-theaterwelt/

 

]]>
Kulturpolitik
news-13761 Wed, 23 Aug 2017 13:01:36 +0200 Open Call - SDG Graduate School 'Performing Sustainability' Ghana/Nigeria https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/open-call/ Bewerbungsfrist ist der 1. November 2017. Das vom DAAD geförderte interdisziplinäre SDG-Graduiertenkolleg „Performing Sustainablity. Cultures and Development in West-Africa“ der Stiftung Universität Hildesheim (Deutschland), University of Cape Coast (Ghana) und der University of Maiduguri (Nigeria) geht der Frage der Umsetzung der UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung in Afrika aus kulturwissenschaftlicher Perspektive mit einem Schwerpunkt auf Friedens- und Konfliktforschung nach. Im Rahmen des Strukturaufbaus des Graduiertenkollegs in Ghana und Nigeria können folgende Förderungen an in Deutschland lebende Wissenschaftler_innen vergeben werden:  

3 Forschungsstipendien in Ghana/Nigeria für Doktorand_innen oder Postdoktorand_innen  

Die Stipendien umfassen im Zeitraum von 2018-2020 jährlich jeweils einen zweimonatigen Aufenthalt an der University of Cape Coast in Ghana oder an der University of Maiduguri in Nigeria (Reisekosten und Aufenthaltspauschale). In der Zeit nehmen die Geförderten an einem der beiden jährlich stattfindenden zweiwöchigen Workshops des Graduiertenkollegs teil und vernetzen sich dabei mit den afrikanischen Stipendiat_innen des Graduiertenkollegs. Während der Auslandaufenthalte erhalten die Stipendiat_innen die Möglichkeit, eigene Forschungen mithilfe lokaler Netzwerke durchzuführen.  

Voraussetzungen sind ein abgeschlossenes Master-Studium oder eine Promotion in einer kulturwissenschaftlichen Disziplin und ein Forschungsprojekt, das sich an einem der 17 Ziele für nachhaltige Entwicklung der UN orientiert und in Ghana/Nigeria realisierbar ist. Gute Englisch-Kenntnisse, kulturwissenschaftliche und/oder ethnologische Methodenkenntnisse, Auslands- und Feldforschungserfahrungen sind erwünscht.   

Bewerbungsfrist ist der 1. November 2017.

weitere Infos

]]>
Kulturpolitik
news-13675 Mon, 07 Aug 2017 09:53:58 +0200 Das Institut für Kulturpolitik ist auf Grund der Hochwasserschäden vorübergehend geschlossen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf zunächst per Email bei den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/das-institut-2/ Das Institut für Kulturpolitik ist auf Grund der Hochwasserschäden vorübergehend geschlossen. Bitte wenden Sie sich bei Bedarf zunächst per Email bei den jeweiligen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Kulturpolitik news-13607 Thu, 20 Jul 2017 17:39:47 +0200 "Zwischen Kunst und Politik. Kulturprojekte mit Flüchtlingen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zwischen-ku/ Nina Stoffers und Hannes Schammann (Hrsg.)

Hildesheim: Universitätsverlag Hildesheim, 2017. - 62 S.

DOI 10.18442/673

Open Access-Volltext im PDF-Format:

Download von unserem Dokumentenserver HilDok

 

In der vorliegenden Dokumentation sind die Texte der Teilnehmer_innen des Seminars „Kunst und Politik - Kulturprojekte mit Flüchtlingen“ versammelt. Hiermit wird versucht, die Ergebnisse der Recherchearbeit und der daraus resultierenden Ausstellung in ihrer Vielfalt und Komplexität abzubilden. Die Texte basieren auf den Reflexionen einzelner Teilnehmer_innen über die eigene Recherchearbeit zu den unterschiedlichsten Projekten und über die daraus resultierenden Ausstellungsprojekte. Daher sind die Texte im Zugang und Stil sehr unterschiedlich. Auch Begriffsdefinitionen wie „Flüchtling“ / “Geflüchtete“, sowie die Anwendung von gendergerechter Sprache haben wir bewusst den einzelnen Autor_innen überlassen und somit nicht angeglichen.

]]>
Kulturpolitik
news-13606 Thu, 20 Jul 2017 17:27:02 +0200 "Wie Bilderbücher und Zeichentrickfilme des "Fremde" darstellen" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/wie-bilderb/ Artikel  nachzulesen unter: https://www.uni-hildesheim.de/neuigkeiten/wie-bilderbuecher-und-zeichentrickfilme-das-fremde-darstellen/

]]>
Kulturpolitik
news-13584 Sat, 15 Jul 2017 20:10:36 +0200 8. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung Blick_Wechsel Perspektiven auf Aus- und Weiterbildung für kulturelle Bildung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/8-tagung-de/ 4.-6.Oktober 2017 Universität Kassel mehr Infos zum Programm 

]]>
Kulturpolitik
news-13438 Fri, 09 Jun 2017 13:37:14 +0200 Guest Lecture "Community Theatre for Development: a tool for conflict management and building critical citizenship? – The Case of Post-Apartheid South Africa" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/guest-lectur/ by Prof. Kennedy C. Chinyowa, Tshwane University of Technology 14 June 2:15-3:15pm Hs 52/101 Das Institut für Kulturpolitik lädt alle Interessierten herzlich zu einem Gastvortrag von Prof. Kennedy C. Chinyowa von der TUT in Südafrika zum Thema "Community Theatre for Development: a tool for conflict management and building critical citizenship? – The Case of Post-Apartheid South Africa" am kommenden Mittwoch 14. Juni 2017 um 14h15 in Hs 52/101 auf der Domäne Marienburg ein.

Wir freuen uns auch Ihr Kommen!

]]>
Kulturpolitik
news-13422 Tue, 06 Jun 2017 12:41:10 +0200 Arts/Cultural Management in International Contexts https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/artscultura/ Results of a research on the views of arts/cultural managers around the world regarding their profession, working conditions, current challenges, required competencies, and training opportunities. (Hildesheim University/Olms Verlag 2017) Eine neue Studie von Birgit Mandel jetzt als kostenfreier Download erhältlich!

Kulturmanager/innen sind zunehmend auch Akteure des internationalen Kultur-Austauschs, sei es als „global player“ in kultur- und kreativwirtschaftlichen Kontexten, im internationalen Festivalmanagement oder Kulturtourismus, als Mittler in Austausch- und Kulturentwicklungsprojekten im Kontext von „Cultural Diplomacy“ oder als „transkulturelle“ „change manager“ in v.a. durch Migration ausgelösten Transformationsprozessen des nationalen Kulturlebens.

Viele Mittlerinstitute auswärtiger Kulturpolitik wie das Goethe Institut oder British Council investieren darum in Schwellenländern inzwischen in Kulturmanagement-Trainings; große Stiftungen wie die European Cultural Foundation initiieren internationale Austauschprogramme für Kulturmanager/innen.

Die vorgelegte Studie geht einer Reihe der dabei aufgeworfenen Fragen nach: Agiert Kulturmanagement nach weltweit ähnlichen, westlich geprägten Strategien und Methoden oder inwiefern gibt es kulturraumspezifische Herangehensweisen im Kulturmanagement? Welchen Einfluss haben kulturelle Traditionen und kulturpolitische Konzepte, soziale und wirtschaftliche Bedingungen auf die Praxis von Kulturmanagement? Welche unterschiedlichen Arbeitsbedingungen gibt es im Kulturmanagement?

Wie verändern sich kulturelle Strukturen in einzelnen Ländern im Zuge der Internationalisierung des Kultursektors u.a. durch internationale Kooperationen, durch Einflüsse ausländischer Kultur-Förderer in bestimmten Entwicklungsländern, aber auch durch Tourismus, Digitalisierung, Migration? Wie bewerten Kulturmanager/innen die Auswirkungen der Internationalisierung auf den kulturellen Sektor in ihrem Land? Worin liegen für sie die wichtigsten gesellschaftspolitischen Zukunftsaufgaben?

Was sind zentrale Probleme internationaler Kultur-Kooperationen und welche Kompetenzen benötigen Kulturmanager in internationalen Kontexten und wie lassen sich diese auch in universitären Ausbildungen vermitteln?

Auf der Basis von Interviews mit 35 Expert/innen, einer Online-Befragung von 750 Kulturmanager/innen weltweit sowie durch die Analyse von internationalen Kulturmanagement-Trainings-Programmen werden Antworten auf diese Forschungsfragen präsentiert.

Open Access Download der Publikation in englischer Sprache mit detaillierten Ergebnissen und theoretischen Hintergründen unter folgendem Link: http://dx.doi.org/10.18442/650

Print Version Olms Verlag Hildesheim: (29.80 €)  ISBN 978-3-487-15578-4

]]>
Kulturpolitik
news-13421 Tue, 06 Jun 2017 12:05:40 +0200 FORUM 10: Kulturvermittlung in der Einen Welt. Der Beitrag des Internationalen Kulturmanagements auf dem 9. Kulturpolitischen Bundeskongress https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/forum-10-ku/ Berlin - Freitag 16. Juni - 13h30-15h00

Podium

Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim

Philipp Dietachmair, Programmleiter bei der European Cultural Foundation (ECF), Amsterdam

Raphaela Henze, Professorin für Kulturmanagement an der Hochschule Heilbronn

Moderation

Gesa Birnkraut, Hochschule Osnabrück, Geschäftsführende Gesellschafterin der Kulturmanagementberatung BIRNKRAUT|PARTNER 

Kulturmanager und -mittler sind zentrale Akteure des internationalen Kultur-Austauschs, sei es als „global player“ in kultur- und kreativwirtschaftlichen Kontexten, im internationalen Festivalmanagement oder Kulturtourismus, als Mittler in Austausch- und Kulturentwicklungsprojekten im Kontext von  „Cultural Diplomacy“  oder als „transkulturelle“ „change manager“ in v.a. durch Migration ausgelösten Transformationsprozessen des  nationalen Kulturlebens.

Viele Mittlerinstitute auswärtiger Kulturpolitik wie das Goethe Institut oder British Council  investieren in Schwellenländern inzwischen in Kulturmanagement-Trainings, große Stiftungen wie die European Cultural Foundation initiieren internationale Austauschprogramme für Kulturmanager/innen.

Welchen Beitrag können Kulturmanagement und Kulturvermittlung leisten für interkulturelle Austausch-Prozesse und kulturelle, soziale und politische Transformationsprozesse in ihren Ländern, und welche Unterschiede gibt es dabei in den Aufgaben zwischen verschiedenen Regionen der Welt? Welchen Einfluss haben kulturelle Traditionen und kulturpolitische Konzepte, soziale und wirtschaftliche Bedingungen auf Kulturmanagement-Handeln? In welchem Verhältnis agieren jeweils Kulturmanagement und Kulturpolitik?

Wie verändern sich kulturelle Strukturen in einzelnen Ländern im Zuge der Internationalisierung des Kultursektors u.a. durch  internationale Kooperationen, durch Einflüsse ausländischer Kultur-Förderer in bestimmten Entwicklungsländern, aber auch durch Tourismus, Digitalisierung, Migration? Wie verändern sich Aufgaben und Rollenbilder im Kulturmanagement im deutschsprachigen Raum durch Internationalisierung?

Auf der Basis der Ergebnisse einer weltweiten Befragung von Kulturmanager/innen von Birgit Mandel werden diese Fragen diskutiert.

Birgit Mandel: Arts/Cultural Management in International Contexts. Results of a research on the views of arts/cultural managers around the world regarding their profession, working conditions, current challenges, required competencies, and training opportunities. (Hildesheim University/Olms Verlag 2017) Open Access Download der Publikation in englischer Sprache unter folgendem Link: http://dx.doi.org/10.18442/650

]]>
Kulturpolitik
news-10902 Thu, 01 Jun 2017 15:19:00 +0200 FORUM 12: Auswärtige Kultur-Politik-Forschung auf dem 9. Kulturpolitischen Bundeskongress https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/forum-12-au/ Berlin - Freitag 16. Juni - 13h30-15h00 Am 15. & 16. Juni findet in Berlin der 9. Kulturpolitische Bundeskongress zum Thema "WELT.KULTUR.POLITIK. Kulturpolitik und Globalisierung" statt (Tagungsanmeldung erforderlich).

Am Freitag den 16. Juni von 13h30 bis 15h00 sind alle interessierten Tagungsgäste herzlich zu Forum 12: AUSWÄRTIGE KULTUR-POLITIK-FORSCHUNG. ERSTE ERGEBNISSE UND WEITERE BEDARFE eingeladen. Unter der Moderation von Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, widmet sich das Forum der Leitfrage: Welche Forschung braucht es zur Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik?

Weitere Informationen zum 9. Kulturpolitischen Bundeskongress und zu den Anmeldungsmodalitäten finden Sie hier: www.kupoge.de/bundeskongress.html

]]>
Kulturpolitik
news-11868 Fri, 19 May 2017 13:48:42 +0200 SAVE THE DATE 22.&23.06.2017 Kulturhaupstadtforum - AUF DEM WEG ZUR KULTURHAUPTSTADT 2025 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/save-the-dat/ ein Forum des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Kooperation mit der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. Das Institut für Kulturpolitik begleitet die Entwicklung europäischer Kulturpolitik seit Jahren und hat in seinen bisherigen Forschungen mehrfach das Programm „Europäische Kulturhauptstadt“ untersucht. Mit dem Forum möchte das Institut dazu beitragen, den Austausch und die Vernetzung derjenigen deutschen Städte zu fördern, die sich als „Europäische Kulturhauptstadt 2025“ bewerben werden bzw. eine Bewerbung erwägen. Im Vordergrund des Forums stehen die Aspekte der Nachhaltigkeit, Partizipation und europaweiten Modellhaftigkeit ihrer kulturpolitischen Konzepte. Weitere Infos: kulturhauptstadtforum.de

]]>
Kulturpolitik
news-12002 Wed, 17 May 2017 15:39:10 +0200 Einladung zum Gastvortrag https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/einladung-zu-29/ Benjamin R. Riebsamen (Leiter Marketing und Kommunikation, Theater für Niedersachsen) Thema:

„Guerilla Marketing des Theater für Niedersachsen für das Musical "AVENUE Q"
im Seminar "Guerilla Marketing"
(von Vera Allmanritter)

Montag, 22. Mai, 16-18 Uhr, Hohes Haus 4 Stk (Hs 50/402)

Herr Riebsamen wird am konkreten Beispiel des Musicals "AVENUE Q" das Thema Guerilla Marketing erläutern und wie das TfN hier mit welchem Erfolg vorgegangen ist. Wie kamen sie auf die Idee, für diese Produktion (auch) Guerilla-Strategien zu verfolgen? Was waren ihre strategischen Vorüberlegungen? Wie haben sie eine Strategie konkret entwickelt? Wie sind sie dann praktisch vorgegangen? Wie ist es gelaufen? Was hat evtl. auch gar nicht geklappt? Haben sie ihre Ziel erreichen können? Würden sie wieder so vorgehen?

]]>
Kulturpolitik
news-13366 Wed, 03 May 2017 08:21:01 +0200 Herzliche Einladung zum Gastvortrag von https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/herzliche-ei/ von Prof. Mona Jas

]]>
Kulturpolitik
news-13216 Fri, 28 Apr 2017 16:09:00 +0200 CALL FOR PAPERS https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/call-for-pap-2/ Blick_Wechsel Perspektiven auf Aus- und Weiterbildung für Kulturelle Bildung (8. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung) 4.-6. Oktober 2017, Universität Kassel Tagungsbeginn: Mittwoch, 4. Oktober 17 Uhr Tagungsende: Freitag, 6. Oktober 13 Uhr Ausrichter

Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung in Zusammenarbeit mit dem Fachgebiet Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung der Universität Kassel

TAGUNGSTHEMA

In der Kulturellen Bildung arbeiten Menschen mit sehr unterschiedlichen Ausbildungen, Selbstverständnissen und Zielsetzungen. Künstler_innen, Theater-, Tanz- und Museums-pädagog_innen, Lehrer_innen, Sozialpädagog_innen und Erzieher_innen aus der Kinder- und Jugendarbeit und (Jugend-)Kulturzentren, Mitarbeiter_innen aus städtischer Kulturförderung und Kulturberatung, ehrenamtliche Vermittler_innen, Kulturwissenschaftler_innen und viele mehr. Vorausgesetzt wird, dass die Beteiligten trotz aller Diversität in der Lage sind miteinander zu kooperieren, um erfolgreiche Projekte nachhaltig zu initiieren. Dass dies immer funktioniert, darf angezweifelt werden, da die verschiedenen Berufsgruppen unterschiedliche Kompetenzen benötigen und heterogene habituelle Selbstverortungen mit sich bringen, die nicht immer selbstverständlich zusammenspielen. Eine kooperative Zusammenarbeit ist in hohem Maße komplex, weil die unterschiedlichen organisationalen Felder, denen die Menschen über ihre Ursprungsprofession angehören, widerstreitende Zielsetzungen, verschiedene Institutionen und unterschiedliche Organisationsstrukturen aufweisen. Die Unterschiede sind auch bedingt durch diverse berufliche Ausbildungsgänge wie ein Lehramtsstudium, ein künstlerisches Hochschulstudium, ein kulturmanagementorientierter Ausbildungsgang, eine sozialpädagogische Fachschulausbildung etc. Gleichzeitig haben heterogene Perspektiven Potenziale, die es in Bildungszusammenhängen produktiv zu entdecken gilt.

Um dies zu ermöglichen ist eine fundierte und multiperspektivische Auseinandersetzung mit den Charakteristika der verschiedenen Aus- und Weiterbildungen im Feld der Kulturellen Bildung vonnöten, wobei mögliche zukunftsweisende multiprofessionelle Vernetzungen mitgedacht werden sollten.

Die achte Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung möchte dazu anregen, Blicke zu wechseln, den Diskurs über die verschiedenen Ausbildungswege für die Kulturelle Bildung aufzunehmen, diese kritisch zu reflektieren, diesbezügliche Forschungsergebnisse auszutauschen, um Perspektiven der Kooperation zu entwickeln:

Was sind die Orte der Ausbildung Kultureller Bildner_innen? Welche fachspezifischen Verständnisse und Konzepte von Kultureller Bildung liegen den Angeboten zugrunde? Welche professionsbezogenen Biographien bringen die Ausbildenden mit und inwiefern wird die Ausbildung davon geprägt? Welche Themen und Perspektiven sind Gegenstand von Weiterbildungen und wo liegen Desiderate vor? Welche Kompetenzen sollen auf welche Weise erworben werden? Wie sind die Programme gestaltet und auf welcher Grundlage werden sie entwickelt? Inwieweit sind die einzelnen Bildungsinstitutionen an einem Professionalisierungs-prozess der Akteure beteiligt bzw. für diesen verantwortlich? Welche Forschungsansätze, Methoden und Methodologien eignen sich für die Erforschung und Evaluation von Aus- und Weiterbildungen? In welcher Weise prägen die Institutionen die Vermittlungspraxis? Wie kooperieren und vernetzen sich die verschiedenen Ausbildungsstätten untereinander?

Wir möchten Sie herzlich einladen Ihre Forschungsprojekte und -ergebnisse im Rahmen der Tagung zu präsentieren. Neben den etablierten Formaten Keynote, Panelbeitrag und Labor erprobt das Netzwerk mit der 8. Tagung das Format des Barcamps, das am zweiten Tag das Programm prägt.

HINWEISE FÜR DIE EINREICHUNG VON TAGUNGSBEITRÄGEN

a)   offener Workshop im Rahmen eines Barcamps

Das Format des Barcamps lädt alle Teilnehmenden der Tagung ein am zweiten Tagungstag Workshop-Angebote zu platzieren. Diese können im Vorfeld der Tagung digital oder bis zum Morgen des 5. Oktober eingereicht werden. Die jeweiligen Sessions in Form von Vorträgen, Diskussionsgruppen oder künstlerischen Interventionen werden zu Beginn des Barcamps kurz vorgestellt und Interessierte eingeladen teilzunehmen. Eine vorherige Einreichung von Beiträgen ist somit nicht erforderlich aber gerne möglich. Informationen zu dem Open-Space-Format Barcamp z.B. unter http://www.youtube.com/watch?v=IQBCsBeWFew. Bei Rückfragen wenden Sie sich gerne an das Organisationsteam (s. unten).

b)   Panelbeiträge (20-30 Minuten)

Die Bewerbung für Pasnelbeiträge sollte folgende Angaben enthalten: 1. Abstract des Beitrags (ca. 1500 Zeichen incl. Leerzeichen), 2. Zentrale Fragestellung/Ergebnis des Beitrags (max. 500 Zeichen incl. Leerzeichen), 3. Relevanz des Beitrags für das Tagungsthema (max. 1000 Zeichen incl. Leerzeichen), 4. Kurzvita (max. 500 Zeichen incl. Leerzeichen).

c)    Labore

Die Labore sind auf 90 Minuten angelegt und haben das Ziel, mittels eines künstlerischen Angebots mit einer begrenzten Gruppe von Tagungsteilnehmenden ästhetisch forschend tätig zu sein. Einzureichen sind eine Kurzbeschreibung des Labors (max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen), die Relevanz des Beitrags für die Tagungsthematik (max. 1000 Zeichen inkl. Leerzeichen) sowie eine Kurz-Vita (max. 500 Zeichen inkl. Leerzeichen). Für die künstlerischen Labore ist eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 350€ vorgesehen.

Die Abstracts für Panels und Labore sind als Word-Dokument bis zum 01. Mai 2017 zu senden an: t.hein(at)uni-kassel.de. Über die Annahme der Beiträge entscheidet ein Scientific Committee bis zum 13. Juni 2017. Eine Benachrichtigung erfolgt direkt im Anschluss.

Das Scientific Committee der 8. Netzwerktagung besteht aus

Prof. Dr. Andreas Brenne, Prof. Dr. Nana Eger, Prof. Dr. Verena Freytag, Tatjana Hein, Prof. Dr. Fabian Hofmann, Sarah Kuschel, Dr. Kiwi Menrath, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss, Prof. Diemut Schilling, Dr. Caroline Theurer, Kirsten Witt

Organisationsteam:

Prof. Dr. Verena Freytag, Tatjana Hein

Ästhetische Bildung und Bewegungserziehung, Universität Kassel

Kontakt: t.hein(at)uni-kassel.de

]]>
Kulturpolitik
news-13325 Thu, 20 Apr 2017 09:47:04 +0200 Kellerkino: TRANSFORMATION https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kellerkino/ Das Kellerkino präsentiert in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim: 02. 05. 2017 Mr. May und das Flüstern der Ewigkeit (Still life) · Großbritannien / Italien 2013; 92 Min.; Englisch m. dt. U.

09. 05. 2017 Alois Nebel · Tschechien / Deutschland 2011; 87 Min.; Tschechisch m. dt. U.

16. 05. 2017 Der Perlmuttknopf (El botón de nácar) · Chile / Spanien / Frankreich 2015; 82 Min.; Spanisch m. dt. U.

23. 05. 2017 Vergiss mein nicht · Deutschland 2012; Länge: 88 Min.; dt. Fassung

30. 05. 2017 Nur um 18:30 Uhr: Iraqi Odyssey · Irak / Schweiz / Deutschland / VAE 2014; 163 Min.; O. m. dt. U.

]]>
Kulturpolitik
news-13260 Sun, 09 Apr 2017 17:24:43 +0200 Save the date: ARTS RIGHTS JUSTICE https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/save-the-dat-1/ ACADEMY & CONFERENCE August 24 – September 1, 2017 in Hildesheim (Germany) What is the ARJ PROGRAM?

It is important that artistic creation and the role of artists are considered alongside human rights and freedom in society. To this end, the ARTS RIGHTS JUSTICE PROGRAM seeks to convey and professionalize skills, ensure the exchange of knowledge, make the most of multiplier effects and build expertise on the subject. Therefore, the aim is to strengthen and expand structures for the promotion and protection of artistic freedom.
The program was developed in cooperation with 30 international expert institutions and is initially intended to run from 2017 until 2019. It will encompass an annual academy accompanied by an international conference at the Hildesheim Kulturcampus, Germany; a series of satellite workshops (ARJ COLABORATORIES) in the partner regions; and an open access online library.    

WHAT IS IT ABOUT? 

The thematic sessions of the 2017 ARJ ACADEMY & ARJ CONFERENCE will focus on:

  • Freedom of artistic expression within human rights
  • Artists at risk, threat situations
  • Censorship and policy structures
  • Working with the artists: needs, relocation, protection, visas, funding
  • Mapping, networking and advocacy (with examples worldwide)

The detailed program will be announced soon.

ARJ ACADEMY

The ARJ ACADEMY will be organized as a one-week training and will be a mix of workshops, discussions, presentations, expert insights and other innovative formats. 30-40 participants will join international experts and lecturers from the University of Hildesheim. 
All participants in the ARJ ACADEMY will be upcoming and junior experts in artistic and cultural management practice, cultural policy work, human rights work or related academic areas from all world regions.

ARJ CONFERENCE

The international ARJ CONFERENCE will attract around 120 participants and is held directly at the end of the ARJ ACADEMY. It aims to facilitate connections with institutions and funders active in the field and highlight discourse and required actions.
Participants will be representatives of funding and network institutions, senior and junior experts involved in areas relating to art, culture and human rights, as well as ARJ ACADEMY participants from all world regions. 

PARTICIPATE

The Hildesheim ARJ Team which is Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Dr. Daniel Gad, Michèle Brand and Nele Tast, accompanied by Mary Ann DeVlieg, Todd Lanier Lester and ICORN, have now started the process to create the curriculum and reach out to lecturers.
 
We would be very happy if you could save the date and would be available in the last week of August and first days of September 2017 for the first ARJ ACADEMY & CONFERENCE.

 

]]>
Kulturpolitik
news-13144 Wed, 22 Mar 2017 10:30:18 +0100 Publikation: Kulturagenten als Kooperationsstifter? Förderprogramme der Kulturellen Bildung zwischen Schule und Kultur https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/publikation-2/ In diesem Buch entwickeln die AutorInnen Grundlagen zur systematischen Erforschung von Förderprogrammen der Kulturellen Bildung. Im Mittelpunkt steht das Programm Kulturagenten für kreative Schulen, das vor dem Hintergrund der Organisationstheorie des Neo-Institutionalismus sowie mit qualitativen und quantitativen empirischen Methoden analysiert wird. Das Untersuchungsinteresse galt dabei vor allem der Frage, ob und wie das Programm zum Aufbau von Kooperationen zwischen Schulen und Kultureinrichtungen beitragen konnte.

Weitere Infos sowie das Inhaltsverzeichnis finden Sie hier.

]]>
Kulturpolitik
news-12955 Thu, 26 Jan 2017 12:19:00 +0100 Einladung zum Gastvortrag https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/einladung-zu-30/ Prof. Dr. Stephanie Rabbe (Gründungszentrum HAWK Hochschule für angewandte Wissenschaft und Kunst Hildesheim/Holzminden/Göttingen) Thema: „(Tipps für) Gründen in der Kultur- und Kreativwirtschaft“

im Seminar "Kultur- und Kreativwirtschaft" (von Vera Allmanritter)

Montag, 30.01.17, 16-18 Uhr Hohes Haus, 4. Stock

 

Prof. Dr. Stephanie Rabbe ist Professorin für Entrepreneurship und Unternehmensgründungund erste Ansprechpartnerin rund um das Thema Gründung innerhalb des Teams der HAWKplus Entrepreneurship-Angebots. Sie hat berät bei allen inhaltlichen Fragen zum ThemaGründung, unterstützt Sie bei der Beantragung von Fördermitteln und beim Erstellen einesBusinessplans.  

]]>
Kulturpolitik
news-12892 Tue, 10 Jan 2017 14:09:00 +0100 Achtung: Vortrag entfällt! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/achtung-vor/ Der Vortrag

"Das Recht auf kulturelle Teilhabe und die soziale Sicherung von Künstler

Kulturpolitische Herausforderungen in Deutschland"

von Thorsten Schäfer-Gümbel, Vorsitzender des Kulturforums der Sozialdemokratie,

angesetzt am Mittwoch, 11. Januar 2017 10.00 Uhr,

entfällt!

]]>
Kulturpolitik
news-12826 Tue, 03 Jan 2017 13:53:00 +0100 Save the Date: Festakt zur Reakkreditierung als UNESCO-Lehrstuhl https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/save-the-dat-2/

]]>
Kulturpolitik
news-12768 Thu, 08 Dec 2016 12:11:00 +0100 Die Rolle der Künste in politischen Umbrüchen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-rolle-de-2/ Ein Team um Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider spricht gemeinsam mit Kollegen aus Marokko und Tunesien über die Rolle von Künstlerinnen und Künstlern in gesellschaftlichen Umbrüchen. Sie spüren Aufbruchstimmung – machen sich aber auch Sorgen: „Wir erfahren von den Kolleginnen und Kollegen, wie die Freiheit der Kunst, der Wissenschaft und der Meinung gefährdet ist, wo die Kontrolle über das World Wide Web sehr ausgeprägt ist", sagt Schneider im Interview. Eine Woche lang tagen mehr als 50 Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Kulturakteure aus Marokko, Tunesien und Deutschland in Tunis. Sie beschäftigen sich mit der Rolle von Kunst und Kultur in gesellschaftlichen Umbrüchen. Die insgesamt zwei Dutzend Studierenden kommen mit Künstlerinnen und Künstler zusammen.

„Ein Staat muss mittels Kulturpolitik Kunst ermöglichen. Die kulturelle Freiheit zu gestalten, ist aber Aufgabe aller“, sagt Professor Mohamed Zinelabidine, tunesischer Kulturminister. Zinelabidine sprach zum Auftakt des Forschungsateliers des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im Institut Supérieur de Musique de Tunis (Tunesien). An dem vom Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhl mitorganisierten englischsprachigen Forschungsatelier nehmen auch Promovierende und Studierende aus Hildesheim teil. Die einwöchige Tagung im November 2016 in Tunesien steht unter dem Titel: „The role of arts in transitional Tunisia – Rethinking cultural policy & international cultural relations“.

 

Das Interview mit Prof. Dr. Schneider hier.

 

 

]]>
Kulturpolitik
news-12593 Thu, 20 Oct 2016 21:44:00 +0200 VON MYTHEN ZU ERKENNTNISSEN? - Gegenwart und Zukunft empirischer Forschung zur Kulturellen Bildung 7. Tagung des Netzwerks Forschung Kulturelle Bildung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/von-mythen-z/ Bundesakademie für Kulturelle Bildung, Wolfenbüttel 25.–27. Oktober 2016 Kulturelle Bildung ist bundesweit seit mehr als 10 Jahren in den Fokus der Aufmerksamkeit gerückt. Sie soll dazu beitragen, das Bildungssystem gerechter und ganzheitlicher zu machen, sie soll soziale und kognitive Kompetenzen erweitern und für die kulturelle Teilhabe aller Bevölkerungsgruppen sorgen. Sie soll Ganztagsschulen bereichern, integrative Wirkung entfalten, für ein Kulturpublikum von morgen sorgen und eine kulturelle Schulentwicklung befördern. Was aber lässt sich von diesen Wirkungsbehauptungen und Wirkungserwartungen auch tatsächlich empirisch belegen? Und: Welches Verständnis von „Kultur“ und „Bildung“ verbirgt sich hinter den jeweils formulierten Erwartungen?

Kulturelle Bildung ist bislang nicht als eigenständige wissenschaftliche Disziplin anerkannt, sondern wird in der Regel entweder unter Vermittlungsaspekten der verschiedenen Künste verhandelt oder unter die Bildungswissenschaften subsumiert. Der Austausch von Forschenden zur Kulturellen Bildung ist immer noch unterentwickelt und es fehlen insbesondere theoretische und im Anschluss daran methodische Debatten über relevante und gegenstandsangemessene Forschungsfragen und Forschungsdesigns.

]]>
Kulturpolitik
news-12592 Thu, 20 Oct 2016 21:31:00 +0200 "Teilhabeorientierte Kulturvermittlung" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/teilhabeori/ Diskurse und Konzepte für eine Neuausrichtung des öffentlich geförderten Kulturlebens  Mehr Infos in diesem PDF

 

 

]]>
Kulturpolitik
news-12584 Tue, 18 Oct 2016 20:42:00 +0200 3. Internationales Symposium Kulturvermittlung - Programm online! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/3-internati/ Was kann Kulturvermittlung? Community Building und gesellschaftliche Verantwortung partizipativer Kulturvermittlung Festspielhaus St. Pölten/Österreich

Erstmals findet das Internationale Symposium Kulturvermittlung im Festspielhaus St. Pölten/Österreich als Kooperation des Netzwerks Kulturvermittlung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Dr. Thomas Renz statt.

 

Nach den zwei vorangegangenen Symposien zu den Leitfragen Was heißt schon Kulturvermittlung?  und Für wen denn schon Kultur vermitteln? nimmt das 3. Internationale Symposium Kulturvermittlung die gesellschaftliche Verantwortung von Kultureinrichtungen für die Stadt und das Umfeld, in dem sie verortet sind, in den Blick.  Es  fragt danach, welchen Beitrag Kulturvermittlung zur Identitätsstiftung in einem Stadtteil, einer Stadt oder einer Region leisten kann.


Wie können sich Kultureinrichtungen  für neue Akteure, Laien und die Communities in ihrem  Umfeld öffnen, wie können sie stärker (Mit-)Verantwortung übernehmen für konkrete Anliegen ihres Umfelds, mit welchen Gruppen über den Kultursektor hinaus können sie kollaborieren, wie können sie sich gemeinsam mit neuen NutzerInnen verändern, wie können sie neue Gemeinschaften stiften? Welche Aufgabe haben dabei KulturvermittlerInnen als ImpulsgeberInnen für Kooperationen, als InitiatorInnen kultureller Bildungsprozesse oder auch als ModeratorInnen in Interessenskonflikten?


Im Rahmen des Symposiums werden aktuelle Diskurse, Konzepte und Beispiele von Community Engagement und partizipatorischen Projekten analysiert und danach gefragt, welche Strategien und Haltungen von Kulturvermittlung sich daraus ergeben.

 

Hier das Programm als PDF

]]>
Kulturpolitik
news-12575 Mon, 17 Oct 2016 20:12:00 +0200 7. Tagung des Netzwerks Forschung kulturelle Bildung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/7-tagung-de/ 25.–27. Okober 2016 Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel

Weitere Informationen gibt es hier.

 

 

]]>
Kulturpolitik
news-12511 Thu, 13 Oct 2016 12:48:00 +0200 Archiv des Freien Theaters entsteht https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/archiv-des-f/ Spuren der jungen Theatergeschichte seit 1960 erhalten / „Analoge und digitale Bestände sind weit verstreut, unerschlossen und höchst gefährdet“ / Konferenz in München: Erste Bilanz der bisherigen Recherchen. Mit einer bundesweiten Studie legen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Hildesheim und Berlin den Grundstein für ein Archiv des Freien Theaters. Die Studie führt erstmals das Wissen über Materialien und Dokumente der freien Theaterszene in Deutschland zusammen. Mehrere Verbände und Institutionen der darstellenden Künste haben sich darauf verständigt, ein Archiv des Freien Theaters aufzubauen.

In einem ersten Schritt sammelt ein Forscherteam der Universität Hildesheim seit einem Jahr Informationen über vorhandene Bestände – von Videomitschnitten über Akten und Programmhefte bis zu Requisiten. Zunächst mussten sie überhaupt erst einmal die Standorte finden, an denen sich Materialien und Dokumente befinden.

Die Forscher haben in den letzten Monaten deutschlandweit Zeitzeugen und Sammler, Künstler und Theatergruppen sowie Produktionshäuser und Theaterförderer aufgesucht. Die Recherchen zeigen: Wenig ist bislang vernichtet oder verloren. Allerdings sind die meisten Bestände nicht zugänglich, und kurz vor dem Zustand als Altpapier und Datenschrott zu enden. „Unsere Besuche zeigen, dass die Überlieferung der künstlerischen und administrativen Praxis des Freien Theaters seit Ende der 1960er Jahre noch weitgehend vorhanden ist – allerdings weit verstreut, so gut wie unerschlossen und höchst gefährdet“, sagt Henning Fülle, der gerade seine Dissertation über die Geschichte des Freien Theaters am Institut für Kulturpolitik der Uni Hildesheim abgeschlossen hat. Viele der Funde sind Privatarchive. Die Recherchereise führte Wolfgang Schneider, Professor für Kulturpolitik, den Kulturforscher Henning Fülle und die Archivmitarbeiterin Christine Henniger etwa nach Berlin, Frankfurt am Main, Leipzig, Dresden, Köln, Bonn, Freiburg – aber auch nach Melchingen in der Schwäbischen Alb und zum Theater Pilkentafel an der dänischen Grenze.

 

Wie kann dieses Archiv aufgebaut und strukturiert werden? Erstmals kommen etwa 100 Sammler, Künstler, Wissenschaftler und Kulturpolitiker aus Bund, Ländern und Kommunen in München zusammen. Während einer „Konzeptionskonferenz für ein Archiv des Freien Theaters“(www.theaterarchiv.org) am 17. und 18. Oktober 2016 im Literaturhaus München diskutieren sie über technische, inhaltliche sowie kulturpolitische Fragen. Den Hauptvortrag hält die frühere Intendantin des Berliner Hebbel Theaters und ehemalige Vizepräsidentin der Berlin Brandenburgischen Akademie der Künste Nele Hertling: „Die eigene Geschichte habhaft machen. Warum die freien Künste ein Archiv brauchen.“ Das Kulturreferat der Landeshauptstadt München, das ein kommunales Archiv des freien Theaters plant, fördert die Konferenz.

Einladung zu Konzeptionskonferenz

Programm der Konzeptionskonferenz

 

Professor Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik, sagt: „Das freie Theater hat sich in fünf Jahrzehnten zur zweiten Säule der deutschen Theaterlandschaft etabliert, zeichnet sich durch künstlerische Innovation und kollektive Arbeitsweisen aus, ist nah dran an den Themen der Zeit und mobil in der Fläche.“ Die wissenschaftliche Beforschung sei „bisher eher vernachlässigt worden“, so Schneider. Der Kulturwissenschaftler spricht sich dafür aus, „das Freie Theater als kulturelles Gedächtnis zu verstehen, dass es außerordentlich wert ist, gesammelt und archiviert zu werden“. Aus dem Materialfundus können Informationen über die Produktionsweisen, die Entstehung von Theater und über Gesellschaftsbezüge der künstlerischen Arbeiten entnommen werden.

 

„Wir schätzen auf der Grundlage unserer Stichproben, dass es im ganzen Land rund 5.000 relevante Bestände gibt, die sowohl Schriftgut, als auch audio-visuelles Material enthalten“, so Henning Fülle. Seit 1990 kommen die Speichermedien mit Computer-Dateien hinzu. „Wenn wir – äußerst zurückhaltend geschätzt – für jeden dieser Bestände vom Umfang etwa eines ‚Billy-Regals‘ ausgehen, etwa fünf Regalmeter, kämen wir allein an analogem Material auf 25 Regalkilometer.“ Der Umfang der digitalen Datenbestände sei bislang noch nicht abzuschätzen, zumal sich mit der digitalen Speicherung das Aufbewahrungsverhalten massiv verändert haben dürfte, so Fülle.

 

Wie geht es nun weiter? Die konzeptionellen Überlegungen für ein Archiv des Freien Theaters gehen „in Richtung einer kleinen Zentrale, deren Aufgabe im Wesentlichen in der Setzung und Umsetzung von Regularien für die Erfassung, Katalogisierung und Vernetzung der vorhandenen und entstehenden Bestände des Archivs besteht“, skizziert Professor Wolfgang Schneider. Unikate und Dokumente, die unersetzbar oder gefährdet sind, sollten zunächst gesichert werden.

 

Ende des Jahres soll die Studie veröffentlicht werden. Sie dient als Grundlage, um einzelne Bestände in verschiedenen Regionen zu erfassen.

 

Theatergeschichte dokumentieren

Welche Anstrengungen leisten sich Theater in Deutschland, um Theatergeschichte zu dokumentieren? Viele Stadt- und Staatstheater verfügen über Sammlungen, die die künstlerische Arbeit dokumentieren. Daneben gibt es einige Museen, beispielsweise in München, Düsseldorf, Köln und Hannover, die den Darstellenden Künsten gewidmet sind. Materialien und Dokumente aus Stadt- und Staatstheatern werden auch in Stadt- und Landesarchiven nach archivrechtlichen Regularien und in den Häusern selbst erfasst. „Im Bereich des Freien Theaters ist das anders, es existieren keine Institutionen, die sich der Aufgabe der Sammlung, Bewahrung und Präsentation von Dokumenten und Materialien widmen“, sagt der Kulturforscher Henning Fülle. Zwar bewahren Spielstätten und Produktionshäuser, Künstlergruppen und private Sammler Materialien in begrenztem Umfang. „Doch der Erhalt, die Sicherung und vor allem die Zugänglichkeit dieser Bestände sind in keiner Weise gesichert.“ Die Spuren des Freien Theaters befinden sich verstreut in verschiedenen Institutionen und privaten Sammlungen.

 

Über die Studie

Das Archivprojekt macht die Leistung und die Ästhetik der Freien Theater sichtbar und trägt dazu bei, dass Theaterschaffende die eigene Geschichte reflektieren können. Das Archiv soll performancebasierte Produktionsweisen genauso einschließen wie dokumentarische Praxis, textbasiertes Spielen und Bildertheater. Theater ist beweglich und ebenso beweglich soll das Archiv sein, so der Anspruch des Dokumentationsprojekts.

„Wir wollen keinen Akten- und Videofriedhof aufbauen. Es soll ein lebendiges Archiv entstehen“, sagt Professor Wolfgang Schneider. Das Archiv könne historische Materialien bewahren und verfügbar machen sowie eine Grundlage für künstlerische Arbeiten bilden. Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim arbeitet in dem Forschungsprojekt „Performing the Archive – Studie zur Entwicklung eines Archivs des Freien Theaters" mit mehreren Fachverbänden zusammen. Gemeinsam erfassen sie den Bestand über die Sammlungen und Materialien des Freien Theaters. Die Studie wird gefördert von der Staatsministerin für Kultur im Bundeskanzleramt und den Ländern Baden-Württemberg, Brandenburg, Hamburg, Sachsen sowie der Stiftung Niedersachsen.

Wer Fragen und Ideen zum Archiv hat, kann sich an Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Christine Henniger und Dr. Henning Fülle wenden (E-Mail info@theaterarchiv.org).

 

Medienkontakt:

Kontakt zu den Forschern und zu Theaterschaffenden über die Pressestelle der Universität Hildesheim (Isa Lange, 05121.883-90100, presse@uni-hildesheim.de).

 

]]>
Kulturpolitik
news-12201 Thu, 11 Aug 2016 14:43:00 +0200 TRI-NATIONAL RESEARCH ATELIER https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/tri-national/ 'The role of arts in transitional Tunisia – Rethinking cultural policy & international cultural relations'

November 22–28, 2016 Tunis, Tunisia

 

Short facts

•       24 Master and PhD Students from three countries (Germany, Tunisia, Morocco)

•       7 days in Tunis, Tunisia 

•       Cultural sciences, cultural policy and social sciences 

•       Workshops, discussions, lectures, field visits 

•       Working language: English

 

Concept and Idea

The Arab Spring, as a historic caesura opened up new approaches and challenges for local cultural policy and international cultural relations. Artists, cultural producers and activists are crucial part of the transformation process in Tunisia since 2010/11: they demonstrate, rethink and intervene. In this context a high activation in the cultural field in Tunisia can be observed. Artists defined themselves as activists and developed several strategies to implement change, leaving established cultural institutions and promoting art in public space as well as developing new strategies of participatory artistic practices, focusing on an interaction between artists and citizens.

To enable and ensure a vibrant cultural scene and the freedom of art in Tunisia, local cultural policy structures are in processes of redefinition. Supporting local movements is also an obligation in international cultural cooperation. External actors such as the Goethe-Institut develop and implement new culture-specific programs aiming at encouraging and strengthening democratic practices and actors within the cultural sector.  

Against this backdrop, the UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development launched the tri-national research atelier with participants from Tunisia, Morocco and Germany in Tunis from 22nd to 28th November 2016. The research atelier takes the opportunity to investigate the role of artists and cultural policies in transitional Tunisia as well as artistic activism as a strategy for change. Furthermore, challenges and opportunities of international engagement will be analyzed.

The research atelier is organized in cooperation with the University of Tunis, Tunisia and the University Hassan II, Casablanca, Morocco and funded by the German Academic Exchange Service (DAAD).

 

Thematic focus  

The thematic focus of the research atelier is structured in five main topics:

•       Cultural policy – International comparisons in the EURO-MENA region

•       Cultural policy in Tunisia – Responsibility between state and civil society  

•       The Tunisian cultural scene – Artists as actors of change  

•       German foreign cultural policy in Tunisia – The role of the Goethe-Institut

•       Cultural activism and democratization – Potentials, impact and challenges

The research atelier consists of seminars, workshops and discussions with international and local experts as well as Tunisian artists and cultural activists. Evening lectures and field visits to cultural institutions and initiatives will complement the five-day program.

 

Project team in Germany

University of Hildesheim

Department of Cultural Policy

UNESCO Chair Cultural Policy for the Arts in Development

 

Prof. Wolfgang Schneider                 Dr. Daniel Gad

schneider@uni-hildesheim.de          gad@uni-hildesheim.de 

 

 

Ms. Meike Lettau, M.A.              Ms. Michèle Brand, M.A. 

Project coordinator                    Project coordinator

lettau@uni-hildesheim.de          brandm@uni-hildesheim.de  

 

 

 

CALL FOR APPLICATIONS

 

Target group

The research atelier offers the opportunity to learn and exchange in an international academic environment with participants from three countries. It is addressed to qualified Tunisian, Moroccan and German young scientists and students. Candidates should be enrolled as MA or PhD students at a Tunisian, Moroccan or German university in the fields of cultural studies, cultural mediation, cultural policies or social sciences.            

On request the program can be opened to other particularly interested students not matching the above mentioned criteria if an outstanding motivation and qualification is justified.

24 students (8 of each country) will be selected based on their qualification and motivation. Special emphasis is placed on gender balance. A proficient knowledge of English (working language) is mandatory. Each participant is asked to contribute with a short input (e.g. on his/her own research or a topic related to one of the topics of the research atelier). Further information will be given after the selection of candidates.

All program-related costs (e.g. flight, accommodation, meals) will be covered.

 

Application process

To apply please send the following documents to: artsindevelopment@gmail.com  

•       a short CV in English (2-3 pages maximum, table form)

•       a motivation letter (1-2 pages) stating interest, qualifications and expectations as well as a first idea of a short input

Deadline for application is September 15, 2016. Selection will take place in the two following weeks. We are looking forward to receive your application. Please do not hesitate to contact us for any inquiry. 

 

 

Ms. Meike Lettau, M.A.                      Ms. Michèle Brand, M.A. 

Project coordinator                            Project coordinator

lettau@uni-hildesheim.de                  brandm@uni-hildesheim.de  

 

]]>
Kulturpolitik
news-12141 Mon, 11 Jul 2016 14:50:00 +0200 Neue Ausschreibung des deutsch-französischen Promotionskollegs - Frist: 31.08.2016 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/neue-ausschr/ UNIVERSITÄT HILDESHEIM. INTERDISZIPLINÄR UND INTERNATIONAL. GUT BETREUT PROMOVIEREN Auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg forschen Sie im internationalen Promotionskolleg Kulturvermittlung/ Médiation Culturelle de l’Art und recherchieren mit einer Mobilitätsbeihilfe bis zu 18 Monate im Ausland. Sie können dabei an den zahlreichen Forschungsateliers des Instituts für Kulturpolitik mitwirken. So schärfen Sie Ihr interkulturelles Profil und promovieren erfolgreich in einem universitären Netzwerk des Mittelmeerraums mit Cotutelle-Option. Deutschlands einzige Universitätsprofessur für Kulturpolitik ist auch UNESCO-Lehrstuhl und forscht zur Rolle von Künstlern in Transformationsprozessen, zum Kulturaustausch und zur kulturellen Bildung.

 

KONTAKT





]]>
Kulturpolitik
news-12117 Mon, 04 Jul 2016 06:41:00 +0200 SAVE THE DATE: 27. & 28. Januar 2017 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/save-the-dat-3/ 3. Internationales Symposium Kulturvermittlung: Was kann Kulturvermittlung? Community Building und gesellschaftliche Verantwortung partizipativer Kulturvermittlung Festspielhaus St. Pölten/Österreich

 

Erstmals findet das Internationale Symposium Kulturvermittlung im Festspielhaus St. Pölten/Österreich als Kooperation des Netzwerks Kulturvermittlung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim unter der wissenschaftlichen Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Dr. Thomas Renz statt.


Nach den zwei vorangegangenen Symposien zu den Leitfragen Was heißt schon Kulturvermittlung?  und Für wen denn schon Kultur vermitteln? nimmt das 3. Internationale Symposium Kulturvermittlung die gesellschaftliche Verantwortung von Kultureinrichtungen für die Stadt und das Umfeld, in dem sie verortet sind, in den Blick.  Es  fragt danach, welchen Beitrag Kulturvermittlung zur Identitätsstiftung in einem Stadtteil, einer Stadt oder einer Region leisten kann.


Wie können sich Kultureinrichtungen  für neue Akteure, Laien und die Communities in ihrem  Umfeld öffnen, wie können sie stärker (Mit-)Verantwortung übernehmen für konkrete Anliegen ihres Umfelds, mit welchen Gruppen über den Kultursektor hinaus können sie kollaborieren, wie können sie sich gemeinsam mit neuen NutzerInnen verändern, wie können sie neue Gemeinschaften stiften? Welche Aufgabe haben dabei KulturvermittlerInnen als ImpulsgeberInnen für Kooperationen, als InitiatorInnen kultureller Bildungsprozesse oder auch als ModeratorInnen in Interessenskonflikten?


Im Rahmen des Symposiums werden aktuelle Diskurse, Konzepte und Beispiele von Community Engagement und partizipatorischen Projekten analysiert und danach gefragt, welche Strategien und Haltungen von Kulturvermittlung sich daraus ergeben.

Das genaue Programm wird demnächst auf www.kulturvermittlung.net veröffentlicht. Die Anmeldung zur Teilnahme kann ab September 2016 erfolgen.

]]>
Kulturpolitik
news-11838 Tue, 21 Jun 2016 12:40:00 +0200 Vortrag von Mustafa Akça | Di. 28.06.16 | 10:15h | Hohes Haus https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vortrag-von-7/ Gastvortrag im Rahmen des Seminars „(Post) Audience Development und Community Building“, Prof. Dr. Birgit Mandel und Vera Allmanritter Seit 2011 leitet Mustafa Akça das Projekt »Selam Opera!« an der Komischen Oper Berlin. Das von ihm konzipierte Projekt spricht verstärkt Menschen aus verschiedenen Kulturkreisen an.

Ziel ist es, für das zeitgemäße Musiktheater zu begeistern sowie die Komische Oper Berlin interkulturell zu öffnen und zu sensibilisieren. Als interkultureller Coach berät er regelmäßig Kultureinrichtungen und gemeinnützige Organisationen.

Seit 2014 ist Mustafa Akça zudem Juryvorsitzender der größten interkulturellen öffentlichen Veranstaltung in Deutschland, dem »Karneval der Kulturen«.

Am Dienstag, den 28.06.2016, 10.15 bis 11.45 Uhr | Hohes Haus, 4. Stock, Kulturcampus Domäne Marienburg

]]>
Kulturpolitik
news-11836 Wed, 18 May 2016 20:54:00 +0200 Vernissage „Mein kulturpolitisches Tagebuch“ | 01. Juni, 16 Uhr| Bibliothek https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vernissage/ Präsentation der Semesterarbeiten von Studierenden der Vorlesung "Einführung in die Kulturpolitik" Ein Semester haben Studierende der Vorlesung „Einführung in die Kulturpolitik“ ein persönliches Tagebuch geführt und dieses mit Fundstücken, Überlegungen und Anregungen aus ihrem kulturpolitischen Alltag gefüllt.

Der Kauf einer Theaterkarte wird so mit der staatlichen Subvention öffentlicher Kultureinrichtungen in Verbindung gebracht, der Besuch eines Konzertes mit der Unterstützung eines Soziokulturellen Zentrums; der Städtetrip in die Kulturhauptstadt wird auf die Europäische Kulturpolitik zurückgeführt und das eigene musikpädagogische Projekt auf die Kulturelle Bildung.

Auszüge aus den Tagebüchern und Fundstücke – von der Kinokarte bis zur Brot-Tüte – werden bis Ende Juni 2016 der Bibliothek der Universität Hildesheim ausgestellt.

Reden von Dekan Prof. Dr. Jens Roselt und Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Lesung, Musik, Kult(Getränke) für alle!

]]>
Kulturpolitik
news-11761 Wed, 04 May 2016 15:43:00 +0200 Was kann Kulturvermittlung? Audience Development, Community Building und gesellschaftliche Verantwortung von Kulturvermittlung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/was-kann-kul/ Call for Papers Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim veranstaltet in Kooperation mit dem Netzwerk Kulturvermittlung der Niederösterreichischen Kulturwirtschaft am 27. und 28. Januar 2017 im Festspielhaus St. Pölten ein Symposium zu den Themenbereichen Audience Development, Community Building und gesellschaftliche Verantwortung von Kulturvermittlung.

Unter anderem stehen folgende Fragen zur Debatte:

  • Welche Projekte gibt es, um Menschen unterschiedlicher Herkunft, Milieus und kultureller Interessen zusammenzubringen?

  • Wie kann es gelingen, Kulturinstitutionen so auszurichten, dass sie für verschiedene Zielgruppen zu bedeutungsvollen Räumen ihres sozialen und kulturellen Lebens werden?

  • Wie verändern sich Städte, Stadtteile und Gemeinschaften, wenn Kulturschaffende sich für Stadtentwicklung verantwortlich zeigen?

  • Welche Auswirkungen haben partizipatorische Angebote auf Kultureinrichtungen?

  • In welcher Form können kulturelle Projekte zur Herausbildung einer gemeinsamen transkulturellen Identität beitragen?

Aufgerufen sind WissenschaftlerInnen verschiedenster Disziplinen, KulturvermittlerInnen, KulturmanagerInnen und KünstlerInnen, einen Beitrag zur Tagung vorzuschlagen. Der Aufruf gilt für alle Formate, die bei der Tagung zum Einsatz kommen, also Vorträge, Podiumsdiskussionen, Round Tables und Workshops. Einreichschluss für Vorschläge ist der 29. Mai 2016!

Die wissenschaftliche Leitung des Symposiums liegt bei Prof. Dr. Birgit Mandel und Dr. Thomas Renz. Ausführliche Informationen finden Sie hier.

]]>
Kulturpolitik
news-11792 Mon, 25 Apr 2016 16:56:00 +0200 Zukunftsfähig gestalten! Pilotprojekt zu Nachhaltigkeit Soziokultureller Zentren in Hessen und NRW gestartet https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zukunftsfaehi/ Zehn Soziokulturelle Zentren, freie Theater und Kulturinitiativen aus NRW und Hessen machen sich innerhalb der nächsten zwölf Monate auf den Weg, erste Schritte einer (ökologisch) nachhaltigen Ausrichtung einzuleiten. Prof. Dr. Wolfgang Schneider: „Ein Phänomen der „Neuen Kulturpolitik“ ab Mitte der 1970er in der alten Bundesrepublik ist die Soziokultur. Die Zentren blicken nun auf Jahrzehnte einer gelungenen, aber ganz und gar nicht gesicherten Institutionalisierung in der kommunalen Kulturlandschaft. Die Frage der Nachhaltigkeit ist wegen der prekären Praxis evident.“
Die begleitende Forschung der Pilotstudie wird sich der Frage widmen, was es an Gelingensbedingungen bedarf, um die Zukunft der freien Kulturszene nachhaltiger als bisher zu gestalten. Das Projekt wurde von Walter Spruck (Institut für Nachhaltigkeit in Kultur und Tourismus Florstadt) und Christian Müller-Espey (Geschäftsführer Kulturzentrum Lichtburg e.V. und einem Doktorand von Prof. Dr. Wolfgang Schneider/ Universität Hildesheim) initiiert.

Weitere Infos als .pdf zum download

]]>
Kulturpolitik
news-11582 Thu, 31 Mar 2016 09:37:00 +0200 Buen Vivir - Neue Töne aus Lateinamerika https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/buen-vivir-1/ Konzertlesung mit Alberto Acosta (Ökonom, Visionär, Politiker) und Grupo Sal (Musik) „Buen vivir“ - das „Gute Leben“ ist eine Lebensan-
schauung der indigenen Völker Südamerikas. Sie erhält
wachsende Aufmerksamkeit im Zuge der Frage, wie wir
als Industriegesellschaft in Zeiten des Klimawandels
und einer ungebremsten Wirtschaftsexpansion leben
und handeln sollten. Alberto Acosta, Professor für Öko-
nomie, war Minister für Energie und Bergbau in Ecua-
dor. Weltweite Bekanntheit erlangte er, als es ihm 2008
gelang, als Präsident der verfassungsgebenden Ver-
sammlung das „Buen vivir“ als Staatsziel in das neue
Grundgesetz Ecuadors zu integrieren. Andere Länder
wie z.B. Bolivien folgten diesem Vorbild.

Am 26. April 2016 um 19.00 Uhr
Im Center for World Music Uni Hildesheim, Timotheus-Kirche am Samelsonplatz
Einlass ab 18 Uhr zur Besichtigung der Instrumente
Eintritt:
Vorverkauf: 8 €, ermäßigt 5 €
Abendkasse: 9 €, ermäßigt 6 €
Kartenvorverkauf:
Ameis Buchhandlung
WeltCafé und WeltLaden

]]>
Kulturpolitik
news-11584 Thu, 31 Mar 2016 09:28:00 +0200 Buen Vivir - Neue Töne aus Lateinamerika https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/buen-vivir-2/ Podiumsdiskussion mit Alberto Acosta (Ökonom, Visionär, Politiker) „Buen vivir“ - das „Gute Leben“ ist eine Lebensan-
schauung der indigenen Völker Südamerikas. Sie erhält
wachsende Aufmerksamkeit im Zuge der Frage, wie wir
als Industriegesellschaft in Zeiten des Klimawandels
und einer ungebremsten Wirtschaftsexpansion leben
und handeln sollten. Alberto Acosta, Professor für Öko-
nomie, war Minister für Energie und Bergbau in Ecua-
dor. Weltweite Bekanntheit erlangte er, als es ihm 2008
gelang, als Präsident der verfassungsgebenden Ver-
sammlung das „Buen vivir“ als Staatsziel in das neue
Grundgesetz Ecuadors zu integrieren. Andere Länder
wie z.B. Bolivien folgten diesem Vorbild.
Wie „funktioniert“ Buen vivir? Können wir dieses Kon-
zept in abgewandelter Form auch in unsere westliche
Wirtschaft und Gesellschaft einbinden? Wo liegen
Grenzen?

Am 27. April 2016 um 10.00 Uhr
Im Riedel-Saal der Volkshochschule Hildesheim, Pfaffenstieg 4-5 (barrierefrei)
Eintritt frei

]]>
Kulturpolitik
news-11272 Mon, 01 Feb 2016 09:44:00 +0100 Die Rolle von Kunst und Künstlern in Palästina - Ein kulturpolitischer Abend https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-rolle-vo-1/ Montag, 1. Februar 2016 | 20 Uhr s.t., Landgasthof zur Scharfen Ecke Zu Gast auf dem Kulturcampus der Universität Hildesheim ist Fatin Farhat aus Ramallah. Sie ist Mitglied der Arab Cultural Policy Group und Doktorandin am Institut für Kulturpolitik.

Um Anmeldung unter unescochairhildesheim(at)gmail.com wird gebeten.

 

Die Informationen als PDF.

]]>
Kulturpolitik
news-11174 Mon, 18 Jan 2016 10:12:00 +0100 Sprechstunde Prof. Dr. Schneider verschoben https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/sprechstunde-1/ Mi, 20.1. keine Sprechstunde - verlegt auf Do, 21.1., 8.30 - 10 Uhr Mi, 3.2. keine Sprechstunde - verlegt auf Mi, 3.2., 10.30 - 12 Uhr Kulturpolitik news-6687 Mon, 07 Dec 2015 12:20:00 +0100 KuWi-Go-Out-Tag | 13.01.16 | 18-20 Uhr c.t. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kuwi-go-out/ Informationsveranstaltung für alle Studierenden der Kulturwissenschaften ... ... mit Tipps zum Auslandspraktikum, Finanzierungsmöglichkeiten und der Studienvariante Bachelor Plus!

Mittwoch, 13.01.16 18-20 Uhr c.t.

Hier geht es zum Flyer!

]]>
Kulturpolitik
news-11031 Mon, 30 Nov 2015 12:16:00 +0100 Art4Refugees - Die integrative Kraft der Kunst https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/art4refugees/ Offener Runder Tisch mit Vertretern der Hildesheimer Kunst- und Kultureinrichtungen und einer Keynote von Todd Lester | Freitag, 04.12. | 11:30Uhr - 13:30Uhr Hier geht es zur ausführlichen Einladung!

]]>
Kulturpolitik
news-10953 Wed, 11 Nov 2015 09:32:00 +0100 GASTVORTRAG von Eunice Juli Wambui (Kenia / Belgien) https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/gastvortrag-5/ „Africa@home“ - Kreative Praxis im internationalen Kulturaustausch mit afrikanischen Künstlern | Di, 17. November 2015 | 12.15 Uhr | Burgtheater Im Rahmen des Seminars „Fair Cooperation“ von Professor Dr. Wolfgang Schneider findet am 17.11.2015 um 12:15 Uhr im Burgtheater dieser hörenswerte Gastvortrag statt.

]]>
Kulturpolitik
news-10883 Tue, 27 Oct 2015 09:28:00 +0100 CONFERENCE INdEpENdENt thEatRE IN CONtEmpORaRy EuROpE https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/conference/ Structures – Aesthetics – Cultural Policy | Save The Date | 2. - 5. Dezember 2015 | Domäne - Universität Hidesheim Das Institut für Kulturpolitik veranstaltet in Zusammenarbeit mit ITI Deutschland diese internationale Fachkonferenz.

 

"Europas Theaterlandschaft und vor allem die freie Theaterszene haben sich in den letzten 25 Jahren grundlegend verändert. Mit diesen Veränderungen setzt sich das von Prof. em. Dr. Manfred Brauneck initiierte Forschungsprojekt

"Die Rolle der Freien Theater im europäischen Theater der Gegenwart: Studien zu strukturellen und ästhetischen Veränderungen" auseinander. Bei diesem Projekt entstanden Studien und Essays, die die europäische Theaterszene unter anderem in Bezug auf ihre Veränderungen in Kinder- und Jugendtheater, Musiktheater sowie Theater und Migration untersuchen.

Den Abschluss des Forschungsprojekts bildet die Konferenz „Das Freie Theater im Europa der Gegenwart: Strukturen – Ästhetik – Kulturpolitik“ in Hildesheim. Die Autoren stellen in diesem Rahmen ihre entstandenen Studien vor. Darüber hinaus diskutieren europäische Theaterexperten aktuelle Entwicklungen und künftige Herausforderungen für Künstler in der Freien Theaterszene."

 

Die Anmeldung ist ab sofort hier möglich.

Hier gibt es das Programm und weiterführende Informationen.

]]>
Kulturpolitik
news-10732 Thu, 08 Oct 2015 11:05:00 +0200 REGIONALKONFERENZ 04. November 2015 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/regionalkonf/ Eine Frage der Qualität? Qualitätsdimensionen und Gelingensbedingungen von Kooperationen Viele Kulturakteur_innen sind aufgefordert, im Rahmen von öffentlich geförderten Projekten die „Qualität“ ihrer Arbeit nachzuweisen. Doch wie entwickelt man – gemeinsam mit Kooperationspartnern – Qualitätskriterien für die eigene Projektarbeit? Wie lassen sich Ziele formulieren und eigene Erfolge messen?

Die Fachkonferenz lädt alle Teilnehmer_innen dazu ein, über Gelingensbedingungen und Stolpersteine von Kooperationen zu diskutieren, Erfahrungswerte auszutauschen und kritisch zu hinterfragen, was Qualität(ssicherung) in diesem Kontext eigentlich bedeuten kann. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim statt. 

 

Hier finden sie das Programm.

]]>
Kulturpolitik
news-10731 Thu, 08 Oct 2015 10:39:00 +0200 Kultureinrichtungen und Diversität Vielfalt — das Erfolgsmodell? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kultureinric/ Tagung vom 21.- 22. Oktober 2015 an der ba Wolfenbüttel Wie viele Kulturen braucht eine Kulturinstitution, um aktuelle gesellschaftliche Fragen angemessen reflektieren und bearbeiten zu können? Ist kul- turelle Vielfalt ein Wert an sich? Welche Horizonte können sich durch ge- lebte Diversität eröffnen? Wie ist es in unseren Kulturinstitutionen um die Verteilung von Geschlecht, Ethnie, Alter und Behinderung bestellt oder wie steht es um subjektive Unterschiede wie die sexuelle Orientierung, Religion und Lebensstil? Braucht es Quoten im Kulturbereich oder eine neue Kulturpolitik? Kann der Kunst- und Kulturbereich überhaupt noch »Avantgarde« sein ohne diverse Strukturen? Und wie »machen« wir unsere Einrichtungen diverser? Ausgehend von dem Diversitätsprozess, in den KulturKontakt Austria sich begeben hat, zeigen wir Möglichkeiten, Herausforderungen und Modelle und diskutieren diese mit Wissenschaftler_innen, Fachleuten und unterei- nander. Die Tagung wird von Johanna Benz mittels Graphic Recording dokumentiert.

 

Das Programm gibt es hier.

 

Tagungsleitung haben:

Andrea Ehlert, ba•

Nina Stoffers, Universität Hildesheim

]]>
Kulturpolitik
news-10588 Mon, 14 Sep 2015 11:01:00 +0200 Jenseits des standardisierten Fragebogens https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/jenseits-des/ Dokumentation online Forschungsfragen im Kulturmanagement werden häufig mit empirischen Methoden beantwortet. Meistens werden standardisierte Fragebögen in quantitativen oder halbstandardisierte Frageleitfäden in qualitativen Forschungsprozessen verwendet. Unabhängig von unterschiedlichen Forschungsthemen führen ähnliche Methoden immer wieder auch zu ähnlichen Ergebnissen.

Welchen Mehrwert haben aber andere Vorgehensweisen wie z.B. Beobachtungen, Dokumentenanalysen, hybride Verfahren oder die Integration kreativ-künstlerischer Elemente in Datenerhebungsprozesse? Ende Februar 2015 trafen sich Wissenschaftler aus 4 Ländern in Berlin um neue Ansätze der empirischen Kulturforschung zu diskutieren.

Die Dokumentation der von Thomas Renz (Institut für Kulturpolitik) und Vera Allmannritter (ab 10/2015 Institut für Kulturpolitik) organisierten Veranstaltung ist jetzt online verfügbar.

Mit Berichten von Julian Wolf (BigData in der Kulturbranche), Helge Kaul (Laddering-Technik in der Besucherforschung), Dagmar Abfalter (Sound Sculpting als performativer Teil im multi-method-framework morphologischer Experience Forschung) und Malgorzata Cwikla (Die Idee von „longue durée" als Ausgangspunkt für Forschung im Kulturmanagement). 

]]>
Kulturpolitik
news-10269 Wed, 01 Jul 2015 11:38:00 +0200 Stadtkultur und Kulturstadt: Thesenpapiere online https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/forschung/stadtkultur-und-kulturstadt/ Die Studierenden sind weiterhin engagiert und (hinter)fragen die Akteure der Stadtkultur in Hildesheim. Die Ergebnisse bestehen aus jeweils 12 Fragen, einer 1200 Zeichen langen Einleitung und 12 Essentials, die am 14.07.15 dem Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer im Ratssaal präsentiert werden. 2 Veranstaltungen stehen noch aus, am 01.07.15 um 18 Uhr auf dem Trillke Gut zum Thema “Was ist Lebenskunst?” sowie 08.07.15 auch um 18 Uhr zu dem Thema “Eine Welt? Wie global ist die Kultur lokal?” St. Michaelis Weltcafé. Wir freuen uns über Ihr weiteres Erscheinen! Kulturpolitik news-10215 Sat, 27 Jun 2015 17:26:00 +0200 Veranstaltung: Kulturpolitischer Afternoon zum Thema TTIP https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/veranstaltun-21/ Kulturpolitische Nebenwirkungen des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA - Prof. Dr. Wolfgang Schneider im Gespräch mit Dr. Hans-Jürgen Blinn (Mainz) am Dienstag, den 30. Juni um 16:15, Raum 202 im Hohen Haus „TTIP ist ein trojanisches Pferd“

Kulturpolitische Nebenwirkungen des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA

Dr. Hans-Jürgen Blinn (Mainz) Beauftragter der Kulturministerkonferenz für Bildung und Kultur in der Europäischen Union, EU-Referent des Landes Rheinland-Pfalz im Gespräch mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider, UNESCO Chair in Cultural Policy for the Arts in Development am internationalen Tag der kulturellen Vielfalt

Am Dienstag, 30. Juni 2015 um 16:15 Uhr

Raum 202 im Hohen Haus, Kulturcampus Domäne Marienburg

]]>
Kulturpolitik
news-10241 Wed, 03 Jun 2015 16:18:00 +0200 Stadtkultur und Kulturstadt – Die Kunst, Gesellschaft zu gestalten https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/stadtkultur/ "Was macht Kultur zum städtischen Imagefaktor?" am 20.05.15 in der Tourismus Information und "Kunst braucht Gunst. Welchen Wert hat das Geld in der Kulturgesellschaft?" am 03.06.15 in der Bischofsmühle Hildesheim Studierende der Kulturwissenschaften laden zu Diskursen ein: An Orten, die sich der Kultur verpflichtet fühlen zusammen mit Akteuren der Stadtkultur und dem Ziel, die Zukunft einer Kulturstadt zu konzipieren. 

Die Studierenden organisieren weitere Gespräche und treffen sich mit verantwortlichen Akteuren aus der Stadt und dem Landkreis Hildesheim. Lothar Meyer-Mertel von Hildesheim Marketing sowie Peter Block dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hildesheim und dem Geschäftsführer der HI-REG Matthias Ullrich waren Gesprächspartner der vergangenen Veranstaltungen.

Als tatkräftige Unterstützung aus dem Institut für Kulturpolitik waren Frau Prof. Dr. Birgit Mandel und Frau Dr. Doreen Götzky anwesend. Wir freuen uns auf die noch folgenden Veranstaltungen!

]]>
Kulturpolitik
news-10132 Wed, 03 Jun 2015 08:45:00 +0200 jazzstudie2015.de - Onlinebefragung gestartet! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/jazzstudie20/ Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim führt unter der Leitung von Thomas Renz und Dr. Doreen Götzky die deutschlandweite Befragung von professionellen Jazzmusiker/-innen durch. In den letzten Jahren werden die Anliegen von Künstlern und Kreativen in der Gesellschaft zunehmend wahr- und ernstgenommen. Dass schöpferische Leistung gleichzeitig auch volkswirtschaftlich an Bedeutung gewinnt, bietet Chancen, die zu nutzen ist. Für die Gestaltung einer sinnvollen und nachhaltigen Politik, welche die Belange von Musikschaffenden im Allgemeinen und Jazzmusiker/-innen im Besonderen berücksichtigt, bedarf es jedoch aktueller Daten, um Vorschläge für Verbesserungen mit Fakten unterfüttern zu können. Die ökonomische Situation von Jazzmusiker/-innen wird zwar immer wieder als prekär beschrieben, tatsächlich aber fehlen aussagekräftige Zahlen – so stammt die letzte ausführliche Studie aus den 1970er Jahren.

Auf Initiative der Bundeskonferenz Jazz konnte nun der Startschuss für eine „Studie zu den Lebens- und Arbeitsbedingungen von Jazzmusiker/-innen in Deutschland“ gegeben werden, in deren Zentrum eine Befragung der professionellen Musiker/-innen steht. Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim führt unter der Leitung von Thomas Renz und Dr. Doreen Götzky die deutschlandweite Befragung von professionellen Jazzmusiker/-innen durch. Im Juni 2015 läuft die Datenerhebung, die Teilnahme ist auf www.jazzstudie2015.de möglich.

Die verantwortlichen Initiatoren sind das Jazzinstitut Darmstadt, die Union Deutscher Jazzmusiker und die IG Jazz Berlin. Gefördert wird die Studie durch die Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM) sowie den Berliner Senat, das Land Niedersachsen und das Land Nordrhein-Westfalen. Das Deutsche Musikinformationszentrum (MIZ) des Deutschen Musikrates unterstützt das Projekt.

]]>
Kulturpolitik
news-10104 Fri, 22 May 2015 12:49:00 +0200 Kulturpolitik: Das Leben zwischen den Häusern gestalten https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-4/ Wir leben in Häusern, aber was passiert eigentlich dazwischen, im öffentlichen Raum? Ein Team um Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider analysiert die Kulturangebote in der Stadt Hildesheim und lädt zur öffentlichen Debatte ein. Ein Blick auf lokale Entwicklungen. Parallel sind die Forscher weltweit unterwegs, derzeit entsteht etwa der erste arabische Masterstudiengang für Kulturpolitik und Kulturmanagement. Und Studierende brechen in den nächsten Wochen nach Istanbul, Casablanca und Marseille auf. Wolfgang Schneider plädiert dafür, das „Leben zwischen den Häusern" stärker in Augenschein zu nehmen. Es gebe ein existentielles Interesse, Stadt als „öffentlichen Raum“ zu manifestieren. „Mainz lebt auf seinen Plätzen, Frankfurt am Main in seinen Parks und München in seinen Biergärten. Es braucht Orte des Zusammenkommens, auch im Alltag, das dialogische Prinzip beim Einkauf, das individuelle Erleben beim Fahrradfahren, die kollektive Rezeption im Kino, beim Konzert oder im Theater", so Schneider. Der Professor der Universität Hildesheim – deutschlandweit der erste und bisher einzige Universitätsprofessor für Kulturpolitik – hat die Kultur in der Stadt im Blick.

Der Blick des Forschers reicht auch in die Ferne: Was sagen etwa Graffitis an Häuserwänden in den Straßen Kairos aus über Entwicklungen in der Stadt? Wer äußert sich, warum? Am Institut für Kulturpolitik setzen sich Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, gemeinsam mit Partnern vor Ort, mit der Rolle von Künstlern in politischen Umbrüchen auseinander. Sie kommen mit Kulturschaffenden aus Algerien, Ägypten, Jordanien, Libanon, Palästina, Marokko, Syrien und Tunesien zusammen, um sich über die Rolle von Graffitis, Performances und Theater in Protestzeiten auszutauschen. Derzeit entsteht, gemeinsam mit Kulturschaffenden von der „Arab Cultural Policy Group“ und dem ägyptischen Kulturforschungsinstitut Al Mawred, der erste arabische Masterstudiengang für Kulturpolitik und Kulturmanagement. Im Mai ist ein Hildesheimer Forscherteam zu Gesprächen in Tunesien. Im Winter sollen die ersten 20 Studierenden an der Partneruniversität im marokkanischen Casablanca starten. Und Hildesheimer Studierende packen bereits ihre Koffer, um im neuen Bachelor-Plus-Studiengang „Kulturpolitik im internationalen Vergleich" ein Jahr nach Istanbul, Marseille und Casablanca aufzubrechen. Und ein Jahr später brechen Studierende auch nach Pretoria auf.

Aber die Wissenschaftler können auch lokal. So hat das Kulturpolitikinstitut untersucht, was kulturell im ländlichen Raum in Niedersachsen passiert – vom Schützenverein, über Theater bis zu Posaunenchören. In der Studie „Weißbuch Breitenkultur" zeigen sie, unter welchen Bedingungen Amateurtheater in Niedersachsen arbeiten und dass Theater in Pflegeeinrichtungen, in Hochschulen, in Kirchen, in freiwilligen Feuerwehren, in Sportvereinen oder in Volkshochschulen gespielt wird.

Und nun geht es noch etwas lokaler zu, im Jubiläumsjahr: Die Forscherinnen und forscher richten den Fokus auf die Stadt Hildesheim. Gemeinsam mit Kulturwissenschaftsstudierenden und „Experten des Alltags" lädt das Institut für Kulturpolitik von Mai bis Juli 2015 zu öffentlichen Diskussionen an verschienden Orten der Stadt ein. Mal sind sie beim Stadtrat im Alten Rathaus, dann verbringen sie Zeit im Theater für Niedersachsen, um anschließend im Trillke-Gut, einem Ort für Lesungen, Konzerte und Theateraufführungen zu diskutieren. Das seien „Orte, die sich der Kultur verpflichtet fühlen", so Schneider.

Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung, diskutiert etwa mit Vertretern vom Hildesheimer Stadtmarketing über „Kultur als Imagefaktor". Ihre Studierenden haben Stadtführungen entwickelt. Ein Team lädt ein zur Stadtführung „In 80 Minuten um die Welt", ein „Rundgang vorbei am höchsten Gebäude der Erde, den legendären schwimmenden Inseln und anderen Wahrzeichen der Stadt". Die Führung startet am Kehrwiederturm/Ecke Kesslerstraße, zum Beispiel am Mittwoch, 20. Mai 2015 um 16:00 Uhr. „Wir setzen die graue Brille ab, die Sonnenbrille auf und stellen uns vor, was wäre, wenn... Der inszenierte Stadtrundgang zeigt Hildesheim als Weltstadt, die es nicht ist, voller Sehenswürdigkeiten, die man nicht sieht. Es sei denn, man schaut ganz genau hin."

Man kann die Welt per Klicks entdecken, aber bewegter reist man zu Fuß. „Wie wird etwas wirklich relevant und berührend, welche anderen Bezugspunkte gibt es als die üblichen standardisierten Fakten, wie durchbricht man Erwartungen von Menschen an eine Stadtführung und erfüllt sie zugleich auf eine andere Weise?", sagt Professorin Mandel, die an der Universität Kulturvermittler ausbildet und über Kultur im Massentourismus forscht. Ihre Studierenden stellen zunächst die klassischen Formate in Frage, irritieren und erproben neue Routen für touristische Besucher und für Einheimische während des Stadtjubiläums im offiziellen Jubiläumsprogramm von „1200 Jahre Hildesheim“. Einige Studentinnen haben zum Beispiel den musikalischen Stadtführer „Hisounds – follow the beat" entwickelt, gemeinsam mit regionalen Bands und ausgestattet mit Mobiltelefonen führen sie an Orte wie den Marktplatz, Radio Tonkuhle, den Dom und zum Litteranova (Kontakt zu den Studentinnen via Email: follow-the.beat[at]gmx.de).

Selbst in mittleren Großstädten wirken „Innenbereiche inzwischen oft austauschbar und konturlos", sagt Wolfgang Schneider. „Damit gerät jene lokale Identität in Gefahr, die bisher den wesentlichen Ortsbezug für Firmen, Medien, Touristen wie Einheimische bildete. Jene spezifische Erfahrung und Vorstellung nämlich, in einem Braunschweig eben anders zu leben als in Berlin, in einem Kiel als in Konstanz, weil sich Geschichte, Architektur, Landschaft, Mentalität und Lebensart jeweils unterscheiden. Deshalb wird vom Stadtmarketing heute auch so intensiv darüber nachgedacht, was Städte letztlich unverwechselbar macht, was ihren besonderen Stil, ihre spezifische Farbe, ihre Alleinstellungsmerkmale ausmacht." Sich auf die Suche nach einem urbanen „Wir“ zu begeben bedeutet, sich mit „lebensweltlichen Aspekt des Urbanen zu befassen".

Hildesheim hat einen Marktplatz, der sei belebt und beliebt. Mehr davon, ruft Wolfgang Schneider auf, „zum Beispiel im Museum, am Theater, an der Uni!". „Und es darf auch andere 'Inszenierungen' geben als 'Weinfest', 'Weihnachtsmarkt' und 'Imbissbudenzauber'. 'Bühne frei', die Stadtbespielung von Musikstudierenden, ist ein Format, das es verdient hat, nicht nur am Ende des Semesters präsentiert zu werden", so der Professor.
Diskussionsreihe: Kultur in der Stadt

Stadt hat Kultur, denn Stadt wird von Menschen gemacht. „Stadtkultur und Kulturstadt. Die Kunst, Gesellschaft zu gestalten" ist eine Diskussionsreihe des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim mit kurzen Impulsvorträgen, Experten des Alltags und Studierenden der Kulturwissenschaften (Programm im Überblick). Sie debattieren mit der Baupolitik der Stadt über Stadtplanung, mit der Wirtschaft über den Wert der Kultur, mit dem Stadtmarketing über Imagefaktoren und Kulturtourismus. Und sie stellen Fragen: Welches Theater brauchen die Bürger, wie global ist die lokale Kultur? Vom Hildesheimer Oberbürgermeister Ingo Meyer möchten sie erfahren, wie kommunale Kulturpolitik das Recht auf Teilhabe ermöglicht. Das sind Themen, denen sich die Stadt stellen sollte, um die kreativen Potentiale zu nutzen und um soziale Gemeinschaften zu generieren. Es geht um eine kommunale Kulturpolitik, die den Bürger ermutigt, mitzudenken und mit zu handeln. Die Stadtkultur-Reihe ist Teil des Jubiläumsjahres „1200 Jahre Hildesheim" und findet jeden Mittwochabend statt.

]]>
Kulturpolitik
news-10037 Tue, 19 May 2015 21:44:00 +0200 Ringvorlesung: Stadtkultur und Kulturstadt https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ringvorlesun-42/ Diskurse zum Jubiläum an unterschiedlichen Orten in Hildesheim, mit kurzen Impulsvorträgen, Experten des Alltags und Studierenden der Kulturwissenschaften. Mittwochs, um 18 Uhr im Sommersemester 2015 Stadtkultur und Kulturstadt

Die Kunst, Gesellschaft zu gestalten

Stadt hat Kultur, denn Stadt wird von Menschen gemacht. Das kulturelle Erbe ist die Tradition, die vielfältigen Erscheinungsformen in der Stadtge- sellschaft ermöglichen kulturelle Teilhabe, künstle- rische Interventionen prägen zeitgenössische Ent- wicklungen. Im besten Falle geht es darum, wie ein gelingendes Leben zu gestalten ist.

Darüber gilt es zu streiten, mit der Baupolitik der Stadt über Stadtplanung, mit der Wirtschaft über den Wert der Kultur, mit dem Stadtmarketing über Imagefaktoren und Kulturtourismus. Und es gilt, Fragen zu stellen: Welches Theater brauchen die Bürger, wie steht es um die öffentliche Selbstver- ständigung der Gesellschaft, um die lokale Kultur in der globalen Welt und überhaupt um die Le- benskunst in der Stadt.

Das sind Themen, denen sich die Stadt stellen soll- te, um die kreativen Potentiale zu nutzen, um sozi- ale Gemeinschaften zu generieren, um das öffentli- che Leben sinnvoll zu fördern. Letztendlich geht es um eine kommunale Kulturpolitik, die den Bürger ermutigt, mitzudenken und mit zu handeln, die bürgerschaftliches Engagement wertschätzt und gleichzeitig aktivierende Angebote zur Daseinsfür- sorge bereitstellt.

Studierende der Kulturwissenschaften laden zu Dis- kursen ein, an Orten, die sich der Kultur verpflichtet fühlen, mit Akteuren der Stadtkultur und dem Ziel, die Zukunft einer Kulturstadt zu konzeptionieren.

13. Mai 2015 • 18:00 Uhr • Sitzungsraum Sir Hans Adolf Krebs im Alten Rathaus
Welche Rolle spielen Kunst und Kultur bei der Stadtentwicklung? Prof. Dr. Wolfgang Schneider im Gespräch mit dem Ersten Stadtrat Dr. Kay Brummer

20. Mai 2015 • 18:00 Uhr • tourist-information am Marktplatz Was macht Kultur zum städtischen Imagefaktor?
Prof. Dr. Birgit Mandel im Gespräch mit dem Geschäftsführer von Hildesheim Marketing Lothar Meyer-Mertel

3. Juni 2015 • 18:00 Uhr • Haus der Wirtschaft in der Bischofsmühle
Kunst braucht Gunst. Welchen Wert hat das Geld in der Kulturgesellschaft?
Dr. Doreen Götzky im Gespräch mit dem Vorstandsvorsitzenden der Sparkasse Hildesheim Peter Block

10. Juni 2015 • 18:00 Uhr • Freimaurerloge Hildesheim, Keßlerstraße 57
Wie geht das mit der Selbstverständigung in der Stadt- öffentlichkeit?
Prof. Dr. Wolfgang Schneider im Gespräch mit dem Chefredakteur der Hildesheimer Allgemeinen Zeitung Michael Heun

17. Juni 2015 • 18:00 Uhr • Riedel-Saal, Pfaffenstieg 4–5 Lebenslanges Lernen. Die Rolle der VHS in der Stadtkultur. Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss im Gespräch mit der Direktorin der VHS Dr. Margitta Rudolph

24. Juni 2015 • 18:00 Uhr • Theater für Niedersachsen Welches Theater braucht die Stadt?
Prof. Dr. Wolfgang Schneider im Gespräch mit dem Intendanten des TfN Jörg Gade

1. Juli 2015 • 18:00 Uhr • Trillke Gut, Steinbergstraße 42 Was ist eigentlich Lebenskunst?
Thomas Renz im Gespräch mit dem Trillke-Kollektiv

8. Juli 2015 • 18:00 Uhr • St. Michaelis-WeltCafé
Eine Welt? Wie global ist die Kultur lokal?
Dr. Daniel Gad im Gespräch mit Richard Bruns, Mitbegründer von EL PUENTE

Dienstag (!), 14. Juli 2015 • 13:00 Uhr • Ratssaal der Stadt Hildesheim im Alten Rathaus
Wie ermöglicht kommunale Kulturpolitik das Recht auf Teilhabe? Prof. Dr. Wolfgang Schneider im Gespräch mit Oberbürgermeister Dr. Ingo Meyer 

]]>
Kulturpolitik
news-10080 Fri, 15 May 2015 18:31:00 +0200 Kulturpolitischer High Noon - TTIP ist ein trojanisches Pferd https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-5/ Vortrag des Instituts für Kulturpolitik. Wann? Donnerstag, 21. Mai 2015 um 12:00 Uhr Wo? Domäne Marienburg, Aula im Hohen Haus (Hs 50 3. OG) Thema: TTIP ist ein trojanisches Pferd. Kulturpolitische Nebenwirkungen des Freihandelsabkommens zwischen EU und USA

Info: Das Institut für Kulturpolitik lädt ein zum High Noon. Dr. Hans-Jürgen Blinn, Beauftragter der Kulturministerkonferenz für Bildung und Kultur in der Europäischen Union und EU-Referent des Landes Rheinland-Pfalz im Gespräch mit Dr. Daniel Gad, UNESCO-Chair in Cultural Policy for the Arts in Development am internationalen Tag der kulturellen Vielfalt.

Weitere Infos zum Aktionstag: Tag gegen TTIP

]]>
Kulturpolitik
news-9541 Mon, 09 Feb 2015 15:08:00 +0100 Forschungsatelier „Cultural Policy for Arts Education – Music in Arts and Education Strategies” in Tansania http://www.uni-hildesheim.de/forschung/forschungsschwerpunkte/center-for-world-music/archiv/gesamtarchiv/konferenzen/forschungsatelier-cultural-policy-for-arts-education-music-in-arts-and-education-strategies-in-tansania/ In wenigen Tagen reisen Prof. Dr. Schneider und Dr. Gad vom Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhl am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim nach Tansania, um das Forschungsatelier auszurichten... Kulturpolitik news-9504 Thu, 29 Jan 2015 17:06:00 +0100 Plattform: Kulturelle Bildung online https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/forschung/kulturelle-bildung/ Ein Projekt der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung sowie der Stiftung Universität Hildesheim Kulturpolitik news-9488 Thu, 29 Jan 2015 13:33:00 +0100 Workshop in Berlin: Jenseits des standardisierten Fragebogens – Neue Formate der empirischen Datenerhebung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/workshop-in-2/ Kreative Forschungsfragen und Methoden in der empirischen Kulturmanagementforschung Einladung zum Workshop der „Arbeitsgemeinschaft Empirie“ des Fachverbands Kulturmanagement

am Donnerstag, 26. Februar 2015, 10-17 Uhr

an der Macromedia Hochschule für Medien und Kommunikation in Berlin

Der Workshop der „Arbeitsgemeinschaft Empirie“ des Fachverbands Kulturmanagement schafft einen Ort für Diskussionen über den Einsatz und die Weiterentwicklung neuer Formate der empirischen Datenerhebung jenseits klassischer Befragungsverfahren. Vertreter von sechs Forschungsprojekten aus fünf unterschiedlichen Ländern präsentieren in kurzen Vorträgen Ihre kreative-künstlerische Forschungsstrategie und stellen ihre neuen methodischen Zugänge zur Diskussion.

PROGRAMM ALS PDF

Der Workshop wird unter anderem organisiert von Thomas Renz vom Institut für Kulturpolitik.

]]>
Kulturpolitik
news-9414 Mon, 12 Jan 2015 15:58:00 +0100 Dokumentarfilm: Die Arier https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/dokumentarfi/ Donnerstag, 29.01.2015, 18.30 Uhr im AUDIMAX, Universität Hildesheim, EINTRITT FREI Im Anschluss: Diskussion mit der Regisseurin Mo Asumang Deutschlandweit marschieren Menschen, um gegen vermeintliche Überfremdung zu demonstrieren, PEGIDA, HoGeSa und Co. haben jedoch klar demokratiefeindliche und menschenverachtende Tendenzen und auch klare Verbindungen zu rechtspopulistischen und rechtsextremen Gruppierungen. Auch in Hildesheim wollen dem- nächst rechte Kräfte demonstrieren. Aber ebenso lang, wie es solche Märsche gibt, formiert sich auch ziviler Widerstand vor Ort. Anwohner_innen, Vereine und Verbände, Vertreter_innen aus der lokalen Politik und Demokrat_innen aus allen Bereichen der Gesellschaft zeigen mit vielfältigen Aktionen, dass es für diskriminierende, abwertende und antidemokratische Einstellungen keine Mehrheiten gibt.

Das Landesbüro Niedersachsen der Friedrich-Ebert-Stiftung unterstützt diese Zivil- courage und hat in Zusammenarbeit mit dem DGB Hildesheim und dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim die Regisseurin und Moderatorin Mo Asumang eingeladen, Ihren neuen Film „Die Arier“ in Hildesheim vorzustellen.

Schon in Ihrem Regiedebüt „Roots Germania“ hatte die Afrodeutsche mutig rechte Vorurteile und rassistische Argumentationen entlarvt. In Ihrem aktuellen Streifen hinterfragt Mo Asumang die Ursprünge und Hintergründe des Arierbegriffs. Mit der Kamera geht sie dahin, wo sich eine Afrodeutsche sonst vielleicht besser nicht hintrauen sollte – sie besucht religiöse Fanatiker_innen, selbst ernannte Ariergruppen und sogar den Ku-Klux-Klan. Was passiert, wenn das „Opfer“ den „Tätern“ ungemütliche Fragen stellt, ist unterhaltsam, schonungslos dokumentierend und oft genug erschreckend authentisch.

Wir laden alle Interessierten zu der Filmvorführung und dem anschließenden Gespräch ein. Mo Asumang wird mit uns über ihren Film, über Zivilcourage und über Rassismus diskutieren und für Fragen zur Verfügung stehen.

Flyer der Veranstaltung zum Download

 

HINWEIS:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

 

Veranstaltungsort:

Universität Hildesheim
AUDIMAX
Marienburger Platz 22 (Gebäude A)
31141 Hildesheim

Veranstalter_innen:

DGB Hildesheim
Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen
Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim

Anmeldung und Information:

Friedrich-Ebert-Stiftung, Landesbüro Niedersachsen
Jennifer Burger
Theaterstraße 3
30159 Hannover
Tel.: 0511 357708-30
Fax: 0511 357708-40
E-Mail: niedersachsen@fes.de

Bei Fragen zur barrierefreien Durchführung der Veranstaltung wenden Sie sich bitte vor der Veranstaltung an uns. 

 

]]>
Kulturpolitik
news-9338 Tue, 06 Jan 2015 19:26:00 +0100 Ausschreibung zur Bachelor Plus Studienvariante – Januar 2015 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ausschreibun-3/ Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis – Kulturpolitik im internationalen Vergleich. Dieses Angebot richtet sich an alle Bachelor-Studierenden im Fachbereich II. Liebe Bachelor-Studierende,

das Institut für Kulturpolitik und der UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development“ freuen sich Ihnen eine attraktive neue Studienvariante unter dem Titel „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis – Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ vorstellen zu können.

Ausgewählte Bachelor-Studierende im derzeit dritten Semester erhalten Dank eines Förderprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Möglichkeit ihr Studium um ein Jahr zu verlängern.  Ausgestattet mit einem Stipendium können sie sich während eines einjährigen Auslandsaufenthaltes dem Studium an einer Partnerhochschule und einem Berufspraktikum widmen.

Zur Auswahl stehen die Université Aix-Marseille in Frankreich, die Bilgi University in Istanbul in der Türkei, die Tshwane University of Technology in Pretoria in Südafrika und die Université Hassan II in Casablanca in Marokko. 

Die Bachelor Plus-Studienvariante „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis – Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ ermöglicht den Studierenden des Studiengangs „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis“ ein fokussiertes und erweitertes Studium mit Blick auf kulturpolitische Fragen und im nationalen und internationalen Kontext. Die Regelstudienzeit der Studienvariante beträgt statt 6 Semester 8 Semester. Im 5. und 6. Semester studieren die in die Studienvariante Eingeschriebenen in Frankreich, Marokko, Südafrika oder in der Türkei.

Zudem belegen die Studierenden innerhalb ihres Curriculums in Hildesheim Seminare mit internationalem kulturpolitischen Bezug, sie besuchen ein Kolloquium zur fachlichen und interkulturellen Vorbereitung auf die Partnerlandphase und sie widmen sich innerhalb ihrer Bachelorarbeit einem kulturpolitischen Gegenstand. Begleitend vertiefen sie ihre Fremdsprachenkenntnisse.

Innerhalb der Partnerlandphase kann entweder ein Akzent auf das Studium (Variante A) oder ein gleichgewichtiger Akzent auf Studium und Praktikum (Variante B) gelegt werden.

Pro Jahrgang stehen je nach Bewerberlage und Platzkontingenten der Partnerhochschulen etwa 15 Studienplätze zur Verfügung. Das Institut für Kulturpolitik begleitet den Studiengang, auch was die Vermittlung von Praktika betrifft sowie die gesamte sprachliche, interkulturelle und fachliche Vorbereitung.

Die Bewerbungsfrist endet am 15. Februar 2015. 

Weitere Details sowie die Bewerbungsmodalitäten über Daniel Gad: gad(at)uni-hildesheim.de

]]>
Kulturpolitik
news-9282 Mon, 08 Dec 2014 19:05:00 +0100 Vortrag: Artists & Freedom of Expression https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vortrag-art/ Donnerstag, 11. Dezember 2014, 19:30 Uhr, Michaelis Weltcafé Ein Vortrag mit Diskussion entlang kulturpolitischer Fragen zum Schutz und zur Förderung von politisch engagierten Künstlern. Eine Veranstaltung des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy  for the Arts in Development“, angesiedelt am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Kooperation mit dem Michaelis Weltcafé.

Zu Gast: Todd Lester, New York/Sao Paolo, Mitbegründer von Freedimensional und ausgewiesener Experte zu dem gesamten Themenkomplex „Artists, Rights, Justice“ -

Sprache: Englisch

Moderation: Dr. Daniel Gad

]]>
Kulturpolitik Gastvorträge
news-9238 Thu, 27 Nov 2014 14:44:00 +0100 Anja Tuckermann zu Gast im Seminar Cultural Diplomacy https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/anja-tuckerm/ Die Autorin, Dramatikerin und Journalistin Anja Tuckermann wird am 3. Dezember um 12 Uhr zu Gast im Seminar Cultural Diplomacy von Prof. Dr. Wolfgang Schneider sein Anja Tuckermann wird im Raum Hs 50/202 über Ihr Stück „Warten, dass das Leben beginnt - Bavuldaki Hayatlar“ sprechen.

Tuckermann, 1961 geboren, erhielt zahlreiche Preise und Stipendien, unter anderem den Kathrin-Türks-Preis für ihr 2011 am Tiyatro Tempo in Ankara uraufgeführtes Stück „Warten, dass das Leben kommt - Bavuldaki Hayatlar“. Für dieses recherchierte Tuckermann in Gesprächen mit türkischen Migrant_innen die Biografien hinter dem Anwerbevertrag zwischen Deutschland und der Türkei, zu dessen 50. Jubiläum das Stück entstand.

]]>
Kulturpolitik Gastvorträge
news-9235 Tue, 14 Oct 2014 14:17:00 +0200 Publikation: Good Governance for Cultural Policy. An African-European Research about Arts and Development https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/publikationen/ Ergebnis eines Kolloquiums im Rahmen des Forschungs- und Lehrauftrags der UNESCO mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus Ägypten, Deutschland, Frankreich, Mozambique, Tansania, Südafrika und Tunesien. Kooperationspartner der Universität Hildesheim waren die Deutsche UNESCO-Kommission, die Friedrich-Ebert-Stiftung, die Universität Aix-Marseille, die Deutsch-Französische Hochschule Saarbrücken und das niedersächsische Wissenschaftsministerium, Hannover. Kulturpolitik Forschung news-9237 Tue, 07 Oct 2014 14:34:00 +0200 Ausschreibung: Internationales Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/forschung/promotionskolleg-kulturvermittlung/ Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Université Aix-Marseille und der Universität Hildesheim das internationale Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ eingerichtet. Kulturpolitik news-8556 Wed, 09 Jul 2014 12:56:00 +0200 Ausschreibung: Erster Jahrgang Bachelor Plus https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ausschreibun-4/ „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis – Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ Liebe Bachelor-Studierende,

das Institut für Kulturpolitik und der UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development“ freuen sich Ihnen eine attraktive neue Studiengangsvariante unter dem Titel „Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis – Kulturpolitik im internationalen Vergleich“ vorstellen zu können.

Ausgewählte Bachelor-Studierende im derzeit zweiten Semester erhalten Dank eines Förderprogramms des Deutschen Akademischen Austauschdienstes (DAAD) die Möglichkeit ihr Studium um ein Jahr zu verlängern.  Ausgestattet mit einem Stipendium können sie sich während eines einjährigen Auslandsaufenthaltes dem Studium an einer Partnerhochschule und einem Berufspraktikum widmen.

Zur Auswahl stehen die Université Aix-Marseille in Frankreich, die Bilgi University in Istanbul in der Türkei, die Tshwane University of Technology in Pretoria in Südafrika und die University of Dar es Salaam in Tansania. Das Institut für Kulturpolitik begleitet den Studiengang, auch was die Vermittlung von Praktika betrifft sowie die gesamte sprachliche, interkulturelle und fachliche Vorbereitung.

Weitere Details sowie die Bewerbungsmodalitäten in der unten angehängten Präsentation.

Bewerbungen für diese exklusive Studiengangsvariante können noch bis 15. Juli 2014 per Email an Annika.Hampel[at]uni-hildesheim.de eingereicht werden.      

Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Dr. Daniel Gad
Annika Hampel


Download: Präsentation zur Infoveranstaltung


Fragen und Antworten: FAQ

]]>
Kulturpolitik
news-8502 Wed, 25 Jun 2014 16:15:00 +0200 Kulturpolitischer High Noon: "Leichtigkeitslüge" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-6/ Zu Gast ist diesmal Professor Dr. Holger Noltze (Technische Universität Dortmund) im Gespräch mit Studierenden des Seminars „Kulturpolitik für theatrale Bildung“. „Bildung, Medien und Kulturbetrieb. Diese Instanzen kann man vergleichen, weil sie alle mit Vermittlungsvorgängen zu tun haben. Mich besorgt, dass es in allen drei Bereichen die ähnliche Tendenz gibt, Musik, Kunst und Kultur als etwas Leichtes und Schönes anzupreisen und dabei das Schwere und Anstrengende auszuklammern. Dabei verpassen wir etwas Wesentliches.“
Aus: "Leichtigkeitslüge"-Autor Noltze: "Kultur muss wehtun dürfen". Spiegel Online Kultur. 14.12.2010.

Moderiert von Professorin Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss und Professor Dr. Wolfgang Schneider 

am Mittwoch, 02. Juli 2014 12.00 Uhr 

Auf dem roten Teppich im Gebäude J, 3. Etage 

]]>
Kulturpolitik
news-8489 Tue, 24 Jun 2014 09:20:00 +0200 Gastvortrag von Alex Moussa Sawadogo, Festival Director von Afrikamera in Berlin https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/gastvortrag-8/ Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim lädt am Dienstag, 01. Juli 2014 um 12.00 Uhr, herzlich ein zum Gastvortrag von Alex Moussa Sawadogo, Festival Director von Afrikamera in Berlin, im Rahmen des Seminars "Afrika als 'Auftrag' Auswärtiger Kulturpolitik". Alex Moussa Sawadogo hat Kunstgeschichte in Ouagadougou und Kulturmanagement in Hamburg studiert und sich dabei auf Tanz und Film spezialisiert. Mitarbeit in zahlreichen Kultureinrichtungen in Burkina Faso, u.a. beim panafrikanischen Filmfestival FESPACO. Nach seinem Umzug nach Berlin war er 2005 als Presse- und Kulturbeauftragter der Botschaft von Burkina Faso in Berlin tätig. Zuletzt kuratierte und konzipierte er das Tanzfestival „Border Border Express“; Moussokouma (Hebbel am Ufer). Zudem war er als Co-Kurator für afrikanische Filme bei den Internationalen Kurzfilmtage Winterthur und seit 2012 als Afrika Berater für das Programm „Open Doors“ beim Festival del Film Locarno tätig. Seit 2007 ist Sawadogo künstlerischer Leiter des Filmfestival AFRIKAMERA.

 

Dienstag, 01. Juli 2014

12.00 Uhr bis 14.00 Uhr

Gebäude J, Raum 307

 

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit Studierenden und Kollegen im Anschluss an einen spannenden Vortrag. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich. 

]]>
Kulturpolitik
news-8394 Tue, 10 Jun 2014 10:29:00 +0200 Rückblick: Fachtagung „Vermessung Kultureller Bildung. Streitfälle“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/rueckblick-f-1/ Es wurde gestritten… intensiv und konstruktiv auf der kubi-online-Fachtagung.

Hildesheim, 6. Juni 2014. Die vergangenen zwei Tage diskutierten rund 100 kulturelle Bildungsexperten in der Akademie Remscheid über Streitfälle in der Theorie und Praxis sowie in der Fachdebatte und Forschung. Die teilweise sehr hitzig geführten Debatten verdeutlichten erneut die vielen unterschiedlichen Perspektiven und Ansätze in der kulturellen Bildungslandschaft.

Gestritten wurde beispielsweise um die Positionierung neuer Akteure im Feld, um Transfereffekte oder das Selbstbewusstsein der Kulturellen Bildung in der Darstellung der eigenen Qualitäten. Es wurde die Frage aufgeworfen, wo Kulturelle Bildung anfängt und wo sie aufhört und welche unterschiedlichen Bildungsverständnisse die verschiedenen Professionen in den Kultureinrichtungen, non-formalen Einrichtungen und Schulen vertreten. Ist Kulturelle Bildung auch ohne Vermittler oder ohne die Künste denkbar? Grenzbereiche wurden vermessen, die Bedeutung von kultureller Diversität diskutiert. 

Gestritten wurde mit Worten, aber auch mit künstlerisch-kreativen Ausdrucksformen, wie im Beitrag des Bodyperformers und STOMP-Mitglieds Johannes Bohun abends in der Bar. 

„Mitstreiter“ war auch die AG Kultur und Kulturpolitik der DeGEval, die parallel ihre Fachtagung in der Akademie abhielt. 

Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie Remscheid und Honorarprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, freute sich über das rege „einmischen“ und „mitmischen“ der TagungsteilnehmerInnen in den Fachpodien: „Oftmals scheitern Tagungen zur Kulturellen Bildung daran, dass man zu Beginn versucht einen Konsens über Begrifflichkeit herzustellen. Wir haben in dieser Tagung den umgekehrten Versuch unternommen: bewusst Differenzen zu thematisieren und so das Feld in seiner Vielfalt zu vermessen.“

Entsprechend schwierig war es, ein Fazit zu ziehen. Es wurde jedoch im Verlauf der Tagung immer wieder gefordert, künftig stärker die unterschiedlichen Perspektiven und Ziele der einzelnen kulturellen Bildungsakteure als Grundvoraussetzung für einen gemeinsamen Dialog in Theorie und Praxis sichtbar zu machen. 

Die Fachtagung wurde von den vier Trägerorganisationen der Wissensplattform „Kulturelle Bildung Online“ veranstaltet, der Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung, der Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, der Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und der Stiftung Universität Hildesheim. Vom Hildesheimer Institut für Kulturpolitik waren neben Prof. Dr. Susanne Keuchel auch die beiden Professorinnen Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss und Birgit Mandel sowie die wissenschaftliche Mitabeiterin Nina Stoffers als aktive Teilnehmerinnen auf den Podien der Tagung vertreten. 

Gefördert wurde sie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM). 

Der kubi-online-Fachbeirat plant diesen Fachdiskurs in Abständen fortzusetzen, parallel zur Weiterentwicklung der Plattform www.kubi-online.de.

Weitere Informationen: www.kubi-online.de

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-8382 Sat, 07 Jun 2014 10:20:00 +0200 Termine: Eignungsprüfung Master Kulturvermittlung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/termine-eig/ Die Termine für die Eignungsprüfung im Master Kulturvermittlung stehen fest.

 

 

Die Termine für die mündliche Eignungsprüfung sind für die Fächer unterschiedliche und wie folgt:

 

Schwerpunktfach Theater: 2.7. ab 8.30 Uhr

deutsch-franz. Studienvariante: 2.7. ab 9.30 Uhr 

Schwerpunktfächer Bildende Kunst, Literatur, Medien/Populäre Kultur und Musik: 3.7. ab 10 Uhr

Treffpunkt für die Studierenden ist jeweils das Foyer des Theaterinstituts:
Haus 52, Domäne Marienburg

]]>
Kulturpolitik
news-8301 Thu, 22 May 2014 11:26:00 +0200 Fachtagung „Vermessung Kultureller Bildung. Streitfälle“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/fachtagung-1/ Streiten Sie mit uns vom 2. - 3. Juni 2014 in der Akademie Remscheid. Kulturelle Bildung zu beschreiben und zu erforschen, wirft viele Fragen auf, die so vielfältig sind wie ihr Gegenstand. Vom 2. - 3. Juni 2014 findet in der Akademie Remscheid die Fachtagung „Vermessung Kultureller Bildung. Streitfälle“ statt. Sie lädt ExpertInnen der Kulturellen Bildung und Interessierte ein, mitzumischen. Dies kann einerseits bei der Gestaltung des Fachdiskurses über die Grundlagen und systematische Vermessung des Feldes zwischen Künsten, Kultur & Pädagogik geschehen. Andererseits sucht die Wissensplattform aber auch zukünftige AutorInnen und KommentatorInnen. 

Die Fachtagung wird von den vier Trägerorganisationen „Kulturelle Bildung Online“ veranstaltet: die Akademie Remscheid für Kulturelle Bildung, die Bundesakademie für Kulturelle Bildung Wolfenbüttel, die Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung und die Stiftung Universität Hildesheim. Gefördert wird sie von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM).

Die Tagung gliedert sich in vier Foren: Debatte, Forschung, Praxis und Theorie. Das Forum Forschung ist eine Kooperationsveranstaltung mit der Deutschen Gesellschaft für Evaluation, die parallel ihre Fachtagung des Arbeitskreises Kultur und Kulturpolitik in der Akademie veranstaltet.

 „Ich freue mich sehr, dass wir für die Fachtagung als MitstreiterInnen renommierte ReferentInnen der kulturellen Bildungslandschaft gewinnen konnten. Ich hoffe auf eine kontroverse, konstruktive, anregende und spannende Diskussion“, so Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin der Akademie Remscheid.

 

Da die Anzahl der Plätze begrenzt ist, wird um eine zeitnahe Anmeldung unter www.akademieremscheid.de gebeten.

Weitere Informationen: www.kubi-online.de

Kontaktperson an der Stiftung Universität Hildesheim:
Nina Stoffers, Institut für Kulturpolitik

Flyer herunterladen

 

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-8297 Sun, 18 May 2014 08:13:00 +0200 Kulturpolitischer High Noon: UNESCO-Welterbe trifft UNESCO-Schule trifft UNESCO-Lehrstuhl https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-7/ Anlässlich des Welttages für kulturelle Vielfalt, für Dialog und Entwicklung lädt das Institut für Kulturpolitik am Mittwoch, dem 21. Mai 2014, um 12.00 Uhr auf den roten Teppich. (Gebäude J 300) Lene Wagner von Hildesheim Marketing im Gespräch mit Dirk Woltmann, Pastor von St. Michaelis Hildesheim,  Prof. Dr. Michael Brandt, Leiter des Dommuseums, Bistum Hildesheim, Wilfried Kretschmer, Schulleiter der UNESCO-Robert-Bosch-Gesamtschule Hildesheim und Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik, der Universität Hildesheim und UNESCO-Lehrstuhlinhaber "Cultural Policy for the Arts in Development".

Mittwoch, 21. Mai 2014, 12.00 Uhr, Gebäude J 300, auf dem roten Teppich, offen für ein weites Publikum, keine Anmeldung erforderlich.

]]>
Kulturpolitik
news-8244 Thu, 15 May 2014 09:54:00 +0200 Breitenkultur in Niedersachsen: „Ländliche Kulturarbeit wahrnehmen“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/breitenkultu/ Schützenvereine, Theater und Posaunenchöre – Forscher des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim haben untersucht, was kulturell im ländlichen Raum in Niedersachsen abläuft. Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić hat das „Weißbuch Breitenkultur“ in Hannover vorgestellt. Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen von Amateurtheater wurden in einer Sonderauswertung erfasst. Dabei wird deutlich: 76 % der Amateurtheater erhalten keine Förderung. Die Forscher schlagen vor, die Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam aufzubauen oder Synergieeffekte bei der technischen Ausstattung zu erzeugen. Wer etwas über Breitenkultur erfahren möchte, landet zunächst in Freepsum, einem der 19 Dörfer der ostfriesischen Gemeinde Krummhörn. 381 Menschen leben hier, der überwiegende Teil arbeitet im rund zehn Kilometer entfernten Emden, die meisten im Schichtdienst bei einem großen Autobauer. Das durchschnittliche Alter steigt, junge Menschen wandern ab. Neben der Freiwilligen Feuerwehr und einem Sportverein entdeckt man im Dorf einen Posaunenchor sowie den Männerchor „Freepsumer Meersänger“. Mit einer Episode zu Freepsum beginnt das 200 Seiten starke Weißbuch zur Breitenkultur in Niedersachsen. Ein Blick durchs Schlüsselloch, in die Dörfer: Was passiert da eigentlich? Von Diepholz über Quakenbrück bis Hoogstede. Von Lastrup bis Pattensen.

Schützenvereine und Heimatmuseen, Amateurtheater und Posaunenchöre – im Norden ist die „Breite“ zu entdecken. Forscher des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim haben untersucht, wie vielfältig die kulturellen Ausdrucksformen im ländlichen Raum in Niedersachsen ausfallen. Dabei haben sie Vereine und Verbände befragt, kirchliche Gemeindehäuser und kommunale Kulturzentren besucht.

Die wohlwollende und zugleich kritische Untersuchung („Weißbuch Breitenkultur. Kulturpolitische Kartografie eines gesellschaftlichen Phänomens am Beispiel des Landes Niedersachsen“) wurde am heutigen Dienstag durch die niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajić in Hannover vorgestellt. Niedersachsen habe als Flächenland ein besonderes Interesse daran, allen Bevölkerungsschichten Zugang zu Kultur und damit kulturelle Bildung zu ermöglichen, ohne Breitenkultur sei dies nicht zu erreichen, so Heinen-Kljajić. Das Niedersächsische Ministerium für Wissenschaft und Kultur hat das Forschungsprojekt gefördert. In 22 Beiträgen befassen sich die Autoren mit kulturpolitischen Fragen (Regionale Kulturförderung, Empirische Erkenntnisse zur Kulturpolitik in Niedersachsen, Kulturentwicklungsplanung) und suchen Orte auf („Brelinger Mitte. Ein Dorf kauft ein Haus“, „Lichtspiele für Gronau. Grenzen des Ehrenamts“, „Soziales trifft Kulturelles. Bürgerradio ‚Tonkuhle‘“, „‘Wir wollen nicht unter uns bleiben‘. Ein Kulturzentrum auf dem Weg zur Internationalität“).

„Gemeinschaften bilden sich und finden gemeinsam zu kulturellen Ausdrucksformen, sie können den Zugang zu Kultur für sozial benachteiligte Randgruppen sichern und sind in der Regel für alle Bevölkerungsgruppen offen, unabhängig von Herkunft, Bildungsstand und Einkommen. Unsere Untersuchung macht deutlich, dass Kulturpolitik neu gedacht werden muss“, sagt Kulturpolitikprofessor Wolfgang Schneider. Dabei vermisst der Professor der Universität Hildesheim allerdings zweierlei: Die gesellschaftspolitische Wahrnehmung ländlicher Kulturarbeit und infrastrukturelle Maßnahmen, um kultureller Verarmung durch den demografischen Wandel entgegenzuwirken. Mit Blick auf das Kulturentwicklungskonzept Niedersachsen, das derzeit in Arbeit ist, sagt Schneider: „Kulturelle Vielfalt gilt es insbesondere in einem Flächenland in den kleinen Kommunen zu sichern.“

Im „Weißbuch Breitenkultur“ stellen Thomas Renz und Doreen Götzky eine „Studie zu Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen von Amateurtheater in Niedersachsen“ (PDF) vor. Etwa 1.000 Datensätze, Mails und Briefe wurden herangezogen und verschickt, insgesamt 387 Antworten liegen vor (Rücklauf 40 %). Dabei wird deutlich: Theater wird in Pflegeeinrichtungen, in Hochschulen, in Kirchen, in freiwilligen Feuerwehren, in Sportvereinen oder in Volkshochschulen gespielt. Die Theatergruppen können zum Teil auf eine sehr lange Geschichte zurückblicken, sie haben in der Regel keine großen finanziellen Spielräume. 83 % der Theatergruppen haben bis zu 25 Mitspieler, alle werden durch viele Helfer unterstützt. 50 % der Amateurtheater sind in Gemeinden mit bis zu 5.000 Einwohnern daheim, etwa die Hälfte probt zweimal oder mehrmals pro Woche, 72 % inszenieren einmal im Jahr (bis zu 10 Aufführungen). 78 % der Stücke sind Komödien, Schwänke und Lustspiele, 29 % der Stücke werden in Plattdeutscher Sprache aufgeführt. 76 % der Amateurtheater erhalten keine Förderung, 49 % sind den Förderern unbekannt. Wenn eine Förderung erfolgt, dann meist durch die Kommune (45 %). „Das ist das erste Mal in meinen 25 Jahren im Vorstand unseres Theaters, dass, abgesehen von unserem Publikum, sich jemand für unsere Arbeit interessiert“, sagt ein Theaterspieler den Forschern der Universität Hildesheim.

Junge Menschen für Theaterarbeit zu aktivieren, scheint bisher überwiegend eher in den Städten als in ländlichen Räumen zu funktionieren. Die Forscher schlagen vor, Strukturen zu vernetzen, um die Kinder- und Jugendarbeit gemeinsam aufzubauen oder Synergieeffekte bei der technischen Ausstattung oder Vereinsverwaltung zu erzeugen. Auch Fortbildungen mit dem Ziel der Professionalisierung bestimmter Arbeitsbereiche (wie Geschäftsführung, Öffentlichkeitsarbeit), der Entwicklung neuer Theaterformate oder die Nachwuchsarbeit aufzubauen sollten überwiegend möglichst nah am Ort des jeweiligen Theaters stattfinden.

Neben der quantitativen Befragung enthält die Amateurtheater-Studie Forschungsgespräche mit Verbänden, mit Vertretern des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur, der Soziokultur und Fortbildungseinrichtungen. Das erste eigenständige Kinder und Jugendtheater in Lüneburg, das Türkisch-Deutsche Theater – von Kulturwissenschaftsstudierenden der Hildesheimer Uni mit Bürgern unterschiedlicher Berufsfelder und Herkunft gegründet – und die Plattdeutsche Bühne in Wittmund werden exemplarisch vorgestellt. „Wir spielen grundsätzlich Einakter im Rahmen unseres jährlich stattfindenden Feuerwehrballs. Natürlich überwiegend plattdeutsch. Hier braucht es die geeignete Mischung aus möglichst vielen Rollen und einer heiteren Geschichte“, so eine Aussage von Mitspielern eines 1960 gegründeten Dorftheaters.

Als Expertisen zur Erstellung des Weißbuchs dienten die wissenschaftliche Begleitung der Kulturentwicklungsplanung im Peiner Land, eine Dissertation zur Kulturpolitik im ländlichen Raum und andere empirische Kulturforschungen. Beobachtungen und Datenmaterial haben die Forscher in zwei Seminaren mit Studierenden der Kulturwissenschaften an der Universität Hildesheim diskutiert. Die Studierenden haben teilnehmende Beobachtungen organisiert und Interviews mit Experten geführt. Das Weißbuch und die Sonderuntersuchung zu Amateurtheater sind in dieser Form bislang bundesweit einmalig.

Was ist Breitenkultur?

Spricht man von Breitenkultur, so ist das gemeinsame kulturelle und künstlerische Tun mit individueller Teilhabe und bürgerschaftlichem Engagement auf einer nichtkommerziellen, sparten- und politikfeldübergreifenden Ebene gemeint. Das kann zum Beispiel die Mundart in Liedern und Erzählungen, die Maibaumfeier der Dorfgemeinschaft, die Hausmusik im Familienkreis, das Amateurtheater auf der Freilichtbühne, den geselligen Abend des Heimatvereins, das Krippenspiel in der Kirche oder die „Pajatz“-Kürung beim Schützenverein sein.

Breitenkultur ist vor allem geprägt durch ehrenamtliches Engagement. Menschen aus allen Generationen, Schichten und Kulturen der Bevölkerung sind in ihrer Freizeit künstlerisch-gestaltend aktiv. Breitenkultur ist zumeist in Vereinen organisiert und finanziert sich zum Teil über die Mitgliedsbeiträge der Vereine.

Weißbuch Breitenkultur. Kulturpolitische Kartografie eines gesellschaftlichen Phänomens am Beispiel des Landes Niedersachsen
Herausgegeben von Wolfgang Schneider
Hildesheimer Universitätsschriften, Band 29
Gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur

darin: „Studie zu Rahmenbedingungen und Arbeitsweisen von Amateurtheater in Niedersachsen“, online abrufbar (PDF)

Breitenkultur. Die Tagung

11. bis 12. Juni 2014, „Breitenkultur – Teilhabe als Aufgabe von Kulturpolitik“, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur und Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim, in Zusammenarbeit mit der Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel

]]>
Kulturpolitik
news-8234 Mon, 12 May 2014 09:01:00 +0200 Gastvortrag - Dr. Julius Heinicke (Freie Universität Berlin): "Theater mit Transfereffekten?" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/gastvortrag-9/ Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim lädt herzlich ein zum Gastvortrag von Dr. Julius Heinicke (Freie Universität Berlin) im Rahmen des Seminars "Afrika als 'Auftrag' Auswärtiger Kulturpolitik". Künstlerische Kooperationen sind im internationalen Kulturaustausch Herausforderungen der Außenpolitik. Es geht nicht mehr nur um den Event, Projekte verstehen sich auch als Intervention. Angewandtes Theater nimmt eine besondere Rolle im weltweiten Kulturdialog ein. Bisher wurde es von der Theaterwissenschaft und -forschung jedoch weitgehend vernachlässigt.

Dr. Julius Heinicke wird die Formen und Inhalte afrikanischer Theaterkunst präsentieren und deren kulturelle, gesellschaftliche und politische Bedeutung herausstellen. Dabei interessiert ihn im besonderen Maße die Ästhetik des Angewandten Theaters in Bezug auf Erziehung und Entwicklung.

Dienstag, 13. Mai 2014
12.00 Uhr bis 14.00 Uhr
Gebäude J, Raum 307

Wir freuen uns auf eine rege Diskussion mit Studierenden und Kollegen im Anschluss an einen spannenden Vortrag. Keine vorherige Anmeldung erforderlich. 

]]>
Kulturpolitik
news-8137 Mon, 28 Apr 2014 08:59:00 +0200 Veranstaltungshinweis: Seminar "Afrika als 'Auftrag' Auswärtiger Kulturpolitik" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/veranstaltun-22/ Im Sommersemester 2014 am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim Dienstags, 12-14 Uhr / J 307. Künstlerische Kooperationen sind im internationalen Kulturaustausch Herausforderungen der Außenpolitik. Es geht nicht mehr nur um den Event, Projekte verstehen sich auch als Intervention. Auch die Bundeskulturstiftung hat mit ihrem Programm "Turn" die Initiative ergriffen, um Künstler aus Deutschland mit Künstlern aus afrikanischen Ländern zusammenzubringen. Was sind die Parameter einer Kooperation? Was müssen die Partner voneinander wissen und was interessiert sie an der Koproduktion? Und welcher kulturpolitischen Rahmenbedingungen bedarf es, um künstlerische Innovation zu ermöglichen? Das Seminar hat auch den Diskurs über eine Auswärtige Kulturpolitik zu reflektieren, die Afrika zum transkulturellen Modell einer "Fair Culture" behauptet.

Es sind noch wenige Plätze frei; Anmeldungen bitte über das LSF.

]]>
Kulturpolitik
news-8126 Tue, 15 Apr 2014 20:04:00 +0200 Dokumentation der Tagung ist online! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/dokumentatio/ „MIND THE GAP – Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung“ 2014 „Sie haben mich nicht nur nicht eingeladen, ich wäre auch nicht gekommen.“

Diese lakonische Aussage von Joachim Ringelnatz bringt die Haltung weiter Teile der Bevölkerung gegenüber Veranstaltungen von klassischen Theatern, Museen und Konzerthäusern auf den Punkt: Weder fühlt man sich eingeladen, noch hätte man Lust, dabei zu sein.

Weshalb stoßen zahlreiche öffentlich geförderte Kulturangebote bei so vielen Menschen auf kein Interesse? Welche kulturellen Interessen haben sie stattdessen? Wie verändern sich Bedürfnisse und Ansprüche an kulturelle Angebote aufgrund des demografischen Wandels u.a. durch Migrationsprozesse? Mit welchen Zielen und Selbstverständnis agiert Kulturvermittlung? Was kann diese leisten, damit die öffentlich geförderten kulturellen Angebote für mehr Gruppen der Gesellschaft, jenseits der kunstaffinen Milieus, relevant werden?

Anfang Januar 2014 fand im Deutschen Theater in Berlin eine Fachtagung zu Zugangsbarrieren öffentlich geförderter Kultureinrichtungen und deren möglichen Abbau durch niedrigschwellige Kulturvermittlungsangebote statt, gemeinsam organisiert vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und der Kulturloge Berlin. Die nun kostenlos online verfügbare Tagungsdokumentation beinhaltet neben den aufbereiteten aktuellen Forschungsergebnissen der Referentinnen und Referenten auch die Zusammenfassung der zahlreichen, teils sehr kontrovers geführten Diskussionen aus den Workshops und von den Podien.

Prof. Dr. Birgit Mandel & Thomas Renz
Institut für Kulturpolitik

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-7837 Wed, 05 Feb 2014 18:12:00 +0100 Kulturpolitischer High Noon - Art & Development - Cultural Diplomacy? - The Market? - Stop Aid! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-8/ Am Donnerstag, dem 6. Februar 2014, findet von 12.00 s.t. bis 13.00 Uhr eine weitere Ausgabe des Kulturpolitischen High Noon auf dem roten Teppich des Institut für Kulturpolitik statt. Gebäude J, dritter Stock. Als Gäste werden Prof. Dr. Jonathan Vickery, vom Center for Cultural Policy Studies der University of Warwick, und Christiaan de Beukelaer, Promotionsstudent an der University of Leeds, anwesend sein. 

Die Moderation der Veranstaltung übernehmen Anna Kaitinnis und Annika Hampel.

Eine Veranstaltung des UNESCO Chairs „Cultural Policy for the Arts in Development“ unter der Leitung von  Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Dr. Daniel Gad.

]]>
Kulturpolitik
news-7792 Fri, 31 Jan 2014 16:22:00 +0100 Kolloquium "Wissenschaftliches Arbeiten schreiben" auch in der vorlesungsfreien Zeit https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kolloquium-3/ Am Mittwoch, dem 19. März 2014, von 15.30 bis 17.00 Uhr bieten Thomas Renz und Dr. Doreen Götzky wieder einen Sondertermin des Kolloquiums "Wissenschaftliches Arbeiten Schreiben" im Institut für Kulturpolitik (Uni Hauptgebäude H3) an. Zur besseren Planung wird um eine vorherige Anmeldung per Mail gebeten: renz[at]uni-hildesheim.de.

Studierende, die am Institut für Kulturpolitik eine Abschluss-, Haus- oder Forschungsarbeit schreiben wollen, haben in unserem Kolloquium die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Hilfestellung zu erhalten, wann immer es für sie hilfreich ist. Das Kolloquium ist autorisiert, zusätzliche Beratung für alle Lehrenden des Instituts für Kulturpolitik anzubieten. Zugleich dient es dazu, die Lehrenden in den Sprechstunden zu entlasten. Die Studierenden werden daher gebeten, vor allem die Hauptfragestellung, das Erkenntnisinteresse und die Methodik mit den Gutachtern grundsätzlich abzustimmen.

Die Studierenden steuern den Verlauf des Kolloquiums durch ihre konkreten Anliegen selbst. Pro Sitzung bereiten Studierende ihre Fragen vor, die dann anschließend gemeinsam bearbeitet werden. Dabei gilt es, im Sinne der kollegialen Beratung, einen Austausch auch zwischen den Studierenden anzuregen.

Die Teilnahme ist auch nur zu einzelnen Sitzungen möglich. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, wird aber erbeten. Angemeldete Studierende werden im Falle von Zeitmangel bevorzugt.

]]>
Kulturpolitik
news-7710 Wed, 08 Jan 2014 18:50:00 +0100 Tagung: Zugang mit Barrieren https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/tagung-zuga/ Wer in Museen, Konzertsälen und Theatern nicht auftaucht Kulturvermittlung – das können Museumsführungen und Workshops sein. Oder mediale Formen, etwa Apps, Computerspiele und Schautafeln. Herkömmliche Formen der Kulturvermittlung wie Führungen und Publikumsgespräche erreichen jedoch vor allem ohnehin an Kultur Interessierte. Ein Weg könne sein, stärker in Stadtteile zu gehen, in denen sozial benachteiligte Menschen mit geringeren Einkünften leben, sagt Birgit Mandel, Professorin für Kulturmanagement und Kulturvermittlung an der Universität Hildesheim, anlässlich einer kulturpolitischen Konferenz in Berlin. Auch Schulaufführungen könnten in Kultureinrichtungen stattfinden, um erste Zugänge zu schaffen. Notwendig sei, so Mandel, vor Ort die Bevölkerung zu fragen: Was sind eure kulturellen Interessen?

Wie kann es gelingen, mehr Menschen am kulturellen Leben zu beteiligen? Etwa 120 Fachleute befassen sich am 9. und 10. Januar 2014 im Deutschen Theater Berlin mit Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und „niedrigschwelliger Kulturvermittlung“. Birgit Mandel und Thomas Renz vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim haben die Tagung „Mind the Gap“ gemeinsam mit der Kulturloge Berlin organisiert. Auch die Kulturpolitische Gesellschaft e.V. und der Paritätische Wohlfahrtsverband sind mit im Boot. Der Beauftragte der Bundesregierung für Kultur und Medien fördert die Konferenz.

„Wir bringen Wissenschaft und Praxis zusammen, um zu ermitteln, welche Barrieren bestehen und diskutieren die kulturpolitischen Konsequenzen“, sagt Thomas Renz. Die Fachleute zeigen Wege auf, welchen Beitrag Kulturvermittlung leisten kann, um Zugangsschwellen zu Konzerthäusern, Theatern und Museen abzubauen.

Am ersten Konferenztag werten Forscher empirische Erkenntnisse über kulturelle Teilhabe etwa von jungen Menschen, von Menschen mit geringen Einkünften, mit Migrationserfahrungen und Behinderung aus. Warum besuchen sie klassische Kultureinrichtungen selten? Welche kulturellen Interessen haben sie stattdessen?

Der Intendant des Deutschen Theaters Berlin, Ulrich Khoun, eröffnet die Konferenz. Anschließend befragt Birgit Mandel Intendant Barry Koskie von der Komischen Oper, wie es ihm gelingt, ein traditionelles „Hochkulturformat" wie die Oper zu „popularisieren" und wie unterhaltsam „Hochkultur" sein darf. Prof. Dr. Max Fuchs von der Universität Duisburg-Essen spricht über Kunst als Abgrenzungsmerkmal. Prof. Dr. Susanne Keuchel stellt Ergebnisse des zweiten Jugendkulturbarometers zu Barrieren von jungen Menschen gegenüber klassischen Kulturangeboten vor. Anne Torregiani lenkt den Blick auf England: Sie entwickelt für den Arts Council England Projekte, mit denen es gelingt, auch solche Gruppen der Gesellschaft in das öffentlich finanzierte Kulturleben einzubinden, die normalerweise keinen Zugang haben. Praxistauglichkeit auf dem Prüfstand –  in einer Abschlussdiskussion geht es um kulturpolitische Konsequenzen und Vermittlungsstrategien, moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Schneider. Studierende der Hildesheimer Universität „trainieren für die Zukunft“ und haben  „niedrigschwellige Kulturvermittlung“ entwickelt. Laut Renz wollen die Studenten und Studentinnen das klassische „langweilige“ Tagungsformat aufbrechen und „kreative Vermittlungsformate“ verwirklichen – beispielsweise beim inszenierten Festessen mit „persönlichem Schlüsselerlebnis“.

Kurzinformation über die Veranstalter:

Die Kulturloge Berlin setzt sich seit 2010 aktiv für kulturelle Teilhabe ein, indem sie nicht verkaufte Kulturplätze kostenlos an Menschen mit geringem Einkommen vermittelt. Im persönlichen Telefongespräch werden sie beraten und informiert. Etwa 7.200 Menschen nutzen derzeit das kulturelle Angebot der gemeinnützigen Initiative, die von 300 Kulturpartnern und 130 sozialen Partnern unterstützt wird.

Seit 1978 bietet die Universität Hildesheim mit ihren kulturwissenschaftlichen Studiengängen – etwa dem Bachelor Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis und dem Master Kulturvermittlung – den ältesten und größten Ausbildungsbereich der außerschulischen Kulturvermittlung in Deutschland an. Besonders ist die Anbindung an die Künste. An der Hildesheimer Uni lehren Professoren für Kulturpolitik, Kulturmanagement und Kulturelle Bildung. In enger Kooperation mit Kulturinstitutionen und Kulturverwaltung führen die Forscher Projekte im Bereich der Kulturvermittlung durch. Das Institut für Kulturpolitik hat die erste Forschungsplattform für Kulturvermittlung in Deutschland gegründet: Auf www.kulturvermittlung-online.de werden auch die Ergebnisse dieser Tagung dokumentiert.

Programm als PDF

Interview mit Prof. Dr. Birgit Mandel (online)

]]>
Fachbereich 2 Kulturpolitik
news-7688 Mon, 30 Dec 2013 14:58:00 +0100 Das "Handbuch Kulturelle Bildung" geht online! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/das-handbuc/ Seit wenigen Tagen ist ein Mammutprojekt online: Das „Handbuch Kulturelle Bildung" ist als digitale Plattform zugänglich. Literaturvermittlung, Kritzelbilder in der Kindheit, Medienbildung in Schulen oder Konzerthäuser als Bildungsorte – die Fachartikel sind wenige Klicks voneinander entfernt. Und für jeden auf der Wissensplattform erreichbar. Es ist soweit: Das "Handbuch Kulturelle Bildung" ist als digitale Plattform online gegangen!
Der Mehrwert der Onlineversion liegt nicht nur darin, dass der "schwere Schinken" nun nicht mehr im Rucksack mit sich geschleppt werden muss, sondern vor allem darin, dass sich alle aktiv an der Fortschreibung und kritischen Begleitung des Handbuchs beteiligen können - und das frei zugänglich und kostenlos.

Den Startschuss gaben die Projektträger – BKJ, Universität Hildesheim und die beiden Bundesakademien für Kulturelle Bildung in Remscheid und Wolfenbüttel – anlässlich der Fachtagung „Offensive Vernetzung! Dialogforum – Fachtagung – Marktplatz“ am 27. und 28. November 2013 im Berliner Podewil.
Das Handbuch, 2012 herausgegeben von Hildegard Bockhorst, Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand und Prof. Dr. Wolfgang Zacharias, ist die erste Vermessung des Feldes Kultureller Bildung. Die nun freigeschaltete Wissensplattform stellt die vollständigen Inhalte des Handbuchs zur Verfügung. Die neue Rubrik „Debatte“ ist dabei der Ort für aktuelle, auch kontroverse Themen und Diskussionen, die die Nutzer/innen jederzeit kommentieren können. Die so eingebrachten Aspekte und Perspektiven sollen regelmäßig in neue Artikel münden. Nachwuchswissenschaftler/innen bietet "Kulturelle Bildung Online" die Möglichkeit, Einblicke in ihre Forschungsarbeiten zu gewähren und diese zur Diskussion zu stellen.
Prof. Dr. Wolfgang Schneider, der Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim, sieht die digitale Umsetzung als eine besondere Chance für Studierende und Nachwuchswissenschaftler:
"Wir sind froh, dass das Handbuch Kulturelle Bildung, an dessen Erstellung wir beteiligt waren, nun online allen Studierenden zugänglich ist. Denn es gibt nicht die eine Kulturelle Bildung. Die Vielfalt der Erscheinungsformen, der Formate und der Konzepte entscheidet über die Qualität der Bildungsrepublik Deutschland. Dies zu zeigen und fortzuschreiben, ist das Verdienst des Handbuchs und der Plattform."

Ein wissenschaftlicher Redaktionsbeirat unter dem Vorsitz von Prof. Dr. Max Fuchs begleitet und steuert die fachliche Entwicklung der Plattform. Dafür wird 2014  eine öffentliche Fachtagung unter dem Thema „Vermessung Kultureller Bildung. Streitfälle“ in der Akademie Remscheid stattfinden. Gefördert wird das Projekt vom Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, der auch schon die Herausgabe des Handbuchs ermöglicht hatte.

Von Seiten der Universität Hildesheim betreut das Projekt Nina Stoffers, neue Mitarbeiterin am Institut für Kulturpolitik im Bereich Kulturelle Bildung mit dem Schwerpunkt Diversity. Bei Fragen und Anregungen können sich Interessierte wenden an:
stoffers[at]uni-hildesheim.de

]]>
Kulturpolitik
news-7609 Mon, 16 Dec 2013 12:51:00 +0100 Interview: Die Kultur im Parteiprogramm https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/interview-d/ Professor Wolfgang Schneider spricht über die Beziehung von Politik und Kultur im Kontext der Bundestagswahlen. Die Parteien setzten vor der Bundestagswahl vermehrt auf das Thema Kultur. In den Wahlprogrammen wurde ihr soviel Platz eingeräumt wie nie zuvor. Doch Professor Wolfgang Schneider vom Institut für Kulturpolitik sieht diese Entwicklung kritisch. Gemeinsam mit Studenten hatte er im Vorfeld der Bundestagswahl die Programme studiert und festgestellt: „Wir haben viel zu viele schöne Worte für die schönen Künste, aber viel zu wenig ernsthafte politische Anstrengungen, um die Kulturlandschaft Deutschlands auch zukünftig zu sichern".

Das gesamte Interview kann auf der Internetseite der Neuen Musikzeitung nachgelesen werden.

Zum vollständigen Interview

]]>
Kulturpolitik
news-7275 Fri, 25 Oct 2013 12:04:00 +0200 „Mind the gap“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/mind-the-ga/ Eine Tagung über Zugangsbarrieren zu kulturellen Angeboten und Konzeptionen niedrigschwelliger Kulturvermittlung am 9. und 10. Januar 2014 in Berlin Obwohl wir in Deutschland eine der reichhaltigsten und vielfältigsten Kulturlandschaften haben, sind kulturelle Angebote, vor allem die öffentlich geförderten sogenannten Hochkulturangebote, nur für einen kleineren, überwiegend hochgebildeten und in der Regel auch finanziell gut situierten Teil der Gesellschaft von persönlicher Relevanz. Welchen Beitrag kann Kulturvermittlung leisten, um die „Schwellen“ des Zugangs zu Theatern, Museen, Konzerthäusern insbesondere bei bislang kunstfernen Bevölkerungsgruppen abzubauen? Herkömmliche Formen der Kulturvermittlung wie etwa Museumsführungen erreichen vor allem an kulturellen Angeboten ohnehin Interessierte. Um bisherige Nicht-Kulturnutzer anzusprechen, müssen Barrieren abbauende Formen und Formate von Kulturvermittlung eingesetzt bzw. neu entwickelt werden, die eine größere Reichweite kultureller Angebote in den Alltag einer vielfältigen Bevölkerung hinein entfalten können.
Das Institut für Kulturpolitik veranstaltet daher unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz in Kooperation mit der Kulturloge Berlin, dem Deutschen Theater, der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. und dem Paritätischen Wohlfahrtsverband Berlin am 9. und 10. Januar 2014 im Deutschen Theater in Berlin eine Tagung welche der Fragen nachgeht, worin die Barrieren der Nutzung (hoch-) kultureller Angebote bei unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen, die bislang keine (öffentlich geförderten) Kulturangebote nutzen bestehen und welche Formen von Kulturvermittlung dazu geeignet sind, diese Zugangsbarrieren abzubauen.

Weitere Informationen zum Tagungsprogramm und zur Anmeldung finden sie hier.
Wir freuen uns darauf, Sie im Januar in Berlin begrüßen zu dürfen.
Prof. Dr. Birgit Mandel & Thomas Renz

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-7213 Wed, 16 Oct 2013 12:44:00 +0200 Kulturagenten für kreative Schule https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturagente/ Anstiftung zur Kooperation? Institut für Kulturpolitik führt die Begleitforschung zum Projekt „Kulturagenten für kreative Schule“ durch. Die Frage wie Kunst und Kultur als fester Bestandteil in den Alltag von Kindern und Jugendlichen integriert werden kann, ist seit vielen Jahren Gegenstand des Diskurses um Kulturelle Bildung in Deutschland. Besonders der Schule wird in diesem Zusammenhang eine Schlüsselrolle zugeschrieben. Das Ziel des Modellprogramms „Kulturagenten für kreative Schulen“, das durch die Bundeskulturstiftung und die Stiftung Mercator initiiert und gefördert wird, ist es deshalb, ein fächerübergreifendes Angebot der Kulturellen Bildung in Schulen und langfristige Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen sowie mit Künstlerinnen und Künstlern aufzubauen.
An dem Projekt, das mit dem Schuljahr 2011/2012 startete, sind 138 Schulen in den Bundesländern Baden-Württemberg, Berlin, Hamburg, Nordrhein-Westfalen und Thüringen beteiligt. Diese werden durch 46 Kulturagenten bei der Entwicklung von Konzepten, der Durchführungen von Projekten und dem Aufbau von Kooperationen unterschützt.  

Unter der Leitung von Dr. Tobias Fink sowie Prof. Dr. Wolfgang Schneider und unter der Mitarbeit von Thomas Renz und Dr. Doreen Götzky wird das Institut für Kulturpolitik eine umfangreiche Begleitforschung zum Projekt durchführen. Ziel des Forschungsprojektes ist es, herauszufinden, ob und wie im Rahmen des Programms „Kulturagenten für kreative Schulen“ gelungene Kooperationsbeziehungen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen bzw. Kulturschaffenden aufgebaut werden. Die Untersuchung wird v.a. Faktoren für das Gelingen bzw. die Behinderung von Kooperationen zwischen Schulen und Kulturinstitutionen erforschen. Die Kooperationen werden dabei auch darauf befragt, ob kulturelle Bildungsprojekte von hoher Qualität für die Schülerinnen und Schüler entstehen.
Im Zeitraum von September 2013 bis Oktober 2015 werden im Rahmen des Forschungsprojektes unterschiedliche qualitative und quantitative Analysen durchgeführt, der abschließende Forschungsbericht wird im April 2016 vorliegen.

Weitere Informationen unter www.kulturagenten-programm.de

Kontakt:
Dr. Tobias Fink
05121 883 20 106
tobias.fink[at]uni-hildesheim.de

Die Begleitforschung wird in Kooperation mit der Kulturstiftung des Bundes durchgeführt.

Eine weitere Begleitforschung zum Programm wird von Prof. Dr. Hermann Josef Abs (Universität Duisburg-Essen) gemeinsam mit  Prof. Dr. Ludwig Stecher (Justus-Liebig-Universität Giessen) unter dem Titel „Entwicklung von kultureller Bildung zwischen Schule und externen Partnern im Programm Kulturagenten für kreative Schule“ durchgeführt.

 

]]>
Kulturpolitik
news-6946 Tue, 27 Aug 2013 09:42:00 +0200 Ausschreibung: Internationales Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ausschreibun-5/ Im Rahmen der Partnerschaft zwischen der Université Aix-Marseille und der Universität Hildesheim wird zum 1. Dezember 2013 das internationale Promotionskolleg „Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art“ mit jeweils 5 Plätzen eingerichtet. Das Promotionskolleg richtet sich an Absolventinnen und Absolventen, die mit einem Universitätsabschluss die Berechtigung zur Promotion erworben haben. Voraussetzung ist eine überdurchschnittliche Note im Masterabschluss oder eines vergleichbaren universitären Abschlusses und die Einreichung eines Exposés in zwei Sprachen. Dieses muss neben einer passenden inhaltlichen Fragestellung auch den Bezug zum deutsch-französischen Promotionsverlauf darlegen. Nachweise der Sprachkenntnisse, ein themenbezogener Lebenslauf sowie eine Publikationsliste sind ergänzend vorzulegen. Vorzugsweise richtet sich das Programm an die Absolventen des Hildesheimer oder anderer deutsch-französischer Masterprogramme. Darüber hinaus ist es jedoch für fachlich passende Projekte offen. Das Thema des Promotionsvorhabens soll einem der unten genannten Bereiche zugeordnet werden können.

 

Das Promotionskolleg gliedert sich in die folgenden Themenbereiche, die alle einen Fokus auf die Reflexion von Formaten und Diskursen von Kulturvermittlung / Médiation Culturelle de l’Art setzen:

  •         in Frankreich (für Promovenden der Universität Hildesheim) oder
  •         in Deutschland (für Promovenden der Université Aix-Marseille) oder,
  •         im deutsch-französischen Vergleich (Promovenden beider Universitäten) oder
  •         im Kontext des Mittelmeerraumes (Promovenden beider Universitäten)


Promotionsprojekte, die am Institut für Kulturpolitik (Prof. Dr. Wolfgang Schneider) angesiedelt werden sollen, können sich bspw. entlang einer der folgenden Forschungsfragen orientieren:

I. Die Rolle des Künstlers in gesellschaftlichen und politischen Transformationsprozessen

  1. Wie lässt sich der Einfluss, den Künstler und Kulturvermittler durch ihr künstlerisches Schaffen auf gesellschaftlichen Wandel haben, analysieren und beschreiben? Inwiefern wirken Künstler als Change Agents der Gesellschaft?
  2. Inwiefern schaffen Kunst und Kultur einen Freiraum der Gestaltung von Zukunft?
  3. Wie funktionieren kulturpolitisch aktive Künstler-Netzwerke und wie erwirken diese Wandel zum Wohle der Freiheit des künstlerischen Schaffens?


II. Konzepte und Bedarfe für Kulturelle Bildung in Afrika sowie in weiteren Entwicklungs- und Schwellenländern

  1. Inwiefern kann der Erwerb einer kulturellen Bildung, auch verstanden als artistic literacy, breitere Teile einer Gesellschaft in den Diskurs des gesellschaftlichen Wandels einbeziehen?
  2. Welchen Zusammenhang gibt es zwischen kultureller Bildung (artistic literacy) und Armutsminderung?
  3. Auf welche Weise schafft kulturelle Bildung Freiräume, die Zukunftsfragen aufwirft und auf welche Weise hilft dies individuelle Lösungsoptionen für Missstände zu definieren und umzusetzen?

III. Die Umsetzung der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen
 

  1. Welche Schritte und welche Strukturen können den Prozess der Implementierung von Schutz und Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen befördern, welche verhindern sie? Welche Rückwirkungen lassen sich von den Erfahrungen aus Deutschland auf den afrikanischen Kontinent und von dort nach Deutschland transferieren?
  2. Inwiefern ermöglichen kulturpolitische Konzepte auf kommunaler Ebene pluralistische öffentliche Kulturräume und kulturelle Teilhabe?
  3. Wie gelingt gesellschaftliche Integration durch kulturelle Partizipation?
  4. Welche Konzepte und Strukturen machen aus der formalen Gesetzgebung entlang der UNESCO-Konvention zur Vielfalt kultureller Ausdrucksformen gelebte Umsetzung? Vor welchen Hürden stehen diese und wie werden sie überwunden?


Die Förderung im Rahmen des Promotionskollegs umfasst einerseits ein Stipendium als Mobilitätsbeihilfe von maximal 18 Monaten in der Partnerlandphase in Höhe von 600 Euro monatlich, andererseits die Option zur Teilnahme an exklusiven Programmpunkten der kulturpolitischen Debatten im Rahmen des UNESCO Chairs „Cultural Policy for the Arts in Development“ am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.


Die Bewerberinnen und Bewerber werden gebeten, folgende Unterlagen zur Verfügung zu stellen:

  1. Kopie der Hochschulzugangsberechtigung
  2. Kopie der Urkunde über den Universitätsabschluss
  3. Lebenslauf einschließlich eines wissenschaftlichen Werdegangs
  4. Ein Exposé im Umfang von ca. 10-15 Seiten, welches das Promotionsvorhaben prägnant darstellt, begleitet durch eine Übersetzung entweder in Deutsch oder Französisch
  5. Ein Motivationsschreiben, das aufzeigt, warum die Bewerberin / der Bewerber die Aufnahme in das Kolleg anstrebt und welche Erwartungen damit verbunden sind
  6. Ein Arbeitsprogramm und einen Zeitplan für das Promotionsvorhaben
  7. Ein Gutachten einer Professorin / eines Professors
  8. Eine Betreuungszusage für das Promotionsverfahren, falls vorhanden

Die Sprachen des Promotionskollegs sind Deutsch und Französisch.

Die Bewerbung mit den oben genannten Unterlagen ist bis zum 15. Oktober 2013 einzureichen. Die Nachreichfrist für die Vorlage des vollständigen Universitätsabschlusses ist der 31. Dezember 2013.

Alle Unterlagen sind zu richten an:

Universität Hildesheim
Institut für Kulturpolitik
Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim


Detailfragen können an folgende Person gerichtet werden:
Julia Krettek
e-mail: doppelmaster[at]uni-hildesheim.de

unter Beteiligung von:

gefördert durch:

]]>
Kulturpolitik
news-6801 Tue, 09 Jul 2013 20:22:00 +0200 Das Kolloquium „Wissenschaftliches Arbeiten Schreiben“ findet auch in der vorlesungsfreien Zeit https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/das-kolloqui/ am Dienstag den 27. August 2013 von 12.15 Uhr bis 13.45 Uhr in Raum J 306 statt Zur besseren Planung bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail: renz[at]uni-hildesheim.de


Studierende, die am Institut für Kulturpolitik eine Abschluss-, Haus- oder Forschungsarbeit schreiben wollen, haben in unserem Kolloquium die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Hilfestellung zu erhalten, wann immer es für sie hilfreich ist. Das Kolloquium ist autorisiert, zusätzliche Beratung für alle Lehrenden des Instituts für Kulturpolitik anzubieten. Zugleich dient es dazu, die Lehrenden in den Sprechstunden zu entlasten. Die Studierenden werden daher gebeten, vor allem die Hauptfragestellung, das Erkenntnisinteresse und die Methodik mit den Gutachtern grundsätzlich abzustimmen.

Die Studierenden steuern den Verlauf des Kolloquiums durch ihre konkreten Anliegen selbst. Pro Sitzung bereiten Studierende ihre Fragen vor, die dann anschließend gemeinsam bearbeitet werden. Dabei gilt es, im Sinne der kollegialen Beratung, einen Austausch auch zwischen den Studierenden anzuregen.

Die Teilnahme ist auch nur zu einzelnen Sitzungen möglich. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, wird aber erbeten. Angemeldete Studierende werden im Falle von Zeitmangel bevorzugt.

]]>
Kulturpolitik
news-6632 Wed, 12 Jun 2013 19:56:00 +0200 Öl aus dem Regenwald - die Grenzen des Wachstums live: Indigene aus Amazonien berichten https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/oel-aus-dem-r/ Ein kulturpolitischer Diskurs über Nachhaltigkeit mit Diskussion, am Mittwoch, dem 26. Juni 2013, von 10.15 bis 11.45 Uhr in Raum H010 (gegenüber von Amei´s Buchladen) Mit Blick auf das Projektsemester 2014 zum Thema „Verschwendung“
bietet das Institut für Kulturpolitik im kommenden Wintersemester ein
Seminar zu den Beziehungen von Nachhaltigkeit und Kulturpolitik an.

Im Vorfeld dieses Lehrangebots wird es am Mittwoch, dem 26. Juni 2013,
von 10.15 bis 11.45 Uhr in Raum H010 (gegenüber von Amei´s Buchladen)

einen gesonderten Termin geben.

Drei Ecuadorianer und zwei deutsche Experten der Entwicklungspolitik berichten zu den aktuellen Geschehnissen im ecuadorianischen Regenwald und suchen mit uns den Diskurs. Der Abbau des dort gefundenen Erdöls und weiterer begehrter Bodenschätze würde zwar kurz- und mittelfristige große Einnahmen für die Regierung bedeuten – auch zur Finanzierung von sozial- und bildungspolitischen Programmen – , doch diese Naturlandschaft grundlegend zerstören. Die dort lebenden indigenen Gruppen würden von diesem Eingriff massiv betroffen sein. Doch welche Alternativen bieten sich? Diese Alternativen berühren in großen Maße kulturelle und im weiteren Sinne auch kulturpolitische Fragen….

Die Veranstaltung ist für alle weiteren Interessierten offen.

Bitte melden Sie sich kurz per Email, wenn Sie kommen werden:
gad[at]uni-hildesheim.de

]]>
Kulturpolitik
news-6622 Wed, 05 Jun 2013 20:18:00 +0200 Sonderveranstaltung: Hausarbeiten im Fach Kulturpolitik-eine Einführung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/sonderverans/ Das Semester neigt sich langsam dem Ende zu und mit der vorlesungsfreien Zeit beginnt auch die Zeit der Haus- und Modulabschlussarbeiten… Am Dienstag, dem 11. Juni 2013, um 18.15 Uhr in J 306 findet die Veranstaltung "Hausarbeiten im Fach Kulturpolitik-eine Einführung" statt. Zu dieser Sonderveranstaltung lädt das „Kolloquium Wissenschaftliche Arbeiten Schreiben“ im Institut für Kulturpolitik ein.
Der Vortrag von Thomas Renz richtet sich an alle Studierende, welche im Institut für Kulturpolitik eine Haus- oder Modulabschlussarbeit schreiben. Im Mittelpunkt der Überlegungen stehen Themen wie erste Ideenfindung, Entwicklung einer angemessenen Fragestellung, Bau einer guten Gliederung sowie gute Kommunikation mit den betreuenden Lehrkräften.

]]>
Kulturpolitik
news-6619 Wed, 05 Jun 2013 19:48:00 +0200 Diversity-Tag an der Universität Hildesheim https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/diversity-ta-2/ Anlässlich des ersten deutschen Diversity-Tages, initiiert von der ‘Charta der Vielfalt‘, nehmen am Dienstag, dem 11. Juni 2013 von 12.45 Uhr bis 21.00Uhr Studierende und Wissenschaftler exemplarisch unterschiedliche Dimensionen von Diversity unter die Lupe. Dabei wollen wir uns mit den Potentialen und Herausforderungen von Diversity auseinandersetzen, für die Heterogenität unserer Gesellschaft sensibilisieren, Vielfalt zelebrieren, aber auch Diskriminierungsformen und Exklusionsmechanismen diskutieren. In diesem Jahr stellt das Zentrum für Bildungsintegration an der Universität Hildesheim folgende ausgewählte Dimensionen von Diversity in den Mittelpunkt der Diskussion:

Religion / Gender / Sexuelles Begehren / Soziale Herkunft / Ethnizität / Behinderung / Kultur

Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Praxis diskutieren die wissenschaftliche und gesellschaftspolitische Bedeutung dieser Differenzkategorien und bieten zur Vertiefung praxisorientierte Workshops an.

Alle Mitglieder der Hochschule und Interessierte sind herzlich eingeladen.

Wann? 11. Juni 2013, 12:45 Uhr bis 21:00 Uhr

Wo? Hauptcampus der Universität Hildesheim


PDF-Programm zum Download

]]>
Kulturpolitik
news-6603 Tue, 04 Jun 2013 17:44:00 +0200 Wieso eigentlich Kinshasa? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/wieso-eigent/ In Rahmen des Festivals Theaterformen in Hannover findet am 22. und 23. Juni ein Kolloquium zu Sinn und Unsinn internationaler Kulturkooperationen statt. Der UNESCO-Chair „Cultural Policy for the Arts in Development“ der Universität Hildesheim lädt gemeinsam mit dem Festival Theaterformen für zwei Tage nach Hannover und stellt Fragen zur Kunst und zur Politik und sucht erste Antworten für eine nachhaltige Entwicklung im Theater.

 >> zum Festival Theaterformen

Programm

Samstag, 22.06.2013

ROUND TABLES
14.30 – 18.30 Uhr
Teilnahme nur nach Anmeldung unter
kinshasa[at]uni-hildesheim.de

1. Welche Rolle spielt Theater in welchen Gesellschaften?
mit Stipendiaten des Festival Theaterformen Simon Allemeersch (Belgien) Vishnupad Barve (Indien) Zhao Chuan (China) Marlene Monteiro Freitas (Portugal) Djodjo Kazadi (DR Kongo) Michael Kranixfeld (Deutschland) Dorine Mokha (DR Kongo) Dalia Taha (Palästina) Moderation: Dr. des. Daniel Gad, Universität Hildesheim

2. Künstlerisches Koproduzieren. Labor für Dialog, Austausch und Innovation?
mit Sandro Lunin (Zürcher Theaterspektakel) Anja Dirks (Festival Theaterformen) und weiteren Gründungsmitgliedern des Netzwerkes Shared Spaces Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Universität Hildesheim

 

Sonntag, 23.06.2013

Chancen und Hürden kultureller Kooperation

Podiumsdiskussion
11:00 – 13:00
Podiumsdiskussion mit Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim) Jan Goossens (KVS Brüssel) Alex Moussa Sawadogo (Leiter von Afrikamera / Aktuelles Kino aus Afrika und Moussokouma Festival, Berlin) Mariano Pensotti (Regisseur / Buenos Aires) Moderation: Anja Dirks (Festival Theaterformen)

Austausch, Koproduktion, Netzwerke – klingt erst mal gut. Insbesondere in Richtung des afrikanischen Kontinents zielen seit kurzem einige Kooperationsprogramme aus Deutschland. Aber was erwarten Künstler von einem „Austausch“? Was ist eine „Kooperation“? Was kann eine Koproduktion möglich machen? Woran misst sich das Gelingen solcher Unternehmungen? Welche Rolle spielen Rassismus und Exotismus in der gegenseitigen Wahrnehmung?
Anhand des Themenschwerpunkts Kinshasa Connection, in dessen Kontext das internationale Kooperationsnetzwerk Shared Spaces gegründet wird, diskutieren nationale und internationale Gäste Fragen und konkrete Handlungsmöglichkeiten.

 

Festival Theaterformen

In diesem Jahr präsentiert das Festival unter dem Titel KINSHASA CONNECTION an seinem ersten Wochenende einen Themenschwerpunkt mit Geschichten aus, über und inspiriert von Kinshasa.

Weitere Informationen finden Sie auf den Theaterformen - Seiten

]]>
Kulturpolitik Forschungskolloquium
news-6594 Wed, 29 May 2013 22:34:00 +0200 Internationales Symposium "Fair Culture - Die Welt von Morgen" 16.-18. Juni in Hannover https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/internationa-18/ Kann Theater einen gesellschaftlichen Wandel bewirken oder verstärken? Sind Künstler/innen „perfect change agents“? Verliert das Theater dadurch seine Eigenständigkeit? Welche Auswirkungen kann Theaterarbeit auf die gesellschaftliche Situation der Beteiligten haben? Ausgehend von den konkreten Praxisbeispielen auf dem internationalen Jugendtheaterfestival „fairCulture” wird auf dem Symposion ein Theater diskutiert, das Aufklärung, soziales Bewusstsein und Selbstbestimmung fördern will.

Vom 16. - 18. Juni findet in Hannover das Internationale Symposium "Fair Culture - Die Welt von Morgen" statt. Es wird mitorganisiert vom UNESCO Chair "Cultural Policy for the Arts in Development" am Institut für Kulturpolitik.

Programm-Download

Anmelde-Formular

Die fachliche Auseinandersetzung darüber ist auf unterschiedlichen Ebenen angesiedelt:

Soziale Ästhetik
Welche ästhetischen Besonderheiten sind bei den internationalen Projekten und Produktionen zu beobachten? Welche künstlerischen und entwicklungsbezogenen Ziele verfolgen die Theatermacher/innen?

Spielleitung und Kulturvermittlung
Welche Funktion übernimmt die Spielleitung innerhalb der Theaterarbeit? Welche Arbeitsweisen und methodischen Ansätze werden genutzt?

Kultur- und Entwicklungspolitik
Welche Förderinstrumente gibt es für Theater im Entwicklungszusammenhang? Welche Rahmenbedingungen braucht kulturelle Bildung?

Wirkungsforschung
Welchen Anteil kann Theater am gesellschaftlichen Wandel haben? Gibt es hierfür messbare Resultate?

Das Symposion nutzt und erprobt Formate, die eine Fachdebatte von Theatermacher/innen aus allen Ländern ermöglichen und für den Aufbau neuer Partnerschaften genutzt werden sollen. In diesem Sinne wendet sich die Tagung insbesondere auch an Theatervermittler/innen, die internationale Aktivitäten reflektieren, neu entwickeln oder ausbauen möchten.

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-6586 Tue, 28 May 2013 19:40:00 +0200 Die Sprachen der Künste https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-sprachen/ Kulturelle Bildung ist in aller Munde und speziell eine alltagsbasierte Sprachbildung mithilfe von künstlerischen Herangehensweisen gewinnt zunehmend an Aufmerksamkeit. Das niedersächsische Projekt „Zeig mal – lass hören!“ gab 100 Kindern die Möglichkeit, zwei Jahre lang gemeinsam mit professionellen Künstlern in den Sparten Bildende Kunst, Musik, Tanz und Theater zu experimentieren und dabei ihre Kommunikationsfähigkeiten zu erforschen und zu erweitern.

Der vorliegende Band präsentiert interessante Projektergebnisse aus wissenschaftlicher Perspektive und enthält zudem unterhaltsame Stimmen von Beteiligten sowie zahlreiche fotografische Einblicke. Dieser wissenschaftlich reflektierte Erfahrungsbericht versteht sich als Ratgeber für Entscheidungsträger aus Kultur- und Bildungspolitik und sei all denjenigen empfohlen, die sich für eine anspruchsvolle künstlerische Arbeit im Bildungssystem besonders am Übergang von Kita zu Schule interessieren: Frühpädagogen, Wissenschaftler, Eltern, Künstler und Aktive im Feld der Kulturellen Bildung.

Ein Plädoyer für eine kreative Lern- und Lehrkultur!

„Ja, ich bin zufrieden, aber noch nicht fertig!“ (Lukas, 6 Jahre)

]]>
Kulturpolitik
news-6597 Mon, 27 May 2013 14:36:00 +0200 Asylpolitik auf der Bühne https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/asylpolitik/ Wenn in dieser Woche beim Integrationsgipfel in Berlin diskutiert wird, wie Migranten im Arbeitsmarkt ankommen, bringt in Hildesheim das Türkisch-Deutsche Theater die Asylpolitik auf die Bühne. Seit 20 Jahren befassen sich Studierende der Uni Hildesheim und Bürger mit und ohne Zuwanderungsgeschichte mit dem Alltag in Einwanderungsländern. Ein Blick in den Probenraum eines der längsten freien Theaterprojekte in Niedersachsen. Und Forscher monieren: „Die integrative Kraft von Kunst und Kultur wird zu wenig erkannt. Politik gewährt ihr nicht die angemessene Beteiligung." Die deutsche Asylpolitik steht auf der Bühne, 20 Jahre nachdem 1993 die Drittstaatenregelung für Asylbewerber eingeführt wurde. Dafür wurden Interviews geführt – mit Integrationslotsen, Lehrern von jungen Asylsuchenden, mit Vertretern des Flüchtlingsrats, Politikern, Abschiebebegleitern, Lehrern für Deutsch als Fremdsprache und mit Asylsuchenden. Aus diesen Begegnungen und den persönlichen Biographien haben die 20- bis 65-jährigen Macher des Türkisch-Deutschen Theaters das künstlerisch-dokumentarische Stück „Das Grundgesetz sehr sehr frei nach...“ entwickelt. Die Premiere ist am 30. Mai, weitere Theaterabende folgen im Juni.

„Das Grundgesetz ist eine Arbeitsgrundlage für unsere Produktion. Wir haben Stellen über Einwanderung mit Beispielen aus der Realität verknüpft“, sagt Isabel Schwenk. Die Kulturwissenschaftsstudentin an der Universität Hildesheim leitet gemeinsam mit Lara-Joy Hamann das Türkisch-Deutsche Theater. „Der Schutz der Familie steht im Gesetz. Familien werden auseinandergerissen. Wie passt das zusammen?“ Psychologiestudentin Azime Bekil ergänzt: „Wir diskutieren auf der Bühne auch Vorurteile gegenüber Deutschen, ihre Pünktlichkeit, Genauigkeit und die häufig als kühl empfundene Art.“ Rene Basse sagt: „Vor allem setzen wir uns in Beziehung zu dem, was wir da sagen. Es sind unsere Geschichten, die wir auf der Bühne erzählen.“ Der Landwirtschaftstechniker ist erstmals dabei.

Die Zuschauer erleben Stationen der Asylsuche und springen zwischen Lagerhalle und Bürotrakt. „Die Spieler nehmen ihre Familienmitglieder und den Zuschauer an die Hand und laufen los. Du wirst vor die Entscheidung gestellt, ob du deinen Pass zeigst oder Gerüchten glaubst und ihn lieber verschwinden lässt. Du wirst über Stacheldrahtzäune und Abgründe zwischen Eltern und ihren Kinder springen. Du wirst durch deutsche Gesetzesbücher und bürokratische Räume laufen, entscheiden müssen, welchen Weg du wählst. Dein bester Freund wird einen anderen Abend erleben als du. Deine Oma auch“, kündigt Isabel Schwenk an.

Wie reagieren Theaterhäuser und Kulturinstitutionen auf Zuwanderung? „Publikum, Produktionen und Personal müssen widerspiegeln, dass Deutschland ein Einwanderungsland ist. Vorbilder können freie Bühnen sein – wie zum Beispiel das Türkisch-Deutsche Theater", sagt Wolfgang Schneider, Kulturpolitikprofessor an der Universität Hildesheim, und moniert: „Die integrative Kraft von Kunst und Kultur wird zu wenig erkannt. Politik gewährt ihr nicht die angemessene Beteiligung.“ Das Institut für Kulturpolitik untersucht im Forschungsschwerpunkt „Theater und Migration“ Strukturveränderungen im europäischen Theater.

Das Türkisch-Deutsche Theater hat sich bundesweit gegen 60 Mitbewerber durchgesetzt und wird gefördert über den Bund Deutscher Amateurtheater aus Mitteln des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien aufgrund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages. „Besonders spannend ist, dass die Zuschauer mit entscheiden, wie es weiter geht auf dem Weg zur Aufenthaltsgenehmigung. So kann Theater zu einer Plattform werden, um über Politik nachzudenken“, lobt die Jury.

„Das Grundgesetz sehr sehr frei nach...“

Premiere am 30. Mai um 20:00 Uhr. Weitere Vorstellungen: 1./.2.Juni und 7./.8./.9. Juni, jeweils um 20:00 Uhr. Veranstaltungsort ist der Stammelbachspeicher (Wachsmuthstraße 19, Hildesheim).

Von und mit: Rahua Abraha, Imke Bachmann, René Basse, Azime Bekil, Denise Biermann, Mehmet Çetik, Arzu Çetin, Neclâ Eberle-Erdógan, Meltem Esentaç, Johannes Felbermair, Annemarie Fülling, Lara-Joy Hamann, Derya Kaptan, Manuel Melzer, Simon Niemann, Michael Reinhold, Manuel Rodríguez Nuñez, Paul Röwert, Isabel Schwenk, Jan Siefer, Benjamin Wenzel, Markus Wenzel, Matthias Wieprecht.

Info: Türkisch-Deutsches Theater

Das Türkisch-Deutsche Theater wird seit 1990 von Studierenden der Universität Hildesheim und Bürgern aus der Region Hildesheim geleitet und ist damit eines der längsten freien Theaterprojekte in Niedersachsen. Damals wollten sie einen Raum schaffen, um künstlerisch „über das Verhältnis von Einheimischen und Fremden“ nachzudenken, indem sie die „Probleme und Möglichkeiten des Zusammenlebens“ darstellten, so der Gründer und Regisseur Sebastian Nübling. Während in den Anfangsjahren Integration direkt auf der Bühne behandelt wurde, findet sie inzwischen ganz praktisch hinter der Bühne statt. „Wir sind extrem gemischt: Männer, Frauen, Ältere, Jüngere, unterschiedliche Berufsgruppen und eben auch Herkunftsländer“, sagt Arzu Çetin. Die 21-jährige Studentin der Universität Hildesheim gehört zu den 20- bis 65-jährigen Schauspielern, die unterschiedliche soziale und kulturelle Hintergründe mitbringen. „Aus der Freude am Theater spielen haben sich enge Freundschaften gebildet.“ Jeden Montagabend finden die Proben auf der Studiobühne der Uni Hildesheim statt.

Kontakt über die Pressestelle der Uni Hildesheim (Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 0177.8605905, 05121.883-102).

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Fachbereich 2 Kulturpolitik
news-6482 Mon, 29 Apr 2013 15:26:00 +0200 Kultur in Konflikten https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kultur-in-ko/ Leiter von Goethe-Instituten aus Afrika, Asien und Südamerika an Uni Hildesheim: Welchen gesellschaftlichen Auftrag haben die Goethe-Institute in Demokratisierungsprozessen? Was bewirken künstlerische Kooperationen für Frieden und Menschenrechte? Das Institut für Kulturpolitik lädt ein zu öffentlichen Vorträgen in der Seminarreihe „Kultur in Transformation. Innenansichten zur Außenpolitik des Goethe-Instituts“. Zu Gast an der Universität Hildesheim sind ehemalige Direktoren von Goethe-Instituten in Konfliktregionen, Krisen- und Schwellenländern.

Auswärtige Kulturpolitik sei die dritte Säule der Außenpolitik, gerade auch weil Kultur „Teil eines dynamischen Prozesses der Veränderungen in unserer Gesellschaft“ ist, wie es seit 1970 in den Leitsätzen für die auswärtige Kulturpolitik des Auswärtigen Amtes steht. Welche Rolle spielt in diesem Zusammenhang die kulturelle Programmarbeit der größten deutschen Mittlerorganisation? Welchen gesellschaftlichen Auftrag haben die Goethe-Institute in Demokratisierungsprozessen, wie trägt ein bilateraler Kulturaustausch zur Transformation von Entwicklungs- und Schwellenländern bei? Und was bewirken künstlerische Kooperationen für Frieden, Freiheit und Menschenrechte?

„Wir befragen im Seminar die Macher, Leiter von Goethe-Instituten, die in den letzten Jahrzehnten in Südamerika, Asien und Afrika Verantwortung trugen“, kündigt Prof. Dr. Wolfgang Schneider an, der die Seminarreihe unter Mitwirkung der Doktorandin Anna Kaitinnis konzipiert hat. Schneider ist Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ (Kulturpolitik für die Künste in Entwicklungsprozessen) der Universität Hildesheim.

Die Vorträge finden in Raum J 307 am Hauptcampus (Marienburger Platz 22) statt. Interessierte sind zu den öffentlichen Vorträgen herzlich eingeladen.

Öffentliche Vorträge:

16. April / „Gütesiegel Goethe. Wie das Goethe-Institut mit Ideen, Fleiß und kleinen Tricks öffentliche Anerkennung errang" / Gastvortrag von Dr. Bernhard Wittek (ehem. Pressesprecher des Goethe-Instituts)

30. April / „Am deutschen Wesen soll die Welt nicht genesen" / Gastvortrag von Dr. Kathinka Dittrich van Weringh (u.a. Gründungsdirektorin des Goethe-Instituts in Moskau und Direktorin des Goethe-Instituts in New York)

14. Mai / „Ziele, Schwerpunkte, Themen: Wie viel Freiheit braucht die kulturelle Programmarbeit im Ausland? (Beispiele aus Südamerika, Südostasien und Europa)" / Gastvortrag von Dr. Michael de la Fontaine (u.a. Direktor des Goethe-Instituts in Santiago de Chile, Singapur und Prag)

04. Juni / „Die Arbeit des Goethe-Instituts in kolonial geprägten Ländern Afrikas" / Gastvortrag von Dr. Bernd Pirrung (u.a. Direktor des Goethe-Instituts in Accra, Johannesburg und Abidjan)

11. Juni / Gastvortrag von Dr. Horst Harnischfeger (ehemaliger Generalsekretär des Goethe-Instituts von 1976-1996)

25. Juni / „Im Fadenkreuz der Zeitgeschichte: Deutsche auswärtige Kulturpolitik und Kulturarbeit von 1950 bis zur Gegenwart" / Gastvortrag von Dr. Dieter Strauss (u.a. Direktor des Goethe-Instituts in Santiago de Chile, Sao Paulo und Rabat)

09. Juli / „Von der 'Einbahnstraße' über die 'Zweibahnstraße' zu einer vernetzten AKBP. Innen- und Außenansichten" / Gastvortrag von Prof. Dr. Hans-Georg Knopp (ehemaliger Generalsekretär des Goethe-Instituts von 2005-2012 sowie u.a. Direktor des Goethe-Instituts in Bombay und Jakarta)

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Fachbereich 2 Kulturpolitik
news-6052 Wed, 03 Apr 2013 10:25:00 +0200 Erschienen im März - Mandel, Birgit: "Interkulturelles Audience Development. Zukunftsstrategien für öffentliche Kultureinrichtungen." Bielefeld, transcript 2013 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/erschienen-i/ Wie kann es klassischen öffentlichen Kultureinrichtungen wie Theatern und Museen gelingen, für neue Zielgruppen aus unterschiedlichen Herkunftsländern und sozialen Milieus attraktiv und relevant zu werden? Das Buch präsentiert die Ergebnisse eines Forschungsprojekts, gefördert von der Zukunftsakademie des Landes NRW, in deren Rahmen sieben große Kultureinrichtungen neue Ansätze eines interkulturellen Audience Development erprobt haben. In praxisnahen Beschreibungen, theoretischen Reflektionen und auf der Basis empirischer Studien, bei denen auch die Ergebnisse des 1. Interkulturbarometers für NRW erstmalig zusammenfassend aufbereitet werden, zeigt Birgit Mandel, unter welchen Bedingungen und mit welchen Maßnahmen der Programmplanung, der Kommunikation und der Vermittlung Kultureinrichtungen neues Publikum gewinnen und sich zugleich organisatorisch und künstlerisch weiterentwickeln können.

Birgit Mandel ist Professorin für Kulturvermittlung und Kulturmanagement an der Universität Hildesheim. Sie hat vielfältige Studien und Publikationen zu den Themen Kulturvermittlung, Kulturnutzerforschung, Audience Development durchgeführt und ist Herausgeberin der Forschungsplattform kulturvermittlung-online.de.

 

März 2013, 256 Seiten, kart., 24,80 € (D),
ISBN 978-3-8376-2421-2

 

]]>
Kulturpolitik
news-6300 Thu, 21 Mar 2013 13:53:00 +0100 "Besser vernetzt, besser verbunden?" - Abschlusssymposium 26.03. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/besser-vern/ Unter dem Titel „Besser vernetzt, besser verbunden?“ laden Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss und Julia Speckmann am 26.03.2013 von 17-20 Uhr in den EDELSTALL nach Hannover ein. Die Veranstaltung bildet den Abschluss eines 6-monatigen Forschungsprojektes, das vom Institut für Kulturpolitik im Auftrag
der EFRE-Förderung am Beispiel des Kultur- und Kommunikationszentrums Pavillon durchgeführt wurde. Das Projekt
hat zum Ziel, einen ersten Einblick in bestehende und zukünftig mögliche Verbindungen zwischen Akteuren der Soziokultur & neuen
KulturunternehmerInnen in Hannover zu geben.

Gäste sind:
• Michael Söndermann, Kulturwirtschaftsforschung – Culture Industries Research, Köln Berlin
• Georg Halupczok, Vorstandsmitglied der Bundesvereinigung Soziokultureller Zentren e. V. und der LAG Soziokultur Niedersachsen e.V. & Geschäftsführer des Kultur- und Kommunikationszentrums Brunsviga
• Bernd Fesel, european centre for creative economy im Dortmunder U

Anmeldung zur Teilnahme bis zum 24.03. an julia.speckmann[at]uni-hildesheim.de

]]>
Kulturpolitik
news-6050 Fri, 01 Mar 2013 14:52:00 +0100 Kulturvermittlung und Kulturelle Bildung im Tourismus https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturvermit-1/ Eine Tagung der Bundesakademie Wolfenbüttel und des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim vom 27.-28.06.2013 in der Bundesakademie Wolfenbüttel. Tagungsleitung: Prof. Dr. Birgit Mandel, Dr. Andreas Grünewald Steiger

27./28.6. 2013 in der Bundesakademie Wolfenbüttel

Dem Tourismus wird ein stetiger Zuwachs prognostiziert, selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Reiseformate wie Städte- und Eventtourismus gelten als wichtige Wachstumsmotoren. Kulturorientierte Aktivitäten wie der Besuch von Museen werden immer häufiger zu einem Bestandteil der Urlaubsreise auch bei nicht spezifisch kulturinteressierten Touristen.

Warum und wie lassen sich Menschen im Urlaub für Kunst und Kultur interessieren?

Wie eignen sich Touristen Kunst und Kultur an? Welche Potenziale bieten Urlaubsreisen für Kulturelle und Interkulturelle Bildung? Inwieweit tragen die Angebote der Tourismusunternehmen in den verschiedenen touristischen Reiseformaten, einschließlich kultureller Erlebniswelten, Cluburlaube und Kreuzfahrten, den oft  zunächst nur latenten Bedürfnissen von Touristen Rechnung, sich im Urlaub auch mit Kunst und Kultur zu beschäftigen? Welche Rahmenbedingungen und welche Formen und Formate der Kulturvermittlung können Prozesse der Kulturellen und Interkulturellen Bildung erfolgreich unterstützen?

Inwiefern verändern Kulturinstitutionen in Auseinandersetzung mit touristischen Zielgruppen ihre Marketing- und Vermittlungskonzepte?

Auf der Tagung werden erste empirische Erkenntnisse über kulturtouristische Motive und Aneignungsprozesse präsentiert, Best Practice Beispiele für Kulturvermittlungskonzepte im internationalen Vergleich vorgestellt und Potenziale des (Massen-)Tourismus für die Kulturelle Bildung diskutiert.

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-6178 Tue, 19 Feb 2013 08:59:00 +0100 Tropentaugliche Trompete für Damas Mpepo https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/tropentaugli/ Das Center for World Music und der UNESCO-Chair „Cultural Policy for the Arts in Development" der Universität Hildesheim starten die Kooperation mit der Universität Dar es Salaam in Tansania, fördern den Promotionsanwärter Damas Mpepo und planen einen Workshop zur Reparatur von Musikinstrumenten. Davon profitiert nun Damas Mpepo, Musiker und Promotionsanwärter der Universität Dar es Salaam in Tansania. „Beim Forschungsaufenthalt in Hildesheim hat Damas Mpepo uns berichtet, dass der Zugang zu spielbaren Blasmusikinstrumenten selbst in der Hauptstadt Tansanias, Dar es Salaam extrem eingeschränkt sei. Es gibt zwar viele Instrumente, diese seien aber häufig von minderer Qualität, sehr viele seien reparaturbedürftig und es fehlt am Wissen und letztlich auch der Initiative, diese fachgerecht spielbar zu machen. Neue Instrumente sind nur schwer zu erhalten und zudem für die meisten Musiker nicht finanzierbar.“, sagt Daniel Gad, Geschäftsführer des neuen UNESCO-Lehrstuhls. Nun reist er mit einer Trompete aus ursprünglich Hildesheimer Privatbesitz zurück nach Tansania. Rolf Irle, dessen 3000 Musikinstrumente umfassende Sammlung im CWM erforscht wird, entschied sich kurzerhand, dem jungen Musiker eine Trompete zu schenken. Ein Spezialist für Blasinstrumente, Stefan Hänisch von Hänisch Musikalien in Hildesheim-Himmelsthür vermittelte die Trompete. Im Schnellverfahren abeitete er sie auf und achtete dabei auch darauf die Trompete tropentauglich zu machen, etwa indem Korkelemente durch Gummi ersetzt wurden. In naher Zukunft ist nun geplant, einen Instrumentenreparatur-Workshop in Tansania durchzuführen – auf Anfrage von Prof. Dr. Mitchel Strumpf, Musikethnologe an der University of Dar es Salaam und in Kooperation mit dem Goethe-Institut. „Derlei Werkstätten oder ein Schulungsprogramm gibt es in Dar es Salaam nicht. Ich würde sehr begrüßen, wenn die seit 2012 gestarteten Kooperationsverhandlungen zwischen den Universitäten in Hildesheim und Dar es Salaam auch auf dieser ganz praktischen Ebene einer Kulturförderung in Entwicklungsländern vertieft werden können.“, sagt Strumpf.

von: Isa Lange, Pressestelle

]]>
Kulturpolitik
news-4218 Wed, 13 Feb 2013 13:44:00 +0100 Die Vermessung des Felds: „Handbuch Kulturelle Bildung“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-vermessu/ Mit Unterstützung des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) haben die BKJ und die Universität Hildesheim das „Handbuch Kulturelle Bildung“ herausgebracht. Auf über 1.000 Seiten stellen rund 180 Autorinnen und Autoren Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung umfassend dar. Nun sollen das Buch und Perspektiven der Kulturellen Bildung auf einer Tagung in der Bundesakademie Wolfenbüttel am 20. und 21. März diskutiert werden.

Was ist Kulturelle Bildung? Was sind ihre theoretischen Grundlagen? In welchen Handlungsfeldern, Kunstsparten, Kultur- und Bildungseinrichtungen findet sie statt? Obwohl die Bedeutung Kultureller Bildung seit einigen Jahren in Stellungnahmen, Modellprojekten und Förderprogrammen betont wird, gab es bisher keine Gesamtdarstellung eines von vielen Experten getragenen Verständnisses Kultureller Bildung. Das „Handbuch Kulturelle Bildung“ versammelt nun erstmals systematisch über 180 Beiträge von fast ebenso vielen Autorinnen und Autoren auf über 1.000 Seiten, die Theorie und Praxis der Kulturellen Bildung umfassend darstellen. Teil I widmet sich den anthropologischen, pädagogischen, ästhetischen und gesellschaftlichen Fundamenten. Teil II entfaltet und bündelt die Komplexität und Vielfalt der Praxis Kultureller Bildung in Bezug auf ihre unterschiedlichen Orte, Zielgruppen und Themen und ihre politischen Dimensionen im Dreieck von Jugend-, Bildungs- und Kulturpolitik. „Das vorliegende Handbuch versteht sich als ein erster Versuch das ‚Universum Kulturelle Bildung‘ in einer kollektiven und theoriefundierenden wie auch praxisdifferenzierenden Bestandsaufnahme abzubilden und damit auch einen Beitrag zur definitorischen Präzisierung der Begrifflichkeiten und Handlungsfelder zu liefern“, so die Herausgeber Hildegard Bockhorst (Bundesvereinigung Kulturelle Kinder- und Jugendbildung BKJ), Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand-Weiss (Universität Hildesheim/Bundesakademie Wolfenbüttel) und Wolfgang Zacharias (Hochschule Merseburg/LKB Bayern). „Ich bin sehr froh, dass es in relativ kurzer Zeit gelungen ist, eine erste Vermessung des Feldes Kultureller Bildung mit diesem Handbuch vorzunehmen. Auch wenn das Handbuch durchaus noch Leerstellen enthält und dieser Status weiterentwickelt werden muss, ist es als Nachschlagewerk und Übersicht sicherlich schon jetzt vor allem für Studierende sehr hilfreich. Schön ist, dass unter den 180 Autorinnen und Autoren Kolleginnen und Kollegen der Universität Hildesheim vertreten sind", sagt Reinwand-Weiss, die am Montag in Berlin das Handbuch im Rahmen der Tagung „Kulturelle Bildung öffnet Welten – eine Zwischenbilanz zur Qualitätsoffensive des BKM“ erstmals der Öffentlichkeit vorstellte. Die Herausgabe des Handbuchs gehört zu den Projekten und Initiativen im Bereich der Kulturellen Bildung, die der Bundesbeauftragten für Kultur und Medien (BKM) in den vergangenen fünf Jahren gefördert hat. Kulturstaatsminister Bernd Neumann erklärte anlässlich der Tagung: „Kulturelle Bildung und eine breite Teilhabe an Kulturangeboten sind ein klarer Schwerpunkt meiner Politik. Denn ein lebendiger Zugang zu Kultur ist sowohl für die persönliche Entwicklung jedes einzelnen als auch für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft ein wichtiger Schlüssel. Mein Haus fördert daher innovative Vorhaben der kulturellen Bildung, initiiert Modellprojekte und trägt somit auch zur Verständigung über Qualitätsstandards bei.“ Von: Pressestelle

]]>
Fachbereich 2 Kulturpolitik
news-6168 Tue, 12 Feb 2013 14:52:00 +0100 Das Kolloquium "Wissenschaftliche Arbeiten Schreiben" tagt auch in der vorlesungsfreien Zeit https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/das-kolloqui-1/ Am Dienstag, dem 19. März 2013 von 10.15 bis 11.45 Uhr findet im Raum J 306 das Kolloquium statt. Studierende finden hier Ansprechpartner, die Hilfestellungen inhaltlicher und methodischer Art geben.
Zur besseren Planung bitten wir für jede Sitzung um eine vorherige Anmeldung per Mail: renz[at]uni-hildesheim.de.

Studierende, die eine Abschluss-, Haus- oder Forschungsarbeit schreiben wollen, haben in unserem Kolloquium die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Hilfestellung zu erhalten, wann immer es für sie hilfreich ist. Das Kolloquium ist autorisiert, zusätzliche Beratung für alle Lehrenden des Instituts für Kulturpolitik anzubieten. Zugleich dient es dazu, die Lehrenden in den Sprechstunden zu entlasten. Die Studierenden werden daher gebeten, vor allem die Hauptfragestellung, das Erkenntnisinteresse und die Methodik mit den Gutachtern grundsätzlich abzustimmen.

Die Studierenden steuern den Verlauf des Kolloquiums durch ihre konkreten Anliegen selbst. Pro Sitzung bereiten Studierende ihre Fragen vor, die dann anschließend gemeinsam bearbeitet werden. Dabei gilt es, im Sinne der kollegialen Beratung, einen Austausch auch zwischen den Studierenden anzuregen.

Die Teilnahme ist auch nur zu einzelnen Sitzungen möglich. Eine Anmeldung ist nicht zwingend erforderlich, wird aber erbeten. Angemeldete Studierende werden im Falle von Zeitmangel bevorzugt.

]]>
Kulturpolitik
news-5912 Thu, 07 Feb 2013 13:04:00 +0100 "Qualität_Kultur_Vermittlung" - Zweite Pfingstakademie Paretz 2013 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/qualitaet-ku/ Die Pfingstakademie in Paretz bei Berlin findet vom 22. bis 24. Mai 2013 statt. Lehrende und Studierende des Instituts für Kulturpolitik werden fernab des universitären Alltags Fragen von Qualität und Qualitäten in der Kulturellen Bildung / Kulturvermittlung erörtern. Die Pfingstakademie ist ein innovatives Lehrangebot im Rahmen des Masterstudiengangs Kulturvermittlung und findet zum zweiten Mal statt.

Weitere Informationen finden Sie hier

 

]]>
Kulturpolitik
news-6082 Thu, 31 Jan 2013 12:14:00 +0100 UNESCO-Lehrstuhl startet mit Afrika-Kolloquium https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/unesco-lehrs/ „Der arabische Frühling wurde auch kulturell gestaltet. Dokumentarfilme, Graffitis und Performances zeigen, wie lebendig der politische Aufbruch in den nordafrikanischen Ländern ist“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Schneider. Er ist Inhaber des UNESCO-Lehrstuhls „Cultural Policy for the Arts in Development“ (Kulturpolitik für die Künste innerhalb gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse) der Universität Hildesheim. 100 Kulturschaffende und -politiker aus Afrika und Europa tagen an der Uni. „Präsident Mursi, gewähren Sie den Künstlern Freiheit!“, sagt Prof. Dr. Wolfgang Schneider. Künstler in der Großstadt Kairo und insbesondere auf dem Land in Ägypten arbeiten unter prekären Bedingungen. Nach wie vor regiert die Hochkultur der Eliten. „Kürzungen statt Konzeptionen bestimmen die kulturpolitische Praxis“, beobachtet Schneider.

Wie Künstler politische Veränderungsprozesse beeinflussen, unter welchen Rahmenbedingungen sie arbeiten und wie sie mit ihrem Schaffen zur Entwicklung der Gesellschaft beitragen, das untersuchen Hildesheimer Forscher – und arbeiten eng mit Partnern vor Ort zusammen. Vor allem in den Regionen im südlichen Afrika und Nordafrika sollen Projekte im Bereich Kulturelle Bildung untersucht und Ausbildungsprogramme im Kulturmanagement entwickelt werden.

Rund 100 Kulturpolitikforscher und -akteure des afrikanischen Kontinents und Europas diskutieren bis Donnerstagabend an der Universität Hildesheim über „gute Regierungsführung“ („Good Governance“) im Bereich der Kultur und Künste. Der 10. UNESCO-Lehrstuhl in der Bundesrepublik startet mit einem internationalen Afrika-Kolloquium am 30. und 31. Januar (Programm als PDF).

Aus Ägypten sind vor Ort: Der Programmdirektor des Goethe Instituts Kairo (Dr. Günther Hasenkamp) und Basma El Husseiny. Die Leiterin der Kulturorganisation „Al Mawred Al Thaqafy“ (Kairo) und Aktivistin im arabischen Frühling stellt erstmals einen Strukturvorschlag für die künftige ägyptische Kulturförderung vor, in dem die kulturelle Bildung, Zugänge zu Kultur und Freiheit für Kulturschaffende über zivilgesellschaftliche Stiftungen gefördert werden sollen.

Bereits am Dienstag startet ein „Young Expert Forum“ mit 25 jungen Kulturwissenschaftlern und Kulturschaffenden aus Tunesien, Zimbabwe, Deutschland, Luxemburg, Tansania, London, Marokko, Frankreich, Ägypten. „Wir wollen gemeinsam Projekte und Kooperationsmodelle im Bereich der Kulturvermittlung entwickeln und uns über kulturpolitische Rahmenbedingungen austauschen“, sagt Daniel Gad, Geschäftsführer des Hildesheimer UNESCO-Lehrstuhls. Auch eine junge Ägypterin ist dabei: Fayrouz Karawya, die sich mit zeitgenössischer Kultur und Politik in Ägypten befasst. Die Medizin- und Soziologieabsolventin (Kairo) schreibt, singt und komponiert seit 2006.

Zu den Referenten des Kolloquiums zählen u.a.:

Laurence Mayer-Robitaille (Leiterin des UNESCO-Programms „Technical Assitance in Cultural Governance", Paris), Ouafa Belgacem (Generalsekretärin des „ARTerial Network“, Kapstadt), Prof. Dr. Patrick Ebewo (Head of Department of Drama & Film, Tshwane University of Technology, Pretoria, South Africa), Prof. Dr. Mitchel Strumpf (University of Dar es Salaam), Basma El Husseiny (Leiterin des Kulturforschungsinstituts „Al Mawred Al Thaqafy“, Kairo), Lupwishi Mbuyamba (Direktor des „Observatory on Cultural Policy in Africa“, Maputo), Prof. Dr. Serhan Ada (Bilgi University Istanbul) und Christine M. Merkel, Deutsche UNESCO Kommission, Leiterin Fachbereich Kultur.

10. UNESCO-Lehrstuhl in der Bundesrepublik

Am Institut für Kulturpolitik startet unter Leitung von Prof. Dr. Wolfgang Schneider der UNESCO-Lehrstuhl „Cultural Policy for the Arts in Development“ (Kulturpolitik für die Künste innerhalb gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse). Seit 20 Jahren stiften die Vereinten Nationen Lehrstühle, rund 700 gibt es weltweit, nur zehn in Deutschland. Die Hildesheimer Wissenschaftler bauen die internationalen Kooperationen zunächst mit dem afrikanischen Kontinent aus. Geplant sind Forschungsprojekte, Diskussionsforen und Ausbildungsprogramme im Bereich Kulturpolitik und Kulturmanagement, Studierenden- und Dozentenaustausch sowie Forschungskooperationen. Mit dem ARTerial Network (Kapstadt) und der University of Dar es Salaam sollen Erfahrungen im Bereich „Kulturelle Bildung“ ausgewertet werden.

Medienberichte (Auswahl)

Presseinformation vom 02.01.2013

„Wie kann Kunst Gesellschaft verändern?", Hildesheimer Allgemeine Zeitung (30.01.2013)

„Appell an Mursi: Gewähren Sie Freiheit", Forschung zu Ägypten an der Uni Hildesheim, Braunschweiger Zeitung (30.01.2013)

„UNESCO-Lehrstuhl erforscht Kunst im politischen Aufbruch", DIE WELT, dpa (30.01.2013)

 

„Lehrstuhl erforscht Rolle des Künstlers in Umbrüchen", dpa (02.01.2013)

Kontakt bei Rückfragen: Isa Lange, presse@uni-hildesheim.de, 0177.8605905

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik
news-6051 Thu, 24 Jan 2013 16:04:00 +0100 Birgit Mandel als neue Vorsitzende des Fachverbandes für Kulturmanagement in Forschung und Lehre gewählt https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/birgit-mande-1/ Der Fachverband für Kulturmanagement in Forschung und Lehre hat auf seiner Jahrestagung in Potsdam am 18. Januar 2013 Prof. Dr. Birgit Mandel, Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und verantwortlich für den Bereich Kulturmanagement und Kulturvermittlung in den Hildesheimer Kulturwissenschaften, zur neuen Vorsitzenden gewählt. Kulturpolitik news-5929 Thu, 03 Jan 2013 23:51:00 +0100 10. UNESCO-Chair in der Bundesrepublik am Institut für Kulturpolitik eingerichtet https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/10-unesco-c/ Am Institut für Kulturpolitik wird der UNESCO-Chair "Cultural Policy for the Arts in Development" (Kulturpolitik für die Künste innerhalb gesellschaftlicher Entwicklungsprozesse) eingerichtet. Zum Festakt und internationalen Afrika-Kolloquium am 30. und 31. Januar 2013 werden Kulturpolitiker, Kulturschaffende und Wissenschaftler aus dem afrikanischen Kontinent und Europa erwartet. Ein wesentliches Anliegen der Hildesheimer Wissenschaftler ist, die internationalen Kooperationen zunächst mit dem afrikanischen Kontinent, später mit weiteren Weltregionen entlang kulturpolitischer Fragen auszubauen. In den kommenden Jahren untersuchen die Forscher unter anderem die Rolle des Künstlers in politischen und gesellschaftlichen Transformationsprozessen.
Welchen Einfluss hat Kulturpolitik, haben Künstler auf Regierungen? Welche kulturpolitischen Rahmenbedingungen müssen geschaffen werden, damit die Künste gesellschaftliche Funktionen übernehmen können? Der UNESCO-Chair startet mit einem Festakt und internationalen Kolloquium am 30. und 31. Januar 2013.

Mit der Einrichtung des UNESCO-Chairs wolle die Universität Hildesheim die 30-jährige Erfahrung mit dem Studiengang "Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis" international nutzen. Mögliche Strukturbildungen an den Hochschulen Tshwane University of Technology in Südafrika, dem Instituto Superior de Artes e cultura in Mosambik und der University of Dar es Salaam werden derzeit diskutiert. Auch der Studierenden- und Dozentenaustausch sowie Forschungskooperationen sind geplant. Daran angeschlossen könne ein internationaler Masterstudiengang "Cultural Policy and Arts Management" in Kooperation mit dem Center for World Music an der Universität Hildesheim (Prof. Dr. Raimund Vogels) folgen.

"Good Governance for Cultural Policy. Research about Arts and Development" / Kolloquium am 30. und 31. Januar 2013

Das Kolloquium (zum Programm) des Instituts für Kulturpolitik widmet auch anlässlich seines 15-jährigen Bestehens der Frage, wie Kulturpolitik und die Künste Regierungen und politische Transformationsprozesse beeinflussen können. Vor allem die Regionen südliches Afrika und Nordafrika stehen im Fokus.

Download: Flyer als pdf

Weitere Informationen zum UNESCO-Chair unter www.kulturundentwicklung.de

Von: Pressestelle, Isa Lange

 

]]>
Kulturpolitik
news-5882 Sun, 16 Dec 2012 17:14:00 +0100 Kultur.Politik.Diskurs - Heft 13 ist jetzt erschienen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpolit-1/ Die neue Ausgabe von Kultur.Politik.Diskurs ist da. Das Magazin des Instituts für Kulturpolitik liegt in den Räumen der Universität aus und steht als Download auf unserer Internetseite zur Verfügung. In der aktuellen Ausgabe finden sich die neuesten Ergebnisse aus Lehre und Forschung auf den Gebieten der Kulturpolitik, des Kulturmanagements sowie der Kulturellen Bildung.
Professor Wolfgang Schneider und Daniel Gad berichten von ihrer Reise ins südliche Afrika im Rahmen der auswärtigen Kulturpolitik. Ab Januar wird die Forschung und Lehre der Instituts um den UNESCO-Chair »Cultural Policy for the Arts in Development« bereichert. Professorin Birgit Mandel präsentiert Wege und Strategien der kulturellen Bildung im Bereich des Tourismus und Vanessa Reinwand-Weiss stellt das Handbuch Kulturelle Bildung vor. Die neuen Medien nimmt Thomas Renz unter die Lupe und zeigt die Möglichkeiten und Tücken von facebook im Kulturbereich auf.
Diese und weitere Themen und Autoren finden Sie in der neuen Ausgabe von Kultur.Politik.Diskurs.
Das Team des Instituts für Kulturpolitik wünscht viel Spaß beim Stöbern.


PDF-Download: Kultur.Politik.Diskurs Heft 13/2012

]]>
Kulturpolitik
news-5563 Tue, 23 Oct 2012 09:15:00 +0200 Theater. Entwickeln. Planen. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/theater-ent/ Die Ringvorlesung über Konzeptionen zur Reform der darstellenden Künste findet mitwochs 12-14 Uhr im Hörsaal 1 statt. Deutschlands Theaterlandschaft ist in ihrer Vielseitigkeit und gesellschaftlichen Verankerung einmalig. Doch  knappe Kassen zwingen Kommunen und Länder immer öfter zu Sparmaßnahmen im staatlich geförderten Theaterbetrieb.
Welche Reformen sind überfällig, welche Produktionsformen braucht Theater, welche Neuorientierungen sind notwendig, um die Not zu wenden?
Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim lädt im Wintersemester ExpertInnen der Theorie und Praxis ein, Theaterentwicklungsüberlegungen zu denken, vorzutragen und zur Diskussion zu stellen. Die Ringvorlesung will die Debatte um das deutsche Bühnenwesen konkretisieren, Theater entwickeln, Theater planen.

Bitte beachten Sie die Änderung im Programm!

 

 

Programm der Ringvorlesung

24.10.Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Universität Hildesheim):
Under Construction. Reformbedarfe auf der Baustelle Theater
31.10.Prof. Dr. Birgit Mandel (Universität Hildesheim):
Interkulturelles Audience Development.
Eine Strategie für Reformprozesse ö“ffentlicher Theater?
7.11.Prof. Dr. Jens Roselt (Universität Hildesheim):
Mythos Stadttheater
14.11.

Änderung: Alexander Pinto (HafenCity Universität Hamburg | Kultur der Metropole):
Stadt/Land/Theater - Tendenzen regionaler Entwicklungen

21.11.Prof. Dr. Annemarie Matzke (Universität Hildesheim):
Kollektives Produzieren im Theater – Proben, Kooperationen, Institutionen
28.11.Prof. Thomas Schmidt (Hochschule für Musik
und Darstellende Kunst Frankfurt am Main):
Die Transformation des deutschen Theatersystems – Struktur, Herausforderungen und Modelle
5.12.Prof. Dr. Friedemann Kreuder (Johannes Gutenberg
Universität Mainz):
Un/doing di“fferences – ein Auftrag für zeitgenössische Theaterinstitutionen?
12.12.Prof. Dr. Geesche Wartemann (Universität Hildesheim):
Zwischen Lektion und Labor. Die Zukunft der Theatervermittlung
19.12.Prof. Dr. Ingrid Hentschel (Fachhochschule Bielefeld):
Laboratorien der Gegenwart – Wieviel Theater braucht Europa?
9.1.Prof. Dr. Christopher Balme
(Ludwig-Maximilians-Universität München):
Theater als Kulturindustrie: Globale Perspektiven
16.1.Prof. Dr. Günther Heeg (Universität Leipzig):
Die (Auf)Lösung des Stadttheaters
23.1.Prof. Dr. Matthias Rebstock (Universität Hildesheim):
MusikTheater: Spielräume scha“ffen!
30.1.Dr. Thomas Oberender (Intendant der Berliner Festspiele):
Zeitgenössisch ist das, worüber man spricht. Theaterstrukturen zwischen Saison und Festival, Haus und Event
6.2.Prof. Dr. Peter W. Marx (Universität Köln):
»Berlin hat kein Theaterpublikum!« Überlegungen zum Theater zwischen Kulturkonsum und Subvention
]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-5483 Sun, 14 Oct 2012 14:50:00 +0200 Diskussion: Die Rolle der Künste in der Entwicklung der Gesellschaft https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/diskussion-2/ Acht Künstler des M.U.K.A.-Projekts aus Südafrika sind am Dienstag, dem 16. Oktober 2012, um 18.15 Uhr zu Gast am Institut für Kulturpolitik. Auf der Durchreise von Bielefeld nach Oschatz unterbrechen sie in Hildesheim ihre Tournee durch Europa für einen kulturpolitischen Diskurs über Hintergründe und Rahmenbedingungen, Ziele und Visionen.

Dienstag, 16. Oktober 2012, 18.15 Uhr im Institut für Kulturpolitik, J 300
Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Daniel Gad

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten.

 

1994 - nach dem Ende der Apartheid in Südafrika - zogen viele Jugendliche in die Innenstädte, in der Hoffnung dort ihr Überleben zu sichern. Häufig fanden sie sich auf der Straße wieder. Hier nahm das M.U.K.A.-Project 1995 seinen Anfang. Jugendliche, die ursprünglich aus Soweto stammten, begannen gemeinsam Theaterstücke zu entwickeln. Sie nannten sich "Most United Knowledgeable Artists" - kurz M.U.K.A. - und verarbeiteten in ihren Inszenierungen ihre Erfahrungen als Straßenkinder. Als Bühne nutzten sie die Straßen, Gemeindezentren und Kirchen.
Heute ist das M.U.K.A.-Project eine Institution in Hillbrow, einem der Brennpunkt-Stadtteile in der Innenstadt Johannesburgs. Mehr als 50 Kinder, 30 Jugendliche und 15 junge Erwachsene proben in drei Gruppen Theaterstücke und Tanzchoreographien. Sie machen Musik, organisieren Workshops, trommeln, texten und tanzen. Aus der Handvoll Straßenkinder von einst sind professionelle Theater- und Projektmanager geworden. In Europa sind sie nun auf Einladung der KinderKulturKarawane.

]]>
Kulturpolitik
news-5409 Wed, 03 Oct 2012 14:19:00 +0200 Kein Geld - (K)einen Plan? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kein-geld-2/ Expertengespräch zum Thema Kulturentwicklungsplanung Dienstag, 16. Oktober 2012, 14.30-16 Uhr
Universität Hildesheim
Gebäude J, Auf dem Roten Teppich (Institut für Kulturpolitik)

Seit über 35 Jahren entstehen in Deutschland "Kulturpolitische Planungen": In Großstädten, aber auch in kleineren Städten, Landkreisen und Kommunen. Ganz aktuell sogar in Bundesländern, unter anderem in Niedersachsen.
Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim hat Expertinnen und Experten zu einem Gespräch über Konzeption und Ertrag von Kulturentwicklungsplanungen eingeladen. Zu Gast sind:

  • Heike Fliess (MWK Hannover)
  • Dr. Patrick S. Föhl (Netzwerk Kulturberatung)
  • Tobias Knoblich (Kulturdirektion Erfurt)
  • Dr. Dorothea Kolland (Kulturamt Neukölln)
  • Reinhard Richter (Richter Beratung, Osnabrück)
  • Dr. Jörg Siewert (ehemals MWK Hannover)


Gemeinsam mit Studierenden wollen wir über folgende Fragen diskutieren:
Warum braucht es "konzeptionelle Kulturpolitik" – widerspricht dies nicht der im Grundgesetz geschützten "Freiheit der Kunst"?
Sind kulturelle Planungen angesichts der angespannten öffentlichen Haushalte (gerade der Kommunen) überhaupt sinnvoll?
Welche Arbeitsfelder für Kulturwissenschaftler sind im Moment besonders relevant?

Das Team des Instituts für Kulturpolitik freut sich auf Ihr Kommen: Nutzen Sie die Gelegenheit, erfahrene Kulturentwicklungsplaner kennenzulernen!

]]>
Kulturpolitik
news-5389 Fri, 14 Sep 2012 11:16:00 +0200 Tagung: Wie Museumspädagogik wirkt https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/tagung-wie-1/ Thesen, Konzepte und Konsequenzen der Wirkungsforschung für die kulturelle Bildung in Museen Die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel und der Bundesverband Museumspädagogik laden vom 2. - 4. November 2012 zu der Tagung "Wie Museumspädagogik wirkt" nach Wolfenbüttel ein. In den drei Tagen soll der Frage nach Wirkung oder Wirksamkeit von kultureller Bildung im Museum nachgegangen werden.

Der Einstieg erfolgt durch die Begriffsbestimmung der Themen "Wirkung" und "Wirkungsforschung". Dem Forschungsüberblick folgen Diskussionen und Arbeitsgruppen.
Unter dem Titel "Was Wirkung wert ist: Kriterien und Maßstäbe für Museen" soll der Wert von Museen erörtert und ihrer Bedeutung für die Zukunft nachgegangen werden. Am Ende steht ein Selbstversuch der Tagungsteilnehmer zur Wirkung von Bildungsprozessen.

Die Tagung findet in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik statt.

Programm und weitere Informationen als PDF-Download und unter bundesakademie.de

Kosten: 100 Euro für Mitglieder des BMVP, 120 Euro für Nichtmitglieder (einschl. Mittags- und Abendmahlzeiten sowie Pausenkaffee). Die Tagungsgebühren verstehen sich ohne Unterkunft.

Anmeldung: Anmeldungen von Mitgliedern des BVMP haben bis zum 13. August Priorität, danach gilt für alle Anmeldungen das Datum des Eingangsstempels. Ihre Anmeldung: Schriftlich, per Fax, E-Mail oder online bis zum 28. September 2012 unter Angabe der Tagungskennnummer M 35 an die Bundesakademie für kulturelle Bildung Wolfenbüttel; Tagungssekretariat; Postfach 1140; 38281 Wolfenbüttel.

 

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-5330 Mon, 03 Sep 2012 14:13:00 +0200 Vierter Bundesfachkongress Interkultur https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vierter-bund/ DIVERCITY Realitäten_Konzepte_Visionen, vom 24. bis 26. Oktober 2012 in Hamburg In Hamburg findet vom 24. bis 26.10.2012 der vierte Bundesfachkongress Interkultur unter dem Titel "DIVERCITY Realitäten_Konzepte_Visionen" statt. Die Hafenstadt im Norden Deutschlands ist schon seit Jahrhunderten ein Zentrum für Menschen unterschiedlicher Länder und Kulturen. Heute ist Interkultur aktueller denn je. Die großen Stadtentwicklungsprojekte Hafencity und die Internationale Bauausstellung IBA Hanmburg 2013 sorgen neben vielen kleinen Projekte für regen Austausch in der Stadt.
Im Mittelpunkt der Diskussion stehen die aktuellen Realitäten und Herausforderungen unserer Gesellschaft. Ein Paradigmenwechsel scheint notwendig: weg von einer vorwiegend an Defiziten orientierten Integrationspolitik hin zur Erschließung von Potenzialen kultureller Vielfalt für unsere Gesellschaft. "Diversity Management" und dessen vielschichtige Gestaltungsdimensionen stehen dafür im Zentrum der Diskussion. Die Kongressgäste erwarten interessante Vorträge und Fachforen sowie ein umfassendes Kulturprogramm.

Mit dabei sind u.a.: Navid Kermani, Naika Foroutan, Ruud Breteler, Victoria Walsh, Olad Aden, Olga Grjasnowa, Jagoda Marinic, Lena Gorelik u.v.m

Weitere Informationen finden Sie unter www.bundesfachkongress-interkultur-2012.de und auf den Seiten des Instituts für Kulturpolitik der Uni Hildesheim.

]]>
Kulturpolitik
news-5083 Fri, 03 Aug 2012 09:13:00 +0200 "Zukunftstag: Kultur" in Peine https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zukunftstag-6/ Im Forum Peine wird am 5. September von 18-22 Uhr über die Zukunft der Kultur im Landkreis Peine diskutiert. Der "Zukunftstag:Kultur" findet im Rahmen des Kulturentwicklungsplans für den Landkreis Peine statt. Die Bestandsaufnahme im Peiner Land ist abgeschlossen. Das Projektteam der Universität Hildesheim lädt nun alle Kulturschaffenden und Kulturinteressierten zur Präsentation und Diskussion der Ergebnisse ins Forum Peine ein.

Ort: Forum Peine
Zeit: 5. September 2012, 18-22.00 Uhr

Programm des Zukunftstag: Kultur

18.00 Uhr Ankunft mit Empfang eines persönlichen Exemplars des Berichtes
18.20 Uhr Begrüßung
18.30 Uhr Präsentation des Berichtes und der wichtigsten Ergebnisse der Bestandsaufnahme

19.15 Uhr Zwischenpause: Getränke und Gespräche

20.00 Uhr Diskussion und Ideensammlung für drei Entwicklungsteams: "Netzwerk Kulturträger Peiner Land" "Kulturelle Bildung" "Marketing und Öffentlichkeitsarbeit"
21.30 Uhr Vorstellung der Ergebnisse der drei Diskussionsrunden

Anmeldung

Bitte melden Sie sich bis Mittwoch, den 29.8.2012, bei unserer Mitarbeiterin Leonie Branz unter folgender Email-Adresse für den "Zukunftstag: Kultur" – die Teilnahme ist kostenlos – an:
branzl[at]uni-hildesheim.de

 

]]>
Kulturpolitik
news-4921 Tue, 10 Jul 2012 18:54:00 +0200 Hilfestellung zum wissenschaftlichen Arbeiten https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/hilfestellun/ Das Kolloquium "Wissenschaftliche Arbeiten schreiben" unter der Leitung von Doreen Götzky und Thomas Renz tagt auch in der vorlesungsfreien Zeit außerplanmäßig am Dienstag den 18. September 2012 um 10.00 Uhr in J 300. Studierende, die eine Abschluss-, Haus- oder Forschungsarbeit schreiben wollen, haben in unserem Kolloquium die Möglichkeit, inhaltliche und methodische Hilfestellung zu erhalten, wann immer
es für sie hilfreich ist. Das Kolloquium ist autorisiert, zusätzliche Beratung für alle Lehrenden des Instituts für Kulturpolitik anzubieten. Zugleich dient es dazu, die Lehrenden in den Sprechstunden zu entlasten. Die Studierenden werden daher gebeten, vor allem die Hauptfragestellung, das Erkenntnisinteresse und
die Methodik mit den Gutachtern grundsätzlich abzustimmen.
Zur besseren Planung bitten wir um eine vorherige Anmeldung per Mail bei Thomas Renz:
renz[at]uni-hildesheim.de

]]>
Kulturpolitik
news-4926 Mon, 02 Jul 2012 21:37:00 +0200 Arbeit (er) finden: Neue Kulturunternehmer https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/arbeit-er/ Eine Veranstaltung zum Karriere machen jenseits des traditionellen Kulturbetriebs Am Mittwoch, 04. Juni präsentieren Prof. Dr. Birgit Mandel und Julia Speckmann und Studierende neue Kulturunternehmer in Filmen, Kurzvorträgen & Diskussion. Von der Initiative Kultur- und Kreativwirtschaft der Bundesregierung mit dabei: Kreativcoach Tanja Breyer

]]>
Kulturpolitik
news-4871 Mon, 25 Jun 2012 15:34:00 +0200 Kulturpolitischer Highnoon https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-9/ Kultur von allen! Ein Expertengespräch zur Breitenkultur Das Institut für Kulturpolitik lädt am Dienstag, dem 3. Juli 2012, an die Universtität Hildesheim ein. Von 12 Uhr bis 13 Uhr werden Politiker der verschiedenen Parteien unter der Moderation von Professor Wolfgang Schneider über die derzeitige Lage der Breitenkultur und ihrer Akteurer debattieren. Die Veranstaltung findet auf dem roten Teppich des Instituts für Kulturpolitik im Gebäude J, dritter Stock, auf dem Haupt-Campus statt.

Es diskutieren:
Daniela Behrens, MdL (SPD)
Almuth von Below-Neufeldt, MdL (FDP)
Dr. Gabriele Heinen-Kljajic, MdL (Bündnis 90/Die Grünen)
Victor Perli, MdL (Die Linke)
Dorothée Prüssner, MdL (CDU)

Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider

 

Die Veranstaltung wird auf www.breitenkultur.de dokumentiert.

]]>
Kulturpolitik
news-4870 Mon, 25 Jun 2012 14:07:00 +0200 Neuerscheinung - Birgit Mandel: Tourismus und Kulturelle Bildung. Potentiale, Voraussetzungen, Praxisbeispiele und empirische Erkenntnisse. München 2012 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/neuerscheinu-3/ Das Buch verbindet tourismuswissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Fragestellungen, um erstmalig auf bislang kaum genutzte Möglichkeiten für nachhaltige ästhetische, kreative und kulturelle Erfahrungen auf Urlaubsreisen aufmerksam zu machen. Dem Tourismus wird ein stetiger Zuwachs prognostiziert, selbst in wirtschaftlichen Krisenzeiten. Reiseformate wie Städte- und Eventtourismus gelten als wichtige Wachstumsmotoren. Kulturorientierte Aktivitäten wie etwa der Besuch von Museen werden immer häufiger zu einem Bestandteil der Urlaubsreise auch bei nicht spezifisch kulturinteressierten Touristen.
Warum und wie lassen sich Menschen im Urlaub für Kunst und Kultur interessieren?
Wie eignen sich Touristen Kunst und Kultur an? Welche Potentiale bieten Urlaubsreisen für Kulturelle und Interkulturelle Bildung? Inwieweit tragen die Angebote der Tourismusunternehmen in den verschiedenen touristischen Reiseformaten, einschließlich kultureller Erlebniswelten, Cluburlaube und Kreuzfahrten, den oft  zunächst nur latenten Bedürfnissen von Touristen Rechnung, sich im Urlaub auch mit Kunst und Kultur zu beschäftigen? Welche Rahmenbedingungen und welche Formen und Formate der Kulturvermittlung können Prozesse der Kulturellen und Interkulturellen Bildung erfolgreich unterstützen? Wie lässt sich kulturelles Interesse auch über den Urlaub hinaus stimulieren?

Das Buch verbindet tourismuswissenschaftliche und kulturwissenschaftliche Fragestellungen, um erstmalig auf bislang kaum genutzte Möglichkeiten für nachhaltige ästhetische, kreative und kulturelle Erfahrungen auf Urlaubsreisen aufmerksam zu machen. Kriterien für nachhaltige Kulturvermittlung werden entwickelt auf der Basis eigener empirischer Erhebungen durch Befragung von Touristen ebenso wie durch Analysen unterschiedlicher Praxisbeispiele: von Museumsbesuchen und Stadtführungen im Kontext von Städtetourismus über interkulturelle Begegnungen im Rahmen von Fernreisen bis zu ästhetischen Bildungsprozessen in künstlichen Erlebniswelten.


Birgit Mandel ist Professorin für Kulturvermittlung und Kulturmanagement an der Universität Hildesheim. Sie hat vielfältige Studien und Publikationen zu den Themen Kulturvermittlung, Kulturnutzerforschung, Audience Development durchgeführt und ist Herausgeberin der Forschungsplattform kulturvermittlung-online.de.

]]>
Kulturpolitik
news-4845 Thu, 21 Jun 2012 15:18:00 +0200 Erster Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/erster-metho/ Erstmalig veranstaltet der Fachverband Kulturmanagement e.V. in Zusammenarbeit mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim den „Methodenworkshop zur Kulturnutzerforschung“. Am 5. und 6. Juli schaffen Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz an der Universität Hildesheim einen Ort für Diskussionen über die Entwicklung empirischer sozial- und kulturwissenschaftlicher sowie künstlerischer Methoden in der Kulturnutzerforschung. Ziel ist es, die Potenziale bestehender quantitativer und qualitativer Methoden zu erörtern sowie neue innovative und kreative methodische Zugänge zu entwickeln, die den Gegenstand Kunst und Kultur einschließlich seiner Rezeption angemessen fassen.

Als Gast spricht am Donnerstag der Leiter der Projektentwicklungs- und Kulturforschungsagentur Klaus Gerhards über den Mehrwert der Sinus Mileus für (Nicht-)Kulturnutzerforschung und (interkulturelles) Audience Development. Er stellt die aktuellen Sinus-Migrantenmilieus für Kultur vor und zeigt auf, wie mit Hilfe des microm-Angebots, diese Milieus bis auf Städte, Stadtteile und Straßenzüge berechnet werden können.

Der Freitag steht im Zeichen des Methodenbattle: Verschiedene quantitative, qualitative und kreativ-künstlerische Zugänge versuchen das gleiche Forschungsthema methodisch zu fassen: Mit welchen empirischen Methoden können soziale und persönliche Barrieren wie die Angst, sich bei kulturellen Veranstaltungen deplaziert zu fühlen oder bei Kunst keinen Gewinn für das eigene Leben zu finden, untersucht werden? In Kleingruppen werden qualitative, quantitative und künstlerisch-kreative Methodensettings zur empirischen Erforschung dieser Barrieren entwickelt, verglichen und bewertet. Der Kampf der Methoden ist eröffnet!

Der Workshop richtet sich an Forschende und Lehrende aus den Bereichen Kulturnutzerforschung, empirische Forschung und Marktforschung.

Kontakt:
Prof. Dr. Birgit Mandel
Thomas Renz

Downloads:
Flyer
Programm

]]>
Kulturpolitik
news-4834 Mon, 18 Jun 2012 22:18:00 +0200 Die erste Pfingstakademie des Masterstudiengangs Kulturvermittlung in Paretz – ein visionäres Forschungslabor für Studierende und Dozierende https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-erste-pf/ Ein neues visionäres System für Kulturschaffende auszuloten und neue Wege einzugehen – dafür fanden sich Studierende der Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Masterstudiengänge und Lehrende des Instituts für Kulturpolitik, Studierende aus Passau, Leipzig und Frankfurt/Oder sowie Persönlichkeiten aus Kultur und Wirtschaft in Paretz bei Berlin ein. Was kennzeichnet den Arbeitsmarkt und die Arbeitsbedingungen der Kulturschaffenden? Was zeichnet künstlerisches Denken und Handeln aus und in welchen neuen Einsatzfeldern jenseits des traditionellen Kultursektors können Künstler, Kulturschaffende und Kreative ihr Potenzial einbringen? Was treibt uns an und wie wollen wir in Zukunft arbeiten? Abgeschieden von der urbanen Alltagswelt, in dem ehemaligen preußischen Musterdorf Paretz, Rückzugsort der legendären Königin Luise, fand die erste Pfingstakademie des Instituts für Kulturpolitik vom 29. Mai bis 01. Juni 2012 statt. Zum Einstieg machte eine Gruppe von Kulturvermittlungs-Studierenden auf einer inszenierten und interaktiven Führung durch Paretz mit den Ideen preußischer Dorfentwicklung ebenso vertraut wie mit aktuellen Kulturentwicklungsplänen der Stiftung Paretz.
Den inhaltlichen Auftakt am Abend gab der Honorarprofessor der Instituts für Kulturpolitik, Dr. Hans Fleisch, Generalsekretär des Bundesverbands deutscher Stiftungen mit einer Dinner Speech dazu was Führungsqualitäten ausmacht und Menschen für Arbeit motiviert.
Ausgehend von einer Analyse der aktuellen Rahmenbedingungen im Kultursektor entwickelten Studierende und Lehrende in den kommenden Tagen gemeinsam kreative Visionen für die Arbeitswelt im künstlerischen und kreativen Bereich.
Ausgehend vom alten, angstbasierten System, das auf statischen Kategorien, Festanstellung, Bauspar- und Tarifvertrag basiert, wurden Ideen für ein neues Arbeitssystem, das Freiräume und Autonomie ermöglicht kreiert So wurden etwa durch performative Inszenierungen Reibungspunkte zwischen dem alten und dem neuen System dargestellt. Wie würde sich beispielsweise das alte System und damit auch das Arbeitsfeld Kultur verändern, wenn es ein bedingungsloses Grundeinkommen für alle geben würde? Und wie können kulturpolitische Rahmenbedingungen geschaffen werden, um mit mehr Sicherheit mehr Freiheit zu ermöglichen? Debattiert wurde unter anderem mit dem künstlerischen Leiter des Grips Theaters in Berlin, Stefan Fischer-Fels, der den Teilnehmern die prekäre Situation Kulturschaffender noch einmal verdeutlichte.
Aber nicht nur die Rahmenbedingungen müssen sich verändern, um die Arbeitsbedingungen und Lebensverhältnisse der Kulturschaffenden und Künstler zu erleichtern. Die Kulturschaffenden selbst müssen sich neu positionieren und selbstbewusst ihre besonderen Potentiale und Dienstleistungen in verschiedene Bereiche der Gesellschaft einbringen. Wie kann man neue Tätigkeitsfelder über den Kultursektor hinaus erschließen?
Wie das Potential von Kunst und Kultur in Bildungs- und Wirtschaftsbereiche einfließen kann zeigten die Praxisbeispiele von Carolin Berendts, Kulturagentin für Kooperationen von Kultursektor und Schule und kreative Schulentwicklung der Bundeskulturstiftung, und Elisabeth von Helldorf, Geschäftsführerin der Agentur für Kultur und Wirtschaft Schwarz+Weiß , auf.  Anhand der Design-Thinking-Methode konnten die Teilnehmer erfahren, welche Potentiale entstehen, wenn auf Basis interdisziplinärer Persepktiven und mit ästhetischen Mitteln „gedacht“ wird.
 
Die erste Pfingstakademie wurde insgesamt von den Teilnehmern als gelungenes Pilotprojekt bewertet, das durch die besondere Atmosphäre des Haveldorfes, die gemeinsamen Koch-Aktionen und das Engagement aller Beteiligten zu wechselseitigen Anregungen und zu einem intensiven Kultur- und Arbeits- Austausch führte. Die Pfingstakademie regte an, neue Wege in Hinblick auf eine zukunftsfähige Kulturarbeit zu entwickeln. Mit einer neuen Offenheit in Bezug auf kulturelle und künstlerische Formate wurde der Anstoß gegeben weiter zu denken, mit Ideen zu experimentieren und neue Wege einzuschlagen. Fernab universitärer Strukturen hatte man die Freiheit zu experimentieren, sich gegenseitig zu motivieren, zu inspirieren, voneinander zu lernen und sich weiter zu entwickeln.

]]>
Kulturpolitik
news-4793 Sat, 02 Jun 2012 18:42:00 +0200 Hildesheimer Professorin leitet Bundesakademie für Kulturelle Bildung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/hildesheimer-27/ Seit einem Monat ist Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand Direktorin der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel. Besondere Chancen sieht die Hildesheimer Professorin für Kulturelle Bildung in der Kooperation zwischen Bundesakademie und Universität. „Studierende tauschen sich mit Vertretern aus der Praxis aus und bringen ihrerseits neue Impulse in die Bundesakademie“. Ein Kooperationsvertrag wird derzeit ausgearbeitet. Ein bundesweites Doktorand_innenkolleg Kulturelle Bildung soll 2013 starten. „Die Bundesakademie ist eine etablierte und die impulsgebende Einrichtung in Deutschland in der professionellen Fort- und Weiterbildung auf dem Feld der Kulturellen Bildung. Eine stärkere Vernetzung der Aktivitäten mit der Universität Hildesheim, die sich vor allem im Feld der Kulturwissenschaften einen bundesweiten Ruf erarbeitet hat, birgt vielfältige Chancen für beide Institutionen“, berichtet Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand, neue Direktorin der Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel (BAW). Am Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim wird die Expertin auch künftig forschen und lehren, als nebenberufliche Professorin.

Professor Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand hat Mitte April die Nachfolge von Dr. Karl Ermert angetreten, der Anfang 2012 in den Ruhestand getreten ist. „Mit Frau Reinwand bekommt die Bundesakademie für kulturelle Bildung in Wolfenbüttel eine junge und engagierte Frau an ihre Spitze, die den Bereich Forschung zur kulturellen Bildung dort neu zu profilieren weiß und damit einmal mehr die Bundesakademie für kulturelle Bildung deutschlandweit mit einem Alleinstellungsmerkmal auszeichnet", so Prof. Dr. Johanna Wanka, Niedersächsische Ministerin für Wissenschaft und Kultur.

An der Universität Hildesheim hat die Professorin für Kulturelle Bildung 2010 gemeinsam mit Kollegen das bundesweite „Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung" gegründet. „Wir vernetzen Akteure aus Wissenschaft und Praxis und entwickeln durch Forschungskooperationen und Nachwuchsförderung das Forschungsfeld Kulturelle Bildung weiter“, so Reinwand. Im nächsten Jahr ist ein erstes bundesweites Doktorand_innenkolleg Kulturelle Bildung geplant, das in Kooperation mit der Bundesakademie und der Universität durchgeführt werden wird. Die dritte bundesweite Tagung des Netzwerkes Forschung Kulturelle Bildung findet im Oktober 2012 in Kooperation mit und an der Universität Erlangen-Nürnberg statt.

Zu den Arbeitsschwerpunkten von Vanessa-Isabelle Reinwand zählen Ästhetische und kulturelle Bildung, Bildungstheorie, frühkindliche Bildung und empirische Methoden kultureller Bildung. Sie studierte in Erlangen und Bologna Pädagogik, Theater- und Medienwissenschaften und promovierte mit einer interdisziplinären Arbeit zur ästhetischen Bildung. 2009 wurde Reinwand Juniorprofessorin am Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und bekleidet damit die erste Professur für „Kulturelle Bildung" in Deutschland. Nach der positiven Evaluation 2012 ist sie nun Professorin für Kulturelle Bildung.

Die BAW wird seit 1986 vom Land Niedersachsen gefördert. Sie konzipiert und organisiert Fort- und Weiterbildungen für haupt-, neben- und ehrenamtliche Kulturschaffende und Kulturmanager im Feld der Kulturellen Bildung in den Sparten Bildende Kunst, Literatur, Museum, Musik und Theater/Tanz sowie im Bereich Präsentation, Management und Organisation. Durch Fachtagungen nimmt die Bundesakademie regelmäßig Stellung zum kultur- und bildungspolitischen Diskurs.

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik
news-4687 Thu, 10 May 2012 10:24:00 +0200 Kulturelle Vielfalt erforschen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturelle-v/ Am 10. und 11. Mai tagen Kulturpolitiker, Kulturschaffende und Vertreter aus Politik, Verbänden, Wirtschaft und Kommunen an der Universität Hildesheim: Die zehnte Arbeitskonsultation der Bundesweiten Koalition für Kulturelle Vielfalt steht unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt erforschen“. Der Staatenbericht der Bundesrepublik über Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der kulturellen Vielfalt wird im Rahmen der Konsultation vorgestellt, kommentiert und Perspektiven diskutiert. Schutz und Förderung der kulturellen Vielfalt und der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen sind in Deutschland Grundlage der Kulturpolitik des Bundes, der Länder und der Kommunen.

Zur Ausformulierung der deutschen Position zu dem Übereinkommen über den Schutz und die Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen hat die Deutsche UNESCO-Kommission Anfang 2004 – unter Einbindung der Zivilgesellschaft – eine Bundesweite Koalition Kulturelle Vielfalt gegründet. Diese begleitet seitdem die Umsetzung des Übereinkommens mit einer jährlichen Arbeitskonsultation, um aktuelle Entwicklungen der Umsetzung des Übereinkommens zur Diskussion zu stellen, nationale und internationale Erfahrungen auszutauschen und zu erarbeiten, was für Bund, Länder, Kommunen und Kulturakteure daraus folgen wird. In der Bundesweiten Koalition Kulturelle Vielfalt sind Experten aus Kultur, Verbänden, Parteien, Wirtschaft, Kommunen, öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Forschung und Publizistik vertreten.

Veranstalter der zehnten Konsultation ist die Deutsche UNESCO-Kommission in Kooperation mit dem Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim.

Die Bundesrepublik hat Ende April 2012 den ersten Staatenbericht Deutschlands über Maßnahmen zum Schutz und zur Förderung der Vielfalt kultureller Ausdrucksformen zur Umsetzung des UNESCO-Übereinkommens von 2005 bei der UNESCO eingereicht. Der Bericht informiert alle vier Jahre über Programme, Projekte und Maßnahmen auf nationaler und internationaler Ebene und über deren Wirkung und Ergebnisse. Der Staatenbericht der Bundesrepublik wird im Rahmen der Konsultation an der Universität Hildesheim vorgestellt, kommentiert und Perspektiven diskutiert.

Wesentliches Ziel der 10. Arbeitskonsultation ist die Diskussion eines möglichen Eckpunkteplans zur Umsetzung des Übereinkommens in und durch Deutschland für die kommenden vier Jahre bis 2016.

Kulturelle Vielfalt erforschen

Die Konsultation steht unter dem Schwerpunkt „Kulturelle Vielfalt erforschen“. „Die Hochschulen tragen zur kulturellen Vielfalt bei – durch Forschungen zum Thema, durch interkulturelle Curricula in der Lehre und durch einen regen internationalen Austausch. Allein die kleine Universität Hildesheim pflegt zu über 140 Partneruniversitäten in aller Welt Beziehungen, fördert den Studierenden- und Dozentenaustausch, etablierte im Berichtszeitraum erstmals Professuren in Deutschland zur Diversity Education und Kulturellen Bildung, und unterhält das Center for World Music inklusive eines Studiengangs ‚Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung‘“, unterstreicht Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim. Das Institut für Kulturpolitik begleitet aktuell eine Kulturentwicklungsplanung im Landkreis Peine, untersuchte Programme des Goethe-Instituts im Bereich Kultur und Entwicklung und forscht zum Thema Theater und Migration.

Die Konsultation von etwa 50 Experten wird durch eine Gruppe ausgewählter Studierender der Universitäten Hildesheim und Bayreuth begleitet.

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Tagungen & Kongresse Kulturpolitik
news-4569 Thu, 05 Apr 2012 14:50:00 +0200 Studie zu Kunst & Kultur in der interkulturellen Gesellschaft https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/studie-zu-ku/ Am 13. April werden an der Universität Hildesheim erstmals die Ergebnisse des InterKulturBarometer, einer bundesweiten Studie zur kulturellen Identität und Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund, vorgestellt. In der Studie InterKulturBarometer werden erstmals für Deutschland die kulturelle Identität und Teilhabe von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund im Vergleich untersucht.

Bei der gemeinsamen Studie des Bundes und der Länder Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen wurden in ganz Deutschland 2.800 Menschen ab einem Alter von 14 Jahren befragt. Für Niedersachsen wurden 645 Personen quantitativ sowie 30 Personen zusätzlich qualitativ befragt.

Die Studie wurde durchgeführt vom Zentrum für Kulturforschung unter Leitung von Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin des Zentrums und Honorarprofessorin der Universität Hildesheim, und wissenschaftlich begleitet von Prof. Dr. Birgit Mandel vom Institut für Kulturpolitik.

Die Ergebnisse der Studie InterKulturBarometer werden erstmals auf dem Symposium „Kulturelle Teilhabe, künstlerische Interessen, kulturpolitische Perspektiven“ des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur und des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim am Freitag, 13. April 2012 ab 10:30 Uhr vorgestellt. Das Symposium greift die Ergebnisse der Studie auf und verbindet sie mit dem vom Land Niedersachsen initiierten Kulturentwicklungskonzept (KEK). Fragestellung wird dabei auch sein, wie die Erkenntnisse der Studie in Bezug auf Kultur und Integration künftig genutzt werden können.

Zur Begrüßung und Einführung um 10:30 Uhr sprechen Universitätspräsident Prof. Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, Wissenschaftsministerin Prof. Dr. Johanna Wanka, Integrationsministerin Aygül Özkan und Kulturpolitikprofessor Dr. Wolfgang Schneider. Um 11:15 Uhr werden die Ergebnisse der Studie  InterKulturBarometer durch Prof. Dr. Susanne Keuchel präsentiert. Um 12.00 Uhr spricht Dr. Necla Kelek, Migrationssoziologin und Autorin, zum Thema „Interkultur als Gegenstand der Forschung". Am Nachmittag diskutieren Experten die Konsequenzen für den Kulturbetrieb, moderiert von Prof. Dr. Birgit Mandel, sowie die Konsequenzen für die Kulturpolitik, moderiert von Prof. Dr. Wolfgang Schneider.

Veranstaltungsort ist der Kulturcampus Domäne Marienburg (Domänenstr. 1, 31141 Hildesheim). Eine Anmeldung ist erforderlich.

 

Anmeldung für Pressevertreter: 05121.883-102, presse[at]uni-hildesheim.de

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik
news-4593 Thu, 15 Mar 2012 09:34:00 +0100 ZUSÄTZLICHE LEHRVERANSTALTUNGEN am Institut für Kulturpolitik https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zusaetzliche-2/ Das Institut für Kulturpolitik bietet den Studierenden weitere Veranstaltungen für das Sommersemester 2012 an.

Daniel Gad vom Institut für Kulturpolitik bietet für das Sommersemester 2012 weitere Veranstaltungen an. Diese sind seit dem 10. April im LSF gelistet.

Kulturaustausch der Kommunen. Konzeptentwicklung eines Studientags
Montags, 10-12 Uhr; J 307
Auch die Kommunen sind Teil der internationalen Kulturbeziehungen der Bundesrepublik Deutschland. Doch was bedeutet auswärtige Kulturpolitik auf kommunaler Ebene? Wer sind hier die wesentlichen Akteure? Welche Art von Kulturarbeit wird hier gepflegt? Was heißt hier Kulturaustausch? Welche Themen stehen hier im Vordergrund? Wie sehen im konkreten die internationalen Kulturbeziehungen der Stadt Hildesheim aus? Die Übung wird ein Konzept für einen Studientag entwerfen, der im Wintersemester 2012 stattfinden wird.
LSF

Adenauer, Böll, Ebert und Co. als Akteure der Auswärtigen Kulturpolitik
Montags, 14-16 Uhr; J 306
Neben den klassischen Mittlerorganisationen der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik agieren in diesem Feld auch die politischen Stiftungen der Bundesrepublik Deutschland. Was zeichnet die Auswärtige Kulturpolitik der Friedrich Ebert-, Friedrich Naumann-, Heinrich-Böll-, Konrad-Adenauer- und Rosa Luxemburg-Stiftung aus? Wie sehen Projekte im Aus- und Inland aus? Inwiefern kooperieren sie mit den klassischen „Mittlern“? Welche Zusammenarbeit gibt es mit Partnern vor Ort? Das Seminar vermittelt ein weiterführendes Verständnis der Landschaft der Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik. Institutionen sollen analysiert und Konzepte im gemeinsamen Diskurs hinterfragt werden.
LSF

Forschung Kulturelle Vielfalt
Montags, 16-18 Uhr; J 307
Die Übung reflektiert Perspektiven der UNESCO-Debatte um Kulturelle Vielfalt und widmet sich den daran angegliederten Forschungspraktiken und Forschungsbedarfen. Teilnehmer der Übung erhalten ein Exklusivrecht zur Teilnahme an der UNESCO-Konferenz am 10. und 11. Mai auf der Domäne Marienburg. Teil ist es somit auch sich auf dieses Treffen von Experten inhaltlich vorzubereiten.
LSF

Arts in Development. Buchkonzeption
Dienstags, 8-10 Uhr; J 307
Im Mittelpunkt dieser Übung steht die Konzeption und Betreuung eines Fachbuches mit dem Titel Arts in Development. 30 Autoren aus dem afrikanischen Kontinent sollen dazu gewonnen werden, in kurzen Beiträgen vielfache Perspektiven zur Kulturlandschaft Afrikas zu erstellen. Das Buch soll im Herbst 2012 durch den renommierten Verlag Wits University Press veröffentlicht werden.
LSF

Das Goethe-Institut: Eine Ausstellung
Donnerstags, 10-12 Uhr; J 304
Das Goethe-Institut ist die größte Mittlerorganisation der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik mit nahezu 150 Repräsentanzen weltweit. Im Rahmen dieser Übung wird auf Basis von Plakaten und Flyern ausgewählter Goethe-Institute eine Ausstellung konzipiert und erarbeitet. Die Ausstellung soll zeigen, wie die Praxis der AKP aussieht, und durch eine Online-Variante begleitet werden.
LSF

]]>
Kulturpolitik
news-4060 Mon, 12 Mar 2012 16:02:00 +0100 "Arbeit(er)finden" auf einem preußischen Gutshof https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/arbeiterf-1/ Das Institut für Kulturpolitik führt in der Exkursionswoche vom 29.5. bis 1.6. die erste Pfingstakademie für Studierende der Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Masterstudiengänge in Paretz bei Berlin durch. Anknüpfend an das Thema des Projektsemesters "Arbeit (er-)finden" beschäftigt sich auch die erste Pfingstakademie mit den Perspektiven von (Kultur-)Arbeit.

Studierende (und Lehrende) aller vier kulturwissenschaftlichen Masterstudiengänge in Hildesheim können sich bis zum 13.4. für die Akademie anmelden unter mandel[at]uni-hildesheim.de (Teilnehmerbeschränkung auf 40). Für Unterkunft und Verpflegung wird ein Unkostenbeitrag von 70,-Euro erhoben.

Die Pfingstakademie ist ein neues Format des Masterstudiengangs Kulturvermittlung und wird von den Lehrenden des Instituts für Kulturpolitik gemeinsam mit Studierenden geplant und gestaltet.
Sie bringt Studierende der Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Masterstudiengänge sowie Studierende anderer Masterstudiengänge mit Künstlern, Unternehmern, Managern, Politikern zusammen an einem Ort, der die nötige Konzentration und einen Perspektivenwechsel für die intensive Beschäftigung mit einem interdisziplinären Thema ermöglicht.

 

 


Wichtige Informationen zum Download



 

Weitere Informationen erhalten Sie auf den Seiten des Instituts für Kulturpolitik.

]]>
Kulturpolitik
news-4030 Mon, 06 Feb 2012 14:25:00 +0100 Freiheit Schaffen! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/freiheit-sch-1/ Film und Gespräch mit Jonatan Stanczak von Freedom Theatres am Montag, 6. Februar, 20 Uhr im Audimax. Wir starten einen kleinen Exkurs vom kalten, politisch stabilen Deutschland nach Nahost, genau genommen Palästina und gehen der Frage auf den Grund, wie dort eine progressive Kulturinstitution überlebt? Im Audimax wird zunächst der preisgekrönte Film Arna's Kinder gezeigt, der 2002 während der zweiten Intifada von Juliano Mer Khamis, halb jüdisch, halb palästinensischem Filmemacher gedreht wurde. Er portraitiert das Werk seiner Mutter Arna, die in den 80ern Kinderzentren im armen, kriegsgebeutelten Flüchtlingslager von Jenin eröffnete, darunter auch ein Theater, in dem er - selbst berühmter Schauspieler in Israel- eine Jugendgruppe unterrichtet.
Jonatan Stanczak, schwedischer Theaterproduzent, Mitbegründer und Manager des Freedom Theatres wird nach dem Film über seine Arbeit vor Ort und die aktuelle Situation berichten.

Der Eintritt ist frei. Eine Spende für das Theater wird erbeten.
Eine Veranstaltung des Instituts für Kulturpolitik der Universität Hildesheim in Zusammenarbeit mit ASTA und HOKI.

]]>
Kulturpolitik
news-4029 Mon, 06 Feb 2012 14:16:00 +0100 Buchvorstellung und Diskussion: Theater und Migration. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/buchvorstell-5/ Der Direktor des Kulturpolitikinstitutes Prof. Dr. Wolfgang Schneider ist am 16. Februar um 18 Uhr zu Gast im Theater Mainz. Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung zum Thema Migration in den dramatischen Künsten befördert werden? Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen?

Diesen Fragestellungen geht Prof. Dr. Wolfgang Schneider in seinem neuen Buch "Theater und Migration. Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis" auf den Grund. Am 16. Februar, um 18 Uhr, stellt er das Buch im Foyer, Kleines Haus im Theater Mainz vor und diskutiert mit dem Theaterwissenschaftler Prof. Dr. Friedemann Kreuder, Dramaturgin Marie Rötzer, Theaterpädagoge Mirko Schombert und interkulturellen Theaterscouts.

]]>
Kulturpolitik
news-3970 Mon, 30 Jan 2012 16:24:00 +0100 Die Deutsche Welle zu Gast am Institut für Kulturpolitik https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-deutsche/ Am 31. Januar spricht Adelheid Feilcke im Seminar "Kulturpolitik für Film und Fernsehen". Adelheid Feilcke leitet seit 2008 die Abteilung Internationale Angelegenheiten der Deutschen Welle. Am 31. Januar 2012 ist Sie von 12.15 bis 13.45 Uhr zu Gast im Seminar "Kulturpolitik für Film und Fernsehen" von Professor Dr. Wolfgang Schneider. Die Diskussion mit ihr soll Einblicke in die Arbeit der Deutschen Welle als zentraler Institution der Auswärtigen Medienpolitik der Bundesrepublik Deutschland geben und die Rahmenbedingungen, in denen die Deutsche Welle wirkt, erläutern.

]]>
Kulturpolitik
news-3930 Fri, 27 Jan 2012 21:28:00 +0100 Konferenz "radius of art" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/konferenz-r/ der Heinrich Böll Stiftung (international) Am 8. und 9. Februar 2012 wird in Berlin die internationale Konferenz - "radius of art" Kreative Politisierung des öffentlichen Raums. Potenziale für soziale Transformation - stattfinden, an der das Institut für Kulturpolitik als Kooperationspartner beteiligt ist. Weitere Informationen finden Sie hier: www.radius-of-art.de/conference

]]>
Kulturpolitik
news-3839 Mon, 09 Jan 2012 14:33:00 +0100 Forum on Culture & Politics in Kairo https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/forum-on-cul/ Zwei Tage lang diskutierten arabische und westliche Intellektuelle im Goethe-Institut in Kairo über den Umgang mit Kultur und Politik während der Neuordnung der Gesellschaften in den arabischen Ländern. Einer der Redner war Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik in Hildesheim, der dazu aufrief zu schauen, "wer nun welche kulturpolitischen Strukturen als Unterstützung einer demokratischen Zukunft des arabischen Raums gestalten solle."
Eile ist geboten, die kulturellen Schätze zu bewahren. Denn unter den derzeitigen Umständen sind besonders die historischen Güter in Gefahr. In der Übergangsregierung wurde zwar ein Kulturministerium bedacht, nur ist auf Grund von Korruption und mangelnder Organisation eine strukturierte Durchführung konkreter Maßnahmen gar nicht möglich.

Doch nicht nur die Situation in der arabischen Welt wurde erörtert. Selbstkritisch ist die Krise der westlichen Welt reflektiert worden. Der Schriftsteller Norbert Niemann sprach von einer gefährlichen Aushöhlung der westlichen Demokratien und einer Unterwanderung der Gewaltenteilung durch eine neue Wirtschafts- und Medienmacht. Er fordert eine intellektuelle Debatte, die sich dem Prozess der "Entdemokratisierung der Demokratie" stellen müsse.

Die Konferenz hat gezeigt, wie schwierig es ist einen gemeinsamen Nenner zu finden. Jetzt brauchen die Kulturschaffenden die Kraft um sich zwischen islamistischen Fundamentalisten und dem ägyptischen Militärrat gemeinsam zu behaupten. Damit wartet nach der harten Aufgabe der Revolution die nächste große Hürde auf die Künstler in Ägypten.

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-3837 Mon, 09 Jan 2012 14:24:00 +0100 Die Kunst des lebenslangen Lernens https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-kunst-de-1/ Im Unimagazin erschien ein Beitrag von Prof. Dr. Wolfgang Schneider zum Thema Kulturelle Bildung. "Lesungen mit Autoren gehören zum Standardprogramm des Kinderliteraturzentrums "Lesart" in der Weinmeisterstraße in Berlin. Besonders gefragt sind aber auch die literarischen Spaziergänge auf den Spuren von Erich Kästner, Klaus Kordon und anderen Dichtern, deren Geschichten in der Hauptstadt angesiedelt sind. In den Lesenächten werden Bücher vorgestellt, abenteuerliche Geschichten erzählt und Lust aufs Lesen
gemacht. Das ist Kulturelle Bildung."

Lesen Sie HIER den ganzen Artikel.

]]>
Kulturpolitik
news-3834 Sun, 08 Jan 2012 12:13:00 +0100 Studientag zur Auswärtigen Kulturpolitik https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/studientag-z-1/ Am 18. Januar 2012 ist die Regisseurin und Choreografin Helena Waldmann zu Gast im Institut für Kulturpolitik. Im Weiteren wird es eine Informationsveranstaltung zum Praktikum beim Goethe-Institut geben sowie einen Bericht über das aktuelle Forschungsprojekt zur kulturellen Entwicklungszusammenarbeit.

10:15 Uhr, Hörsaal 1: Die Rolle der Künstlerinnen in der Auswärtigen Kulturpolitik.
Zu Gast: Helena Waldmann

Zur Vorbereitung: Montag, den 16. Januar 2012, 16:15 Uhr, Hörsaal 2: Theaterspielen ist gefährlich – Die choreografischen Arbeiten von Helena Waldmann. Sichtung von Filmen über ihr künstlerisches Schaffen im Rahmen der kulturellen Programme des Goethe-Instituts.

14:15 Uhr, Etage J 300: Praktika bei Goethe, Julia Speckmann und Studierende informieren über Praktikumsmöglichkeiten an 150 Goethe-Instituten in aller Welt

15:15 Uhr, Etage J 300: Kultur und Entwicklung. Der Direktor des Instituts für Kulturpolitik, Prof.Dr. Wolfgang Schneider, überreicht dem Präsidenten der Universität Hildesheim, Prof.Dr. Wolfgang-Uwe Friedrich, ein Exemplar der Studie zur kulturellen Entwicklungszusammenarbeit. Daniel Gad berichtet vom Forschungsprojekt in Kooperation mit dem Goethe-Institut.


Das Programm als Download erhalten Sie hier.

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-3829 Thu, 05 Jan 2012 09:49:00 +0100 Die Mondverschwörung https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-mondvers/ Das Institut für Kulturpolitik präsentiert am 17.01.2012 um 18 Uhr im Audimax der Universtität Hildesheim in Kooperation mit hoki und movie den Dokumentarfilm "Die Mondverschwörung". Der Regisseur und Vorsitzende der AGDOK Thomas Frickel wird anwesend sein und nach der Vorstellung für Fragen zur Verfügung stehen.

Als Chefreporter des deutschsprachigen US-Senders DDCTV hat Dennis R. D. Mascarenas schon viele heiße Eisen angepackt. Doch sein neuester Auftrag treibt ihn an den Rand der Verzweiflung.
Beim Versuch, das Verhältnis der Deutschen zum Mond auszuloten, gerät er mit jedem Schritt tiefer in ein Dickicht seltsamer Erklärungsmuster, die schließlich auf absurde Weise Deutschlands finsterste Vergangenheit lebendig werden lassen.
Warum werden obszöne Bilder auf den deutschen Personalausweis gedruckt? Wieso protegiert der Außenminister eine Mondscheinfriseuse? Wozu wurde die Bundeskanzlerin mit Plutonium abgefüllt? Weshalb lässt ein Finanzminister Euro-Scheine vergiften? Wer steckt hinter diesen satanistischen Anschlägen? Wie lässt sich die Katastrophe verhindern?
Vielleicht geht es bei all dem ja gar nicht um den Mond, sondern um etwas ganz anderes. Aber um was?
Klar wird dabei zunächst nur eines: Um uns herum gehen Dinge vor, von denen wir keine Ahnung haben.

Der Eintritt kostet 1 Euro.

Bereits am 17.1.2012 um 12:15 Uhr wird Herr Frickel in seiner Funktion als Vorsitzender der AGDOK zu Gast im Seminar „Kulturpolitik für Film und Fernsehen“ von Prof. Dr. Wolfgang Schneider sein und über (Dokumentar-) Filmpolitik in Deutschland sprechen. Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten und findet im Musiksaal der Universität Hildesheim statt.

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-3771 Fri, 09 Dec 2011 17:30:00 +0100 Kulturpolitiker in Kairo https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-10/ Kulturpolitikprofessor Dr. Wolfgang Schneider spricht im Rahmen einer kulturpolitischen Konferenz in Kairo am 8. Dezember zum Thema „Kultur und Gesellschaft – Europa und die Arabische Welt“. Kulturpolitiker aus den arabischen Ländern, der Türkei, Griechenland, Spanien, Deutschland und Vertreter der Zivilgesellschaft diskutieren die Rolle der Kultur im „arabischen Frühling“. „Künstler und Kulturvermittler haben keinen geringen Anteil an den jüngsten Geschehnissen in der arabischen Welt gehabt, ob nun direkt über ihre künstlerischen Ausdrucksformen oder ihre ganz besondere Art und Weise am gesellschaftspolitischen Diskurs teilzunehmen. Nun heißt es Bilanz zu ziehen und zu diskutieren wer nun welche kulturpolitischen Strukturen als Unterstützung einer demokratischen Zukunft des arabischen Raumes gestalten soll“, so Prof. Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik.

Die Konferenz „Forum on culture & politics 2011" wird veranstaltet vom Goethe-Institut Kairo und Al Mawred Al Thaqafy (Cultural Resource, Kairo). Das Forum ist eine gemeinsame Initiative der Goethe-Institute Kairo (Regionalinstitut Nordafrika und Nahost), Athen (Regionalinstitut Südosteuropa) und Brüssel (Regionalinstitut Südwesteuropa). Kulturpolitiker aus den arabischen Ländern und Europa sowie Vertreter der Zivilgesellschaft diskutieren die Rolle der Kultur im „arabischen Frühling“. Themen der Tagung sind unter anderem die Kulturpolitik in einer veränderten Arabischen Welt oder die Rolle europäischer Kulturstiftungen. Fragen sind unter anderem: Wie müssen sich nationale Kulturpolitiken in den „Transformationsländern“ ändern? Welche Rolle spielen kulturelle und zivilgesellschaftliche Initiativen? Welche Erwartungen hat die arabische Welt an Europa?

Prof. Dr. Schneider wurde als Beobachter und Kommentator mit hinzugezogen und wird unter anderem die Podiumsdiskussion „Kultur und Gesellschaft – Europa und die Arabische Welt“ am Donnerstagabend, 8. Dezember, moderieren.

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik
news-3640 Sat, 12 Nov 2011 19:52:00 +0100 Kulturentwicklung planen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturentwic/ Kulturentwicklungsplanung im Landkreis Peine – das Gemeinschaftsprojekt des Landkreises Peine, der Städte und Gemeinden des Landkreises und der Stiftung Universität Hildesheim ist gestartet. Wie alle kommunalen Politikfelder muss sich auch die Kulturpolitik des Landkreises Peine den Herausforderungen der kommenden Jahre – wie Demographie und kulturelle Teilhabe – stellen, um zum Erhalt einer lebenswerten Region Peine beizutragen. Mit der Erarbeitung eines Kulturentwicklungsplans, an dem zahlreiche kulturelle Akteure beteiligt sind, stellt sich der Landkreis Peine dieser Herausforderung. Das Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim begleitet diesen Prozess.

Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik, erinnerte in seiner Rede während der Auftaktveranstaltung zur Kulturentwicklungsplanung (KEP) des Landkreises Peine Ende Oktober an die Devise des Deutschen Städtetages: „Kulturpolitik ist in erster Linie Kommunalpolitik!“. „Ziel ist es, die kulturellen Stärken und Schwächen des Landkreises zu identifizieren; es gilt, zu initiieren, dass die Akteure in einem permanenten kulturpolitischen Forum den Austausch pflegen; aus der Bestandsaufnahme sollten sich perspektivisch konzeptionelle Überlegungen und daraus konkrete Maßnahmen ergeben“, erläuterte Schneider und ergänzte: „Kulturentwicklungsplanung ist ein Programm zur Profilierung kultureller Identität. Es werden Schwerpunkte für die Kulturpolitik zu empfehlen sein, es werden Strukturen der Kulturarbeit zu diskutieren sein und es werden kommunalpolitische Entscheidungen vorzubereiten sein, um Kunst und Kultur sowohl inhaltlich als auch finanziell-quantitativ und qualitativ zu stützen.“

Neben dem Leiter des Instituts für Kulturpolitik werden die Mitarbeiter Dr. Tobias Fink und Doreen Götzky den Prozess vor Ort organisieren. Zu den Schwerpunktthemen zählen die Vernetzung der vorhandenen Kulturangebote, die Stärkung der Kulturellen Bildung und der Teilhabemöglichkeiten an Kultur sowie die Entwicklung von Angeboten mit überregionaler Ausstrahlung verbunden mit der Erarbeitung eines eigenständigen kulturellen Profils des Landeskreises Peine zwischen den Zentren Braunschweig, Hannover und Hildesheim.

Möglichst viele Akteure des kulturellen Lebens sollen in den Kulturentwicklungsprozess eingebunden werden. Künstler, Kulturvermittler sowie Kulturinstitutionen und die vielen ehrenamtlich Tätigen im Landkreis werden sich an der Erstellung der Konzeption beteiligen.

Seit über 30 Jahren entstehen in Deutschland Kulturentwicklungspläne,  vornehmlich in Städten. Das reiche kulturelle Leben ländlicher Regionen wird oft vernachlässigt. Neben Bestandsaufnahme und Entwicklung von Zielen und Maßnahmen wird auch eine Umsetzungsphase durch das Projektteam begleitet. So soll sichergestellt werden, dass die Kulturentwicklungsplanung nicht als „Papiertiger“ in einer Schublade endet, unterstreicht Dr. Tobias Fink vom Institut für Kulturpolitik.

Wie läuft die KEP ab? In der ersten Phase werden in einer Bestandsaufnahme Gespräche mit kulturellen Akteuren geführt, um die geleistete kulturelle Arbeit und die Arbeitsbedingungen zu erfassen. Diese Analyse wird auf einem Zukunftskulturtag im Mai 2012 öffentlich vorgestellt. In einer zweiten Phase sollen durch mehrere Arbeitsgruppen konkrete Maßnahmen entwickelt werden, die im Herbst 2012 in ein „Zukunftskonzept Kultur“ münden sollen. Erste Teile dieses Konzeptes gilt es schließlich in der dritten Phase auch umzusetzen. Ein halbes Jahr wird das Projektteam der Universität diesen Umsetzungsprozess begleiten und evaluieren.

Abschließend entsteht ein Bericht, der neben der Stärken/Schwächen-Analyse, die Ziele und Perspektiven, Maßnahmen sowie weitere Empfehlungen für die Umsetzung enthält.

Das Institut für Kulturpolitik, als solches deutschlandweit einmalig in der universitären Landschaft, beschäftigt sich neben dem Themenfeld Kulturpolitik auch mit den Forschungsbereichen Kulturmanagement, Kulturtourismus sowie Kulturvermittlung und kulturelle Bildung. All diese Themenfelder werden im Rahmen der KEP im Landkreis Peine von zentraler Bedeutung sein. Erfahrungen mit dieser Art Planungen hat das Institut für Kulturpolitik u.a. aus der Erstellung des Kulturentwicklungsplans für den Landkreis Hildesheim, ein Prozess der niedersachsenweit Beachtung gefunden hat.

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-3642 Fri, 11 Nov 2011 09:40:00 +0100 Kommentar zu den Ergebnissen der Studie "Studium - Arbeitsmarkt - Kultur" der Kulturpolitischen Gesellschaft e.V. https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kommentar-zu/ Studium und Arbeitsmarkt Kulturvermittlung. Wildwuchs und Überangebot versus Professionalisierung und Profilierung. Kommentar zu den Ergebnissen einer Bestandsaufnahme aus Sicht der Studiengänge. Von Birgit Mandel Der Bedarf der kulturellen Praxis an Kulturvermittlungsstudiengängen

Gibt es ein verantwortungslos zu nennendes Überangebot an Kulturvermittlungs-Studiengängen?
Die selbst für Experten der Szene erstaunliche Anzahl von 360 ermittelten Studiengängen scheint dies zunächst zu suggerieren, und so verwundern auch die skeptischen Äußerungen der in der Studie Befragten, ob dem überhaupt ein entsprechendes Angebot an Stellen für die ausgebildeten Kulturvermittler gegenüber stehe nicht.
Wie ist die hohe Anzahl der Studiengänge erklärbar, wenn es gleichzeitig nur sehr wenige darunter gibt, die bei den befragten potentiellen Arbeitgebern bekannt sind? (Namentlich benannt wurden an erster Stelle nur die Hildesheimer Kulturwissenschaften und an zweiter Stelle die Angewandten Kulturwissenschaften in Lüneburg.)
Ein wesentlicher Grund dafür, dass in den letzten ca. fünf Jahren sehr viele neue Studiengänge auch im Bereich der Kulturvermittlung „erfunden“ wurden, darunter sicherlich einige ohne eine entsprechende Basis an personellen Ressourcen und fachlichen Erfahrungen und Kompetenzen, dürfte die im Zuge der Bologna Reform geforderte Umwandlung in BA und MA Studiengänge sein, wodurch viele Kombinationen mit Kultur im Titel als offensichtlich „prestigeträchtig“ entwickelt wurden. Zu hoffen ist, dass der Markt diese wildwüchsige Entwicklung regeln wird und das Angebot auf die seriösen Studiengänge „gesund“ schrumpfen wird.

Aus Sicht der Hildesheimer Kulturwissenschaften, einer der ältesten und größten Studiengänge der Kulturvermittlung in Deutschland, ist kein Überangebot an Absolventen erkennbar. Im Gegenteil: unsere Absolventenstudien von 2000 und 2010 zeigen jeweils eine hohe Vermittlungsquote von 97%. Im Vergleich zwischen 2000 und 2010 wird deutlich, dass sich die Chancen auf dem Kulturarbeitsmarkt nochmal erhöht haben. Noch stärker haben sich die angegebenen Stellenprofile auf die Kernprofessionen der kunstnahen Vermittlung und des  Kulturmanagements konzentriert. Der Anteil der Tätigkeiten, die nur bedingt dem Studium entsprechen, verringerte sich von 23% auf 19%. Gelang 2000 der Einstieg in den Beruf am schnellsten über Kontakte und vorangegangen Praktika, so waren es 2010 erfolgreiche Bewerbungen auf Stellenausschreibungen, was dafür spricht, dass es solche inzwischen deutlich mehr gibt. (Mandel 2000/Mandel 2010) Dies wird auch dadurch bestätigt, dass in den vergangenen Jahren noch mehr Stellenangebote von Kultureinrichtungen für unsere Absolventen direkt bei uns eingehen.

Offensichtlich ist der Bedarf an „Profis“ für die Kulturvermittlung gewachsen. Dafür gibt es mehrere Indikatoren und Gründe:

  1. Überdimensionales Wachstum des Arbeitsmarktes Kultur
    Insgesamt ist der Arbeitsmarkt für Kulturschaffende weit überdimensional gewachsen, so zeigte die letzte Studie über den Kulturarbeitsmarkt in Deutschland im Auftrag des Staatsministers für Kultur und Medien (Söndermann 2004).
    Während es in den genuin künstlerischen Berufen ausgesprochen prekäre Verhältnisse und ein offensichtliches Überangebot gibt, gestaltet sich der Markt für Manager und Vermittler weitaus besser. Auch unsere Absolventenstudie zeigte deutlich, dass im Bereich der künstlerischen Produktion am schlechtesten und im Kulturmanagement am besten verdient wird.
  2. Die Schaffung neuer Einsatzbereiche und die Professionalisierung der Kulturvermittlung durch die Absolventen neuer Studiengänge
    Im Zuge der Entwicklung neuer Studiengänge in der Kulturvermittlung und im Kulturmanagement, über die traditionellen Geistes- und Kunstwissenschaften hinaus, und mit den Absolventen dieser Studiengänge professionalisiert sich auch das Praxisfeld der Kulturvermittlung. Die Absolventen der Kulturvermittlungsstudiengänge fügen sich keineswegs in ein immer wieder prognostiziertes „Arbeitslosenschicksal“ , sondern schaffen pro-aktiv neue Einsatzfelder für ihre „Profession“ und zwar in allen Sektoren des Kultursektors und darüber hinaus. Der Bedarf an Kulturvermittlungsdienstleistungen wächst auch durch steigende Ansprüche der Kulturnutzer an die Gestaltung professioneller Rahmenbedingungen und Serviceleistungen auf dem „Käufermarkt“ Kultur.
  3. Kulturvermittler finden  Stellen auch über den Kultursektor hinaus oder bringen als Kulturunternehmer kulturelle Dienstleistungen dort ein
    Sei es als Kulturpädagoge in Kliniken, als „Kulturagent“ in der Schule oder als Kultursponsoringbeauftragte von Wirtschaftsunternehmen, Kulturschaffende bringen ihr spezifisches Knowhow der Vermittlung von Kunst und Kultur in verschiedenste gesellschaftliche Felder ein. Verstärkt gründen sie über freiberufliche Tätigkeiten hinaus eigene Kulturunternehmen, zwischen 2001 und 2005 sind rund 10.000 Kulturunternehmen in Deutschland neu entstanden (Mandel 2007/Söndermann 2005).
  4. Kulturvermittlung hat in den vergangen Jahren einen starken Bedeutungszuwachs und Aufwertung erfahren in Kulturpolitik und Kulturinstitutionen
    Der Stellenwert von Kulturvermittlung hat deutlich zugenommen, davon zeugen nicht nur Großprojekte mit bundesweiter Ausstrahlung wie „Jedem Kind ein Instrument“, „Kulturagenten“, oder prominente Projekte wie „Rhythm is it“. Wie etwa eine Studie des BMBF zu Angeboten kultureller Bildung in öffentlichen Kultureinrichtungen zeigt, haben diese in den letzten fünf Jahren sehr stark ihr Angebot in diesem Bereich ausgebaut (Keuchel/Weill 2010). Damit werden deutlich mehr „Profis“ in der Kulturvermittlung gebraucht.


Dass es dennoch viele Befürchtungen auch bei den Befragten der KupoGe Studie gibt zur Zukunftsfähigkeit des Arbeitsmarktes Kulturvermittlung könnte u.a. daran liegen, dass sich der Kultursektor und damit auch der Kulturarbeitsmarkt strukturell verändern: Während der öffentliche Sektor stagniert oder zum Teil sogar abnimmt, expandieren der intermediäre und vor allem der privatwirtschaftliche Kultursektor. Offensichtlich haben viele der Befragten noch ein traditionelles „9 to 5“ Modell der Fest-Anstellung im öffentlichen Kultursektor als „Idealmodell“ von Beschäftigung im Kopf. Dies ist aber insgesamt immer weniger Standard auf den Arbeitsmärkten und vor allem: es gilt unter jüngeren Generationen auch gar nicht mehr als der Idealfall von Arbeit. 47% der Hildesheimer Absolventen haben mindestens zwei „Stellen“ und kombinieren verschiedene Einsatzbereiche, Projekte und Arbeitsstrukturen miteinander, ohne dass sie dies als defizitär oder prekär empfinden würden. Der Verlust an Sicherheit wird häufig durch den Zugewinn an Entscheidungsfreiheit, Selbstbestimmtheit und eine Vielfalt an Inhalten und Kontakten wett gemacht (Mandel 2010, Mandel 2007).

Vieles spricht jedenfalls dafür, dass der Bedarf und damit auch die Nachfrage nach professionellen Vermittlungsdienstleistungen weiter steigen wird.
Der Kulturbetrieb steht angesichts des viel zitierten demografischen Wandels vor einer grundlegenden Umstrukturierung. Es gilt nicht nur neue Nutzer für Kunst und Kultur zu gewinnen, sondern auch, den Kulturbetrieb insgesamt umzugestalten und repräsentativer zu machen für die vielfältigen Gruppen der Gesellschaft. Dazu bedarf es hoch qualifizierter Kulturvermittler, die Kulturmanagement und Kulturvermittlung mit kulturpolitischen Gestaltungsideen kombinieren können.  

Integration von Studium und beruflicher Praxis

Wie können die Kulturstudiengänge dafür Sorge tragen, dass es ihren Absolventinnen und Absolventen gelingt, ihre Professionalität erfolgreich in die Gesellschaft und auf dem Arbeitsmarkt einzubringen?

Obwohl es unbedingt sinnvoll ist, dass sich die Studiengänge im Zuge der Bologna Reform bei der Entwicklung ihrer Curricula über „Employability“ zwingend Gedanken machen müssen, sollte dies nicht suggerieren, dass sie damit auf bestimmte Fertigkeiten hin „ausbilden“, die ihnen die Praxis benennt. Das wäre auch deswegen viel zu kurz gegriffen, weil keiner sagen kann, welche „tools“ in fünf Jahren benötigt werden.   
Viel relevanter für eine nachhaltige Qualitätsentwicklung in der Kulturvermittlung als instrumentelle Fertigkeiten sind inhaltliche Positionierungen und konzeptionelle Gestaltungsfähigkeit. Dies ist auch die Einschätzung eines Großteils der Lehrenden und Wissenschaftler im Kulturmanagement in einer Befragung von 2007 (Mandel/European Arts Management Project 2007). Eine Analyse des Fachverbandes für Kulturmanagement in Forschung und Lehre der Selbstdarstellungen und Curricula der Kulturmanagementstudiengänge in Deutschland, Österreich und der Schweiz zeigte, dass diese die inhaltliche Dimension ihrer Studiengänge nun viel stärker betonen als die Vermittlung instrumentellen Fertigkeiten. Es geht mehr um die Herausbildung inhaltlicher Entscheidungskompetenz sowie um Schlüsselkompetenzen wie kreatives Denken, Innovationsfähigkeit, unternehmerisches Denken und Handeln als um das Handwerk des Kulturmanagements, das früher in den Vordergrund gestellt wurde Mandel/Seger/Fachverband für Kulturmanagement 2009 )

Praxis kann und wird bereits vielfältig in akademische Studiengänge integriert, so ergab die Befragung unter den Mitgliederstudiengängen des Fachverbandes, u.a. durch folgende Instrumente:

  • Reflektierte Praktika;
  • Projekte mit Ernstfallcharakter, die exemplarisch die Bandbreite kulturproduzierender, kulturmanagerialer und kulturvermittelnden Herausforderungen erfahrbar machen (z.B. von Studierenden konzipierten und durchgeführten Hildesheimer Festivals transeuropa und prosanova)
  • Gemeinsame Projekte mit Kultureinrichtungen ;
  • Forschungsprojekte in Kooperation mit der Praxis
  • Diese haben besonders positive Bildungswirkungen für alle Seiten, weil sich wissenschaftliche Forschung und Reflexion mit konkreten Problemstellungen der Praxis verbinden. Das unterscheidet akademische Studiengänge der Kulturvermittlung von Fort- und Weiterbildungen und macht ihre besondere Qualität aus. Es gibt Zeit und Raum, um theoretisch fundierte Hypothesen zu entwickeln, daraus Forschungssettings zu gestalten, durchzuführen und auszuwerten.
  • Beteiligung von Lehrenden an Beiräten, Jurys etc.
  • Nicht zuletzt gehört zu einer engeren Verbindung von Kulturvermittlungsstudiengängen mit der Kulturpraxis auch, dass Lehrende der Kulturvermittlung sich einbringen in Kuratorien, Aufsichtsgremien, Jurys, um als Wissenschaftler aktiv an der Gestaltung der Praxis mitzuwirken und um Fragen der Praxis aktuell in die Lehre einbringen zu können.


Wenn Lehrende und Studierende aktiv an den aktuellen Diskussionen der Praxis und der Politik teilhaben, verändern sich Curricula ohnehin gemäß der Veränderungen des Kulturbetriebs und neuer gesellschaftlicher Herausforderungen. Themen wie Cultural Entrepreneurship, Audience Development, Kulturelle Bildung, Interkultur, die vor 10 Jahren noch nicht existent waren, gibt es inzwischen vermutlich in allen Curricula der Kulturvermittlungsstudiengänge.

Stärkere Profilierung der Kulturvermittlungsstudiengänge

Wie aber können Kulturvermittlungsstudiengänge auch nach außen noch stärker verdeutlichen, was den besonderen Wert ihrer Absolventen ausmacht, denn offensichtlich besteht hier, so zeigen die Befragungen der KupoGe Studie, Unsicherheit.
Aus meiner Sicht scheint eine noch deutlichere, offensiv kommunizierte Profilierung der einzelnen Studiengänge notwendig.  Diese sollten ihre spezifischen Profile noch stärker nach außen hin darstellen, damit für Bewerber ebenso wie für potentielle Arbeitgeber klar ersichtlich ist, welche Art von Kulturvermittler hier jeweils im Fokus steht. Denn auch der Arbeitsmarkt und die Herausforderungen für Kulturvermittlung sind sehr vielfältig und brauchen unterschiedliches Wissen, Kompetenzen und Herangehensweisen.
Konkurrenz belebt das Geschäft, aber nur dann, wenn die Angebote auch transparent aufbereitet sind für die „Kundschaft“, die potentiellen Studierenden ebenso wie die „Abnehmer“ auf dem Arbeitsmarkt, was bislang offensichtlich nicht der Fall ist und wozu sicherlich auch die neue Studiengangs-Plattform der Kulturpolitischen Gesellschaft beitragen kann. Über diesen Prozess dürften dann auch die „schwarzen Schafe“ unter den Studiengängen, die ohne seriöse Qualität und personelle Ressourcen ein Studium der Kulturvermittlung anbieten, nach und nach durch den Druck der Nachfrager rausfallen.

Über die individuelle Profilierung der Studiengänge hinaus, sollten aber auch die Wissenschaftler und Lehrenden im Feld der Kulturvermittlung noch stärker bei den verschiedenen Teilöffentlichkeiten verdeutlichen, was den Mehrwert eines akademischen Studiums ausmacht und warum wissenschaftliche Forschungsergebnisse der Studiengänge für die kulturelle Praxis eine große Bereicherung sind. Dies ist eines der Ziele des Fachverbandes für Kulturmanagement in Forschung und Lehre.
Damit ein Studiums-Abschluss der Kulturvermittlung tatsächlich als Gütesiegel gilt.


Quellen:
Keuchel, Susanne/Weill, Benjamin: Lernorte oder Kulturtempel. Infrastrukturerheben Bildungsangebote in klassischen Kultureinrichtungen. Köln 2010
Mandel, Birgit: Ergebnisse der zweiten Absolventenbefragung der Hildesheimer Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Studiengänge zu Studium, Berufseinstieg und Berufstätigkeit, Mai 2010
Mandel, Birgit: Ergebnisse der ersten Absolventenbefragung des Studiengangs Kulturwissenschaften und ästhetische Praxis zu Studium, Berufseinstieg und Berufstätigkeit, Universität Hildesheim 2000
Mandel, Birgit/Seger, Bruno: Bestandsaufnahme Curricula Studiengänge Kulturmanagement Deutschland, Österreich, Schweiz, 2009 www.fachverband-kulturmanagement.net
Mandel, Birgit: Die neuen Kulturunternehmer. Ihre Motive, Visionen und Erfolgsstrategien,
Bielefeld, 2007
Söndermann, Michael: Kulturberufe. Statistisches Kurzporträt zu den erwerbstätigen Künstlern, Publizisten, Designern, Architekten und verwandten Berufen im Kulturberufemarkt in Deutschland 1995 – 2003. Im Auftrag der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM), Bonn 2004
Söndermann, Michael: Statistik Kulturwirtschaft in: Materialien zur 2. Jahrestagung Kulturwirtschaft, Berlin 2005

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-3554 Fri, 28 Oct 2011 09:23:00 +0200 Hildesheim – von der heimlichen zur unheimlichen Kulturstadt? https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/hildesheim-7/ Einführende Bemerkungen zu einer Podiumsdiskussion der Volkshochschule Hildesheim am 6. Oktober 2011 Von Professor Dr. Wolfgang Schneider Kulturpolitik sei in erster Linie Kommunalpolitik, so postuliert es immer wieder einmal der Deutsche Städtetag. Aber was heißt das? Die Ermöglichung der Kunst ist eher eine freiwillige Aufgabe und in Zeiten klammer Kassen kürzen Kommunen ihre Kulturförderung. Dabei sind die Stadträte doch nah dran, sie müssten wissen, was kulturelle Identität in einer globalisierten Welt bedeutet, sie müssten wissen, welches Potential durch kulturelle Bildung für die Zukunftsfähigkeit unserer Gesellschaft zu generieren wäre, sie müssten wissen, dass Demokratie nur dann funktioniert, wenn auch Kultur für alle und Kultur von allen verwirklicht wird.

„Wenn das Motiv, das Leben zu gestalten, unter anderem von der Kürze des Lebens herrührt, dann kommt der Anstoß dazu, es schön und gut zu gestalten, von der Sehnsucht nach der Möglichkeit, es voll bejahen zu können“, schreibt die Enquete-Kommission „Kultur in Deutschland“ des Deutschen Bundestages in ihrem Abschlussbericht.

Die Künste erweisen sich als eben jene Ausdrucksformen, in denen menschliche Empfindungen zur Sprache gebracht werden. Vor diesem Hintergrund ist es deshalb wichtig, den Menschen Gelegenheit zu geben, ihren eigenen kulturellen Interessen zu folgen, ihre Fähigkeiten zu entwickeln und am kulturellen Leben teilzunehmen. Die Legitimation öffentlicher Kulturförderung ist also nicht die Wirtschaftskraft, der Tourismusfaktor oder gar die Umwegrentabilität.

Das wäre der Überbau. Und wie sieht es um die Niederungen der Kulturlandschaft aus – zum Beispiel in Hildesheim? Das Theater stand auf der Kippe, die freie Szene hangelt sich prekär von Projekt zu Projekt, die Museen müssen für Massen sorgen und blicken sorgenvoll auf den personell nicht zu bewältigenden Vermittlungsauftrag. Und die kreativen Kulturwissenschaftler dürfen kommen, müssen aber wieder gehen, weil es hier nichts zu tun gibt, wo es doch so viel zu gestalten gäbe.

Eine wahre Kulturstadt kann sich nicht allein auf ihr kulturelles Erbe verlassen, sie muss den Wandel durch Kultur und Kultur durch Wandel initiieren. Hildesheim braucht mehr Musikunterricht in den Schulen, mehr Theaterpädagogik für Jung und Alt, mehr soziokulturelle Projekte in den Stadtteilen, mehr Leseförderung in der Bibliothek und mehr Demokratie in der Kommunalpolitik, die prioritär Kulturpolitik betreibt, quantitativ, vor allem aber qualitativ – weder heimlich, noch unheimlich, sondern eher als kulturelle Heimsuchung.

]]>
Kulturpolitik
news-3383 Mon, 10 Oct 2011 22:15:00 +0200 Kulturpolitik für Kinder in Palästina / Prof. Dr. Wolfgang Schneider in Ramallah https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-11/ Wissenschaftler rücken auf der Konferenz „Kultur für Kinder in Palästina“ am 13. Oktober 2011 in Ramallah das Recht der Kinder auf Kultur in den Mittelpunkt. Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Stiftung Universität Hildesheim, zählt zu den internationalen Gästen. Zusammen mit Vertretern der palästinensischen kulturellen Einrichtungen suchen die internationalen Experten Antworten auf die Frage „Welche Kulturpolitik für Kinder braucht Palästina?". Kinder haben ein Recht auf Kunst und Kultur. Sie sind nicht nur die Bürger von morgen, sondern auch die Bürger von heute – mit dem Recht auf kulturelle Angebote und Bildung in den Künsten. Dies gilt für Kinder aus Deutschland als auch für Kinder aus Italien oder in Palästina. In Bologna haben Wissenschaftler und Künstler eine Charta für die Rechte der Kinder auf Kultur formuliert. Die Charta wurde mittlerweile in 27 Sprachen übersetzt, u.a. ins Arabische. Sie befasst sich mit dem Zugang zu kulturellen Angeboten für Kinder und der Rolle der verschiedenen Bildungssysteme, die eine Kultur für Kinder vorsehen und unterstützen können.

Kultur für Kinder in Palästina

Durch die Initiative des Goethe-Instituts werden im Oktober 2011 internationale Experten für Kulturpolitik für Kinder und Jugendliche in Ramallah eintreffen. In einer Konferenz am 13. Oktober 2011 und diversen Workshops analysieren Prof. Dr. Wolfgang Schneider (Experte für Theater für junges Publikum und Kulturpolitik, Direktor des Instituts für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim) und Dipl.-Ing. Päivi Kataikko (Experte für Architektur für Kinder) die spezifische Situation in Palästina. „Von Anfang an“, unterstreicht Prof. Schneider und verweist auf die Kinderrechtskonventionen der Vereinten Nationen aus dem Jahr 1989, „haben Kinder das Recht auf freie Teilnahme am kulturellen Leben.“

Zusammen mit Experten und Vertretern der palästinensischen kulturellen Einrichtungen suchen die internationalen Gäste Antworten auf die Frage „Welche Kulturpolitik für Kinder braucht Palästina?"

Rahmenprogramm

Im Rahmen der Konferenz finden weitere Veranstaltungen statt. Päivi Kataikko gibt Workshops und Seminare zum Thema „Architektur für Kinder". Prof. Dr. Wolfgang Schneider besucht verschiedene Theater und eine Zirkusschule in Palästina, die sich an ein junges Publikum richten. Die Buchpremiere der arabischen Übersetzung des deutschen Kinderbuches „Schnipselgestrüpp" findet statt und der Bibliobus, der normalerweise in Palästina und Gaza tourt, öffnet seine Türen.

Prof. Dr. Wolfgang Schneider ist in Ramallah telefonisch erreichbar, Kontakt stellt die Pressestelle (05121-883-102, presse[at]uni-hildesheim.de) her.

Goethe-Institut Ramallah, Al Salam Street, Ramallah, West Bank www.goethe.de/ramallah

Von: Pressestelle, Isa Lange

]]>
Kulturpolitik
news-3401 Tue, 20 Sep 2011 12:28:00 +0200 "Ich bin davon überzeugt, dass sich jede Beschäftigung mit Kultur irgendwann im Laufe der Karriere auszahlt" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ich-bin-dav/ Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand im KarriereSPIEGEL zu Kultureller Bildung in Unternehmen Projekte kultureller Bildung in Unternehmen muss man bisher noch suchen. Oft aufgrund von Unwissenheit über das große Potenzial von Kunst und Kultur für das Arbeitsleben, führen solche Projekte momentan noch eher ein Schattendasein. Zu Unrecht, findet Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand vom Institut für Kulturpolitik und unterstützt den Ansatz der bereits erfolgreichen Projekte kultureller Bildung, die der Journalist Markus Reiter in dem Artikel vorstellt: "Kulturelle Bildung erscheint vielen Führungskräfte zunächst als Zeitverlust auf dem geraden Weg nach oben. Aber ich bin davon überzeugt, dass sich jede Beschäftigung mit Kultur irgendwann im Laufe der Karriere auszahlt."

Der ganzen Artikel ist hier abrufbar.

]]>
Kulturpolitik
news-3169 Thu, 07 Jul 2011 20:47:00 +0200 Neues Buch erschienen: Theater und Migration https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/neues-buch-e/ Prof. Dr. Schneider veröffentlicht Band zu Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis In diesen Tage erscheint im transcript-Verlag das Buch "Theater und Migration. Herausforderungen für Kulturpolitik und Theaterpraxis", herausgegeben von Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik.

Das Buch dokumentiert entsprechende Diskurse des Symposiums "Theater und Migration" im COMEDIA Theater Köln, organisiert vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim im Sommer 2010. Zentrale Fragen lauten:

  • Wie soll die gesellschaftliche Selbstverständigung in den dramatischen Künsten in Sachen Migration befördert werden?
  • Welche theaterpolitischen Konzepte initiieren den Austausch der Kulturen, welche künstlerischen Programme verhandeln den kulturellen Wandel, welche kulturvermittelnden Angebote brauchen die Bühnen?
  • Und wie verändert eine solche Reform das System Theater?

Mehr zum Buch unter Publikationen

]]>
Kulturpolitik
news-3133 Thu, 30 Jun 2011 11:07:00 +0200 Tanzwissenschaftlerin Dr. Claudia Fleischle-Braun am Institut https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/tanzwissensc/ Gastvortrag am Montag, 04. Juli 2011, 14:00 c.t., J 306 Die Tanzwissenschaftlerin Dr. Claudia Fleischle-Braun von der Gesellschaft für Tanzforschung wird am Montag, den 04. Juli 2011 um  14:00 c.t. in J 306 einen Gastvortrag halten. Thema: Tanzpädagogische Forschung zwischen didaktischer Grundlagendiskussion, professioneller Selbst-Reflexion und systematischer Bildungsforschung. 

Der Vortrag findet im Rahmen des Seminars "Kulturelle Bildungswirkungen des Tanzes" von Prof. Dr. Vanessa-Isabelle Reinwand statt.

]]>
Kulturpolitik
news-3089 Mon, 27 Jun 2011 22:13:00 +0200 Adelheid Feilcke von der Deutschen Welle zu Gast am Institut https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/adelheid-fei/ Diskussion um Herausforderungen und Forschungsbedarfe der Deutschen Welle im Kontext der Auswärtigen Medienpolitik der Bundesrepublik Deutschland Im Rahmen des Seminars „Die Deutsche Welle“ am Institut für Kulturpolitik wird Adelheid Feilcke von der Deutschen Welle über Forschungsbedarfe der Deutschen Welle im Kontext der Auswärtigen Medienpolitik der Bundesrepublik Deutschland sprechen und sie mit den Anwesenden diskutieren. Der Vortrag der Leiterin der Abteilung Internationale Angelegenheiten der Deutschen Welle ist für alle Interessenten offen.

06. Juli 2011
um 18 Uhr c.t.
Raum J 306

]]>
Kulturpolitik
news-3042 Sun, 19 Jun 2011 22:15:00 +0200 Ankündigung: Vortrag "Erfolgreich als Musikerin" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ankuendigung-1/ Selbstvermarktungsstrategien einer Popmusikerin - Germaid Ponge zu Gast in der Vorlesung „Grundlagen der PR für Kunst und Kultur“ Am Dienstag, 28.6. 2011 um 10 Uhr wird die Popmusikerin und Songwriterin Germaid Ponge über ihre Erfahrungen im Musikbusiness sprechen. Der Vortrag findet im Hörsaal 1 im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen der PR für Kunst und Kultur“ statt.

 

Germaid Ponge ist in Hannover und der Region eine etablierte Songwriterin.  Beim diesjährigen Song Contest HÖREN!2011 in Hannover wurde sie mit dem 2. Platz ausgezeichnet.

]]>
Kulturpolitik
news-3037 Wed, 15 Jun 2011 17:38:00 +0200 Ergebnisse der Evaluation der Langen Nacht der Theater und Opern veröffentlicht https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ergebnisse-d-1/ Am Samstag, den 16. April führten 20 Hildesheimer Studierende der Kulturwissenschaften führen unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel die erste Besucherbefragung zur Langen Nacht der Opern und Theater in Berlin durch. Nun sind die Ergebnisse veröffentlicht. Die Lange Nacht der Theater und Opern, die 2009 erstmalig in Berlin stattfand, ist ein neues Eventmarketingformat, bei dem über 60 Berliner Opern und Theater, sowohl die öffentlichen Bühnen wie auch die privaten und off-Theater, unter dem organisatorischen Dach der Kulturprojekte GmbH Berlin, ihre Türen von 18 – 24 Uhr für Kurzbesuche öffnen und danach zum gemeinsamen Party-Finale einladen.

Die Forschungsfragen lauteten:

  • Inwiefern ist ein solches Format als Instrument des Audience Development geeignet, um angesichts des schrumpfenden Interesses am Besuch von Theateraufführungen neue Nutzergruppen für Theater zu interessieren?
  • Inwiefern kann die „Lange Nacht der Theater“ dazu beitragen, das Image von Theater positiv zu verändern?


Die Ergebnisse der Studie wurden nun auf der Forschungsplattform des Instituts für Kulturpolitik www.kulturvermittlung-online.de veröffentlicht.

Zur Studie

]]>
Kulturpolitik
news-3027 Wed, 15 Jun 2011 13:31:00 +0200 Vortrag: Marketing- und Kommunikationsstrategien für Museen zeitgenössischer Kunst https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vortrag-mar/ Jasmin Mickein von der Kestnergesellschaft ist am 21.6. zu Gast am Institut für Kulturpolitik Am Dienstag, 21.6. 2011 um 10 Uhr findet im Hörsaal 1 ein Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen der PR für Kunst und Kultur“ statt.

Auf Einladung von Prof. Dr. Birgit Mandel wird Jasmin Mickein über ihre Tätigkeit bei der Kestnergesellschaft Hannover sprechen und Einblicke in die Marketingstrategien von Museen zeitgenössischer Kunst geben.

]]>
Kulturpolitik
news-3023 Tue, 14 Jun 2011 16:00:00 +0200 Ankündigung: Marketingleiterin der Kestnergesellschaft am Institut https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ankuendigung-2/ Am Dienstag, 21.6. 2011 um 10 Uhr findet im Hörsaal 1 ein Vortrag im Rahmen der Vorlesung „Grundlagen der PR für Kunst und Kultur“ statt. Zu Gast ist Jasmin Mickein, Marketingleiterin der Kestnergesellschaft.

Ihr Vortrag: Marketing- und Kommunikationsstrategien für Museen zeitgenössischer Kunst

Auf Einladung von Prof. Dr. Birgit Mandel wird Jasmin Mickein  über ihre Tätigkeit bei der Kestnergesellschaft Hannover  sprechen und Einblicke in die Marketingstrategien von Museen zeitgenössischer Kunst geben.

]]>
Kulturpolitik
news-2997 Fri, 10 Jun 2011 16:02:00 +0200 Ankündigung: Kulturpolitischer High Noon am 29. Juni https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ankuendigung/ Theater 2022 - Perspektiven für die dramatischen Künste in Stadt und Land Mittwoch, 29. Juni 2011
12.00 s.t. bis 13.00 Uhr
Auf dem roten Teppich, Gebäude J, dritter Stock
Eine Veranstaltung von www.theaterpolitik.de

Gestern war das Gegeneinander: Stadttheater versus freie Gruppen! Heute kommt’s zum kommunalen Kürzen! Und morgen? Wächst da zusammen, was zusammen gehört? Wie sieht das Theater in Zukunft aus? Überall Festivals und immer wieder Performances im öffentlichen Raum? Und was kommt nach der Postdramatik? Darüber wäre zu streiten, darüber gilt es, sich kulturpolitisch zu verständigen.

Mit dabei:

  • Andrea Fester, Künstlerische Leiterin des Theaterhauses Hildesheim
  • Jörg Gade, Intendant des Theaters für Niedersachsen
  • Prof. Dr. Jens Roselt, Direktor des Instituts für Medien und Theater
  • Moderation: Prof. Dr. Wolfgang Schneider

Herzliche Einladung!

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-2990 Thu, 09 Jun 2011 11:36:00 +0200 Joseph Sekiku aus Tansania zu Gast am Institut für Kulturpolitik https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/joseph-sekik-1/ Einblicke in ein Austauschprogramm von Radio Tonkuhle mit Radio Fadeco am 10.06.2011 um 10 Uhr auf dem roten Teppich vor Raum J 306 findet ein Gespräch mit Joseph Sekiku aus Tansania statt. Er ist Leiter von Radio Fadeco einer kommunalen Radiostation 1800km entfernt von der Hauptstadt Daressalam. Sein Sender ist Partner der Deutschen Welle. Nun ist Joseph für ein paar Wochen zu Gast bei Radio Tonkuhle in Hildesheim.

Herzliche Einladung an alle Studierenden!

]]>
Kulturpolitik
news-2850 Thu, 12 May 2011 10:29:00 +0200 hildesheim bloggt nach berlin https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/hildesheim-b-1/ Sieben StudentInnen bahnen sich ihren Weg zum 6. Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft in Text, Bild und Ton. Im Rahmen des Seminars "Bundeskongress 2.0 - die KUPOGE und die digitale Welt" am Institut für Kulturpolitik sammeln die Teilnehmer Informationen und Betrachtungen multimedialer, kultureller Artefakte und ihrer Rezeption im Netz.

Im Seminar wird ein Konzept entwickelt, wie der 6. Bundeskongress der Kulturpolitischen Gesellschaft unter dem Thema "netz.macht.kultur" selbst Teil der digitalisierten Welt werden kann.

Zum Blog

]]>
Kulturpolitik
news-2753 Mon, 02 May 2011 18:10:00 +0200 Ergebnisse der Evaluation der Kulturloge Berlin https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/ergebnisse-d-2/ Thomas Renz und Birgit Mandel von der Universität Hildesheim haben die Arbeit der Kulturloge Berlin mit dem Schwerpunkt der Befragung derer Gäste evaluiert.
Die Kulturloge Berlin ist eine ehrenamtlich betriebene Organisation, welche nicht verkaufte Karten von Kulturveranstaltern sammelt und finanziell Bedürftigen kostenlos vermittelt.

Pressemitteilung lesen

Die Ergebnisse sind hier auf kulturvermittlung-online.de abrufbar.

]]>
Kulturpolitik
news-2696 Sat, 16 Apr 2011 13:05:00 +0200 Erste Besucherbefragung zur Langen Nacht der Opern und Theater in Berlin https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/erste-besuch/ Am Samstag, den 16. April führen 20 Hildesheimer Studierende der Kulturwissenschaften führen unter Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel die erste Besucherbefragung zur Langen Nacht der Opern und Theater in Berlin durch. Die Lange Nacht der Theater und Opern, die 2009 erstmalig in Berlin stattfand, ist ein neues Eventmarketingformat, bei dem über 60 Berliner Opern und Theater, sowohl die öffentlichen Bühnen wie auch die privaten und off-Theater, unter dem organisatorischen Dach der Kulturprojekte GmbH Berlin, ihre Türen von 18 – 24 Uhr für Kurzbesuche öffnen und danach zum gemeinsamen Party-Finale einladen.

Die Forschungsfragen lauten:

Inwiefern ist ein solches Format als Instrument des Audience Development geeignet, um angesichts des schrumpfenden Interesses am Besuch von Theateraufführungen neue Nutzergruppen für Theater zu interessieren? Inwiefern kann die „Lange Nacht der Theater“ dazu beitragen, das Image von Theater positiv zu verändern?

Die Ergebnisse der Studie werden Mitte Juni auf der Forschungsplattform des Instituts für Kulturpolitik www.kulturvermittlung-online.de veröffentlicht.

]]>
Kulturpolitik
news-2679 Wed, 13 Apr 2011 09:29:00 +0200 Vielfältige Informationen zum Master der Kulturvermittlung online! https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/vielfaeltige/ Nicht nur Hilmar Hoffmann freut sich über den Master der Kulturvermittlung am Institut für Kulturpolitik.

 

mehr
]]>
Kulturpolitik
news-2337 Fri, 21 Jan 2011 20:22:00 +0100 zukunftkulturvermittlung - Neuer Blog zum Thema Kulturvermittlung im Web 2.0 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zukunftkultu/ Prof. Dr. Birgit Mandel und Christoph Deeg diskutieren online über die Gegenwart und Zukunft der Kulturvermittlung im Internet. Auf der Blogseite „zukunftkulturvermittlung“ diskutieren Prof. Dr. Birgit Mandel (Institut für Kulturpolitik) und Christoph Deeg (u.a. Zukunftswerkstatt e.V.) seit kurzem Ihre Gedanken zur Zukunft der Kulturvermittlung.  Im Mittelpunkt steht dabei vor allem das Wechselverhältnis von Kulturvermittlung und aktuellen Tendenzen im Internet, das Web 2.0.  Nachdem dieser Gedankenaustausch zwischen beiden schon länger „offline“ stattfindet,  kann von nun an jeder daran teilhaben. Darüber hinaus sind alle Nutzer eingeladen, die Einträge zu kommentieren oder mit Gastbeiträgen den Austausch mitzugestalten.

 

]]>
Kulturpolitik
news-2299 Tue, 18 Jan 2011 16:47:00 +0100 Forschung aktuell: Neue Kulturnutzerstudie über die Gäste der Kulturloge Berlin in Arbeit https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/forschung-ak/ Das Institut für Kulturpolitik evaluiert die Arbeit der Kulturloge Berlin und untersucht erstmalig das Publikum einer Kulturloge in Deutschland Seit einiger Zeit lässt sich ein neues Feld bürgerschaftlichen Engagements in Deutschland ausmachen: Nach Marburg entstand Anfang 2010 auch in Berlin eine „Kulturloge“. Dieser als gemeinnützig anerkannte Verein engagiert sich für Menschen, welche sich die Teilhabe am kulturellen Leben auf Grund ihrer finanziellen Situation sonst nicht leisten können.

Zum ersten Mal wird jetzt die Arbeit einer Kulturloge in Deutschland in Bezug auf deren Nutzung durch das Institut für Kulturpolitik evaluiert. Unter der Leitung von Prof. Dr. Birgit Mandel und Thomas Renz wird ein Forschungsdesign entwickelt, welches sowohl Interessensbereiche der Kulturloge, als auch sozial- und kulturwissenschaftliche Fragen verbindet.

Die Evaluation findet gemeinsam mit Studierenden des Seminars „Einführung in die quantitativ-empirische Kulturforschung“ im Wintersemester 2010/11 von Thomas Renz statt. Das Institut für Kulturpolitik hat bereits zahlreiche vergleichbare Lehrforschungsprojekte zur empirischen Untersuchung von Kulturnutzern erfolgreich durchgeführt und kommt damit den Wünschen der Studierenden nach, frühzeitig in aktuelle Forschungsprojekte eingebunden zu werden.

Ausfürhliche Information unter "Forschung"

]]>
Kulturpolitik
news-2261 Tue, 11 Jan 2011 19:43:00 +0100 „Die Kunst, die Künste zu vermitteln“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/die-kunst-1/ Informationsabend am 18.01.2011 um 20 Uhr Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim lädt die Studierenden der Kulturwissenschaften ein! Ein Informationsabend zu Forschung und Lehre des Instituts für KulturpolitikEin Gespräch über Inhalte, Formen und Methoden auf dem roten Teppich vor J 306 unter anderem

  • Anforderungen an Bachelorarbeiten
  • Vorstellung des neuen Masterstudiengangs Kulturvermittlung
  • Berichte von aktuellen Forschungs- und Kooperationsprojekten

Wir freuen uns auf Sie, Ihre Fragen, Ihre Kritik und Ihr Lob!

Carolin Berendts, Doreen Götzky, Birgit Mandel, Thomas Renz,
Vanessa-Isabelle Reinwand und Wolfgang Schneider

]]>
Kulturpolitik
news-2018 Fri, 17 Dec 2010 21:57:00 +0100 Kultur.Politik.Diskurs Nr. 11 erschienen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpolit-2/ Das aktuelle Magazin des Instituts für Kulturpolitik informiert über Neues aus Forschung und Lehre Im aktuellen Heft berichten Mitglieder und Studenten des Instituts über aktuelle Projekte und Entwicklungen in Forschung und Lehre. Die vielfältigen Ausgabe beinhaltet Artikel zu den Forschungsfeldern Kulturelle Bildung, Kulturforschung, Interkulturalität und Kulturpolitik.

Die Ausgabe ist steht hier zum Download zur Verfügung.

]]>
Kulturpolitik
news-1735 Thu, 11 Nov 2010 22:26:00 +0100 Neuer Master-Studiengang Kulturvermittlung ab Oktober 2011 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/neuer-master/ Prof. Dr. Birgit Mandel stellt den neuen Studiengang vor Kulturvermittlung hat in den vergangenen Jahren nicht nur innerhalb der Kulturinstitutionen, sondern auch darüber hinaus im Bildungssektor, in sozialen Bereichen ebenso wie in Wirtschaftsunternehmen stark an Bedeutung gewonnen.
Kulturvermittler spielen als Moderatoren zwischen künstlerischer Produktion und Rezeption sowie  zwischen Kunstsektor und anderen gesellschaftlichen Bereichen eine zentrale Rolle. Sie sind es, die dafür sorgen, dass Kunst ihr gesellschaftliches Potential entfalten kann.

Mit dem ersten Master-Studiengang Kulturvermittlung haben Studierende die Möglichkeit, profunde wissenschaftliche, künstlerisch-gestaltende und organisatorische Kenntnisse zu erwerben.  Sie können neue Konzepte der Kulturvermittlung entwickeln und ein eigenes Forschungsprojekt realisieren und das an einem Ort, der mit seinen künstlerischen Studiengängen genau den richtigen Nährboden dafür bietet.
Der Hildesheimer Ansatz von Kulturvermittlung misst den Künsten eine ganz wesentliche Bedeutung zu. Sie werden als Schlüssel für kulturelle und gesellschaftliche Teilhabe begriffen.  Auf Augenhöhe der Kunst wird Vermittlung als eine komplexe ästhetische Praxis verstanden.

Der zweijährige Master-Studiengang qualifiziert für ein breites Spektrum strategisch ausgerichteter Tätigkeiten: von der Vermittlung der Künste und Vermittlung in den Künsten über die Kulturelle Bildung bis zu indirekten Formen der Vermittlung im Kulturmanagement, der Kulturverwaltung und der Kulturpolitik sowie in der kulturwissenschaftlichen Forschung.
 
Dem Studiengang liegt also ein breites Verständnis von Kulturvermittlung zugrunde, das u.a. folgende Funktionen und Ziele umfasst:

  • Kunstvermittlung: Zugänge zur Kunst und zu den Diskursen im Rahmen von Kunst schaffen
  • Vermittlung ästhetischer Kompetenzen: künstlerisch-gestalterische Kompetenz als Erweiterung individueller Ausdrucksmöglichkeiten entwickeln
  • Kulturelle Bildung: kulturelle Kompetenz im Sinne von Deutungskompetenz und der Fähigkeit zu kreativem Denken initiieren, Anregung zur Teilhabe und Mitgestaltung am kulturellen Leben
  • Kulturpolitik: Kultur- und gesellschaftspolitische sowie administrative Strukturen und Rahmenbedingungen schaffen, die kulturelle Teilhabe ermöglichen 
  • Kulturmarketing und Kultur-PR: Aufmerksamkeit, Interesse und Nachfrage für Kunst schaffen


Diese unterschiedlichen Funktionen von Kulturvermittlung werden in ihrem Zusammenspiel vor dem Hintergrund übergreifender kultur-, bildungs- und gesellschaftspolitischer Fragestellungen betrachtet.


Die vollständige Ankündigung erhalten Sie hier als PDF

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-1747 Mon, 01 Nov 2010 15:17:00 +0100 Festakt am 5. November 2010 https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/festakt-am-5/ anlässlich des 85. Geburtstages von Dr. h.c. Hilmar Hoffmann Professor Dr. h.c. Hilmar Hoffmann ist seit 1999 Ehrendoktor der Univeristät Hildesheim. Er war Direktor der Volkshochschule Oberhausen, Begründer der Internationalen Kurzfilmtage, von 1970 bis 1990 Kulturdezernent der Stadt Frankfurt a. M., Präsident der Stiftung Lesen und des Goethe-Institutes. Er ist einer der profiliertesten Kulturpolitiker in Deutschland und hat mit seinen Schriften zum kulturpolitischen Diskurs wesentliche Beiträge geliefert.

Am 25.08.2010 wurde Hilmar Hoffmann 85 Jahre alt und die Oberbürgermeisterin der Mainmetropole ehrte ihn mit einem Empfang und Bundesaußenminister a. D. Hans-Dietrich Genscher mit einer Laudatio. Das Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim hat ihm eine Ausstellung seiner 50 Bücher und eine Festschrift mit 25 Beiträgen zur Konzeption "Kultur für alle" zugedacht. Der Präsident der Stiftung Universität Hildesheim und der Dekan des Fachbereichs 2 laden ein zu einem Festakt am 05.11.2010 in die Universitätsbibliothek.

]]>
Kulturpolitik
news-211 Thu, 14 Oct 2010 16:21:00 +0200 "Creative Minds" https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/creative-mi/ Absolvententagung am 29. und 30. Oktober Das Institut für Kulturpolitik veranstaltet am 29.&30. Oktober 2010 für den Fachbereich Kulturwissenschaften gemeinsam mit dem Absolventenverein ab.hier.kultur die vierte Hildesheimer Absolvententagung, dieses Jahr erstmals in Kooperation mit iplus alumni und dem Fachbereich Sprach- und Informationswissenschaften. Unter dem Motto "Creative Minds" beschäftigt sich der Fachbereich Kulturwissenschaften in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden mit der Liaison von Kreativität, Kunst und Wirtschaft, in der Reihe „Karriere als Kuwi“ stellen Absolventen sich den Fragen der Studierenden, in einem Fest mit der Kunst kommen Absolventen, Lehrende und Studierende ins Gespräch.

Als Vortragende konnten unter anderem der Künstler und Unternehmensberater Armin Chodzinski, Prof. Dr. Rolf Elberfeld als Vertreter des Herder Kollegs  und Marc Vereeck, Mitbegründer des Auszubildendenprojektes „Abenteuer Kultur“ der dm drogerie markt GmbH gewonnen werden.

Anmeldeinformationen und das ausführliche Programm finden sie hier.

Mehr Informationen zur Tagung des FB III finden sie hier

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-178 Fri, 01 Oct 2010 22:21:00 +0200 Kulturpolitische Forschung zu „Kultur und Entwicklung“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/kulturpoliti-12/ Kooperation mit dem Goethe-Institut

Die Kooperation zwischen dem Goethe-Institut und der Universität Hildesheim wurde ausgebaut: Im Rahmen der Initiative "Kultur und Entwicklung" stattfindende Vermittlungsprojekte des Goethe-Instituts werden zur Zeit von sechs Diplomandinnen der Universität Hildesheim untersucht. Das von Prof. Dr. Wolfgang Schneider und Daniel Gad geleitete Forschungsprojekt dient dabei als Pilotstudie für den Forschungszweig „Kulturpolitik und Entwicklungszusammenarbeit“ innerhalb der Tätigkeiten des Instituts für Kulturpolitik.

Artikel auf www.goethe.de

]]>
Kulturpolitik
news-87 Thu, 30 Sep 2010 11:14:00 +0200 Zweite Absolventenbefragung der Hildesheimer kulturwissenschaftlichen Studiengänge zu Studium, Berufseinstieg und Berufstätigkeit abgeschlossen https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/zweite-absol/ Die Ergebnisse der Studie von Prof. Dr. Birgit Mandel sind ab sofort hier zum Download (PDF-Format) verfügbar.

]]>
Kulturpolitik Fachbereich 2
news-73 Tue, 28 Sep 2010 22:22:00 +0200 Internationales Symposium „Kulturelle Vielfalt teilen: der Dialog mit Kunst und Kulturerbe in Europa und dem Mittelmeerraum“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/internationa-19/ Intensivierung der Kooperation mit der Universität Aix-Marseille Am 16. und 17 September 2010 wird die seit 10 Jahren bestehende Kooperation zwischen dem Institut für Kulturpolitik der Stiftung Universität Hildesheim sowie dem Bereich Médiation Culturelle der Universität Aix-Marseille auf eine neue Stufe gehoben. Nach 10 Jahren gemeinsamer Ausbildung deutsch-französischer Studierender in einem binationalen Doppeldiplomprogramm wird nun im Rahmen des internationalen Symposiums „Kulturelle Vielfalt teilen: der Dialog mit Kunst und Kulturerbe in Europa und dem Mittelmeerraum“ der wissenschaftliche Austausch intensiviert. An zwei Tagen wird in Kooperation mit dem französischen Kulturministerium mit Vortagenden aus Frankreich, Deutschland, dem Libanon und Algerien über die Zukunft einer interkulturellen Kulturvermittlung diskutiert. Das französische Programm der Tagung sowie eine deutsche Übersetzung finden Sie hier und hier.

]]>
Kulturpolitik Tagungen & Kongresse
news-128 Tue, 02 Mar 2004 13:01:00 +0100 Theaterpolitik online https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/theaterpolit/ Die Theaterlandschaft in Deutschland ist einzigartig. Sie sei erhaltenswert und als Weltkulturerbe zu pflegen. Seit geraumer Zeit ist allerdings festzustellen, dass die politisch Verantwortlichen die Finanzierung nicht mehr garantieren können. Von Sparen ist die Rede, realistisch betrachtet handelt es sich um Kürzungen im Kulturetat. Staatstheater müssen von Haushalt zu Haushalt Personal und Programm reduzieren, Landesbühnen müssen auf Kosten von künstlerischer Qualität und Vielfalt mehr Einnahmen erwirtschaften, in Stadttheatern werden Sparten aufgelöst oder sie werden mit anderen fusioniert, die freien Theater geraten durch immer weniger öffentliche Zuwendungen in Existenzkrisen. Die Theaterpolitik scheint zur Finanzwirtschaft degradiert zu werden. Wo werden die Chancen in dieser prekären Situation genutzt? Welche Reformansätze können eine Zukunft des Theaters in unserem Lande sichern? Und wie sehen Konzepte und Modelle aus, das Theatersystem durch Veränderungen kulturpolitisch zu sichern?
 
Die Website "Theaterpolitik" will hierzu die relevanten Beiträge aus Theorie und Praxis sammeln, Beispiele zur Diskussion stellen und einen Dialog mit den Theaterkünstlern, den Theaterpolitikern und den Theaterzuschauern führen. Interessante Links, Literatur und Projekte werden vorgestellt.
 
Welche Theaterpolitik braucht Deutschland? Sie sind gefragt!
 
Die Website bietet erstmals ein bundesweit einzigartiges Forum zur Information und zur Diskussion über den Strukturwandel in der deutschen Theaterlandschaft. Mehr als 100 Texte von Politikern, Intendanten, Wissenschaftlern und Künstlern eröffnen ein breites Spektrum verschiedener Perspektiven auf die gegenwärtigen Probleme und zukünftigen Chancen des Theaters in Deutschland.
 
Auf Initiative von Prof. Dr. Wolfgang Schneider, Direktor des Instituts für Kulturpolitik an der Universität Hildesheim, wurde die Website zur Theaterpolitik als studentisches Projekt entwickelt. Parallel dazu setzten sich im Seminar "Vom Stadttheater zum Theaterzentrum" Studierende des Instituts für Medien- und Theaterwissenschaften und des Instituts für Kulturpolitik mit Reformansätzen und neuen Modellen für die deutsche Theaterlandschaft auseinander. Ergebnisse dieses Seminars fließen in die Diskussion auf der Website http://www.theaterpolitik.de/ mit ein.
 

Kontakt

Projektleitung
Prof. Dr. Wolfgang Schneider
Direktor des Instituts für Kulturpolitik
Universität Hildesheim
Marienburger Platz 22
31141 Hildesheim
Tel.: 05121/883-624
Fax: 05121/883-620

info(at)theaterpolitik.de

http://www.theaterpolitik.de/

]]>
Fachbereich 2 Kulturpolitik
news-7716 Rückblick: Tagung „Mind the Gap“ https://www.uni-hildesheim.de/fb2/institute/kulturpolitik/aktuelles/aktuelles-detailansicht/artikel/rueckblick-t/ Ein Rückblick auf eine konfliktträchtige Tagung über „Niedrigschwellige Kulturvermittlung“. von Birgit Mandel und Thomas Renz, wissenschaftliche Leitung der Tagung „Sie haben mich nicht nur nicht eingeladen, ich wäre auch nicht gekommen.“

Diese lakonische Aussage von Joachim Ringelnatz bringt die Haltung weiter Teile der Bevölkerung gegenüber Veranstaltungen von klassischen Theatern, Museen und Konzerthäusern auf den Punkt: Weder fühlt man sich eingeladen, noch hätte man Lust, dabei zu sein.
Weshalb stoßen zahlreiche öffentlich geförderte Kulturangebote bei so vielen Menschen auf kein Interesse? Welche kulturellen Interessen haben sie stattdessen?
Wie verändern sich Bedürfnisse und Ansprüche an kulturelle Angebote aufgrund des demografischen Wandels u.a. durch Migrationsprozesse?
Mit welchen Zielen und Selbstverständnis agiert Kulturvermittlung? Was kann diese leisten, damit die öffentlich geförderten kulturellen Angebote für mehr Gruppen der Gesellschaft, jenseits der kunstaffinen Milieus, relevant werden? Wie kann der öffentlich geförderte Kulturbetrieb repräsentativer für die Gesellschaft werden? Wie kann Kulturvermittlung dazu beitragen, dass über Kunst weniger Abgrenzung, als viel mehr Verbindungen zwischen verschiedenen gesellschaftlichen Gruppen und Milieus hergestellt werden?

Das waren die zentralen Fragen der ersten Tagung zum Thema „Niedrigschwellige Kulturvermittlung“, die am vergangenen Donnerstag und Freitag im Deutschen Theater in Berlin stattfand, gemeinsam organisiert vom Institut für Kulturpolitik der Universität Hildesheim und der Kulturloge Berlin, in Kooperation mit dem Deutschen Theater.

Offensichtlich berührten diese Fragen ein für viele aus unterschiedlichen Gründen brisantes Thema, und es gab nicht nur einem Massenansturm auf die begrenzten 150 Tagungsplätze im Deutschen Theater, so dass viele nicht mehr teilnehmen konnten, sondern auch Kritik am Thema aus ganz unterschiedlichen Richtungen.
Lag es am Begriff der „niedrigschwelligen“ Kulturvermittlung, der als Testballon hinterfragt werden sollte? Oder lag es an der Fokussierung der Tagung explizit auf die klassischen Kulturinstitutionen wie Theater, Konzerthäuser, Museen? Diese standen nicht deswegen im Mittelpunkt der Tagung, um einen engen (Hoch-)Kulturbegriff zu behaupten, sondern weil für ihre Finanzierung der Großteil öffentlicher Kultur-Fördermittel verwandt wird und es darum kulturpolitisch von besonderer Relevanz ist, danach zu fragen, warum sie aktuell nur eine kleine, größtenteils hoch gebildete Bevölkerungsgruppe erreichen.

Die Tagung war als ein wissenschaftliches Forum konzipiert, auf dem diejenigen Wissenschaftler, die empirisch zu den Barrieren der Nutzung kultureller Angebote bei verschiedenen Zielgruppen forschen, auf der Basis systematischer Auswertung einer großen Zahl an quantitativen und qualitativen Befragungen, ihre Ergebnisse vorstellten.
Explizit nicht vorgesehen waren einzelne Best Practise Präsentationen, weil es in den vergangenen Jahren diverse Tagungen dazu gegeben hat, sondern hier sollten die vorhandenen wissenschaftlichen Erkenntnisse zum Thema Kulturelle Partizipation differenziert vorgestellt und diskutiert werden in Hinblick auf Konsequenzen für Kulturvermittlung und Kulturpolitik. Zugrunde lag dabei ein weites Verständnis von Kulturvermittlung: von indirekten Formen des Aufmerksamkeitsmanagement und des
Marketings, über Präsentationsformen und kuratorische Konzepten bis zu direkten Formen der medialen und personalen, v.a. auch interaktiven und partizipativen Vermittlung. Und auch die kulturpolitische Gestaltung von Strukturen, Zielvereinbarungen u.v.m., mit denen Vermittlung und kulturelle Bildung ebenso wie interkulturelle Veränderungsprozesse in der Programmgestaltung und Personalpolitik forciert werden können, wurde darunter gefasst und diskutiert.

Kritik kam zum einen schon im Vorfeld der Tagung von der konservativen Seite, die mit dem üblichen Argument der in jedem Fall vor Publikumswünschen zu schützenden Kunstfreiheit die Gefahr einer Einmischung durch Vermittlung in künstlerische Programme anprangerte. Und Protest kam sehr massiv durch Störungen und Interventionen während der Tagung selbst von einer Gruppe junger Off-Theaterschaffender, die sich darüber beklagten, dass zu wenig „bunte“ Wissenschaftler eingeladen wären. Eine schwarze oder mindestens braune Hautfarbe sei Voraussetzung, um über Nicht-Besucher klassischer Kultureinrichtungen zu forschen. Einer wissenschaftlich fundierten Auseinandersetzung mit gesellschaftlich relevanten Gruppen würde damit jegliche Legitimation entzogen. Nur Betroffene selbst dürften über sich forschen und diskutieren. Ein auf den ersten Blick abwegiges Argument, über das die Tagungsveranstalter und -teilnehmer gerne mehr erfahren hätten. Trotz vielfältiger Einladungen, dieses näher zu erläutern, beschränkten sich die Protestler jedoch auf eine kurze Störung und eine Pressekonferenz außerhalb des Tagungsortes, vermutlich war der „Guerilla“ Angriff wichtiger als eine inhaltliche Auseinandersetzung. Als Hintergründe für die emotionale Aufregung der vorwiegend jungen Menschen mit nicht-westlichem Migrationshintergrund wurde eine generelle Unzufriedenheit mit den Machtverhältnissen im Kulturbetrieb und in der Gesellschaft sowie der sehr ungleichen Verteilung öffentlicher Kulturförderung erkennbar.

Was tun in dieser Situation? Müssen wir kulturelle Angebote vermitteln oder verändern?, so lautete auch eine der zentralen Fragen der Tagung. Und wie lassen sich Institutionen gemeinsam mit neuen Nutzern verändern, die in einer langen Tradition stehen und die einen bestimmten qualitativen Anspruch an ihre Angebote haben? Dafür gibt es keine Patentrezepte, aber viele sehr ermutigende Beispiele. Auch die Gastgeberinstitution, das (Junge) Deutsche Theater, kooperiert intensiv mit künstlerischen Gruppen jenseits des „klassischen“, „deutschen“ Kunstbetriebs, darunter unter anderem mit der Gruppe der Protestler.
Vielleicht eignet sich der Begriff der „niedrigschwelligen Kulturvermittlung“ in seiner offensichtlichen Missverständlichkeit nicht, um dieses sehr grundlegende Problem zu fassen?
Denn dieser Begriff scheint für viele zu suggerieren, dass es um „Schwellenabbau“ geht, bei dem jedoch ein Machtgefälle bleibt und weniger um Brückenbauen zwischen unterschiedlichen, aber gleichrangigen Positionen. Vorgeschlagen wurde am Ende der Tagung, dass es in der Kulturvermittlung aktuell vielleicht weniger um „Schlichtung“ von Konflikten gehen sollte, sondern eher darum, diese zu verdeutlichen und Interessenskonflikte klar sichtbar zu machen.

Eine Zusammenstellung der Forschungsergebnisse und Vorträge der Tagung ab Ende Februar auf www.kulturvermittlung-online.de.

]]>
Kulturpolitik
news-9234 ICCPR 2014 in Hildesheim http://iccpr2014.de/ Die Internationale Konferenz für Kulturpolitikforschung an der Universität Hildesheim. Kulturpolitik Tagungen & Kongresse