InterKulturBarometer

Erstes InterKulturBarometer Deutschlands

Kunst und Kultur in der interkulturellen Gesellschaft

"Deutschland wird immer bunter" – dieser Befund ist inzwischen in allen Bereichen der Gesellschaft angekommen. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Gestaltung des kulturellen Lebens? Wie verändert sich das Verständnis von Kultur, wie verändern sich kulturelle Einstellungen und Interessen, wie verändert sich das reale Kulturleben? Und wie kann der kulturelle Reichtum, der durch das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkünfte und Milieus entsteht, produktiv werden? Inwiefern können künstlerische und kulturelle Projekte eine Brückenfunktion einnehmen, um interkulturelle Dialoge zu fördern?

Das erste InterKulturBarometer ist eine Befragung von Menschen mit und ohne Migrationshintergrund zu kulturellen Interessen und Einstellungen. Auf der Grundlage der Ergebnis wurde während eines anschließenden Symposiums diskutiert, wie Kulturinstitutionen in Deutschland sich neuen Einflüssen öffnen und interkulturell verändern können und welchen Einfluss Politik auf diese Prozesse nehmen kann.

Durchgeführt wurde das 1. InterkulturBarometer vom Zentrum für Kulturforschung (ZfKf) mit Fördermitteln des Bundesbeauftragten für Kultur und Medien, den Ländern Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in Kooperation mit den Universitäten Hildesheim und Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg. Autorin und Projektverantwortliche der Studie ist Prof. Dr. Susanne Keuchel, Direktorin des ZfKf.