Forschung

Forschung am Institut für Kulturpolitik

Am Institut für Kulturpolitik sind mehrere Forschungsprojekte angesiedelt, die sich interdisziplinär mit Fragen der Kulturpolitik, Kulturmanagement, Kulturvermittlung und kulturelle Bildung wissenschaftlich auseinandersetzen und mit verschiedenen Forschungsinstitutionen weltweit kooperieren.


Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung

Mit dem Netzwerk Forschung Kulturelle Bildung wurde 2010 eine Plattform für den interdisziplinären Austausch über Fragestellungen und Forschungen in der Kulturellen Bildung geschaffen. Ziel ist die Vernetzung, die fachliche Diskussion über disziplinäre Grenzen hinweg und die Rückwirkung in die Praxis. Zentrale Bestandteile des Netzwerks bilden die Netzwerktagungen, die Forschungskolloquien, der Koordinierungskreis und Cluster mit thematischen Schwerpunkten. Die Website und ein regelmäßiger Newsletter bieten einen Überblick über den Forschungsbereich der Kulturellen Bildung, über Veröffentlichungen, Veranstaltungen, Stellen, Calls und Vernetzungsmöglichkeiten.


Rez@Kultur

Aktuell werden im Rahmen der Förderrichtlinie Digitalisierung in der Kulturellen Bildung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung 14 Projekte von 24 Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Deutschland realisiert, um die Einflussnahme der Digitalisierung auf die Kulturelle Bildung zu erforschen – eines davon an der Universität Hildesheim.

Ein besonderes Merkmal des Projektes Rez@Kultur ist die Zusammenarbeit der unterschiedlichen Disziplinen: Vertreter_innen der Literaturwissenschaft, der Kulturellen Bildung, Computerlinguistik und Wirtschaftsinformatik forschen seit Ende 2017 gemeinsam im Projekt Rez@Kultur. Folgende Fragen bilden den Ausgangspunkt: Welche Bildungsprozesse finden in Rezensionsprozessen zu literarischen und künstlerischen Artefakten im digitalen Raum statt mit Blick auf Veränderungen von Selbst-, Fremd- und Weltverhältnissen und die Erweiterungen von Denk- und Handlungsmöglichkeiten? Welche Herausforderungen und Potenziale ergeben sich hieraus für Akteurinnen und Akteure der Kulturellen Bildung bei der Sicherung und Ausweitung von Teilhabe an Kultureller Bildung?

Die Zusammenarbeit der Disziplinen – und damit einhergehend die interdisziplinäre Verknüpfung von Methoden und Forschungsergebnissen – bringt wichtige Impulse für den Forschungsbereich der Kulturellen Bildung, zum Beispiel aus den automatischen Verfahren der computerlinguistischen Textanalyse oder aus den Parallelen und Kontrasten in der Literatur gegenüber der Bildenden Kunst. Im Projekt ist der Gedanke verankert, die entstehenden Theorien und Modelle langfristig auch anhand anderer Sparten der Kulturellen Bildung weiter zu entwickeln.

www.dikubi-meta.fau.de/projekte/projekt-n/